DZ Research zum DAX: 15.000 Punkte bis Jahresende

Frankfurt/Main (8.2.21) – Das DZ BANK Research hebt seine Prognose für den DAX bis Ende des Jahres von zuvor 14.000 auf 15.000 Punkte an. Die Gewinne sind weniger stark gesunken als in früheren Krisen – vor allem durch umfangreiche Konjunkturprogramme der Politik. Ein durchschnittliches Plus von 30 Prozent bei den Gewinnen der DAX-Unternehmen ist deshalb bereits in diesem Jahr wahrscheinlich, sagt Christian Kahler, Leiter Aktienstrategie & Asset Allocation. Einen weiteren Grund für die guten Aussichten sieht das DZ BANK Research in der globalen Konjunkturerholung, die sich im Verlauf des Jahres verfestigen sollte. Diese Aussicht werde auch dadurch unterstützt, dass politische Unwägbarkeiten wegfallen – der Brexit ist durch und Donald Trump Geschichte.

KfW: Corona-Krise im Mittelstand – 2,6 Millionen Mittelständische Unternehmen kämpfen mit Krisenauswirkungen

Frankfurt/Main (8.2.21) – Der seit Mitte Dezember 2020 laufende harte Lockdown hinterlässt Spuren im Alltag vieler mittelständischer Unternehmen und Selbständiger. Rund 2,6 Mio. Mittelständische Unternehmen (68 %) kämpfen aktuell mit den Folgen der Corona-Pandemie, wie eine repräsentative Befragung von KfW Research auf Basis des KfW-Mittelstandspanels von Ende Januar 2021 zeigt. Die Auswirkungen der Eindämmungsmaßnahmen treffen damit im Januar etwa 220.000 Unternehmen mehr als bei der letzten Befragung im September 2020, aber deutlich weniger als während des ersten Lockdowns vom April 2020 (450.000). Zu diesem Zeitpunkt waren 80 % der kleinen und mittleren Unternehmen von der Corona-Krise betroffen. Aktuell melden fast alle Wirtschaftsbereiche deutlich niedrigere Betroffenheit als im vergangenen Frühjahr, neben dem Verarbeitenden Gewerbe (71 % ggü. 84 %) und dem Bau (55 % ggü. 75 %) bemerkenswerterweise auch die Dienstleistungsunternehmen (67 % ggü. 80 %). Lediglich im Groß- und Einzelhandel tätige mittelständische Firmen spüren ähnlich starke Auswirkungen wie im ersten Lockdown (83 % ggü. 84 %). Viele Unternehmen haben aus dem Vorjahr gelernt und mit Kreativität und Flexibilität Anpassungen bei ihren Geschäftsmodellen vorgenommen. weiterlesen

DZ Bank Research: Dividenden – Chemie und Versicherungen zahlen am meisten

Frankfurt/Main (8.2.21) – Laut aktuellen Schätzungen des DZ BANK Research werden die Unternehmen des DAX, MDAX und TecDax für das abgelaufene Geschäftsjahr Dividenden in Höhe von 40 Milliarden Euro ausschütten. Das sind rund drei Prozent weniger als ein Jahr zuvor und fast 20 Prozent weniger als im Rekordjahr 2018. Der größte Anteil der Dividenden stammt mit über 15 Prozent aus dem Sektor Chemie – dicht gefolgt von der Versicherungsbranche mit 14,9 Prozent, die mit der Allianz auch den Dividendenkönig stellt. Welche Branchen und Unternehmen aus Deutschland sonst noch Dividenden zahlen und wie die Prognosen für die kommenden Jahre sind, erläutert die Studie.

Siemens Energy und Air Liquide: Kooperation bei der Entwicklung von Elektrolyseuren im industriellen Maßstab für die Produktion nachhaltig erzeugten Wasserstoffs

Paris/München (8.2.21) – Siemens Energy und die französische Air Liquide wollen ihre Kompetenzen auf dem Gebiet der PEM (Proton Exchange Membran) Elektrolyse-Technologie bündeln. Dazu haben die beiden Partner eine entsprechende Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet. Es ist vorgesehen, die Aktivitäten auf folgende Schlüsselbereiche zu konzentrieren: Zum einen sollen große Wasserstoff-Projekte im industriellen Maßstab in Zusammenarbeit mit Kunden entwickelt werden. Außerdem wollen die beiden Unternehmen den Grundstein für eine Serienfertigung von Elektrolyseuren in Europa legen, mit einem Schwerpunkt auf Deutschland und Frankreich. Ein weiterer Fokus liegt auf F&E-Aktivitäten zur gemeinsamen Entwicklung der nächsten Generation von Elektrolyseuren. weiterlesen

SMA Solar: Trotz Coronakrise die Umsatz-Milliarde übertroffen – Vorstand erwartet für 2021 weiteres Wachstum

Niestetal (5.2.21) – Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) verkaufte 2020 Wechselrichter mit einer kumulierten Leistung von 14,4 GW. Der Absatz lag 26 Prozent über Vorjahresniveau (2019: 11,4 GW). Insgesamt verfügt SMA damit über mehr als 100 GW installierte Wechselrichter-Leistung. Der Umsatz stieg nach vorläufigen Berechnungen des SMA Vorstands auf ca. 1.027 Mio. Euro (2019: 915,1 Mio. Euro) und lag damit trotz der Corona-Pandemie innerhalb der zu Anfang 2020 veröffentlichten Vorstandsprognose von 1.000 Mio. Euro bis 1.100 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von voraussichtlich ca. 72 Mio. Euro (2019: 34,2 Mio. Euro) lag ebenfalls innerhalb der Vorstandsprognose von 50 Mio. Euro bis 80 Mio. Euro. Die Abschreibungen betrugen voraussichtlich ca. 44 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet der SMA Vorstand ein Umsatzwachstum auf 1.075 Mio. Euro bis 1.175 Mio. Euro und einen Anstieg des EBITDA auf 75 Mio. Euro bis 95 Mio. Euro.

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CFS: Deutsche Finanzbranche rechnet mit einer Insolvenzwelle und einem beschleunigten Filialsterben durch die Pandemie

FRANKFURT/Main (4.2.21) – Die Bundesregierung hat staatliche Hilfen zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie im Umfang von mehr als 750 Mrd. Euro beschlossen. Hinzu kommen umfangreiche Liquiditätshilfen durch die KfW, eine Verlängerung der Sonderregelung zur Kurzarbeit und steuerliche Erleichterungen. Außerdem wurde die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 31.1.2021 verlängert. CFS: Deutsche Finanzbranche rechnet mit einer Insolvenzwelle und einem beschleunigten Filialsterben durch die Pandemie weiterlesen

Union Investment: Bundesbürger sparen unbeirrt auch in der Zinswüste

Frankfurt/Main  (4.2.21) – Die Deutschen machen ihrem Ruf als Sparweltmeister weiter alle Ehre: Das Finanzvermögen der deutschen Privathaushalte hat sich in den vergangenen 20 Jahren mit einem Plus von 95 Prozent nahezu verdoppelt. Paradoxerweise landet das meiste Geld der Sparerinnen und Sparer jedoch weiterhin auf dem Girokonto. Dies sorgt dafür, dass allein 2019 jeder Bundesbürger mit Ersparnissen auf dem Giro- und Tagesgeldkonto sowie in Termin- und Spareinlagen im Schnitt 380 Euro verloren hat. Dieser Wert dürfte in der Corona-Pandemie sogar noch angestiegen sein. Dies ergibt eine Studie von Prof. Oscar A. Stolper von der Philipps-Universität in Marburg für Union Investment. weiterlesen

KfW: Es grünt so grün – Green-Bond-Portfolio hat Zielmarke von 2 Mrd. Euro erreicht

Frankfurt/Main (4.2.21) – Im Auftrag des Bundesumweltministeriums wird sich die KfW Bankengruppe auch in den nächsten Jahren als anspruchsvolle Investorin auf dem Green-Bond-Markt engagieren und so zur Weiterentwicklung dieses Marktsegments beitragen. Green Bonds sind ein wichtiges Instrument, um Kapital für den Übergang zu einer umweltgerechten und klimaneutralen Wirtschaft zu mobilisieren. Die KfW hat hierzu seit 2015 ein Portfolio mit grünen Anleihen aufgebaut, das nun, nach Erreichen der Zielmarke von 2 Mrd. Euro, auf einem Niveau von 2 bis 2,5 Mrd. Euro verstetigt werden soll. Die KfW wird bei ihren Investments auch weiterhin Wert legen auf hohe Standards, etwa mit Bezug auf Transparenz und eine gute Berichterstattung über die Mittelverwendung und Wirkungen der finanzierten Vorhaben. Künftig wird sie in ihre Anlageentscheidungen auch verstärkt die Ausrichtung der Emittenten selbst in puncto Klimaschutz und Nachhaltigkeit einbeziehen.

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CompuGroup Medical: Rekordkurs gehalten

Koblenz (4.2.21) – CompuGroup Medical SE & Co. KGaA (CGM), einer der weltweit führenden Anbieter von eHealth-Lösungen, hat heute vorläufige Zahlen für das vierte Quartal und Geschäftsjahr 2020 vorgelegt. Das Koblenzer Unternehmen schloss das Gesamtjahr mit einem Umsatz von EUR 837 Mio. und einem bereinigten Konzernergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von EUR 215 Mio. ab. Somit liegen Umsatz und operatives Ergebnis (EBITDA) im Rahmen der für 2020 kommunizierten Zielwerte. weiterlesen

Deutsche Bank: Seit langem wieder schwarze Zahlen

Frankfurt/Main (4.2.21) – Der Vorstandsvorsitzende Christian Sewing sagte: “Im wichtigsten Jahr unseres Umbaus ist es uns gelungen, die Transformationskosten und die gestiegene Risikovorsorge mehr als auszugleichen – und das trotz globaler Pandemie. Mit dem Ergebnis von einer Milliarde Euro vor Steuern haben wir unsere eigenen Erwartungen übertroffen. Wir sind nachhaltig profitabel und zuversichtlich, dass der insgesamt positive Trend 2021 auch in diesen schwierigen Zeiten anhält.”

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CFS: Index steigt zum zweiten Mal in Folge deutlich an

FRANKFURT (4.2.21) – Ungeachtet der zweiten Corona-Welle entwickelt sich die Stimmung der Finanzbranche positiv, sicherlich auch aufgrund der mit den neuen Impfstoffen verbundenen Hoffnungen. Der CFS-Index, der vierteljährlich die Verfassung der deutschen Finanzbranche abbildet, hat sich folglich, nach einem ersten Einbruch zu Beginn der Corona-Krise, im zweiten Halbjahr 2020 wieder gefestigt. Er steigt im vierten Quartal 2020 um +2,5 Punkte auf 111,6 Punkte und liegt nur noch 2,6 Punkte unter dem Vorjahresniveau kurz bevor die Pandemie ausbrach. weiterlesen

Daimler: Kernspaltung am Neckar – Aufteilung des Geschäfts in zwei unabhängige Unternehmen

Stuttgart (3.2.21) – Daimler plant einen grundlegenden Wandel der Unternehmensstruktur, um das volle Potenzial seiner Geschäftsfelder in der Zukunft auszuschöpfen, die software-getrieben und emissionsfrei sein wird. Aufsichtsrat und Vorstand von Daimler haben heute beschlossen, einen Spin-Off des Truck & Bus-Geschäfts zu evaluieren und mit den Vorbereitungen für eine eigenständige Börsennotierung von Daimler Truck zu beginnen. Beabsichtigt ist, dass der Mehrheitsanteil von Daimler Truck an die heutigen Daimler-Aktionäre übertragen wird. Daimler Truck wird im Zuge dessen volle unternehmerische Freiheit erlangen sowie eine eigenständige Corporate Governance-Struktur mit einem unabhängigen Aufsichtsratsvorsitzenden besitzen. Zudem wird angestrebt, dass Daimler Truck die Kriterien für eine Aufnahme im DAX erfüllen wird. Nach aktueller Planung soll die Transaktion bis zum Ende des Jahres 2021 abgeschlossen sein, zu diesem Zeitpunkt soll Daimler Truck erstmals an der Frankfurter Börse gelistet sein. Darüber hinaus beabsichtigt Daimler, sich zu einem späteren Zeitpunkt in Mercedes-Benz umzubenennen.

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VDIK/ Ernst & Young: Pkw-Markt bricht im Januar um 31 Prozent ein

Bad Homburg ( 3.2.21) – Der deutsche Pkw-Markt verzeichnete im Januar ein Minus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wobei der Monat in diesem Jahr zwei Arbeitstage weniger hatte als 2020. Das Kraftfahrtbundesamt registrierte 169.800 Neuzulassungen. Dies war der zulassungsschwächste Januar seit 1991. Von den internationalen Marken wurden rund 61.800 Pkw neu zugelassen.

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Commerzbank: Aufsichtsrat billigt Radikalkur – Vorläufige Zahlen für Geschäftsjahr 2020 sind tiefrot

Frankfurt/Main ( 3.2.21) – Der Vorstand der Commerzbank hat heute nach Erörterung mit dem Aufsichtsrat die neue Strategie für den Zeitraum bis 2024 verabschiedet. Die Eckdaten des neuen Strategieprogramms „Strategie 2024“ wurden bereits am 28. Januar 2021 veröffentlicht. Details der Strategie sowie die konkreten Maßnahmen und Ziele für die Jahre 2021 bis 2024 wird die Commerzbank im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 11. Februar 2021 umfassend erläutern. Mit dem heutigen Beschluss des Vorstands werden eine tiefgreifende Restrukturierung sowie die umfassende Digitalisierung der Bank eingeleitet. Ziel des Umbaus ist es, die Vorteile einer voll digitalisierten Bank mit persönlicher Beratung, konsequentem Kundenfokus und Nachhaltigkeit zu verbinden. weiterlesen

IMK: Kinderbonus brachte deutlich mehr Konjunktur-`Wumms´ als Mehrwertsteuersenkung – und wirkte sozial ausgewogener

Düsseldorf (3.2.21) – Der Kinderbonus hat sich als deutlich effektiveres Instrument zur staatlichen Stützung des privaten Konsums in der Corona-Krise erwiesen als die temporäre Mehrwertsteuersenkung. Der Effekt pro eingesetztem Euro aus öffentlichen Mitteln könnte rund doppelt so groß sein. Darauf deuten nach einer neuen Studie* des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung Ergebnisse einer großen Umfrage hin, die die Wissenschaftler mit Ergebnissen anderer aktueller Analysen abgeglichen haben. Parallel dazu fallen die Verteilungseffekte des Kinderbonus nach der neuen IMK-Studie deutlich günstiger aus als die der Steuersenkung: Die Einmalzahlung erreichte zielgerichtet Haushalte mit Kindern und niedrigen bis mittleren Einkommen, die im Zuge der Pandemie besonders häufig mit zusätzlichen Ausgaben konfrontiert waren. Dagegen nutzten vor allem Haushalte mit höheren Einkommen die Gelegenheit, durch die Mehrwertsteuersenkung Anschaffungen zu niedrigeren Preisen vorzuziehen.

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Siemens: „Hervorragender Start ins Geschäftsjahr 2021 – Jahresprognose deutlich erhöht“

Frankfurt/Main (3.2.21) – Die Siemens AG ist mit einem starken ersten Quartal in das Geschäftsjahr 2021 gestartet. Trotz anhaltend komplexer Rahmenbedingungen aufgrund der COVID-19-Pandemie und negativer Währungsumrechnungseffekte übertrafen von Oktober bis Dezember 2020 der Auftragseingang, die Umsatzerlöse und der Gewinn nach Steuern die Vorjahreswerte sowie die Markterwartungen deutlich. Entsprechend hat Siemens seine Prognose für das Geschäftsjahr 2021 in wesentlichen Punkten deutlich erhöht.

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KfW: Corona-Hilfsprogramme lassen KfW-Geschäftsvolumen auf historischen Höchstwert steigen

Frankfurt/Main (2.2.21) – Das Fördergeschäft der KfW hat im Jahr 2020 ein Volumen von 135,3 Mrd. EUR (+ 75 %) und damit einen historischen Höchstwert erreicht. Wesentliche Treiber des starken Wachstums waren die Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie im In- und Ausland, die ein Volumen von 50,9 Mrd. EUR (nach Abzug von Storni und Verzichten auf Zusagen in Höhe von 10,8 Mrd. EUR) erreichten, was einem Anteil am gesamten Geschäftsvolumen von 38 % entspricht. Allein in Deutschland hat die KfW im vergangenen Jahr rund eine Million an Krediten, Zuschüssen und anderen Finanzierungen in Höhe von 106,4 Mrd. EUR zugesagt. Zum Wachstum des Fördervolumens in Deutschland haben auch die Förderprogramme im Bereich Energieeffizient Bauen und Sanieren beigetragen, die ihr Volumen im Förderbereich Wohnen um 140 % auf 26,8 Mrd. EUR steigern konnten. Die Zusagen der KfW Capital erreichten im Jahr 2020 insgesamt 871 Mio. EUR.

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Creditreform: Gläubiger werden sensibler – Staatshilfen verhindern (noch) Kettenreaktionen

Neuss (2.2.21) – Trotz der Verschärfung der Corona-Krise im Laufe des zweiten Halbjahres 2020 ist das Zahlungsverhalten in Deutschland bislang wenig beeinträchtigt. Kreditgeber und Gläubiger verzeichneten in den zurückliegenden Monaten im B2B-Geschäft im Durchschnitt geringere Zahlungsverzögerungen.

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Fresenius Medical Care:  Rückschlag wegen der Übersterblichkeit von Dialysepatienten durch COVID-19

Bad Homburg (2.2.21) – Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, verzeichnet aufgrund der Covid-19-Pandemie eine erhöhte Sterblichkeit unter Patientinnen und Patienten. Bereits im Laufe des Jahres 2020 hatte das Unternehmen über die Folgen von Covid-19 mit teils schweren Krankheitsverläufen bei Dialysepatienten berichtet. Diese Entwicklung hat sich im November und Dezember des vergangenen Jahres insbesondere in Nordamerika und EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) signifikant beschleunigt und zu einer Übersterblichkeit von 10.000 Patientinnen und Patienten im Vergleich zum Niveau vor Beginn der Pandemie geführt. Um seine Patientinnen und Patienten in der Pandemie bestmöglich zu schützen und einen sicheren Betrieb in seinen mehr als 4.000 Dialysezentren und 45 Produktionsstätten zu gewährleisten, hat Fresenius Medical Care umfassende Maßnahmen ergriffen. Sie beinhalten unter anderem die Bereitstellung von persönlicher Schutzausrüstung für Beschäftigte sowie für Patienteninnen und Patienten. Zudem erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Isolierstationen höhere Vergütungen. Diese Maßnahmen haben die Kosten im Geschäft mit Dialysedienstleistungen signifikant erhöht, nachdem diese im Jahr 2020 – durch staatliche Unterstützung, insbesondere in den USA, sowie durch beschleunigte Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und ein starkes Produktgeschäft – noch größtenteils kompensiert wurden.

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GLS Bank: Frage der Gesundheit stellt sich auch dem Banksystem

Bochum (1.2.21) – Corona, Klima, Landwirtschaft und auch der Finanzsektor: Das gesamte System krankt und das bisherige Wirtschaften wird infrage gestellt. Sozial-ökologischer Umgang mit Finanzen ist deswegen zukunftsweisend und notwendig. Das ist die Bilanz der GLS Bank nach einem Jahr Corona-Krise.  weiterlesen

Gothaer: Anlegerstudie 2021 – 75 Prozent der Deutschen fürchten wirtschaftlichen Abschwung durch Corona

Köln (1.2.21) – Die größte Sorge der Deutschen mit Blick auf ihre Geldanlagen ist aktuell, dass es durch die Corona-Pandemie zu einem wirtschaftlichen Abschwung kommen könnte. 75 Prozent der Menschen hegen diese Befürchtung. Hingegen hat die Kritik an der Niedrigzinspolitik der EZB stark abgenommen, nur noch 41 Prozent der Anlegerinnen und Anleger halten diese für falsch, 2020 waren es noch 61 Prozent. Der Klima- und Umweltschutz sind für 44 Prozent der Deutschen die wichtigste Facette von Nachhaltigkeit. Mittlerweile investieren bereits 17 Prozent in nachhaltige Fonds, fast dreimal mehr als im Vorjahr (2020: 6 Prozent). Die Sicherheit der Geldanlage ist weiter der wichtigste Faktor bei der Auswahl der Anlageform, der Wunsch nach Flexibilität nimmt aber stark zu. Das sind einige Ergebnisse einer repräsentativen Studie zum Anlageverhalten der Deutschen, die die Gothaer Asset Management AG (GoAM) von der forsa Politik- und Sozialforschung im Januar 2021 bereits zum zwölften Mal durchführen ließ.

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Fidelity: Nachhaltigkeit trotz Aufpreis – Deutsche sind für die Umwelt zu finanziellen Zugeständnissen bereit 

Kronberg/Ts. (1.2.21) – Immer mehr Bundesbürger fordern von der Politik, sich stärker für Nachhaltigkeit einzusetzen. 74 Prozent der im Rahmen des Fidelity-Verantwortungsbarometers Befragten finden, die Politik sollte Unternehmen zu Nachhaltigkeit in ihren Lieferketten verpflichten, auch wenn dies mit steigenden Preisen für den Verbraucher einhergeht. 64 Prozent würden eine Erhöhung der Abgaben auf Benzin in Kauf nehmen, um die CO2-Emissionen merklich zu senken. Das stärkere Bewusstsein für den Klimaschutz bewirkt, dass Deutsche bereit sind, auch finanzielle Zugeständnisse für mehr Nachhaltigkeit zu machen. Dies ist das zentrale Ergebnis des Verantwortungsbarometers Deutschland 2021 von Fidelity International, das vom Markforschungsinstitut Kantar EMNID durchgeführt wurde.

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Ernst & Young: Mittelstand plant zunächst weniger Investitionen und Neueinstellungen

Stuttgart (1.2.21) – Die Mittelständler in Deutschland sind trotz Corona-Pandemie mehrheitlich nach wie vor positiv gestimmt: So bewerten aktuell 87 Prozent ihre aktuelle Geschäftslage eher oder durchweg positiv. Allerdings ist der Anteil derer, die uneingeschränkt zufrieden sind, von 57 Prozent im Vorjahr auf 49 Prozent gesunken – den niedrigsten Wert seit 2015.

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SAFE: Krypto-Anleger sind häufig technologieaffine, vermögende und risikobereite Männer – Working Paper zeigt erstmals, wer typischerweise in Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple investiert

Frankfurt/Main (1.2.21) – Private Anleger, die in Kryptowährungen investieren, sind größtenteils männlich, haben ein höheres Portfoliovermögen, loggen sich öfter ins Online-Banking ein als Anleger, die nicht in Kryptowährung investieren, handeln häufiger und halten mehr Wertpapiere, insbesondere mehr Einzelaktien. Zudem beteiligen sich Krypto-Kleinanleger eher an risikoreicheren Index-Fonds, die etwa in Schwellenländer oder die Biotechbranche investieren. Diese Typisierung legt zum ersten Mal ein SAFE Working Paper des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung SAFE offen. weiterlesen

RENTENBANK: STARKES FÖRDERNEUGESCHÄFT, NEUE IMPULSE FÜR NACHHALTIGES WACHSTUM, RESILIENZ AUCH IN CORONA-ZEITEN GESTÄRKT

Frankfurt/Main (29.1.21) – Die Landwirtschaftliche Rentenbank blickt auf ein starkes Förderjahr 2020 zurück. Die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum steigerte ihr Förderneugeschäft auf 11,2 Mrd. Euro. Ihr Neugeschäft mit zinsgünstigen Programmkrediten erreichte 6 Mrd. Euro. Besonders stark legte die Fördersparte „Ländliche Entwicklung“ zu. Neue Impulse für nachhaltiges Wachstum in der Land- und Forstwirtschaft setzte die Rentenbank durch Förderprogramme des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Außergewöhnlich hohe Kapital- und Besicherungsquoten unterstreichen die Resilienz der Bank auch in Corona-Zeiten.