Zooplus: Freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot durch EQT zu einem Preis von 470 Euro pro Aktie

München (25.9.21) – Die zooplus AG, Europas führende Online-Plattform für Heimtierbedarf, begrüßt das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot durch EQT, eine globale Investment-Organisation, zu einem Angebotspreis von 470 Euro pro zooplus-Aktie in bar. Dies entspricht einem Aufschlag von 10 Euro auf das von Hellman & Friedman („H&F“) am 14. September 2021 veröffentlichte Angebot und einer Prämie von 69 Prozent auf den unbeeinflussten Schlusskurs der zooplus-Aktie vom 12. August 2021, dem Tag vor der Ankündigung des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots durch H&F für das Unternehmen.

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Franklin Templeton: Infrastrukturbereiche spielen bei der Begrenzung der globalen Erderwärmung entscheidende Rolle

von Shane Hurst, Portfolio Manager bei Clearbridge Investments, Teil von Franklin Templeton

Frankfurt/Main (24.9.21) – Der Energiesektor ist nach Angaben der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien, kurz IRENA, für rund 80 Prozent der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen verantwortlich. Folglich muss dieser Bereich im Mittelpunkt der Dekarbonisierung stehen. Den wichtigsten Teil der hierfür erforderlichen globalen Energiewende bildet die Kombination aus zunehmendem Einsatz von kostengünstigen, erneuerbaren Energietechnologien und einer weitläufigeren Nutzung von Strom für Transport und Heizung. Die Elektrifizierung ermöglicht die Nutzung von kohlenstofffreiem Strom anstelle von fossilen Brennstoffen und verbessert damit die Gesamteffizienz der Energieversorgung erheblich. So sind beispielsweise Elektrofahrzeuge weniger kohlenstoffintensiv als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, und die Stromerzeugung aus Wasserkraft ist weniger kohlenstoffintensiv als Kohle oder Erdgas.

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Forum Fairer Handel: 20. Faire Woche sendet Signal für einen fairen Aufbruch

Berlin/Köln/Mainz (24.9.21) – Unter dem Motto „Zukunft fair gestalten“ fand vom 10. bis zum 24. September die 20. Faire Woche statt. Die Organisatoren – das Forum Fairer Handel in Kooperation mit Fairtrade Deutschland und dem Weltladen-Dachverband – ziehen ein positives Fazit: Mit über 1.800 Veranstaltungen hat die Faire Woche gezeigt, dass und wie alle dazu beitragen können, Menschenrechte zu schützen und den Wandel für eine zukunftsfähige Wirtschaft zu unterstützen. Bei den zahlreichen Aktionen wurde sichtbar, wie viele Akteure bereits an der sozial-ökologischen Transformation arbeiten. Im Zeichen der Bundestagswahl fiel die Faire Woche 2021 zudem besonders politisch aus. Zahlreiche Fair-Handels-Aktive nutzten die Aktionswoche, um mit Politiker*innen über die Notwendigkeit eines Fairen Aufbruchs zu sprechen. Als neue Hauptstadt des Fairen Handels ist Fürth aus dem Wettbewerb der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt hervorgegangen.

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E.ON: Mehrheitsbeteiligung an Smart-Grid-Unternehmen gridX

München (24.9.21) – Der Energiekonzern E.ON verkündet die Übernahme der Mehrheitsbeteiligung an gridX (https://de.gridx.ai/), dem führenden Anbieter für Smart-Grid-Intelligence in der Energiebranche. Durch die strategische Partnerschaft mit E.ON beschleunigt gridX seinen Wachstumskurs und ermöglicht neue Wertschöpfungsketten im Markt. gridX bleibt als eigenständiges Unternehmen bestehen – die beiden Gründer David Balensiefen und Andreas Booke werden weiterhin als geschäftsführende Gesellschafter tätig sein.

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Mercedes-Benz: Beteiligung an ACC – Aufbau eines europäischen Batterie-Champions

Stuttgart (24.9.21) – Auf dem Weg in eine rein elektrische Zukunft beteiligt sich Mercedes-Benz am europäischen Batteriezellenhersteller Automotive Cells Company (ACC), um die Entwicklung und Produktion von Hochleistungsbatteriezellen und -modulen der nächsten Generation voranzutreiben. Wie im Juli 2021 angekündigt, wird die Marke mit dem Stern bis zum Ende des Jahrzehnts bereit sein, vollelektrisch zu werden – überall dort, wo es die Marktbedingungen zulassen. Für das angestrebte Ziel benötigt das Unternehmen bis zum Ende des Jahrzehnts Kapazitäten von insgesamt mehr als 200 Gigawattstunden und plant dafür, gemeinsam mit Partnern weltweit acht Zellfabriken zu errichten, davon vier alleine in Europa.
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EZB: Unternehmen und Banken

profitieren von frühzeitiger Einführung
klimapolitischer Maßnahmen

Frankfurt/Main (23.9.21) – Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Ergebnisse ihres gesamtwirtschaftlichen Klimastresstests veröffentlicht. Im Rahmen dieses Stresstests wurden die Auswirkungen des Klimawandels auf mehr als vier Millionen Unternehmen weltweit und 1 600 Banken im Euro-Währungsgebiet untersucht. Dabei wurden drei verschiedene klimapolitische Szenarien angewendet. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass Unternehmen und Banken eindeutig davon profitieren, wenn frühzeitig Klimaschutzmaßnahmen ergriffen werden, um den Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft voranzutreiben. Sie zeigen zudem, dass vor allem bestimmte Regionen und Sektoren im Euroraum von den Auswirkungen der Klimarisiken bedroht sind. Insbesondere Unternehmen in Regionen, die physischen Risiken am stärksten ausgesetzt sind, könnten mit sehr schweren und häufig auftretenden Naturkatastrophen konfrontiert sein, was wiederum ihre Kreditwürdigkeit belasten würde.

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Studie der Aktion pro Aktie: Corona-Krise macht Deutsche zu Aktionär:innen

Quickborn (23.9.21) – Die Corona-Krise hat das Anlageverhalten der Deutschen beeinflusst. Die steigenden Aktienkurse nach dem kurzen Einbruch zu Beginn der Pandemie haben das Vertrauen der Bevölkerung in Aktieninvestitionen eher gestärkt als geschwächt. 27 Prozent der Deutschen insgesamt haben größeres Zutrauen in diese Anlageform gewonnen, unter den Aktionär:innen sind es sogar 47 Prozent. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Aktienkultur in Deutschland“, für die im Juli und August 2021 insgesamt 2.000 Deutsche ab 18 Jahren online befragt wurden.

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Ernst & Young: Deutsche Konzerne übertreffen eigene Erwartungen

Stuttgart (22.9.21) – Die gute Entwicklung der deutschen Konzerne übertrifft ihre eigenen Erwartungen: Im bisherigen Jahresverlauf – Januar bis August – wurden von den insgesamt 309 im Prime Standard gelisteten Unternehmen 243 sogenannte Gewinn- oder Umsatzerwartungen veröffentlicht – also Meldungen, denen zufolge die zuvor veröffentlichten Prognosen voraussichtlich übertroffen werden. Damit gab es in Deutschland bereits nach acht Monaten mehr Positivkorrekturen als in jedem Gesamtjahr seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2011. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als von Januar bis August nur 87 derartige Meldungen gezählt wurden, stieg die Zahl der entsprechenden Meldungen um 179 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der Umsatz- oder Gewinnwarnungen, also negativer Prognosekorrekturen, um 83 Prozent von 172 auf 29.

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E.ON:  Gemeinsam mit Volkswagen Schnelllader mit Speicher-Batterie auf den Markt gebracht

Essen (22.9.21) – E.ON-Vertriebsvorstand Patrick Lammers und Volkswagen Konzernvorstand Technik Thomas Schmall  haben in Essen den ersten E.ON Drive Booster in Betrieb genommen. Das innovative Produkt macht Schnellladen günstiger und einfacher für Betreiber*innen und Kund*innen. Der flexible Schnelllader kommt ohne Tiefbau und Anpassung des Netzanschlusses aus und kann gleichzeitig zwei E-Autos mit 150 kW laden. So kann der Ausbau eines dichten, öffentlichen Netzes mit Schnellladestationen – wie es für den weiteren Erfolg der E-Mobilität notwendig ist – deutlich rascher Realität werden als bislang angenommen.

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Deutsche Börse: Whitepaper empfiehlt Aktionsplan zur Stärkung des Kapitalmarkts

Frankfurt/Main (20.9.21) – Wie leistungsfähig ist der deutsche Kapitalmarkt? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich das Whitepaper„Strategien zur nachhaltigen Finanzierung der Zukunft Deutschlands“, das die Deutsche Börse heute veröffentlicht hat. Die Ergebnisse unterstreichen, dass es dringend eines nationalen Aktionsplans bedarf, um den deutschen wie auch den europäischen Kapitalmarkt zu stärken. Konkrete Empfehlungen für die Eckpunkte eines solchen Aktionsplans liefert das  Whitepaper gleich mit.

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Oxfam-Analyse: Bis zu 75 Milliarden

weniger für Klimahilfen als versprochen

100 Milliarden US-Dollar pro Jahr ab 2020 wollten wohlhabende Länder bereitstellen, doch dieses Ziel werden sie ohne zusätzliche Beiträge nicht einmal 2025 erreichen.

Berlin (20.9.21) – 75 Milliarden US-Dollar weniger als versprochen werden wohlhabende Länder voraussichtlich bereitstellen, um einkommensschwache Länder bei der Bewältigung der Klimakrise zu unterstützen. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. Anlass sind die heutigen informellen Klimagespräche von Staats- und Regierungschefs im Rahmen der UN-Generalversammlung – ein entscheidender Moment vor dem UN-Klimagipfel im November. Oxfam fordert deutlich mehr Anstrengungen, um das Versprechen zu erfüllen, zwischen 2020 und 2025 jährlich 100 Milliarden US-Dollar zur Klimafinanzierung bereitzustellen.

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Deutsche Lufthansa: Kapitalerhöhung in Höhe von 2,1 Milliarden Euro 

 

Frankfurt/Main (19.9.21) – Der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats der Gesellschaft eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht der Aktionär:innen unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals C beschlossen. Das Grundkapital der Gesellschaft von derzeit 1.530.221.624,32 Euro, eingeteilt in 597.742.822 Aktien, soll durch Ausgabe von 597.742.822 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien der Gesellschaft erhöht werden.   weiterlesen

Commerzbank: Strebt ambitionierte

Nachhaltigkeitsziele an

Frankfurt/Main (17.9.21) – Die Commerzbank hat ambitionierte Eckpunkte für ihre Nachhaltigkeitsstrategie festgelegt. Kern der Nachhaltigkeitsagenda ist die Verpflichtung zu „Net Zero“. „Wir bekennen uns ausdrücklich zum Pariser Klimaabkommen. Deshalb haben wir uns selbst dazu verpflichtet, den CO2-Ausstoß unseres kompletten Kredit- und Investmentportfolios bis spätestens 2050 auf netto null zu stellen“, betonte der Vorstandsvorsitzende Manfred Knof. „Wir wollen dazu beitragen, mehr Kapital in nachhaltige wirtschaftliche Tätigkeiten zu lenken, um so die Folgen des Klimawandels abzuschwächen. Unser wichtigstes Ziel ist es deshalb, unsere Kunden bei ihrer Transformation zu nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen zu unterstützen.“ Dazu wird die Bank bis 2025 rund 300 Milliarden Euro mobilisieren. Das entspricht einer Verdreifachung des nachhaltigen Geschäftsvolumens gegenüber Ende 2020. „Als Bank sind wir Finanzierer der grünen Transformation“, so Knof. „Nachhaltigkeit wird somit zu einer tragenden Säule unseres Geschäftsmodells.“

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DIW: Deutsche Wirtschaft startet erst ab 2022 richtig durch

Berlin (16.9.21) – Die Weltwirtschaft brummt, vor allem die Wirtschaft in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wächst mit steigender Impfquote. Doch der Konjunkturmotor in Deutschland stottert. Weltweite Engpässe bei Vorleistungsgütern lassen die heimische Industrie – trotz starker Nachfrage aus dem In- und Ausland – nicht in Gang kommen. Entsprechend hat auch der Export an Schwung verloren und stagniert vorerst. Bei den Dienstleistungsunternehmen, die im Sommer zwar von einer beruhigten Infektionslage profitiert haben, ist aufgrund steigender Inzidenzzahlen im Winter zwar mit erneuten Dämpfern zu rechnen. Die ExpertInnen unterstellen aber, dass es nicht zu so starken Einschränkungsmaßnahmen wie im vergangenen Winter kommen wird, da die Impfstrategie Wirkung zeigt.

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Ernst & Young: Halbleiterkrise bremst Neuwagenmarkt – deutlicher Rückgang in allen großen EU-Märkten

 Frankfurt (16.9.21) – Der EU-Neuwagenmarkt schrumpfte im August um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, gegenüber August 2019 ergab sich sogar ein Rückgang um 34 Prozent. Die meisten großen Märkte lagen im August – teils deutlich – im Minus. Besonders starke Einbußen verzeichneten Spanien (-29 Prozent), Italien (-27%) und Deutschland (-23 Prozent). Im bisherigen Jahresverlauf liegt der Absatz zwar deutlich über dem Wert des Vorjahres – um 11 Prozent –, aber um 24 Prozent unter dem Niveau von 2019.

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Rabobank: Verantwortungsvoller

Umgang mit Ressourcen weit oben auf der Prioritätenliste der Deutschen

Frankfurt/Main (16.9.21) – Der diesjährige Sommer war weltweit von extremen Wetterlagen bestimmt – Hochwasser auf der einen, extreme Dürre verbunden mit Waldbränden auf der anderen Seite. Das schärft das Bewusstsein der Verbraucher, verantwortungsvoller mit Ressourcen wie Trinkwasser umzugehen. Knapp die Hälfte der Deutschen plädiert dafür, Wasservorräte besser zu verteilen, wie der Rabobank Food Navigator zeigt. weiterlesen

Studie der Aktion pro Aktie:

Deutsche gegenüber Aktien

zunehmend offener

Quickborn (15.9.21) – Die Deutschen freunden sich stärker mit Aktien an. Seit Jahren wächst der Anteil der Aktienbesitzer:innen und liegt nun bei 36 Prozent, zwei Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2017 ist der Anteil sogar um zwölf Prozentpunkte gestiegen. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Aktienkultur in Deutschland“, für die im Juli und August 2021 insgesamt 2.000 Deutsche ab 18 Jahren online befragt wurden.

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Hans-Böckler-Stiftung:

Corona-Pandemie vergrößert

Ungleichheit auf den Wohnungsmärkten

Düsseldorf (15.9.21) – Durch die Corona-Pandemie ist die Situation von potenziellen Immobilienkäuferinnen und -käufern in Deutschland noch schwieriger geworden. Auch Mieterinnen und Mieter bleiben stark belastet. Das ergibt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte neue Studie.* Anders als Anfang vergangenen Jahres durchaus für möglich gehalten, gab es 2020 keine Preiseinbrüche bei Wohnimmobilien, sondern im Gegenteil in vielen Regionen einen zusätzlichen Pandemie-Effekt, der den Preisauftrieb weiter verstärkt hat. Im bundesweiten Durchschnitt zogen die Angebotspreise für Eigentumswohnungen um zusätzliche 0,7 Prozentpunkte an, die für Ein- und Zweifamilienhäuser sogar um 1,1, Prozentpunkte (detaillierte Daten unten). Auch die Angebotsmieten für Neuverträge haben 2020 schneller als die Einkommen zugelegt. Der zusätzliche Corona-Effekt ist hier bundesweit klein und regional unterschiedlich: Während die Pandemie das Neu-Mietenwachstum in Groß- und Mittelstädten leicht gedämpft hat, trieb sie in ländlicheren Regionen die Angebotsmieten für Neuverträge zusätzlich nach oben. Da gleichzeitig die Einkommen vieler Menschen trotz der weitgehend erfolgreichen staatlichen Stabilisierungspolitik weniger stark zulegten als die Mieten, dürfte der Anteil der Mietausgaben am durchschnittlichen Verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte im Jahr 2020 gestiegen sein. Bei Haushalten, die einen neuen Mietvertrag abschlossen, erhöhte sich die Belastungsquote durch die Nettokaltmiete spürbar um 0,6 Prozentpunkte, wovon 0,3 Prozentpunkte auf Auswirkungen der Pandemie zurückzuführen sind. Das ist für ein einzelnes Jahr erheblich, und es ist noch unklar, ob und wie schnell sich der Effekt zurückbildet.

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Coface:  Die Zahlungsmoral stimmt!

Deutsche Unternehmen im zweiten Corona-Jahr

entspannter, aber wachsam

Mainz (14.9.21) – Unternehmen in Deutschland vertrauen wieder mehr auf die Zahlungsfähigkeit ihrer Kunden. So bieten Firmen ihren Abnehmern im Vergleich zum Vorjahr deutlich häufiger Zahlungsziele an. Dieses gesteigerte Vertrauen wird mit einer verbesserten Zahlungsdisziplin belohnt: In den vergangenen 12 Monaten berichten nur noch 59% von Zahlungsverzögerungen (-9%). Das sind Erkenntnisse aus der jährlichen Befragung des Kreditversicherers Coface zu Zahlungserfahrungen deutscher Unternehmen. Offen bleibt der Einfluss von staatlichen Corona-Hilfen auf diese verbesserten Ergebnisse.

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IWK-Konjunkturindikator:

Lieferengpässe machen Boom unwahrscheinlicher

Düsseldorf (14.9.21) – Die Aussichten auf einen konjunkturellen Schlussspurt im Jahr 2021 haben sich weiter eingetrübt. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator schaltet von „grün“ auf „gelbgrün“. Damit prognostiziert er für den Zeitraum von September bis Ende November statt eines überdurchschnittlichen ein durchschnittliches Wachstum, gemessen am langjährigen Mittel. Konkret ist die Wahrscheinlichkeit für einen Wirtschaftsboom mit deutlich überdurchschnittlichem Zuwachs auf jetzt 40,1 Prozent gesunken, nach 50 Prozent im August. Das Risiko, dass die deutsche Wirtschaft in den kommenden Monaten in eine erneute Rezession geraten könnte, ist im Vergleich zwar weiterhin niedrig, hat aber von 11,4 auf jetzt 19,3 Prozent zugenommen. Die statistische Streuung im Indikator, ein Maß für die Unsicherheit von Wirtschaftsakteuren, ist leicht gestiegen. Der Indikator bündelt die aktuell verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage.

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fincraft: Studie zu Börseninvestments 2021 – Generation der Neo-Anleger und

Börsenrebellen tickt anders!

Bad Homburg ( 13.9.21) – Ausgerechnet in der Corona-Pandemie haben Millionen Menschen endlich den Schritt an die Börse gewagt. Flashmob-Börsenattacken, die Turbulenzen um GameStop oder der Hype um die neuen Neo-Broker… Die vergangenen Monate haben gleichzeitig eindrucksvoll offenbart, dass im Lager der Privatanleger massive Veränderungen stattfinden. Das Bad Homburger Start-up finCraft wollte deshalb herausfinden, worauf diese Änderungen basieren und wie die neue Anlegergeneration über die Börse und Geldanlage denkt. Dafür hat das Marktforschungsinstitut Civey bundesweit 2.500 Personen in Deutschland befragt. Die Studie liegt jetzt vor. weiterlesen

VDIK: Über 50.000 neue E-Fahrzeuge im August

Bad Homburg (8.9.21) – Im August 2021 wurden 53.400 Elektrofahrzeuge neu zugelassen, das entspricht einem Zuwachs von 61 Prozent. In den ersten acht Monaten haben die Elektro-Neuzulassungen um über 150 Prozent auf über 421.200 Einheiten gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugelegt. Darunter waren 203.040 batteriebetriebene Elektroautos (plus 163 Prozent) und 218.222 Plug-In-Hybride (plus 154 Prozent). Der Anteil am Gesamtmarkt betrug 23 Prozent.

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Allianz Global Investors:

Mehr Klarheit über geldpolitische Strategie der EZB erforderlich 

Kommentar von Franck Dixmier, Global CIO Fixed Income, im Vorfeld der EZB-Sitzung am 09. September 2021

Frankfurt/Main (7.9.21) – Die jüngsten Entwicklungen erschweren es der Europäischen Zentralbank (EZB), das im März beschlossene höhere Tempo beim Notfall-Wertpapierkaufprogramm PEPP (Pandemic Emergency Purchase Programme) zu rechtfertigen. Die finanziellen Bedingungen im Euroraum sind nun günstiger, die langfristigen Zinssätze sind nach den im zweiten Quartal beobachteten Spannungen gesunken, und die Erwartungen für Zinserhöhungen haben sich auf das Jahr 2024 verschoben. Das Wirtschaftswachstum hat positiv überrascht und die Impfkampagnen haben sich in den letzten drei Monaten deutlich beschleunigt, wenngleich angesichts der Delta-Variante weiterhin Unsicherheiten bestehen.

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BNW zur IAA: Hersteller bringen rollende

Investitionsruinen in die Autohäuser

Berlin (7.9.21) – Trotz des diesjährigen grünen Anstrichs der IAA ist von Mobilitätswende nicht viel zu spüren. Die Konzeptfahrzeuge sind elektrisch, doch in die Läden stürmen jetzt PS-Protze mit katastrophaler CO2-Bilanz. Das zeigen die Neuvorstellungen auf der Automesse. „Die Käufer:innen stellen sich rollende Investitionsruinen in die Garage“, sagt Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Nachhaltige Wirtschaft (BNW).

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Grandke: „Auf Sparkassen war

immer Verlaß gewesen.“

Offenbach/Main (7.9.21) – Offenbacher sind hart im Nehmen. Erst recht dann, wenn sie hoch gewachsen sind. So wie Gerhard Grandke, der zum Jahresende ausscheidende geschäftsführende Präsident des Sparkassen und Giroverbandes Hessen-Thüringen (SGVHT). Er ist in Offenbach geboren und war dort jahrelang Kämmerer und später Oberbürgermeister gewesen. Während seiner am Ende über zwölf Jahre langen Amtszeit als  hessisch-thüringischer Sparkassen-Präsident habe er die Folgen zweier Welt-Krisen bewältigen müssen. Zum einen die der Finanz- und Wirtschaftskrise und dann die Folgen der noch andauernden Corona-Krise. Nie hätten die dem Verband angehörenden Sparkassen in Hessen und Thüringen (derzeit sind es 49) ihre Kunden im Stich gelassen, rühmte sich Gerhard Grandke. „Auf Sparkassen war immer Verlaß gewesen.“ Diese Zuverlässigkeit spiegelt sich in einem erneut starken Kundengeschäft und im Wachstum der Bilanzsumme unserer Sparkassen wider. Sie ist zum 30. Juni 2021 um 3,7 Mrd. Euro bzw. 2,6% auf 149,3 Mrd. Euro gestiegen, betonte Grandke in seiner Rede am Samstag in seiner Heimatstadt Offenbach, wohin er Teilnehmer des Internationalen Clubs Frankfurter Wirtschaftsjournalisten zum Pressegespräch eingeladen hatte.

Gerhard Grandke sieht die Inflation steigen und kritisiert daher die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank – Foto: PK

 

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