Sachverständigenrat: Tiefem Einbruch folgt allmähliche Erholung

Wiesbaden (23.6.20) – „Die Corona-Pandemie wird voraussichtlich den stärksten
Einbruch der deutschen Wirtschaft seit Bestehen der Bundesrepublik verursachen. Wir erwarten, dass jedoch ab dem Sommer eine Erholung einsetzt“, erläutert Lars P. Feld, Vorsitzender des Sachverständigenrates. Der Sachverständigenrat hat bereits im März 2020 ein Sondergutachten zur Corona-Pandemie veröffentlicht, in dem er Szenarien für die wirtschaftliche Entwicklung beschrieben hat. Er legt heute seine Konjunkturprognose vor, da die mittlerweile verfügbaren Wirtschaftsdaten nun eine bessere Einschätzung der wirtschaftlichen Lage im Jahr 2020 ermöglichen. Die Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland dürfte recht nahe an dem im Sondergutachten als „ausgeprägtes V“ beschriebenen Risikoszenario liegen. Der dort berechnete Tiefpunkt wird jedoch voraussichtlich noch unterschritten. Der Sachverständigenrat erwartet für das Jahr 2020 einen Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 6,5 % (kalenderbereinigt 6,9 %). Für das Jahr 2021 rechnet er mit einem positiven Wachstum von 4,9 % (kalenderbereinigt ebenfalls 4,9 %). Damit dürfte das BIP frühestens im Jahr 2022 wieder auf dem Niveau von vor der Pandemie liegen. Die Arbeitslosenquote wird in den kommenden Monaten weiter ansteigen und erst im Jahresverlauf 2021 wohl langsam wieder zurückgehen.

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ERSTE A.M: Nachhaltiger Fonds mit Bestnote

Wien (19.6.20) – „Ist der ERSTE STOCK ENVIRONMENT der nachhaltigste Aktienfonds?“ Das war der Titel eines Beitrags des Branchenmagazins ECOreporter. Der Fonds erhielt den 1. Preis im ECOfondstest. Tatsächlich erfüllt der nachhaltige Fonds die härtesten Kriterien. Ein Umstand, den auch das Forum für Nachhaltige Geldanlagen (FNG), der Fachverband für Nachhaltige Investments, anerkennt. Der Masterfonds ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT wurde seit Bestehen des FNG-Tests mit 3 von 3 Sternen ausgezeichnet. weiterlesen

    Grafik: Daimler

    Frankfurt/Main (18.6.20) – Im Zuge der nachhaltigen Geschäftsstrategie schafft die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) die Voraussetzungen für nachhaltige Finanzierungen mit dem Ziel vielfältige Finanzierungsinstrumente wie grüne Anleihen und grüne Kredite zu begeben. Mit einem Green Finance Framework ermöglicht Daimler Investoren, sich an den ehrgeizigen Nachhaltigkeitszielen des Unternehmens zu beteiligen. Gleichzeitig verfügt das Unternehmen nun über neue Möglichkeiten, die bedeutenden Zukunftsinvestitionen in Richtung CO2-neutraler Technologien und Dienstleistungen zu finanzieren.

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    KfW Kreditmarktausblick: Mehr Bankkredite für Unternehmen in der Corona-Krise

    Frankfurt/Main (18.6.20) – Nur wenige Wochen im März waren von den drastischen Auswirkungen des Corona-Ausbruchs in Deutschland betroffen. Dennoch hat dies bereits ausgereicht, um die Kreditdynamik im ersten Quartal erheblich zu beeinflussen. Zum Jahresbeginn hat sich das Wachstum des von KfW Research berechneten Kreditneugeschäfts mit heimischen Unternehmen und Selbstständigen (ohne Wohnungsbau und Finanzunternehmen) nahezu verdoppelt, nachdem es sich zuvor seit Ende 2018 kontinuierlich abgeschwächt hatte. Das Plus bei der Neukreditvergabe an Firmenkunden lag bei 7,3 %, nachdem zwischen Oktober und Dezember nur ein Zuwachs von 3,7 % erreicht worden war.

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    DZ-Bank/BVR-Frühjahrsumfrage im Mittelstand: Unternehmen gehen mit starken Bilanzen in die Krise – weniger Preiserhöhungen erwartet

    Berlin (18.6.20) – Der deutsche Mittelstand geht dank guter Bilanzqualität aus einer stabilen Ausgangslage in die Coronakrise. Die globale Pandemie und die damit verbundenen Unsicherheiten bereiten den Unternehmern allerdings zunehmend Kopfzerbrechen. Sie verstärken den zuvor bereits erkennbaren Trend des Wirtschaftsabschwungs deutlich und veranlassen die Mittelständler, noch wesentlich stärker Vorsicht walten zu lassen.

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    BDEW: Investitionen der Energiewirtschaft können Wertschöpfung in Deutschland um 0,6 Prozent steigern – Vorschläge für weitere Konjunkturimpulse

    Berlin (17.6.20) – Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat heute das Positionspapier „Konjunkturimpulse der Energiewirtschaft“ vorgelegt. Darin zeigt der BDEW weitergehende und nachhaltige Konjunkturimpulse auf. Das Papier enthält zudem eine Analyse, welchen volkswirtschaftlichen Mehrwert Konjunkturimpulse im Sinne der Energie- und Klimaziele bewirken können. Allein der Umbau der Stromerzeugung zur Realisierung des Erneuerbaren-Ziels 2030 sowie der Sicherung der Versorgung, der Ausbau moderner und klimafreundlicher Energienetze, der Aufbau öffentlicher Ladeinfrastruktur sowie der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft bewirken demnach signifikante Wachstums- und Beschäftigungsbeiträge: Laut der Abschätzung würden die hierfür notwenigen Maßnahmen Investitionen in Höhe von insgesamt 320 Milliarden Euro auslösen. Das käme nicht nur der Energiewirtschaft, sondern auch zahlreichen anderen Branchen zu Gute – von der Bauwirtschaft über den Maschinenbau bis hin zum Dienstleistungssektor.

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    IMK: Stabilitätsorientierte Lohnentwicklung stärkt Nachfrage

    Düsseldorf (17.6.20) – Die deutsche Wirtschaft ist während des vergangenen Jahrzehnts im Jahresdurchschnitt um 2,0 Prozent gewachsen und damit weitaus kräftiger als in den 2000er Jahren, als das Bruttoinlandsprodukt (BIP) durchschnittlich nur um 1,3 Prozent zunahm. Der Wachstums-Aufschwung seit der Finanz- und Wirtschaftskrise, der längste seit den 1960er Jahren, verlief zeitgleich mit und war wesentlich beeinflusst von der Rückkehr zu einer stabilitätsorientierten Entwicklung bei Löhnen, Arbeitskosten und Lohnstückkosten. Diese ist ein wichtiger Faktor für eine erstarkte Binnennachfrage. So haben die Löhne zwischen 2010 und 2019 im Einklang mit dem neutralen Verteilungsspielraum zugenommen, nachdem der Zuwachs in den 2000er Jahren weit darunter gelegen hatte. Trotz der zuletzt stärkeren Entwicklung und des jahrelangen wirtschaftlichen Booms rangiert die Bundesrepublik bei den Arbeitskosten für die private Wirtschaft aktuell weiterhin lediglich im oberen Mittelfeld Westeuropas, 2019 auf Position sechs im EU-Vergleich. Der durchschnittliche jährliche Anstieg der Lohnstückkosten in Deutschland lag nach 2010 bei 1,9 Prozent, im gesamten Zeitraum zwischen 2000 und 2019 haben die Lohnstückkosten allerdings nur um 1,2 Prozent im Jahresmittel zugenommen – spürbar langsamer als im Durchschnitt des Euroraums (1,4 Prozent) und weitaus weniger als mit dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (knapp 2 Prozent) vereinbar. Das zeigt eine neue Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung zur Entwicklung von Arbeitnehmerentgelten, Arbeits- und Lohnstückkosten.*

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    BVR-Studie: Sparquote in Deutschland wird 2020 steigensliderimg

    Die privaten Haushalte werden im Jahr 2020 in Deutschland voraussichtlich etwas mehr Geldvermögen bilden. Dies beruht vor allem auf einem merklichen Anstieg der Sparquote. Zu diesem Ergebnis kommt der BVR in seiner aktuellen Studie.

    Ernst & Young: EU-Neuwagenmarkt schrumpft 2020 mindestens um ein Viertel – Elektroantriebe legen kräftig zu

      Frankfurt/Main (17.6.20) – Die Situation auf dem EU-Neuwagenmarkt hat sich im Mai im Vergleich zum April auf sehr niedrigem Niveau leicht verbessert. Nachdem die Zahl der Neuzulassungen im April um drei Viertel eingebrochen war, schrumpften die Neuzulassungen im Mai „nur noch“ um etwa die Hälfte. Europaweit die stärksten Rückgänge verzeichneten die Länder mit den härtesten Eindämmungsmaßnahmen: In Großbritannien, Irland und Spanien sanken die Neuzulassungen jeweils um 70 Prozent und mehr. weiterlesen

      ZEW-Konjunkturerwartungen: Verbesserung der Erwartungen und der Lageeinschätzung

      Mannheim (16.6.20) – Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen im Juni 2020 zum dritten Mal in Folge an. Sie liegen jetzt bei 63,4 Punkten und damit um 12,4 Punkte höher als im Vormonat. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich zum ersten Mal seit Januar 2020 wieder verbessert. Der Lageindikator beträgt in der aktuellen Umfrage minus 83,1 Punkte. Er liegt damit um 10,4 Punkte höher als im Vormonat. weiterlesen

      WSI: 71 Prozent aller Beschäftigten mit Tarifvertrag bekommen Urlaubsgeld – Wichtiger Beitrag zur Stabilisierung der Einkommen in der Corona-Krise

      Düsseldorf (16.6.20) – In Deutschland erhalten etwas weniger als die Hälfte (44 Prozent) aller Beschäftigten in der Privatwirtschaft Urlaubsgeld. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Online-Befragung des Internet-Portals Lohnspiegel.de, das vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird. Für die Analyse wurden die Angaben von mehr als 53.000 Beschäftigten aus dem Zeitraum von Anfang August 2019 bis Ende Mai 2020 ausgewertet (mehr Informationen zur Methode am Ende der PM).

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      Creditreform: Weniger Insolvenzen – trotz Corona

      Düsseldorf (15.6.20) – Die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland sind rückläufig – trotz der Corona-Krise. Warum dieser Effekt gerade jetzt kein positives Zeichen für ein Gesunden der Wirtschaft ist und welche Ursachen der Rückgang hat, erläutert die Creditreform Wirtschaftsforschung.

      Sinkende Insolvenzzahlen verschleiern die tatsächliche Lage der Unternehmen

      Trotz des massiven Konjunktureinbruchs im Zuge der Corona-Pandemie ist die Zahl der Insolvenzen bislang nicht gestiegen. Im Gegenteil: Im 1. Halbjahr 2020 verringerte sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,2 Prozent auf 8.900 Fälle (1. Hj. 2019: 9.690). Das Insolvenzgeschehen als Seismograph der ökonomischen Entwicklung hat sich damit von der tatsächlichen Situation der deutschen Unternehmen entkoppelt.

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      KfW: Corona-Krise und Fachkräftemangel bremsen das Wachstum

      Frankfurt/Main (15.6.20) – Die Corona-Krise hat die Herausforderungen der deutschen Volkswirtschaft durch die zunehmenden Fachkräfteengpässe und das schwache Produktivitätswachstum in den Hintergrund gedrängt. Doch mit dem schrittweisen Hochfahren der Wirtschaft wird die Fachkräfteknappheit in vielen Berufen wieder stärker spürbar werden.

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      Ernst & Young: Gewinn der weltgrößten Autokonzerne bricht im ersten Quartal um 58 Prozent ein – tiefrotes zweites Quartal erwartet

       Stuttgart (11.6.20) – Geschlossene Autohäuser, stillstehende Fabriken, Absatzeinbrüche rund um den Globus: Die Autoindustrie ist im ersten Quartal in eine tiefe Krise geraten. Der Gesamtgewinn der 17 größten Autokonzerne der Welt schrumpfte um 58 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro und damit auf den niedrigsten Stand seit 2009. Der Umsatz ging um neun Prozent zurück, die Zahl der verkauften Neuwagen sank sogar um 21 Prozent. weiterlesen

      Deutsche Bank:  Neue internationale Privatkundenbank  geformt

      Frankfurt /Main 10.6.20) – Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DB / NYSE: DB) führt ihr Geschäft mit Vermögenskunden und das internationale Geschäft mit Privat- und Firmenkunden zusammen – in ihrer neuen Internationalen Privatkundenbank. Die Internationale Privatkundenbank umfasst das Geschäft der Bank mit vermögenden Kunden weltweit sowie mit kleinen und mittelgroßen Unternehmen und Privatkunden in Italien, Spanien, Belgien und Indien. Die neue Einheit bedient insgesamt 3,4 Millionen Kunden, verwaltet Vermögen in Höhe von 250 Milliarden Euro und erwirtschaftet Erträge von rund drei Milliarden Euro pro Jahr.

      Doppeltürme der Deutschen Bank-Zentrale in Frankfurt am Main ragen in den coronablauen Himmel – Foto: PK

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      VDIK: Elektroauto-Markt bleibt auch im Mai hinter Erwartungen

      Bad Homburg (10.6.20) – In Deutschland wurden im Mai 12.358 Elektrofahrzeuge neu zugelassen, dazu zählen reine Elektroautos, Plug-In-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge. Der Zuwachs beträgt 56 Prozent. Die Neuzulassungen von reinen Elektroautos (BEV) stiegen im Mai um 20 Prozent auf 5.578 Einheiten leicht an. Außerdem wurden etwa doppelt so viele Plug-In-Hybride (PHEV) wie Vorjahresmonat neu zugelassen. Das Kraftfahrtbundesamt registrierte 6.755 neue PHEV (plus 107 Prozent). weiterlesen

      KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Ein Seufzer der Erleichterung

      Frankfurt/ Main (10.6.20) – Die Corona-Pandemie verursacht nie dagewesene Stimmungsschwankungen im deutschen Mittelstand. Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen erholt sich im Mai stark, nachdem es zuvor historisch abgestürzt war. Die aktuelle Klimaaufhellung von 10,3 Zählern auf nun -35,0 Saldenpunkte ist dabei zwar die zweitstärkste seit Beginn der Zeitreihe im Januar 2005, sie macht allerdings nur gut ein Fünftel der Einbrüche aus dem März und April wieder wett.

      KfW-ifo-Mittelstandsbarometer
      Foto: KfW

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      Union Investment: Deutsche Sparerinnen und Sparer bleiben auch in Corona-Zeiten cool

      Frankfurt/Main (9.6.20) – Die Corona-Krise bringt deutsche Sparerinnen und Sparer nicht aus dem Tritt: Die meisten möchten an ihrem Spar- und Konsumverhalten nichts ändern. Trotz der Volatilität an den Kapitalmärkten der vergangenen Wochen macht sich die Mehrheit keine Sorgen um die Sicherheit ihrer Geldanlagen oder hat nun ein größeres Sicherheitsbedürfnis. Eine Flucht in liquide Geldmittel ist bei Privatkunden nicht zu verzeichnen. Sehr viele sehen keinerlei Veranlassung, etwas an ihren Geldanlagen zu ändern. Besonders zufrieden sind Besitzer von Investmentfonds – wenngleich schwankungsreiche Wochen hinter ihnen liegen. Auch mit Blick auf die persönliche Finanzlage zeigen sich die Deutschen keinesfalls beunruhigt, denn die meisten gehen von einer konstanten Situation in der eigenen Haushaltskasse aus. Das sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

      Das Auf und Ab an den Aktienmärkten aufgrund der Corona-Pandemie hat die deutschen Sparerinnen und Sparer kaum beeindruckt. Mehr als acht von zehn Befragten (83 Prozent) werden aufgrund der Corona-Krise nichts an ihrem Spar- oder Konsumverhalten ändern, zehn Prozent wollen mehr sparen, lediglich sechs Prozent geben an, nun weniger sparen zu wollen. Dies sah zu Zeiten der Finanzmarktkrise im dritten Quartal 2009 anders aus: Hier fiel der Anteil derjenigen, die nichts an ihrem Sparverhalten ändern wollen, mit 70 Prozent deutlich niedriger aus.
      Sieben von zehn Anlegern (70 Prozent) machen sich aufgrund der aktuellen Corona-Krise keine Sorgen um die Sicherheit ihrer Geldanlagen. Nur einer von zehn Befragten denkt darüber nach, die Anlageform zu ändern.

       

       

       

       

       

       

       

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      UNIVERSITÄT HOHENHEIM: Corona-Folgen – Ökonomen ermitteln weiter erhöhte Inflation bei Lebensmitteln

      Stuttgart (8.6.20) – Trotz stagnierender Inflationsrate steigen die Lebensmittelpreise. Um deren Entwicklung besser zu veranschaulichen, haben Wirtschaftswissenschaftler von der Universität Hohenheim in Stuttgart den „Chili-con-Carne-Index“ entwickelt. Bereits Mitte April hatten sie einen Preisanstieg von 6 % für dieses Gericht errechnet. Ein Trend der sich fortsetzt, wie eine zweite Erhebung Ende Mai bestätigte: Innerhalb von vier Monaten verteuerten sich die Zutaten bereits um rund 7,5 %. „Sind hierin die inflationären Folgen der expansiven europäischen Geldpolitik zu erkennen?“ fragen sich die Wissenschaftler.

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      Rentenbank und TechQuartier starten dritten Accelerator –

      Fokus auf AgTech und FoodTech

      Frankfurt/Main (4.6.20) – Zusammen mit dem Frankfurter TechQuartier richtet die Landwirtschaftliche Rentenbank vom 28. bis 30. September 2020 erneut einen Accelerator für Start-ups aus. Ergänzt wird das mehrtägige Programm erstmals auch durch Webinare im Vorfeld. Der für die Teilnehmer kostenlose Accelerator richtet sich an deutsche Start-ups, die innovative Produkte, Verfahren oder Systeme mit Mehrwert für die Agrar- und Ernährungswirtschaft entwickeln. weiterlesen

      SAFE-Direktor Jan Krahnen: „Die Entscheidung der EZB übertrifft die Markterwartungen“ 

      Frankfurt/Main (4.6.20) – Der wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung SAFE, Jan Pieter Krahnen, sieht in der aktuellen geldpolitischen Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) eine starke Akzentsetzung im Vergleich zu den bisher auf nationaler Ebene geschnürten Corona-Krisenpaketen.  Der EZB-Rat hat sich dazu entschieden, das Volumen des im März 2020 aufgelegten „Pandemic Emergency Purchase Programme“ (PEPP) zur Eindämmung der Corona-Krise in der Eurozone um weitere 600 Milliarden Euro auf insgesamt 1,35 Billionen Euro zu erhöhen. Zudem soll das Wertpapierkaufprorgamm mindestens bis Ende Juni 2021 laufen. SAFE-Direktor Jan Krahnen sagt dazu:

      „Die Entscheidung der EZB, das PEPP aufzustocken, übertrifft die Markterwartungen und setzt einen starken Akzent, ähnlich wie es bereits die deutsche und die französische Regierung sowie die EU-Kommission mit ihren eigenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise getan haben. Bedeutsam an der EZB-Entscheidung ist auch die Betonung der flexiblen Umsetzung, was darauf schließen lässt, dass die Wertpapierkäufe keinem festen nationalen Schlüssel folgen und zugleich Unternehmenswerte mit berücksichtigen. Inwieweit damit allerdings Finanzstabilitätsaspekten Rechnung getragen wird, wird sich erst aus den Details der praktischen Umsetzung des PEPP ergeben.“


      WWF und Allianz Research Report sieht historische Chance, Weichen für grünes und soziales Wachstum zu stellen

      München/Berlin (4.6.20) – „Wir haben heute die historische Chance, die Weichen für ein nachhaltiges Wachstum zu stellen. Aber öffentliche Budgets sind nicht unbegrenzt. Deshalb müssen wir – mit Blick auf die wirtschaftliche Erholung und die Erreichung von gesellschaftlichen Zielen – privates Kapital mobilisieren“, sagt Ludovic Subran, Chefökonom der Allianz. „Eine klare Verknüpfung von Klimazielen mit Investitionsprogrammen unterstützt widerstandsfähigere Strukturen, langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung.“

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      Gothaer Konzern forciert nachhaltige Kapitalanlage: Jetzt Mitglied bei UN PRI

      Köln (4.6.20) – Die Gothaer engagiert sich zukünftig noch stärker im Bereich Nachhaltigkeit und bündelt die bereits laufenden und künftigen Aktivitäten an einer zentralen Stelle. Hierfür wurde Anfang 2020 ein neuer Bereich mit direkter Anbindung beim Vorstand geschaffen. „Die Gothaer versteht sich als Teil der Gesellschaft und ist sich ihrer Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft, aber auch der Umwelt, sehr bewusst“, erklärt Dr. Karsten Eichmann, Vorstandsvorsitzender der Gothaer.

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      Commerzbank:  Chefvolkswirt Krämer hält Konjunkturpaket für „besser als gedacht“

      Dr. Jörg Krämer ist Chefvolkswirt der Commerzbank – Foto: PK/Archiv

      Frankfurt/Main (4.6.20) – Und so begründet Jörg Krämer sein Urteil:  Das gestern Abend beschlossene Konjunkturpaket mit einem Volumen von 130 Mrd Euro ist besser als gedacht. So führt die überraschend aufgenommene befristete Senkung der Mehrwertsteuer zum Vorziehen von Konsum und hilft allen Branchen. Trotzdem erwarten wir weiter keinen V-förmigen Aufschwung der deutschen Wirtschaft. Drei Teilpakete Die schwarz-rote Koalition hat sich gestern Abend nach langen Verhandlungen auf ein Konjunkturpaket geeinigt. Es hat ein Volumen von 130 Mrd Euro und umfasst (1) ein Konjunkturpaket im engeren Sinne (77 Mrd Euro), (2) ein sogenanntes Zukunftspaket zur Förderung von Technologien und Klimawende (50 Mrd Euro) und (3) Ausgaben zur Unterstützung anderer Länder (3 Mrd) Euro.

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      Frankfurter Bankgesellschaft Gruppe:

      Trotz Corona weiter auf Erfolgskurs

      Frankfurt/Main (3.6.20) – Die Frankfurter Bankgesellschaft Gruppe verzeichnet erneut einen Rekordzuwachs der verwalteten Mittel und erweitert ihr Leistungsangebot um M&A-Beratung für mittelständische Familienunternehmen. Für die Frankfurter Bankgesellschaft Gruppe endete das Geschäftsjahr 2019 – das zehnte seit Bestehen des Instituts in seiner heutigen Form – mit einem erneuten Rekord: Das Anlagevolumen stieg zum 31.12.2019 auf rund CHF 12,4 Mrd., was einem Bruttozuwachs von 35,4 Prozent entspricht. Abermals hat sich die Frankfurter Bankgesellschaft damit weitaus besser entwickelt als der Marktdurchschnitt und konnte ihre Position unter den zehn größten Privatbanken in Deutschland festigen. Unverändert ist sie zudem eine der beiden größten Privatbanken mit deutschem Eigentümer in der Schweiz.

      Foto: Frankfurter Bankgesellschaft

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