Commerzbank-Sektorbericht Automotive: E-Mobilität und vernetztes Fahren –  Beschleunigung des Strategiewandels in der Automobilzuliefererbranche

Frankfurt/Main (2.9.19) – Sektor-Head Cedric Perlewitz: „Der Markt für Green und Sustainable Financing wird zunehmend ein Differenzierungsmerkmal“ Die aktuelle Ausgangslage für den Automobilzulieferersektor trägt historische Züge: Auf allen wesentlichen Weltmärkten war im ersten Halbjahr 2019 gleichzeitig ein Rückgang der Produktionszahlen zu verzeichnen (Europa: –5 %, China: –13 %, Nordamerika: –3 %) [1] . Für das Gesamtjahr 2019 erwartet auch das Commerzbank-Research einen Rückgang der globalen Verkaufszahlen um circa 4 %. Dieser Einbruch trifft die wichtige Branche mitten in einem tief greifenden Transformationsprozess, der jedoch auch eine positive Seite hat: „Aufgrund der wirtschaftlichen Eintrübung sehen wir eine Beschleunigung des Strategiewandels in der Automobilzuliefererbranche. Dies betrifft sowohl den Fokus der Investitionen auf die beschleunigte Einführung von E-Autos als Antwort auf die Nachhaltigkeitsbedürfnisse der Kunden als auch – aus Industriesicht – eine CO2-Strategie, um Strafzahlungen zu vermeiden. Denn ab 2020 tickt für die Hersteller die Uhr“, erläuterte Cedric Perlewitz, Sektor-Head Automotive der Commerzbank.

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Hans-Böckler-Stiftung: Ökonomische Unsicherheitserfahrungen reichen in Ostdeutschland deutlich weiter als im Westen – und beeinflussen die Wahl von Populisten

Düsseldorf (2.9.19) – Verunsicherung, Abstiegsängste und Zukunftssorgen sind ein wichtiger Faktor bei der Wahl rechtspopulistischer Parteien, das haben verschiedene soziologische Studien in letzter Zeit belegt. In Ostdeutschland ist die politische Unzufriedenheit deutlich stärker ausgeprägt als in den alten Bundesländern. Dabei spielen längst nicht nur eher abstrakte Gefühle „mangelnder Anerkennung“ oder das Thema Migration eine Rolle, sondern sehr stark auch konkrete ökonomische Unsicherheitserfahrungen. Diese reichen deutlich weiter als in Westdeutschland, zeigt eine aktuelle Analyse von Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, Soziologin an der Universität Paderborn: Während sich im Westen vor allem un- und angelernte Beschäftigte große Sorgen um ihre berufliche und soziale Zukunft machen – und zugleich überdurchschnittlich häufig rechte Parteien wählen -, trifft das in den neuen Bundesländern auch auf Berufsgruppen mit mittlerem Status wie Facharbeiterinnen und Facharbeiter oder Angestellte mit mittlerem Bildungsabschluss („Semi-Professionen“) zu (siehe auch Abbildung 1 in der pdf-Version dieser PM mit Wahlergebnis Bundestagswahl 2017). Beispielsweise machen sich Facharbeiter im Osten doppelt so häufig große Sorgen um ihre Arbeitsplatzsituation wie Facharbeiter im Westen (11,9 Prozent Ost, 6,2 Prozent West).

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Mercedes-Benz: Begegnung statt Ausstellung – vollständig neues Messekonzept stellt Kunden in den Mittelpunkt

Stuttgart/Frankfurt/Main (30.8.19) – Bei der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) vom 10. bis 22. September 2019 in Frankfurt am Main präsentiert sich Mercedes-Benz Cars & Vans mit einem vollständig neu gestalteten Markenerlebnis in der Frankfurter Festhalle. Wichtige Themen dabei sind zum Beispiel Vernetzung, Nachhaltigkeit und Lebensqualität. Im Zentrum des Konzepts stehen vier Erlebnisräume, die die Besucher auf eine Reise durch die Markenwelt und Mobilität von morgen führen. weiterlesen

Ernst & Young zur Autoindustrie: Gewinne und Pkw-Verkäufe rückläufig – deutsche Autokonzerne aber mit stärkstem Umsatzplus

 Frankfurt/Main (28.8.19) – Der Abwärtstrend in der weltweiten Autoindustrie hält an: Auch im zweiten Quartal dieses Jahres ging der Gesamtgewinn der 16 größten Autokonzerne der Welt zurück – um 18 Prozent. Rückläufige Absatzzahlen in allen wichtigen Märkten führten zu einem weltweiten Absatzminus von fünf Prozent – nur vier Unternehmen verkauften mehr Neuwagen als vor einem Jahr: Mitsubishi, Honda, Toyota und BMW.

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DekaBank: Stabiles Halbjahresergebnis

Frankfurt/Main (28.8.19) – Die Deka-Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2019 ein Wirtschaftliches Ergebnis in Höhe von 223 Mio. Euro, das damit stabil auf dem Vorjahresniveau liegt (1. Halbjahr 2018: 223 Mio. Euro). Trotz der hohen Marktvolatilität und des Börseneinbruchs im Dezember 2018 legten Sparer und institutionelle Investoren in den ersten sechs Monaten netto 6,7 Mrd. Euro zusätzliche Gelder an. Die Dynamik in der Nettovertriebsleistung war damit gleichwohl niedriger als im Vorjahr (10,6 Mrd. Euro). Im Retailgeschäft reagierten die Anleger auf die hohen Marktvolatilitäten im Jahr 2018 mit Zurückhaltung bei Renten- und Mischfonds sowie bei defensiven Vermögensmanagement-Produkten. Weiter nachgefragt waren dagegen insbesondere Immobilienfonds (1,5 Mrd. Euro), Aktienfonds (1,3 Mrd. Euro) und Zertifikate (2,8 Mrd. Euro). Ungebrochen ist der Trend zum Wertpapiersparen: Im ersten Halbjahr wurden netto 200.000 Sparpläne abgeschlossen; nach 173.000 im Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von rund 16 Prozent. Damit erhöhte sich der Bestand auf 4,7 Millionen Verträge (Ende 2018: 4,5 Millionen). Insgesamt summierte sich der Nettoabsatz im Retailgeschäft auf 4,4 Mrd. Euro (1. Halbjahr 2018:  6,6 Mrd. Euro). Im Institutionellen Geschäft lag die Nettovertriebsleistung bei 2,3 Mrd. Euro (3,9 Mrd. Euro). Die Total Assets der Deka-Gruppe stiegen im ersten Halbjahr 2019 um rund 8 Prozent auf 298 Mrd. Euro (Ende 2018: 276 Mrd. Euro). weiterlesen

60 Jahre – Die Wucht am Main 1954–2014 -Geschichte des Internationalen Clubs Frankfurter Wirtschaftsjournalisten im Aufstieg des Finanzplatzes –Privatedition zur Sicherung des historischen Materials 

Von Christoph Wehnelt, Ehrenvorsitzender des Internationalen Clubs Frankfurter Wirtschaftsjournalisten (ICFW) 

Chrstioph Wehnelt, Ehrenvorsitzender des ICFW  – Foto: Archiv

Oberstdorf (August 2019 ) – Der Club und seine Gründer Erich Bodendiek, erster Präsident Treffpunkt: Vila Bonn Die rühmliche Geschichte des Clubs beginnt mit einer sehr markanten Persönlichkeit: Erich Bodendiek. Als Mann des Jahrgangs 1916, war er den Zeitläuften seiner Generation unterworfen und er nahm keinen Schaden daran. Noch heute (2010) freut sich der gebürtige Bremer: „Ich habe vier Karrieren hinter mir.“ Dabei hat er die Karriere des Gründungsvaters des bedeutendsten Wirtschaftsjournalistenclubs Deutschlands noch gar nicht mit eingerechnet. „In meiner Heimatstadt erlernte ich den Beruf des Reedereikaufmanns und verdiente auch einige Jahre damit mein Geld.“ Dann rief der Staat. Nach dem Reichsarbeitsdienst wartete schon die Wehrmacht. Bodendiek kam zur Luftwaffe, verzeichnete zwei Abschüsse und wurde 1940 selbst abgeschossen – in großer Höhe. Er katapultierte sich aus der Kanzel. Der Fallschirm versagte nicht. Erich schwebte über Holland und dann immer weiter in südwestlicher Richtung, bis er vor Folkestone in den Ärmelkanal fiel. Gerettet, Kriegsgefangenschaft in England und Kanada bis 1948.

Sehr geehrter Leser, sehr geehrte Leserin,

wegen des Umfangs des Buches, der den üblichen Rahmen unserer Berichterstattung sprengte, finden Sie den vollständigen Text des Buches über folgenden Link 2019_Wucht_am_Main_Christoph_Wehnelt

Wir wünschen Ihnen eine spannende und aufschlußreiche Lektüre.  

Union Investment: Die Deutschen sorgen sich im Alter am meisten um Krankheit und Gebrechen

Frankfurt/Main (27.8.19) – Wer behauptet, dass deutsche Sparer ihre private Altersvorsorge vernachlässigen – der liegt falsch. Drei von vier (74 Prozent) haben sich bereits mit ihrer Absicherung im Ruhestand auseinandergesetzt und legen Geld hierfür zur Seite (2. Quartal 2018: 72 Prozent). Sie handeln damit in dem Bewusstsein, dass die gesetzliche Rente allein später nicht reichen wird. Bei der Wahl der Vorsorgeprodukte ist zu erkennen, dass sich die Anleger langsam für wertpapierbasierte Anlageformen öffnen. Jeder Zweite (52 Prozent) gibt an, dass Aktien und Fonds zu einer guten Altersvorsorge gehören sollten. Vor fünf Jahren waren es lediglich 38 Prozent. Drei Viertel der Befragten (75 Prozent) machen sich mit Blick auf die letzten Lebensjahrzehnte die größten Sorgen darum, krank oder gebrechlich zu werden. Die Angst vor Altersarmut beschäftigt dagegen nur neun Prozent (2. Quartal 2017: zwölf Prozent). Unter den Geringverdienern mit einem monatlichen Einkommen von weniger als 1.300 Euro ist sie allerdings vergleichsweise stark ausgeprägt (54 Prozent), so die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Union Investment zum Thema Altersvorsorge.

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KfW-Konjunkturkompass Deutschland: Deutsche Wirtschaft im Rückwärtsgang, kaum Hoffnung auf kurzfristige Besserung

Frankfurt/Main (27.8.19) – Die deutsche Wirtschaft befindet sich im Rückwärtsgang und es gibt wenig Hoffnung auf eine schnelle Besserung der Lage. Im zweiten Quartal ist die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorquartal um 0,1% geschrumpft. Während die Binnennachfrage das Wachstum weiter stützt, steckt die stark exportorientierte deutsche Industrie seit nunmehr vier Quartalen in der Rezession. Vor dem Hintergrund der flauen Weltkonjunktur und der zahlreichen globalen Unwägbarkeiten bleiben ihre Geschäfts- und Exporterwartungen außerordentlich pessimistisch. KfW Research korrigiert daher seine Konjunkturprognose für 2019 auf 0,4% und für 2020 auf 0,6% deutlich nach unten (Vorprognose: 0,8% bzw. 1,8%). Stabilisierende Faktoren bleiben der Konsum und der Wohnungsbau, vor allem dank des alles in allem noch immer recht soliden Arbeitsmarkts. weiterlesen

Lufthansa: Nachhaltige Innovationen für Reise und Mobilität gesucht – „Changemaker Challenge“ ins Leben gerufen

Frankfurt/Main (26.8.19) – Mit dem Start der „Changemaker Challenge“ wollen die Lufthansa Group und ihre führende Digitaleinheit Lufthansa Innovation Hub das volle Potenzial der Digitalisierung in Bezug auf Nachhaltigkeit im Reise- und Mobilitätskontext ausloten. Dabei konzentrieren sie sich nicht nur auf die Luftfahrt, sondern auf Innovationen entlang der gesamten Reisekette. Dafür hat sich Lufthansa mit drei führenden Unternehmen aus dem Travel & Mobility Tech Ökosystem zusammengetan: Expedia Group, Google und Uber. weiterlesen

Ifo-Index: So tief wie seit fast sieben Jahren nicht mehr gesunken

München (26.8.19) – Die Sorgenfalten bei den deutschen Unternehmenslenkern werden immer tiefer. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im August von 95,8 (1) auf 94,3 Punkte gefallen. Das ist der niedrigste Wert seit November 2012. Die Unternehmen schätzten ihre aktuelle Lage erneut deutlich schlechter ein. Auch mit Blick auf die kommenden Monate nahm der Pessimismus zu. Die Anzeichen für eine Rezession in Deutschland verdichten sich. weiterlesen

Gold im Kontext historischer Zyklen – Goldpreiskonsolidierung im Zuge sinkender Zinsen

Frankfurt/Main (21.8.19) – Nach dem Ausbruch im Juni konsolidierte sich der Goldpreis über der Marke von 1.400 US-Dollar je Feinunze. Das Edelmetall profitierte dabei von den expansiven Tönen seitens Vertretern der US-Notenbank Federal Reserve Bank (Fed) und der Europäischen Zentralbank (EZB). Vor der Sitzung des House Committee on Financial Services (Ausschuss des US-Repräsentantenhauses für die Aufsicht der Finanzdienstleistungsbranche) am 10. Juli ging der Fed-Vorsitzende Jerome Powell auf zunehmende Unsicherheiten, die Probleme im Handel, die Verschuldung und den Brexit sowie auf die Schwächen im internationalen verarbeitenden Gewerbe und in der Investitionstätigkeit weltweit ein. Nach weiteren, in Richtung einer gelockerten Geldpolitik weisenden Äußerungen des Chefs der Federal Reserve Bank of New York, John Williams, sowie des Fed-Vizevorsitzenden Richard Clarida, der sich unter Verweis auf den Deflationsdruck eindeutig für mögliche Zinssenkungen aussprach, erreichte Gold am 19. Juli ein neues 6-Jahres-Hoch von 1.453 US-Dollar. Nach der Sitzung des EZB-Rats am 25. Juli sprach auch der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi von einer steten Eintrübung der Aussichten. Wie erwartet läutete die Fed dann am 31. Juli mit ihrer ersten Zinssenkung seit 2008 den globalen Lockerungszyklus ein.

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Rentenbank: MEHR FÖRDERKREDITE FÜR LANDWIRTSCHAFT UND LÄNDLICHE ENTWICKLUNG, KAPITALQUOTEN WEITER GEWACHSEN

Frankfurt/Main (22.8.19) – Im ersten Halbjahr 2019 vergab die Landwirtschaftliche Rentenbank zinsgünstige Programmkredite in Höhe von 3,2 Mrd. Euro (erstes Halbjahr 2018: 3,3 Mrd. Euro). Zuwächse erzielte die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum in ihren Fördersparten „Landwirtschaft“ und „Ländliche Entwicklung“. Dagegen ging die Nachfrage nach Windkraftfinanzierungen erneut zurück. Das gesamte Förderneugeschäft, das neben den Programm­krediten auch die Refinanzierung mit Bezug zum ländlichen Raum über Namenspapiere, Schuldscheindarlehen und Wertpapiere um­fasst, stieg im ersten Halbjahr 2019 auf 5,8 Mrd. Euro an.

VCI und ZEW: Start-ups stärken die deutsche Chemie-Branche

Frankfurt/Main/Mannheim (22.8.19) – Chemie-Start-ups in Deutschland versorgen die hiesige Branche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen und stärken so den Wirtschaftszweig insgesamt. Was die Ausstattung dieser Start-ups mit Wagniskapital und die allgemeine Grün­dungsaktivität in der Chemieindustrie betrifft, liegt Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern allerdings deutlich zurück. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschafts­forschung in Mannheim und das Center für Wirtschaftspolitische Studien (CWS) der Leibniz Universität Hannover im Auftrag des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) durchgeführt haben. weiterlesen

Mercedes-Benz: Weltpremiere für Premium-Großraumlimousine mit elektrischem Antrieb

Foto: Mercedes

    Stuttgart: (20.8.19) – Auf dem Genfer Salon im März 2019 präsentierte Mercedes-Benz Vans den Concept EQV noch als Studie. Jetzt feiert die Serienversion als Mercedes-Benz EQV (Stromverbrauch kombiniert: 27,0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, Angaben vorläufig)1 ihre Premiere. Als nächstes Mitglied der Mercedes EQ Familie kombiniert die erste elektrisch angetriebene Premium-Großraumlimousine von Mercedes-Benz emissionsfreie Mobilität mit überzeugenden Fahrleistungen, hoher Funktionalität und ästhetischem Design. In der Öffentlichkeit wird der Mercedes-Benz EQV erstmals auf der diesjährigen IAA (12. bis 22. September) zu sehen sein.

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    KfW: 70 Jahre Soziale Marktwirtschaft – ein Grund zum Feiern, einiger Anlass für Reformen

    Frankfurt/Main (20.8.19) – Die Soziale Marktwirtschaft ist 70 geworden. Ein Grund zum Feiern, denn sie hat Deutschland und anderen Industrieländern den größten Wohlstand und die höchste Lebenszufriedenheit gebracht. Eine aktuelle Studie von KfW Research analysiert die Erfolge und zeigt drängenden Reformbedarf auf.

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    IMK: Gesellschaftlicher Wohlstand hat zuletzt zugenommen – aber weiter großer Rückstand zum Wirtschaftswachstum

    Düsseldorf (20.8.19) – Im jüngsten Aufschwung ist nicht nur die deutsche Wirtschaft robust gewachsen, sondern auch der gesamtgesellschaftliche Wohlstand hat spürbar zugenommen. Das zeigt der neue „Nationale Wohlfahrtsindex 2019“ (NWI 2019). Ein Wissenschaftlerteam um Prof. Dr. Hans Diefenbacher vom Institut für Interdisziplinäre Forschung (FEST) Heidelberg hat den NWI, der auch soziale und ökologische Faktoren bei der Wohlstandmessung einbezieht, im Auftrag des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung soeben aktualisiert.* 2017, so die nun vorliegenden neuesten Daten, ist der Wohlstand um 0,9 Prozent gewachsen, während das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,2 Prozent zunahm. weiterlesen

    VCI: Chemie- und Pharmaforschung setzt Höhenflug fort – Neuer Rekord: Forschungsausgaben auf rund 11,8 Milliarden Euro gestiegen

    Frankfurt/Main (15.8.19) – Die deutsche chemisch-pharmazeutische Industrie hat noch nie so viel geforscht wie im Jahr 2018: Rund 11,8 Milliarden Euro haben die Unternehmen für ihre Forschung und Entwicklung (FuE) aufgewandt. Damit hat Deutschlands drittgrößter Industriezweig erneut mehr als 5 Prozent seines Umsatzes in FuE investiert. Das geht aus den aktuellen Forschungskennzahlen hervor, die der Verband der Chemischen Industrie (VCI) in Frankfurt vorgestellt hat. Für das laufende Jahr prognostiziert der VCI, dass die FuE-Budgets der Branche die Marke von 12 Milliarden Euro erreichen werden. Im internationalen Vergleich bleibt Deutschland der viertgrößte Chemie- und Pharmaforschungsstandort nach den USA, China und Japan. weiterlesen

    IMK-Konjunkturindikator:  Rezessionsrisiko für die deutsche Wirtschaft ein weiteres Mal gestiegen

    Düsseldorf (15.8.19) – Die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland in den nächsten drei Monaten eine Rezession erlebt, hat sich weiter erhöht. Das zeigen die neuesten Werte, die der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung liefert. Für den Zeitraum von August bis Ende Oktober weist der Indikator, der die aktuellsten verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage bündelt, ein Rezessionsrisiko von 43 Prozent auf. Im Juli waren es noch 36,6 Prozent. weiterlesen

    Ernst & Young: Gewinnschwäche der DAX-Konzerne setzt sich fort

     

    Stuttgart (15.8.19) – Die schwächelnde weltweite Konjunktur, Handelskonflikte und steigende Rechtsrisiken hinterlassen zunehmend Bremsspuren in den Bilanzen der Dax-Konzerne. Zwar konnten die deutschen Top-Unternehmen ihren Gesamtumsatz im zweiten Quartal steigern – beim Gewinn mussten sie allerdings deutliche Rückgänge hinnehmen. weiterlesen

    BVI: Fondswirtschaft fließen im ersten Halbjahr 42 Milliarden Euro zu

    Frankfurt/Main (13.8.19) – Die deutsche Fondswirtschaft erzielte im ersten Halbjahr ein Neugeschäft von netto 41,9 Milliarden Euro. Das ist mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres, als ihr 40,6 Milliarden Euro zuflossen. Das Neugeschäft stammt überwiegend von offenen Spezialfonds mit 38,3 Milliarden Euro. In offene Publikumsfonds flossen 1,8 Milliarden Euro. Geschlossene Fonds erzielten 1,7 Milliarden Euro. Freie Mandate verzeichneten netto keine neuen Gelder. Seit Jahresanfang ist das von den Fondsgesellschaften verwaltete Vermögen von 2.954 Milliarden Euro auf 3.226 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht einem Anstieg um neun Prozent. Von dem Gesamtvermögen entfallen 1.772 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds, 1.053 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds, 390 Milliarden Euro auf freie Mandate und 11 Milliarden Euro auf geschlossene Fonds.

    Grafiken: BVI

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    POSTBANK WOHNATLAS 2019: NEU BAUEN ODER GEBRAUCHT KAUFEN? WAS SICH WO IN DEUTSCHLAND RECHNET

    Bonn (13.8.19) – Eine neugebaute Wohnung oder eine Gebrauchtimmobilie – was rechnet sich für Käufer in Deutschland? In der Region Leipzig, im Harz, in einigen Feriengebieten und in den sieben größten Städten Deutschlands und ihrem Umland sind Neubauten deutlich teurer als Bestandsimmobilien. So kostet beispielsweise ein Quadratmeter in einer gebrauchten Wohnung im mittleren Preissegment im Landkreis Leipzig 1.144 Euro, in einem Neubau 3.300 Euro. Beim Kauf einer 70 Quadratmeter großen Wohnung würde sich die Kaufpreisdifferenz ohne Nebenkosten auf mehr als 150.000 Euro summieren. Das wäre der sechsthöchste Unterschied bundesweit. Die höchste Differenz ergibt sich für den Landkreis Miesbach, in dem Schlier- und Tegernsee liegen und der eine Dreiviertelstunde von München entfernt ist. Hier beträgt der Preisunterschied knapp 200.000 Euro. weiterlesen

    VDIK: Deutscher Nutzfahrzeugmarkt steuert auf Rekordjahr zu

    Bad Homburg (13.8.19) – Der deutsche Nutzfahrzeugmarkt hat seit Jahresbeginn weiter stark zugelegt. Die Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen und Bussen stiegen in den ersten sieben Monaten des Jahres um 14 Prozent auf 246.967 Einheiten. Im Juli wurden 33.661 Nutzfahrzeuge neu zugelassen, 12 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die VDIK-Marken erreichten einen Marktanteil von gut 29 Prozent. weiterlesen

    Ernst & Young: Immer weniger Firmenübernahmen durch chinesische Investoren

    Düsseldorf (12.8.19) – Die Zurückhaltung chinesischer Unternehmen bei Firmenübernahmen in Deutschland und Europa hält an: Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden europaweit nur 81 Übernahmen und Unternehmensbeteiligungen gezählt – 28 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, als noch 113 europäische Unternehmen einen chinesischen Besitzer bekamen. Da es kaum große Transaktionen gab, ging das Investitionsvolumen sogar um 84 Prozent von 15,3 auf 2,4 Milliarden US-Dollar zurück.

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    BGA: Deutscher Außenhandel mit magerer Habjahresbilanz

    Berlin (9.8.19) – „Die Halbjahresbilanz fällt für die deutschen Exporteure äußerst mager aus. Die weltweiten politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen zeigen jetzt ihre Auswirkung. In allen Regionen war das Geschäft zuletzt rückläufig. Nach den ersten sechs Monaten weisen die Exporte lediglich ein geringes Wachstum von 0,5 Prozent auf und liegen damit noch unter unseren ohnehin bescheidenen Erwartungen.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels. weiterlesen