Ernst & Young: Deutscher Neuwagenmarkt vor schwierigem zweiten Halbjahr

Stuttgart (3.7.19) – Peter Fuß, Partner bei EY: „Auf dem deutschen Neuwagenmarkt herrscht zurzeit Stillstand: Der Absatz stieg im ersten Halbjahr nur um 0,5 Prozent, und die Aussichten für die zweite Jahreshälfte sind sehr bescheiden. Denn in den kommenden zwei Monaten dürften wir aufgrund des Absatzbooms im Vorjahr negative Wachstumszahlen sehen.“ Im Sommer 2018 waren aufgrund der WLTP-Umstellung massiv nicht-WLTP-zertifizierte Neuwagen in den Markt gedrückt wurden. Schon im Juni entwickelte sich der Absatz schwach – minus 4,7 Prozent – was allerdings auch auf Kalendereffekte zurückzuführen sein dürfte, da der Juni weniger Verkaufstage aufwies als im Vorjahr.

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VCI: Wirtschaftliche Lage der chemisch-pharmazeutischen Industrie – Schwieriges erstes Halbjahr für die Branche

Frankfurt/Main (3.7.19) – Die chemisch-pharmazeutische Industrie konnte im ersten Halbjahr 2019 nicht an das hohe Niveau des Vorjahres anknüpfen. Angesichts schwieriger globaler Rahmenbedingungen – langsameres Wachstum der Weltwirtschaft, schwache Industriekonjunktur in Teilen Europas und Verunsicherung der Märkte durch die politischen Handelskonflikte – sank die Produktion im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent. Der deutliche Rückgang von Menge und Geschäftsergebnis hängt auch mit der Normalisierung des Höhenflugs der Pharmasparte zusammen, deren Produktion 2018 durch einen Sondereffekt sprungartig gestiegen war. Der Umsatz von Deutschlands drittgrößter Branche schrumpfte so im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf knapp 96 Milliarden Euro. weiterlesen

Oxfam-Supermarkt-Check 2019: Mangelhaft bei Menschenrechten – Aldi Süd überholt Lidl und Rewe, Edeka auf dem letzten Platz im Oxfam Supermarkt-Check

Berlin (3.7.19) – Supermärkte tun zu wenig dagegen, dass die Menschen, die das Essen in ihren Regalen herstellen, ausgebeutet werden. Das zeigt der Oxfam Supermarkt-Check 2019. Trotz erster Fortschritte schneiden die deutschen Ketten auch im zweiten Jahr des Supermarkt-Checks schlecht ab. Während Aldi Süd seine deutschen Konkurrenten überholt, landet Edeka im internationalen Vergleich auf dem letzten Platz.

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VDA-Präsident Mattes:

Deutsche Automobilindustrie investiert massiv in Klimaschutz

Berlin (3.7.19) – Statement von Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie  in Berlin 

So viel vorab:

  • Europa wird 2019 mit 15,5 Mio. Neuwagen leicht unter dem sehr hohen Absatzniveau von 2018 liegen (-1 Prozent).
  • Der US-Light-Vehicle-Markt, der 2018 mit 17,2 Mio. Verkäufen ebenfalls sehr stark war, wird 2019 mit 16,9 Mio. Fahrzeugen knapp darunter sein (-2 Prozent).
  • In China erwarten wir 22,3 Mio. Neuwagen (-4 Prozent).
  • Insgesamt wird der Pkw-Weltmarkt 2019 mit knapp 83 Mio. Einheiten leicht unter Vorjahr liegen (-2 Prozent) – aber damit immer noch um etwa 50 Prozent höher sein als in den Jahren 2008/2009! (Weltmarkt 2008: 57,9 Mio.; 2009: 55,3 Mio. Pkw).

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VDIK: Internationale Hersteller steigern erneut Marktanteil – Deutscher Pkw-Markt im ersten Halbjahr mit leichtem Plus

 Bad Homburg (2.7.19) – Der deutsche Pkw-Markt hat im ersten Halbjahr 2019 nochmals leicht zugelegt. Die Zahl der Neuzulassungen stieg laut Kraftfahrtbundesamt um 0,5 Prozent auf 1,85 Millionen Einheiten. Damit lag der Pkw-Markt auf dem höchsten Niveau seit 2009. Die internationalen Kraftfahrzeughersteller wuchsen mit plus 2,1 Prozent klar stärker als der Gesamtmarkt. 718.600 Pkw von internationalen Marken wurden zugelassen. Der Marktanteil der VDIK-Mitglieder stieg in den ersten sechs Monaten 2019 auf nun 38,9 Prozent (Vorjahr 38,3 Prozent). Seit 2015 kletterte der Marktanteil um gut 3 Prozentpunkte.

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KfW-Unternehmensbefragung 2019: Finanzierungsklima trotz konjunktureller Abkühlung weiter auf Allzeithoch

Frankfurt/Main (2.7.19) – Die Finanzierungssituation der Unternehmen in Deutschland ist weiterhin außerordentlich positiv. Die Unternehmen verfügen über eine hohe Innenfinanzierungskraft, treffen auf ein niedriges Zinsniveau bei Krediten sowie gelockerte Kreditrichtlinien der deutschen Banken. weiterlesen

Destatis: Verbraucherpreise im Juni um 1,6 % höher als 2018

WIESBADEN (28.6.19) – Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – wird im Juni 2019 voraussichtlich 1,6 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Mai 2019 voraussichtlich um 0,3 %.

KfW Kreditmarktausblick:

Wachstumsdynamik wird sich nicht halten können

Frankfurt/Main (28.6.19) – Das von KfW Research berechnete Kreditneugeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen in Deutschland (ohne Wohnungsbau und Finanzunternehmen) hat im 1. Quartal 2019 um 6,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugelegt und setzt damit die Dynamik des Schlussquartals 2018 fort (+6,6 %). Dabei überrascht das kräftige Wachstum des Neugeschäfts mit längerfristigen Krediten angesichts der insgesamt enttäuschenden Konjunkturentwicklung und der gedämpften Stimmung der Unternehmen in Deutschland seit dem zweiten Halbjahr 2018. weiterlesen

UBS AM: „Nachhaltiges Investieren ist nicht länger eine schöne Option, sondern ein Muss. “

Frankfurt/Main (28.6.19) – UBS Asset Management und Responsible Investor haben die Ergebnisse einer umfassenden, weltweiten Studie mit dem Titel „ESG: Do you or don’t you?“ bekanntgegeben. Dabei ging es um die Frage, ob Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungskriterien (englisch: Environmental, Social, Governance = ESG) von Anlegern stärker berücksichtigt werden als allgemein angenommen. Die kurze Antwort: Ja, das trifft zu. 

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BDEW: Halbjahres-Rekord – Erneuerbare Energien decken 44 % des Stromverbrauchs in Deutschland

Berlin (28.6.19) – Im ersten Halbjahr 2019 lag der Anteil von Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen an der Deckung des Stromverbrauchs in Deutschland erstmals bei 44 Prozent. Dies haben vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ergeben. Im ersten Halbjahr 2018 betrug der Anteil Erneuerbarer Energien am Stromverbrauch 39 Prozent. BDEW: Halbjahres-Rekord – Erneuerbare Energien decken 44 % des Stromverbrauchs in Deutschland weiterlesen

POSTBANK WOHNATLAS 2019:

WO WOHNEIGENTUM FÜR DURCHSCHNITTSVERDIENER NOCH BEZAHLBAR IST

Bonn (26.6.19) – Wie viel vom Einkommen muss im Schnitt für Wohnen – ob zur Miete oder im Eigenheim – auf den Tisch gelegt werden? Eine gängige Faustregel besagt, dass Wohnen nicht mehr als 30 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens kosten sollte. Nimmt man diese Grenze als Maßstab, wären 70 Quadratmeter Wohneigentum in 386 von 401 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland für den durchschnittlichen Haushalt finanzierbar. Bei den Mieten liegt die Einkommensbelastung in allen Kreisen und kreisfreien Städten unterhalb der 30-Prozent-Schwelle. Jedoch muss in 112 Regionen für die Miete mehr gezahlt werden, als dies für eine Finanzierung derzeit der Fall wäre. Dies haben die Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) für den Postbank Wohnatlas 2019 berechnet. Sie zeigen in einer Modellrechnung, welcher Anteil am durchschnittlichen, regionalen verfügbaren Haushaltseinkommen im Schnitt für die Finanzierung einer 70-Quadratmeter-Wohnung aufgebracht werden müsste – und wie hoch der entsprechende Anteil für eine durchschnittliche Nettokaltmiete ausfallen würde. Für die Finanzierung einer Immobilie wurde mit einem Zinssatz von 2,45 Prozent, einer Anfangstilgung von 4 Prozent und 20 Prozent Eigenkapital kalkuliert, Nebenkosten für Grunderwerbsteuer, Notar oder Umbauten wurden nicht einbezogen. weiterlesen

Preisniveau: In Deutschland um 4,3 % über dem EU-Durchschnitt

WIESBADEN (24.6.19) – Das Preisniveau der privaten Konsumausgaben in Deutschland lag im Jahr 2018 um 4,3 % über dem Durchschnitt der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war in den meisten direkten Nachbarstaaten das Preisniveau auch im Jahr 2018 höher als in Deutschland. Lediglich in Polen und Tschechien waren die Lebenshaltungskosten, zu denen beispielsweise die privaten Ausgaben für Lebensmittel, Wohnen und Energie zählen, deutlich niedriger.

ifo Geschäftsklimaindex sinkt

München (24.6.19) – Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich weiter abgekühlt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni von 97,9 auf 97,4 Punkte gefallen. Das ist der niedrigste Wert seit November 2014. Die Unternehmen blickten zunehmend pessimistisch auf die kommenden Monate. Ihre aktuelle Lage schätzten sie hingegen minimal besser ein. Die deutsche Konjunktur flaut weiter ab.

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Ernst & Young: Autoindustrie rutscht tiefer in die Krise – Gewinne und Pkw-Verkäufe sinken auf breiter Front

Frankfurt/Main (20.6.19) – Die 16 größten Autokonzerne der Welt sind schwach ins neue Jahr gestartet: Ihr Gesamtgewinn sank im ersten Quartal um 28 Prozent auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2011. Nur die koreanischen Hersteller Kia und Hyundai konnten ihren Gewinn erhöhen – alle anderen Konzerne erwirtschafteten einen niedrigeren operativen Gewinn als ein Jahr zuvor. weiterlesen

Verbraucherpreise +1,4 % gegenüber Mai 2018 – Preisauftrieb verlangsamt sich

WIESBADEN (19.6.19) – Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Mai 2019 um 1,4 % höher als im Mai 2018. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, schwächte sich die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex (VPI) – damit wieder ab. Im April 2019 hatte sie bei +2,0 % gelegen. Im Vergleich zum Vormonat April 2019 stieg der Verbraucherpreisindex im Mai 2019 um 0,2 %.

VanEck: Goldkommentar von Joe Foster, Portfolio Manager 

Hamburg (19.6.19) – Die zu Ende gehende Hauptversammlungssaison 2019 hat das Thema Shareholder Engagement in den Blickpunkt gerückt. Eine der positiven Regulierungsmaßnahmen, die auf die Finanzmarktkrise zurückgehen, ist die im Dodd-Frank Act von 2010 verankerte Bestimmung, dass in den Unterlagen zur Erteilung von Stimmrechtsvollmachten (Proxy Statements) ein gesonderter Beschluss über die Vergütung von Führungskräften (auch als „Say-on-Pay“-Regelung bezeichnet) vorzusehen ist. Dadurch können Aktionäre tatsächlich mit darüber entscheiden, ob CEOs zu hoch bezahlt werden. Zwar hat das Votum keine bindende Wirkung, wird von den Unternehmen jedoch durchaus ernst genommen. So haben nach Say-on-Pay-Abstimmungen mit weniger als 80 Prozent Zustimmung manche Unternehmen aus der Goldbranche ihre Vergütungspolitik geändert. Seit die Kriterien Umweltschutz, soziale Verantwortung und Governance (zusammengefasst unter dem Kürzel ESG) zunehmend in Anlageentscheidungen einfließen, schauen Anleger bei Corporate Governance-Aspekten genauer hin. weiterlesen

Bankhaus Metzler: Boom für Erneuerbare Energien steht in Kürze bevor

Frankfurt/Main (18.6.19) – Bis 2050 will Deutschland weitestgehend ohne CO2-Emissionen auskommen. Die Stromproduktion aus Kohle, im Moment noch für knapp 40 % der Stromerzeugung zuständig, soll deshalb bis 2038 in drei Etappenzielen auf null zurückgefahren werden. „Um die Versorgung auch in Zukunft sicherzustel-len, muss die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien massiv ausgebaut werden,“ so Guido Hoymann, Analyst für Versorgerwerte bei Metzler Capital Markets. Der vollständige Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2022 unterstreiche die Dringlichkeit, noch stärker als bislang auf Erneuer-bare Energien zu setzen. Hoymann erwartet, dass bereits 2020 Erneuerbare Energien rund 50 % des Strombedarfs in Deutschland decken werden; für 2030 rechnet er mit einem Anteil von rund zwei Dritteln. 2038 dürften dann im Schnitt 77 % des in Deutschland benötigten Stroms aus erneuerbaren Quellen kommen, die restlichen 23 % aus Gaskraftwerken. Für die Grundversorgung mit Strom wer-den Gaskraftwerke weiterhin unerlässlich sein. Denn die gesicherte Leistung Erneuerbarer Energien, also die dauerhafte und zuverlässige Bereitstellung von Strom, sei äußerst gering. Mit dem Ausbau der emissionsfreien Technologien zur Stromerzeugung werde Deutschland daher zunehmend auf Gas-kraftwerke setzen müssen. weiterlesen

BDEW:  Massiver Ausbau der Erneuerbaren erforderlich – Flächenrestriktionen gefährden Zielerreichung

Berlin (18.6.19) – Die Frage, wie Deutschland sein Ziel von 65 Prozent Erneuerbaren Energien bis 2030 erreichen kann, wird aktuell intensiv diskutiert. Klar ist: Eine reine Fortschreibung der bisherigen Pfade aus dem EEG 2017 reicht nicht aus – dies würde lediglich zu einem Erneuerbare-Energien-Anteil von 54 Prozent führen. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – abgekürzt BDEW – hat deshalb zwei Szenarien berechnet, wie diese Lücke geschlossen werden könnte. „Aus den Rechnungen geht hervor, dass das 65-Prozent-Ziel grundsätzlich auf mehreren Pfaden erreichbar ist. Die erforderliche installierte EE-Leistung für 2030 bewegt sich zwischen 215 und 237 Gigawatt (GW)“, sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung, heute in Berlin. 2018 waren insgesamt 120 GW Erneuerbare-Energien-Anlagen installiert. weiterlesen

Creditreform: Insolvenzen gehen weiter zurück

Neuss (18.6.19) – Die Insolvenzen in Deutschland waren auch im 1. Halbjahr 2019 rückläufig. Die Gesamtzahl aller registrierten Insolvenzfälle verringerte sich um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 54.300 Fälle (1. Halbjahr 2018: 56.050). Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen nahm um 2,6 Prozent ab, so dass in den ersten sechs Monaten 33.400 private Verbraucher Insolvenz anmelden mussten (1. Halbjahr 2018: 34.280). Bei den Unternehmen war noch ein leichter Rückgang um 0,4 Prozent auf 9.900 Fälle zu verzeichnen (1. Halbjahr 2018: 9.940). Die Zahl der sonstigen Insolvenzen verringerte sich um 7,0 Prozent (11.000 Fälle).

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ZEW: Konjunkturerwartungen stark gesunken

Mannheim (18.6.19) – Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen im Juni 2019 deutlich zurück. Sie liegen aktuell bei minus 21,1 Punkten. Dies entspricht einem Rückgang um 19,0 Punkte. Der langfristige Durchschnitt der ZEWKonjunkturerwartungen beträgt 22,0 Punkte. Im gleichen Zeitraum hat sich die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland um 0,4 Punkte leicht verschlechtert. Der neue Wert für den Lageindikator beträgt im Juni 7,8 Punkte. Der Konjunkturausblick für Deutschland ist damit wieder ähnlich negativ wie im letzten Quartal 2018. weiterlesen

ifo Konjunkturprognose: 0,6 Prozent Wachstum für das Jahr 2019 bestätigt

Berlin (18.6.19) – Das ifo Institut hat seine Prognose vom Frühjahr für das Wirtschaftswachstum 2019 in Höhe von 0,6 Prozent bestätigt. „Die konjunkturelle Entwicklung ist gespalten. Das exportorientierte Verarbeitende Gewerbe, in dem etwa ein Viertel der Wertschöpfung erwirtschaftet wird, steckt in einer Rezession. Gleichzeitig verzeichnen die binnenorientierten Dienstleister und die Bauwirtschaft robuste und teilweise kräftige Zuwächse“, sagt Timo Wollmershäuser, Leiter der ifo Konjunkturprognosen.

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Union Investment: Deutsche Sparer greifen für ihren Urlaub tief in die Tasche

Frankfurt/Main (17.6.19) – Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen. In den Sommerferien heißt es für die meisten: „Koffer packen und ab in den Urlaub!“. Beim Blick auf die Kosten wird deutlich, dass den Menschen hierzulande die schönsten Wochen im Jahr eine Menge wert sind: Für den letzten Haupturlaub haben die Befragten durchschnittlich 1.352 Euro pro Person ausgegeben. Für alle Urlaubsreisen zusammen waren es im vergangenen Jahr im Schnitt sogar 4.251 Euro pro Haushalt. Viele bezahlen ihre Reise dabei mit Geld, das sie extra dafür gespart haben. Nur wenige hingegen sind bereit, für die freien Tage einen Kredit aufzunehmen, so die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten im Auftrag von Union Investment.

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IMK: „Starke Inlandsnachfrage bewahrt Deutschland vor Rezession“-

BIP-Wachstum von 1,0 und 1,6 Prozent für 2019 und 2020 prognostiziert

Düsseldorf (17.6.19) – Die deutsche Wirtschaft wächst in diesem Jahr stärker als von vielen erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nimmt im Jahresdurchschnitt 2019 um 1,0 und 2020 um 1,6 Prozent zu, wobei im kommenden Jahr die größere Zahl an Arbeitstagen eine wichtige Rolle für das höhere Wachstum spielt. Zu diesem Ergebnissen kommt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung in seiner neuen Prognose.* Das Wirtschaftswachstum wird vor allem vom kräftigen privaten Konsum getragen, der wiederum von weiter steigender Beschäftigung und höheren Löhnen profitiert (Detaildaten unten).

IMK-Expertin Dr. Silke Tober zum Prognose-Update 2019/2020

 

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Verbraucherpreise: Preisauftrieb verlangsamt sich

WIESBADEN (14.6.19) – Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Mai 2019 um 1,4 % höher als im Mai 2018. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, schwächte sich die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex (VPI) – damit wieder ab. Im April 2019 hatte sie bei +2,0 % gelegen. Im Vergleich zum Vormonat April 2019 stieg der Verbraucherpreisindex im Mai 2019 um 0,2 %.

BVR und DSGV: “Haftungsrisiken im europäischen Bankenmarkt nach wie vor zu hoch”

Berlin (14.6.19) – Für einen nachhaltigen und dauerhaften Risikoabbau im Rahmen der Bankenunion sprechen sich die beiden kreditwirtschaftlichen Verbünde, der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), aus. Sie bestärken die Bundesregierung darin, sich weiterhin dafür einzusetzen, dass in Europa Risiken aus notleidenden Krediten und aus Staatsanleihen erheblich reduziert und Insolvenzregeln angeglichen werden, bevor über weitere Schritte bei der europäischen Einlagensicherung (EDIS) diskutiert wird. Anlass ist die Vorlage des Abschlussberichts einer hochrangigen Arbeitsgruppe der Euro-Staaten, die mit der Vorbereitung der politischen Verhandlungen zu EDIS beauftragt war. Hierzu hatte sie ein politisches Mandat erhalten, um verschiedene Gesichtspunkte der Bankenunion erörtern zu können. weiterlesen