Hanse Merkur: Kapitalanlage nachhaltig ausgerichtet –

50 Prozent CO2-Reduzierung bis 2029

Hamburg (7.9.22) – Die HanseMerkur verstärkt ihren Nachhaltigkeitskurs und richtet alle im Vermögen der Konzerngesellschaften gehaltenen Kapitalanlagen nachhaltig aus. Die Einstufung erfolgt gemäß Artikel 8 der „Offenlegungsverordnung“ SFDR (Sustainable Finance Disclosure Regulation) der EU. Im Zuge dessen wird das Unternehmen bereits bis 2029 die CO2-Emissionen des Portfolios um mindestens 50 Prozent reduzieren. Als Basis dient das Jahr 2021. Zusätzlich zur Reduktion der Portfolioemissionen umfasst die Zieldimension der HanseMerkur verantwortliches Investieren und Engagement sowie Finanzierungen in den Übergang zu einer klimaneutralen Welt. Die daraus abgeleiteten Maßnahmen erfolgen in Übereinstimmung mit den Zielen der Net-Zero Asset Owner Alliance (AOA), der sich die HanseMerkur im vergangenen Jahr angeschlossen hat. Das von den Vereinten Nationen einberufene Netzwerk der weltweit größten Kapitalanleger plant, bis 2050 die Kohlendioxidemissionen ihres Anlageportfolios auf netto Null herunterzufahren.

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DIW: Pauschalzahlungen, Gaspreisdeckel – wie der Staat Haushalte in der Gaskrise entlasten könnte

Berlin (7.9.22) – DIW-Studie untersucht Auswirkungen einer Gasmangellage – Ohne Entlastungen im Durchschnitt bis zu 1500 Euro Mehrkosten für Haushalte jährlich – Pauschale Entlastungen unzureichend für Mehrkosten in schlecht gedämmten Wohnungen, könnten aber auf arme Haushalte beschränkt werden – Eine alternative Gaspreisgarantie sollte maximal 80 Prozent des Verbrauchs abdecken, um weiter Anreize zum Gassparen zu setzen

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I.M.U.: Stark mitbestimmte Unternehmen gehen

bei Mergers and Akquisitions weniger ins Risiko

Düsseldorf (7.9.22) – Zwischen 2006 und 2019 haben die knapp 170 wichtigsten börsennotierten deutschen Unternehmen fast ein Viertel ihrer Einnahmen, gut 400 Milliarden Euro, dafür aufgewendet, andere Unternehmen aufzukaufen. Der größere Teil der Zukäufe erfolgte im Ausland, was auf eine verstärkte Internationalisierung hindeutet. Zugleich wird bei Akquisitionen relativ selten diversifiziert, das heißt, meistens wurden Unternehmen aus der eigenen Branche übernommen. Unternehmen, die über eine starke Mitbestimmung der Beschäftigten verfügen, insbesondere im Aufsichtsrat, gehen bei Zukäufen im Mittel weniger stark ins Risiko als Firmen mit schwacher oder ganz ohne Mitbestimmung. Das ergibt eine neue Studie von Wirtschaftswissenschaftlern der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), die das Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) der Hans-Böckler-Stiftung gefördert hat.*

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KfW-Energiewendebarometer 2022:

Zwei Drittel der Haushalte in Deutschland  fürchten Folgen des Klimawandels

Frankfurt/Main (6.9.22) – Die Menschen in Deutschland nehmen die Veränderungen durch den Klimawandel deutlich wahr. Gut zwei Drittel der Haushalte (68 %) befürchten eine Beeinträchtigung durch die Folgen der globalen Erwärmung (2020 waren es noch 64 %). Gleichzeitig beklagen 52 % von ihnen einen hohen Kostendruck bei der Wärmeversorgung, wie das neue KfW-Energiewendebarometer zeigt. Die haushaltsrepräsentative Befragung lief von Dezember 2021 bis Januar 2022 und damit vor Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Es ist davon auszugehen, dass der Anteil der Haushalte, der sich um die hohen Energiekosten sorgt, mittlerweile deutlich höher ist und weiter steigen wird, weil die Preisanstiege bis heute noch gar nicht vollständig bei den Verbrauchern angekommen sind.

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AllianzGI: EZB in den Fußstapfen der Fed

Kommentar von Franck Dixmier, Global CIO Fixed Income, im Vorfeld der EZB-Sitzung am 8. September 2022 

Frankfurt/Main (6.9.22) – In der Geschichte der Europäischen Zentralbank (EZB) hat es noch nie eine derart große Diskrepanz zwischen Inflation und Geldpolitik gegeben. So lag der Preisanstieg in der Eurozone im August bei 9,1 Prozent gegenüber Vorjahr (Kernrate: 4,3 Prozent). Dies ist ein Beleg dafür, dass sich die Inflation in der Wirtschaft ausbreitet. Gleichzeitig liegen die kurzfristigen Zinsen bei null Prozent. weiterlesen

Ernst & Young EY: Deutscher Neuwagenmarkt wächst leicht, bleibt aber deutlich unter Vorkrisenniveau

Stuttgart (5.9.22) – Die wichtigsten Entwicklungen auf dem deutschen Neuwagenmarkt im August 2022:

–        Im August wurden in Deutschland erstmals seit Februar wieder mehr Pkw neu zugelassen als im Vorjahresmonat: Um 3 Prozent lagen die Neuzulassungen über dem Niveau von August 2021.

–        Eine Trendwende ergibt sich daraus allerdings nicht. Denn der Anstieg ergibt sich aus dem sehr niedrigen Vorjahresniveau – im Spätsommer 2021 hatte der Chipmangel den deutschen Neuwagen mit voller Wucht erfasst und für deutliche Absatzrückgänge gesorgt.

–        Nach wie vor liegen die Neuzulassungen erheblich – um 37 Prozent – unter dem Vorkrisenniveau von 2019.

–        Auch in anderen wichtigen europäischen Märkten ergaben sich im August Zuwächse: In der Schweiz kletterten die Neuzulassungen um 0,4 Prozent, in Österreich um 1 Prozent, in Frankreich um 4 Prozent, in Spanien um 9 Prozent und in Italien um 10 Prozent.

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VDIK: Pkw-Markt legt im August leicht zu

Bad Homburg (5.9.22) – Im August wurden in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt 199.200 Pkw neu zugelassen. Das sind 3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Nach sechs Monaten im Rückwärtsgang legt der Pkw-Markt zum ersten Mal seit Februar wieder gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Der Zuwachs ist allerdings lediglich die Folge eines extrem schwachen Vorjahresmonats sowie eines zusätzlichen Arbeitstages im August 2022. In den ersten acht Monaten dieses Jahres sank das Neuzulassungsvolumen insgesamt um 10 Prozent auf 1,64 Millionen Einheiten. Die internationalen Hersteller erreichten in den ersten acht Monaten 2022 einen Marktanteil von 40 Prozent.

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Volksbanken und Raiffeisenbanken: Onlinebanking nicht mehr nur für einfache Serviceaufgaben – 51 Prozent der 18- bis 34-Jährigen bevorzugen bei Finanzprodukten den Online-Abschluss

Neu-Isenburg (2.9.22) – Die Mehrheit der deutschen Bankkund:innen erledigt vergleichsweise einfache Bankangelegenheiten am liebsten bequem online oder mobil im Online-Banking, in der Banking-App oder per E-Mail. Dazu zählen das Überprüfen des Kontostandes (82 Prozent), Überweisungen (82 Prozent), das Einrichten eines Dauerauftrags (77 Prozent) oder Administratives, z. B. Ändern der persönlichen Anschrift (69 Prozent). Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen YouGov-Umfrage*) mit 2.056 Teilnehmer:innen, darunter 1.951 Bankkund:innen. Die Umfrage wurde im Auftrag der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Genossenschaftsverband – Verband der Regionen durchgeführt. weiterlesen

KfW: Finanzierungsklima

gegenüber Vorjahr leicht verbessert

Frankfurt/Main (1.9.22) – Das Finanzierungsklima für die Unternehmen und Betriebe in Deutschland, das heißt der Zugang zu Krediten, hat sich im Frühjahr gegenüber dem vergangenen „Lockdown-Jahr“ etwas verbessert. 41 % der befragten Firmen beurteilten den Zugang zu Krediten als leicht (Vorjahr: 35 %); während rund 24 % die Aufnahme eines Kredits als schwierig einschätzten, was rund 2 % weniger sind als im Jahr zuvor.

Chefvolkwirtin der KfW Dr. Köhler-Geib  „Das Thema Nachhaltigkeit ist jetzt in der Breite der Unternehmen angekommen und hat sich dort durchgesetzt. So hat es für 57 % der Unternehmen aktuell einen hohen oder sogar sehr hohen Stellenwert, mehr als drei Viertel erwarten dies für die kommenden drei bis fünf Jahre, und dies unabhängig von der Branche oder Größe.“

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BGA: Geschäftserwartungen sinken auf Corona-Niveau
Die Unternehmen wünschen sich einen mutigeren Staat!

Berlin (31.8.22) – „Wir Großhändler blicken mit Sorge auf Herbst und Winter. Die Sorgen bezüglich der Energieversorgung und der Energiepreise sind überdeutlich. Drei von vier Unternehmen drücken steigende Preise. Der BGA-Großhandels-Klimaindikator ist um fast 15 Punkte auf 95 Punkte eingebrochen und zeigt eine skeptische Konjunkturbewertung. Dass Druck im Kessel bleibt, zeigen vor allem die Geschäftserwartungen. Diese haben sich dramatisch verfinstert. Sie haben um fast 26 Punkte nachgegeben und liegen bei nur noch 76 Punkten – fast wieder so niedrig wie nach Beginn der Corona-Pandemie“, erläutert Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) bei der heutigen Vorstellung der BGA-Unternehmerbefragung. weiterlesen

Vates Invest: Fed und EZB spielen auf Rezession

Obertshausen (31.8.22) – Die Notenbanken machen Ernst mit der Inflationsbekämpfung. Bereits mit dem nächsten Zinsschritt werden die Zinsen in den USA am kurzen Ende höher sein als am langen. „Eine solch inverse Zinsstrukturkurve ist genauso ein Zeichen wie ein Auslöser für eine Rezession“, sagt Benjamin Bente, Geschäftsführer der Vates Invest GmbH. „Die Notenbanken nehmen diese Rezession in Kauf und die Märkte stellen sich bereits darauf ein.“

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DIW-Konjunkturbarometer: Deutsche Wirtschaft vor schwierigem Herbst

Berlin (31.8.22) – Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) liegt im August bei 78,7 Punkten und verharrt somit weit unter der 100-Punkte-Schwelle, die für ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft steht. Gegenüber Juli hat sich der Wert um knapp sieben Punkte verbessert. Angesichts des schwierigen Umfelds mit hoher Inflation, Energiekrise und Dürre hält sich die deutsche Wirtschaft noch erstaunlich gut. Für das dritte Quartal ist dennoch mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts zu rechnen. „Leider wird es immer wahrscheinlicher, dass wir eine Rezession bei gleichzeitig hoher Inflation durchmachen werden“, sagt Guido Baldi, DIW-Konjunkturexperte. weiterlesen

Lufthansa: Erste Lufthansa-Boeing 787 in Frankfurt gelandet

Frankfurt/Main (30.8.22) – Lufthansa begrüßt ein neues Flugzeugmodell in ihrer Flotte. Die erste Boeing 787 mit der Registrierung D-ABPA landete heute am Frankfurter Flughafen. Das Flugzeug war ursprünglich für eine andere Airline gebaut, aber nicht abgenommen worden. Die hochmoderne Kabine mit komfortablen Sitzen in Business, Premium Economy und Economy Class wird in den nächsten Wochen in den Farben und dem Design der Lufthansa umgestaltet. Das jüngste Mitglied der Lufthansa Langstreckenflotte wird dann ab Oktober zunächst von Frankfurt zu Trainingszwecken auf innerdeutschen Strecken eingesetzt. Das erste interkontinentale Linienziel des Lufthansa „Dreamliners“ wird voraussichtlich die kanadische Metropole Toronto sein.

Lufthansa 787-9 Take-Off – Foto: Lufthansa

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Postbank-Wohnatlas:

Neu oder gebraucht? Was bietet der regionale Immobilienmarkt?

Bonn (29.8.22) – Bei der Suche nach der idealen Eigentumswohnung müssen Interessierte viele Kriterien beachten. Neben Lage, Ausstattung und Preis spielt meist auch das Alter der Immobilie eine Rolle. Manche Käufer*innen bevorzugen einen energieeffizienten Neubau, andere den Altbau mit Charme in gewachsener Infrastruktur. Nicht immer lassen sich die jeweiligen Vorstellungen ohne Weiteres erfüllen — in einigen Regionen Deutschlands ist das Angebot an der bevorzugten Baualtersklasse schlicht zu gering. Die Expert*innen des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) haben für den Postbank Wohnatlas die Immobilienangebote in 401 kreisfreien Städten und Landkreisen auf ihr Baujahr hin untersucht und in vier Klassen unterteilt: Altbauten mit Baujahr vor 1945, ältere Bestandsimmobilien (Baujahre 1945 bis 1999), neuwertige Wohnungen aus den Jahren 2000 bis 2018 und Neubauobjekte mit Erstbezug zwischen 2019 und 2021. In 43 der 401 Regionen konnten allerdings keine Informationen zusammengetragen werden, da das Angebot in mindestens einer der untersuchten Klassen zu gering war.

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Ernst & Young EY: Rekordumsatz trotz Absatzeinbruch –

Autokonzerne profitieren weiter von hohen Preisen

Stuttgart (26.8.22) – Die durch die Chipkrise ausgelöste Sonderkonjunktur hält vorerst an: Die 16 größten Autokonzerne der Welt konnten ihren Gesamtumsatz im zweiten Quartal um 13 Prozent steigern – obwohl die Zahl der verkauften Pkw gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zehn Prozent eingebrochen ist. Die stärksten Absatzeinbußen verzeichneten die Unternehmen in China, wo die Verkäufe um 24 Prozent schrumpften. In den USA ging es um 21 Prozent nach unten, in Westeuropa um 17 Prozent. Mit einem Umsatz von knapp 70 Milliarden Euro war Volkswagen Spitzenreiter  vor Toyota (61 Milliarden Euro) und Stellantis (44 Milliarden Euro). Die höchsten Gewinne verzeichneten Mercedes-Benz (4,6 Milliarden Euro), Volkswagen (4,5 Milliarden Euro) und Toyota (4,2 Milliarden Euro).

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Deka: „Mit gutem Halbjahresergebnis“

Frankfurt/Main (25.8.22) – Das Wertpapiersparen steht in Zeiten hoher Inflation und nur leicht gestiegener Zinsen hoch im Kurs: Die Deka-Gruppe verzeichnete im ersten Halbjahr eine Gesamt-Nettovertriebsleistung von 14,3 Mrd. Euro (1. Halbjahr 2021: 13,6 Mrd. Euro). Über 80 Prozent der angelegten Gelder stammten von Retailkunden: Mit einem Nettoabsatz von 11,6 Mrd. Euro lag der Absatz mit dieser Kundengruppe noch einmal über dem Vorjahreszeitraum (11,1 Mrd. Euro). Nachgefragt wurden vor allem Aktienfonds und Zertifikate. Auch die Zahl der Wertpapiersparpläne erhöhte sich weiter um rund 280.000 auf insgesamt 7,3 Mio. Verträge.

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KfW: Konjunktur trübt sich ab Jahresmitte ein, der Schub aus Erholung der

Dienstleister ebbt ab

Frankfurt/Main (25.8.22) – Der sehr hohe Nachholbedarf in den zuvor pandemiebeschränkten Dienstleistungsbereichen sorgte im ersten Quartal für ein kräftiges Wachstum und war auch im zweiten Quartal noch so stark, dass sich die Auf- und Abtriebskräfte für die deutsche Wirtschaft in etwa in der Waage hielten. Ab der Jahresmitte dürften nun aber die konjunkturellen Abtriebskräfte überwiegen, die vor allem von den Folgen des russischen Kriegsangriffs auf die Ukraine und der damit entstandenen Energiekrise, aber auch von den anhaltenden Störungen in den globalen Lieferketten insbesondere infolge wiederkehrender strikter Lockdowns in China ausgehen. Nachdem die Aufholbewegung bei den Dienstleistern inzwischen praktisch abgeschlossenen ist, dämpfen die enormen Kaufkraftverluste aufgrund stark steigender Lebenshaltungskosten und Anpassungen der Produktion in energieintensiven Branchen die Konjunktur.

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BVMW: Energiepreise bedrohen Existenz der mittelständischen Unternehmen

Berflin (24.8.22) –  Die hohen Kosten für Energie sind aktuell die Sorge Nummer Eins im Mittelstand: Eine Umfrage des Bundesverbandes Der Mittelstand. BVMW unter rund 850 Unternehmen zeigt, dass aktuell 72,52 Prozent der befragten kleinen und mittleren Betriebe unter den explodierenden Energiepreisen leiden. Mit 42,36 Prozent sehen sich fast die Hälfte der befragten Mittelständler durch die Energiekosten sogar in ihre Existenz bedroht. Die hohen Energiepreise schlagen damit aktuell bei weitem die anderen großen Herausforderungen, wie den Fachkräftemangel, gestörte Lieferketten oder die hohe Besteuerung, mit denen sich der Mitteltand sonst noch konfrontiert sieht.

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WSI: Nach den bislang vorliegenden Abschlüssen steigen die Tariflöhne 2022 durchschnittlich nominal um 2,9 Prozent, nach Abzug der Inflationsrate sinken sie real um 3,6 Prozent

Düsseldorf (23.8.22) – Unter Berücksichtigung der im 1. Halbjahr 2022 abgeschlossenen Tarifverträge und der in den Vorjahren für 2022 bereits vereinbarten Tariferhöhungen steigen die Tariflöhne in diesem Jahr nominal um durchschnittlich 2,9 Prozent. Vor dem Hintergrund der Inflation im ersten Halbjahr 2022 ergibt sich hieraus real ein Rückgang von 3,6 Prozent. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Halbjahresbilanz, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung heute vorlegt. weiterlesen

BVR: Zinswende bremst Preise bei Wohnimmobilien – Nachfrage bleibt aber intakt

Berlin (23.8.22) – Trotz der starken Entwicklung der Wohnimmobilienpreise in der ersten Jahreshälfte 2022 dürfte die Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB) zusammen mit den hohen Preisen eine Abkühlung des Marktes in der zweiten Jahreshälfte bewirken. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in einer aktuellen Studie zum deutschen Wohnimmobilienmarkt.

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Lazard AM: Inflationsschutz –

„Ein Allheilmittel gibt es nicht“

Frankfurt/Main (22.8.22) – Die globale Wirtschaft steuert auf einen Konjunkturabschwung mit anhaltend hohen Inflationsraten zu. Vor diesem Hintergrund fragen sich viele Anleger, wie sie in diesem angespannten Kapitalmarktumfeld investiert sein sollten, um ihre Anlageziele zu erreichen. „Ein Allheilmittel gibt es nicht“, sagt Werner Krämer, Senior Economic Analyst bei Lazard Asset Management. Im Folgenden zeigt er jedoch drei Wege auf, wie sich Anleger angesichts der hohen Inflation schützen können. weiterlesen

J.P. Morgan AM: Zeit, sich für den

„Konjunktur-Hungerast“ zu wappnen

    Frankfurt/Main (19.8.22) – Die Leichtathletik-Europameisterschaft „European Championships Munich 2022“ begeistert aktuell mit beeindruckenden Leistungen der Athletinnen und Athleten. Bei den Langstreckendisziplinen ist die besondere Herausforderung, einen „Hungerast“ zu vermeiden – so wird ein durch das Aufzehren der körpereigenen Kohlenhydratreserven verursachter plötzlicher Leistungseinbruch bezeichnet, wenn man sich die Kräfte nicht richtig einteilt und zu schnell durchstartet. Nach Ansicht von Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management, droht genau dies auch dem aktuellen Wirtschaftszyklus. Denn es scheint, dass die Konjunktur in diesem Jahr dem hohen Anfangstempo – die Wirtschaft ist im letzten Jahr mit 5,8 Prozent global so schnell gewachsen wie seit 1973 nicht mehr – Tribut zollen muss. Wird die Konjunkturkurve tatsächlich einen jähen Einbruch erfahren? Und was bedeutet es für Anlageportfolios? weiterlesen

    BVI: Fondsbranche fließen 52 Milliarden Euro zu – Robustes Neugeschäft trotz Marktturbulenzen

    Frankfurt/Main (17.8.22) – Der Fondsbranche flossen bis Ende Juni 2022 netto 52 Milliarden Euro in Fonds und Mandaten zu. Das ist das fünftbeste Absatzergebnis. Höhere Zuflüsse in den ersten sechs Monaten erzielte die Branche nur in den Jahren 2021 mit 111 Milliarden Euro, 2015 mit 110 Milliarden Euro, 2017 mit 78 Milliarden Euro und 2000 mit 54 Milliarden Euro. weiterlesen

    bdew: Gasverbrauch – Fast ein Viertel weniger …

    Berlin (16.8.22) – Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2022 mit 497 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) 14,7 Prozent weniger Erdgas verbraucht als im Vorjahreszeitraum. Das zeigen vorläufige Zahlen des BDEW. Ein Grund hierfür ist die deutlich mildere Witterung als im Frühjahr 2021, da Gas vorwiegend zum Heizen eingesetzt wird. Aber auch bereinigt um Temperatureinflüsse lag der Erdgasverbrauch im ersten Halbjahr noch um rund acht Prozent unter dem Wert des ersten Halbjahres 2021. Vor allem das hohe Preisniveau senkte die Nachfrage. Aber auch die wirtschaftliche Eintrübung oder persönlich motivierte Einspareffekte können beigetragen haben. Besonders deutlich war der Rückgang im Monat Juni. Hier lag der bereinigte Gasverbrauch 22,6 Prozent und damit fast ein Viertel unter dem des Vorjahresmonats. weiterlesen

    Creditreform: Zahlen?! – Ja, gern, aber viel später

    Neuss (16.8.22) – Das Zahlungsverhalten in Deutschland hat sich verschlechtert. Im 1. Halbjahr 2022 verzeichneten Lieferanten und Kreditgeber im B2B-Geschäft einen durchschnittlichen Zahlungsverzug von 10,51 Tagen (2. Halbjahr 2021: 9,97 Tage). Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Creditreform Wirtschaftsforschung auf Basis von rund 3,9 Mio. Rechnungsbelegen aus dem Creditreform Debitorenregister Deutschland (DRD). „Viele Unternehmen haben derzeit mit erheblichen Kostensteigerungen zu kämpfen, die Ertrag und Liquidität belasten“, kommentierte Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Wirtschaftsforschung, die aktuellen Daten. Kreditnehmer würden ihren Zahlungsverpflichtungen zum Teil nur noch verspätet nachkommen. Die Gefahr eines Zahlungsausfalls sei in den letzten Monaten stark gestiegen. Verschlechtert habe sich das Zahlungsverhalten aktuell vor allem in den Industriesektoren.

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