Postbank-Umfrage zur Geldanlage: große Erwartungen, kleine Erträge

Bonn (28.4.21) – Die Deutschen gehen bei der Geldanlage auf Nummer sicher, erwarten aber dennoch satte Gewinne, so eine aktuelle Postbank Umfrage. Vor allem junge Sparer hegen unrealistische Ansprüche an den Ertrag. Dieser Fehleinschätzung kann ein böses Erwachen folgen.

weiterlesen

Rentenbank: Förderdarlehen begehrt – Green-Bond-Benchmark-Premiere

Frankfurt/Main (28.4.21) – Frankfurt. Die Landwirtschaftliche Rentenbank verzeichnete 2020 eine anhaltend hohe Nachfrage nach ihren Förderdarlehen. Das Neugeschäft mit zinsgünstigen Programmkrediten, die die Rentenbank wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt, blieb mit 6,0 Mrd. Euro stabil. Insgesamt steigerte die Rentenbank ihr Förderneugeschäft um 3,5 % auf 11,2 Mrd. Euro (2019: 10,8 Mrd. Euro). Impulse für nachhaltige Investitionen setzte die Förderbank mit zwei Programmen für die Land- und die Forstwirtschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Auch die Innovationsförderung legte deutlich zu.

weiterlesen

DIW: Verhaltene Erholung nach Einbruch zum Jahresauftakt

Berlin (28.4.21) – Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) klettert im April auf 107 Punkte. Im laufenden zweiten Quartal dürfte die deutsche Wirtschaft um voraussichtlich gut zwei Prozent wachsen, nachdem sie im ersten Vierteljahr wohl um rund anderthalb Prozent geschrumpft ist. Das Vorkrisenniveau ist aber in weiter Ferne. „Der Lockdown lähmt die Wirtschaft noch immer, insbesondere viele Dienstleistungsbereiche“, sagt DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen. „Die anhaltend hohen Infektionszahlen und das neue Infektionsschutzgesetz mit der bundesweiten Notbremse werden die Erholung in die Länge ziehen.“ weiterlesen

IW: Robuste Industrie, skeptische Dienstleister

Köln (28.4.21) – Die Wirtschaft blickt überwiegend optimistisch in die Zukunft: Knapp 40 Prozent der Unternehmen wollen 2021 im Vergleich zu 2020 mehr produzieren. Ein Großteil will zudem mehr investieren und zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Das zeigt die jüngste Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), für die mehr als 2.800 Unternehmen befragt wurden.

Robuste Industrie, skeptische Dienstleister
Foto: iStock/IW

Die Corona-Pandemie hat bundesweit tiefe Spuren hinterlassen: Für rund drei Viertel der über 2.800 Unternehmen, die das IW zwischen Ende März und Mitte April befragt hat, hat sich die aktuelle Geschäftslage im Vergleich zum Frühjahr 2020 nicht verbessert. Ein Drittel sieht sich sogar in einer schlechteren Situation als vor einem Jahr. Dennoch gibt es bei den Erwartungen für das Gesamtjahr 2021 mehr Optimisten als Pessimisten.

weiterlesen

Deutsche Bank: Knallen Sektkorken in der Taunusanlage? –

Höchster Quartalsgewinn seit sieben Jahren

Frankfurt/Main (28.4.21) – Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DB / NYSE: DB) hat nach eigenen Angaben den höchsten Quartalsgewinn seit dem ersten Quartal 2014 erzielt. Dies war vor allem auf das Ertragswachstum, eine deutlich geringere Risikovorsorge im Kreditgeschäft und niedrigere bereinigte Kosten¹ als im Vorjahr zurückzuführen.

Deutliches Gewinnwachstum in allen Geschäftsbereichen

Der Gewinn vor Steuern betrug im ersten Quartal 2021 1,6 Milliarden Euro, nach 206 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Gewinn nach Steuern lag bei 1,0 Milliarden Euro, nach 66 Millionen Euro im Vorjahr. Die Nachsteuerrendite auf das materielle Eigenkapital des Konzerns belief sich im ersten Quartal auf 7,4 Prozent, während sie im Vorjahresquartal bei -0,3 Prozent gelegen hatte. Die Aufwand-Ertrag-Relation betrug 77 Prozent. Im ersten Quartal fielen Bankenabgaben von 571 Millionen Euro für das Gesamtjahr an.

Doppeltürme der Deutschen Bank im Frühjahr 2021 – Foto: PK

weiterlesen

KPMG: „Brexit-Folgen für Unternehmen negativer als befürchtet“

Berlin (27.4.21) – Rund 100 Tage nach dem Brexit verspüren die meisten Unternehmen negativere Auswirkungen des Brexits als von ihnen noch zu Jahresbeginn befürchtet. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von KPMG und der British Chamber of Commerce in Germany (BCCG) unter 93 Mitgliedsfirmen der BCCG. 80 Prozent dieser Unternehmen haben ihren Sitz in Deutschland, die übrigen im Vereinigten Königreich.  Als Ergebnis daraus ziehen die Unternehmen erste Konsequenzen. So hat sich eines von sechs befragten Unternehmen entschieden, den Außenhandel mit UK ganz einzustellen. Um den zusätzlichen Belastungen beim Im- und Export zu entgehen, haben Unternehmen auch beschlossen, sich neue Lieferanten abseits des deutsch-britischen Korridors zu suchen: 22 Prozent wollen zu Zulieferern aus anderen Ländern wechseln, und weitere 13 Prozent ersetzen den Import durch lokale Lieferanten. Nur noch weniger als ein Drittel der Befragten will im deutsch-britischen Korridor neue Absatzmärkte und Produktchancen suchen (30 Prozent).

weiterlesen

VÖB-Aktienmarktprognose:

Aufwärtsdynamik flaut ab

Berlin (27.4.21) – Die Aktienexperten der VÖB-Mitgliedsinstitute Manfred Bucher (BayernLB), Joachim Schallmayer (DekaBank), Markus Reinwand (Helaba), Frank Klumpp (LBBW) und Volker Sack (NORD/LB) erwarten für die kommenden zwölf Monate eine über den Gesamtzeitraum leicht positive Entwicklung an den Aktienmärkten, jedoch mit temporären Kurskorrekturen. Zudem flacht die Aufwärtsdynamik insgesamt ab, da viele der positiven Effekte in den vergangenen Wochen bereits vorweggenommen wurden. Die Helaba sieht eine zum Teil leicht negative Entwicklung, jedoch mit positiver Tendenz im ersten Quartal 2022. Dagegen setzt sich die DekaBank auch weiterhin mit deutlich positiveren Indexprognosen ab. weiterlesen

Commerzbank: Trotz Corona-Krise ist Nachhaltigkeit das entscheidende Thema der Zukunft

Frankfurt/Main (27.4.21) – Nachhaltigkeit ist das große Thema, das den deutschen Mittelstand bewegt – auch die Folgen der aktuellen Corona-Pandemie ändern nichts daran: 82% der befragten Unternehmen sehen das Thema als maßgeblich für den dauerhaften Erhalt der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit an. Bei 90% der Unternehmen ist es direkt in der Chefetage verankert. Die 20. Studie der Commerzbank Initiative w w w. unternehmerperspektiven. de mit dem Titel „Wirtschaft im Umbruch: Die Chancen des „Green Deal““, die das Marktforschungsunternehmen forsa im Auftrag der Initiative erstellt hat, enthält gegenüber ihren Vorgängern eine Besonderheit: Sie bildet zwei Befragungszeiträume ab: sowohl vor Ausbruch und zu Beginn (November 2019 – März 2020) als auch inmitten der Corona-Pandemie (August – Oktober 2020); mit dem Ziel, mögliche Veränderungen in den Umfrageergebnissen zu erfassen. Doch in den wesentlichen Punkten unterscheiden sich Erst- und Zusatzbefragung kaum: Eine deutliche Mehrheit sieht Nachhaltigkeit als notwendig für die Zukunftsfähigkeit (77% bzw. 70%) und als Chance für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit (69% bzw. 68%). Der Begriff wird dabei nicht nur als Synonym für Klima- und Umweltschutz verwendet – drei Viertel der Befragten verstehen darunter einen Dreiklang aus Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung. Den damit verbundenen Herausforderungen blicken die Unternehmen grundsätzlich optimistisch entgegen: 79% sehen sich für eine nachhaltige Unternehmensführung gut gerüstet.

weiterlesen

AXA IM: Fonds umbenannt, um verstärkt in sozialen Fortschritt zu investieren

Frankfurt/Main (27.4.21) – Der 2017 aufgelegte AXA WF Framlington Women Empowerment Fund investierte bislang in Unternehmen, die die Geschlechtervielfalt förderten. Seit dem 10. April 2021 heißt der Fonds nun AXA WF Framlington Social Progress Fund. Sein Anlageuniversum hat sich seitdem erweitert, sodass nun alle nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen mit sozialem Fokus adressiert werden. weiterlesen

Deloitte: Aufbruchstimmung in den Chefetagen

München (27.4.21) – Angesichts der strengen Abriegelungsmaßnahmen in ganz Europa, der schleppenden Verteilung von Impfstoffen in vielen Ländern und der nach wie vor hohen Zahl von COVID-19-Neuinfektionen könnte man die wirtschaftlichen Aussichten für Europa leicht als düster beurteilen. Doch Finanzverantwortliche auf dem ganzen Kontinent sehen das ganz anders, wie die Ergebnisse der jüngsten Deloitte-Umfrage unter europäischen CFOs zeigen. weiterlesen

Creditreform: Mittelstand ringt um Finanzierung

Finanzierung im Mittelstand

Neuss (27.4.21) – Der Mittelstand sieht aktuell eine Verschärfung der Finanzierungsbedingungen. Das ist das Ergebnis einer Sonderauswertung der aktuellen Creditreform Mittelstandsbefragung. Demnach berichtete jedes siebte befragte Unternehmen, dass sich die Finanzierungsbedingungen zuletzt verschlechtert hätten (14,7 Prozent). Gehäuft meldeten das Unternehmen aus dem Dienstleistungsgewerbe (18,5 Prozent). „Kreditgeber haben zunehmend Sorge vor Ausfällen aufgrund des Corona-Wirtschaftseinbruchs“, informiert Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter Wirtschaftsforschung beim Verband der Vereine Creditreform in Neuss.

weiterlesen

Postbank: Wo Wohneigentum bis 2030 an Wert gewinnt

Bonn (26.4.21) – Neben Metropolen auch Städte wie Potsdam, Dresden und Leipzig im Aufwind • Modellrechnung zeigt jährliche durchschnittliche KaufpreisentwicklungPostbank Wohnatlas 2021: Prognose zur Immobilienpreisentwicklung bis 2030

Postbank Wohnatlas 2021:
Prognose zur Immobilienpreisentwicklung bis 2030

Am deutschen Wohnungs­markt werden die Preise auch nach der Corona-Krise weiter steigen. Das zeigt der Postbank Wohnatlas 2021, für den Experten des Hamburgischen Welt­Wirtschafts­Instituts (HWWI) eine Kauf­preis­prognose bis 2030 erstellt haben. Demnach ist vor allem in und um die urbanen Zentren mit weiteren Preis­aufschlägen zu rechnen. In mehr als der Hälfte der 401 deutschen Land­kreise und kreis­freien Städte können Haus- und Wohnungs­besitzer*innen davon ausgehen, dass ihre Immobilie bis mindestens 2030 real an Wert gewinnt.

Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft: Mehr als Elektroauto – Baden-Württemberg zum Musterländle für

nachhaltiges Wirtschaften machen

Berlin/Stuttgart (23.4.21) – Bei den laufenden Koalitionsverhandlungen von Grünen und CDU in Baden-Württemberg begrüßt der BNW das gemeinsame Commitment beider Parteien zum Klimaschutz. Allerdings komme der ökologisch orientierte Mittelstand bisher zu wenig vor. Zudem sei ein stärkeres Signal der nachhaltigen Transformation der Staatsbetriebe nötig. Baden-Württemberg solle die Chance ergreifen, zum echten Vorreiter einer zukunftsorientierten Wirtschaft zu werden.

weiterlesen

Stiftung Warentest:

Das Set – Immobilienfinanzierung

Berlin (23.4.21) – Die eigenen vier Wände – das ist für viele der große Traum. Doch was ist bei der Finanzierung zu beachten? Egal, ob Sie ein Haus oder eine Wohnung bauen oder kaufen: Das Set Immobilienfinanzierung der Stiftung Warentest führt Sie in vier Schritten schnell zum Ziel. Vom Kassensturz – was kann ich mir leisten – über die Kostenberechnung und den Finanzierungsplan bis zum Kreditabschluss informiert der Ratgeber professionell über die wichtigen Phasen des großen Projekts.

Immobilienfinanzierung. Das Set: Ab in die eigenen vier Wände
Quelle: Stiftung Warentest

weiterlesen

Daimler: Corona, so what?! –

Renditeziele nach starkem ersten Quartal erhöht

Stuttgart  (23.4.21) – Die Daimler AG (Börsenkürzel: DAI) hat heute die Ergebnisse für das erste Quartal veröffentlicht, das am 31. März 2021 abgeschlossen wurde, und erhöht die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2021. Der Konzernabsatz stieg um 13% auf 728.600 (Q1 2020: 644.300) Pkw und Nutzfahrzeuge und profitierte dabei von der sich erholenden Weltwirtschaft sowie einem attraktiven Produktportfolio. Der Umsatz legte unterstützt durch einen guten Produktmix und eine vorteilhafte Preisgestaltung auf 41,0 (Q1 2020: 37,2) Mrd. € zu. Das starke operative Geschäft führte im ersten Quartal zu einem sprunghaften Anstieg des EBIT auf 5.748 (Q1 2020: 617) Mio. €. Auch das bereinigte EBIT, welches das laufende Geschäft reflektiert, vervielfachte sich auf 4.970 (Q1 2020: 719) Mio. €.

weiterlesen

EZB: Wie erwartet, Kurs gehalten

Frankfurt/Main (22.4.21) – Der EZB-Rat hat auf seiner heutigen Sitzung beschlossen, seinen sehr akkommodierenden geldpolitischen Kurs nochmals zu bestätigen: Der Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte sowie die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität werden unverändert bei 0,00 %, 0,25 % bzw. -0,50 % belassen. Der EZB-Rat geht davon aus, dass die EZB-Leitzinsen so lange auf ihrem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau bleiben werden, bis er feststellt, dass sich die Inflationsaussichten in seinem Projektionszeitraum deutlich einem Niveau annähern, das hinreichend nahe, aber unter 2 % liegt, und dass sich diese Annäherung in der Dynamik der zugrunde liegenden Inflation durchgängig
widerspiegelt. Der EZB-Rat wird die Nettoankäufe im Rahmen des Pandemie-Notfallankaufprogramms (Pandemic Emergency Purchase Programme – PEPP), das einen Gesamtumfang von 1 850 Mrd € hat, mindestens bis Ende März 2022 und in jedem Fall so lange weiterhin durchführen, bis die Phase der Coronavirus-Krise seiner Einschätzung nach überstanden ist. Da die neuen Daten die bei der geldpolitischen Sitzung im März vorgenommene gemeinsame Beurteilung der Finanzierungsbedingungen und der Inflationsaussichten bestätigen, geht der EZB-Rat davon aus, dass die Ankäufe im Rahmen des PEPP während des laufenden Quartals weiterhin deutlich umfangreicher ausfallen werden als während der ersten Monate des Jahres.

weiterlesen

IMK: „Nur geringe Anpassungen nötig“

Neue Analyse des IMK lobt Fortschritte der geldpolitischen Strategie der EZB

Düsseldorf (22.4.21) – Alle sechs Wochen berät der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) darüber, ob die Leitzinsen verändert werden oder nicht, so auch am heutigen Donnerstag. Parallel dazu überprüft die EZB aktuell auch ihre grundsätzliche geldpolitische Strategie. Da sich die  tatsächliche Geldpolitik der EZB in den vergangenen Jahren entscheidend weiterentwickelt hat, muss die ausformulierte Strategie im Wesentlichen nur an die derzeit bereits gelebte Praxis angepasst werden, ergibt eine neue Analyse des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Sie sieht die Geldpolitik der Notenbank weitestgehend auf der Höhe der Zeit: „Die gegenwärtig praktizierte EZB-Strategie des Inflations-Targeting benötigt nur geringe Anpassungen, um Preisstabilität zu gewährleisten und die allgemeine Wirtschaftspolitik bestmöglich zu unterstützen“, schreiben Prof. Dr. Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des IMK, und Dr. Silke Tober, Expertin für Geldpolitik.*

weiterlesen

DAI: Freibetrag bei

Mitarbeiterkapitalbeteiligungen

wird deutlich erhöht

Frankfurt/Main (21.4.21) – Die Große Koalition will im Rahmen des Fondsstandortgesetzes Mitarbeiteraktien stärker fördern. Die Erhöhung des entsprechenden Freibetrags von 360 auf 1.440 Euro wurde im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen. Die Anhebung war überfällig und wird zu mehr Unternehmenskapital in Mitarbeiterhand beitragen. „Mitarbeiteraktien sind eine attraktive Möglichkeit für Arbeitnehmer, an den wirtschaftlichen Erfolgen ihrer Unternehmen teilzuhaben und individuell Vermögen aufzubauen. Die Vervierfachung des Freibetrags für Mitarbeiterkapitalprogramme ist ein richtiger Schritt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei zu unterstützen“, betont Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstituts (DAI) . „Wir freuen uns, dass unser hartnäckiges Engagement für einen angemessenen Freibetrag Früchte getragen hat und Arbeitnehmer und Unternehmen von dieser gesetzlichen Änderung gleichermaßen profitieren.“

weiterlesen

Bafin: Ein schwieriges Jahr für die Versicherungsbranche

Bonn (21.4.21) – „Das vergangene Jahr war ein schwieriges Jahr für unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft – die Versicherungsbranche eingeschlossen“, begrüßt BaFin-Exekutivdirekter Dr. Frank Grund die rund 630 Teilnehmer der diesjährigen Jahreskonferenz der Versicherungsaufsicht. Aufgrund der Corona-Pandemie findet die zehnte Auflage der Veranstaltung erstmals in rein digitaler Form statt. In seiner Rede zeigt sich Grund verhalten optimistisch, was die Situation der gesamten Versicherungsbranche anbelangt.

weiterlesen

Deutsche Bank: Auch Net Zero Banking Alliance beigetreten

Frankfurt/Main (21.4.21) – Um Nachhaltigkeit kommt niemand mehr herum. Auch die Deutsche Bank nicht. Daher hat sie nun gemeldet: Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DB / NYSE: DB) ist der heute gestarteten Net Zero Banking Alliance beigetreten. Damit ist sie eine von 43 Banken aus 23 Ländern, die diese Allianz von Beginn an unterstützt. Die Mitglieder verpflichten sich dazu, die Emissionen aus ihrem Geschäftsbetrieb und aus ihren Portfolios bis spätestens 2050 auf netto Null zu senken. Deutsche Bank: Auch Net Zero Banking Alliance beigetreten weiterlesen

Commerzbank: Eigener Bankbetrieb soll bis 2040 „Net-Zero“ werden

Frankfurt/Main (21.4.21) – Die Commerzbank ist der Net-Zero Banking Alliance von UNEP FI, der Finanz-Initiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, beigetreten. Als eines der ersten Institute weltweit verpflichtet sich die Commerzbank damit, ihren CO2-Ausstoß bestmöglich zu reduzieren. Ziel ist eine auf netto Null reduzierte CO2-Bilanz des gesamten Kredit- und Investmentportfolios der Bank bis spätestens 2050. Für den eigenen Bankbetrieb strebt die Bank bereits für 2040 an, die CO2-Emissionen auf Null zu senken. „Mit der freiwilligen Net-Zero-Verpflichtung unterstreichen wir unsere Entschlossenheit, die nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Im Vorfeld der diesjährigen Weltklimakonferenz in Glasgow, deren bedeutendstes Thema die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens ist, senden wir damit ein deutliches Signal“, sagt Manfred Knof, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank.

weiterlesen

Creditreform: Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos

Neuss (20.4.21) – Der deutsche Mittelstand leidet weiter unter der Corona-Krise. Das zeigt die aktuelle Frühjahrsumfrage der Creditreform Wirtschaftsforschung, an der sich rund 1.300 kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen beteiligt haben.

Wirtschaftslage und Finanzierung im Mittelstand, Frühjahr 2021

Wie schnell und stark sich die Konjunktur in Deutschland in den nächsten Monaten erholen wird, ist ungewiss. Das veranlasst die mittelständischen Unternehmen zur Zurückhaltung bei ihren Investitionsplänen. Zwar liegt der Anteil der investitionsbereiten Unternehmen erneut über der Marke von 50 Prozent (51,5 Prozent), allerdings werden die hohen Investitionswerte wie zwischen 2016 und 2019 bei Weitem nicht mehr erreicht. Vor allem die wichtigen Erweiterungsinvestitionen sind seltener geplant als im Vorjahr (52,4 Prozent; Vorjahr: 55,1 Prozent).

weiterlesen

Ernst & Young: Deutsche Autokonzerne haben 2020er Krise am besten weggesteckt

Stuttgart (19.4.21) – Die Pandemie führte im vergangenen Jahr zu einem massiven Umsatz- und Gewinneinbruch in der weltweiten Automobilindustrie. Der Gesamtumsatz der 17 größten Hersteller sank um 13 Prozent, der Pkw-Absatz um 16 Prozent und der operative Gewinn sogar um 37 Prozent. weiterlesen

Zu guter Letzt – Zwei Meinungen zum Wochenende

Werner Krämer, Lazard AM: „Die EU wird zum Belastungsfaktor für die Weltwirtschaft“

Frankfurt/Main (16.4.21) – Während China und die USA als Wachstumsmotoren den Aufschwung der Weltwirtschaft vorantreiben, fungiert die Eurozone zunehmend als Bremsklotz. Dieser Ansicht ist Werner Krämer, Senior Economic Analyst bei Lazard Asset Management.„Das allumfassende Staatsversagen in Deutschland und der EU bei der Pandemieeindämmung verhindert eine synchrone Erholung der Weltwirtschaft“, erklärt Krämer. „Während sich Asien als der große Pandemiegewinner erweist und sich in den USA und Großbritannien wegen des hohen Impftempos der Blick bereits auf die Zeit nach der Pandemie richtet, wird die EU wegen des Mangels an Impfstoff und des Fehlens einer konsistenten Impfstrategie in einen Dauerlockdown gezwungen.“ Asien befinde sich in einem starken Aufschwung und in den USA scheinen in 2021 zehn Prozent Nominalwachstum erreichbar. In der EU wäre hingegen bereits die Hälfte eine positive Überraschung.

weiterlesen

Ernst & Young: Neuwagenabsatz in

Europa weiter auf niedrigem Niveau –

Erholung erst in der zweiten Jahreshälfte erwartet

    Frankfurt/Main (16.4.21) – Der EU-Neuwagenmarkt verzeichnete im März mit einem Plus von 87 Prozent ein enormes Wachstum – allerdings nur im Vergleich zum extrem schwachen Vorjahresmonat, der ganz im Zeichen des fast vollständigen europaweiten Lockdowns und des weitgehenden Stillstand des öffentlichen Lebens zu Beginn der Pandemie stand. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 ergibt sich ein immer noch beträchtlicher Rückgang der Neuzulassungen um 16 Prozent. weiterlesen