comdirect: Realzinsfalle schnappt zu – Rekordverlust für deutsche Sparer

Quickborn (13.7.21) – Der Wertverlust für deutsche Sparer hat einen neuen Höchststand erreicht: Über 22 Milliarden Euro haben die Spareinlagen der Deutschen im ersten Halbjahr 2021 an Wert verloren: Pro Kopf sind das 269 Euro. Dies ist das Ergebnis des quartalsweise erscheinenden comdirect Realzins-Radars, der gemeinsam mit Barkow Consulting ermittelt wird.

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DWS: Xtrackers legt Green Bond ETFs für „grüne“

Unternehmensanleihen in Euro und Dollar auf

Frankfurt/Main (12.7.21) – Die DWS hat zwei Xtrackers-ETFs aufgelegt, die erstmals einen Zugang zu dem schnell wachsenden Markt für „grüne“ Unternehmensanleihen bieten. Bisher haben „grüne“ UCITS-ETFs vor allem den breiten Markt an „grünen“ Anleihen abgedeckt und somit einen substanziellen Teil des verwalteten Vermögens in Schuldtitel von Staaten und supranationalen Organisationen investiert. Nun können sich Anleger über die neuen Xtrackers-ETFs erstmals speziell an dem Markt für „grüne“ Unternehmensanleihen beteiligen. Die Emittenten „grüner“ Anleihen verpflichten sich, das durch die Ausgabe eingesammelte Kapital zur Finanzierung von nachhaltigen Projekten etwa zum Umwelt- und Klimaschutz zu verwenden. weiterlesen

PwC:  Deutsche Maschinenbau-Branche trotzt dem hohen Kostendruck

Düsseldorf (8.7.21) – Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist im Großen und Ganzen positiver Stimmung. Die überwiegende Mehrheit der Entscheider (70 Prozent) blickt optimistisch auf die Entwicklung der deutschen Konjunktur in den kommenden zwölf Monaten – der höchste Wert seit Herbst 2018. Auch der Weltmarkt erscheint für den exportorientierten deutschen Maschinenbau in einem günstigen Licht: sechs von zehn Managern glauben auch hier an eine positive Wachstumsphase. Dies geht aus dem aktuellen Maschinenbau-Barometer der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland (PwC) hervor. Deutlich wird aber auch: Die Folgen der Corona-Pandemie werden die Branche noch länger beschäftigen, sie muss in Sachen Digitalisierung und Nachhaltigkeit noch zulegen. weiterlesen

EZB: Glatte 2 Prozent – Die neue

geldpolitische Strategie verabschiedet

Frankfurt/Main (8.7.21) – Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat heute seine neue geldpolitische Strategie veröffentlicht und sie in einer Erklärung zur geldpolitischen Strategie näher erläutert. Nach Auffassung des EZB-Rats kann Preisstabilität am besten gewährleistet werden, wenn mittelfristig ein Inflationsziel von 2 % angestrebt wird. Dieses Ziel ist symmetrisch, d. h. negative Abweichungen von diesem Zielwert sind ebenso unerwünscht wie positive. Wenn die nominalen
Zinssätze in einer Volkswirtschaft in der Nähe ihrer effektiven Untergrenze liegen, sind besonders kraftvolle oder lang anhaltende geldpolitische Maßnahmen nötig, um zu verhindern, dass sich negative Abweichungen vom Inflationsziel verfestigen. Dies geht unter Umständen damit einher, dass die Inflation vorübergehend leicht über dem Zielwert liegt.

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Schwaiger Group: Klimawandel und Coronakrise

verändern Immobilienwirtschaft nachhaltig – Trend geht hin zu gemischter Objektnutzung

München (8.7.21) – Der Immobilienmarkt befindet sich nicht erst seit der Coronakrise im rasanten Wandel. Vor allem die Klimaziele und Big Data verändern die Branche. Die auf nachhaltige Revitalisierung von Immobilien spezialisierte Schwaiger Group zeigt nachfolgend die wichtigsten sechs Trends für die Zukunft der Branche.

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AGI: Schärfere Ausschlusspolitik durch Kohle-Restriktionen

Frankfurt/Main (8.7.21) – Allianz Global Investors (AllianzGI) führt eine globale Ausschlusspolitik ein, die eine dezidierte Kohlepolitik beinhaltet. Die neue Ausschlusspolitik unterstreicht das Engagement AllianzGIs im Kampf gegen den Klimawandel, indem sie Desinvestitionen im Zusammenhang mit der größten Einzelquelle für CO2-Emissionen – Kohle – vorsieht. Dies steht im Einklang mit der bereits etablierten Politik der Allianz Gruppe für Eigenanlagen. Darüber hinaus erweitert die neue Richtlinie die derzeitigen Anlagebeschränkungen im Zusammenhang mit Streumunition und Antipersonenminen, indem Beschränkungen für weitere Arten kontroverser Waffen eingeführt werden.

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SAFE: Green Finance bedeutet noch keinen direkten Klimaschutz

Frankfurt/Main (8.7.21) – Die Finanzökonomen Jan Pieter Krahnen, Jörg Rocholl und Marcel Thum stellen fest, dass viele Aktivitäten im Bereich Green Finance zwar ein gutes Gewissen für Anleger:innen bedeuten, aber nicht zu einer Minderung von CO2-Emissionen führen. „Vor einer voreiligen und leichtgläubigen Begeisterung für Green Finance können wir nur warnen – nicht etwa, weil wir daran zweifeln, dass eine Begrenzung klimaschädlicher Emissionen dringend notwendig ist, sondern weil diese über die Finanzsphäre nicht ohne Weiteres erreichbar ist“, schreiben die Autoren in einem Beitrag für den Finance Blog des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung SAFE, der zuvor in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ veröffentlicht wurde. weiterlesen

VDIK: Über 300.000 neue E-Autos im ersten Halbjahr

Bad Homburg (7.7.21) – Im ersten Halbjahr 2021 fuhren in Deutschland 312.498 neue Elektrofahrzeuge auf die Straßen. Die Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdreifacht (plus 233 Prozent). Darunter waren 148.716 batteriebetriebene Elektroautos (plus 236 Prozent) und 163.571 Plug-In-Hybride (plus 230 Prozent). Der Anteil am Gesamtmarkt betrug 22 Prozent. Im Juni wurden 64.762 Elektrofahrzeuge neu zugelassen, das entspricht einem Zuwachs von 243 Prozent.

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DIW zu Vermögensbildung:

Immobilien sind Schwelle und Schlüssel zugleich

Berlin (7.7.21) – Die Vermögen sind in Deutschland im internationalen Vergleich besonders ungleich verteilt. Ein Grund dafür ist, dass hierzulande vergleichsweise wenige Menschen ein Haus oder eine Eigentumswohnung besitzen – europaweit ist die Eigentümerquote nur in der Schweiz geringer. Wie sich das ändern ließe, haben Forscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in mehreren Studien untersucht, die in einer Schwerpunktausgabe des DIW Wochenberichts erschienen sind. Dafür nahmen sie die Wohnungsbauprämie und die Besteuerung von Immobilien unter die Lupe und schlagen neben Reformen auf diesen Feldern mit der Sozialkaufprämie auch ein neues Instrument vor, das den Immobilienerwerb für Haushalte mit geringem Eigenkapital unterstützen soll.

Reform der Wohnungsbauprämie führt zu mehr Bausparverträgen
Grafik: DIW

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KfW-ifo-Mittelstandsbarometer:

Alle Zeichen stehen auf Aufschwung

München/Frankfurt/Main (7.7.21) – Infolge der deutlichen Entspannung der pandemischen Lage stehen die Zeichen im deutschen Mittelstand auf Aufschwung. Das mittelständische Geschäftsklima steigt im Juni um kräftige 6,7 Zähler auf 12,3 Saldenpunkte, wie das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer zeigt. Getragen wird der Anstieg von beiden Geschäftsklimakomponenten: Die Lageurteile klettern um 10,7 Zähler auf 10,5 Saldenpunkte – das ist der zweithöchste jemals beobachtete Anstieg. Lediglich im Aufschwung nach der Finanzkrise gab es einmal noch etwas mehr Schub (April 2010: +11,5 Zähler). Auch ihre Geschäftserwartungen korrigieren die Mittelständler im Juni um 2,8 Zähler spürbar nach oben. Mit jetzt 13,8 Saldenpunkten sind kleinen und mittleren Unternehmen so optimistisch wie nie in den vergangenen gut zehn Jahren.

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PwC-Studie: Global Business Services boomen durch Digitalisierung

Hamburg (7.7.21) – Immer mehr Unternehmen steigern ihre Servicequalität und senken Kosten, indem sie Routineaufgaben aus Personalverwaltung oder Rechnungswesen an zentrale Shared Service Center (SSC) auslagern. Ein ungebrochener Trend, der sich fortsetzen wird, wie eine aktuelle Studie von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland nahelegt: Jedes zweite befragte SSC bietet inzwischen zusätzliche Services aus den Bereichen Controlling, Vertrieb oder Kundenservice an oder plant, diese zeitnah auszubauen – auch als Global Business Service (GBS) auf internationaler Ebene. Damit übernehmen die Service Center verstärkt auch wertschöpfende Dienstleistungen, während sie ihre Kunden bisher vorwiegend in deren Finanzverwaltung oder Rechnungswesen unterstützten. „Der Fokus auf die Finanzfunktion in Shared Service Centern nimmt zwar langsam, aber sichtbar ab. Damit gewinnt vor allem das Controlling eine immer zentralere Rolle als Dienstleistung, die viele Unternehmen durch SSC erbringen lassen, aber auch der Vertrieb oder der Einkauf“, sagt Michael Suska, Partner und Experte für SSC bei PwC Deutschland.

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BVR: Aufschwung in Sicht –

Materialknappheit heizt Inflation an

Berlin (6.7.21) – Ungeachtet des jüngsten Rückgangs der ZEW-Konjunkturerwartungen sieht der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) die hiesige Wirtschaft in einem kräftigen und breit angelegten Aufschwung. „Der noch immer hohe Stand des Frühindikators bestätigt unsere aktuelle Konjunkturprognose eines trotz Materialengpässen sehr wachstumsstarken Sommerhalbjahrs“, so BVR-Vorstand Dr. Andreas Martin. Modellbasierte Schätzungen des BVR signalisieren zwar, dass die Engpässe bei wichtigen Vorleistungsgütern die Expansion des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im 2. und 3. Quartal gegenüber dem jeweiligen Vorquartal in Größenordnungen von 1,5 und 0,6 Prozentpunkten vermindern. Der BIP-Zuwachs dürfte dennoch in beiden Quartalen mit 1,3 beziehungsweise 3,5 Prozent recht deutlich ausfallen.

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VDIK: Deutscher Pkw-Markt erholt sich im ersten Halbjahr nur langsam

Bad Homburg (5.7.21) – In Deutschland wurden im ersten Halbjahr 2021 rund 1,39 Millionen Pkw neugelassen. Das ist ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dennoch erreichte der Markt nur das zweitniedrigste Niveau seit 1991. Dazu sagte Reinhard Zirpel, Präsident des Verbandes des Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK): „Nach dem dramatischen Einbruch im vergangenen Jahr erholt sich der Pkw-Markt im laufenden Jahr nur langsam. Die Neuzulassungen bleiben 2021 noch deutlich unter dem Niveau vor Beginn der Corona-Pandemie. Besser sieht es dagegen im Nutzfahrzeug-Markt aus, der sein Vorkrisenlevel wieder erreicht.“

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EZB und ESRB: Wie der Klimawandel den Finanzsektor trifft

Frankfurt/Main (5.7.21) – Die Europäische Zentralbank (EZB) und der Europäische Ausschuss für Systemrisiken (ESRB) haben heute einen gemeinsamen Bericht veröffentlicht. Darin wird eine größere Zahl an Faktoren genauer untersucht, die den Klimawandel begünstigen, und der Frage nachgegangen, wie sich diese Faktoren auf Millionen Unternehmen weltweit und Tausende Finanzunternehmen in der Europäischen Union (EU) auswirken. In dem Bericht werden die erwarteten Risiken für die Finanzstabilität skizziert. Zudem wird die analytische Basis für gezieltere und effektivere politische Maßnahmen weiterentwickelt. Der Bericht befasst sich mit Messlücken und liefert – gestützt auf frühere Arbeiten zu diesem Thema – eine detaillierte Topologie der physischen Risiken und der Transitionsrisiken, die sich in den
verschiedenen Regionen, Sektoren und Unternehmen durch den Klimawandel ergeben. Zudem wird mit Blick auf die finanziellen Risiken eine Szenarioanalyse mit weit in die Zukunft reichenden Zeithorizonten durchgeführt, um zu erwartende finanzielle Verluste zu erfassen, die je nach Zeitpunkt und Wirksamkeit der klimapolitischen Maßnahmen und je nach Einsatz entsprechender Technologien entstehen können.

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Bafin: Vorsicht bei riskanten

Investments mit SPAC-Aktien

Bonn (2.7.21) – Verschiedene europäische Börsen haben in den vergangen Monaten Listings von SPACs (Special Purpose Acquisition Companies) verzeichnet. SPACs sind Akquisitionszweckunternehmen, die zunächst über eine Privatplatzierung oder durch einen Börsengang Kapital einsammeln, um dieses in einem zweiten Schritt in den Zusammenschluss mit einem bislang noch nicht an der Börse notierten Unternehmen zu investieren. Dadurch ermöglichen SPACs Kleinanlegerinnen und -anlegern Investments, die sonst nur finanzstarken Risikokapitalgebern zugänglich sind. Allerdings: Wer in SPACs investieren will, muss erhebliche Risiken in Kauf nehmen. Insbesondere lassen sich die Chancen und das Kapitalverlustrisiko einer Anlage in SPAC-Aktien nur schwer bewerten. Kleinanlegerinnen und -anleger sollten sich vor einem Erwerb mit dem Geschäftsmodell vertraut machen und prüfen, ob sie bereit und in der Lage sind, die mit der Investition in eine SPAC verbundenen Risiken zu tragen.

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IFR: China führt wirtschaftliche Erholung an – Industrieroboter-Absatz steigt um 19 % – Nordamerika und Europa erwarten starkes Wachstum 

Frankfurt/Main (1.7.21) – In China ist die Zahl der verkauften Industrieroboter im Jahr 2020 um 19 % gestiegen. Das berichtet die International Federation of Robotics (IFR) mit den vorläufigen Zahlen für World Robotics 2021.

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Ernst & Young: Boom auf dem weltweiten IPO-Markt hält an

 Frankfurt/Main (30.6.21) – Der weltweite IPO-Markt präsentierte sich auch im zweiten Quartal in hervorragender Verfassung: Insgesamt wagten zwischen April und Juni weltweit 589 Unternehmen den Sprung aufs Parkett – dreimal so viele wie im Vorjahreszeitraum. Das Emissionsvolumen kletterte um 152 Prozent auf 106 Milliarden US-Dollar.

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Evangelische Bank: Studie für mehr Klarheit bei nachhaltigen Anlageprodukten

Kassel (28.6.21) – Der nachhaltige Asset Manager, die EB-SIM, und ihre Muttergesellschaft, die Evangelische Bank (EB), wollen Anlegern mehr Klarheit über die Nachhaltigkeit und Wirkung von Anlageprodukten verschaffen. Dazu fördern sie ein gemeinsames Forschungsprojekt der Universitäten in Hamburg und Kassel. Hierdurch soll auch „Impact Washing“, also der irreführenden Beschreibung von eigentlich konventionellen Angeboten als „Impact Investments“, ein Riegel vorgeschoben werden. Abschließende Ergebnisse des Vorhabens werden Anfang 2023 erwartet.

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DZ Bank: Geldvermögen der Deutschen dürfte bis 2022

auf 8 Billionen Euro steigen

Frankfurt/Main (28.6.21) – Laut neuen Berechnungen der DZ BANK dürfte das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland bis Ende 2022 auf knapp 8 Billionen Euro steigen – das sind rund 830 Milliarden Euro mehr als 2020. Die Bürger sparen während des Post-Corona Booms zwar weniger als im vergangenen Jahr, sie legen ihr Geld aber vermehrt in Aktien und Fonds an. Dadurch entstehen Wertzuwächse. Trotz des Aktienbooms dürfte der größte Teil des Geldvermögens mit rund 30 Prozent aber weiterhin in Form von Bargeld und Sichteinlagen auf den Konten liegen blieben – der Geldanlagestau wächst somit weiter. Die ausführliche Studie finden Sie anbei.

Helaba-Studie:  2021/22 rund 1.500 neue Jobs in Frankfurter Brexit-Banken – Frankfurter Bankbeschäftigung dennoch bis Ende 2023 um 5 Prozent niedriger

Frankfurt/Main (28.6.21) – Am Finanzplatz Frankfurt herrschen besondere Zeiten mit Herausforderungen wie andauernden Niedrigzinsen, zunehmender Digitalisierung und Corona-Pandemie. Gleichzeitig stellt der Brexit mit der unumgänglichen Umstrukturierung vieler Londoner Institute eine Chance für den hiesigen Bankensektor dar. „Schließlich haben die Brexit-Banken schon bald nach dem Referendum Frankfurt als Favorit auserkoren und sukzessive mit ihren Geschäftsverlagerungen von der Themse an den Main begonnen“, konstatiert Dr. Gertrud Traud, Chefvolkswirtin der Helaba. Mittlerweile gibt es etliche EU-Zentralen von Auslandsbanken am Main, die durch großvolumige Transfers von Vermögenswerten zunehmend Bedeutung erlangen. Mit nachlassenden Pandemie-Beschränkungen und auch aufgrund des anhaltenden Drucks seitens der EZB kommt es nun wieder zu vermehrten Personalaufstockungen im Rahmen der mehrjährigen Umstrukturierungspläne – teils durch Verlagerung bisheriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und teils durch neue Rekrutierungen vor Ort.

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BDEW: Erneuerbare Energien haben im ersten Halbjahr 43 Prozent des Stromverbrauchs gedeckt

Berlin (28.6.21) – Im ersten Halbjahr 2021 haben Erneuerbaren Energien rund 43 Prozent des Bruttoinlandstromverbrauchs gedeckt. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Einen leichten Zuwachs von rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gab es bei der Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen, die Erzeugung aus Windenergie (an Land und auf See) hingegen ging um rund 20 Prozent zurück.

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ING Deutschland: Negativzins heißt

Verwahrentgelt  – Für Guthaben über 50.000 Euro eingeführt

Frankfurt/Main (28.6.21) – Die ING Deutschland ändert zum 6. Juli 2021 ihr Preis- und Leistungsverzeichnis und führt ein Verwahrentgelt von 0,5 Prozent pro Jahr für Guthaben mit mehr als 50.000 Euro ein. Das Verwahrentgelt wird für alle ab diesem Tag neu eröffneten Giro- und Tagesgeldkonten gelten und ab dem 1. November 2021 nur für die Beträge anfallen, die einen Freibetrag von 50.000 Euro pro Konto übersteigen.

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IMK: Deutsche Lohnstückkosten sinken 2021 und 2022 deutlich

Düsseldorf (24.6.21) – Die Lohnstückkosten der deutschen Wirtschaft werden in diesem und im kommenden Jahr deutlich sinken. Grund dafür ist, dass mit der konjunkturellen Erholung von der Corona-Krise die Produktivität wieder erheblich wächst. Das ergibt sich aus der jetzt vorgelegten Konjunkturprognose des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Die Ökonomen rechnen für 2021 mit einem Rückgang der Lohnstückkosten je Stunde um 2,1 Prozent und 2022 um weitere 1,2 Prozent. Schaut man auf einzelne Quartale, gehen die Lohnstückkosten bereits seit der zweiten Hälfte 2020 zurück, nachdem sie in der ersten Jahreshälfte durch den zeitweiligen Zusammenbruch von Lieferketten und die weit verbreitete Kurzarbeit stark angestiegen waren.

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BVR: Wohnimmobilienpreise im Umland ziehen während der Pandemie kräftig an

Berlin (23.6.21) – Auch in diesem Jahr dürften die Preise für Wohnimmobilien trotz der Coronapandemie wieder kräftig steigen. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) erwartet einen durchschnittlichen Anstieg der Preise für selbstgenutztes Wohneigentum im Jahr 2021 von rund 5,9 Prozent. Der Preisanstieg dürfte damit ähnlich kräftig ausfallen wie 2020 (6,0 Prozent). Insbesondere in den sechs größten Städten Deutschlands – Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt und Stuttgart – ist der Preisauftrieb ungebrochen.

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IMK: „Mit Schwung aus der Krise“

4,5 Prozent Wirtschaftswachstum in 2021 und 4,9 Prozent in 2022

Düsseldorf (23.6.21) – Parallel zu steigenden Impfraten, den Lockerungen der Corona-Beschränkungen und hoher Nachfrage aus dem Ausland erholt sich die deutsche Wirtschaft kräftig. Im Jahresdurchschnitt 2021 legt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 4,5 Prozent zu, 2022 um 4,9 Prozent. Treibende Kräfte des Wachstums sind in diesem Jahr sowohl der sehr dynamische Außenhandel als auch der wieder zunehmende private Konsum, der 2022 zum dominierenden Wachstumsfaktor wird. Die Investitionen liefern in beiden Jahren ebenfalls spürbar positive Impulse. Die Arbeitslosenquote sinkt in diesem Jahr geringfügig auf durchschnittlich 5,8 Prozent. 2022 geht die Arbeitslosigkeit dann deutlicher zurück, die Quote wird im Jahresdurchschnitt bei 5,3 Prozent liegen (detaillierte Zahlen unten). Die Inflation steigt in diesem Jahr erstmals seit längerem zwar über das Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp zwei Prozent (auf 2,5 Prozent im Jahresmittel). Da dafür neben dem Wirtschaftsaufschwung aber auch temporäre Sonderfaktoren wie die Rückkehr zum alten Mehrwertsteuersatz eine Rolle spielen, wird die Teuerungsrate im kommenden Jahr wieder auf 1,7 Prozent zurückgehen. Das ergibt die neue Konjunkturprognose des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.*

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