VDIK: Auto-Markt lief 2021 mit

angezogener Handbremse

Bad Homburg (5.1.22) – Der deutsche Pkw-Markt brach 2021 um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein. Das Kraftfahrtbundesamt registrierte gut 2,62 Millionen Neuzulassungen. Das Jahr endete mit einem besonders starken Rückgang. Im Dezember wurden nur 227.600 Pkw neu zugelassen. Das ist ein Minus gegenüber dem Vorjahresmonat von 27 Prozent. 2021 wurden in Deutschland 1,05 Millionen Pkw von internationalen Marken neu zugelassen. Der Marktanteil der VDIK-Mitglieder lag wie schon im Vorjahr bei gut 40 Prozent. weiterlesen

Die Bayerische: Nachhaltig sparen für später – Deshalb schwören immer mehr Deutsche auf die Fondsrente

Gastbeitrag Marc Schwetlik, Chief Investment Officer, Versicherungsgruppe die Bayerische 

München (4.1.22) – Zwischen knallenden Sektkorken, innigen Umarmungen und flüssigem Blei haben sie einen festen Platz zu Neujahr: die guten Vorsätze. Sorgen um die finanzielle Sicherheit im Alter treiben gerade in Krisenzeiten viele Menschen um. Endlich die eigene Altersvorsorge anpacken zählt deshalb 2022 zu den beliebtesten Neujahresvorsätzen – das Ganze am besten zukunftssicher auf nachhaltiger Basis. weiterlesen

DZ Bank: Bundesbürger schwimmen im Geld – Ihr Geldvermögen steigt auf Rekordhoch 

Frankfurt/Main (3.1.22) – Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland ist im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen auf 7,7 Billionen Euro gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs von über sieben Prozent. Neben einer weiterhin sehr hohen Sparquote sorgten Aktien und Fonds für einen Schub. „Die Deutschen haben 2021 aufgrund der extrem niedrigen Zinsen mehr Geld in Wertpapiere gesteckt. Wegen der positiven Kursentwicklung haben Aktien die Haushalte um über 130 Milliarden Euro reicher gemacht“, sagt DZ BANK Volkswirt Michael Stappel. Trotz des Aktienhypes machen Bankeinlagen und Versicherungen immer noch mehr als zwei Drittel des Geldvermögens aus.

BVR:  Kreditwachstum weiter hoch

Berlin (3.1.22) – Auch wenn die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands im zweiten Halbjahr 2021 merklich an Fahrt verloren hat, steigerten die deutschen Genossenschaftsbanken im gerade zu Ende gegangenen Geschäftsjahr erneut ihre Kreditvergabe deutlich. So dürfte nach vorläufigen Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) das Kreditgeschäft per Ende 2021 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 7 Prozent auf 710 Milliarden Euro gewachsen sein. Im Segment der Privatkunden erhöhten sich die Kreditbestände um gut 6 Prozent auf 342 Milliarden Euro, während die Kredite an Firmenkunden einschließlich sonstiger Kunden stärker um etwas mehr als 7 Prozent auf 368 Milliarden Euro gesteigert werden konnten.

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KfW: Omikron-Virusvariante bremst Trendwende beim Kreditneugeschäft

Frankfurt/Main (30.12.21) – Der von KfW Research berechnete Rückgang des Kreditneugeschäfts mit Unternehmen und Selbständigen fiel im dritten Quartal mit 7,6 % (gleitendes 2-Quartals-Mittel) wie erwartet noch einmal deutlich aus. Dennoch deutet sich damit bereits eine vorsichtige Trendwende am Unternehmenskreditmarkt an, hat sich die Schrumpfungsrate doch im Vergleich zum historisch schlechten Vorquartal (-12,7 %) erheblich abgeschwächt. Bereits im laufenden Schlussquartal dürfte der Kreditmarkt wieder ins Positive drehen, wenn auch nur knapp. Eine nachhaltige Erholung am Kreditmarkt dürfte jedoch aufgrund des Auftretens der Omikron-Virusvariante auf sich warten lassen.

„Die Omikron-Variante des Coronavirus überschattet die Erholung am Kreditmarkt“, sagt Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW. „Grundsätzlich sind 2022 die Voraussetzungen für eine kräftigere Investitionstätigkeit und Kreditvergabe gegeben, vor allem wegen der guten Auftragslage der Industrie und anhaltend günstigen Finanzierungsbedingungen. Außerdem sind während der Pandemie Investitionen aufgeschoben worden, so dass mit Nachholeffekten zu rechnen ist. Omikron beschert uns nun aber neue Unsicherheit, insbesondere was den zeitlichen Verlauf der Erholung angeht. Ich rechne zurzeit erst in der zweiten Jahreshälfte mit einer Beschleunigung des Kreditwachstums.“

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PwC: Stimmung im Maschinenbau bleibt auch im zweiten Corona-Winter angespannt

Hamburg (27.12.21) – Auf das Jahr 2022 blicken die Entscheider im deutschen Maschinen- und Anlagenbau hoffnungsvoll und verunsichert zugleich. So erwarten lediglich vier von zehn Managern eine positive Entwicklung der deutschen Konjunktur im kommenden Jahr. Seit Mitte des Jahres hat sich der Anteil der Optimisten unter den Maschinenbauern fast halbiert. Auf die Weltwirtschaft blickt weniger als ein Drittel noch mit positiven Erwartungen. Die Umsatzprognosen lesen sich hingegen sehr positiv. Wären da nicht die Kosten. Dies geht aus dem aktuellen Maschinenbau-Barometer der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland (PwC) hervor.

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Ernst & Young EY: Mittelstand beklagt Fachkräftemangel –  Er bereitet größere Sorgen als Corona-Pandemie

Stuttgart (26.12.21) – Im deutschen Mittelstand liegen derzeit Freud und Leid nah beieinander. Auf der einen Seite freuen sich Unternehmen etwa aus den Branchen Chemie, Pharma, Maschinenbau und Bauindustrie über eine zum Teil hervorragende Geschäftslage und volle Auftragsbücher. Auf der anderen Seite kämpft der Handel mit den Auswirkungen der Pandemie und staatlichen Einschränkungen, während die Autobranche unter der Halbleiterkrise und Produktionsausfällen leidet und massive Umsatzrückgänge verzeichnet.

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Genossenschaftsverband: Deutsche erledigen Geldgeschäfte meistens digital – 40 Prozent bestellen mehr Weihnachtsgeschenke online als im Vorjahr

Neu Isenburg (26.12.21) – Eine große Mehrheit der volljährigen Deutschen nutzt die vorhandenen Möglichkeiten, um vor allem einfache Geldgeschäfte digital zu erledigen. Dabei ist das Online Banking via Laptop oder PC aktuell noch deutlich weiter verbreitet als das Mobile Banking via App auf dem Smartphone. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen YouGov-Umfrage mit 2.069 Teilnehmerinnen und Teilnehmern*. Aktuell zeigt sich die Bedeutung der Digitalisierung auch im Weihnachtsgeschäft: 40 Prozent der Deutschen geben an, im laufenden Jahr mehr Weihnachtsgeschenke online bestellt zu haben („trifft eher zu“ und „trifft voll und ganz zu“ auf einer 4-stufigen Skala). Demgegenüber bejahen nur 22 Prozent die Aussage, mehr Weihnachtsgeschenke im stationären Handel gekauft zu haben – obwohl im Gegensatz zum Lockdown im Vorjahr die meisten Geschäfte geöffnet sind. Zudem geben ca. 30 Prozent der Befragten mehr für Geschenke aus als im letzten Jahr.

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DIW: Gefahr von Immobilienpreisblasen steigt regional – Korrekturen demnächst möglich

Berlin (22.12.21) – Die Immobilienpreise in Deutschland steigen auch in der Corona-Pandemie weiter. In immer mehr Regionen und Marktsegmenten kommt es dabei zu spekulativen Übertreibungen, insbesondere bei Eigentumswohnungen und Baugrundstücken in Metropolen wie Berlin, Hamburg und München. Dort, aber auch in anderen großen Städten sind in den nächsten Jahren Preiskorrekturen in größerem Ausmaß möglich. Zu diesem Ergebnis kommen die Immobilienökonomen Konstantin Kholodilin und Claus Michelsen in einer aktuellen Studie, die im Wochenbericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) erschienen ist. „Die Zeichen mehren sich, dass die Wohnungspreise in einigen Städten und Marktsegmenten nicht mehr allein durch die Entwicklung der Mieten und die niedrigen Zinsen zu erklären sind“, sagt Kholodilin, Wissenschaftler in der Abteilung Makroökonomie des DIW Berlin.

„Die Finanzierungsstrukturen erscheinen weiterhin solide und deuten noch nicht auf exzessive fremdfinanzierte Spekulationsblasen hin, deren Platzen die Finanzstabilität bedrohen würde.“ Konstantin Kholodilin

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PwC: Neugeschäft mit Baufinanzierungen erreicht 235 Milliarden Euro

Hamburg (20.12.21) – Bau- und Immobilienfinanzierungen bleiben in Deutschland weiter beliebt – neben niedrigen Bauzinsen und steigenden Immobilienpreise sorgt auch der Homeoffice-Trend in der Pandemie für ein weiter kräftiges Wachstum der Kreditkategorie. Wie die Baufinanzierungs-Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ergab, kletterte das Neugeschäft der Banken und Sparkassen von Januar bis Oktober 2021 auf 235 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum: 228 Milliarden Euro) – und bleibt damit auf Rekordkurs für das Gesamtjahr.

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KfW: Anleger sind crazy about Green-Bonds der KfW

Frankfurt/Main (17.12.21) – ‚Green Bonds – Made by KfW‘ haben 2021 reißenden Absatz bei Investoren weltweit gefunden: So hat die Förderbank mittels 37 grüner Transaktionen in 13 verschiedenen Währungen umgerechnet über 16 Mrd. EUR (knapp 20% ihres Gesamtemissionsvolumens 2021) an den internationalen Kapitalmärkten aufgenommen. Das ist doppelt so viel im Vergleich zum Vorjahr und umfasst Rekordemissionen in Euro, US Dollar und Australischen Dollar. Grund für das hohe Green Bond-Volumen 2021 waren die sehr positive Nachfrage insbesondere in dem Kreditprogramm ‚Energieeffizient Bauen‘ sowie die anhaltend hohe Investoren-Nachfrage. Damit ist die KfW nicht nur größte Green Bond-Emittentin in Deutschland, sondern derzeit auch weltweit die zweitgrößte Emittentin (nach Frankreich) in diesem Marktsegment.

„Wir sind mit der Entwicklung unseres Marktauftritts seit sieben Jahren hochzufrieden: Als einer der Pioniere in diesem Marktsegment haben wir einen wesentlichen Beitrag zur Etablierung von Green Bonds am internationalen Kapitalmarkt geleistet. Wir bieten Investoren liquide Green Bonds in unterschiedlichen Währungen, daher schätzen sie uns. Das motiviert uns, die mittlerweile deutlich wahrnehmbare Transformation im Kapitalmarkt weiter voranzutreiben“, erklärt Tim Armbruster, Treasurer der KfW.

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Ernst & Young EY: Chipkrise hat

Neuwagenmarkt weiter fest im Griff

Frankfurt/Main (17.12.21) – Der EU-Neuwagenmarkt ist im November um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat geschrumpft. Damit fällt das Minus allerdings etwas weniger stark aus als im Oktober, als der Rückgang noch 30 Prozent betrug. Erneut lag der Neuwagenabsatz in allen großen Märkten im November im Minus. Die stärksten Einbußen verzeichneten im November Deutschland (minus 32 Prozent) und Italien (minus 25 Prozent). Im bisherigen Jahresverlauf liegt der Absatz EU-weit fast exakt auf dem Vorjahresniveau (minus 0,1 Prozent), aber deutlich – um 26 Prozent – unter dem Vorkrisenniveau von 2019. weiterlesen

VCI: Heftigem Gegenwind erfolgreich standgehalten  – Umsatz wächst um 15,5 % bei kräftigem Anstieg der Erzeugerpreise (+ 8,5 %)

Frankfurt/Main (16.12.21) – Trotz Corona-Pandemie und Lieferengpässen sowie zuletzt sprunghaft steigender Preise für Energie und Rohstoffe hat die chemisch-pharmazeutische Industrie 2021 eine starke Bilanz erzielt. Sie erstreckt sich nahezu auf alle Produktbereiche. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Produktion um 4,5 Prozent, der Umsatz legte dank kräftig gestiegener Erzeugerpreise (+ 8,5 %) um 15,5 Prozent auf rund 220 Milliarden Euro zu, wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) berichtet. Gleichzeitig zogen die Kosten für Naphtha um 70 Prozent an und auch nachwachsende Rohstoffe, Metalle oder Mineralien waren um ein Vielfaches teurer als im Vorjahr.

„Unsere Branche hat vielfachem Gegenwind standgehalten und ein beachtliches Ergebnis erzielt. Das unterstreicht, wie wichtig eine starke Chemie für das Industrieland Deutschland ist. Ohne uns kommt keiner aus, aber mit uns kommen alle voran“, sagte VCI-Präsident Christian Kullmann.

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DIW: Wohlstand für alle – durch Grunderbe und Vermögensteuern

Berlin (15.12.21) – Ein Grunderbe in Höhe von bis zu 20.000 Euro für alle 18-Jährigen und deren Finanzierung durch Erbschaftsteuer oder Vermögensteuer würde die Vermögensungleichheit in Deutschland deutlich reduzieren. Je nach Ausgestaltung sänke der Gini-Koeffizient, das Standardmaß der Ungleichheit, um fünf bis sieben Prozent. Das ist das zentrale Ergebnis einer Simulationsberechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Im jetzigen Koalitionsvertrag sind Maßnahmen vorgesehen, die die Vermögensbildung unterstützen sollen, wie die Förderung des Wohneigentums, die Verbesserung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge sowie die Erhöhung des Sparerpauschbetrags bei der Einkommensteuer. „Das geht in die richtige Richtung, dürfte aber die große Ungleichheit bei den Vermögen nur moderat und sehr langfristig senken“, erläutert Studienautor und DIW-Steuerexperte Stefan Bach. „Charmanter wäre die Idee eines Grunderbes, bei dem alle 18-Jährigen ein Startkapital vom Staat geschenkt bekommen – natürlich nicht cash, sondern mit Verwendungsauflagen für Aus- und Weiterbildung, Erwerb von Wohneigentum, Selbstständigkeit oder Unternehmensgründungen.“

„Die hohe Vermögensungleichheit sollte durch Umverteilung reduziert werden: indem die besitzlose Hälfte ein Grunderbe zum Vermögensaufbau erhält, das über Steuern auf hohe Vermögen finanziert wird“ Stefan Bach

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IMK-Konjunkturindikator:

Rezessionsrisiko leicht gestiegen

Düsseldorf (15.12.21) – Das Risiko, dass die deutsche Wirtschaft in den kommenden drei Monaten in eine Rezession gerät, hat sich in den vergangenen Wochen leicht erhöht. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Das Frühwarnsystem, das die aktuell verfügbaren Wirtschaftsdaten bündelt, weist für den Zeitraum von Dezember 2021 bis Ende Februar 2022 eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 45,2 Prozent aus. Sie ist um gut vier Prozentpunkte höher als im November (40,8 Prozent) und fast genauso groß wie im Oktober (44,1 Prozent). Der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator steht wie im Vormonat auf „gelbrot“. Damit prognostiziert er eine „erhöhte konjunkturelle Unsicherheit“. Die Rezessionswahrscheinlichkeit bleibt aber unter der 50 Prozent-Schwelle, was eine Fortsetzung des moderaten Aufschwungs signalisiert. Die Wahrscheinlichkeit für einen Wirtschaftsboom mit deutlich überdurchschnittlichem Zuwachs für die folgenden drei Monate ist gegenüber November nur leicht auf jetzt 24,5 Prozent gesunken. Die statistische Streuung im Indikator, ein Maß für die Unsicherheit von Wirtschaftsakteuren, beträgt nun 20,7 Prozent nach 17,2 Prozent im November.

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BVI: Fondsbranche verwaltet knapp 1.800 Milliarden Euro für die Altersvorsorge

Frankfurt/Main (15.12.21) – Die Fondsbranche ist der größte Verwalter von Altersvorsorgekapital in Deutschland. „Die Bürger sorgen für ihre Rente bislang zwar oft über Versicherungen oder eine Betriebsrente vor, aber verwaltet wird letztlich ein großer Teil dieses Sozialkapitals in Fonds“, sagt Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des deutschen Fondsverbands BVI. Laut einer Umfrage verwalteten die Mitglieder zur Jahresmitte 1.770 Milliarden Euro für Altersvorsorgezwecke. Das sind 44 Prozent des von der Branche insgesamt verwalteten Vermögens von über 4.000 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Zur Jahresmitte 2017 lag der Anteil bei 40 Prozent. Seitdem ist das Vermögen für Altersvorsorgezwecke um 600 Milliarden Euro gewachsen.

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Helaba und LBBW: Kräfte gebündelt

Stuttgart/Frankfurt/Main (13.12.21) – Die beiden Landesbanken Helaba und LBBW haben einen Vertrag zur Bündelung von Kompetenzen in diversen Feldern des Sparkassengeschäfts unterzeichnet. Nach der nun auch erteilten fusionskontrollrechtlichen Freigabe durch die Kartellbehörden startet die Umsetzung der Maßnahmen unmittelbar und ist in mehreren Schritten bis Anfang 2023 geplant. weiterlesen

J.P. Morgan AM: Ist der Inflationsschub vorübergehend oder strukturell?

Frankfurt/Main (10.12.21) – Die Inflationsrate in Deutschland eilt von Rekord zu Rekord: Für November erwartet das Statistische Bundesamts eine Steigerung von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat – damit liegt die Teuerungsrate so hoch wie zuletzt vor über 29 Jahren. In den USA lag die Geldentwertung im Oktober sogar bei 6,2 Prozent – das ist der höchste Wert seit 31 Jahren. „Angesichts dieser Entwicklung sind Verbraucher ebenso wie Anleger besorgt, ob sich die inflationäre Entwicklung der 70er Jahre wiederholen könnte“, so Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. „Die Zentralbanken wiegeln zwar ab, dass der aktuelle Inflationsschub nur temporärer Natur ist. Es stellt sich aber dennoch die Frage, ob dieser Optimismus der Zentralbanken gerechtfertigt ist“, sagt Ökonom Galler. Seiner Erfahrung nach ist es sinnvoll, den verschiedenen besonders inflationsrelevanten Themen auf den Zahn zu fühlen, um zu klären, ob der jüngste Preisschub zyklisch oder strukturell ist – und was dies für Anlegerinnen und Anleger bedeutet.
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Mercedes-Benz: Erste international gültige Systemgenehmigung für hochautomatisiertes Fahren

Stuttgart (9.12.21) – Als weltweit erstes Automobilunternehmen erfüllt Mercedes-Benz die anspruchsvollen gesetzlichen Anforderungen nach UN-R157 für ein Level-3-System[1]. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat dafür die Systemgenehmigung auf Basis der technischen Zulassungsvorschrift UN-R157 erteilt und  somit den Weg bereitet, grundsätzlich ein solches System international[2] anzubieten. Vorausgesetzt, die jeweiligen nationalen Gesetzgebungen erlauben es. Deutschland hat mit der Öffnung des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) für Level-3-Systeme im Jahr 2017 dabei eine Vorreiterrolle eingenommen. Deshalb werden erste Kunden noch in der ersten Jahreshälfte 2022 eine S-Klasse mit DRIVE PILOT kaufen können und so bei hohem Verkehrsaufkommen oder Stausituationen auf geeigneten Autobahnabschnitten in Deutschland bis 60 km/h hochautomatisiert fahren können. Die Sonderausstattung DRIVE PILOT entlastet den Fahrer und ermöglicht ihm Nebentätigkeiten[3] auf dem Zentraldisplay wie beispielsweise Onlineshopping oder im In‑Car-Office E-Mails zu bearbeiten. Die Systemgenehmigung gilt auch für den EQS.

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KfW: Mittelstand investiert 22 Mrd. EUR in den Klimaschutz

Frankfurt/Main (9.12.21) – Die Transformation zur Klimaneutralität bis zur Mitte des Jahrhunderts ist eine zentrale Herausforderung, vor der Deutschland aktuell steht. Für ihr Gelingen sind gewaltige Anstrengungen nötig. Ein grüner Investitionsschub wäre dabei zugleich aber auch Grundstein einer künftig erfolgreichen und wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Die kleinen und mittleren Unternehmen, die einen wesentlichen Beitrag zu Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland leisten, tragen hier eine besondere Verantwortung. Auf Basis des repräsentativen KfW-Mittelstandspanels hat KfW Research nun erstmals ermittelt, in welchem Umfang der Mittelstand bereits Klimaschutzinvestitionen getätigt hat und kurzfristig plant. Demnach haben 2020 rund 460.000 bzw. 12% aller mittelständischen Unternehmen insgesamt 22 Mrd. EUR in Vorhaben investiert, die dem Klimaschutz dienen. Jeder zehnte Euro, den der Mittelstand im Jahr 2020 investiert hat, floss somit in Klimaschutzvorhaben. Die durchschnittliche Investitionssumme für ein mittelständisches Klimaschutzvorhaben lag bei 72.000 EUR.

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DIW: Inflationsraten fallen höher aus, wenn Kosten selbstgenutzten Wohneigentums berücksichtigt werden

Berlin (8.12.21) – Die Inflation im Euroraum wäre in den vergangenen Jahren im Durchschnitt um 0,3 Prozentpunkte höher ausgefallen, wären die Kosten für selbstgenutztes Wohneigentum miteinberechnet worden. Vor allem in Ländern mit hoher Wohneigentumsquote wie Spanien hätte es einen Unterschied von bis zu 0,9 Prozentpunkten ausgemacht, in Deutschland hätte der Anstieg dem Euroraum-Schnitt entsprochen. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Studie am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

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Volkswagen Financial Services: Rekordergebnis angepeilt – Viertes Quartal 2021 noch erfolgreicher als drittes Quartal

Braunschweig (8.12.21) – Nach bereits sehr erfolgreichen ersten neun Monaten setzt sich die Ergebnisdynamik bei Volkswagen Financial Services auch im vierten Quartal fort. Der größte automobile Finanzdienstleister prognostiziert aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung 2021 ein Rekordergebnis für das laufende Geschäftsjahr. „2021 wird in die Geschichte der Volkswagen Finanzdienstleistungen eingehen. Die positive Entwicklung beim Operativen Ergebnis setzt sich mit einem hervorragenden vierten Quartal 2021 weiter fort“, sagt Lars Henner Santelmann, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Financial Services AG. Finanzvorstand Frank Fiedler ergänzt: „Der rasante Anstieg unseres erwarteten Ergebnisses resultiert aus der enormen Nachfrage bei Gebrauchtwagen und den – im Vergleich zum Vorjahr – wesentlich geringeren Risikokosten für Kredit- und Restwertrisiken. Darüber hinaus befinden wir uns nach wie vor in einer günstigen Refinanzierungssituation. Ebenso zahlen sich unsere vor Jahren begonnenen Kostensenkungsprogramme aus. Bis zu diesem Jahr konnten wir bereits rund 600 Mio. Euro realisieren.“

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BASF: Abgaskatalysatoren, ade –

welcome Batterie-Geschäft

Ludwigshafen/Rhein (7.12.21) –  Mit dem Übergang zur Elektromobilität befindet sich die Automobilindustrie derzeit in der umfassendsten Transformation ihrer Geschichte. Als größter Chemielieferant für die Automobilindustrie wird BASF ihren Fokus auf Batteriematerialien und Batterierecycling weiter stärken und eine separate Einheit für Abgaskatalysatoren, deren Recycling sowie der zugehörigen Einheit für Edelmetall-Services schaffen. Die neue Einheit wird den Namen BASF Automotive Catalysts and Recycling tragen.

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HUK-Coburg: Klimaneutrale Geschäftsprozesse ab 2021 durch Kompensation

Coburg (7.12.21) -Seit langem steht die HUK-COBURG als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit für nachhaltiges Kundenmanagement. Jetzt ergänzt das Unternehmen dieses Selbstverständnis um eine unternehmensinterne ESG-Strategie und setzt bereits erste wesentliche Maßnahmen daraus um. Dazu zählt der Beitritt zu den internationalen Investorennetzwerken „Principles of Responsible Investment“ (PRI) und „Net-Zero Asset Owner Alliance“ (NZAOA). Darüber hinaus strebt das Unternehmen an, seine Geschäftsprozesse im ersten Schritt ab 2021 durch Kompensation, bis 2030 ohne Verwendung von Zertifikaten klimaneutral zu stellen.

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BVR: Anhaltender Coronabelastungen zum Trotz herrscht hohe

Investitionsneigung im Mittelstand

Berlin (7.12.21) – Der deutsche Mittelstand wird weiterhin durch die Folgen der Coronapandemie beeinträchtigt. Dies verdeutlicht eine repräsentative Umfrage der DZ BANK und des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) unter 1.000 mittelständischen Unternehmen. Demnach hat sich die Geschäftslage der befragten Unternehmen im Vergleich zum Frühjahr zwar verbessert, die Geschäftserwartungen trübten sich angesichts der vierten Coronawelle, der hohen Preissteigerungen und gestiegenen Materialknappheit jedoch spürbar ein.

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