VCI: Rückschlag für das Chemiegeschäft

Frankfurt/Main (12.3.19) – Das Jahr 2018 ist für die chemisch-pharmazeutische Industrie wie erwartet mit einem sehr schwachen vierten Quartal zu Ende gegangen. Das geht aus dem neuen Quartalsbericht hervor, den der Verband der Chemischen Industrie (VCI) veröffentlicht hat. Demnach zwang die nachlassende Chemienachfrage von industriellen Kunden in Deutschland und Europa die Unternehmen dazu, ihre Produktion stark zu drosseln. Durch einen Sondereffekt im Pharmabereich fiel der Rückgang besonders kräftig aus. Leicht steigende Chemikalienpreise konnten diese Entwicklung nicht ausgleichen. Der Umsatz in Deutschlands drittgrößter Industriebranche gab daher nach. Insbesondere das Auslandsgeschäft zeigte Bremsspuren. Die europäische Industrie senkte ihre Produktion und orderte weniger Chemikalien. Auch außerhalb Europas schwächte sich das Wirtschaftswachstum ab. weiterlesen

Manz AG: Umsatz- und Ergebnisprognose für 2018 erreicht

Reutlingen (12.3.19) – Die Manz AG, weltweit agierender Hightech-Maschinenbauer, veröffentlicht heute ihre vorläufigen Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2018. Demnach erzielte das Unternehmen deutliche Fortschritte, um die Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität nachhaltig zu steigern. Dank konsequenter Organisations-, Prozess- und Ablaufverbesserungen sowie des optimierten Produktportfolios gelang es der Manz AG 2018 den Umsatz deutlich um 11,6 % auf 296,9 Mio. EUR (Vorjahr¹: 266,1 Mio. EUR) zu steigern und dabei vor nicht-operativen Sondereffekten ein leicht positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 1,7 Mio. EUR zu erzielen. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung des EBIT vor Sondereffekten von über 35 Mio. EUR. Inklusive eines negativen Sondereffektes in Höhe von 5,1 Mio. EUR infolge eines Kabelbrandes am Standort in Taiwan liegt das EBIT bei -3,4 Mio. EUR. Insgesamt erreichte die Manz AG damit die für 2018 ausgegebene Umsatz- und Ergebnisprognose für den Konzern. weiterlesen

BGA: Moderater Jahresauftakt im Außenhandel

Berlin (11.3.19) – „Angesichts der düsteren Konjunkturprognosen sind wir mit dem moderaten Start in das laufende Jahr 2019 ganz zufrieden. Erneut haben sich die Importe deutlich besser entwickelt, sollte dies anhalten, wird sich der immer wieder in Kritik stehende Außenhandelsüberschuss weiter verringern. Ohnehin liegen die Konjunkturrisiken ganz woanders.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels. weiterlesen

IW:  Wo die Preise fürs Eigenheim

besonders stark gestiegen sind

Köln (11.3.19) – Vom Immobilienboom profitieren längst nicht nur Hausbesitzer in Berlin, Hamburg und München: Gerade in kleineren Städten wie Ratingen oder Wolfsburg können sich Eigenheimbesitzer über einen deutlichen Wertzuwachs freuen, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). weiterlesen

POSTBANK WOHNATLAS 2019: TRENDWENDE AM IMMOBILIENMARKT NICHT IN SICHT

Bonn (11.3.19) – Die Nachfrage nach Wohneigentum in Deutschland ist ungebrochen, die Märkte sind besonders in den Großstädten umkämpft. Das treibt die Preise – auch abseits der begehrten Metropolen. So konnten sich Immobilienverkäufer im Jahr 2018 in mehr als 90 Prozent aller deutschen Landkreise und kreisfreien Städte über höhere Verkaufspreise freuen, als noch im Vorjahr. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise stiegen somit in 365 von 401 Kreisen und Städten an, während im Jahr 2017 lediglich 242 Kreise einen Preisanstieg verbuchten. Im bundesweiten Mittel lag das Plus inflationsbereinigt bei 7,2 Prozent – und fiel damit noch stärker aus als im Vorjahr. Nicht nur die Großstädte, auch der ländliche Raum verzeichnete teils kräftige Preissteigerungen. Dies sind Ergebnisse der Studie „Postbank Wohnatlas 2019“ zur Preisentwicklung im Immobilienmarkt.

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Naspa investiert 2018 weiter in Erreichbarkeit für ihre Kunden – Erneut gutes wirtschaftliches Ergebnis

 Wiesbaden (9.3.19) –  „2018 haben wir erneut ein gutes wirtschaftliches Ergebnis erreicht. Der Jahresüberschuss liegt auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Unsere Eigenkapitalbasis haben wir deutlich gestärkt. Wieder kräftig investiert haben wir in den Ausbau unseres digitalen Angebots und das entsprechende Know how unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, fasste Günter Högner, Vorstandsvorsitzender der Nassauischen Sparkasse (Naspa) anlässlich eines Pressegesprächs im Wiesbadener Naspa-Stammhaus das vergangene Geschäftsjahr zusammen. weiterlesen

DVFA: Methodische Schwächen des

Konzepts „natürlicher Zins“ kritisiert

Frankfurt/Main (8.3.19) – Die DVFA, der Verband der Investment Professionals in Deutschland, sieht mit Sorge, dass die von der EZB initiierte Debatte um die Höhe des sogenannten natürlichen Zinses den Weg bereiten könnte für eine Erweiterung des geldpolitischen Orientierungsrahmens. „Ein theo­retisches Konstrukt mit solch vielen methodischen Schwächen darf nicht zur Begründung werden für weitere unkonventionelle Maßnahmen der EZB“, so die Stellung­nahme der im Dezember letzten Jahres gegründeten Kommission „Geldpolitik“. weiterlesen

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer:

Stimmung trübt sich immer mehr ein

Frankfurt/Main (8.3.19) – Gute Nachrichten für die deutsche Konjunktur bleiben auch im Februar Mangelware: Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen fällt zum fünften Mal in Folge, wie das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer zeigt. Nach einem Minus von 1,5 Zählern gegenüber dem Vormonat weist der Stimmungsindikator jetzt noch 6,5 Saldenpunkte aus. Beide Komponenten tragen zu der erneuten Eintrübung bei: Die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate geben um 0,3 Zähler auf -7,1 Saldenpunkte nach, die Urteile zur aktuellen Geschäftslage sinken um 3,0 Zähler auf jetzt 21,4 Saldenpunkte. weiterlesen

EZB: Geldpolitische Beschlüsse..und Reaktionen darauf von Targobank, DZ-Bank, Commerzbank und DWS

Frankfurt/Main (7.3.19) – Auf der heutigen Sitzung hat der EZB-Rat die folgenden geldpolitischen Beschlüsse gefasst:

1)Der Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte sowie die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität werden unverändert bei 0,00 %, 0,25 % bzw. -0,40 % belassen. Der EZB-Rat geht inzwischen davon aus, dass die EZB-Leitzinsen mindestens über das Ende 2019 und in jedem Fall so lange wie erforderlich auf ihrem aktuellen Niveau bleiben werden,um eine fortgesetzte nachhaltige Annäherung der Inflation an ein Niveau von unter, aber nahe 2 % auf mittlere Sicht sicherzustellen. weiterlesen

Deutsche  Bahn zwischen Daseinsvorsorge und Gewinn –

Ist ein radikaler Umbau nötig?  

Berlin (7.3.19) – Die Züge im Fernverkehr kommen zu spät, die Zusammenarbeit zwischen den Einheiten funktioniert nicht, die Gewinnprognosen sind pessimistisch, der Güterverkehr fährt Verluste ein und die Infrastruktur ist unterfinanziert: die Deutsche Bahn steht in der Kritik. Wie lassen sich spürbare Verbesserungen für die Kunden erreichen? Sind grundlegende Strukturreformen nötig? Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, weist darauf hin, dass das »Wachstum auf der Schiene« das System bei Infrastruktur, Fahrzeugen und Personal an die Kapazitätsgrenzen gebracht hat. Aus den Engpässen seien zunehmend Belastungen für die Betriebsqualität und die Kunden entstanden. Die »Agenda für eine bessere Bahn« sei die Antwort der DB auf diese Herausforderung und der Weg, um das Unternehmen nachhaltig erfolgreich aufzustellen. Dieser Weg werde länger dauern als gedacht, und das Unternehmen müsse deutlich mehr investieren als bislang geplant. Im Mittelpunkt steht eine leistungsfähige Infrastruktur, bessere Fahrzeuge und zusätzliches Personal. Damit lege die DB die Basis für die dringlichen Verbesserungen bei Qualität, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Sein Fazit: »Wir brauchen keinen radikalen Umbau, sondern eine gemeinsame Kraftanstrengung für Kapazität, Wachstum, Kunden und Qualität.« weiterlesen

Ernst & Young: Mittelstand – Mehr Frauen auf dem Chefsessel – Anteil von Geschäftsführerinnen wächst aber nur langsam

Stuttgart (7.3.19) – Die Türen zu den Chefetagen im Mittelstand öffnen sich für Frauen weiter, wenn auch nur langsam: 17,1 Prozent der Geschäftsführungsmitglieder im deutschen Mittelstand sind weiblich, im Vorjahr waren es noch 16,3 Prozent. Zwei Drittel der Unternehmen haben mindestens eine Frau im Vorstand beziehungsweise in der Geschäftsführung – das heißt im Umkehrschluss: Bei jedem dritten Mittelständler bestimmen nur Männer den Kurs. Damit sind die Karrierechancen für Frauen im Mittelstand höher als bei börsennotierten Unternehmen: Im DAX bestehen die Führungsgremien zu 15 Prozent aus Frauen, im MDAX sind es nur acht Prozent und im SDAX sogar nur fünf Prozent. weiterlesen

IMK: EZB kann die Konjunktur weiter stützen, doch öffentliche Investitionspolitik würde mit weniger Risiken mehr erreichen

Düsseldorf (6.3.19) – Die Europäische Zentralbank (EZB) kann mit ihrer Geldpolitik helfen, die abflauende Konjunktur zu stützen. Dazu bleiben ihr trotz Nullzinsen noch einige Möglichkeiten. Zielgenauer würde jedoch die Fiskalpolitik wirken, indem sie die öffentlichen Investitionen stärker ausweitet. Zumal die Finanzierungsbedingungen für den deutschen Staat nie günstiger waren als heute. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie zu den aktuellen Herausforderungen der Geldpolitik, die das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung am Vorabend des EZB-Zinsentscheids vorlegt.*

3 Fragen zur Studie an Dr. Silke Tober

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EZB und Bank of England aktivieren Devisenswap-Vereinbarung für mögliche Bereitstellung von Euro an britische Banken

Frankfurt/London (6.3.19) – Die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of England haben beschlossen, eine unbefristete Swap-Vereinbarung zu aktivieren, wodurch die Bank of England in der Lage sein wird, britischen Banken auf wöchentlicher Basis Euro zu leihen. Im Tausch gegen Euro wird die EZB Pfund Sterling von der Bank of England erhalten. Die Aktivierung stellt eine umsichtige und vorsorgliche Maßnahme der Bank of England dar, zusätzliche Flexibilität bei ihrer Liquiditätssicherung zu bieten und unterstützt dadurch die Funktionsweise der Märkte, die Unternehmen und private Haushalte versorgen. weiterlesen

Commerzbank und Deutsche Börse führen rechtsverbindliche Wertpapierabwicklung über Distributed-Ledger-Technologie durch

Frankfurt/Main (6.3.19) – Die Commerzbank und die Deutsche Börse haben erstmals eine rechtsverbindliche Abwicklung eines Repogeschäfts auf Basis der Distributed-Ledger-Technologie erfolgreich durchgeführt. Die prototypische Transaktion mittels Lieferung-gegen-Zahlung wurde im Rahmen einer gemeinsamen Machbarkeitsstudie (Proof-of-Concept) durchgeführt, die die Möglichkeiten der Blockchain-Technologie im Bereich der Wertpapierabwicklung untersucht. weiterlesen

VDA: Meisterwerke der Automobilkultur exklusiv präsentiert

Berlin (6.3.19) -.Die IAA 2019, die vom 12. bis 22. September in Frankfurt stattfindet, ist die international führende Plattform für die Mobilität von morgen. Mit neuen Formaten wird IAA-Besuchern ein ganzheitliches Erleben der Mobilität ermöglicht. Auch deshalb steht die IAA unter dem Motto „Driving tomorrow“. weiterlesen

DAI: Zahl der Aktienbesitzer in Deutschland steigt 2018 um eine Viertelmillion

Frankfurt/Main (6.3.19) – 2018 stieg die Zahl der Aktionäre und Besitzer von Aktienfonds das vierte Jahr in Folge. Im Jahresdurchschnitt lag sie um rund 250.000 höher als im Vorjahr, wie die heute veröffentlichte Studie „Aktionärszahlen 2018“ des Deutschen Aktieninstituts zeigt. Insgesamt besaßen rund 10,3 Millionen Bürger, also 16,2 Prozent der Deutschen, die älter sind als 14 Jahre, Aktien oder Aktienfonds. weiterlesen

Wirtschaftsuniversität Wien:

Alles unter Kontrolle, alles „meins“? – Wie Handygrößen,

Zahlungsmethoden und Wissen unsere Besitzgefühle beeinflussen

Wien (5.3.19) – Bereits im Kleinkindalter entwickeln wir Besitzgefühle. Dabei geht es nicht um rechtlichen Besitz, sondern um psychologischen Besitz, der sich hinter dem Wörtchen „meins“ verbirgt. WU-Professorin Bernadette Kamleitner untersucht, wodurch und wofür wir Besitzgefühle entwickeln und zeigt dabei, wie sich Produkte besser entwickeln, Daten besser sichern und Umweltschutzmaßnahmen besser durchsetzen lassen. „Wer kennt das nicht: Beim Besuch einer Veranstaltung reservieren wir mithilfe unserer Jacke oder Tasche einen Platz und gehen dann noch kurz raus. Als wir pünktlich zum Start zurückkommen, ist die Jacke zwei Plätze weiter gerutscht und jemand anderer sitzt auf unserem Platz. Psychologisch hat uns jemand ‚unseren‘ Platz weggenommen. Wir fühlen psychologischen Besitz, obwohl der Platz rechtlich dem Veranstalter gehört“, erklärt WU-Professorin Bernadette Kamleitner, Leiterin des Instituts für Marketing und KonsumentInnenforschung. In verschiedensten Studien untersuchte sie, welche Faktoren unser Besitzgefühl beeinflussen und welche Konsequenzen dies hat. Gemeinsam mit ihren Forschungspartnern konnte sie dabei drei zentrale Mechanismen in verschiedenen Kontexten bestätigen: Wahrgenommene Kontrolle, psychologisches Investment sowie Wissen und Vertrautheit. weiterlesen

Handelsspannungen USA und China – ein ewiges Auf und Ab

von Charles Sunnucks, Co-Fondsmanager des Jupiter China Select SICAV

London (5.3.19) – Handelsunsicherheiten, Fristverlängerungen, das politische Spiel mit dem Feuer und Bedrohungen – die Verhandlungen der Europäischen Union mit dem Vereinigten Königreich ist nicht die einzige Handelsbeziehung, die sich erheblich verändern wird. Als Donald Trump Ende 2016 zum US-Präsidenten gewählt wurde, beinhaltete seine Agenda auch die Beseitigung der wahrgenommenen wettbewerbswidrigen Handelspraktiken Chinas. Mit der Konsequenz, dass die Aussichten für chinesische Exporteure seitdem ungewiss sind. Von den rund 505 Milliarden US-Dollar, die China 2017 in die USA exportierte, hat Trump bereits im Mai/Juni 2018 Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Produkte im Wert von 50 Milliarden Dollar erhoben. Im August letzten Jahres folgten dann Zölle in Höhe von 10 Prozent auf weitere 200 Milliarden Dollar. Zudem droht Trump, zusätzliche Zölle zu erheben, wenn bis März kein Handelsabkommen erreicht wird. Diese Unsicherheit hat sich nicht nur auf die Exporteure, sondern auch auf das Vertrauen der Unternehmen und Verbraucher ausgewirkt. weiterlesen

Stabilitas: Edelmetalle gönnen sich Verschnaufpause – Positive Grundstimmung bei Gold bleibt erhalten – Palladium auf Allzeithoch

Bad Salzuflen (5.3.19) – Im Februar nahmen Gold und Silber nach zuletzt starken Monaten etwas den Fuß vom Gas. Gold bewegte sich kaum und landete auf Monatssicht mit -0,4 Prozent bei 1.313 US-Dollar pro Feinunze. Silber verlor mit -2,5 Prozent etwas mehr und schloss bei 15,51 USD. „Grundsätzlich bleibt die Marktstimmung positiv“, sagt Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH. „Für Gold spricht, dass die Verunsicherung im Aktienbereich seit der Baisse im letzten Quartal 2018 zugenommen hat – trotz der jüngsten Erholungsbewegung. Da steigende Zinsen auch für Anleihen ein schwieriges Umfeld  sind, werden Gold und Goldaktien für viele Anleger eine immer interessantere Alternative“, sagt Siegel. weiterlesen

Ohoven: Mittelstand erwartet klares Wort des Bundesfinanzministers

zu mittelstandsfeindlichen Steuerplänen von Länderfinanzbehörden

 Berlin (5.3.19) – Scharfe Kritik übt Mario Ohoven an Plänen von Finanzämtern in Bayern, NRW und Rheinland-Pfalz, eine 15-prozentige Quellensteuer auf Online-Werbung zu erheben. „Der Fiskus scheut die Auseinandersetzung mit im Ausland ansässigen Konzernen und hält sich lieber mit fragwürdigen Steuertricks an inländischen Mittelständlern schadlos. Ich fordere den Bundesfinanzminister auf, dieses mittelstandsfeindliche Treiben zu unterbinden“, so der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW). weiterlesen

Hans-Böckler-Stiftung: Homeoffice

und flexible Arbeitszeiten –

Väter machen Überstunden, Mütter auch –

und kümmern sich zusätzlich mehr um die Kinder

Düsseldorf (5.3.19) – Frauen und Männer mit Kindern nutzen flexible Arbeitsmodelle wie Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit und Homeoffice unterschiedlich: Während die Väter sehr viel mehr Zeit in den Job stecken, machen Mütter etwas mehr Überstunden, vor allem nehmen sie sich aber deutlich mehr Zeit für die Kinderbetreuung. Damit hilft flexibles Arbeiten zwar bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, es kann zugleich aber auch die klassische Rollenverteilung zwischen Frauen und Männern festigen oder sogar verstärken. Dagegen helfen könnten klarere Regelungen, etwa eine Zeiterfassung im Homeoffice, und stärkere Anreize für Väter, sich ausführlicher um ihre Kinder zu kümmern. Mehr Freizeit haben weder Mütter noch Väter durch flexible Arbeitszeiten. Das zeigt eine Studie von Dr. Yvonne Lott, Gender- und Arbeitszeitforscherin am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. weiterlesen

Ernst & Young: Neuwagenmarkt gewinnt an Schwung – Aufwärtstrend beim Diesel hält an 

Stuttgart (4.3.19) – Peter Fuß, Partner bei EY: „Der deutsche Neuwagenmarkt kommt langsam wieder in Tritt. Nach einem Absatzminus von 1,4 Prozent im Januar lagen die Verkäufe im Februar um 2,7 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Damit war der Februar der erste Wachstumsmonat nach fünf vorangegangenen Monaten mit einer rückläufigen Absatzentwicklung.Außerhalb Deutschlands entwickelte sich der Neuwagenmarkt im Februar insgesamt eher schwach: Zwar stiegen in Frankreich die Neuzulassungen um 2,1 Prozent, in der Schweiz sanken sie hingegen um 0,5 Prozent, in Italien um 3,2 Prozent, in Österreich um 6,1 Prozent und in Spanien sogar um 8,8 Prozent. weiterlesen

IW-Studie: Altes Land, junge Städte

Köln (4.3.19) – Deutschland altert, vor allem auf dem Land. Die Städte werden dagegen jünger, stellt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einer neuen Studie fest: Sie wachsen vor allem durch junge Zuwanderer und durch junge Inländer, die für ein Studium oder einen Job in die Stadt ziehen.    Die älteste Region Deutschlands ist das rund 35.000 Einwohner zählende Suhl, 70 Kilometer südöstlich von Erfurt gelegen. Im Mittel sind die Suhler 50,3 Jahre alt und damit sechs Jahre älter als der Bundesdurchschnitt. Suhl ist gleichzeitig die am schnellsten alternde und schrumpfende Region Deutschlands, zeigt die neue IW-Studie: 1995 betrug das Durchschnittsalter erst 38,8 Jahre, ein Jahr weniger als im Bundesdurchschnitt. Mit dieser Entwicklung teilt die Thüringer Kleinstadt das Los vieler ländlicher Regionen, die kontinuierlich altern und schrumpfen.  weiterlesen

KfW: Melanie Kehr startet zum 1. März als Vorstandsmitglied

Frankfurt/Main (28.2.19) – Melanie Kehr wird ab dem 1. März 2019 dem Vorstand der KfW Bankengruppe angehören und die Aufgabenbereiche Informationstechnologie und Transaktionsmanagement verantworten. Am 27.02.2019 wurde Melanie Kehr durch den Beschluss des KfW-Verwaltungsrats zum Mitglied des Vorstands bestellt. weiterlesen