Experten: Volkswirtschaften sind

besser für eine Finanzkrise gewappnet

München (14.9.18) – Zehn Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise sind Wirtschaftsexperten weltweit nun überzeugt, dass die Wirtschaft ihres Landes besser für eine neue Finanzkrise gewappnet ist. Mehr als 75 Prozent der Experten aus entwickelten Volkswirtschaften gaben dies bei einer ifo-Umfrage an. Experten aus Schwellen- und Entwicklungsländer zeigten sich weniger optimistisch: Nur 55 Prozent von ihnen glauben, ihr Land sei für eine neue Krise vorbereitet. Insgesamt wurden 976 Experten aus 117 Ländern vom ifo Institut befragt.  weiterlesen

Zehn Jahre Lehman: Gegenmodell Genossenschaftsbank – Mitglied statt Aktionär, regional statt global, Eigenverantwortung statt Staatshilfe: Genossenschaftliche Werte überzeugen Millionen neue Fans

Neu-Isenburg (14.9.18) – 2,3 Millionen neue Mitglieder haben die deutschen Genossenschaftsbanken gewonnen, seitdem am 15. September 2008 die US-Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz anmeldete – ein Plus von 14 Prozent. „Der Mitgliederzuwachs seit 2008 ist kein Zufall. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken waren in der Finanzmarktkrise die stabilste und verlässlichste deutsche Bankengruppe“, bekräftigt Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender des Genossenschaftsverbandes – Verband der Regionen. „Zehn Jahre Lehman steht auch für die ganz bewusste Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger, ein Bankenmodell zu wählen, das nicht für Zocken und Geschäfte am anderen Ende der Welt steht. Mitglied statt Aktionär, regional statt global, Eigenverantwortung statt Staatshilfe – all das sind zentrale Wesensmerkmale von Genossenschaftsbanken“, ergänzt der Verbandschef.   weiterlesen

Jupiter AM: Wie wir die Lehman-Pleite hinter uns lassen können

London (14.9.18) – Zehn Jahre nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers haben die unorthodoxen Maßnahmen der Zentralbanken zur Bekämpfung der globalen Finanzkrise ein fragiles Umfeld hinterlassen. Die Perspektiven für eine globale Konjunkturerholung haben sich verschlechtert. Die Assetpreise haben zwar Allzeithochs erreicht, aber das Vertrauen ist weiterhin zerbrechlich. Insofern sorgen sich viele Marktteilnehmer, dass der nächste globale Schock direkt bevorsteht. Anleger reagieren nervös, wie es sich in den Währungskrisen in der Türkei und in Argentinien zuletzt zeigte. Dann kommen unrühmliche Jahrestage nach Lehman-Art hinzu, die nicht wirklich zur Beruhigung der Nerven beitragen. In der Öffentlichkeit dürfte genau so darüber berichtet werden, was noch in Ordnung zu bringen ist, wie über die sehr greifbaren Fortschritte, die seit 2007 und 2008 erzielt wurden. Nur wenn wir verstehen, wo die Schwachstellen im derzeitigen Wirtschaftssystem liegen, haben wir eine Chance, für den nächsten Abschwung gerüstet zu sein. Der zehnte Jahrestag der Lehman-Pleite bietet uns Gelegenheit dazu. weiterlesen

Sachverständigenrat: Vorschläge zur Reform

der Fiskalregeln im Euro-Raum

Eine gemeinsame Erklärung des Conseil d’analyse économique und Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Berlin (12.9.18) – Aktuell stehen erneut verschiedene Vorschläge zur Reform des Euro-Raums auf der politischen Agenda. Der französische Conseil d’analyse économique und der deutsche Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung begrüßen das wiedererwachte Interesse der Politik an diesem Thema. Allerdings stand die Ausgestaltung des fiskalischen Rahmenwerks des Euro- Raums bisher noch nicht im Zentrum der politischen Diskussion. Mitglieder beider Räte haben nun unabhängig voneinander zwei Vorschläge für Reformen der europäischen Fiskalregeln veröffentlicht.1 Ihre Kernthesen wurden am 12. September 2018 bei einem Workshop im Brüsseler Think-Tank Bruegel vorgestellt und diskutiert. Trotz unterschiedlicher Vorstellungen über die konkrete Ausgestaltung sehen beide Beiträge vor, das fiskalische Rahmenwerk merklich zu vereinfachen und die Fiskalregeln rund um eine öffentliche Ausgabenregel zu neu gestalten. weiterlesen

Ethenea: America first! Warum der US-amerikanische Konjunkturzyklus dynamischer ist als der europäische

Munsbach/Luxemburg (13.9.18) – „Die Unterschiede im Konjunkturzyklus zwischen Europa und den Vereinigten Staaten treten klar zutage“, sagt Yves Longchamp, Chef-Volkswirt bei Ethenea. „Historisch gesehen sind ebenfalls deutliche Zinsunterschiede zwischen Bundesanleihen und US-Staatsanleihen über alle Laufzeiten hinweg erkennbar.“ Die Diskrepanz ist dem Experten zufolge auch auf den Aktienmärkten erkennbar, so habe etwa der S&P 500 ein neues Allzeithoch erreicht, während sich der Euro Stoxx immer noch ungefähr zehn Prozent unter seinem Höchststand befinde. weiterlesen

Destatis: Verbraucherpreise bei Energie

halten Inflationsrate bei zwei Prozent

WIESBADEN (13.9.18) – Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im August 2018 um 2,0 % höher als im August 2017. Damit erreichte die Inflationsrate − gemessen am Verbraucherpreisindex – den vierten Monat in Folge die Zwei-Prozent-Marke. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2018 stieg der Verbraucherpreisindex im August 2018 um 0,1 %. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt somit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 30. August 2018.

Verbraucherpreisindex, August 2018

•           +2,0 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

•           +0,1 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, August 2018

•           +1,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

•           0,0 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

 

 

Baukindergeld startet am 18.09.2018 – online beantragbar – Familien und Alleinerziehende können Zuschüsse zur Bildung von Wohneigentum erhalten

 Frankfurt/Main (13.9.18) – Ab dem 18. September 2018 können Familien und Alleinerziehende das Baukindergeld zur Bildung von Wohneigentum und zur Altersvorsorge bei der KfW Bankengruppe online beantragen. Das Baukindergeld ist eine Förderung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat, um den erstmaligen Erwerb von selbstgenutzten Wohneigentum für Familien mit Kindern zu unterstützen.

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DIW: Niedrige Löhne empfindet die große Mehrheit als ungerecht

Berlin (12.9.18) –  Dass Einkommen ungleich verteilt ist, wird grundsätzlich akzeptiert – Überwältigende Mehrheit der Befragten nimmt aber untere Arbeitseinkommen als zu niedrig wahr – Um Gefühl der Gerechtigkeit in der Bevölkerung zu erhöhen, muss Politik bei niedrigen Löhnen ansetzen

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Künstliche Intelligenz statt menschlicher Fehlentscheidungen: Münchner FinTech Levestor revolutioniert mit Wissenschaft den Devisenhandel

München (12. 9. 18) – Luca Strehle und Massimo di Santo haben gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus Wissenschaftlern und Devisenhändlern das vollautomatisierte Devisenhandelssystem Levestor entwickelt. Mit dem Fintech wollen die Gründer den Devisenhandel einer breiteren Anlegerschicht zugänglich machen.
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DIW: Rentennahe Jahrgänge haben große Lücke bei der Sicherung ihres Lebensstandards im Ruhestand

Berlin (12.9.18) – 58 Prozent der Erwerbstätigen aus rentennahen Jahrgängen könnten ihren Konsum nicht aus Anwartschaften aus der gesetzlichen und betrieblichen Altersvorsorge decken, wenn sie jetzt in den Ruhestand gingen. Sie hätten im Schnitt eine potentielle Versorgungslücke von monatlich rund 700 Euro. Private Versicherungen wie die Riester- und Rürup-Rente würden den Anteil der 55- bis 64-Jährigen mit einer potentiellen Versorgungslücke lediglich um zwei Prozentpunkte senken. Auch wenn sie zusätzlich ihr privates Vermögen einsetzten, könnten gut 40 Prozent ihren aktuellen Konsum nicht decken. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die von der Hans-Böckler-Stiftung finanziert wurde.

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Kfz-Versicherung: Ratenzahlung kostet Autofahrer über eine halbe Milliarde Euro

Berlin (12.9.18) – Die Mehrheit der Autofahrer in Deutschland verschenkt bei ihrer Kfz-Versicherung bares Geld. Denn 53 Prozent überweisen die Beiträge für die Autoversicherung in Raten, anstatt sie einmal im Jahr zu bezahlen, so eine aktuelle Studie des Verbraucher-Ratgebers Finanztip. Hochgerechnet landen so rund 600 Millionen Euro zusätzlich in den Kassen der Versicherer.

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UBS Asset Management veröffentlicht neue Studie zum Management von Währungsreserven

New York (12.9.18) – Am 11. September hat UBS Asset Management (UBS-AM) seinen jährlichen „Reserve Management Survey*“ veröffentlicht. Eine Studie, in der Zentralbanken und Staatsfonds aus der ganzen Welt ihre kritischen Bedenken über die Weltwirtschaft und ihre Erkenntnisse über die Verwaltung von Währungsreserven teilen.

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Bundesbank: Die deutsche Zahlungsbilanz im Juli 2018 –

Leistungsbilanzüberschuss gesunken

Frankfurt/Main (11.9.18) – Die deutsche Leistungsbilanz verzeichnete im Juli 2018 einen Überschuss von 15,3 Mrd €. Das Ergebnis lag um 11,3 Mrd € unter dem Niveau des Vormonats. Dahinter stand ein Rückgang sowohl des Aktivsaldos im Warenhandel als auch des Saldos im Bereich der „unsichtbaren“ Leistungstransaktionen, die Dienstleistungen sowie Primär- und Sekundäreinkommen umfassen. weiterlesen

Messe Grünes Geld Hamburg:

Nachhaltige Investments mit Sinn und Rendite

Hamburg (11.9.18) – Nachhaltige Geldanlagen mit Sinn und Rendite zeigt vom 22. bis 23. September 2018 die Messe „Grünes Geld Hamburg“ in der Hamburger Sporthalle. Die Messe Grünes Geld gastiert bereits zum vierten Mal in der Hansestadt. Erstmals findet die nachhaltige Finanzmesse in einer Kooperation mit den Messen FairGoods & Veggienale statt. weiterlesen

Bankenverband vereinbart Verkauf der Düsseldorfer Hypothekenbank an Aareal Bank

Berlin (11.9.18) – Die Aareal Bank Gruppe wird neuer Eigentümer der Düsseldorfer Hypothekenbank AG. Der Einlagensicherungsfonds des Bankenverbandes hatte die Bank im Jahr 2015 übernommen, um den deutschen Finanzplatz vor Schaden zu bewahren. „Unser Engagement in der Düsseldorfer Hypothekenbank findet einen erfolgreichen Abschluss“, sagt Christian Ossig, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes.

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creditshelf startet Veranstaltungsreihe zur digitalen Finanzierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen

Frankfurt (10.9.18) – „Digitale Mittelstandsfinanzierung“ – unter diesem Motto informiert der digitale Mittelstandsfinanzierer creditshelf in den nächsten Wochen in Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Stuttgart und München über alternative Finanzierungsformen für den deutschen Mittelstand. Partner sind die Unternehmensberatung Roland Berger und das Fintech iwoca, das sich auf Finanzierungen für Selbstständige und Kleinunternehmen spezialisiert hat. Als Hosting Partner fungiert Roland Berger GmbH.

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Mercedes-Benz: 1,5 Millionen-Marke beim

Absatz bereits nach acht Monaten übertroffen

Stuttgart (10.9.18) – Mercedes-Benz hat seit Jahresbeginn 1.512.268 Fahrzeuge an Kunden weltweit ausgeliefert und damit einen neuen Höchstwert erzielt (+1,1%). Noch nie zuvor in der Unternehmensgeschichte wurde der Meilenstein von 1,5 Millionen verkauften Pkw innerhalb eines Jahres früher erreicht. Im vergangenen Monat setzte Mercedes-Benz weltweit 155.918 Fahrzeuge ab (-8,5%) und markierte aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage nach Modellen mit dem Stern den 30. Monat in Folge mit einem weltweiten Absatz über 150.000 Pkw. Wie erwartet wirkten sich im August jedoch Herausforderungen in der Fahrzeugverfügbarkeit auf den Absatz aus, darunter Modellwechsel und Verzögerungen bei der Zertifizierung in einigen Märkten. Mercedes-Benz behauptete in den ersten acht Monaten des Jahres dennoch die Position als absatzstärkste Premiummarke weltweit.

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VCI zum Beschluss des Bundeskabinetts – Hightech-Strategie stärkt Innovationsstandort

Frankfurt/ Main (9.9.18) – Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt die heute vom Bundes­kabinett verabschiedete neue Hightech-Strategie: „Es ist gut für die Zukunft Deutschlands, dass sich die Bundesregierung zu Innovationen als Schlüssel für Wachstum, Beschäftigung und Lebensqualität bekennt. Den Anteil der Forschungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt auf 3,5 Prozent zu steigern, ist ein richtiges und wichtiges Ziel, um unsere Innovationsfähigkeit zu erhalten“, kommentiert VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann den Kabinettsbeschluss. Vor allem mit neuen Produkten und Verfahren werde die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland gestärkt. weiterlesen

Halbjahreszahlen: Volksbanken und Raiffeisenbanken bauen Marktposition weiter aus –
Gewerbliches Kreditgeschäft und Baufinanzierungen sind Wachstumstreiber

Neuss (9.9.18) – Die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Genossenschaftsverband – Verband der Regionen und damit in den 14 Bundesländern des Verbandsgebiets haben ein glänzendes erstes Halbjahr 2018 hingelegt: Die Bilanzsumme wächst im Vergleich zur Jahresmitte 2017 um 5,6 Prozent auf 446,9 Milliarden Euro. Damit legen die Genossenschaftsinstitute allein in der ersten Hälfte 2018 um 2,3 Prozent zu. Dieses Wachstum dokumentiert weitere Markanteilsgewinne im Kundengeschäft: Die Einlagen nehmen im Vorjahresvergleich um 5,2 Prozent auf 325,3 Milliarden Euro zu (seit Jahresanfang: plus zwei Prozent). Bei den Krediten beträgt das entsprechende Plus 6,1 Prozent auf 285,8 Milliarden Euro (in 2018: plus drei Prozent).

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EM-Aktien: Der Zeitpunkt zum Einstieg ist günstig – Bewertung von Schwellenländeraktien sind attraktiv

 

London (9.9.18) – Ende August erreichten Schwellenländeraktien ihren Tiefpunkt: von ihrem Höchstwert im Januar 2018 fielen sie um ganze 20 Prozent. Laut Tim Love, Investment Director für die Aktienstrategie in den Schwellenmärkten bei GAM Investments, könnte diese Kursbewegung jedoch einen attraktiven Einstiegspunkt bieten. „Im Hinblick auf die aktuellen Bewertungen zeigen die fundamentalen Indikatoren nicht unbedingt auf verkaufen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 11,6 erscheint nicht gerade teuer, während das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von 1,5 und das Kurs-Umsatz-Verhältnis von 1,2 ebenfalls darauf hindeuten, dass Schwellenländeraktien nach der jüngsten Verkaufswelle relativ attraktiv bewertet sind“, so Love. Auch die Eigenkapitalrendite (ROE) von 14 Prozent, die Dividendenrendite von 2,9 Prozent und die Free-Cashflow-Rendite von 8,5 Prozent auf Bilanzen zeigen sich vorteilhaft für Anleger. Vergleiche man diese Kennziffern mit den normalisierten Höchstwerten in 2009 (KGV von 22 und KBV von 2,2), deute dies darauf hin, dass Schwellenländeraktien sich ungeachtet der hohen Renditen im Jahr 2017 näher am Tiefpunkt des aktuellen Zyklus befinden könnten als am Höhepunkt.

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KfW-Konjunkturkompass Eurozone: Langsameres, aber immer noch

hohes Wachstum – Konjunkturprognosen für 2018 und für 2019 auf 2,0% bzw. 1,7% gesenkt

 

Frankfurt/Main (9.9.18) – Das Tempo des Wirtschaftswachstums in der Eurozone hat sich im ersten Halbjahr merklich abgeschwächt: Die Quartalszuwächse lagen im Mittel bei knapp 0,4 % gegenüber dem Vorquartal und damit nur noch halb so hoch wie 2017. Während zu Jahresbeginn noch verschiedene Sondereffekte das Wachstum gebremst hatten, z. B. die Bautätigkeit hemmende Niedrigtemperaturen, zeigt sich inzwischen immer deutlicher, dass die wirtschaftliche Abkühlung nicht bloß temporärer Natur ist. weiterlesen

DIW: Deutsche Wirtschaft wächst weiter

moderat, Risiken sind nicht vom Tisch

 

Berlin (6.9.18) – Die deutsche Wirtschaft drückt ein wenig auf das Bremspedal, wird aber auch in diesem und in den kommenden beiden Jahren deutlich wachsen. Die KonjunkturforscherInnen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) prognostizieren in ihren Herbstgrundlinien für dieses Jahr einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,8 Prozent. Für die Jahre 2019 und 2020 rechnen sie mit einer Wachstumsrate von 1,7 beziehungsweise 1,8 Prozent. Damit bestätigt sich weitgehend die Einschätzung aus dem Frühsommer, wonach die deutsche Wirtschaft etwas an Fahrt verliert, der Wachstumskurs aber grundsätzlich beibehalten wird. weiterlesen

Neuer Europäischer Tarifbericht des WSI:

Löhne in Europa steigen real nur moderat

Düsseldorf (6.9.18) – Die Löhne in der EU steigen im Zuge der guten Konjunktur nominal wieder stärker. Doch weil gleichzeitig die Inflation von einem extrem niedrigen auf ein normales Niveau zurückgekehrt ist, bleibt davon in etlichen Ländern preisbereinigt nicht viel übrig. 2017 legten die realen Effektivlöhne im EU-Schnitt nur um 0,4 Prozent zu, in neun von 28 EU-Ländern sanken sie sogar. Im laufenden Jahr dürften die Reallöhne um durchschnittlich 1 Prozent steigen, leichte Verluste werden noch in Spanien und Kroatien erwartet (siehe auch die Tabelle in der pdf-Version dieser PM; Link unten). Das zeigt der neue Europäische Tarifbericht, den das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung heute vorlegt.* Deutschland liegt mit einem Reallohnzuwachs von 0,9 Prozent 2017 und prognostizierten 1,5 Prozent 2018 deutlich über dem europäischen Durchschnitt, angesichts des stabilen Aufschwungs und der relativ niedrigen Arbeitslosigkeit fallen die inflationsbereinigten Zuwächse aber auch hier moderat aus. Zudem ist der Niedriglohnsektor weiterhin groß, von soliden Zuwächsen bei den Tariflöhnen kommt im Niedriglohnbereich mangels Tarifbindung nur ein Teil an.

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ifo Institut: Konjunkturprognose für 2018 und 2019 leicht auf jeweils 1,9 Prozent erhöht

München (6.9.18) – Das ifo Institut hat seine Konjunkturprognose für 2018 und 2019 leicht angehoben. In beiden Jahren rechnet es nun mit 1,9 Prozent Wirtschaftswachstum, nach jeweils 1,8 Prozent, die es im Sommer noch vorhergesagt hatte. Für 2020 rechnet das ifo Institut mit 1,7 Prozent Wachstum. „Ein Grund für die Anhebung waren bessere Ist-Zahlen des Statistischen Bundesamts für das erste Halbjahr 2018“, sagt Timo Wollmershäuser, Leiter der ifo Konjunkturforschung. „Wir haben es derzeit mit einer starken Konjunktur in Deutschland zu. Sie wird in diesem und im kommenden Jahr maßgeblich vom privaten Konsum getragen, der von einer steigenden Beschäftigung und kräftigen Einkommenszuwächsen profitiert.“06092019_ifoEckdatenPrognose weiterlesen

VDMA: „Sehende Maschinen“ auf Wachstumskurs

Frankfurt/Main (6.9.18) – Die deutsche Bildverarbeitungsindustrie hat 2017 einen Rekordumsatz von 2,6 Milliarden Euro erzielt – ein Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Innerhalb von zehn Jahren hat sich damit der Umsatz der Branche verdoppelt. Warum die industrielle Bildverarbeitung so wichtig und erfolgreich ist, zeigt anschaulich die neue Multimediareportage „Sehende Maschinen“, die der VDMA auf seiner Webseite mensch-maschine-fortschritt.de nun veröffentlicht hat.

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