Alle Beiträge von Peter Kochanski

Euro-Wegweiser: Für eine Weltwährung kann der Euro nur eine extrem kurze Geschichte vorweisen. Ihm wird aber eine große Zukunft vorhergesagt. Warten wir es ab. Europa hängt dran. Sein deutsches historisches Fundament hat bis zu 1000-jährige Wurzeln. – Und jetzt sollen über diesen Amboss auch noch die Etats der EU-Staaten geschmiedet werden. Einer zahle des Nachbarn Schulden. Das kann zum Untergang der EU führen. In seinem Buch „10 Jahre Euro. Wie er wurde, was er ist“ beschäftigt sich Christoph Wehnelt mit der Vergangenheit, aber immer mit Blick auf die Zukunft und warnt. – 14. Teil

 

Tietmeyer zurück in Frankfurt – 13.6.1990

Bedacht mit viel Lob kehrte heute Hans Tietmeyer an sei- nen Schreibtisch bei der Bundesbank zurück und nahm erstmals wieder als Direktoriumsmitglied an der routi- nemäßigen Zentralbankratssitzung teil. Auf Wunsch des Bundeskanzlers und mit Zustimmung des Zentralbankra- tes hatte Tietmeyer als Chefunterhändler die Bundesrepub- lik in den Verhandlungen mit der DDR vertreten. Helmut Kohl und Bundesbankpräsident Karl Otto Pöhl sprachen Tietmeyer, so hat es Regierungssprecher Hans Klein ausge- drückt, ihren Dank für seine Arbeit und sein großes per- sönliches Engagement aus. Tietmeyer habe wesentlich dazu beigetragen, dass die Verhandlungen über den Staats- vertrag in ungewöhnlich kurzer Zeit erfolgreich abge- schlossen werden konnten.

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Euro-Wegweiser: Für eine Weltwährung kann der Euro nur eine extrem kurze Geschichte vorweisen. Ihm wird aber eine große Zukunft vorhergesagt. Warten wir es ab. Europa hängt dran. Sein deutsches historisches Fundament hat bis zu 1000-jährige Wurzeln. – Und jetzt sollen über diesen Amboss auch noch die Etats der EU-Staaten geschmiedet werden. Einer zahle des Nachbarn Schulden. Das kann zum Untergang der EU führen. In seinem Buch „10 Jahre Euro. Wie er wurde, was er ist“ beschäftigt sich Christoph Wehnelt mit der Vergangenheit, aber immer mit Blick auf die Zukunft und warnt. – 13. Teil

 

Verstärkte Inanspruchnahme des Sozialprodukts der DDR

Der geringe Wert der Ost-Mark reizt Bundesbürger und Ausländer, Mark der DDR bei relativ niedrigem Einsatz konvertibler Währungen zu erwerben und damit Waren in der DDR zu kaufen. Der Anreiz dazu wird noch verstärkt,  da viele Waren subventioniert und somit ohnehin im Preis relativ niedrig sind. An diesen „Abkäufen“ begeligen sich auch Bürger aus Ostländern, insbesondere aus Polen. Sie verkaufen Waren (Antiquitäten usw.) gegen konvertible Währungen im Westen, tauschen diese Währungen in Mark der DDR und kaufen in der DDR andere Waren. Häufig werden diese Artikel im Heimatland mit Gewinn weiterver- kauft. Der niedrige Wechselkurs der Ost-Mark gegenüber der D-Mark, wesentlicher Grund der „Abkäufe“,  erklärt  sich vor allem aus der Tatsache, dass die Ost-Mark eine reine Binnenwährung und nicht konvertibel ist. Ausfuhr und Einfuhr der Mark der DDR sind mit Gefängnis bedroht und im Wechselkurs kommt diese Risikoprämie für den Erwer- ber von Mark im Westen zum Ausdruck. Forderungen nach einem Währungsschnitt in der DDR, um den Wechselkurs zu ändern und die Ost-Mark wertvoller zu machen, gehen an dieser Tatsache vorbei. – Eine begrenzte Ausfuhr und Einfuhr von Ost-Mark-Beträgen sollte sofort gestattet bzw. legalisiert werden.

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Baumot Group AG: ZDK fordert gemeinsam mit Bundesumweltministerin eine Hardware-Nachrüstung

 

Königswinter (20.7.18) – Die Baumot Group AG (WKN A2G8Y8), Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung, informiert über das Treffen des Präsidenten des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Jürgen Karpinski, mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze und dem stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel, die sich geschlossen für eine Hardware-Nachrüstung von Diesel-Pkw aussprechen. weiterlesen

KfW: Stimmung auf dem deutschen Beteiligungsmarkt

erreicht neues Hoch -Geschäftsklima auf Bestwert

Frankfurt/Main (20.7.18) – Der deutsche Beteiligungskapitalmarkt nimmt den Schwung aus dem 1. Quartal mit und erreicht im Frühsommer einen neuen Rekordwert beim Geschäftsklima: Der Geschäftsklimaindex des German Private Equity Barometers steigt im 2. Quartal 2018 um 10,4 Zähler auf 77,1 Saldenpunkte. Dabei erreichen sowohl die Geschäftslage als auch die Geschäftserwartung Bestwerte. Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage klettert auf 79,6 Saldenpunkte (+8,4), der Indikator für die Geschäftserwartung auf 74,5 Saldenpunkte (+12,4). weiterlesen

ZGGH: Immobilienmarktbericht für Hessen

Frankfurt/Main (20.7.18) – Frankfurt bleibt der umsatzstärkste Immobilienmarkt Hessens: Im vergangenen Jahr wurden dort Kaufverträge über zusammen 7,1 Milliarden Euro geschlossen – eine Steigerung um 36 Prozent im Vergleich zu 2016. Das geht aus dem Immobilienmarktbericht der Zentralen Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) für das Jahr 2017 hervor.  weiterlesen

Helaba Research zu Märkten und Trends 2018:

Viel geschehen – wenig passiert!

Helaba Chefvolkswirtin Dr. Gertrud Traud – Foto: PK/Archiv

Frankfurt/ Main (20.7.18) – Dr. Gertrud Traud, Chefvolkswirtin der Helaba, zieht mit ihrem Team Zwischenbilanz über die Märkte und Trends im Jahr 2018 – der Änderungsbedarf hält sich dabei sehr in Grenzen. „Die Kernaussagen unseres Hauptszenarios gelten weiterhin. Angesichts höherer politischer Risiken haben wir aber die Wahrscheinlichkeit unseres negativen Alternativszenarios von 10 Prozent auf 15 Prozent erhöht, die unseres positiven Alternativszenarios von 20 Prozent auf 15 Prozent reduziert“, so Traud zur allgemeinen Prognose.

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Euro-Wegweiser: Für eine Weltwährung kann der Euro nur eine extrem kurze Geschichte vorweisen. Ihm wird aber eine große Zukunft vorhergesagt. Warten wir es ab. Europa hängt dran. Sein deutsches historisches Fundament hat bis zu 1000-jährige Wurzeln. – Und jetzt sollen über diesen Amboss auch noch die Etats der EU-Staaten geschmiedet werden. Einer zahle des Nachbarn Schulden. Das kann zum Untergang der EU führen. In seinem Buch „10 Jahre Euro. Wie er wurde, was er ist“ beschäftigt sich Christoph Wehnelt mit der Vergangenheit, aber immer mit Blick auf die Zukunft und warnt. – 12. Teil

 

Weltwirtschaftsforum Davos 89: Der besondere Gipfel

Jahrzehnte war Davos Zuflucht für Asthmatiker. Dann ent- wickelte sich der schweizerische Höhenkurort hin zu einem bedeutenden Zentrum für Wintersportathleten und ist nun zumindest Ende Januar eines jeden Jahres Mekka des welt- weit operierenden Unternehmertums. „Weltwirtschaftsfo- rum“ heißt seit Anfang der 70er-Jahre das Gütesiegel für das Unternehmertreffen in den Bündener Bergen. In dem als Schutzbunker nutzbaren Davoser Kongresszentrum treffen sich unter der Ägide des rührigen Professors Klaus Schwab nicht nur die Wirtschaftsaktiven sondern auch die ausge- fuchsten Denker der hohen Volkswirtschaft, die gerne als Weltökonomen auftreten. In diesem Jahr Prof. Herbert Giersch, Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, oder Prof. Lester Thurow vom Massachusetts-Institute of Tech- nology, MIT genannt, und Martin Feldstein, Präsident des nationalen Büros für Wirtschaftsforschung in Washington. Zu den Weltökonomen gesellen sich dann gerne auch Geopolitiker wie Hans-Dietrich Genscher, der deutsche Außenminister, und ambitionierte Regierungschefs aus allen Teilen der Welt. Auch hat sich diesmal der Generalsekretär der NATO, Manfred Wörner, in der blockfreien Eidgenos- senschaft angesagt, um über die Reduzierung der konventio- nellen Waffen in Europa zu sprechen. In Wörners Amtsspra- che (und deutsche Amtsträger befleißigen sich überaus gerne solcher Fassaden) heißt das Thema: Reduction of conventional forces: More security or destabilisation?

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Destatis: 31,8 Milliarden Euro Aufwendungen

zur Erfüllung von Umweltstandards

WIESBADEN (19.7.18) – Im Jahr 2016 entstanden den Unternehmen des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) in Deutschland 31,8 Milliarden Euro an laufenden Aufwendungen für den Umweltschutz. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sind dies Folgekosten aus Investitionen in Anlagen, Maßnahmen oder Dienstleistungen, die Emissionen reduzieren, beseitigen oder verringern und aus Gründen der Erfüllung von Umweltstandards von Unternehmen erbracht werden.

 

ifo Institut: EU-Schutzzölle schaden der EU und dem Welthandel

München (19.7.18) – Die von der EU für den 19. Juli 2018 geplanten Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte gegenüber allen Ländern sind aus Sicht des ifo Instituts eine kontraproduktive Maßnahme, die der EU insgesamt und auch dem Welthandel schadet. „Die Schutzzölle sind keineswegs Ausdruck ökonomischer Vernunft, sondern der Lobbystärke der Stahlbranche. Sie richten mehr Schaden an als Nutzen“, erklärt Gabriel Felbermayr, Leiter des ifo Zentrums für Außenwirtschaft.

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zooplus AG: Umsatz wächst im 1. Halbjahr 2018 um 24% auf 643 Mio. EUR

München (19.7.18) – Die zooplus AG (WKN 511170, ISIN DE0005111702, Börsenkürzel ZO1), Europas führender Internethändler für Heimtierprodukte, erzielt auf Basis vorläufiger Zahlen im ersten Halbjahr 2018 Umsatzerlöse in Höhe von 643 Mio. EUR. Dies entspricht einem Wachstum von 24% bzw. 126 Mio. EUR gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (H1 2017: 517 Mio. EUR).

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IMK: Wohlstand in Deutschland wegen

erhöhter Ungleichheit nur auf Niveau der 1990er Jahre

Düsseldorf (19.7.18) – Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist zwischen 1991 und 2016 real um rund 40 Prozent gewachsen. Der gesamtgesellschaftliche Wohlstand in der Bundesrepublik hat hingegen im gleichen Zeitraum lediglich um 6,4 Prozent zugenommen. Zuletzt hat sich der Wohlstand erstmals seit langem wieder im Gleichklang mit dem BIP entwickelt. 2016, so die nun vorliegenden neuesten Daten, stieg der Wohlstand um 1,4 Prozent, 2015 um 0,6 Prozent und 2014 um 2,6 Prozent. Das entspricht einer durchschnittlichen Zunahme um 1,5 Prozent seit 2013, während das BIP im Mittel um 1,9 Prozent zulegte. Doch trotz dieser Beschleunigung befand sich das gesamtwirtschaftliche Wohlfahrtsniveau Ende 2016 nur auf dem gleichen Stand wie Mitte der 1990er Jahre. Das zeigt der „Nationale Wohlfahrtsindex 2018“ (NWI 2018), den ein Wissenschaftlerteam um Prof. Dr. Hans Diefenbacher (Institut für Interdisziplinäre Forschung (FEST) Heidelberg) im Auftrag des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung soeben aktualisiert hat.*

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Commerzbank und Industrial and Commercial Bank of China (ICBC)

unterzeichnen ein Kooperations-Rahmenabkommen

Frankfurt/Main (19.7.18) – Die Commerzbank und die ICBC gaben heute bekannt, dass sie eine Vereinbarung („Memorandum of Understanding“) zur Unterstützung von Projekten im Rahmen der „Belt & Road Initiative“ (BRI) unterzeichnet haben. Die chinesische „Belt & Road Initiative“, die auch als „neue Seidenstraße“ bezeichnet wird, zielt darauf ab, Seerouten und Landinfrastrukturnetze zwischen China und Asien, Afrika sowie Europa auszubauen, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vernetzen und zu fördern und so den Handel zwischen diesen Kontinenten auszubauen. Die Commerzbank strebt an, in den nächsten fünf Jahren Projekte mit Bezug zur BRI-Initiative in Höhe von insgesamt 5 Mrd. US-Dollar  zu unterstützen.

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Euro-Wegweiser: Für eine Weltwährung kann der Euro nur eine extrem kurze Geschichte vorweisen. Ihm wird aber eine große Zukunft vorhergesagt. Warten wir es ab. Europa hängt dran. Sein deutsches historisches Fundament hat bis zu 1000-jährige Wurzeln. – Und jetzt sollen über diesen Amboss auch noch die Etats der EU-Staaten geschmiedet werden. Einer zahle des Nachbarn Schulden. Das kann zum Untergang der EU führen. In seinem Buch „10 Jahre Euro. Wie er wurde, was er ist“ beschäftigt sich Christoph Wehnelt mit der Vergangenheit, aber immer mit Blick auf die Zukunft und warnt. – 11. Teil

 

Börsenkrach im Oktober 1987

 Da hatten wir nun am 19. Oktober den größten Börsen- krach in Deutschland seit der Kuba-Krise 1962. In Frank- furt fielen die Aktienkurse drastisch. Einige Werte – wie Por- sche – sanken um 100 Mark pro Stück. Nachmittags war  der Trend auch nicht viel besser, umso mehr als in der Wall Street die Kurse wie ein Steinschlag niedergingen. Der Gold- preis aber kletterte. Man fragte sich: Ist der Golfkrieg unkontrollierbar geworden? Der wichtigste US-Aktien- Index, der Dow Jones für 30 Industriewerte, begann die neue Woche mit einem Minus von 100 Punkten, das sich flugs bis auf 250 Minus-Punkte ausweitete. Ist das ein schnell vorüberziehendes Gewitter oder der Auftakt zu einer Weltwirtschaftskrise wie beim Schwarzen Freitag im Okto- ber 1929?

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Scout24 AG übernimmt FINANZCHECK.de

Frankfurt/Main (18.7.18) – Die Scout24 AG („Scout24“ oder „die Gruppe“), ein führender Betreiber digitaler Marktplätze mit Fokus auf Immobilien und Automobile in Deutschland und anderen ausgewählten europäischen Ländern, hat gestern Abend eine Vereinbarung zum Erwerb sämtlicher Anteile an der FFG FINANZCHECK Finanzportale GmbH („FINANZCHECK.de“), einem deutschen Online-Vergleichsportal für Verbraucherkredite, unterzeichnet. Scout24 übernimmt FINANZCHECK.de von Acton Capital Partners, btov Partners, Highland Europe, HarbourVest Partners sowie von dem Gründer und CEO und anderen Investoren (zusammen die „Verkäufer“). Das Closing steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und wird in den nächsten vier bis sechs Wochen erwartet. Die Transaktion erfolgt auf Basis einer Gegenleistung in Höhe von 285 Millionen. Euro, frei von Barmitteln und Schulden. Der Kaufpreis wird vollständig in bar bezahlt.

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Genossenschaftliche FinanzGruppe steigert Vorsteuergewinn auf 8,9 Milliarden Euro -Eigenkapital durchbricht 100-Milliarden-Euro-Schallmauer

 

Frankfurt/Main (18.7.18) – Die Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken erzielte im Geschäftsjahr 2017 ein gutes konsolidiertes Ergebnis: Sie steigerte ihren Gewinn vor Steuern um 7,3 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro. Zugleich baute sie ihr bilanzielles Eigenkapital deutlich auf 104,4 Milliarden Euro aus. Es überstieg damit erstmals auf konsolidierter Ebene die 100-Milliarden-Euro-Marke. Die FinanzGruppe ist damit auch hinsichtlich möglicher Wachstumsrisiken in der Weltwirtschaft gut aufgestellt. weiterlesen

Zwei FinTechs, ein Ziel: wikifolio.com kooperiert mit Vermögensverwalter Werthstein

Wien/München (18. Juli 2018) – wikifolio.com, Europas größte Plattform für transparente Anlagestrategien, und der digitale Vermögensverwalter Werthstein kooperieren, um den direkten Zugang zur Geldanlage noch einfacher zu gestalten. Werthstein setzt seine für die Vermögensverwaltung entwickelten Investmentthemen ab sofort auch in wikifolios um. Außerdem werden wikifolio-Zertifikate Teil des Angebots der Vermögensverwaltung und stehen Werthstein-Kunden zur Diversifikation zur Verfügung. weiterlesen

KfW: Rekordzusage von 9,7 Mrd. EUR: Deutlich mehr Unterstützung für Entwicklungs- und Schwellenländer

 

Frankfurt/Main (18.7.18) – Die KfW hat ihre Zusagen im Auftrag der Bundesregierung für Finanzierungen und Förderungen im Jahr 2017 auf 9,7 Mrd. EUR (2016: 8,8 Mrd. EUR) weiter gesteigert. Davon vergab die KfW Entwicklungsbank 8,2 Mrd. EUR und die DEG 1,6 Mrd. EUR. Das Engagement des Geschäftsbereichs KfW Entwicklungsbank und der DEG umfasst 531 Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern. Davon entfielen 3,7 Mrd. EUR (2016: 3,0 Mrd. EUR) auf Subsahara-Afrika, Nordafrika und den Nahen Osten.

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FPSB: Warum Anleger von Bitcoin & Co. die Finger lassen sollten

Frankfurt/Main (18.7.18) – Kaum etwas faszinierte die Anleger im vergangenen Jahr so sehr wie der Bitcoin. Ende 2017 war der Preis für die bekannteste Kryptowährung Richtung 20.000 Dollar geklettert – gegenüber dem Jahresanfang war das ein Anstieg um etwa das 17fache. Und viele Marktbeobachter erwarteten da sogar noch viel höhere Kurse. Doch wer zu diesem Zeitpunkt einstieg, für den gab es ein böses Erwachen. Seitdem nämlich hat sich die Notierung mehr als Zweidrittel reduziert. „In der Tat ist der Bitcoin ein gutes Beispiel dafür, warum es ein großer Fehler ist, wenn Anleger kurzfristigen Modethemen oder Marktrends hinterherlaufen“, urteilt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland). „Wer Geld langfristig sparen will, der muss ganz anders an das Thema Geldanlage herangehen.“

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Ethenea: Weltkonjunktur, Handelskrieg, Italien – Risiken und Chancen voraus – Italienische Staatsanleihen könnten in diesem Sommer unter Druck geraten

Munsbach  (18.7.18) – „Im gegenwärtigen Umfeld sprechen viele Entwicklungen für ein eher defensives Portfolio“, sagt Yves Longchamp, Chef-Volkswirt bei Ethenea. „Ob Italien, der globale Handel oder die Wachstumsprognosen: Aktuell empfehlen wir ein gezieltes Aktienexposure, eine vereinzelt längere Duration – solange diese unter dem Referenzwert bleibt – sowie eine sorgfältige Überwachung des Kreditrisikos.“ weiterlesen

Euro-Wegweiser: Für eine Weltwährung kann der Euro nur eine extrem kurze Geschichte vorweisen. Ihm wird aber eine große Zukunft vorhergesagt. Warten wir es ab. Europa hängt dran. Sein deutsches historisches Fundament hat bis zu 1000-jährige Wurzeln. – Und jetzt sollen über diesen Amboss auch noch die Etats der EU-Staaten geschmiedet werden. Einer zahle des Nachbarn Schulden. Das kann zum Untergang der EU führen. In seinem Buch „10 Jahre Euro. Wie er wurde, was er ist“ beschäftigt sich Christoph Wehnelt mit der Vergangenheit, aber immer mit Blick auf die Zukunft und warnt. – 10. Teil

 

Lyon: Europäisches Finanzzentrum der Extraklasse

Die französische ECU-Euphorie hat bereits in der Provinz merkwürdige Blüten getrieben. Wo sich die Saône mit der aus der Schweiz heran flutenden Rhône vereinigt, liegt von Paris aus betrachtet die Provinzhauptstadt Lyon. Die Nähe zur schwerreichen Schweiz mit dem starken Franken und Genf mit der langen Tradition als Finanzzentrum inspiriert offenbar die Väter der Seidenstadt. Sie wollen künftig im internationalen Finanzgeschäft mitmischen, Geldstrippen ziehen wie die Gnome aus der Zürcher Bahnhofstraße, ganz oben mitspielen. Immerhin ein interessanter Einfall, nur fehlt der Seiden betuchten Stadt die richtige Währung dafür. Der Französische Franc taugt noch lange nicht dafür und eine eigene Währung hat die Stadt vor langer Zeit das letzte Mal besessen, sie neu zu beleben wäre unmöglich. Man muss also nehmen, was zu haben ist: die europäische Pseudo-Währung ECU. weiterlesen

VDA: Internationale Automobilmärkte mit erfreulicher Halbjahresbilanz – China, Europa und die USA mit Wachstum – Indien und Russland stark im Plus

 

Berlin (17.7.18) – Nach der ersten Jahreshälfte fällt die Bilanz auf den internationalen Automobilmärkten – mit Ausnahme von Japan – durchweg positiv aus. In den drei größten Absatzregionen China, USA und Europa (EU28+EFTA) wurden insgesamt 28,8 Mio. Fahrzeuge abgesetzt. Das ist 1 Mio. mehr als im ersten Halbjahr 2017. Russland, Brasilien und Indien verzeichneten jeweils zweistellige Zuwächse. weiterlesen

LGIM: Besorgnis über bevorstehende Rezession in den USA vorerst unberechtigt – Inflationsdruck in den USA wird weiter steigen

 

Frankfurt/Main (17.7.18) – Erst kürzlich war der größte monatliche Anstieg der Kerninflation in den USA seit März 2005 zu verzeichnen. Deutet sich damit an, dass die Sonne in diesem Konjunkturzyklus langsam untergeht? Davon geht Emiel van den Heiligenberg, Head of Asset Allocation bei Legal & General Investment Management (LGIM), nicht aus. Dennoch sollten Anleger nach Meinung des Experten die Anzeichen im Blick behalten. weiterlesen

Danske Invest: „Der IT-Sektor ist und bleibt

das Zugpferd der US-Wirtschaft“

Frankfurt/main (17.7.18) – IT-Aktien sind für Anleger ein Must-have und haben seit Jahresbeginn die Renditen in die Höhe getrieben. Warum die Wirtschaft der USA ohne IT-Unternehmen bedeutungslos wäre, erklärt Tine Choi, Chefstrategin bei Danske Invest.

Tine Choi, Chefstrategin bei Danske Invest – Foto: Danske Invest

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KfW: Kommunaler Investitionsrückstand mit rd. 159 Mrd. EUR auf Rekordhoch – Förderale Struktur Deutschlands richtig nutzen

Frankfurt/Main (16.7.18) – Eine aktuelle Studie von KfW Research vergleicht den Investitionsrückstand der Kommunen in Deutschland und Frankreich. Der Vergleich beruht auf Daten einer Veröffentlichung der Europäischen Investitionsbank (EIB) und des KfW-Kommunalpanels. weiterlesen

GAM: Japan-Aktien fundamental gut aufgestellt – Gute Gründe sprechen für langfristiges Gewinnwachstum von rund 8 Prozent p. a.

Zürich (16.7.18) – Investoren am japanischen Aktienmarkt sehen sich mit einem Übergangsjahr konfrontiert: Das Gewinnwachstum verlangsamt sich, hohe Basiseffekte verstärken diesen Eindruck. Folglich gerieten die Märkte unter Druck oder traten auf der Stelle. Small Caps entwickelten sich besser als ihre größeren Pendants. Im Hinblick auf die Anlagestile schnitten Wachstumsaktien erheblich besser ab als Substanzwerte, und defensive Bereiche wie Versorger, das Gesundheitswesen und Basiskonsumgüter übertrumpften zyklischere Segmente wie Rohstoffe, Finanzen, Energie und IT. weiterlesen