Alle Beiträge von Peter Kochanski

Deutsche Bundesbank: Kontaktloses Bezahlen wird Normalität

Grafik: Deutsche Bundesbank

Frankfurt/Main (15.1.20) – Das kontaktlose Bezahlen ist in Deutschland zur Normalität geworden. Laut einer aktuellen Befragung im Auftrag der Deutschen Bundesbank nutzen inzwischen 32 Prozent der Besitzer von kontaktlosen Debitkarten die Möglichkeit, quasi im Vorbeigehen zu bezahlen. Unter den Kreditkartennutzern sind es 39 Prozent. „Damit ist das kontaktlose Bezahlen im Alltag angekommen“, sagte Burkhard Balz, das für den Zahlungsverkehr zuständige Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Die umfassende Verbreitung der benötigten Karten mit Kontaktlosfunktion steht noch aus. Der Befragung zufolge besitzen zwar 95 Prozent der Befragten eine Debitkarte wie die girocard, von diesen Karten verfügten im Erhebungszeitraum allerdings lediglich 49 Prozent über eine Kontaktlosfunktion.

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IMK-Konjunkturindikator:

Rezessionsrisiko kräftig gesunken

Düsseldorf (15.1.20) – Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in nächster Zeit in eine Rezession eintritt, ist in den vergangenen Wochen erneut gesunken, und zwar deutlich. Das zeigen die neuesten Werte, die der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung liefert. Für die drei Monate von Januar bis Ende März zeigt der Indikator, der die aktuellsten verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage bündelt, ein Rezessionsrisiko von 14,8 Prozent an – nach 30,2 Prozent im Dezember. Da die statistische Streuung im Indikator – sie spiegelt die Verunsicherung vieler Wirtschaftsakteure wider – wegen der Spannungen im Mittleren Osten mit 17,7 Prozent relativ hoch ist, weist das nach dem Ampelsystem arbeitende IMK-Frühwarnsystem die aktuelle Lage zwar noch als „gelb-rot“ (erhöhte konjunkturelle Unsicherheit) aus. „Die Situation hat sich aber ganz klar deutlich entspannt, das macht die Halbierung der Rezessionswahrscheinlichkeit deutlich. Unsere Konjunkturampel ist wieder nah am ´grünen Bereich´“, sagt IMK-Experte Dr. Thomas Theobald. weiterlesen

Allianz-Konjunkturausblick 2020/21:

Wachstum erholt sich nur langsam

München (14.1.20) – Die Allianz geht davon aus, dass das weltweite Wirtschaftswachstum in diesem und im nächsten Jahr verhalten bleibt. „Wir erwarten, dass sich das BIP-Wachstum im Jahr 2020 von 2,5% im Jahr 2019 auf 2,4% weiter verlangsamen wird. Ab dem zweiten Halbjahr 2020 rechnen wir aber wieder mit einer Beschleunigung und prognostizieren, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2021 mit 2,8% wachsen wird. Die politischen Unsicherheiten bleiben bestehen, sie werden aber voraussichtlich nicht mehr das Rekordniveau von 2019 erreichen“, sagte Ludovic Subran, Chefvolkswirt der Allianz SE. Vor dem Hintergrund dieses Wachstumsszenarios erwartet die Allianz, dass die weltweiten Insolvenzen im Jahr 2020 um 6% zunehmen werden nach 9% im Jahr 2019.

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VDIK: Mehr als 100.000 neue Elektrofahrzeuge 2019 zugelassen

 Bad Homburg (14.1.20) – In Deutschland fuhren im vergangenen Jahr 108.837 neue Pkw mit Elektroantrieb auf die Straßen. Das ist ein Zuwachs von 61 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil von Elektrofahrzeugen am Gesamtmarkt stieg auf genau 3 Prozent (2018: 1,9 Prozent). Im letzten Monat des Jahres legten die Elektro-Neuzulassungen noch einmal besonders stark zu: plus 98 Prozent auf 11.360 Einheiten. weiterlesen

Allianz Global Investors zu Dividenden: Wird 2020 ein neues Rekordjahr für Anleger mit europäischen Unternehmen?

Frankfurt/Main (14.1.20) – Allianz Global Investors erwartet 2020 Ausschüttungen in Höhe von rund 359 Milliarden Euro von europäischen Unternehmen. Die Summe übertrifft das Dividendenrekordjahr 2019 um 3,6 Prozent (12 Milliarden Euro).[1] Laut aktualisierter Studie „Kapitaleinkommen mit Dividenden“ tragen Dividenden seit 1974 mit durchschnittlich 38% zu europäischen Aktienrenditen bei.[2]

 

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Dekas volkswirtschaftliche Prognose:

Unspektakuläre Perspektiven

Frankfurt/Main (14.1.20) – Unspektakulär? In diesen Zeiten mit all den überraschenden und irritierenden Nachrichten, die tagtäglich auf die Anleger und die Finanzmärkte einprasseln? Handelskonflikt, Kriegsgefahren zwischen den USA und dem Iran, Brexit, Entlassungen in der deutschen Industrie, … Am Ende dieser Aufzählung steht doch vielmehr fast zwangsläufig, so könnte man meinen, der große Crash als sehr spektakuläre Perspektive. Insofern mag die von uns gewählte Überschrift zunächst wenig passend erscheinen. Doch wir haben viele gute Gründe für unsere Sicht der Dinge.

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Apano Investments:  Kapitalmarktausblick 2020  –  Kaum Rendite auf festverzinsliche Wertpapiere – und Aktien an historischen Höchstständen

Dortmund (13.1.20) – Rückblick 2019 – Geht es Richtung Rezession oder zu neuen Höchstständen?“ So lautete der Untertitel unseres Ausblicks für 2019. Als größte Risiken schätzten wir vor Jahresfrist ein, dass die großen Notenbanken nicht nur ihre Expansionsprogramme (Quantitative Easing) eingestellt hatten, sondern trotz klarer Anzeichen einer sich abschwächenden Weltkonjunktur sogar damit begonnen hatten, den Märkten Liquidität zu entziehen (Quantitative Tapering). Als weitere Gefahrenherde sahen wir einen ungeregelten Brexit und insbesondere eine Verschleppung oder gar Verschärfung des Handelsstreits. Als Hoffnungsschimmer für die Börsen bewerteten wir die per Ende 2018 attraktive Bewertung der Aktien, das hohe Eigeninteresse von USA und China, einen Deal zu erzielen und die Perspektiven auf anhaltend niedrige Zinsen. Ende 2019 zeigt sich, dass wir treffsicher die für das Jahr relevanten und Kurs treibenden Themen prognostiziert hatten. Jedoch hatten wir das Verhalten der Notenbanken zu restriktiv eingeschätzt. Deren entschlossene Kehrtwendung zurück zu Expansion war ein wichtiger Grund, warum beide unserer zwei – eigentlich konträren – Thesen gleichzeitig eintreten konnten: obwohl die Weltwirtschaft sich in Richtung einer globalen Rezession abkühlte, erreichten viele Börsenplätze neue Höchststände.

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KfW Kreditmarktausblick: Langsameres Wachstum bei der Unternehmenskreditvergabe

Frankfurt/Main (13.1.20) – Das von KfW Research berechnete Kreditneugeschäft der Banken und Sparkassen mit Unternehmen und Selbstständigen in Deutschland (ohne Wohnungsbau und Finanzunternehmen) hat in den Sommermonaten an Schwung verloren. Das Plus bei der Neukreditvergabe fiel im  3. Quartal 2019 auf 4,6% zurück und lag damit merklich unter dem starken Wert von 7,0% des Vorquartals, wie der aktuelle KfW-Kreditmarktausblick zeigt. Das Kreditneugeschäft setzt damit wie erwartet nach einer kurzen Unterbrechung seinen zum Jahresende 2018 begonnenen Abwärtstrend weiter fort. Im laufenden Schlussquartal des Jahres 2019 dürfte die Zuwachsrate des Kreditneugeschäfts nur noch 2,8 % erreichen und im ersten Quartal 2020 weiter auf rund 2,5 % sinken. weiterlesen

Mercedes-Benz: Absatz das neunte Jahr

in Folge gesteigert – Weiterhin Nummer 1 unter den Premium-Automobilmarken

Stuttgart (9.1.20) – Mercedes-Benz hat 2019 das neunte Rekordjahr in Folge abgeschlossen: Insgesamt 2.339.562 Einheiten wurden weltweit ausgeliefert und ein Wachstum von 1,3% erzielt. Zugleich behauptete Mercedes-Benz beim Absatz das vierte Jahr in Folge die Spitzenposition unter den Premium-Automobilmarken. Die Stuttgarter Marke mit dem Stern konnte in allen drei Hauptmärkten China, Deutschland und den USA das hohe Vorjahresniveau übertreffen. Wesentlicher Wachstumstreiber blieb erneut China als größter Markt von Mercedes-Benz: 693.443 Einheiten bedeuten ein Plus von 6,2% sowie ein neues Rekordjahr. Die Modelloffensive im vergangenen Jahr, die mehr als 10 neue oder überarbeitete Modelle umfasste, hat insbesondere bei den Kompaktwagen sowie den SUVs zu wesentlichen Absatzimpulsen geführt und zur Steigerung des Gesamtabsatzes beigetragen. weiterlesen

BGA: Weiterhin Achterbahnfahrt im Außenhandel

Berlin (9.1.20) – „Der Jahresausklang im Außenhandel spiegelt  die anhaltende Unruhe in der Weltwirtschaft. Die Rückgänge bei den deutschen Ex- und Importen verdeutlichen  einmal mehr, dass die Handelskonflikte und die eintrübende Weltkonjunktur deutliche Spuren in der Gesamtbilanz 2019 hinterlassen werden.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels. weiterlesen

Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“: Immer mehr Menschen möchten mit ihrem Erbe einen guten Zweck unterstützen

Berlin (9.1.20) – Fast jeder und jede dritte Deutsche ab 50 Jahren kann sich vorstellen, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken – bei den Kinderlosen sogar mehr als die Hälfte. Die Bereitschaft zum gemeinnützigen Vererben hat damit in den letzten Jahren stark zugenommen: Während es im Jahr 2013, als die Studie erstmals im Auftrag der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ von der Gesellschaft für Konsumforschung durchgeführt wurde, lediglich 11 Prozent waren, können sich inzwischen 28 Prozent der künftigen Erblasserinnen und Erblasser vorstellen, ihr Erbe oder einen Teil ihres Erbes einem gemeinnützigen Zweck zu hinterlassen. Auch bei den Kinderlosen wuchs die Bereitschaft von 34 Prozent auf nun 51 Prozent. weiterlesen

WU Wirtschaftsuniversität Wien: International tätige Firmen setzen stärker auf weibliche Mitarbeiter

Wien (7.1.20) – Eine aktuelle Studie von den WU Wissenschaftlerinnen Alyssa Schneebaum und Carolina Lennon zeigt, dass international tätige Unternehmen mehr Frauen anstellen, als ausschließlich national agierende Firmen. Auch der Sitz der Kundschaft spielt dabei eine Rolle. Einzig die Besetzung von Top-Jobs im Management bleibt von der Internationalität eines Unternehmens unbeeinflusst. weiterlesen

IMK: Einstieg in Klimapolitik neuer Qualität gelungen, Politik muss aber bereit sein, bei Investitionen nachzulegen

Düsseldorf (7.1.20) – Die deutsche Wirtschaft durchläuft zur Jahreswende 2019/20 konjunkturell und strukturell eine schwierige Phase: Aufgrund eines schwachen Welthandels, anhaltender Handelskonflikte und Investitionszurückhaltung der Unternehmen prognostiziert das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung für 2020 eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um lediglich 0,8 Prozent. Zugleich steht Deutschland vor großen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen: Soll der CO2-Ausstoß wirksam begrenzt werden, um den Klimawandel aufzuhalten und gleichzeitig der hohe Lebensstandard eines entwickelten Industrielandes erhalten bleiben, muss die Bundesrepublik große Anstrengungen unternehmen. Schlüsselindustrien stehen ebenso unter Transformationsdruck wie Konsumverhalten und die individuelle Mobilität vieler Menschen.

Podcast von Prof. Dr. Sebastian Dullien zum Report 2019/2020

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Ernst & Young: Schwaches Autojahr 2020 erwartet – Elektro-Boom startet zur Jahresmitte

Frankfurt/Main (6.1.20) – Der Neuwagenabsatz stieg im Jahr 2019 um 5 Prozent auf 3,6 Millionen Fahrzeuge – und damit auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2009, als die Abwrackprämie einen künstlichen Absatzboom entfacht hatte. Damit lag das Absatzniveau 2019 zudem auf dem zweithöchsten je gemessenen Stand.

Die wichtigsten Entwicklungen auf dem deutschen Neuwagenmarkt im Jahr 2019:

  • Diesel erholt sich: Anders als in den meisten anderen europäischen Ländern legten die Diesel-Neuzulassungen im vergangenen Jahr in Deutschland zu. Die Zahl der neu zugelassenen Diesel-Fahrzeuge stieg um knapp 4 Prozent, während die Benziner-Neuzulassungen um 0,3 Prozent schrumpften. Peter Fuß, Partner bei EY: „Die Talsohle scheint beim Diesel durchschritten zu sein. Es hat sich herumgesprochen, dass moderne Diesel-Fahrzeuge äußerst sauber und effizient sind. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emmissionen und haben – zumindest im gehobenen Segment – weiterhin eine Zukunft.“
  • Massives Wachstum bei SUVs: Die Zahl der neu zugelassenen SUVs und Geländewagen stieg im Jahr 2019 jeweils um gut ein Fünftel. Gerade im vierten Quartal wiesen beide Segmente extrem hohe Wachstumsraten aus. „Es spricht einiges dafür, dass der derzeitige Boom bei SUVs und Geländewagen in Deutschland zu einem erheblichen Teil auf verkaufsfördernde Maßnahmen der Autobranche (Eigenzulassungen, hohe Rabatte) zurückzuführen ist. Die Unternehmen haben Fahrzeuge mit hohem CO2-Ausstoß in den Markt zu gedrückt, damit sie nicht ab Januar ihre CO2-Bilanz belasten“, sagt Peter Fuß. Ab Januar 2020 muss die jeweilige Neuwagenflotte einen herstellerspezifischen Grenzwert einhalten – sonst drohen den Herstellern hohe Strafen.
  • Dem Elektro-Boom geht zum Jahresende die Puste aus. Die bemerkenswert niedrigen Neuzulassungen von Elektroautos zum Jahresausklang dürften ebenfalls zumindest teilweise den ab Januar geltenden neuen Regeln geschuldet sein, so Fuß. Im Dezember stiegen die Elektro-Neuzulassungen nur um 50 Prozent, im Gesamtjahr wurden hingegen immerhin 75 Prozent mehr Elektrofahrzeuge verkauft als im Vorjahr. „Die niedrigen Elektro-Neuzulassungen zum Jahresende sind auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass neu zugelassene E-Autos erst ab Januar die CO2-Bilanz der Hersteller positiv beeinflussen.“
  • Privatleute halten sich zurück – gewerbliche Neuzulassungen dominieren. Die Neuzulassungen auf Privatpersonen waren 2019 leicht rückläufig, während gewerbliche Neuzulassungen – vor allem als Mietwagen – kräftig zulegten, was ein weiteres Indiz dafür ist, dass die tatsächliche Nachfrage von Unternehmens- und Privatkunden tatsächlich niedriger war als es der Absatzrekord vermuten lässt.

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VDIK: 3,61 Millionen neue Pkw – Automarkt 2019 erreicht Rekordniveau

 Bad Homburg (6.1.20) – Der deutsche Pkw-Markt hat 2019 ein Rekordniveau erreicht. Es wurden 3,61 Millionen Pkw neu zugelassen, das ist eine Steigerung um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zu dem Ergebnis trug auch ein starker Jahresendspurt bei. Im Dezember stiegen die Zulassungen laut Kraftfahrt-Bundesamt um 19 Prozent auf 283.400 Einheiten. weiterlesen

Ernst & Young: Bundesbürger stellen sich auf schwierigere Zeiten ein – Arbeitsplatzsorgen wachsen

Düsseldorf (2.1.20) – Die Verbraucher in Deutschland sehen die Wirtschaftslage hierzulande so kritisch wie lange nicht: So glauben nur noch zwölf Prozent, dass sich die Wirtschaftslage in Deutschland im neuen Jahr verbessern wird – der niedrigste Wert seit 2011. Gleichzeitig gehen 35 Prozent von einer Verschlechterung aus – höher war der Anteil der Pessimisten zuletzt 2012. weiterlesen

DZ Bank: Rekordjagt an den Aktienmärkten rettet Anlagejahr 2019

Frankfurt/Main (2.1.20) – Nach unseren vorläufigen Berechnungen dürfte das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland im abgelaufenen Jahr um rund 441 Mrd. Euro oder 7,1 Prozent auf 6,6 Billionen Euro gewachsen sein. Im Vergleich zu 2018 hat sich der Vermögensaufbau stark beschleunigt. weiterlesen

BVR: Genossenschaftsbanken expandieren im Kreditgeschäft trotz gedämpfter Konjunktur

Berlin (2.1.20) – Trotz reduzierten Wirtschaftswachstums und globaler Unsicherheiten haben die deutschen Genossenschaftsbanken im Geschäftsjahr 2019 erneut ihre Kreditvergabe erhöht. So dürfte nach vorläufigen Zahlen des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) das Kreditgeschäft der Genossenschaftsbanken über alle Kundengruppen hinweg per Ende 2019 um gut 6 Prozent auf 626 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr gewachsen sein. Auf der Privatkundenseite erhöhten sich die Kreditbestände voraussichtlich um 5 Prozent auf 305 Milliarden Euro, während die Kredite an Firmenkunden sowie sonstige Kunden deutlicher um rund 7 Prozent auf 321 Milliarden Euro gesteigert werden konnten.

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KfW-ifo-Mittelstandsbarometer Dezember 2019:

Weg zum Aufschwung noch weit

Frankfurt/Main (30.12.19) – Das Geschäftsklima im Mittelstand steigt im Dezember zwar um 0,3 Zähler und sorgt damit für einen wenigstens halbwegs versöhnlichen Ausklang des wirtschaftlich schwierigen Jahres 2019. Mit jetzt 0,5 Saldenpunkten bewegt sich der zentrale Indikator des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers aber bereits den fünften Monat in Folge eng an der Nulllinie entlang, die für den historischen Durchschnitt und damit für konjunkturelle Richtungslosigkeit steht. weiterlesen

WeltSparen-Studie: Hälfte der Deutschen spart zu wenig

Berlin (27.12.19) – Das neue Jahrzehnt steht vor der Tür. Das Zinsportal WeltSparen (weltsparen.de) wollte deshalb in einer von Civey durchgeführten, repräsentativen Umfrage wissen: Welche Sparvorsätze haben die Deutschen in Zeiten von Null- und Niedrigzinsen? Dabei kamen überraschende Ergebnisse zu Tage. Finanzielle Sicherheit besitzt für die meisten Deutschen weiterhin eine sehr große Bedeutung. Dennoch Sparen rund die Hälfte aller Deutschen nach eigener Aussage zu wenig. Zugleich sind Sport und gesunde Ernährung wichtiger als das Bilden von Rücklagen. Ein Übriges tun die steigenden Kosten für Wohnen, Auto, Ernährung, Unterhaltung und Mode – Geld, das dann zum Sparen fehlt.
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DIW Konjunkturbarometer Dezember: Gute Aussichten zum Jahresausklang

Berlin (20.12.19) – Auch im Dezember steigt das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) –  erneut um anderthalb Punkte auf nun 93 Zähler. Damit bleibt es allerdings weiter deutlich unter der 100-Punkte-Marke, die für einen durchschnittlichen Anstieg der Wirtschaftsleistung steht. Das Bruttoinlandsprodukt wird im vierten Quartal voraussichtlich geringfügig sinken, um 0,1 Prozent. „Stand jetzt können wir allenfalls auf eine rote Null hoffen“, so DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen, „die Industrie bleibt nämlich auch im Schlussquartal stärker als noch im November erwartet im Rückwärtsgang. Die Zeichen stehen indes auf Besserung, denn die Unternehmen schauen – vor allem mit Blick auf das Auslandsgeschäft – wieder zuversichtlicher in die Zukunft.“

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Copyright: DIW Berlin

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Santander-Studie: Anleger lassen sich von politischen Unsicherheiten wie dem Brexit stark beeinflussen

Mönchengladbach (19.12.19) – Die Angst vor einem Geldverlust an der Börse durch internationale Konflikte oder Umbrüche treibt gegenwärtig viele deutsche Anleger um. Das belegt eine aktuelle Forsa-Studie im Auftrag von Santander. 40 Prozent der Aktien- und Fondsanleger lassen sich nach eigenen Angaben stark oder sehr stark von politischen Unsicherheiten beeinflussen. weiterlesen

Union Investment: Trotz Nullzinsen sparen die Deutschen unbeirrt weiter

Frankfurt/Main (19.12.19) – Mehr als die Hälfte der deutschen Sparer (57 Prozent) zeigt sich derzeit eher unzufrieden mit der Verzinsung ihrer Geldanlage. Statt den Kopf in den Sand zu stecken sparen sie dennoch fleißig weiter. Obwohl sie wissen, welche Anlageformen im aktuellen Nullzinsumfeld attraktive Erträge bieten, ist das mager verzinste Sparbuch weiterhin gefragt. Da den Anlegern die finanziellen Konsequenzen durch die Inflation aber anscheinend nicht bewusst sind und sie wieder mit höheren Zinsen in den kommenden fünf Jahren rechnen, halten es nur wenige für erforderlich, ihre Geldanlagen angesichts der Zinssituation zu überprüfen und Anpassungen vorzunehmen. Die Menschen beschäftigen sich hauptsächlich mit ihren Finanzen nur dann, wenn sie eine Erbschaft bzw. Schenkung erhalten oder ein größerer Geldbetrag auf ihrem Girokonto eingeht. Gut jeder Dritte (37 Prozent) setzt sich damit auseinander, wenn sein Bankberater ihn darauf anspricht. Das sind die Ergebnisse des aktuellen Anlegerbarometers von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten. weiterlesen

IMK: BIP-Wachstum von 0,5 Prozent 2019 und 0,8 Prozent 2020 – Binnennachfrage stabilisiert die Konjunktur

Düsseldorf (19.12.19) – Nur schwach wachsende Ausfuhren und eine sehr geringe Dynamik bei den Unternehmensinvestitionen einerseits, robuster privater Konsum, höhere Staatsausgaben und eine relativ lebhafte Bautätigkeit andererseits prägen die konjunkturelle Entwicklung im ablaufenden und im kommenden Jahr. Unter dem Strich wird die deutsche Wirtschaft 2019 und 2020 leicht wachsen, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nimmt im Jahresdurchschnitt um 0,5 und um 0,8 Prozent zu, wobei im kommenden Jahr die größere Zahl an Arbeitstagen eine wichtige Rolle spielt – ohne sie würde das BIP 2020 nur um 0,4 Prozent steigen. Zu diesen Ergebnissen gelangt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung in seiner neuen Konjunkturprognose.* Der jahrelange Beschäftigungsaufbau kommt im Jahresverlauf 2020 nahezu zum Erliegen, die Arbeitslosigkeit nimmt aber nur geringfügig zu: Die Arbeitslosenquote liegt im Jahresdurchschnitt 2019 bei 5,0 und 2020 bei 5,1 Prozent (Detaildaten unten). weiterlesen

Visa Studie: Grenzüberschreitender Handel ist Wachstumstreiber für E-Commerce

Frankfurt/Main (18.12.19) – Der grenzüberschreitende Onlinehandel wächst kontinuierlich und wird in wenigen Jahren [1] eine Billion US-Dollar übersteigen. Laut der Visa Global Merchant E-Commerce-Studie (GME-Studie) sollten Onlinehändler, die wachsen wollen, rechtzeitig über eine internationale Expansion nachdenken, um neue ausländische Kunden zu gewinnen. Heute verkaufen weltweit bereits zwei von drei befragten Onlinehändlern (66 %) ihre Waren aktiv ins Ausland. Eine große Mehrheit der Befragten (87 %) ist überzeugt, dass der Vorstoß in neue Märkte in den kommenden Jahren eine der größten Expansionschancen darstellt. Zwei Drittel der Unternehmen (66 %), die bislang keine grenzüberschreitenden Geschäfte tätigen, planen, dies in naher Zukunft zu tun – 90 % davon in den nächsten drei Jahren. 

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