Alle Beiträge von Peter Kochanski

Gemeinsame Pressemitteilung BMF, BMWi und KfW: Bundesregierung beschließt weitergehenden KfW-Schnellkredit für den Mittelstand

Berlin/Frankfurt/Main (6.4.20) – Die Bundesregierung spannt einen weiteren umfassenden Schutzschirm für den Mittelstand angesichts der Herausforderungen der Corona-Krise. Auf Basis des am 03.04.2020 von der EU-Kommission veröffentlichten angepassten Beihilfenrahmens (sog. Temporary Framework) führt die Bundesregierung umfassende KfW-Schnellkredite für den Mittelstand ein.

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Hans Böckler Stiftung: Corona legt Ungerechtigkeiten offen – Von Johanna Wenckebach

 

Düsseldorf (6.4.20) – Gesetzgebung in Krisenzeiten ist ein schwieriger Balanceakt: In kürzester Zeit müssen Maßnahmen getroffen werden, um Leben zu retten und Existenzen zu sichern. Dafür werden auch Freiheitsrechte eingeschränkt, und dies vor dem Hintergrund vieler offener Fragen. Verfassungsrechtler*innen beobachten zu Recht sehr genau die Einhaltung des Grundgesetzes. Der Blick nach Ungarn und Polen zeigt, wie groß die Missbrauchsgefahren von Notstandsgesetzen sind, auch für Gewerkschafts- und Arbeitnehmerrechte. Die EU ist in der Verantwortung, für Demokratie und Grundrechte einzutreten. weiterlesen

BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang: „Für Deutschland muss im laufenden Jahr mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von drei bis sechs Prozent gerechnet werden“

Berlin (6.4.20) – „Für Deutschland muss im laufenden Jahr mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von drei bis sechs Prozent gerechnet werden. Voraussetzung ist eine Unterbrechung der wirtschaftlichen Aktivität von maximal sechs Wochen. weiterlesen

Ernst & Young: Historischer Einbruch auf dem Neuwagenmarkt

Frankfurt/Main (3.4.20) – Der Neuwagenabsatz sank im März um 34 Prozent – der stärkste je in Deutschland registrierte Absatzrückgang.

Die wichtigsten Entwicklungen im März:

–       Historisches Absatzminus in Deutschland: Nie zuvor ist der Neuwagenabsatz innerhalb eines Monats so stark gesunken wie im März: um 34 Prozent auf 215.119 Fahrzeuge. Und nie zuvor seit Beginn der 2000er Jahre wurden in einem März so wenige Neuwagen zugelassen. Der bisher schwächste Monat – März 2013 – wurde um 23 Prozent unterboten. Der Grund für den Einbruch sind die staatlich verordneten Schließungen der Autohäuser, der stark eingeschränkte Betrieb vieler Zulassungsstellen und die allgemeine Verunsicherung der Käufer angesichts der sich zuspitzenden Corona-Krise. weiterlesen

VDIK: Pkw-Markt bricht im März um 38 Prozent ein

Bad Homburg (3.4.20) – Im März wurden in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt 215.100 Pkw neu zugelassen. Das sind 38 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Es ist der stärkste Monats-Rückgang, der bisher verzeichnet wurde. Im ersten Quartal dieses Jahres sank das Neuzulassungsvolumen damit um 20 Prozent. Die internationalen Hersteller halten ihren Pkw-Marktanteil von 39 Prozent. weiterlesen

DekaBank: Eine fünffach einzigartige Rezession

Frankfurt/Main (3.4.20) – In den vergangenen vier Wochen hat das unsichtbare Coronavirus enorme sichtbare Schäden an Konjunktur und Märkten verursacht. Rund 180 Länder melden mittlerweile Infizierte. Es ist eine globale Herausforderung. Dabei hat sich das Virus rascher als uns lieb sein konnte von China auf den Weg nach Europa und in die USA gemacht und überall für Schrecken gesorgt. Die Regierungen der Industrieländer verfolgen den Ansatz „Gesundheit vor Wirtschaft“, sodass mittlerweile in unterschiedlich rigider Form das öffentliche Leben zum Stillstand gebracht worden ist.

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BaFin und Bundesbank: Wegen Corona wird der für 2021 geplante LSI-Stresstest auf das Jahr 2022 verschoben

Frankfurt/Main (2.4.20) – Aufgrund der Herausforderungen, die das Corona-Virus und die Pandemie in diesem Jahr mit sich bringen, haben Deutsche Bundesbank und BaFin beschlossen, den Stresstest für die weniger bedeutenden Institute (Less Significant Institutions – LSIs) unter nationaler Aufsicht von 2021 auf 2022 zu verschieben. Der vorläufige Zeitplan einschließlich des für Herbst 2020 geplanten Probelaufs wird somit um ein Jahr nach hinten gesetzt. BaFin und Bundesbank werden mit einem neuen Zeitplan an das Fachgremium LSI-Stresstests herantreten, sobald sie die Folgen der Corona-Pandemie besser abschätzen können.

SAFE: „Wir brauchen interdisziplinären Austausch zur Coronakrise“ – Frankfurter Forschungsinstitute rufen disziplinenübergreifende Dialogplattform ins Leben

Frankfurt/Main (2.4.20) – Vier Frankfurter Forschungsinstitute aus unterschiedlichen Disziplinen haben die Internetplattform „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ (www.frankfurter-debatte.de) eröffnet. Ziel des interdisziplinären Blogs ist es, Vertreter*innen verschiedener wissenschaftlicher Fachrichtungen zu gesellschaftspolitischen Themen – aktuell zur Coronakrise – miteinander ins Gespräch zu bringen. Zu den Gründungsinstituten gehören das Cardio Pulmonary Institute, der Forschungsverbund Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt, das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK/PRIF) sowie das Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE.

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IMK: „Stabilisierung der Kaufkraft wird zentrale Starthilfe sein“ – BIP-Rückgang um 4,0 Prozent 2020 und Wachstum um 2,4 Prozent 2021

Düsseldorf (2.4.20) – Die Corona-Pandemie treibt die Wirtschaft in diesem Jahr in eine tiefe Rezession – sowohl in Deutschland und Europa als auch weltweit. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird im Jahresdurchschnitt 2020 um 4 Prozent schrumpfen, so die neue Konjunkturprognose des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.* Dabei könnte es noch schlimmer kommen: Voraussetzung für den Rückgang von „nur“ 4 Prozent ist, dass die aktuell herrschenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland ab Anfang Mai wieder gelockert werden – was die Forscher derzeit für realistisch halten. 2021 würde die Wirtschaftsleistung dann wieder um 2,4 Prozent im Jahresmittel wachsen. Das IMK ist optimistisch, dass unter diesen Bedingungen die umfangreichen Stabilisierungsmaßnahmen von Bund und Ländern den Schaden auf dem Arbeitsmarkt zumindest begrenzen können: Die Zahl der Arbeitslosen steigt nach der Prognose in diesem Jahr um durchschnittlich rund 150.000 und 2021 um weitere 100.000 Personen, die Arbeitslosenquote nimmt moderat auf 5,3 und 5,5 Prozent im Jahresdurchschnitt zu (alle weiteren Daten unten).

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DSW: Firmen sichern Liquidität – Corona-Krise sorgt für zweistelliges Dividenden-Minus bei deutschen Aktien

Düsseldorf / Berlin (2.4.20) – Die Corona-Krise schlägt mit voller Wucht auf die Dividendensaison durch: Selbst in einem „Best Case“-Szenario werden die 160 in den Auswahl-Indices DAX, MDAX und SDAX enthaltenen deutschen Aktiengesellschaften 2020 nur gut 44 Milliarden Euro an ihre Aktionäre überweisen – das sind rund 14 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Das zeigt die aktuelle Dividendenstudie, die heute von der DSW (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz) und dem isf Institute for Strategic Finance an der FOM Hochschule veröffentlicht wurde. „Je nachdem, wie lange der virusbedingte Schockfrost der Wirtschaft anhält, könnte das Ausschüttungsvolumen aber auch noch deutlich niedriger ausfallen“, heißt es in der Studie, die mittlerweile in elfter Auflage vorliegt. weiterlesen

GRENKE: In Q1 2020 trotz COVID-19-Pandemie ein Plus von 1,6% im Leasingneugeschäft

Baden-Baden (2.4.20) – Die GRENKE AG, ein globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen, hat das Neugeschäft der GRENKE Gruppe Leasing im ersten Quartal 2020 trotz der COVID-19-Pandemie um 1,6% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal gesteigert. Damit stieg das Neugeschäft, das der Summe der Anschaffungskosten aller neu erworbenen Leasinggegenstände entspricht, auf 681,3 Mio. Euro (Q1 2019: 670,3 Mio. Euro). Der Neugeschäftsverlauf bewegte sich in den ersten zehn Wochen des laufenden Geschäftsjahres innerhalb des prognostizierten Rahmens. Der Deckungsbeitrag 2 (DB2) lag bereits zu diesem Zeitpunkt über den Erwartungen. Die weltweiten Beschränkungen der gesamtwirtschaftlichen Aktivitäten infolge der COVID-19-Pandemie haben das Wachstum des Neugeschäfts vor allem in den letzten Tagen des ersten Quartals deutlich beeinträchtigt. Der DB2 für das Neugeschäft konnte deutlich ausgebaut werden und stieg von 111,2 Mio. Euro im vergleichbaren Vorjahresquartal auf 123,9 Mio. Euro. Damit erhöhte sich die DB2-Marge des Neugeschäfts von 16,6% im ersten Quartal 2019 auf 18,2% im ersten Quartal 2020. weiterlesen

WSI-Update zum Kurzarbeitergeld: Immer mehr Tarifverträge stocken Kurzarbeitergeld auf – bei der gesetzlichen Höhe ist Deutschland Schlusslicht in Europa

Düsseldorf (1.4.20) – Bei der Höhe des gesetzlich gezahlten Kurzarbeitergeldes ist Deutschland Schlusslicht unter den europäischen Ländern mit vergleichbaren Regelungen. Während in Deutschland die Beschäftigten lediglich 60 bzw. (in Haushalten mit Kindern) 67 Prozent des Nettoentgelts erhalten, wird in vielen europäischen Ländern ein deutlich höheres Kurzarbeitergeld von 80 bis zu 100 Prozent bezahlt. Um die Einkommenslücke in Deutschland zu reduzieren, schließen die Gewerkschaften in immer mehr Branchen Tarifverträge ab, in denen das Kurzarbeitergeld auf teilweise bis zu 100 Prozent aufgestockt wird. Angesicht der niedrigen Tarifbindung, insbesondere in Niedriglohnbranchen, profitiert jedoch nur eine Minderheit der Beschäftigten von diesen Regelungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute vorgelegte Untersuchung über „Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise“, die vom Leiter des WSI-Tarifarchivs der Hans-Böckler-Stiftung, Prof. Dr. Thorsten Schulten, und Dr. Torsten Müller vom Europäischen Gewerkschaftsinstitut in Brüssel verfasst wurde.*

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ZSW und BDEW: Erneuerbaren-Anteil wegen großer Sondereffekte erstmals bei 52 Prozent

Berlin (1.4.20) – Im ersten Quartal 2020 haben die Erneuerbaren Energien aufgrund einer Kombination von Sondereffekten erstmals rund 52 Prozent des Bruttoinlandstromverbrauchs gedeckt. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Auf den „Wind-Rekord“ im Februar folgte der März mit außergewöhnlich vielen Sonnenstunden. Hinzu kam ein Rückgang des Stromverbrauchs um ein Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dies wurde ausgelöst durch eine vergleichsweise schwache Konjunktur sowie einen Rückgang der Industrieproduktion in der letzten Märzwoche aufgrund der Corona-Krise. Der Einspeisevorrang für die Erneuerbaren Energien führte zusammen mit Kraftwerksstilllegungen (Ende 2019) zu einer deutlich reduzierten Einspeisung konventioneller Energien. Die Kombination dieser Faktoren ermöglichte es, den Erneuerbaren in den ersten drei Monaten über die Hälfte des Stromverbrauchs zu decken (Q1 2019: 44,4 Prozent). Angesichts dieser Sondereffekte lässt sich daraus jedoch keine Ableitung für das Gesamtjahr 2020 treffen – zumal das erste Quartal witterungsbedingt regelmäßig eine höhere Erneuerbaren-Quote aufweist. weiterlesen

Ethenea: Wie grün sind Green Bonds?

Munsbach (31.3.20) – Die Zahlen zeigen: Green Bonds liegen im Trend. 400 Milliarden US-Dollar sind die im Barclays MSCI Green Bond Index enthaltenen Anleihen heute wert. Damit verzeichnen sie ein Wachstumsplus von ungefähr 150 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Vorjahr. Bereits seit Jahren hält die Nachfrage nach grünen Anleihen an. Für Dr. Volker Schmidt, Senior Portfolio Manager bei Ethenea Independent Investors S.A., ist diese Entwicklung einfach zu erklären: „Die Besonderheit dieser Anleihen ist, dass die damit aufgenommenen Gelder in klimafreundliche Projekte fließen. In Zeiten des Klimawandels spricht das viele Investoren an, die ihren Teil zu einer nachhaltigeren Umwelt beitragen wollen.“

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VARTA: 2019 mit starken Geschäftszahlen – Trotz Corona weiterhin zuversichtlicher Ausblick für 2020

Ellwangen (31.3.20) – Die VARTA AG blickt auf ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Das bereits in der Vergangenheit hohe Umsatz- und Ergebniswachstum wurde nochmals gesteigert: Der Konzern-Umsatz ist im Geschäftsjahr 2019 dynamisch um 33,5% auf 362,7 Mio. Euro gewachsen. Durch die Skalierung des Geschäftsmodells ist das operative Konzern-Ergebnis wieder schneller gewachsen als der Umsatz. Das bereinigte EBITDA stieg um 94,1% auf 97,5 Mio. Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge hat sich um 8,4 Prozentpunkte auf 26,9% deutlich verbessert. Das Konzernergebnis hat sich mit einem Anstieg um 96,3% von 25,7 Mio. Euro auf 50,5 Mio. Euro nahezu verdoppelt.

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Lufthansa: Kurzarbeit vereinbart

Frankfurt/Main (30.3.20) – Lufthansa hat mit Betriebspartnern und Gewerkschaften Vereinbarungen zur Einführung von Kurzarbeit für Kabinen- und Bodenmitarbeiter in Frankfurt und München sowie für Führungskräfte unterzeichnet. Mit der Vereinigung Cockpit konnte noch keine Vereinbarung zur Einführung von Kurzarbeit für Piloten geschlossen werden.

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SVR: Corona-Pandemie führt zu Rezession in Deutschland

Wiesbaden (30.3.20) – Angesichts der erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie veröffentlicht der Sachverständigenrat heute ein Sondergutachten, das er am 23. März 2020 der Bundesregierung vorgelegt hat. „Wir gehen davon aus, dass die Corona-Pandemie die Weltwirtschaft stark beeinträchtigen wird“, sagt Lars P. Feld, Vorsitzender des Sachverständigenrates. „Dabei ist die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung aufgrund der außergewöhnlichen Situation und der schwierigen Datenlage enorm.“

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Oxfam zur Corona-Krise: Verdoppelung des Gesundheitsbudgets armer Länder würde Millionen Menschen das Leben retten

Berlin (30.3.20) – Die Corona-Pandemie bedroht das Leben von Millionen Menschen überall auf der Welt, vor allem aber in armen Ländern. Oxfam fordert zur Stärkung der dortigen öffentlichen Gesundheitsversorgung Schuldenerlasse und Hilfsgelder im Wert von rund 160 Milliarden US-Dollar. Das ist das Doppelte dessen, was die 85 ärmsten Länder derzeit für Gesundheit ausgeben. In einem heute veröffentlichten Fünf-Punkte-Plan skizziert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation, was jetzt zu tun ist, um die weitere Ausbreitung des Virus zu unterbinden und sicherzustellen, dass Erkrankte angemessen behandelt werden können. weiterlesen

Fresenius: HV wird verschoben

Bad Homburg (30.3.20) – Angesichts der Coronavirus-Pandemie verschiebt die Fresenius SE & Co. KGaA die für den 20. Mai 2020 geplante Hauptversammlung auf einen späteren Zeitpunkt im laufenden Jahr. Dadurch verschieben sich auch der Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns 2019 und die Auszahlung der Dividende. Das Unternehmen wird einen neuen Termin festlegen und kommunizieren, sobald die Voraussetzungen für eine verlässliche Planung und sichere Durchführung der Hauptversammlung wieder gegeben sind. weiterlesen

Commerzbank: EZB-Empfehlung befolgt – Dividendenzahlung werden wegen Corona-Pandemie ausgesetzt

Frankfurt/Main (30.3.20) – Der Vorstand der Commerzbank wird der Hauptversammlung 2020 keine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2019 vorschlagen. Damit folgt die Commerzbank der Empfehlung der Europäischen Zentralbank vom 27. März 2020 an die Banken, angesichts der Unsicherheiten infolge der Coronavirus-Pandemie bis zumindest 1. Oktober 2020 für die Jahre 2019 und 2020 keine Dividende auszuschütten. Für das laufende Geschäftsjahr 2020 wird die Commerzbank solange keine Dividendenzahlung vorsehen, bis die Unsicherheiten durch die Corona-Krise beendet sind. Danach wird der Vorstand darüber gegebenenfalls neu entscheiden. Dementsprechend können etwaige Quartalsgewinne voll in die regulatorischen Kapitalquoten eingerechnet werden.

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BVR: Chancen, Schwäche rasch zu überwinden

Berlin (30.3.20) – Zum Sondergutachten des Sachverständigenrates zur Coronakrise erklärt BVR-Vorstandsmitglied Dr. Andreas Martin: „Die Prognose einer schweren Rezession in Deutschland in diesem Jahr ist realistisch. Die Analyse der Sachverständigen zeigt aber auch, dass gute Chancen bestehen, die wirtschaftliche Schwächephase in kurzer Zeit zu überstehen. Hierzu tragen auch die Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung wie auch der Europäischen Zentralbank bei, die von den Sachverständigen positiv bewertet werden. Voraussetzung für ein schnelles Ende der Rezession ist, dass die Ausbreitung des Virus schnell eingedämmt werden kann.“

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VDMA-Großanlagenbau:

In schwierigem Umfeld behauptet

Frankfurt/Main (25.3.20) – Die von den Mitgliedern der VDMA Arbeitsgemeinschaft Großanlagenbau (AGAB) in Deutschland verbuchten Auftragseingänge lagen 2019 mit 18,3 Milliarden Euro stabil auf Vorjahresniveau. Damit konnten sich die Unternehmen in einem volatilen Marktumfeld, das von starkem Preis- und Wettbewerbsdruck sowie vielfältigen politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt war, gut behaupten. weiterlesen

Ernst & Young: Dax-Konzerne verfügen über fast 100 Milliarden Euro an flüssigen Mitteln

 Stuttgart (25.3.20) – Deutschlands Top Konzerne können in der aktuellen Krise auf erhebliche Finanzmittel zurückgreifen: Zum Ende des Jahres 2019 lagen die liquiden Mittel (Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente) bei 99,4 Milliarden Euro. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY auf der Basis der Geschäfts- bzw. Quartalsberichte der im Deutschen Aktienindex (DAX) gelisteten Unternehmen.

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Helaba: Mit 2019 zufrieden

Frankfurt/Main (25.3.20) – Die Helaba Landesbank Hessen-Thüringen erzielte im Geschäftsjahr 2019 ein IFRS-Konzernergebnis vor Steuern von 533 Mio. Euro. Es lag damit um 90 Mio. Euro über dem Vorjahresergebnis von 443 Mio. Euro. Nach Steuern stieg das Konzernergebnis um 202 Mio. Euro auf 480 Mio. Euro (Vorjahr: 278 Mio. Euro). weiterlesen

Deutsche Bank:  Ab Dienstag vorübergehend rund 200 Filialen für den Kundenverkehr geschlossen

Frankfurt/Main (23.3.20) – In der aktuellen Corona-Pandemie hat die Deutsche Bank für ihre Marken Postbank und Deutsche Bank umfangreiche Vorkehrungen getroffen, um Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner soweit wie möglich vor Ansteckung zu schützen. Gleichzeitig will die Bank ihren Kunden und Geschäftspartnern gerade in Krisenzeiten ein guter Ratgeber und jederzeit erreichbarer Ansprechpartner sein und ihren gesellschaftlichen Auftrag vollumfänglich wahrnehmen. weiterlesen