Alle Beiträge von Peter Kochanski

BMW , BASF , Samsung SDI und Samsung Electronics: Projekt für verantwortungsvollen Abbau von Kobalt im Kleinstbergbau in Kolwezi/DR Kongo startet mit Aktivitäten vor Ort

Ludwigshafen/Rhein (19.9.19) – Mit dem Pilotprojekt „Cobalt for Development“ starteten die BMW Group, BASF SE, Samsung SDI und Samsung Electronics gestern mit einem offiziellen Auftakt ihre branchenübergreifende Initiative. Deren Ziel ist die Verbesserung von Arbeitsbedingungen der Menschen in einer auswählten Kobaltmine im Kleinstbergbau in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo). Kobalt ist eine Schlüsselkomponente bei der Herstellung von Batterien für elektronische Geräte und Elektrofahrzeuge. Der größte Teil der globalen Kobaltreserven und -produktion befindet sich im Süden der DR Kongo.

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Allianz Global Wealth Report: Keine Gewinner

München (18.9.19) – Die Allianz hat die zehnte Ausgabe ihres „Global Wealth Reports“ vorgestellt, der die Geldvermögen und Verschuldung der privaten Haushalte in über 50 Ländern analysiert. Dabei kommt es zu einer traurigen Premiere: 2018 sind erstmals die Geldvermögen in Industrie- und Schwellenländern gleichzeitig zurückgegangen; selbst 2008, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, war dies nicht der Fall.

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Messe Grünes Geld Frankfurt:

Nachhaltige Investments mit Sinn und Rendite

Frankfurt/Main (18.9.19) – Nachhaltige Geldanlagen mit Sinn und Rendite zeigt vom 5. bis 6. Oktober die Messe „Grünes Geld Frankfurt“ in der Frankfurter Jahrhunderthalle. Die Messe Grünes Geld gastiert zum ersten Mal in der Finanzmetropole. Die nachhaltige Finanzmesse findet in einer Kooperation mit der Messe Veggienale & FairGoods statt. weiterlesen

Deutsche Bank Wealth: Endlich, endlich –  Management treibt ihre ESG-Strategie mit Nachdruck voran

Frankfurt/Main (17.9.19) – Das Geschäft mit Vermögenskunden (Wealth Management) der Deutschen Bank wird künftig noch mehr Gewicht auf seine ESG-Geschäftsstrategie legen. Eine neue Generation vermögender Kunden will ihr Geld zunehmend verantwortungsbewusst und sinnvoll anlegen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, fließen zusätzliche Umwelt- und soziale Faktoren sowie Aspekte guter Unternehmensführung (im Englischen „Environment, Social and Governance“ oder kurz „ESG“) in die Investitionsentscheidung mit ein.

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Zeitraumletzten 2 Jahreseit 1991vonSep 17, 2017bisSep 17, 2019ZEW-Konjunkturerwartungen Deutschland-22,5Okt ’17Jan ’18Apr ’18Jul ’18Okt ’18Jan ’19Apr ’19Jul ’1919952000200520102015-50-25025Dienstag, 19. Mär 2019 ZEW-Index: -3,6 PunkteZEW.de

 

Mannheim (17.9.19) – Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen im September 2019 stark an und korrigieren damit den erheblichen Rückgang vom August. Die Erwartungen betragen aktuell minus 22,5 Punkte und sind somit um 21,6 Punkte gegenüber dem Vormonat angestiegen. Der Erwartungsindikator entspricht im September ungefähr dem Wert vom Juni, der minus 21,1 Punkte betrug. Der langfristige Durchschnitt der ZEW-Konjunkturerwartungen von 21,5 Punkten wird nach wie vor deutlich unterschritten.

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Sparkassen in Hessen und Thüringen: Es wird immer schwieriger, Sparer vor negativen Zinsen abzuschirmen

Gotha/Frankfurt/Main (17.9.19)/PK – Sparer sollten sich allmählich mit dem Gedanken vertraut machen, daß sie künftig keine Zinsen mehr kassieren, sondern für ihre Ersparnisse sogar noch Geld zahlen müssen. Was verrückt klingt, haben sie Mario Draghi zu verdanken. Mario Draghi, der noch amtierende Chef der Europäischen Zentralbank, hat erst vor wenigen Tagen die Negativzinsen erhöht. Folge: Hinterlegen Kredithäuser Geld bei der Europäischen Zentralbank, müssen sie dafür inzwischen noch mehr Zinsen zahlen, anstatt – wie früher – Zinsen dafür zu kassieren. Gerhard Grandke, geschäftsführerder Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen (SGVHT), stellte nun vor Journalisten in Gotha fest: „Die Sparkassen schirmen ihre Kunden schon seit Jahren von den Auswirkungen der EZB-Geldpolitik ab, in dem sie auf negative Einlagenzinsen …verzichten. Das durchzuhalten wird immer schwieriger“. Auch wenn dies keine der 49 Sparkassen des SGVHT wolle, sei nicht auszuschließen, daß die bislang gewährten Freibeträge gekürzt würden. Im Klartext heißt dies, daß Negativ-Zinsen doch auf Sparer abgewälzt werden und sie auf ihr Erspartes keine Zinsen mehr kassieren, sondern Zinsen – wie hoch auch immer – zahlen müssten. Doch noch ist dies bei den Sparkassen die Ausnahme, weil diese eben seit langem die ihr aufgebürdeten Negativzinsen schulterten. Das hat wiederum zur Folge, daß die Zinserträge der Sparkassen immer weiter abmagern. Der Zinsüberschuss und die Betriebsergebnisse stünden folglich unverändert unter Druck, bilanzierte Grandke für das erste Halbjahr 2019.

Gerhard Grandke – geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen (SGVHT) kritisierte den Zinskurs der Europäischen Zentralbank erneut: „Es wird Zeit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) endlich die Zinswende einleitet. Ihre ultraexpansive Geldpolitik belastet vor allem die Banken, die wie die Sparkassen vom Zinsgeschäft leben. Sie frisst sich in die Altersvorsorge, Stiftungen und Versorgungswerke und löst Blasen an den Vermögensmärkten aus. Wegen der Dauerniedrigzinsphase droht inzwischen eine Generation heranzuwachsen, die keine Zinsen kennenlernt. Das finde ich zutiefst beunruhigend.“- Foto: PK

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Helaba: Mit „spürbarem“ Personalabbau gegen Niedrigzinsen und wachsenden Wettbewerb

Macht gute Miene zum bösen Spiel – Helaba-Vorstandssprecher  Herbert Hans Grüntker kündigte einen „spürbaren“ Personalabbau an, will aber Kündigungen vermeiden.  Wie das funktioniert? – Wer in den Ruhestand geht, wird nicht ersetzt. Foto: PK

 

Frankfurt/Main (16.9.19)/PK – Auf Dauerniedrig- und negativzinsen, den wachsenden Wettbewerb und die Regulierungsflut als Folge der Finanzkrise antwortet die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) nun mit einem spürbaren Personalabbau. Ihn kündigte Helaba-Vorstandssprecher Herbert Hans Grüntker am zurückliegenden Wochenende an, ließ aber gleichzeitig offen, wie viele der derzeit rund 6100 Helaba-Mitarbeiter ihren Job verlören. Konkreter wurde Grüntker bei der Organisation des Konzerns. Deren Struktur soll verschlankt werden. Die derzeit 40 Bereiche unterhalb des Vorstandes sollen auf weniger als 20 halbiert werden.

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Deutsche Bundesbank:

TIBER-DE macht das deutsche Finanzsystem sicherer – Ethisches Hacken stärkt Abwehrkräfte gegen Cyber-Risiken

Berlin/Frankfurt/Main (12.9.19) – Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Fi­nan­zen (BMF) und die Deut­sche Bun­des­bank haben be­schlos­sen,  mit „TIBER-DE“ ein neues Pro­gramm auf­zu­set­zen um die Wi­der­stands­fä­hig­keit des ge­sam­ten Fi­nanz­sys­tems gegen Cy­ber­an­grif­fe zu stär­ken. Das Fi­nanz­sys­tem ist auf­grund sei­ner es­sen­zi­el­len Be­deu­tung für Ge­sell­schaft und Re­al­wirt­schaft, sei­nes hohen Ver­net­zungs­gra­des und des star­ken Ein­sat­zes von In­for­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie Cyber-Ri­si­ken in be­son­de­rer Weise aus­ge­setzt. weiterlesen

IMK: Druck auf EZB steigt – IMK-Konjunkturindikator springt auf „rot“ –Strategisches Investitionsprogramm kann Folgen einer Rezession mildern

Düsseldorf (12.9.19)  – Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in den kommenden drei Monaten eine Rezession erlebt, ist in den letzten Wochen noch einmal drastisch gestiegen. Das zeigen die neuesten Werte, die der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung liefert. Für den Zeitraum von September bis Ende November weist der Indikator, der die aktuellsten verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage bündelt, ein Rezessionsrisiko von 59,4 Prozent auf – nach 43 Prozent im August. Das ist der höchste Wert seit dem Winterhalbjahr 2012/2013, als die deutsche Wirtschaft während der Hochphase der Euro-Krise eine technische Rezession durchlief. Ebenfalls stark gewachsen ist die statistische Streuung im Indikator – sie spiegelt die große Verunsicherung vieler Wirtschaftsakteure wider. Deshalb schaltet das nach dem Ampelsystem arbeitende IMK-Frühwarnsystem auf „rot“, was eine akute Rezessionsgefahr anzeigt.

   

Grafiken: IMK

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BaFin-Tech 2019: Finanzbranche durchlebt kräftigen Wandel

Frankfurt/Main (11.9.19) – Kräftig genug, „um Geschäftsmodelle, Unternehmen und sogar ganze Märkte aus den Angeln zu heben“. Mit diesen Worten beschrieb Felix Hufeld den digitalen Wandel, den die Finanzbranche derzeit durchlebt. In seiner Eröffnungsrede zur heutigen BaFin-Tech betonte der BaFin-Präsident, dass es in einem solch dynamischen Umfeld wichtig sei, dass sich Aufseher, Gesetzgeber sowie Vertreter von Industrie und Wissenschaft regelmäßig austauschten, „um gemeinsam ihren digitalen Blick zu schärfen“.

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Mercedes-Benz: Vans auf der IAA

Foto: Mercedes-Benz
Stuttgart/Frankfurt/Main (11.9.19) – Auf der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) vom 10. bis 22. September 2019 in Frankfurt präsentiert Mercedes-Benz Vans seine privat positionierten Fahrzeuge. Ob flexibles Reisemobil, kraftvoller Pickup oder vollelektrische Großraumlimousine: Mercedes-Benz Vans zeigt auf der IAA seine breite Aufstellung und setzt mit dem neuen EQV (Stromverbrauch kombiniert: 27,0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, Angaben vorläufig)[1] ein Zeichen für lokal emissionsfreie Mobilität in einem neuen Segment.

DWS: Postbank vertreibt grünen DWS Rentenfonds

    Frankfurt/Main (11.9.19) – Die Postbank nimmt den DWS Invest Green Bonds in ihre Vertriebspalette auf. Anleger suchen vermehrt nach Möglichkeiten, auch den Rententeil ihres Portfolios unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien anzulegen. Der Markt für Green Bonds boomt: Mit einem Gesamtvolumen von 650 Milliarden Euro macht der Green Bond Markt mittlerweile rund zwei Prozent der gesamten Anleiheemissionen am globalen Rentenmarkt aus. Der Markt für diese Anleihen hat sich damit seit 2015 verzehnfacht. weiterlesen

    Oxfam: Gegen Gewinne ohne Gewissen –

    Breites Bündnis der Zivilgesellschaft fordert Lieferkettengesetz

    Berlin (10.9.19) – Die Bundesregierung muss deutsche Unternehmen gesetzlich zur weltweiten Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards verpflichten. Das fordert ein breites Bündnis aus 64 zivilgesellschaftlichen Organisationen anlässlich des siebten Jahrestages der verheerenden Brandkatastrophe in der Textilfabrik Ali Enterprises in Pakistan. weiterlesen

    Mercedes-Benz: erstmals Batteriezellen aus CO2-neutraler Produktion

    Stuttgart (10.9.19) –  Mercedes-Benz geht den nächsten Schritt zur klimaneutralen Mobilität „Ambition 2039“ und treibt die Umsetzung des Ziels konsequent mit seinen Lieferanten und Partnern voran. Dafür hat Mercedes-Benz im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine Nachhaltigkeitspartnerschaft mit Farasis Energy (Ganzhou) Co., Ltd. vereinbart. Das Lieferantennetzwerk leistet einen beachtlichen Teil der Wertschöpfung und ist somit von entscheidender Bedeutung für die Dekarbonisierungsziele. weiterlesen

    Commerzbank: globaler Windmarkt wächst weiter, aber regionale Schwankungen

    Hamburg (9.9.19) – Im Vorfeld der Husum Wind, die vom 10. bis 13. September 2019 stattfindet, stellte die Commerzbank heute in Hamburg ihre Markteinschätzungen vor. „Wenn wir in Deutschland unsere Klimaschutzziele erreichen wollen, müssen wir die Windenergie in Deutschland deutlich ausbauen. Gleichzeitig ist es ein Muss für alle Akteure im Markt, sich international aufzustellen, um im Ausland neue Märkte zu erschließen und kostengünstiger produzieren zu können“, erläuterte Berthold Bonanni, Leiter des Bereichs Energie (CoC Energy) der Commerzbank AG. weiterlesen

    KfW-Konjunkturkompass Eurozone:

    Der Wachstumsdelle folgt die Flaute

    Frankfurt/Main (6.9.19) – Nach der kräftigen Belebung zu Jahresbeginn hat sich das Wirtschaftswachstum in der Eurozone im zweiten Quartal erwartungsgemäß abgeschwächt. Das Expansionstempo hat sich halbiert, das reale Bruttoinlandsprodukt der Währungsunion legte nur noch um magere 0,2 % zu. Zugleich haben sich die Hoffnungen auf eine baldige Aufhellung der wirtschaftlichen Lage zerschlagen. KfW Research senkt daher die Konjunkturprognosen für die Eurozone. Aufgrund des guten Jahresstarts dürfte die Wirtschaftsleistung 2019 immerhin noch um 1,0 % steigen (Vorprognose: 1,1 %). Für 2020 fällt die Abwärtsrevision deutlicher aus: Im kommenden Jahr dürfte es zu einer weiteren Verlangsamung auf 0,7 % kommen (Vorprognose: 1,5 %). weiterlesen

    Mercedes-Benz: Auch im August zweistelliges Absatzwachstum 

    Stuttgart (6.9.19) – Mercedes-Benz verzeichnete im August mit 177.819 verkauften Fahrzeugen den zweiten Monat in Folge ein zweistelliges Wachstum (+14,0%). Gleichzeitig wurde ein neuer Rekord für den Monat August erreicht. Alle drei Regionen Europa, Asien-Pazifik und NAFTA sowie die jeweiligen Kernmärkte verzeichneten im August ein zweistelliges Absatzplus. Die anhaltende Beliebtheit der Kompaktwagen wirkte sich dabei positiv auf die Absatzentwicklung aus (+28,6%). Die Auslieferungen der SUVs konnten im August durch Absatzimpulse der neuen Modelle erstmalig in diesem Jahr innerhalb eines Monats gesteigert werden (+8,7%). Im vergangenen Monat sind zudem die weltweiten Auslieferungen der Limousinen von Mercedes-Benz bei der C-Klasse (+6,7%) und E-Klasse (+14,7%) erneut angestiegen. Der Absatz des Stuttgarter Unternehmens mit dem Stern nähert sich seit Jahresbeginn mit 1.501.405 Einheiten weiter dem hohen Vorjahresniveau an (-0,7%). weiterlesen

    Siemens: Starke Nachfrage nach Anleihen trotz negativer Renditen

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    GLS-Bank: Kampagne „Nicht mein Erbe“ – Bereits über 900 Unternehmen mobilisieren für Klimastreik

    Bochum (5.9.19) – Mit der Kampagne „Nicht mein Erbe“ mobilisieren Unternehmen für den Klimastreik am 20. September. Sie stellen sich hinter die Fridays-for-Future-Bewegung (FFF), um den politischen Druck für wirksamen Klimaschutz zu erhöhen. Auf der Kampagnen-Seite „Nicht mein Erbe“ tragen sich seit dieser Woche Unternehmen aus allen Branchen ein. Bereits über 900 zeigen Haltung: „Wir unterstützen Fridays for Future“. Die Wirtschaft wird am 20. September vielfältig protestieren. Mitarbeiter*innen werden mit der Jugend auf die Straße gehen. Büros bleiben leer, Filialen geschlossen. Andere Unternehmen werden auf ihren Websites, in sozialen Medien oder in ihren Telefonansagen auf den Klimastreik hinweisen. „Nicht mein Erbe“ stellt dafür alle notwendigen Inhalte bereit.

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    VDIK: Internationale Hersteller bauen Elektrofahrzeug-Angebot weiter aus

    Bad Homburg (5.9.19) – Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller hat die neue Liste des aktuellen Angebots der VDIK-Mitgliedsunternehmen an Elektrofahrzeugen veröffentlicht. Die Liste enthält 37 Fahrzeuge mit Elektroantrieb, die Kunden in Deutschland bestellen und kaufen können. Darunter sind 20 batterieelektrische Fahrzeuge, 15 Plug-In-Hybride und zwei Brennstoffzellenautos. Die Liste kann online unter www.vdik.de abgerufen werden. weiterlesen

    Union Investment: Investieren mit Verantwortung

    Frankfurt/Main (4.9.19) – Die Union Investment Gruppe folgt einer Leitlinie für verantwortliches Investieren, in die unterschiedliche nationale und internationale Regelwerke wie der UN Global Compact oder die BVI-Wohlverhaltensregeln eingeflossen sind. Im Wertpapiergeschäft von Union Investment werden bereits seit rund 30 Jahren, neben weiteren nachhaltigen Strategien, norm- und wertbasierte Ausschlusskriterien angewendet. So ermöglicht man privaten wie institutionellen Anlegern eine Kapitalanlage, die neben Rendite auch Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. Auch das Immobiliengeschäft hat sich der Initiative für verantwortliches Investieren angeschlossen und bringt ab sofort norm- und wertbasierte Ausschlusskriterien für ihre aktiv gemanagten Immobilienanlagen mit einem Gesamtvolumen von rund 35 Milliarden Euro zur Geltung. Im ersten Schritt werden ausschließlich Wertpapieremittenten unter den Transaktionspartnern und Mietern auf Basis des ESG-Mindeststandards geprüft. Unter den gewerblichen Mietern im aktuellen Bestandsportfolio haben diese einen Anteil von rund 20 Prozent. Perspektivisch sollen auch die weiteren 80 Prozent der Mieter erfasst werden.

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    Ernst & Young: Zahl der Gewinnwarnungen klettert im ersten Halbjahr auf Rekordniveau – Großkonzerne besonders betroffen

    Stuttgart ( 4.9.19) – Die schwächelnde Konjunktur und zunehmende internationale Handelskonflikte machen immer mehr deutschen Unternehmen zu schaffen, so dass sie ihre eigenen Umsatz- oder Gewinnprognosen nach unten korrigieren müssen: Im ersten Halbjahr gaben die 308 im Prime Standard gelisteten Unternehmen insgesamt 54 Gewinn- oder Umsatzwarnungen heraus – ein Anstieg um 38 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und ein neuer Höchststand. Erstmals seit dem ersten Halbjahr 2014 lag damit zudem die Zahl der Unternehmen, die ihre eigenen Ziele verfehlten, höher als die Zahl derer, die sich besser als angekündigt entwickeln: Insgesamt 51 sogenannte Gewinnerwartungen wurden veröffentlicht – etwas mehr als im Vorjahr (43), aber nur halb so viele wie im ersten Halbjahr 2017. weiterlesen

    Vontobel AM: Beim ESG-Investing brauchen Anleger mehr Unterstützung

    Frankfurt/Main (4.9.19) – Im Bereich Nachhaltiges Investieren klafft eine Wissenslücke. Laut einer von Vontobel Asset Management veröffentlichten Studie verfügen viele Anleger nicht über die nötigen Informationen, um ihr Erspartes nachhaltig anzulegen, obwohl ein höheres Umweltbewusstsein ihr Konsumverhalten bereits stark beeinflusst. Die Finanzbranche ist in der Pflicht, Aufklärungsmaßnahmen zu ergreifen. Weltweit denken 73 Prozent der Sparer und Investoren, dass sich Unternehmen ethischer verhalten sollten. Umso erstaunlicher ist, dass gerade einmal 29 Prozent von ihnen nachhaltig anlegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine erst kürzlich von Vontobel Asset Management in Auftrag gegebene Studie unter rund 4.600 Verbrauchern, die in 14 Ländern durchgeführt wurde. Die Befragten sehen Finanzberater in der Schlüsselfunktion, um die Thematik eines ethischen, wertebasierten Anlageansatzes durch Aufklärungsarbeit an ein breiteres Publikum heranzutragen. weiterlesen

    VCI: Flaute im deutschen Chemiegeschäft

    Frankfurt/Main (4.9.19) – Das zweite Quartal 2019 ist für die chemisch-pharmazeutische Industrie enttäuschend verlaufen. Das geht aus dem aktuellen Quartalsbericht hervor, den der Verband der Chemischen Industrie (VCI) veröffentlicht hat. Produktion und Kapazitätsauslastung in Deutschlands drittgrößter Industriebranche gingen demnach leicht zurück. Deshalb stagnierte der Umsatz, obwohl die Preise für Chemie- und Pharmaprodukte erneut zulegten. Hauptursache für die verhaltene Chemiekonjunktur war die deutsche Industrieproduktion, die das vierte Quartal in Folge zurückging. Das sorgte für eine schwächere Inlandsnachfrage nach Chemikalien. Auch aus Europa, dem wichtigsten Auslandsmarkt, gingen zuletzt weniger Bestellungen ein. Aus diesem Grund konnte das Auslandsgeschäft insgesamt nur leicht zulegen. weiterlesen

    VDIK: Pkw-Markt auch im August auf hohem Niveau

     Bad Homburg (3.9.19) – Im August wurden in Deutschland 313.700 Pkw neu zugelassen. Der Pkw-Markt hat damit sein außerordentlich starkes Vorjahresniveau annähernd gehalten. Trotz eines Arbeitstages weniger betrug der Rückgang nur 0,9 Prozent. Arbeitstäglich bereinigt ergibt sich ein leichter Zuwachs. Seit Jahresbeginn zählte das Kraftfahrt-Bundesamt 2,495 Millionen Neuzulassungen. Das entspricht einem Zuwachs von 0,9 Prozent.

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