Alle Beiträge von Peter Kochanski

ING:

Ab 8. März verdoppelt ING Tagesgeldzins für alle Kunden von 0,3 auf 0,6 Prozent p. a.

Frankfurt/Main (3.2.23)  – Die ING Deutschland hat ihre Marktposition im Geschäftsjahr 2022 gestärkt und erneut einen Vorsteuergewinn von mehr als 1 Mrd. Euro erzielt. Trotz einer hohen Risikovorsorge von 460 Mio. Euro (2021: 113 Mio. Euro) – überwiegend für Engagements mit Russlandbezug – gelingt der Bank ein starkes Ergebnis von 1,04 Mrd. Euro vor Steuern (2021: 1,17 Mrd. Euro). Wesentlich zu diesem Ergebnis beigetragen haben gestiegene Zinseinnahmen im zweiten Halbjahr 2022. weiterlesen
VDIK:
Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen brechen im Januar ein
 Bad Homburg (3.2.23) – Der deutsche Pkw-Markt startet schwach ins neue Jahr. Im Januar gingen die Pkw-Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahresmonat um 3 Prozent zurück. Laut Kraftfahrt-Bundesamt wurden 179.200 neue Pkw registriert. Das ist das zweitniedrigste Zulassungsniveau in einem Januar seit 1991.  weiterlesen
Ernst & Young EY:

Deutscher Neuwagenmarkt schwächelt – Einbruch bei Elektroautos

Stuttgart (3.2.23) – Die wichtigsten Entwicklungen auf dem deutschen Neuwagenmarkt im Januar 2023:

  • Im Januar wurden in Deutschland weniger Pkw neu zugelassen als im Vorjahresmonat: Um 2,6 Prozent sanken die Neuzulassungen gegenüber Januar 2022. Damit lag der Absatz weiterhin deutlich – um 27 Prozent – unter dem Vorkrisenniveau von Januar 2020. Und auch gegenüber dem Vormonat, also Dezember 2022, ergibt sich ein deutliches Minus von 43 Prozent.

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Deutsche Bank:

Im Krisenjahr 2022 in Topform

Frankfurt/Main (2.2.23) – Rußland-Krieg gegen die Ukraine, Klimakatastrophe, noch nicht überstandene Corona-Pandemie. Diese Krisen haben das vergangene Jahr geprägt. Und wie schnitt die Deutsche Bank ab? Sie verbuchte ihr bestes Ergebnis seit 15 Jahren. In ihirer am Morgen vorlegten Pressemitteilung heißt es eher nüchtern: Der Vorsteuergewinn stieg im Jahresvergleich um 65% auf 5,6 Mrd. Euro. Dazu trugen die um 7% höheren Erträge ebenso bei wie die im Jahresvergleich um 5% reduzierten zinsunabhängigen Aufwendungen. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich auf 75%, nachdem sie im Jahr 2021 noch bei 85% gelegen hatte.
Konzernergebnisse
Tabelle: Deutsche Bank
Der Nachsteuergewinn hat sich mit 5,7 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Das Ergebnis enthielt einen positiven Steuereffekt von 1,4 Mrd. Euro infolge einer Bewertungsanpassung bei latenten Steueransprüchen. Anlass dafür war die weiterhin gute Geschäftsentwicklung der Bank in den USA. Ohne diesen Effekt hätte die effektive Steuerquote für das Jahr 2022 24% betragen. Im Vorjahr hatte die Bank in den USA einen positiven Steuereffekt von 274 Mio. Euro verzeichnet.

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Landwirtschaftliche Rentenbank:

NACHFRAGE NACH FÖRDERKREDITEN DEUTLICH GESTIEGEN

Frankfurt/Main (31.1.23) – Die Landwirtschaftliche Rentenbank blickt auf ein sehr erfolgreiches Förderjahr 2022 zurück. Das Neugeschäft mit Programmkrediten legte deutlich zu. Besonders stark stieg die Nachfrage in den Fördersparten „Ländliche Entwicklung“ und „Erneuerbare Energien“. Treiber waren in der Sparte „Ländliche Entwicklung“ die hohe Nachfrage der Landesförderinstitute nach Globaldarlehen der Rentenbank und in der Sparte „Erneuerbare Energien“ die Windkraftfinanzierungen. Insgesamt erhöhte sich das Neugeschäft mit zinsgünstigen Programmkrediten auf 6,9 Mrd. Euro (2021: 5,6 Mrd. Euro). Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts nahm die Rentenbank rund 11,8 Mrd. (2021: 10,7 Mrd. Euro) mittel- und langfristige Kapitalmarktmittel auf. Die Kapitalquoten lagen nahezu auf Vorjahresniveau.

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KfW:

Aufbruch in klimafreundliches,

digitales und resilientes Deutschland hat begonnen

Frankfurt/Main (31.1.23) – 2022 war ein Jahr der großen Herausforderungen. Multiple Krisen haben Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vieles abgefordert. Trotzdem ist der Aufbruch zu einer strukturellen Transformation Deutschlands zu erkennen. Die KfW hat mit ihren Mitteln intensiv dazu beigetragen, diese Herausforderungen zu bewältigen. Zugleich hat sie mit ihrer Transformationsagenda KfWplus wichtige Schritte auf dem Weg hin zur digitalen Transformations- und Förderbank bereits initiiert. weiterlesen
DIW:

Deutsche Wirtschaft kommt kurzfristig mit blauem Auge davon

Berlin (31.1.23) – Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat sich im Januar deutlich erholt. Es liegt nun bei 95,4 Punkten für das erste Quartal und nähert sich damit der neutralen 100-Punkte-Marke an, die ein Wachstum gegenüber dem vorangegangenen Quartal von 0,3 Prozent anzeigt. Im Dezember hatte das Barometer einen Wert von nur knapp 83 Punkten erreicht. Eine noch im Herbst befürchtete deutliche Winterrezession wird – obwohl die deutsche Wirtschaft Ende des Jahres 2022 leicht geschrumpft ist – immer unwahrscheinlicher, auch weil in diesem bislang milden Winter wohl nicht mehr mit einer Gasmangellage gerechnet werden muss. „Die deutsche Wirtschaft zeigt sich erfreulich widerstandsfähig“, sagt DIW-Konjunkturexperte Guido Baldi. „Die Chancen stehen gut, dass wir mit nicht mehr als einer schwachen Rezession davonkommen. Nichtsdestotrotz bleiben die Risiken für die Konjunktur hoch.“
Grafik: DIW
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BVR:

Bundesregierung sollte Bauinvestitionen durch

zusätzliche Förderung stabilisieren

Berlin (31.1.23) – Der drohende Rückgang der Bauinvestitionen infolge steigender Baupreise und höherer Zinsen stellt die Wirtschaftspolitik unter Handlungsdruck. „Die von der Bundesregierung geplanten Maßnahmen zur Stärkung der Kapazitäten im Wohnungsneubau sind richtig, sie reichen aber nicht aus“, so Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Kurzfristig sollten zusätzliche Förderungen für energetische Sanierungen die Bauinvestitionen stabilisieren. Zudem sollten die KfW-Energieeffizienzförderprogramme ausgeweitet und mit der Möglichkeit längerer Zinsbindungsfristen von 15 bis 20 Jahren verbunden werden.

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AllianzGI: 

Kommunikation als Schlüssel für EZB und Fed

Kommentar von Franck Dixmier, Global CIO Fixed Income, im Vorfeld der EZB- und Fed-Sitzungen im Februar 2023
Frankfurt/Main (31.1.23) – Die Zinsentscheide der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) in dieser Woche dürften die Märkte nicht überraschen. Diese rechnen mit Zinserhöhungen von 50 Basispunkten für die EZB und 25 Basispunkten für die US-Notenbank. Das Hauptaugenmerk der Märkte dürfte daher auf den Statements der Zentralbanken und deren Hinweise über den künftigen Zinspfad liegen.

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Commerzbank:

Klappt der Wiederaufstieg aus dem M-Dax in den Dax?

Frankfurt/Main (30.1.23) – Der Commerzbank wurmt es offenbar nach wie vor, daß ihre Aktien nicht mehr zu den inzwischen 40 Top-Adressen im Deutschen Aktien-Index DAX gehören, sondern „nur“ noch im M-Dax und damit in der zweiten Börsenliga gelistet sind. Wie anders ist es zu verstehen, daß die Commerzbank nun mit Stolz verkündet, sie habe zum zweiten Mal in Folge wichtige Kriterien zum Wiederaufstieg in den Dax erfüllt. Aus ihrer Sicht steht dem Aufstieg also nichts im Wege. Doch nicht sie, sondern die Deutsche Börse, genauer gesagt: deren Aufnahme-Regel für den Dax entscheiden darüber, ob und wann der Commerzbank der Dax-Sprung gelingen wird. Diesen Umstand spricht die Bank auch in der folgenden Pressemitteilung an. weiterlesen
Lazard AM:

Europäische Aktien – Auf die Branche kommt es an

Frankfurt/Main (30.1.23) – Noch ist die Gefahr für eine tiefe Rezession nicht gebannt, so die Meinung von Beatrix Ewert, Client Portfolio Managerin bei Lazard Asset Management Deutschland. Dennoch sieht sie für europäische Aktien Potenzial: Bevorstehende Schwierigkeiten seien allmählich eingepreist und Branchen wie die Luft- und Raumfahrt oder die Finanzindustrie profitierten von Sonderfaktoren. Außerdem sieht sie für Europa zwei strukturelle Vorteile. weiterlesen
Union Investment:

Zocker oder Spießer? So ticken die Wertpapiersparer

Frankfurt/Main (27.1.23) – Im Auftrag von Union Investment hat das Marktforschungsinstitut Kantar 2.000 Sparer in Deutschland, die Wertpapiere und Aktien besitzen, zu ihrer Risikoneigung und ihrem daraus resultierenden Sparverhalten sowie zu ihrer Motivation und ihren Herangehensweisen befragt. Die Ergebnisse zeigen einerseits, dass ein Großteil der Anleger trotz vorhandener Erfahrungen mit Wertpapieren und Aktien extrem vorsichtig agiert und bei der eigenen Geldanlage vor allem die Risiken im Blick hat. weiterlesen
AllianzGI:

Anstieg der Dividendenausschüttungen in Europa um gut
1 Prozent auf 387 Mrd. Euro erwartet

Frankfurt/Main (26.1.23) – Anleger in europäischen Aktien können sich auch 2023 auf einen warmen Dividendenregen freuen. Berechnungen von Allianz Global Investors zufolge haben die Unternehmen des breiten europäischen Aktienindex MSCI Europe im vergangenen Jahr rund 382 Mrd. Euro an Anteilseigner ausgeschüttet – ein Rekordwert.¹ Und hierauf werden sie 2023 voraus-sichtlich einen draufsetzen: Schätzungen von AllianzGI zufolge ist für 2023 mit einem weiteren Anstieg der Dividendensumme um gut 1 Prozent auf 387 Mrd. Euro zu rechnen.

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Wirtschaftsweise Monika Schnitzer:

Inflations-Spitze überwunden –

Lob für EZB

Frankfurt/Main (26.1.23)/PK – Für Monika Schnitzer liegt das Schlimmste hinter uns. Die Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, volkstümlich  Wirtschaftsweise, sieht die Spitze der Inflation überwunden. Zwar könne die Inflation im Januar und Februar noch einmal steigen, sie werde aber dank der Gaspreisbremse im März dann wieder – deutlich – sinken. Ausdrücklich lobte Monika Schnitzer die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Diese habe zwar spät, aber mit ihren hohen Zinserhöhungen richtig gehandelt. Schnitzer drängt die EZB zu weiteren Zinsschritten.  „Wir sind noch nicht am Ende (der Zinserhöhungen: red)“, prophezeite die oberste Wirtschaftsweise am Mittwoch im Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten. weiterlesen
BVR zum Jahreswirtschaftsbericht:

Stärkung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit sollte

Leitmotiv der Wirtschaftspolitik werden

Berlin (25.1.23) – Der jüngste Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung stellt aus Sicht des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) neben den aktuellen Maßnahmen zur Krisenbewältigung zu Recht die längerfristigen wirtschaftspolitischen Herausforderungen in den Fokus. „Die Bundesregierung hat die deutsche Wirtschaft bislang alles in allem gut durch die Energiekrise geführt. Nun muss sie den Blick auf eine deutliche Stärkung des Wirtschaftswachstums richten“, erklärte BVR-Präsidentin Marija Kolak.

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Commerzbank:

Fällt die Rezession aus?

von Dr. Jörg Krämer, Commerzbank-Chefvolkswirt
Frankfurt/Main (25.1.23) – Das Ifo-Geschäftsklima hat sich zum dritten Mal in Folge deutlich von 88,6 auf 90,2 erholt, weil die Entspannung am Gasmarkt die Angst der Unternehmen vor einer schweren Rezession weiter schwinden ließ. Aber das Ifo-Geschäftsklima befindet sich noch immer auf einem Niveau, bei dem es in der Vergangenheit regelmäßig Rezessionen gab. Außerdem mussten die Zentralbanken in vielen Ländern wegen der hohen Inflation ihre Leitzinsen massiv anheben. Eine milde Rezession bleibt das wahrscheinlichere Szenario.
Columbia Threadneedle:

Ist die Rezession abgesagt?

Steven Bell, Chefvolkswirt EMEA bei Columbia Threadneedle

London (24.1.23) – Steven Bell hat schon seit einiger Zeit angedeutet, die Industrieländer steuerten auf eine Rezession zu. In Europa sind die himmelhohen Energiepreise die Ursache, in den USA war sein Argument ein anderes: Dort war eine Rezession nötig, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Nun korrigiert er seine Einschätzung: „Jetzt sieht es so aus, als ob die Rezession nicht eintreten würde. In den USA haben die Verbraucher ihre ‚Covid-Sparschweine‘ („Covid piggy banks“, also die während der Covid-Pandemie angehäuften Gelder) geleert, um ihre Ausgaben zu stützen. Europa hat erfolgreich die Gasnachfrage eingedämmt und gleichzeitig alternative Lieferungen gesichert, das hat zusammen mit dem günstigen Wetter zu einem starken Rückgang der Erdgaspreise geführt.“ Die Preise für die Gaslieferungen im nächsten Monat liegen jetzt wieder auf dem Niveau, das sie vor dem Einmarsch Russlands in der Ukraine hatten. Sie sind zwar immer noch doppelt so hoch wie die Preise für die Lieferungen im kommenden Winter, aber das ist viel weniger als noch vor einigen Monaten.

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Deutsches Aktieninstitut:

Sonderedition des Rendite-Dreiecks zum 70-jährigen Jubiläum des Deutschen Aktieninstituts

Frankfurt/Main (24.1.23) – „Sparen ist eine gute Einnahme“, sagte schon der römische Politiker und Philosoph Marcus Tullius Cicero. Das gilt besonders für das langfristige breitgestreute Aktiensparen, wie die heute veröffentlichten Rendite-Dreiecke des Deutschen Aktieninstituts für das Jahr 2022 zeigen. „2022 war ein Jahr großer Unsicherheiten an der Börse. Das Minus von gut zwölf Prozent beim Deutschen Aktienindex DAX reflektiert die Krisen des Jahres“, fasst Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstituts, das Börsenjahr 2022 zusammen. „Aktiensparerinnen und -sparer sollten sich davon aber nicht beirren lassen. Langfristig gleichen die attraktiven Erträge eines breit gestreuten Aktiendepots die Minusjahre nicht nur aus, sondern sorgen für Renditen von durchschnittlich sechs bis neun Prozent im Jahr, wie unsere Rendite-Dreiecke anschaulich zeigen.“

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Lazard AM:

Gute Aussichten für Schwellenländeranleihen

Frankfurt/Main (23.1.23) – Die Aussichten für Schwellenländeranleihen sind so gut wie seit Jahren nicht mehr. Dieser Ansicht ist Denise Simon, Co-Head im Emerging Market Debt-Team bei Lazard Asset Management: „Dank einer seltenen Kombination aus hohen Renditen, attraktiven Bewertungen und einem günstigen globalen Umfeld – einschließlich des Potenzials für ein höheres Wachstum in China – könnten wir bei Hart- als auch bei Lokalwährungsanleihen in den nächsten 12 Monaten sogar aktienähnliche Erträge im niedrigen zweistelligen Bereich sehen.“

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Alte Leipziger Lebensversicherung: 

Wachstum auch in schwierigem Marktumfeld 

Oberursel/Taunus (23.1.23) – Das Neugeschäft der Lebensversicherung bewegt sich 2022 erneut oberhalb der 1 Mrd. Euro Marke (1,06 Mrd. Euro). Die gebuchten Brutto-Beiträge liegen voraussichtlich bei rund 3 Mrd. Euro und damit um 2,2 Prozent höher als im Vorjahr. Besonders positiv ist dabei der laufende Neuzugang hervorzuheben, der sich mit über 200 Mio. Euro auf dem hohen Niveau der Vorjahre befindet. Somit konnte die Alte Leipziger Leben ihre Mittelzuflüsse 2022 weiter steigern. Auf Basis vorläufiger Berechnungen werden auch die aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen aus Solvency II weiterhin deutlich übertroffen.

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Mercedes-Benz:

Ein 7300-Euro-Dankeschön für Mercedes-Benz-Beschäftigte

Stuttgart (20.1.23) – Das Mercedes-Benz Team hat im Jahr 2022 erneut bewiesen, dass das Unternehmen auch in einem herausfordernden Umfeld mit anhaltenden Halbleiter- und Logistikengpässen, regionalen COVID-Maßnahmen sowie geopolitischer Unsicherheit sehr erfolgreich sein kann. Als Dank für diese Leistungen und die hohe Flexibilität beteiligt das Unternehmen seine Beschäftigten mit einer Rekordergebnisbeteiligung am Unternehmenserfolg. Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat haben gemeinsam beschlossen, den anspruchsberechtigten Beschäftigten eine besondere pauschale Erfolgsprämie von bis zu 7.300 Euro zu zahlen, die sogar über dem bisherigen Deckel von 6.465 Euro für einen Höchstbetrag liegt. Rund 93.000 anspruchsberechtigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tarifbereich in Deutschland erhalten die Ergebnisbeteiligung mit dem April-Entgelt 2023.

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IMK:

Im Dezember und im Gesamtjahr 2022 – Haushalte mit niedrigen bis mittleren Einkommen am stärksten durch Inflation belastet

Düsseldorf (19.1.23) – Ärmere Familien hatten im Dezember mit weiterhin fast 10 Prozent die höchste Inflationsbelastung zu tragen, einkommensreiche Singles die niedrigste. Das gleiche Muster zeigt sich auch für das gesamte Jahr 2022, für das nun ebenfalls vollständige Daten vorliegen. Mit dem Rückgang der Inflation für den Durchschnitt aller Haushalte von 10 Prozent im November auf 8,6 Prozent im Dezember hat sich immerhin die soziale Schere, also der Abstand zwischen den höchsten und den niedrigsten haushaltsspezifischen Inflationsraten, wieder etwas verkleinert. Gemessen an den für sie jeweils repräsentativen Warenkörben lag die Teuerungsrate bei Familien mit niedrigen Einkommen im Dezember bei 9,8 Prozent gegenüber 7,1 Prozent bei Alleinlebenden mit sehr hohen Einkommen. Die Differenz betrug damit 2,7 Prozentpunkte, nach 3,5 Prozentpunkten im November. Am Rückgang der Spreizung hatte die staatliche Übernahme der Abschlagszahlung für Erdgas und Fernwärme einen erheblichen Anteil. Zudem wirkten sich sinkende Rohölpreise und eine etwas abgeschwächte Teuerung bei den Kosten für Lebensmitteln aus. Denn Haushaltsenergie und Nahrungsmittel als Güter des Grundbedarfs machen bei den Einkäufen von Haushalten mit niedrigen bis mittleren Einkommen einen größeren Anteil aus als bei wohlhabenden, die Preisentwicklung dort trieb auch im Dezember die Teuerungsraten je nach Einkommen auseinander, aber weniger stark als zuvor. Das ergibt der neue IMK Inflationsmonitor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, der monatlich die spezifischen Teuerungsraten für neun repräsentative Haushaltstypen liefert.

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KfW:

Multiple Schocks blähen

Unternehmenskredite auf

Frankfurt/Main (19.1.23) – Das Kreditneugeschäft der Banken und Sparkassen in Deutschland mit Unternehmen und Selbstständigen ist im dritten Quartal 2022 um den Rekordwert von 36,1 % gestiegen, wie der neue KfW-Kreditmarktausblick von KfW Research zeigt. Das Wachstum neuer Kredite fällt damit noch einmal um 15 Prozentpunkte stärker aus als im Vorquartal. Zum Jahresende dürfte das Wachstum am Kreditmarkt jedoch beginnen nachzulassen.

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Ernst & Young EY:

EU-Neuwagenmarkt – Absatzniveau sinkt 2022 auf Rekordtief

 Frankfurt/Main (18.1.23) – Trotz des kräftigen Wachstums im Dezember, in dem die Zahl der Neuzulassungen EU-weit um 13 Prozent stiegen, sank der Neuwagenabsatz 2022 auf einen neuen Rekord-Tiefstand: Im Vergleich zum bereits sehr schwachen Vorjahr gingen die Neuzulassungen nochmals um 5 Prozent zurück, im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 schrumpfte der Absatz sogar um 29 Prozent.

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Deutsches Aktieninstitut:

Crazy for shares

Aktionärszahlen 2022 trotz Krisen auf Rekordniveau
Frankfurt/Main (17.1.23) – Nie gab es mehr Aktiensparerinnen und Aktiensparer in Deutschland. 12,9 Millionen Menschen waren im vergangenen Jahr in Aktien, Aktienfonds oder ETFs investiert, wie die jüngst veröffentlichten Aktionärszahlen des Deutschen Aktieninstituts zeigen. Das sind etwas mehr als zum bisherigen Höchststand von 2001 und rund 830.000 mehr Menschen als im Vorjahr.
„2022 war ein sehr erfreuliches Jahr für die Aktienkultur in Deutschland. Eine wachsende Zahl an Menschen setzt für die private Vermögensbildung auf Aktien, Fonds und ETFs. Neuaktionäre haben die Kurskorrekturen für den Einstieg in den Aktienmarkt genutzt, während erfahrene Anlegerinnen und Anleger investiert blieben. Auch das große Interesse junger Menschen am Aktiensparen hat sich im vergangenen Jahr fortgesetzt. 2022 war jeder Fünfte am Aktienmarkt engagiert, also rund 18,3 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren“, freut sich Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstituts.
Grafik: Deutsches Aktieninstitut

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