Alle Beiträge von Peter Kochanski

EZB: An Nachhaltigkeitsziele gebundene Anleihen als Sicherheiten zugelassen

Frankfurt/Main (24.9.20) – Die Europäische Zentralbank (EZB) hat beschlossen, dass Anleihen mit Kuponstrukturen, die an bestimmte nachhaltigkeitsbezogene Leistungsziele gebunden sind, als Sicherheiten für die Kreditgeschäfte und auch für die geldpolitischen Outright-Geschäfte des Eurosystems zugelassen werden, sofern sie alle anderen Zulässigkeitskriterien erfüllen. weiterlesen

Commerzbank: Klimarisiken im Portfolio transparent und vergleichbar gemacht  – wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Bank

Das Gebäude der Commerzbank-Konzernzentrale überragt in der Frankfurter Skyline fast alle anderen Hochhäuser. – Die Aufnahme ist im Sommer entstanden. – Im Vordergrund links ist der Glockenturm der Katharinenkirche angeschnitten, der Taufkirche Goethes. – Foto: PK/Archiv

Frankfurt/Main (24.9.20) – Die Commerzbank gehört seit Anfang September 2020 zu den offiziellen Unterstützern der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD). „Wir machen die Risiken und Chancen des Klimawandels für unser Kreditportfolio transparent. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Bank“, sagte Rüdiger Rass, Bereichsvorstand Kreditrisiko. Die Empfehlungen der TCFD sind die Basis für eine konsistente und vergleichbare Berichterstattung über die Auswirkungen des Klimawandels. Den ersten TCFD-Bericht plant die Commerzbank 2022 für das Geschäftsjahr 2021 zu veröffentlichen. weiterlesen

„Aktion pro Aktie“: Das sind Deutschlands Aktionäre – Der durchschnittliche Aktienbesitzer ist männlich, mittelalt, wohlhabend

Hamburg (24.9.20) – Der durchschnittliche Aktienbesitzer in Deutschland ist männlich, um die 40 Jahre alt, verfügt über einen Hochschulabschluss und verdient mindestens 4.000 Euro netto. 42 Prozent der Männer, aber nur 25 Prozent der Frauen besitzen derzeit Wertpapiere. Besonders beliebt dabei sind Aktienfonds. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Aktienkultur in Deutschland“ der Initiative „Aktion pro Aktie“, zu der sich comdirect, Consorsbank und ING Deutschland zusammengeschlossen haben. Für die zum vierten Mal in Folge durchgeführte Studie wurden im Juli und August 2020 insgesamt 2.000 Deutsche ab 18 Jahren online befragt.

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DIW: 30 Jahre deutsche Einheit – Ostdeutsche Länder stehen wirtschaftlich weiter vor großen Herausforderungen

Berlin (23.9.20) – Drei DIW-Studien beleuchten finanzpolitische und wirtschaftliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland – Neue Länder stehen in Zukunft trotz vergleichsweise guter Haushaltslage unter permanentem Sparzwang– kaum Haushaltsspielräume für notwendige Investitionen – Produktivität in der Industrie in Ostdeutschland bleibt weiter zurück – Größter Aufholbedarf bei kleinen Unternehmen – Versorgung mit Wohnraum im Osten hat sich verbessert – Gleichzeitig haben Mieten beinahe Westniveau erreicht weiterlesen

Allianz Global Wealth Report: 2019 stieg das Geldvermögen weltweit um 9,7% und erreichte 192 Billionen EUR

München (23.9.20) – Die Allianz hat heute die elfte Ausgabe ihres „Global Wealth Report“ vorgestellt, der das Geldvermögen und Verschuldung der privaten Haushalte in fast 60 Ländern analysiert. Dabei konnten wir in den letzten zehn Jahren noch nie eine so große Zunahme des Wohlstands verzeichnen: Weltweit stieg das Brutto-Geldvermögen[1] im Jahr 2019 um 9,7% und verzeichnete damit das stärkste Wachstum seit 2005. Angesichts der Tatsache, dass das Jahr 2019 von sozialen Unruhen, eskalierenden Handelskonflikten und einer industriellen Rezession geprägt war, ist diese Leistung mehr als erstaunlich. Doch als die Zentralbanken einen Kursschwenk hin zu einer breit angelegten geldpolitischen Lockerung vollzogen, führte dies zu einem kräftigen Plus von 25% der Aktienmärkte, losgelöst von den Fundamentaldaten; in der Folge wurde dadurch auch das Geldvermögen kräftig angehoben: Allein die Anlageklasse der Wertpapiere nahm 2019 um satte 13,7% zu; nie war das Wachstum im 21. Jahrhundert stärker. Die Wachstumsraten der beiden anderen Hauptanlageklassen waren niedriger – aber immer noch beeindruckend: Versicherungen und Pensionen erreichten ein Plus von 8,1%, was hauptsächlich auf den Anstieg der zugrundeliegenden Vermögenswerte zurückzuführen ist, und die Bankeinlagen stiegen um 6,4%. Tatsächlich verzeichneten alle Anlageklassen ein Wachstum, das deutlich über ihrem langfristigen Durchschnitt seit der Großen Finanzkrise (GFC) lag. Eine weitere Besonderheit des Jahres 2019: Über all die Jahre hinweg wurde die regionale Wachstumsrangliste von den Schwellenländern dominiert. Nicht so im Jahr 2019. Die Regionen, die das schnellste Wachstum verzeichneten, waren bei weitem die reichsten: Nordamerika und Ozeanien, wo das Brutto-Geldvermögen der Haushalte um jeweils rekordverdächtige 11,9% zunahm. Infolgedessen konnten die Schwellenländer das dritte Jahr in Folge nicht schneller als die reicheren Länder wachsen. Der Aufholprozess ist ins Stocken geraten.

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Ernst & Young: Versicherungsunternehmen sehen mehr Chancen durch Corona-Pandemie – aber Herausforderungen bleiben

Stuttgart (22.9.20) – Die Corona-Krise hat weltweit zu einem hohen Maß an Unsicherheit geführt. Rund ein halbes Jahr nach dem Ausbruch der Pandemie stellt sich zumindest für die deutsche Versicherungswirtschaft die Situation deutlich positiver dar als noch zu Beginn: Der Anteil der Versicherer, die in der Corona-Krise auch Chancen sehen, beträgt inzwischen 90 Prozent. Im Frühjahr hatte dieser Anteil lediglich bei 62 Prozent gelegen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY und der V.E.R.S. Leipzig GmbH hervor.

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Lufthansa: 3. Paket des Sparprogramms beschlossen 

Frankfurt/Main (21.9.20) – Die Aussichten für den internationalen Luftverkehr haben sich in den vergangenen Wochen deutlich eingetrübt. Mit dem Ende der Sommerreisezeit gehen Passagier- und Buchungszahlen wieder zurück, nachdem in den Monaten Juli und August noch leichte Erholungstendenzen spürbar waren. Angesichts dieser Entwicklungen hat der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG heute das dritte Paket des konzernweiten Restrukturierungsprogramms „ReNew“ beschlossen und den Aufsichtsrat darüber informiert. Im Einzelnen wurden vom Vorstand folgende Beschlüsse gefasst:

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IfW Konjunkturprognose: Wirtschaft verliert nach Aufholjagd an Tempo

Kiel (21.9.20) – Der Konjunkturaufschwung in Deutschland verliert an Tempo, nachdem es nach Ende des Corona-Lockdowns zunächst eine schnelle Erholung gegeben hatte. Die Konjunkturforscher des IfW Kiel rechnen für 2020 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 5,5 Prozent. Damit fällt der Einbruch in diesem Jahr zwar um 1,3 Prozentpunkte geringer aus, als noch im Sommer befürchtet. Doch damit erwarten sie für das nächste Jahr nur noch ein Wachstum von 4,8 Prozent statt der bislang prognostizierten 6,3 Prozent. Die schwache Entwicklung direkt eingeschränkter Branchen (z.B. Reise) und der Weltwirtschaft insgesamt bremst den Aufschwung.
Frau kauft Lebensmittel im Supermarkt während Covid-19 Pandemie

Zurich Gruppe Deutschland: Nachhaltigkeitsoffensive gestartet

Köln (21.9.20) – Der Versicherer Zurich hat das Ziel erklärt, zu einem der nachhaltigsten Unternehmen der Welt zu werden. Entsprechend wurden unterschiedliche Nachhaltigkeitsinitiativen fest in der Unternehmensstrategie verankert. Bereits im Jahr 2019 hat sich Zurich als erste Versicherungsgesellschaft zur Einhaltung der UN- Verpflichtung zur Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau (UN Global Compact Business Ambition Pledge) verpflichtet. Das Unternehmen will bis spätestens 2050 treibhausgasneutral werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wird Zurich Unternehmen und Mitarbeiter dabei unterstützen, sich besser auf aktuelle und künftige Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel vorzubereiten. „Als Unternehmen haben wir uns dafür entschieden, uns unserer unternehmerischen Rolle und Verantwortung in der Gesellschaft noch stärker zuzuwenden. Wir haben Verantwortung für unsere Mitarbeitenden, unsere Kunden und Vertriebspartner und vor allem für die nachkommenden Generationen und unseren Planeten. Als Versicherungsunternehmen ist es unser Geschäft, Menschen Sicherheit zu geben, Risiken und Krisen vorzubeugen. Das gilt auch für das Thema Nachhaltigkeit“, so Dr. Carsten Schildknecht, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland.

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Oxfam-Bericht: Das reichste 1 Prozent schädigt das Klima doppelt so stark wie die ärmere Hälfte der Welt

Berlin (21.9.20) – Das reichste 1 Prozent (63 Millionen Menschen) blies zwischen 1990 und 2015 mehr als doppelt so viele klimaschädliche CO2-Emissionen in die Atmosphäre wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen. Das zeigt ein neuer Bericht, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam veröffentlicht hat. Anlass sind die anstehenden klimapolitischen Gespräche im Rahmen der UN-Generalversammlung. Oxfam fordert den exzessiven CO2-Verbrauch der Wohlhabenden einzuschränken, Investitionen in die öffentliche Infrastruktur und einen klimagerechten Umbau der Wirtschaft zum Wohle aller. weiterlesen

IMK: Vier-Tage-Woche kann gutes Instrument sein, um mit Nachfrageschwächen umzugehen – Kosten verkraftbar

Düsseldorf (18.9.20) – Eine durch die Tarifparteien vereinbarte Vier-Tage-Woche kann, auch mit einem gewissen Lohnausgleich, ein gutes Instrument sein, um mit mittelfristigen Nachfrageschwächen umzugehen. Darauf weist Prof. Dr. Sebastian Dullien hin, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. „Die zusätzlichen Kosten für die Unternehmen sind verkraftbar und müssen im Zusammenhang mit dem Vorteil gesehen werden, dass Unternehmen ihre Fachkräfte halten können, die sie in Zukunft höchst wahrscheinlich noch dringend brauchen“, sagt der Ökonom. Zudem eröffne eine Vier-Tage-Woche Potenziale für Effizienzgewinne. Aussagen des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) zu Arbeitskosten in der Industrie berücksichtigten das nicht ausreichend, ebenso wenig wie die intensiven Verflechtungen zwischen Industrie- und Dienstleistungsbereich sowie die langfristige Entwicklung der Lohnstückkosten.

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Aktion pro Aktie: Die Deutschen werden offener für Aktien

Hamburg (17.9.20) – Aktien werden bei den Deutschen immer beliebter: Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil an Aktienbesitzern um fünf Prozentpunkte gestiegen und liegt nun bei 34 Prozent der Bevölkerung. Im Vergleich zum Jahr 2017 ist der Anteil der Aktienbesitzer damit sogar um zehn Prozentpunkte gestiegen. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Aktienkultur in Deutschland“ der „Aktion pro Aktie“, zu der sich comdirect, Consorsbank und ING Deutschland zusammengeschlossen haben. Für die zum vierten Mal in Folge durchgeführte Studie wurden im Juli und August 2020 insgesamt 2.000 Deutsche ab 18 Jahren online befragt. weiterlesen

Ernst & Young: EU-Neuwagenmarkt weiter stark unter Druck – Plug-in-Hybride boomen wie nie zuvor

Frankfurt/Main (17.9.20) – Die Situation auf dem EU-Neuwagenmarkt hat sich im August wieder verschlechtert – nach einem Rückgang um nur 6 Prozent im Juli ging es im August sogar um 19 Prozent nach unten. Von den größeren Märkten konnte nur Italien mit minus 0,4 Prozent annähernd das Niveau des Vorjahresmonats erreichen. Spanien verzeichnete einen Rückgang um zehn Prozent, Frankreich und Deutschland um 20 Prozent. weiterlesen

Enviromental Finance: Finance in Motion wins IMPACT Award 2020 for Large Asset Manager of the Year

Frankfurt/Main (16.9.20) – Leading sustainable investment magazine Environmental Finance announced the winners today of its inaugural IMPACT Awards 2020. Frankfurt-based impact asset manager Finance in Motion was named Asset Manager of the Year in the category “large,” for those whose impact investments total USD 500 million and above. After reviewing candidates for the title from around the world, the international panel of independent industry experts found that Finance in Motion had made especially significant contributions to people and planet while advancing the impact investing market.  weiterlesen

Gradido-Akademie für Wirtschaftsbionik: Gemeinwohlwährung statt Existenzverlust 

Künzelsau (16.9.20) – Spätestens zum Jahresende wird eine regelrechte Pleitewelle Deutschland überrollen. Rund 50.000 Geschäftsschließungen befürchtet der Handelsverband Deutschland (HDE). Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband kämpft mit der größten Krise der Nachkriegszeit: 61,6 Prozent der gastgewerblichen Unternehmen bangen um ihre Existenz. Die Tourismusindustrie hatte dem Deutschem Reiseverband (DRV) zufolge bereits im Juni durch den Lockdown Umsatzeinbußen von 10,8 Milliarden Euro zu beklagen. Und auch Journalisten, Künstler, Werbetreibende und unzählige Kleinunternehmer fürchten um ihren Arbeitsplatz. Eine Perspektive nach dieser Krise sehen die Wirtschaftsbioniker der Gradido-Akademie in einem grundsätzlich geänderten Wirtschafts- und Finanzsystem. Ihr Modell verspricht nie da gewesene Möglichkeiten der Existenzsicherung und Neuorientierung – dank eines ‚Aktiven Grundeinkommens‘. 

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DIW: 30 Jahre Wiedervereinigung –  Erwerbstätigkeit und Renteneinkommen haben sich angeglichen, sind aber noch nicht einheitlich

Berlin (16.9.20) – In den vergangenen 30 Jahren haben sich Ost- und Westdeutschland in vieler Hinsicht angenähert. Stellt sich die Frage, wie es in den Bereichen aussieht, in denen die beiden deutschen Staaten sehr unterschiedliche Wege gegangen sind, wie bei der Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit. Welchen Einfluss hat dies auf die heutige Rentensituation und die psychischen Verfasstheiten? Diesen Fragen gehen mehrere Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) anlässlich des 30. Jahrestags der deutschen Wiedervereinigung nach. Vielfach wurde in den neunziger Jahren davor gewarnt, dass die Deutsche Einheit für Ostdeutschland zunächst einen Rückschritt, insbesondere bei der Gleichstellung von Mann und Frau, bedeute. „Die ehemalige BRD hinkte beim Thema Gleichberechtigung im Erwerbsleben stark hinterher. Hier herrschte lange Zeit das Alleinernährermodell mit dem in Vollzeit erwerbstätigen Mann vor“, berichtet Studienautorin C. Katharina Spieß. „Doch über die Jahre haben sich die Erwerbsquoten der westdeutschen Mütter an die der ostdeutschen angeglichen, wobei letztere immer noch sehr viel häufiger Vollzeit arbeiten als Mütter im Westen.“ Betrug der Unterschied bei der Erwerbsquote Anfang der neunziger Jahre noch 22 Prozentpunkte, lag er zuletzt bei nur noch vier Prozentpunkten, wie Berechnungen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) ergaben. Bemerkenswert ist aber auch, so Studienautorin, Katharina Wrohlich, „dass Frauen jüngerer Alterskohorten in beiden Landesteilen einer Vollzeiterwerbstätigkeit von Müttern mit Kleinkindern weniger zustimmen als ältere“. 

© DIW Berlin

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Union Investment: Deutsche Sparerinnen und Sparer lassen sich durch Corona nicht aus der Ruhe bringen

Frankfurt/Main (16.9.20) – Die Corona-Pandemie bringt die deutschen Sparerinnen und Sparer nicht aus dem Tritt. Sie schauen weiterhin optimistisch auf ihre eigenen finanziellen Verhältnisse, jedoch eher skeptisch auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Auch bleiben sie überwiegend bei ihren bereits vor der Pandemie favorisierten Geldanlagen. Umschichtungen von Vermögen stehen kaum auf dem Plan. Immer mehr Menschen zeigen sich jedoch offen für aktienbasierte Geldanlagen, vor allem Männer. Die Befragten sehen aber durchweg noch Nachholbedarf bei ihrem Wissen über Aktien. Auch wünschen sie sich, dass Unternehmen mehr soziale und ökologische Verantwortung übernehmen. Dies sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

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Postbank Wohnatlas 2020: „Immobilien auch in Krisenzeiten sicherer Hafen“

Postbank Wohnatlas 2020: Lanfristiger Aufwärtstrend am Immobilienmarkt / Modellrechnung zeigt Kaufpreisentwicklung für ganz Deutschland bis 2030 / "Immobilien auch in Krisenzeiten sicherer Hafen"

Bonn (15.9.20) – Auch in Zukunft ist mit steigenden Preisen für Wohneigentum zu rechnen. Die Corona-Krise dürfte daran nicht viel ändern. Zu dieser Einschätzung kommen Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), die alljährlich für den Postbank Wohnatlas eine Kaufpreisprognose erstellen. Zwar beruhen die Berechnungen auf Daten, die vor der Corona-Pandemie erhoben wurden, die Prognose dürfte aber weitgehend stabil sein. In mehr als der Hälfte der 401 deutschen Kreise und Städte können Wohnungsbesitzer demnach damit rechnen, dass ihre Immobilie bis mindestens 2030 real an Wert gewinnt. Einen Grund für die ungebrochen große Nachfrage sieht die Analyse des HWWI vor allem in der Anziehungskraft der Metropolen: Die Einwohnerzahlen in und um die urbanen Zentren dürften weiter steigen.

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BWE: Genehmigungen steigen, aber Süden verliert Anschluss

Berlin (15.9.20) – Über 2.000 Megawatt Leistung an Windenergie wurden bis zum 10. September 2020 im laufenden Jahre genehmigt und im Marktstammdatenregister registriert. Zu der aktuellen Entwicklung erklärt Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie: „Die aktuellen Zahlen sind ein erster Lichtblick für die Windbranche. Insgesamt haben wir zusammen mit den im September genehmigten Anlagen bereits das Jahr 2019 eingeholt, was die genehmigte Leistung angeht. Dennoch sind die Genehmigungen immer noch deutlich unter den erforderlichen 4.700 Megawatt, die für die Erreichung der Klimaziele der Bundesregierung notwendig wären. Wir warten weiter händeringend darauf, dass die bekannten Genehmigungshürden angepackt und beseitigt werden. Dass die Genehmigungen aktuell steigen, ist keine Folge politischer Maßnahmen, sondern der hart erarbeitete Verdienst der Branche.

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ZEW: Ausblick verbessert sich

Mannheim (15.9.20) – Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen in der aktuellen Septemberumfrage 2020 erneut an und liegen mit 77,4 Punkten nun 5,9 Punkte über dem Wert des Vormonats. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich ebenfalls verbessert. Der Lageindikator beträgt im September nun minus 66,2 Punkte. Dies ist ein Anstieg um 15,1 Punkte relativ zum August. Mit der Zunahme sowohl der ZEW-Konjunkturerwartungen als auch der Lageeinschätzung hat sich damit der Ausblick gegenüber dem Vormonat deutlich verbessert.

Die ZEW-

Sparkassen in Hessen und Thüringen: Geschäftliche Entwicklung im ersten Halbjahr 2020 natürlich durch Corona belastet

Fulda/Frankfurt/Main (14.9.20) – Die Corona-Pandemie und der damit verbundene teilweise Shutdown haben die Geschäftstätigkeit der Sparkassen in Hessen und Thüringen in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres maßgeblich beeinflusst. „Unsere Sparkassen haben alles getan, um ihre Kunden in diesen schweren Monaten zu unterstützen und vor dem wirtschaftlichen Absturz zu bewahren. Sie haben sich in der Krise einmal mehr als wichtiger Stabilisator und sicherer Hafen bewährt. Das spiegelt sich auch in einem sehr dynamischen Bestands- und Neugeschäft wider. Auf der Ertragsseite rechnen wir auf Jahressicht mit sinkenden Betriebsergebnissen, die aber vor der Kulisse der momentan schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage immer noch ein akzeptables Niveau erreichen werden“, fasste Gerhard Grandke, Geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen, die Halbjahresbilanz zusammen.

Gerhard Grandke – Foto/PK (Archiv)

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IMK-Konjunkturindikator: Deutsche Wirtschaft kommt aus der Rezession, doch die Krise ist noch lange nicht überwunden

Düsseldorf (14.9.20) – Die deutsche Wirtschaft wird im laufenden dritten Quartal aus der Rezession kommen und im Vergleich zum zweiten Quartal mit seinem dramatischen Einbruch kräftig zulegen. Es gibt aber Anzeichen dafür, dass die wirtschaftliche Erholung im weiteren Jahresverlauf wieder an Fahrt verliert: Der aktuell „V-förmige“-Verlauf der Konjunktur dürfte sich im vierten Quartal abflachen. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.

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IW: Wirtschaftsleistung sinkt um 6 ¼ Prozent

Köln (14.9.20) – Die Corona-Pandemie hat der deutschen Wirtschaft stark zugesetzt. Während der Sommermonate zeichnet sich eine erste Erholung ab: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt schrumpft insgesamt im Jahr 2020 um knapp 6 ¼ Prozent, zeigt die neue IW-Konjunkturprognose. Vorausgesetzt, es gibt keinen zweiten Lockdown.

Wirtschaftsleistung sinkt um 6 ¼ Prozent
Foto: IW

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Deutsche Bundesbank: Weiterhin starkes Wachstum der Kartenzahlungen

Frankfurt/Main (11.9.20) – Unbare Zahlungsinstrumente wurden in Deutschland bereits 2019, also vor Ausbruch der COVID-19 Pandemie, stärker genutzt. Dies zeigen die neuesten Ergebnisse der Zahlungsverkehrs- und Wertpapierabwicklungsstatistiken der Deutschen Bundesbank. Insgesamt wurden 24 Mrd Zahlungstransaktionen von Zahlungsdienstleistern in Deutschland bargeldlos mit ihren Nichtbankenkunden in einem Gesamtwert von 61 Billionen € abgewickelt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 7 % (Anzahl) bzw. 8 % (Wert).

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DIW: Deutsche Wirtschaft auf langem Weg zurück in die Normalität

Berlin (10.9.20) –Die deutsche Wirtschaft hat die Talsohle durchschritten, der Weg zurück nach oben ist aber steinig: Nach dem knapp zweistelligen und historisch beispiellosen Einbruch der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal dürfte die Erholung dennoch schneller vonstattengehen als noch im Sommer erwartet. Unter anderem das Konjunkturprogramm der Bundesregierung schiebt die Erholung an. Dabei nehmen die KonjunkturforscherInnen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) an, dass es nicht zu erneuten lockdownähnlichen Einschränkungen infolge einer weiteren Infektionswelle durch das Corona-Virus kommt. Dies vorausgesetzt dürfte die Wirtschaftsleistung in Deutschland in diesem Jahr um 6,0 Prozent schrumpfen. Damit fällt die Konjunkturprognose des DIW Berlin um mehr als drei Prozentpunkte höher aus als noch im Sommer. Für die Jahre 2021 und 2022 sind nach derzeitigem Stand Wachstumsraten von 4,1 beziehungsweise 3,0 Prozent zu erwarten.

© DIW Berlin

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