Alle Beiträge von Peter Kochanski

IMK:

Private Haushalte erholen sich langsam vom Energiepreisschock und wollen

wieder mehr konsumieren

Düsseldorf  (24.4.24) – Die Energiepreise sind spürbar gesunken, die Inflationsrate ist zurückgegangen. Das kommt nun auch bei den Haushalten in Deutschland an. Weniger Menschen als noch vor einem guten Jahr fühlen sich durch hohe Energiepreise belastet. Und weniger geben an, ihre Konsumausgaben einschränken zu wollen. Gleichzeitig wächst die Gruppe derer, die demnächst wieder mehr für Einkäufe und Dienstleistungen ausgeben wollen. Das dürfte den privaten Verbrauch in den kommenden Monaten ankurbeln und die Konjunktur stützen. Aber: Vor allem für Haushalte mit geringem Einkommen bleibt die Lage angespannt. Bei ihnen dürften die Preissteigerungen der vergangenen Jahre und die damit verbundenen Reallohnverluste noch eine Weile nachwirken, und die Mehrheit dieser Haushalte will auch in nächster Zeit bei Ausgaben etwa für Bekleidung, Wohnungsausstattung, Freizeit oder Urlaub kürzer treten. Das zeigt eine neue Studie von Dr. Jan Behringer und Prof. Dr. Sebastian Dullien vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung auf Basis der repräsentativen IMK-Energiepreisbefragung.

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AllianzGI:

Bravo! Auf den Hauptversammlungen von PepsiCo und Home Depot für Anträge zum Thema Biodiversität

Frankfurt/Main (24.4.24) – Allianz Global Investors (AllianzGI) hat angekündigt, auf der anstehenden Hauptversammlung von PepsiCo, Inc. am 1. Mai 2024 für den Aktionärsantrag 9 „Report on Risks Related to Biodiversity and Nature Loss“ zu stimmen. Darüber hinaus wird AllianzGI auf der bevorstehenden Hauptversammlung von The Home Depot, Inc. am 16. Mai für den Aktionärsantrag 8 „Biodiversity Impact and Dependence Assessment“ stimmen. Beide Aktionärsanträge fordern eine Bewertung der Abhängigkeit von Biodiversität und ihrer Auswirkungen. weiterlesen
Rentenbank:

Sehr gutes Geschäftsjahr,

herausforderndes Förderjahr 2023

Frankfurt/Main (23.4.24) – . Die Landwirtschaftliche Rentenbank verzeichnete im Jahr 2023 eine rückläufige Nachfrage nach ihren Förderkrediten. Das Neugeschäft mit zinsgünstigen Programmkrediten ging um 13,6 Prozent auf 5,9 Mrd. Euro zurück (2022: 6,9 Mrd. Euro). Die Investitionszurückhaltung deckt sich mit den Ergebnissen des „Rentenbank-Agrarbarometers“, das Aufschluss über die aktuelle Lage und die Erwartungen der deutschen Landwirtschaft gibt. Um die Widerstandsfähigkeit der Branche zu stärken und notwendige Investitionen anzuregen, hat die Rentenbank ihr Förderportfolio ausgeweitet. Gleichzeitig entwickelt sie weitere Maßnahmen, um die Agrar- und Ernährungswirtschaft beim notwendigen Umbau in Richtung Nachhaltigkeit zu unterstützen. Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts nahm die Rentenbank mittel- und langfristige Kapitalmarktmittel in Höhe von 10,5 Mrd. Euro (2022: 11,8 Mrd. Euro) auf. Das Betriebsergebnis 2023 vor Risikovorsorge und Bewertung liegt mit 197,3 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahr (2022: 157,8 Mio. Euro). Die Kapitalquoten befinden sich weiterhin auf einem sehr guten Niveau.

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Ernst & Young EY:

EU-Neuwagenmarkt unter Druck,

Elektromarktanteil weiter rückläufig

Stuttgart (18.4.24) – Dem Aufwärtstrend auf dem EU-Neuwagenmarkt droht die Puste auszugehen. Im März schrumpfte der Pkw-Absatz um fünf Prozent, in immerhin 22 der 27 Ländern waren die Neuzulassungen rückläufig. Zum Teil ist dieser Rückgang allerdings auf Kalendereffekte zurückzuführen – Ostern lag in diesem Jahr im März, im Vorjahr im April. Dementsprechend wird der EU-Neuwagenmarkt im April voraussichtlich ein deutliches Wachstum aufweisen.

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Deutsche Bank Immobilien:

Immobilienkäufer zögern

Bonn (17.4.24) – Der Immobilienmarkt ist im Umbruch: Gestiegene Zinsen, fallende Reallöhne und Inflation haben die Preisrallye beendet, die Nachfrage nach Wohneigentum wurde spürbar gebremst. Laut einer YouGov-Umfrage im Auftrag von Deutsche Bank Immobilien hat die Mehrheit der Kaufinteressenten ihre Absichten aber nicht aufgegeben, sondern nur aufgeschoben. Aktuell planen 16 Prozent der Deutschen, in den nächsten Jahren Wohneigentum zu kaufen. Damit sind es nur etwas weniger als im Januar 2023 mit 18 Prozent und im März 2021 mit knapp 19 Prozent. Allerdings zögern derzeit 71 Prozent der potenziellen Immobilienkäufer, ihre Pläne tatsächlich umzusetzen. Die Gründe: 34 Prozent warten auf weiter sinkende Preise für Wohneigentum, 31 Prozent spekulieren auf niedrigere Zinsen für Hypothekendarlehen und knapp 23 Prozent hoffen auf neue staatliche Förderprogramme für den Kauf oder die Modernisierung der eigenen vier Wände.

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DIW:

In Deutschland wird so viel gearbeitet wie noch nie – durchschnittliche Wochenarbeitszeit geht seit der

Wiedervereinigung aber zurück

Berlin (17.4.24) – Im wiedervereinigten Deutschland wurde noch nie so viel gearbeitet wie im Jahr 2023. Gleichzeitig ist die durchschnittliche Wochenarbeitszeit der Beschäftigten in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gesunken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und der Volkwirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR). Danach arbeiteten die abhängig Beschäftigten im vergangenen Jahr insgesamt rund 55 Milliarden Stunden, 1991 waren es noch 52 Milliarden. „Das Gesamtarbeitsvolumen ist vor allem gestiegen, weil immer mehr Frauen erwerbstätig sind“, sagt Studienautor Mattis Beckmannshagen, wissenschaftlicher Mitarbeiter des SOEP im DIW Berlin. „Allerdings ist fast die Hälfte der Frauen in Deutschland teilzeitbeschäftigt, obwohl einige gern mehr arbeiten würden. Ihr Potenzial für den Arbeitsmarkt bleibt also teilweise ungenutzt.“ weiterlesen
IMK Inflationsmonitor:

Teuerungsraten mancher Haushalte unterschreiten

Inflationsziel – EZB verzögert Zinswende

Düsseldorf (17.4.24) – Die Inflationsrate in Deutschland ist im März auf 2,2 Prozent gesunken und hat damit das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent fast erreicht. Die Inflationsbelastung verschiedener Haushaltstypen, die sich nach Einkommen und Personenzahl unterscheiden, lag relativ nah beieinander. Der Unterschied zwischen der höchsten und der niedrigsten haushaltsspezifischen Rate betrug 1,3 Prozentpunkte. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor waren es 2,4 Prozentpunkte und auf dem Höhepunkt der letzten Inflationswelle sogar 3,1 Prozentpunkte. Während einkommensschwache Haushalte im Mittel des Jahres 2022 und auch 2023 eine deutlich höhere Teuerung schultern mussten als Haushalte mit mehr Einkommen, war ihre Inflationsrate im März 2024 unterdurchschnittlich: Der Warenkorb von Alleinlebenden mit niedrigen Einkommen verteuerte sich um 1,3 Prozent, der von Familien mit niedrigen Einkommen um 1,4 Prozent. Das ergibt der neue IMK Inflationsmonitor, den das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung vorlegt.* Angesichts der deutlich abgeschwächten Inflation und einer schwachen Wirtschaftsentwicklung habe die Europäische Zentralbank (EZB) vergangene Woche den Einstieg in eine bereits überfällige Zinswende verpasst, sie sollte nun schnellstmöglich mit Zinssenkungen beginnen, mahnen die Forschenden. weiterlesen
ZEW:

Konjunkturerwartungen auf

höchstem Stand seit März 2022

Mannheim (16.4.24) – Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen in der Umfrage vom April 2024 erneut an. Sie liegen mit plus 42,9 Punkten um 11,2 Punkte über dem Wert vom März. Im Gegensatz dazu stagniert die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage. Der Lageindikator verändert sich lediglich um plus 1,3 Punkte und liegt nun bei minus 79,2 Punkten.

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DSW:

62,5 Mrd. Euro für Aktionäre – neuer Dividenden-Rekord

Düsseldorf (15.4.24) – Die 160 in DAX, MDAX und SDAX gelisteten deutschen Aktiengesellschaften werden dieses Jahr rund 62,5 Mrd. Euro an ihre Aktionäre ausschütten. Der Vorjahreswert wird damit um 1,6% übertroffen – trotz des Quasi-Ausfalls bei Bayer, des Rückgangs bei BMW und der staatshilfebedingten Streichung bei Fresenius. Das ist ein Ergebnis der „Dividendenstudie Deutschland“, die nun in 14. Auflage vom isf Institut for Strategic Finance der FOM Hochschule in Kooperation mit der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW) vorgelegt wurde. weiterlesen
Ernst & Young EY:

Autokonzerne erzielten 2023 Rekord-Marge – erste Bremsspuren im vierten Quartal  

Stuttgart (14.4.24) – Dank hoher Neuwagenpreise und eines Absatzwachstums von sieben Prozent konnten die weltgrößten Autokonzerne im vergangenen Jahr erneut Rekordumsätze und -gewinne einfahren: Der Gesamtumsatz stieg um 14 Prozent auf 2,05 Billionen Euro, der Gewinn kletterte sogar um 15 Prozent und erreichte 176 Milliarden Euro. Die Marge lag mit 8,6 Prozent leicht über dem Vorjahreswert von 8,5 Prozent. Zum Vergleich: In den fünf Jahren vor Ausbruch der Pandemie hatte die Gewinnmarge der Unternehmen nur durchschnittlich 5,5 Prozent betragen. Allerdings trübte sich das Bild im vierten Quartal ein: Der Umsatz stieg nur noch um neun Prozent, der Gewinn schrumpfte sogar um fünf Prozent. weiterlesen
Forum Fairer Handel: 

Der In Good Company-Report holt Vorreiter ins Rampenlicht  

Berlin (11.4.24) – Was haben Kaffee, Kondome und Klamotten gemeinsam? Die Kraft der Veränderung! Zumindest, wenn die Unternehmen hinter diesen Produkten In Good Company sind. Der In Good Company-Report des Forum Fairer Handel (FFH) untersucht die Ansätze und Strukturen von acht Fair-Handels- und Sozialunternehmen. Er zeigt auf, wie sie ihren Zweck in ihr Unternehmensdesign integriert haben und ihn in ihrer täglichen Arbeit leben: Business as un-usual, in Kooperation statt in Konkurrenz, mit Vorbildfunktion und Vision für ein nachhaltiges Unternehmer*innentum. Conflictfood, einhorn, El Puente, fairafric, FOLKDAYS, GEPA – The Fair Trade Company, Kaffee-Kooperative und WeltPartner sind die Pioniere des ersten In Good Company-Reports, der am 17. April im Impact Hub Berlin präsentiert wird. weiterlesen
KfW Research:

Stromversorgung in Europa ist auf dem Weg zur Dekarbonisierung bis 2040

Frankfurt/Main (11.4.24) – Bis 2050 will Europa als erster Kontinent klimaneutral sein. Gemäß der jüngst veröffentlichen Zwischenziele strebt die Europäische Union an, den Stromsektor bereits bis zum Jahr 2040 nahezu vollständig zu dekarbonisieren. Eine aktuelle Studie von KfW Research untersucht, wie es aktuell um die Dekarbonisierung der Stromversorgung in Europa bestellt ist. Die KfW stellte die Studie am Donnerstag in Frankfurt am Main vor. weiterlesen
Lazard AM:

Zinswende, Geopolitik und Wahlen –  Worauf sollten sich Anleger einstellen?

Frankfurt/Main (10.4.24) – Das Jahr 2024 verlief bisher anders als es die meisten Anleger erwartet hatten. Die Rezession ist ausgeblieben. In den USA wird mittlerweile eine sehr sanfte oder sogar keine Landung erwartet, und auch für die Eurozone ist die Rezessionswahrscheinlichkeit aufgrund positiver Konjunkturüberraschungen drastisch gesunken. Industrie und Verbraucher haben sich schneller als erwartet an die höheren Zinsen angepasst. Wie sind die weiteren Aussichten für 2024 und wo bieten sich Anlagechancen? Desiree Sauer, Investmentstrategin bei Lazard Asset Management, gibt Antworten. weiterlesen
DIW:

Erneuerbare-Energien-Pool sorgt für günstige und stabile Strompreise

Berlin (10.4.24) – Auch wenn erneuerbare Energien immer günstiger werden und ihr Anteil am Strommix im Zuge der Energiewende stetig wächst, schwanken Strompreise weiterhin unvorhersehbar. Dies verunsichert private Haushalte sowie Unternehmen und lässt sie Investitionen scheuen. Ein Erneuerbare-Energien-Pool würde zu stabileren und geringeren Stromkosten beitragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Abteilung Klimapolitik im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „Das Poolkonzept lässt Stromkund*innen finanziell von der Energiewende profitieren“, so Studienautor Leon Stolle. „Zugleich verbessern sich die Finanzierungsbedingungen für neue Windkraft- und Solarprojekte – sie werden günstiger und können verlässlicher umgesetzt werden.“ weiterlesen
Deutsche Telekom:

Voller Zuversicht dank Innovationskraft und Wachstumsprofil

Bonn (10.4.24) – Nach dem sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2023 sieht Vorstandsvorsitzender Tim Höttges die Telekom gut aufgestellt für weiteres Wachstum. Zu den Schlüsselfaktoren zählten dabei Innovationen wie Künstliche Intelligenz (KI). Beim Aktionärstreffen von Europas führendem Telekommunikationsunternehmen im World Conference Center in Bonn äußerte sich Höttges zuversichtlich. „Wir schaffen das trotz Gegenwind. Und trotz harter Regulierung.“ Und er ergänzte: „Zukunft ist nicht der Horizont. Sie beginnt direkt vor unseren Füßen. Wir gestalten sie. Mit jedem Schritt.“ weiterlesen
Capital Group:

Fünf Gründe für Anleger optimistisch zu bleiben

Frankfurt/Main (9.4.24) – Angesichts der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, der schwelenden Spannungen zwischen den USA und China und eines umstrittenen US-Präsidentschaftswahlkampfs sind viele Anleger weiterhin verunsichert. Aber es gibt auch positive Trends, die häufig von negativen Ereignissen überschattet werden. Matthias Mohr, Managing Director Financial Intermediaries Germany & Austria bei Capital Group, identifiziert fünf Gründe für Anleger, optimistisch in die Zukunft zu blicken. weiterlesen
BVR:

Tür ist offen für erste EZB-Leitzinssenkung im Juni,

Geldpolitik muss aber vorsichtig bleiben

Berlin (9.4.2024) – Die Tür ist offen für eine erste Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) auf der kommenden Ratssitzung am 11. Juni. Zu dieser Einschätzung kommt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seinem aktuellen Konjunkturbericht. BVR-Chefvolkswirt Dr. Andreas Bley: „Die Inflation ist deutlich gesunken und das EZB-Ziel von 2 Prozent ist bereits in Sicht. Damit kann die Geldpolitik eine erste Zinssenkung im Juni wagen.“ Der BVR erwartet dann eine Senkung des für den Geldmarkt wichtigen Einlagesatzes von 4,00 Prozent auf 3,75 Prozent. Doch bleiben die Unsicherheiten hoch. Die Energiepreise steigen aktuell wieder an und die Löhne wachsen kräftig. Daher sollte die EZB jeden weiteren Zinsschritt von der Datenlage abhängig machen. weiterlesen
Ernst & Young EY:

Gewinn europäischer Großbanken steigt auf 10-Jahres-Hoch … auf  knapp 100 Mrd. Euro

Frankfurt/Main (7.4.24) – Im Jahr 2023 konnten sowohl die US-Großbanken als auch Europas Top-Institute weiter steigende Nettogewinne verbuchen: Der Nettogewinn der europäischen Top-Banken erreichte 2023 mit fast 100 Milliarden Euro den mit Abstand höchsten Wert der vergangenen zehn Jahre; er übertraf den Vorjahreswert um immerhin 29 Prozent. Die zehn größten US-amerikanischen Banken erzielten einen kumulierten Nettogewinn von rund 146 Milliarden Euro, ein Plus von rund vier Prozent im Jahresvergleich und der zweithöchste Wert der vergangenen zehn Jahre. Noch höher hatte er mit rund 184 Milliarden Euro nur 2021 gelegen. In allen Jahren der letzten Dekade übertraf der Nettogewinn der amerikanischen Top 10 den der europäischen Top Banken.

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Statistisches Bundesamt:

Importpreise im Februar 2024: -4,9 % gegenüber Februar 2023

Wiesbaden (5.4.24) – Die Importpreise waren im Februar 2024 um 4,9 % niedriger als im Februar 2023.Im Januar 2024 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -5,9 % gelegen, im Dezember 2023 bei -7,0 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sanken die Einfuhrpreise im Februar 2024 gegenüber dem Vormonat Januar 2024 um 0,2 %.
VDIK:

Neuzulassungen der Elektrofahrzeuge im Rückwärtsgang

Bad Homburg (4.4.24) – Der deutsche Pkw-Markt verzeichnete im März im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Rückgang um 6,2 Prozent auf 263.844 Neuzulassungen. Allerdings hatte der März 2023 drei Arbeitstage mehr. Im ersten Quartal 2024 stiegen die Pkw-Zulassungen gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,2 Prozent auf 694.785 Einheiten. Deutlich im Minus waren dagegen die Neuzulassungen der rein batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV). Im März gingen die BEV-Neuzulassungen um 28,9 Prozent zurück, im ersten Quartal um 14,1 Prozent. weiterlesen
Vates Invest:

Versagt die Zinsstruktur als Rezessionsindikator? Ja. Und nein!

Obertshausen (4.4.24) –  Anhand der Zinsstrukturkurve ließen sich über Jahrzehnte treu Rezessionen vorhersagen. Doch derzeit scheint der Indikator nicht zu funktionieren: Er sendet stetige Warnungen, doch die Rezession will nicht kommen. „Das heißt aber erst einmal nur, dass ein sehr verlässlicher Indikator einmal ein Fehlsignal senden könnte“, sagt Benjamin Bente, Geschäftsführer der Vates Invest GmbH. „Damit läge seine Trefferquote seit den 1960er-Jahren aber immer noch bei herausragenden 80 Prozent.“ Weshalb der Indikator auf keinen Fall ignoriert oder gar abgeschrieben werden sollte.

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Genoverband:

Volks- und Raiffeisenbanken 2023 mit Wachstum bei Krediten und Einlagen

Neu Isenburg (2.4.24) – Die 286 Volksbanken und Raiffeisenbanken unter den insgesamt 301 Mitgliedsbanken* des Genoverbandes in 14 Bundesländern können für 2023 über ein Kredit- und Einlagenwachstum berichten: Während die Finanzierungen um 3,1 % auf 320,0 Mrd. Euro zulegen, beträgt das Einlagen-Plus 0,7 % auf 345,6 Mrd. Euro. Die gesamte Bilanzsumme der genossenschaftlichen Ortsbanken in 14 Bundesländern steigt um 0,9 % auf 474 Mrd. Euro. Die durchschnittliche Bilanzsumme wächst – auch bedingt durch 16 Fusionen – um 6,9 % auf knapp 1,7 Mrd. Euro. weiterlesen
Ernst & Young EY:

Rekordumsatz am Automobilstandort Deutschland – Erstes Beschäftigungsplus seit fünf Jahren

Stuttgart (2.4.24) – Dank überwundener Produktionsengpässe wurde am Automobilstandort Deutschland im vergangenen Jahr mehr Umsatz erwirtschaftet als je zuvor: Die in Deutschland ansässigen Autohersteller und -zulieferer steigerten ihre hierzulande erwirtschafteten Umsätze im Jahr 2023 insgesamt um zehn Prozent auf 558 Milliarden Euro. Dabei schnitten die Autohersteller mit einem Umsatzwachstum von elf Prozent erneut besser ab als die Zulieferer, die ein Plus von neun Prozent verzeichneten. Vor allem im zehn-Jahres-Vergleich zeigt sich, wie weit die Schere zwischen Herstellern und Zulieferern auseinandergeht: Seit 2014 stieg der Umsatz der Zulieferer in Deutschland um 25 Prozent, während die Hersteller mehr als doppelt so stark – um 59 Prozent – zulegten.

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DIW u. a.:

Deutsche Wirtschaft legt

Wachstumspause ein

Berlin (27.3.24) –  Die Wirtschaft in Deutschland ist aus Sicht der fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute angeschlagen. In ihrem Frühjahrsgutachten revidieren sie ihre Prognose für das laufende Jahr deutlich nach unten und erwarten nun nur noch einen Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent. Im Herbstgutachten standen noch 1,3 Prozent in Aussicht. Für das kommende Jahr belassen sie die Prognose mit plus 1,4 Prozent nahezu unverändert (bislang 1,5 Prozent). Die Wirtschaftsleistung fällt dann aber infolge der verzögerten Erholung um über 30 Milliarden Euro niedriger aus.

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