Rentenbank und TechQuartier starten dritten Accelerator –

Fokus auf AgTech und FoodTech

Frankfurt/Main (4.6.20) – Zusammen mit dem Frankfurter TechQuartier richtet die Landwirtschaftliche Rentenbank vom 28. bis 30. September 2020 erneut einen Accelerator für Start-ups aus. Ergänzt wird das mehrtägige Programm erstmals auch durch Webinare im Vorfeld. Der für die Teilnehmer kostenlose Accelerator richtet sich an deutsche Start-ups, die innovative Produkte, Verfahren oder Systeme mit Mehrwert für die Agrar- und Ernährungswirtschaft entwickeln. weiterlesen

SAFE-Direktor Jan Krahnen: „Die Entscheidung der EZB übertrifft die Markterwartungen“ 

Frankfurt/Main (4.6.20) – Der wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung SAFE, Jan Pieter Krahnen, sieht in der aktuellen geldpolitischen Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) eine starke Akzentsetzung im Vergleich zu den bisher auf nationaler Ebene geschnürten Corona-Krisenpaketen.  Der EZB-Rat hat sich dazu entschieden, das Volumen des im März 2020 aufgelegten „Pandemic Emergency Purchase Programme“ (PEPP) zur Eindämmung der Corona-Krise in der Eurozone um weitere 600 Milliarden Euro auf insgesamt 1,35 Billionen Euro zu erhöhen. Zudem soll das Wertpapierkaufprorgamm mindestens bis Ende Juni 2021 laufen. SAFE-Direktor Jan Krahnen sagt dazu:

„Die Entscheidung der EZB, das PEPP aufzustocken, übertrifft die Markterwartungen und setzt einen starken Akzent, ähnlich wie es bereits die deutsche und die französische Regierung sowie die EU-Kommission mit ihren eigenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise getan haben. Bedeutsam an der EZB-Entscheidung ist auch die Betonung der flexiblen Umsetzung, was darauf schließen lässt, dass die Wertpapierkäufe keinem festen nationalen Schlüssel folgen und zugleich Unternehmenswerte mit berücksichtigen. Inwieweit damit allerdings Finanzstabilitätsaspekten Rechnung getragen wird, wird sich erst aus den Details der praktischen Umsetzung des PEPP ergeben.“


WWF und Allianz Research Report sieht historische Chance, Weichen für grünes und soziales Wachstum zu stellen

München/Berlin (4.6.20) – „Wir haben heute die historische Chance, die Weichen für ein nachhaltiges Wachstum zu stellen. Aber öffentliche Budgets sind nicht unbegrenzt. Deshalb müssen wir – mit Blick auf die wirtschaftliche Erholung und die Erreichung von gesellschaftlichen Zielen – privates Kapital mobilisieren“, sagt Ludovic Subran, Chefökonom der Allianz. „Eine klare Verknüpfung von Klimazielen mit Investitionsprogrammen unterstützt widerstandsfähigere Strukturen, langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung.“

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Gothaer Konzern forciert nachhaltige Kapitalanlage: Jetzt Mitglied bei UN PRI

Köln (4.6.20) – Die Gothaer engagiert sich zukünftig noch stärker im Bereich Nachhaltigkeit und bündelt die bereits laufenden und künftigen Aktivitäten an einer zentralen Stelle. Hierfür wurde Anfang 2020 ein neuer Bereich mit direkter Anbindung beim Vorstand geschaffen. „Die Gothaer versteht sich als Teil der Gesellschaft und ist sich ihrer Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft, aber auch der Umwelt, sehr bewusst“, erklärt Dr. Karsten Eichmann, Vorstandsvorsitzender der Gothaer.

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Commerzbank:  Chefvolkswirt Krämer hält Konjunkturpaket für „besser als gedacht“

Dr. Jörg Krämer ist Chefvolkswirt der Commerzbank – Foto: PK/Archiv

Frankfurt/Main (4.6.20) – Und so begründet Jörg Krämer sein Urteil:  Das gestern Abend beschlossene Konjunkturpaket mit einem Volumen von 130 Mrd Euro ist besser als gedacht. So führt die überraschend aufgenommene befristete Senkung der Mehrwertsteuer zum Vorziehen von Konsum und hilft allen Branchen. Trotzdem erwarten wir weiter keinen V-förmigen Aufschwung der deutschen Wirtschaft. Drei Teilpakete Die schwarz-rote Koalition hat sich gestern Abend nach langen Verhandlungen auf ein Konjunkturpaket geeinigt. Es hat ein Volumen von 130 Mrd Euro und umfasst (1) ein Konjunkturpaket im engeren Sinne (77 Mrd Euro), (2) ein sogenanntes Zukunftspaket zur Förderung von Technologien und Klimawende (50 Mrd Euro) und (3) Ausgaben zur Unterstützung anderer Länder (3 Mrd) Euro.

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Frankfurter Bankgesellschaft Gruppe:

Trotz Corona weiter auf Erfolgskurs

Frankfurt/Main (3.6.20) – Die Frankfurter Bankgesellschaft Gruppe verzeichnet erneut einen Rekordzuwachs der verwalteten Mittel und erweitert ihr Leistungsangebot um M&A-Beratung für mittelständische Familienunternehmen. Für die Frankfurter Bankgesellschaft Gruppe endete das Geschäftsjahr 2019 – das zehnte seit Bestehen des Instituts in seiner heutigen Form – mit einem erneuten Rekord: Das Anlagevolumen stieg zum 31.12.2019 auf rund CHF 12,4 Mrd., was einem Bruttozuwachs von 35,4 Prozent entspricht. Abermals hat sich die Frankfurter Bankgesellschaft damit weitaus besser entwickelt als der Marktdurchschnitt und konnte ihre Position unter den zehn größten Privatbanken in Deutschland festigen. Unverändert ist sie zudem eine der beiden größten Privatbanken mit deutschem Eigentümer in der Schweiz.

Foto: Frankfurter Bankgesellschaft

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Deutsche Bank: Geht doch!

Erste eigene grüne Anleihe emittiert

Frankfurt/Main (2.6.20) – Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DB / NYSE: DB) hat ihre erste eigene grüne Anleihe erfolgreich am Markt platziert. Die Anleihe mit sechsjähriger Laufzeit hat ein Volumen von 500 Millionen Euro und ist mit einem Kupon von 1,375 Prozent ausgestattet. Mit den Erlösen der Emission werden ausschließlich nachhaltige Projekte refinanziert, zum Beispiel der Ausbau erneuerbarer Energien. weiterlesen

innogy geht im E.ON-Konzern auf –

Verschmelzungs­rechtlicher Squeeze-out abgeschlossen

Essen (2.6.20) – Mit der heutigen Eintragung in das Handelsregister endet der verschmelzungsrechtliche Squeeze-out im Zuge der Übernahme von innogy durch E.ON. „Wir freuen uns sehr, dass wir heute den letzten großen Schritt zur vollständigen Übernahme und Integration von innogy vollziehen konnten. Wir konzentrieren uns in den kommenden Monaten auf den Abschluss der faktischen Integration aller früheren innogy-Aktivitäten in unseren Konzern. Wir werden dabei sicherstellen, dass die Anliegen unserer Kunden weiterhin immer Vorrang haben“, sagte E.ON-Vorstandsvorsitzender Johannes Teyssen. weiterlesen

IG Metall: Vorschläge für ein Konjunkturpaket

Frankfurt/Main (29.5.20) – Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaft im Griff: Viele Betriebe verlieren Tag für Tag Liquidität, Insolvenzen drohen gerade bei kleineren und mittleren Unternehmen. Das Bruttoinlandsprodukt, das zeigen alle Prognosen, wird deutlich sinken. „Weltweit erleben wir derzeit die stärkste Rezession der Nachkriegsgeschichte. Über die bisherigen Stützungsmaßnahmen hinaus gilt es daher jetzt, einen starken, kurzfristig wirksamen Nachfrageimpuls zu setzen, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen und zugleich den digitalen und ökologischen Umbau unserer Industrien langfristig voranzutreiben“, sagte Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, am Freitag in Frankfurt. weiterlesen

Helaba: Wechsel an der Spitze

Frankfurt/Main (29.5.20) – Herbert Hans Grüntker (65) beendet zum 31. Mai 2020 wie angekündigt (Helaba Presseinformation vom 13. Dezember 2019) seine Tätigkeit als Vorsitzender des Vorstandes der Helaba und geht in den Ruhestand. Grüntker hatte 2015 die Funktion des Vorstandsvorsitzenden übernommen. Bereits im vergangenen Dezember haben Verwaltungsrat und Trägerversammlung Thomas Groß (54) zu seinem Nachfolger bestellt. Groß, der seit 2012 Mitglied des Helaba-Vorstandes ist und im Oktober 2015 zum Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden berufen wurde, übernimmt seine neue Funktion am 1. Juni 2020. weiterlesen

Allianz Global Pension Report 2020:

Hinter der demographischen Kurve

München (28.5.20) – Heute hat die Allianz ihren ersten „Global Pension Report“ veröffentlicht, der mit Hilfe des eigenen „Allianz Pension Index“ (API) Rentensysteme rund um den Globus analysiert. Der Index folgt einer einfachen Logik: Er beginnt mit der Analyse der demographischen und fiskalischen Grundvoraussetzungen und fährt dann fort, die beiden Hauptdimensionen eines jeden Rentensystems zu untersuchen: Nachhaltigkeit und Angemessenheit. Der Index ruht daher auf drei Sub-Indizes und berücksichtigt insgesamt 30 Parameter, die Werte zwischen 1 und 7 annehmen können, wobei 1 den besten Wert bezeichnet. Mit der gewichteten Summe aller Parameter weist der API jedem der analysierten 70 Länder einen Wert zwischen 1 und 7 zu und erlaubt so eine umfassende Einschätzung des jeweiligen Systems. weiterlesen

VCI: Chemie robust ins Krisenjahr 2020 gestartet

Frankfurt/Main (27.5.20) – Die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland hat die Corona-Pandemie im ersten Quartal 2020 noch nicht mit voller Wucht zu spüren bekommen. Das geht aus dem aktuellen Quartalsbericht hervor, den der Verband der Chemischen Industrie (VCI) veröffentlicht hat. Produktion und Umsatz in Deutschlands drittgrößter Industriebranche legten sogar zu. Vor allem wegen einer hohen Nachfrage nach Pharmazeutika, verschiedensten Hygieneartikeln und Verpackungsmaterialien blieb die Chemie auch im März noch von größeren Rückschlägen verschont. Dennoch erwartet die Branche eine schwere Rezession, wie eine VCI-Mitgliederbefragung zeigt. Rückläufige Aufträge, gestörte Lieferketten und fehlende Transportkapazitäten machen den Unternehmen zu schaffen.

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DIW Konjunkturbarometer Mai:

Drastischer Einbruch im zweiten Quartal

Berlin (27.5.20) – Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) fällt im Mai auf einen neuen Tiefststand von 20 Punkten. Im April hatte der Wert für das zweite Quartal immerhin noch bei knapp 37 Punkten gelegen. Angesichts der bis in den Mai verordneten Lockdown-Maßnahmen dürfte die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal um mehr als zehn Prozent gegenüber dem ersten Vierteljahr einbrechen. Im Zuge der teilweisen Lockerungen nimmt die Wirtschaft zwar wohl wieder etwas Fahrt auf. Dies zeigt auch die jüngste Aufhellung der Geschäftserwartungen der Unternehmen. „Der Einbruch ist aber drastisch und eine vollständige Erholung wird sehr lange auf sich warten lassen“, sagt DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen. „Das Auslandsgeschäft dürfte angesichts der weltweit verheerenden Folgen der Corona-Pandemie wegbrechen und die Nachfrage vor allem nach Investitionsgütern schwach bleiben. Das trifft die stark auf solche Güter ausgerichtete deutsche Volkswirtschaft in besonderem Maße.“

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Grafik: DIW Berlin

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Mercedes-Benz: Energieeffizienz, Grünstrom und nachhaltige Wärmeversorgung – Werke produzieren ab 2022 weltweit CO2-neutral

Stuttgart (25.5.20) – Auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität kommt der Fahrzeugproduktion eine ganz entscheidende Rolle zu. Mit Blick auf die dort eingesetzte Energie erreicht die Mercedes-Benz AG einen weiteren bedeutenden Meilenstein: Die eigenen Werke werden ab 2022 CO2-neutral produzieren. Dies umfasst mehr als 30 Pkw- und Van-Werke weltweit und ist ein weiterer Schritt in der Umsetzung der „Ambition2039“, nach der das Unternehmen ab 2039 eine CO2-neutrale Neuwagenflotte anstrebt. In einem ersten Schritt werden Emissionen, die in der Mercedes-Benz Fahrzeug-Produktion und bei der Energieversorgung der Werke anfallen, konsequent reduziert beziehungsweise wo möglich ganz vermieden. Das Unternehmen setzt dabei auf drei strategische Säulen: kontinuierliche Steigerung der Energieeffizienz, Nutzung von Grünstrom sowie Implementierung einer nachhaltigen Wärmeversorgung.

Lufthansa: Stabilisierungspaket perfekt

Frankfurt/Main (25.5.20) – Die Deutsche Lufthansa AG ist vom Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesrepublik Deutschland informiert worden, dass der WSF dem Stabilisierungspaket für das Unternehmen zugestimmt hat. Auch der Vorstand befürwortet das Paket.Das Paket sieht Stabilisierungsmaßnahmen und Kredite von bis zu 9 Milliarden Euro vor. weiterlesen

KfW-German Venture Capital Barometer:  Corona-Schock –

VC-Geschäftsklima stürzt ab

Frankfurt/Main (22.5.20) – Die ungewissen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben den deutschen VC-Markt verunsichert. Das Geschäftsklima ist auf ein Allzeittief abgestürzt. Im 1. Quartal 2020 gibt der Geschäftsklimaindikator des Frühphasensegments um 72,3 Zähler auf -61,3 Saldenpunkte nach – ein in dieser Größenordnung noch nie da gewesener Einbruch. Die Bewertungen sowohl der aktuellen Geschäftslage als auch der Geschäftserwartungen durch die VC-Investoren haben sich massiv verschlechtert. Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage fällt um -66,6 Zähler auf -52,6 Saldenpunkte, der Indikator für die Geschäftserwartung um -77,9 Zähler auf -69,9 Saldenpunkte. weiterlesen

Ernst & Young: Historischer Einbruch auf dem europäischen Neuwagenmarkt – keine rasche Erholung in Sicht 

Frankfurt/Main (19.5.20) – Der EU-Neuwagenmarkt ist im April so stark eingebrochen wie nie zuvor – um 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Europaweit die drastischsten Rückgänge verzeichneten die Länder, die am stärksten von der Covid-19-Pandemie betroffen waren und die massivsten Eindämmungsmaßnahmen umsetzten: In Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien und Spanien sanken die Neuzulassungen jeweils um fast 90 Prozent und mehr. weiterlesen

BVR: Wirtschaftlicher Tiefpunkt wird bald durchschritten, Inflation bleibt gedämpft

Berlin (19.5.20) – Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sieht im jüngsten Anstieg der ZEW-Konjunkturerwartungen von 28,2 auf 51,0 Punkte ein Zeichen dafür, dass die wirtschaftliche Talfahrt hierzulande bald auslaufen könnte. „Sollte es zu keiner weiteren Infektionswelle kommen, dürfte die durch das Coronavirus ausgelöste Rezession ab der zweiten Jahreshälfte 2020 einer allmählichen Erholung weichen“, so BVR-Vorstand Dr. Andreas Martin. Die Preisdynamik werde aber weiterhin durch die Folgen der Pandemie gedämpft bleiben.

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Q CELLS: Unternehmen Zugang zu günstigem Solarstrom ohne eigene Investitionskosten ermöglicht

Berlin (18.5.20) – Q CELLS erweitert sein Portfolio an sauberen Energielösungen für Unternehmen um die beiden Angebote Power Contracting und Pacht von Solaranlagen. Unternehmen beziehen somit kostengünstigen Solarstrom vom eigenen Dach, ohne die Investitionskosten für eine Solaranlage tragen zu müssen und erhalten auch gleich den Reststrom aus 100% erneuerbaren Quellen und aus einer Hand – von Q CELLS.

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LFDE – La Financière de l’Échiquier:  Nachhaltigkeit sorgt für überragende Börsen-Performance – Von Sonia Fasolo, SRI-Leiterin

Frankfurt/Main (18.5.20) – Die Erkenntnis, dass Unternehmen, die besonders gut in den Kriterien Umwelt, Soziales und Governance (ESG) bewertet werden, auch an der Börse outperformen, hat sich auch im vergangenen Jahr bestätigt. Seit 10 Jahren untersuchen wir den Zusammenhang zwischen ESG-Bewertung und Performance und können nachweisen, dass sich Nachhaltigkeit positiv auswirkt – und keinesfalls ein Nachteil ist, wie es manche Investoren glauben. weiterlesen

IMK: Rezessionsgefahr in den kommenden Monaten bei 100 Prozent – Konjunkturindikator zeigt „rot“

Düsseldorf ( 15.5.20) – Die deutsche Wirtschaft durchläuft in Folge der Corona-Pandemie derzeit und in den kommenden drei Monaten eine tiefe Rezession. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung für den Zeitraum von Mai bis Ende Juli. In der Drei-Monats-Prognose zeigt der Indikator, der die aktuellsten verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage bündelt, ein Rezessionsrisiko von 100 Prozent an – nach 78 Prozent im April. Das nach dem Ampelsystem arbeitende IMK-Frühwarnsystem  steht deshalb auf „rot“ (akute Rezessionsgefahr bei mehr als 70 Prozent Wahrscheinlichkeit).

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WSI-Befragung unter rund 7700 Erwerbstätigen:  Erwerbstätige Mütter tragen Hauptlast zusätzlicher Sorgearbeit in Corona-Zeiten

Düsseldorf (14.5.20) – Die Coronakrise stellt eine enorme Belastung dar für das Gesundheitswesen, die Volkswirtschaft, den Sozialstaat – und für die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern. Bestehende Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern nehmen momentan zu, Fortschritte bei der Aufteilung von Erwerbs- und unbezahlter Sorgearbeit werden in vielen Familien zumindest zeitweilig zurückgenommen. Diese Tendenz ist in Haushalten mit niedrigeren oder mittleren Einkommen stärker ausgeprägt als bei höheren Einkommen, auch weil Personen mit höheren Einkommen generell während der Pandemie seltener ihre Erwerbsarbeit einschränken müssen. Das zeigen Ergebnisse einer aktuellen Online-Befragung, für die im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung 7677 Erwerbstätige interviewt wurden.* Die Anfang bis Mitte April von Kantar Deutschland durchgeführte Befragung bildet die Erwerbspersonen in Deutschland im Hinblick auf Geschlecht, Alter, Bildung und Bundesland repräsentativ ab. „Die Pandemie legt nicht nur problematische Ungleichheiten in den wirtschaftlichen und sozialen Möglichkeiten offen, sie verschärft sie oft noch“, warnt Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, die wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Neben Beschäftigten mit niedrigeren Einkommen, in Betrieben ohne Tarifvertrag oder Betriebsrat seien Frauen derzeit überproportional belastet. Kohlrausch hat die Befragung gemeinsam mit WSI-Forscherin Dr. Aline Zucco ausgewertet.

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Ernst & Young: DAX-Konzerne erlebten im ersten Quartal Gewinneinbruch um ein Viertel

 Stuttgart ( 14.5.20) – Trotz der weltweiten Ausbreitung des Corona-Virus seit Beginn dieses Jahres konnte die Mehrheit der DAX-Konzerne den Umsatz im ersten Quartal steigern. Insgesamt verzeichneten Deutschlands Top-Konzerne – ohne Banken – ein leichtes Umsatzplus von 1,6 Prozent. Der operative Gewinn (EBIT) schrumpfte hingegen um 24 Prozent. Elf Unternehmen schafften ein Gewinnplus. weiterlesen

VDIK: Corona-Krise trifft im April auch den Markt für alternative Antriebe

 Bad Homburg (13.5.20) – In Deutschland wurden im April 10.277 Elektrofahrzeuge neu zugelassen, dazu zählen reine Elektroautos, Plug-In-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge. Das Plus beträgt 32 Prozent. In den ersten drei Monaten dieses Jahres stand allerdings noch ein Zuwachs von 125 Prozent zu Buche. Die Neuzulassungen von reinen Elektroautos (BEV) gingen im April um 3 Prozent auf 4.635 Einheiten leicht zurück. Damit zeigen sich auch auf dem Markt für Elektrofahrzeuge die Folgen der Corona-Krise. Plug-In-Hybride (PHEV) wurden immer noch deutlich stärker nachgefragt als im Vorjahresmonat. Das Kraftfahrtbundesamt registrierte 5.618 neue PHEV (plus 87 Prozent). Im ersten Quartal lag der Zuwachs jedoch noch bei 258 Prozent.  weiterlesen

Commerzbank: Corona-Effekte belasten Ergebnis

Frankfurt/Main (13.5.20) – Die Commerzbank hat im ersten Quartal 2020 infolge der Corona-Krise ein Operatives Ergebnis von minus 277 Millionen Euro verbucht. Hier wirkten sich temporäre Bewertungseffekte und eine aufgrund der Corona-Pandemie gebuchte höhere Risikovorsorge negativ aus. Im Kundengeschäft verzeichnete die Bank jedoch eine gute Entwicklung und steigerte damit ihren Zins- und Provisionsüberschuss im Vergleich zum Vorjahresquartal insgesamt um 10 %. Ohne die Corona-bedingten Belastungen von insgesamt 479 Millionen Euro hätte die Bank operativ einen Gewinn von 202 Millionen Euro erzielt. Die harte Kernkapitalquote blieb trotz der Corona-Effekte mit 13,2 % auf einem komfortablen Niveau und bildet eine gute Basis für die Bewältigung der Krise sowie für die weitere Umsetzung der Strategie. Hier hat die Bank weitere Fortschritte gemacht. Die Komplettübernahme der comdirect befindet sich auf der Zielgeraden, nachdem der verschmelzungsrechtliche Squeeze-out bei der comdirect-Hauptversammlung beschlossen wurde. Zudem schloss die Commerzbank mit der erfolgreichen Übertragung der letzten Handelsbücher und Systeme an die Société Générale den Verkauf des Geschäftsbereichs Equity Markets & Commodities (EMC) vor wenigen Tagen wirtschaftlich ab. Derweil hat die Bank entschieden, den Verkauf der polnischen mBank angesichts der aktuellen Marktverwerfungen und mit Blick auf die eigene starke Kapitalposition nicht weiter zu verfolgen.

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