VDMA Robotik und Automation:

Wachstumsprognose halbiert – Impulse im Auslandsgeschäft

Frankfurt/Main (17.6.24) – Die Robotik und Automation in Deutschland wird bei verhaltener Inlandskonjunktur insbesondere vom Auslandsgeschäft getragen: Die Branche prognostiziert für 2024 eine Umsatzsteigerung von insgesamt 2 Prozent auf 16,5 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatten die Unternehmen mit einem Umsatzplus von 13 Prozent einen Rekord von 16,2 Milliarden Euro erzielt. weiterlesen
KfW:

Zahl der Existenzgründungen legt leicht auf 568.000 zu

Frankfurt/Main (17.6.24) – Nach dem deutlichen Rücksetzer im Vorjahr (- 9 %) ist die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland 2023 wieder angestiegen, allerdings nur leicht um 3 %: 568.000 Menschen gingen im vergangenen Jahr den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit, wie der aktuelle KfW-Gründungsmonitor von KfW Research zeigt. Die Entwicklungen bei Voll- und Nebenerwerbsgründungen verliefen unterschiedlich. Während im Vollerwerb die Zahl der Gründungen erneut zurückging auf 205.000 (- 8 %), legte sie bei Nebenerwerbsgründungen auf 363.000 zu (+ 11 %). weiterlesen
DIW:

Ende der konjunkturellen Schwäche – Deutsche Wirtschaft kommt in Gang

Berlin (14.6.24) – Die deutsche Wirtschaft berappelt sich – wenn auch nur langsam. Nach der aktuellen Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) wird die konjunkturelle Entwicklung in diesem Jahr stetig an Dynamik gewinnen, wobei sich der private Konsum zur treibenden Kraft für den Aufschwung entwickelt. Im kommenden Jahr geht es weiter bergauf. Wird das Wachstum für 2024 mit wohl 0,3 Prozent noch mager ausfallen – wenngleich besser als noch im Frühjahr erwartet –, dürfte sich der Aufholprozess in der Folge beschleunigen, so dass für 2025 ein solides Plus von 1,3 Prozent in Aussicht steht. weiterlesen
BearingPoint:

Online-Investieren wird in Deutschland immer beliebter – Neo-Broker stehen bei Anlegern hoch im Kurs

Frankfurt/Main (13.6.24) – Deutschlands Kleinanleger setzen in Anbetracht der derzeitigen Zins-Situation und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage auf Sicherheit und risikomindernde Anlageoptionen. Während Tages- und Festgeldprodukte mit 31% weiterhin die attraktivste Anlageklasse bleiben, gewinnen Aktien (20%) und ETFs (19%) an Bedeutung. Neben Tages- und Festgeldprodukten setzen sich – das belegt das wachsende Interesse an Aktien und ETFs – Anlegerinnen und Anleger immer häufiger mit chancenorientierten Anlageformen auseinander, die ihnen und ihrem Geld langfristige Potenziale eröffnen.
Grafik: BearingPoint

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Jupiter AM:

Die Mischung macht’s –

Die Bedeutung der Diversifikation

Von Jason Pidcock, Head of Strategy, Asian Income, und Sam Konrad, Investment Manager, Asian Equity Income bei Jupiter Asset Management
Frankfurt/Main (13.6.24) – Die Märkte sehen sich in diesem Jahr mit vielen Ungewissheiten und potenziellen Belastungsfaktoren konfrontiert – vom unsicheren Inflations- und Zinsausblick über mögliche unerwartete Politikwechsel infolge einer der vielen Wahlen, die in diesem Jahr weltweit abgehalten werden, bis hin zu umfangreicheren Handelsbeschränkungen, eskalierenden geopolitischen Spannungen und den andauernden Konflikten in der Ukraine und dem Nahen Osten. In Phasen wie diesen wird deutlich, wie schwierig Makroprognosen sind und warum die Diversifikation so wichtig für Anleger sein kann. weiterlesen
Amundi AM:

Bald drittgrößte Volkswirtschaft der Welt?

Investoren blicken interessiert auf Indien

Von Alessia Berardi, Head of Emerging Macro Strategy im Amundi Investment Institute, und Dinesh Ahuja, CIO des Fixed Income SBI Mutual Funds
Frankfurt/Main (12.6.24) – Narendra Modi ist auf dem Weg zu seiner dritten Amtszeit als Premierminister, aber er muss ohne eigene Mehrheit seiner Partei BJP regieren. Die große Frage ist, ob die geringere parlamentarische Mehrheit genügend Stabilität für die Fortführung der politischen Agenda bieten wird. Mehr Wünsche der Koalitionspartner müssen nun berücksichtigt werden. Kann die Regierung die Investitionsausgaben im gleichen Tempo fortsetzen oder kommt es zu einer Lockerung der Finanzpolitik zugunsten der Sozialausgaben? Die neue Regierung könnte ermutigt werden, den Mindestpreis für landwirtschaftliche Produkte, die Subventionen für Landwirte und die Mittelzuweisung für die Beschäftigungsgarantie im ländlichen Raum voranzutreiben. Außerdem könnten geplante Schlüsselreformen verzögert werden. Einige dieser Strukturreformen und die ehrgeizigsten wirtschaftspolitischen Ziele in den Bereichen Landwirtschaft, Land und Energie sind wichtig, um das Potenzial des Landes freizusetzen. Wir sollten jedoch die bereits erzielten Fortschritte bei der Erleichterung der Geschäftstätigkeit oder bei den Mikroreformen (digitaler Wandel und Arbeit) und die Kontinuität, die selbst eine kleinere Mehrheit ermöglicht, nicht unterschätzen.

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Statistisches Bundesamt:

Inflationsrate im Mai 2024 bei +2,4 %

Inflationsrate zieht wieder leicht an, vor allem in Folge steigender Preise für Dienstleistungen
Wiesbaden (12.6.24) –  Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Mai 2024 bei +2,4 %. Im April und März 2024 hatte die Veränderungsrate noch jeweils +2,2 % betragen. „Die Inflationsrate zieht damit wieder etwas an, vor allem wegen der weiterhin steigenden Dienstleistungspreise“, sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. „Die Energie- und Nahrungsmittelpreise dämpfen dagegen seit Jahresbeginn die Gesamtteuerung“, so Brand. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise im Mai 2024 gegenüber dem Vormonat April 2024 um 0,1 %. weiterlesen
Ernst & Young EY:

Deutsche Autokonzerne fallen zurück –

Umsatz- und Gewinnrückgang im ersten Quartal

Stuttgart (12.6.24) – Die deutschen Autobauer mussten im ersten Quartal dieses Jahres einen kräftigen Dämpfer hinnehmen: Mit einem Umsatzminus von zwei Prozent und einem Gewinneinbruch um ein Viertel entwickelten sich die drei deutschen Autokonzerne insgesamt deutlich schlechter als die Mehrheit ihrer Wettbewerber. Vor allem die japanischen Autobauer trumpfen derzeit auf: Sie konnten ihren Umsatz im Auftaktquartal um 17 Prozent erhöhen, der operative Gewinn stieg sogar um 87 Prozent. Die japanischen Hersteller profitierten dabei vom Wertverfall des Yen, der japanische Produkte im Ausland billiger macht und zu Wechselkursgewinnen bei der Umrechnung von im Ausland erzielten Umsätzen und Gewinnen in die japanische Währung führt.

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Commerzbank-Studie:

Nachholbedarf bei Nachlassplanung –

45 % der über 55-Jährigen ohne ein Testament

Frankfurt/Main (11.6.24) – Bei der Vermögensübertragung ist es für die meisten Befragten am wichtigsten, dass der eigene Wille erfüllt wird, dicht gefolgt von dem Wunsch, das Vermögen über Generationen zu erhalten. Ein Viertel möchte Steuern sparen. Und 21 % wollen Streit unter den Erbinnen und Erben vermeiden. Allerdings haben 45 % der über 55-Jährigen kein Testament gemacht. Sie sind mit der gesetzlichen Erbfolge zufrieden oder halten ein Testament für verfrüht. Und nur 60 % haben einer Vertrauensperson eine Konto- oder Depotvollmacht für den Notfall erteilt.
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Oxfam:

Nur 3% der G7-Militärausgaben könnten zur Beendigung des Welthungers und zur Lösung der Schuldenkrise im Globalen Süden beitragen

Berlin (12.6.24) –  Mit gerade einmal 2,9 Prozent (35,7 Milliarden US-Dollar) ihrer jährlichen Militärausgaben in Höhe von insgesamt 1,2 Billionen US-Dollar könnten die G7-Länder den Hunger in der Welt beenden und ihren fairen Anteil zur Lösung der Schuldenkrise im Globalen Süden beitragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Oxfam-Analyse im Vorfeld des G7-Gipfels im italienischen Borgo Egnazia.

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Statistisches Bundesamt:

Lebenshaltungskosten in den meisten Herkunftsstaaten von Fachkräften

deutlich niedriger als in Deutschland

Wiesbaden (10.6.24) – In den meisten der wichtigsten Herkunftsstaaten von ausländischen Fach- und Arbeitskräften außerhalb der EU sind die Lebenshaltungskosten niedriger als in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt auf Basis von Daten der Weltbank für das Jahr 2021 und eigenen Berechnungen mitteilt, waren die Lebenshaltungskosten gemessen an den Kaufkraftparitäten (KKP) in Indien und Ägypten 67 % niedriger als in Deutschland und damit unter den ausgewählten Staaten weltweit am niedrigsten. Auch in Georgien, Vietnam und Tunesien lebte es sich 60 % preisgünstiger im Vergleich zu Deutschland. In den Vereinigten Staaten waren die Lebenshaltungskosten dagegen höher – um 7 %.
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Deutsche Bundesbank:

Deutsche Wirtschaft fasst langsam wieder Tritt – Privatkonsum und Exporte tragen Konjunkturerholung

Frankfurt/Main (7.6.24) – Nach einer rund zweijährigen Schwächephase fasst die deutsche Wirtschaft langsam wieder Tritt. Das geht aus der aktuellen Deutschland-Prognose der Deutschen Bundesbank hervor. Die deutsche Wirtschaft befreit sich aus der konjunkturellen Schwächephase, erklärte Bundesbankpräsident Joachim Nagel. Im laufenden Jahr wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach wieder etwas wachsen und in den Folgejahren dann stärker zulegen. Nicht nur der private Konsum wird nach und nach wieder anziehen, ab der zweiten Jahreshälfte werden auch die Exportgeschäfte wieder besser laufen. Vor diesem Hintergrund wird auch die Industrie wieder stärker zulegen. weiterlesen
AllianceBernstein:

Nach der EZB-Zinssenkung ist vor der Zinssenkung –

Weitere kommen – aber erst im

September und Dezember!

Von Sandra Rhouma, European Economist – Fixed Income bei AllianceBernstein
Frankfurt/Main (7.6.24) – Erstmals seit fünf Jahren hat die EZB ihre Leitzinsen um 25 Basispunkte gesenkt – der lang erwartete Auftakt des Zinssenkungszyklus. Gleichzeitig machen die europäischen Währungshüter klar, dass sie in diesem Jahr weiterhin restriktiv bleiben und damit Vorsicht walten lassen. Warum sie zwei weitere Zinssenkungen im Jahr 2024 für wahrscheinlich hält und warum in den kommenden Monaten, um die Veröffentlichung von Inflationsdaten, mit einer höheren Marktvolatilität zu rechnen ist, kommentiert Sandra Rhouma, European Economist – Fixed Income bei AllianceBernstein.

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Postbank:

Eigentumswohnungen – Wo sich

Investitionschancen bieten

Bonn (7.6.24) – Die Prei­se für Wohn­im­mo­bi­li­en in Deutsch­land sind vie­ler­orts ge­sun­ken: 2023 muss­ten Käu­fer*in­nen in 384 von 400 Land­krei­sen und kreis­frei­en Städ­ten für ei­ne durch­schnitt­li­che Ei­gen­tums­woh­nung in­fla­ti­ons­be­rei­nigt we­ni­ger aus­ge­ben als im Vor­jahr. In 95 Pro­zent der Re­gio­nen ist der durch­schnitt­li­che Kauf­preis auch im Ver­gleich zu den ört­li­chen Jah­res­net­to­kalt­mie­ten für ei­ne gleich gro­ße Woh­nung ge­sun­ken, er­gibt ei­ne Ana­ly­se des Ham­bur­gi­schen Welt­Wirt­schafts­In­sti­tuts (HW­WI) für die Post­bank. Mit Blick nach vor­ne er­war­ten die Fach­leu­te rea­le, al­so in­fla­ti­ons­be­rei­nig­te, Preis­an­stie­ge bis 2035 ins­be­son­de­re in den sie­ben grö­ß­ten Me­tro­po­len und ih­rem Um­land, in vie­len wei­te­ren Groß­städ­ten so­wie in Land­krei­sen im Sü­den und Nord­wes­ten. Mit sin­ken­den Prei­sen rech­nen die Fach­leu­te da­ge­gen in länd­lich ge­präg­ten Ge­bie­ten Ost­deutsch­lands jen­seits der Küs­ten und Groß­städ­te.

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Statistisches Bundesamt:

Stromerzeugung im 1. Quartal 2024 kommt zu fast 60 % aus erneuerbaren Energiequellen

Wiesbaden (6.6.24) – Im 1. Quartal 2024 wurden in Deutschland 121,5 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert und in das Stromnetz eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 7,5 % weniger Strom als im 1. Quartal 2023 (131,4 Milliarden Kilowattstunden). Trotz des allgemeinen Rückgangs der Stromerzeugung stieg die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien im Vergleich zum 1. Quartal 2023 um 11,6 %. Damit stammte der im 1. Quartal 2024 erzeugte Strom zu 58,4 % aus erneuerbaren Quellen (1. Quartal 2023: 48,5 %). Dies war der höchste Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien für ein 1. Quartal seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018. Demgegenüber ging die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern um 25,4 % auf einen Anteil von 41,6 % an der inländischen Stromproduktion zurück.

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VÖB:

Iris Bethge-Krauß: „Zinssenkung richtig, aber Inflation im Blick behalten“

Berlin (6.6.24) – Zur heutigen Sitzung des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) erklärt Iris Bethge-Krauß, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB: „Zum ersten Mal seit 2016 senkt die EZB die Leitzinsen. Alles andere wäre eine faustdicke Überraschung gewesen. Die EZB nimmt den Fuß aber nur etwas von der Bremse. Die Inflationsentwicklung bleibt das Maß aller Dinge. Inwiefern Spielraum für weitere Lockerungsmaßnahmen besteht, hängt nicht zuletzt von den ausstehenden Lohnabschlüssen ab. Das muss die EZB im Blick behalten. Sollte sich der Inflationstrend wieder deutlich vom Zwei-Prozent-Ziel entfernen, dürfte dies auf absehbare Zeit die letzte Zinssenkung gewesen sein.“ weiterlesen
KfW-ifo:

Mehr Zuversicht zieht Stimmung im Mai geringfügig nach oben

Konjunktur dürfte sich im weiteren Jahresverlauf beleben
München/Frankfurt/Main (5.6.24) – Die Stimmung unter den Mittelständlern steigt im Mai zum vierten Mal in Folge, wie das neue KfW-ifo-Mittelstandsbarometer von KfW Research zeigt. Nach einem sehr kräftigen Zuwachs im April zieht das Geschäftsklima diesmal allerdings lediglich um 0,1 Zähler auf – 11,5 Saldenpunkte an. Dabei gehen die Lageurteile leicht zurück (- 0,4 Zähler auf – 11,5 Saldenpunkte), die Geschäftserwartungen hingegen verbessern sich etwas (+ 0,5 Zähler auf – 11,7 Saldenpunkte). Der abermalige Anstieg lässt auf eine Fortsetzung der Konjunkturerholung in den kommenden Monaten hoffen. weiterlesen
VDIK:

Pkw-Markt im Mai leicht rückläufig –

Starkes Minus bei vollelektrischen Pkw

Bad Homburg (5.6.24) – Der Pkw-Markt in Deutschland war im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht rückläufig. Die Neuzulassungen sanken um 4,3 Prozent auf 236.425 Einheiten (Mai 2023: 247.000). In den ersten fünf Monaten des Jahres 2024 wurden insgesamt 1.174.312 Pkw neu zugelassen, das ist ein Zuwachs von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. weiterlesen
BVR:

Sparlücke steigt wieder an

Berlin (4.6.24) – „Die Bundesbürger haben eine hohe Bereitschaft zur Zukunftsvorsorge, aber zu vielen fehlen die Mittel“, fasst Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), die Ergebnisse der aktuellen BVR-Studie und repräsentativen Umfrage zum Sparverhalten zusammen. Vor allem junge Menschen und Kleinsparer in Deutschland betrachten ihre Sparziele als nicht erfüllt; selbst mit Einschränkungen etwa bei den Ausgaben sehen sie sich dazu nicht in der Lage. Jeder zweite dieser beiden Gruppen gibt sogar an, seine eigenen Sparziele um mindestens 50 Prozent zu verfehlen.

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BDEW:

Wunsch nach mehr europäischer Zusammenarbeit in der Energie- und Klimapolitik

Berlin (3.6.24) – Die Deutschen wünschen sich mehr europäische Zusammenarbeit in der Klimapolitik. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstitut Prolytics im Auftrag des BDEW zur Europawahl hervor. Auf die Frage „Sollte Europa in den Bereichen Energiewende und Klimaschutz stärker zusammenarbeiten, oder sollte dies jedes Land für sich allein angehen?“ sprachen sich 74 Prozent der Befragten für eine stärkere Zusammenarbeit aus. Nur 22 Prozent würden es befürworten, wenn dies jedes Land für sich allein vorantriebe. Insbesondere beim Ausbau von Windenergieanlagen auf See und der Vernetzung der Stromleitungen in Europa wünschen sich die Deutschen laut der Umfrage mehr Kooperation.

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aream Group:

Die Demokratisierung der Energiewende

Düsseldorf ( 29.5. 24) – Mit ihrem neuen Green Bond treibt aream nicht nur den Ausbau der Solarenergie voran. Die Anleihe bietet auch kleineren Anlegern zudem eine attraktive Rendite sowie ein Instrument, sich am nachhaltigen Umbau der Energieversorgung zu beteiligen. „Damit demokratisieren wir die Energiewende“, sagt Markus W. Voigt, CEO der aream Group. weiterlesen
DIW-Konjunkturbarometer Mai:

Erholung der deutschen Wirtschaft

verläuft holprig

Berlin (29.5.24) – Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist im Mai gesunken. Mit 86,1 Punkten nach 92,9 Punkten im April liegt der Wert weiter unter der neutralen 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt. Die Erholung der deutschen Wirtschaft bleibt damit holprig. Nachdem im ersten Quartal 2024 ein leichtes Plus der Wirtschaftsleistung von 0,2 Prozent verzeichnet wurde, dürfte sich das Wachstum im zweiten Quartal nicht wesentlich beschleunigen. „Positiv ist, dass sich die Weltwirtschaft erstaunlich robust hält angesichts der vielen Gegenwinde aus hohen Zinsen, weiterhin erhöhter Inflation und geopolitischen Unsicherheiten“, sagt Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin des DIW-Konjunkturteams. „Das stützt die deutschen Ausfuhren, die im ersten Quartal kräftig expandierten. Im Inland dürften höhere Löhne, eine niedrigere Teuerung und einsetzende Zinssenkungen die Nachfrage langsam anschieben.“ weiterlesen
KfW:

Deutsche Wirtschaft wächst wieder

Frankfurt/Main (24.5.24) – Im ersten Quartal 2024 hat die Wirtschaftsleistung wieder leicht zugenommen, nachdem sie am Ende von 2023 geschrumpft ist und im Gesamtjahr praktisch stagniert hat. Die bisher verfügbaren Frühindikatoren deuten für das zweite Quartal 2024 ebenfalls auf ein leichtes Wachstum hin und in der zweiten Jahreshälfte dürfte der Aufschwung an Breite gewinnen. Insgesamt erwartet KfW Research in der aktuellen Frühjahrsprognose für Deutschland im Jahre 2024 weiterhin ein Wachstum von 0,3 %, gefolgt von 1,2 % im Jahr 2025, und bestätigt damit die Vorprognose.

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DIW:

Versorgung mit Erdgas ist auch ohne Importe aus Russland gesichert

Berlin (23.5.24) – Die Gasversorgung in der EU ist auch langfristig ohne den Import von russischem Gas gewährleistet. Die Versorgungssicherheit steht also weiteren EU-Sanktionen gegen Russland nicht im Weg. Dies ist das Ergebnis einer modellbasierten Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Die DIW-Ökonominnen Franziska Holz und Claudia Kemfert aus der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt haben dazu gemeinsam mit Kollegen der Technischen Universität Berlin, Lukas Barner und Christian von Hirschhausen, langfristige Berechnungen mit dem Global-Gas-Modell vorgenommen. Dieses Modell bildet alle Akteure der weltweiten Erdgaswirtschaft in hohem Detailgrad ab. Dazu haben die Wissenschaftler*innen zwei Nachfrageszenarien, eins mit schnell und eins mit langsam sinkender Erdgasnachfrage, mit drei Angebotsszenarien kombiniert: Importe aus Russland wie derzeit, Importe aus Russland wie vor dem Kriegsjahr 2022 und ganz ohne russische Importe. Dieser Fall könnte eintreten, wenn sich die EU-Länder doch noch auf Sanktionen gegen russisches Erdgas einigen können. weiterlesen

Ernst & Young EY:

EU-Neuwagenmarkt – Elektromarktanteil verharrt auf Vorjahresniveau

Stuttgart (22.5.24) – Der EU-Neuwagenmarkt legte im April vor allem dank dreier zusätzlicher Arbeitstage deutlich zu: Die Neuzulassungen stiegen um
14 Prozent gegenüber April 2023. Im Vorjahr fiel Ostern auf den Monat April, im laufenden Jahr hingegen auf den März. Aussagekräftiger ist daher die Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf: Die EU-weiten Neuzulassungen lagen im Zeitraum Januar bis April um 7 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum – aber dennoch 18 Prozent niedriger als in den ersten vier Monaten des Jahres 2019. weiterlesen