DAI: Langer Atem, breit investieren und Rückschläge aussitzen – dann lohnt Aktiensparen

Frankfurt/Main (21.1.21) – Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) hat seine aktualisierten Rendite-Dreiecke veröffentlicht. Diese zeigen, dass Anlegerinnen und Anleger mit einer breitgestreuten Aktienanlage langfristig erfolgreich sind. Auch mit kleinen Beträgen, die kontinuierlich in einen Aktien-Sparplan eingezahlt werden, lässt sich über viele Jahre ein stattliches Vermögen aufbauen.
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KfW Research: Mittelstand stellt Innovationstätigkeit in Corona-Krise zurück, Entwicklung bei Digitalisierung ambivalent

Frankfurt/Main (20.1.21) – Lockdown und Kontaktbeschränkungen in Folge der Corona-Pandemie haben im Mittelstand für einen kurzfristigen Digitalisierungs- und Innovationsschub gesorgt. Die angespannte finanzielle Situation hat jedoch im weiteren Krisenverlauf für mehr Zurückhaltung bei den Innovationsaktivitäten gesorgt. Dies ergab eine Sonderbefragung im Rahmen des KfW-Mittelstandspanels im September 2020. Daraus ging hervor, dass 25 % der Mittelständler ihre Innovationsaktivitäten aufgrund der Corona-Krise zurückgefahren, aber nur 10 % ihre diesbezüglichen Anstrengungen ausgeweitet haben. Hinsichtlich der Digitalisierung ist der Impuls aktuell noch positiv. Hier gaben 23 % an, ihre Aktivitäten ausgebaut zu haben, 14 % verringerten jedoch ihre Tätigkeiten in diesem Feld.

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DIW: Präsident Fratzscher plädiert für längeren und härteren Lockdown

Frankfurt/Main (19.1.21)/PK – Am Vorabend der Bund-Länder-Beratungen zur Pandemie-Bekämpfung hat sich der Präsident des DIW-Instituts, Marcel Fratzscher im Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten für einen längeren und zugleich härteren Lockdown ausgesprochen. Die damit verbundenen wirtschaftlichen Kosten schätzte Fratzscher niedriger ein als die durch halbherzige Lockdowns wie sie derzeit praktiziert werden. Auf die Frage, wann sich die deutsche Wirtschaft von den Rückschlägen der Corona-Pandemie erholt und wieder Vor-Corona-Niveau erreicht haben werde, gab sich Fratzscher pessimistisch. Er rechne inzwischen erst „Mitte 2022“ damit, daß die deutsche Volkswirtschaft den Corona-Einbruch überwunden haben werde. Die für 2021 vorhergesagten Wachstums-Prognosen hält der DIW-Präsident mittlerweile für zu optimistisch. Unter der Voraussetzung, daß der seit November praktizierte Lockdown Ende Januar gestoppt werde, hatte das DIW unlängst für 2021 ein Wachstum des Brutto-Inlands-Produktes von 1,8 Prozent vorhergesagt. Diese Prognose sei nun überholt.

Marcel Fratzscher, der in Kürze 50 Jahre alt werden wird, gilt als linksliberaler Wirtschaftswissenschaftler, der der SPD nahe steht und als einer der die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank im Großen und Ganzen gutheißt.

 

Q CELLS: Nautische Zentrale lenkt Schiffsverkehr im Hamburger Hafen mit der Kraft der Sonne

Berlin (19.1.21) – Die Nautische Zentrale im Hamburger Hafen setzt bei ihrer Energieversorgung künftig voll auf Solarenergie: Der Q.PARTNER Betrieb Nordic Solar GmbH hat auf den Dächern der im Herzen des Hamburger Hafens gelegenen Nautischen Zentrale eine Solaranlage mit Solarmodulen der Marke Q CELLS installiert, die einen Großteil des Energiebedarfes abdeckt und die Betriebskosten der Hamburger Hafenbehörde HPA  spürbar senkt.

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IMK: Staatlicher Beteiligungsfonds von 120 Milliarden Euro beschleunigt klimagerechte Transformation der deutschen Wirtschaft

Düsseldorf (19.1.21) – Ein staatlicher Transformationsfonds im Umfang von zunächst 120 Milliarden Euro ist sinnvoll, um den für den Klimaschutz notwendigen Investitionen deutscher Unternehmen schnell den nötigen Schub zu geben. Über den kreditfinanzierten Fonds sollte sich der deutsche Staat an Unternehmen beteiligen, die ein klimafreundliches Wirtschaften massiv voranbringen können, denen dazu aber finanzielle Mittel fehlen. Das können etablierte Industriebetriebe sein, die frühzeitig und massiv in klimaneutrale Techniken investieren, beispielsweise grünen Wasserstoff, aber auch Startups, die vielversprechende Geschäftsideen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen verfolgen. Mit dem Fonds können und sollen drei Ziele verfolgt werden: Erstens unterstützen, dass die deutsche Industrie den nötigen Beitrag leisten kann, um die Klimaziele für 2030 und 2050 zu erreichen. Zweitens auch unter Transformationsbedingungen innovative und wettbewerbsfähige Unternehmen mit attraktiver, gut bezahlter Beschäftigung sichern und gegebenenfalls problematischen Übernahmen aus Nicht-EU-Ländern vorbeugen. Drittens können durch erfolgreiche Beteiligungen an Zukunfts-Unternehmen Vermögenswerte für die öffentliche Hand geschaffen werden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.* weiterlesen

Ernst & Young: Historischer Absatzeinbruch auf dem EU-Neuwagenmarkt – Hoffen auf die zweite Jahreshälfte 

Frankfurt/Main (19.1.21) – Die Pandemie hat im vergangenen Jahr zu einem historischen Einbruch auf dem europäischen Neuwagenmarkt geführt: Die Pkw-Neuzulassungen gingen im Gesamtjahr um 23,7 Prozent zurück – ein derartig starker Markteinbruch war bislang selbst in den Krisenjahren der Finanzkrise und der europäischen Schuldenkrise nicht registriert worden. Im Dezember gingen die Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahresmonat nur um 3,3 Prozent zurück – wobei sich die großen Märkte sehr unterschiedlich entwickelten. So stiegen die Neuzulassungen in Deutschland um knapp zehn Prozent, während in Frankreich ein Rückgang um knapp 12 Prozent und in Italien ein Minus von 15 Prozent verzeichnet wurde. Peter Fuß, Partner bei EY, zu dieser uneinheitlichen Entwicklung: „Der Neuwagenmarkt in Europa war zuletzt stark durch staatliche Eingriffe – etwa Abwrackprämien, Unterstützungen beim Kauf von E-Autos und sonstigen Maßnahmen wie etwa der Mehrwertsteuersenkung in Deutschland beeinflusst. Das Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung im Dezember in Deutschland dürfte einer der Gründe für die starke Entwicklung in diesem Monat gewesen sein – die vorgezogenen Neuwagenkäufe dürften in den kommenden Monaten allerdings in der Statistik fehlen.“

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World Economic Forum: World Leaders to Meet During Davos Agenda in a Crucial Year to Rebuild Trust

Geneva/Switzerland (18.1.2021) – The World Economic Forum Davos Agenda, taking place virtually on 25-29 January, will bring together the foremost leaders of the world to address the new global situation. Heads of state and government, chief executives and leaders from civil society will convene under the theme: A Crucial Year to Rebuild Trust. The meeting will focus on creating impact, rebuilding trust and shaping the policies and partnerships needed in 2021. “In the context of the COVID-19 pandemic, the need to reset priorities and the urgency to reform systems have been growing stronger around the world,” said Klaus Schwab, Founder and Executive Chairman of the World Economic Forum. “Rebuilding trust and increasing global cooperation are crucial to fostering innovative and bold solutions to stem the pandemic and drive a robust recovery. This unique meeting will be an opportunity for leaders to outline their vision and address the most important issues of our time, such as the need to accelerate job creation and to protect the environment.” weiterlesen

Bundesbank: Bundesbürger schwimmen in Corona-Zeiten in Geld

Frankfurt/Main (15.1.21) – Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland lag zum Ende des dritten Quartals 2020 bei 6 738 Mrd €. Gegenüber dem Vorquartal stieg es damit um 108 Mrd € oder 1,6 %. Die privaten Haushalte bauten im dritten Quartal vor allem Bargeld und Einlagen in Höhe von 41 Mrd € auf, gefolgt von Ansprüchen gegenüber Versicherungen (19 Mrd €) und Aktien (11 Mrd €). Gleichzeitig profitierten sie von Bewertungsgewinnen im Umfang von insgesamt 20 Mrd €. Die Verbindlichkeiten der privaten Haushalte stiegen im gleichen Zeitraum um 28 Mrd € auf 1 936 Mrd €. Insgesamt wuchs damit ihr Nettogeldvermögen um 80 Mrd € auf 4 802 Mrd €. weiterlesen

Deutsche Apotheker- und Ärztebank: Kapitalmärkte 2021 – Aufschwung mit Fragezeichen

Düsseldorf ( 15.1.21) – Die Corona-Pandemie bereitet Deutschland gerade einen harten Winter. Dennoch gibt es aus ökonomischer Sicht gute Gründe aufzuatmen: „Im Rückblick hat die Pandemie 2020 hierzulande weniger stark gewütet als befürchtet“, sagt Dr. Hanno Kühn, Chief Investment Officer der apoBank. Dank des Krisenmanagements der Regierungen und Zentralbanken konnte zudem eine Weltwirtschaftskrise wie 1929 verhindert werden. „An den Finanzmärkten fällt die Bilanz sogar noch positiver aus.“ weiterlesen

DWS: Rats-Sitzung am 21.1.21-EZB fährt auf Sicht – von Ulrike Kastens, Volkswirtin Europa

Frankfurt/Main (14.1.21) – Während an den Kapitalmärkten seit Anfang des Jahres über eine Reduktion der Anleihekäufe in den USA („Tapering“) diskutiert wird, ist dies für die Europäische Zentralbank (EZB) auf absehbare Zeit kein Thema. Erst im Dezember 2020 hatte sie geldpolitisch erneut nachgelegt und ihr Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) um 500 Milliarden Euro auf 1.850 Milliarden Euro aufgestockt und die gesamte Laufzeit bis mindestens März 2022 verlängert. Dies geschah vor dem Hintergrund eines schwächeren Wirtschaftswachstums, einer anhaltenden Verfehlung des Inflationsziels und eines hohen Grads an wirtschaftlichen Unsicherheiten infolge der Pandemie.

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Bundesbank: Bezahlen in Deutschland im Corona-Jahr 2020 – Karte und kontaktlos im Trend

Frankfurt/Main (14.1.21) – In der Co­ro­na-Pan­de­mie haben viele Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ihr Be­zahl­ver­hal­ten an­ge­passt. „Laut einer re­prä­sen­ta­ti­ven Bun­des­ban­k­er­he­bung im Jahr 2020 haben bei den all­täg­li­chen Aus­ga­ben bar­geld­lo­se Zah­lungs­mit­tel und ins­be­son­de­re Kar­ten we­sent­lich an Be­deu­tung ge­won­nen“, sagte Burk­hard Balz, das für den bar­geld­lo­sen Zah­lungs­ver­kehr zu­stän­di­ge Vor­stands­mit­glied der Deut­schen Bun­des­bank. Von allen er­fass­ten Zah­lun­gen an der La­den­kas­se, in der Frei­zeit, im On­line­han­del und bei wei­te­ren Zah­lungs­an­läs­sen wur­den dem­nach 30 Pro­zent mit einer Karte ge­tä­tigt. In der Zah­lungs­ver­hal­tens­stu­die von 2017 lag der Wert noch 9 Pro­zent­punk­te nied­ri­ger. Gleich­zei­tig lag der An­teil der Bar­zah­lun­gen bei 60 Pro­zent, nach 74 Pro­zent vor drei Jah­ren. weiterlesen

Statistisches Bundesamt: Nun ist es amtlich – Corona bremste Wirtschaft deutlich aus

Wiesbaden (14.1.21) – Was Volkswirte vorhergesagt hatten, hat nun das Statistische Bundesamt bestätigt. Wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen ganzen, halben oder teilweisen Lockdowns ist die Wirtschaftsleistung Deutschlands im vergangenen Jahr kräftig gesunken. So deutlich wie seit Finanzkrise 2008/2009 nicht mehr. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2020 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 5,0 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Der konjunkturelle Einbruch fiel aber im Jahr 2020 den vorläufigen Berechnungen zufolge insgesamt weniger stark aus als 2009 mit -5,7 %. weiterlesen

J.P. Morgan Asset Management: Jede große Krise sorgt für Aktien-Favoritenwechsel

Frankfurt/Main (14.1.21) – Laut den Experten von J.P. Morgan Asset Management sorgen große Krisen nicht nur für Volatilität an den Aktienmärkten, sondern bringen in der Regel auch einen Favoritenwechsel mit sich: Das Ende der Dotcom-Blase markierte beispielsweise das vorläufige Ende der Dominanz von Wachstums- und US-Aktien. Die folgende Ära von Value-Aktien und Emerging Markets fand ihr krachendes Ende in der Finanzkrise. Mit der globalen Pandemie könnte es nun an der Zeit für den nächsten Favoritenwechsel sein, so die Einschätzung von Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt: „Der US-Dollar neigt zur Schwäche – damit scheint der 10-jährige Bullenmarkt des Greenback zu Ende zu gehen, der seit der Finanzkrise stark, wenn auch fundamental gesehen teuer war. Nach den pandemiebedingten Zinssenkungen ist das Zinsdifferenzial zwischen US-Dollar und anderen Industrieländern wieder enger geworden – der US-Dollar hat als Anlagewährung an Attraktivität verloren. Mit einsetzender Erholung der Weltwirtschaft sollte dies den Kapitalstrom aus dem US-Dollar in andere Währungsräume beschleunigen“, führt der Experte aus. Nach den bisherigen Erfahrungen hat ein schwacher Dollar vor allem in den Schwellenländern für Rückenwind gesorgt. „Nachdem aktuell vor allem viele asiatische Volkswirtschaften fundamental überzeugen, sind die Voraussetzungen vielversprechend, dass wir nun am Anfang einer asiatischen Dekade stehen“, so Galler.

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DAI: Virtuelle Hauptversammlungen – Rückblick und Ausblick

Frankfurt/Maini (14.1.21) – In der nun vorgelegten Studie „Virtuelle Hauptversammlungen 2020 – Rückblick und Ausblick“ zieht das Deutsche Aktieninstitut Bilanz hinsichtlich der ersten virtuellen Hauptversammlungssaison 2020 und geht auf Überlegungen der Unternehmen für 2021 ein. Experten kommen zu Wort und beschreiben Möglichkeiten und Grenzen virtueller Aktionärstreffen. „Die virtuelle Hauptversammlung hat 2020 debütiert und sich durchaus gut geschlagen“, stellt Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstituts fest. „Auch wenn es teilweise Kritik gab, dürfen wir nicht vergessen, dass sich die Unternehmen Anfang März 2020 bei der Organisation ihrer virtuellen Hauptversammlung auf keine Best Practices stützen konnten. Die technische und rechtssichere Umsetzung der neuen Vorgaben bedeutete eine große Herausforderung. 2021 wird sich das virtuelle Format weiterentwickeln und für alle Beteiligten noch mehr bieten“, erwartet Bortenlänger. weiterlesen

Luftaufnahme Hamburger Hafen und Logistik AG

IMK :REZESSIONSRISIKO SINKT TROTZ VERLÄNGERUNG DES TEIL-LOCKDOWNS

Düsseldorf (14.1.21) ) – Das Risiko, dass die deutsche Wirtschaft in nächster Zeit erneut in eine Rezession gerät, ist trotz der aktuellen Verlängerung und teilweisen Verschärfung des Teil-Lockdowns gesunken. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. In der Drei-Monats-Prognose für Januar bis Ende März zeigt der Indikator, der die aktuellsten verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage bündelt, eine mittlere Rezessionswahrscheinlichkeit von 10,4 Prozent an – nach 20,9 Prozent im Dezember. Zudem hat sich in den vergangenen Wochen auch die statistische Streuung im Indikator – sie spiegelt die Verunsicherung der Wirtschaftsakteure wider – reduziert. Sie ist mit aktuell 10,7 Prozent aber weiterhin vergleichsweise hoch und deutet deutlich darauf hin, dass die konjunkturelle Lage in den kommenden Monaten weiterhin stark von der Corona-Krise geprägt sein wird. Der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator zeigt weiter „gelb-grün“ (erhöhte konjunkturelle Unsicherheit). In der Gesamtschau der derzeit verfügbaren Daten erscheint nach Analyse des IMK aber ein Rückfall in eine Rezession, gemessen an der üblichen Definition zweier aufeinanderfolgender Quartale mit schrumpfendem Bruttoinlandsprodukt (BIP), unwahrscheinlich. weiterlesen

Bundesbank: Bürger erwarten Inflationssprung

Frankfurt/Main (13.1.21) – Die Inflationserwartungen der Privatpersonen in Deutschland sind zum Ende des vergangenen Jahres gestiegen. Wie aus dem Bundesbank-Online-Panel-Haushalte hervorgeht, erwarteten Privatpersonen im Dezember 2020 für den Durchschnitt der kommenden zwölf Monate eine Inflationsrate von 3,1 Prozent. Dies stellt den höchsten im Jahr 2020 gemessenen Wert dar, nachdem die Inflationserwartungen von Juni bis November von 2,8 Prozent auf 2,5 Prozent gesunken waren. Ursächlich für den Anstieg der Erwartungen könnte unter anderem das Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung zum Jahresbeginn 2021 sowie die Einführung der CO2-Bepreisung für Kraftstoffe, Heizöl und Gas sein. Für letzteren Punkt spricht, dass mehr als ein Drittel der Privatpersonen im Dezember für das Jahr 2021 stark steigende Benzinpreise erwartete; in den vorangegangenen Monaten waren es noch weniger als ein Viertel. weiterlesen

Robeco: Nachhaltige Kapitalanlage 2021 –

5 Engagement-Themen im Fokus

Rotterdam (13.1.21) – Die Abkehr von der Finanzierung emissionsintensiver Unternehmen und der Schutz von Arbeitnehmerrechten in der Post-Covid-19-Ära sind zwei von fünf Themen, die Robeco in den Mittelpunkt seiner diesjährigen Einflussnahme im Dialog mit Unternehmen (Engagement) stellt.  Der niederländische Asset Manager Robeco hat in Abstimmung mit Investmentteams und Kunden seine jährlichen Schwerpunktbereiche für aktive Einflussnahme festgelegt:

Finanzierung des Klimawandels (z.B. Banken)
Stärkerer Einsatz gegen den Klimawandel (z.B. Dekarbonisierung)
Arbeitnehmerrechte in der Post-Covid-19-Ära
Menschenrechte in Lieferketten
Schattenseiten der Videospielbranche

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DIW: Bauwirtschaft trotzt der Corona-Krise –

Dennoch ruhigeres Geschäft im Jahr 2021

Berlin (13.1.21) – Die Bauwirtschaft ist in Deutschland bislang verhältnismäßig gut durch die Corona-Pandemie gekommen und dürfte auch in den nächsten Jahren solide Wachstumsraten verzeichnen. Das geht aus der neuesten Bauvolumenrechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor. Den Berechnungen der ÖkonomInnen Martin Gornig, Claus Michelsen und Laura Pagenhardt zufolge ist das Bauvolumen in Deutschland im vergangenen Jahr nominal um zusammengenommen vier Prozent auf etwa 444 Milliarden Euro gestiegen – trotz der Corona-Pandemie. Obwohl sich die Wachstumsrate damit im Vorjahresvergleich halbierte, ist die Bauwirtschaft weitaus weniger krisengeschüttelt als viele andere Branchen. Für dieses und das kommende Jahr ist ein weiterer Anstieg der Bautätigkeit zu erwarten, um knapp drei beziehungsweise gut fünf Prozent. „Die Corona-Pandemie geht zwar auch an der deutschen Bauwirtschaft nicht spurlos vorbei – wir reden aber von einem weniger starken Plus, unter dem Strich also immer noch einem Wachstum“, sagt DIW-Konjunkturchef und Immobilienökonom Claus Michelsen. „Die Baukonjunktur ist eine Stütze der deutschen Wirtschaft und wird auch in den kommenden Jahren zum Wachstum beitragen.“

Grafik: DIW

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Hans-Böckler-Stiftung: Übernahme durch Finanzinvestoren bringt Unternehmen oft große Belastungen und höheres Insolvenzrisiko

Düsseldorf (13.1.21) – Schwache Beschäftigung, mehr Schulden, weniger Eigenkapital und daher ein höheres Insolvenzrisiko: Unternehmen, die von Finanzinvestoren aufgekauft werden, entwickeln sich in den Jahren nach der Übernahme vergleichsweise schlecht. Das zeigt eine Studie des Finanzierungsexperten Dr. Christoph Scheuplein vom Institut Arbeit und Technik (IAT), die das Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) der Hans-Böckler-Stiftung gefördert hat. Unternehmen seien nach der Übernahme durch einen Finanzinvestor „deutlichen Belastungen“ ausgesetzt, schreibt der Wissenschaftler. Besonders betroffen seien Firmen, die von einem Investor zum nächsten weiterverkauft werden, was häufig passiert. Ein solcher Secondary Buyout nach wenigen Jahren erzeuge zusätzlichen Druck – nicht selten verbunden mit erneuten Veränderungen von Unternehmensstrategien, Geschäftsfeldern, Standorten und mit zusätzlichen Schulden.

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PGIM Fixed Income: Europäische Konjunkturmaßnahmen wirksamer als US-amerikanische – Von Jonathan Butler, Leiter des European Leveraged Finance Teams 

Frankfurt/Main (13.1.21) – Europäische Unternehmensanleihen weisen historisch gesehen relativ niedrige Ausfallraten auf. Wir erwarten, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Die 12-Monats-Ausfallrate bei europäischen und US-amerikanischen Hochzinsanleihen lag Ende Oktober bei etwa 4 % bzw. 8 %. Für die nächsten 12 Monate erwarten wir eine etwa halb so hohe Ausfallrate in Europa und eine Quote von etwa 6 % in den USA.

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K+S:  Pharmasalz aus heimischer Produktion –

Das Taxi für den Corona-Impfstoff

 

Das Pharmasalz von K+S (APISAL®) wird durch ein hochentwickeltes Siedesalzverfahren hergestellt und enthält keinerlei Zusätze.
Foto: k+s
Kassel (13.1.21) – Erst mit der Beimischung von hochreiner Kochsalzlösung ist der Corona-Impfstoff COMIRNATY® von Biontech/Pfizer beim Menschen anwendbar. K+S ist einer der größten Hersteller des dafür benötigten Natriumchlorids in Pharmaqualität. „Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir einen wichtigen Beitrag für die systemrelevante Grundversorgung wichtiger Industrien und die Gesundheit der Bevölkerung leisten“, sagt Dr. Burkhard Lohr, Vorstandsvorsitzender der K+S Aktiengesellschaft. „Gerade die Produktion von Wirkstoffen für die Pharmaindustrie haben viele nicht auf dem Schirm, wenn sie an K+S denken. Unsere Spezialitäten umfassen eine breite Palette an Anwendungen, die unser Leben nicht nur tagtäglich bereichern, sondern die auch lebenswichtig sind.“

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BDI: BIP-Plus von 3,5 Prozent und Export-Plus von sechs Prozent erwartet

Berlin (12.1.21) – Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sieht die Erholung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie weiter gefährdet. „Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie ist groß, die wirtschaftliche Lage bleibt schwierig“, sagte BDI-Präsident Siegfried Russwurm am Dienstag in Berlin. „Für Deutschland erwartet der BDI in diesem Jahr einen BIP-Zuwachs in einer Größenordnung von 3,5 Prozent.“ Eine Rückkehr zum Vorkrisenniveau werde also im laufenden Jahr noch nicht erreicht. „Es sollte aber eine gute Chance geben, dass das dann im ersten Halbjahr 2022 gelingt.“ Im vorigen Jahr war das BIP um rund fünf Prozent eingebrochen. „Für die Exporte gehen wir von einer Steigerung um sechs Prozent aus“, sagte Russwurm – nach dem Absturz um elf Prozent 2020.

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VDIK: 2020 wurden fast 400.000 neue E-Autos zugelassen

 Bad Homburg (12.1.21) – In Deutschland wurden im Dezember 82.800 Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahresmonat beträgt 629 Prozent. Im gesamten vergangenen Jahr stiegen die E-Fahrzeugzulassungen um 263 Prozent auf 394.939 Einheiten. Dazu zählen rein batteriebetriebene Elektroautos, Plug-In-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge. Sie erreichten 2020 einen Anteil am Gesamtmarkt von 14 Prozent, nach rund 3 Prozent im Jahr 2019.

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Moventum AM: Renten bewähren sich als Instrument in Stressphasen

Luxemburg (12.1.21) – Erstklassige Staatsanleihen sind immer noch ein passendes Versicherungsinstrument gegen Stressphasen an den Märkten. „Als Renditebringer allerdings werden sie auch 2021 nicht die erste Wahl sein“, sagt Carsten Gerlinger, Vice President von Moventum AM. „Werden all die beschlossenen geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen umgesetzt, wird sich das noch weit über 2021 hinaus positiv auf das Weltwirtschaftswachstum auswirken“, sagt Gerlinger. Zudem sind, etwa in den USA, weitere fiskalpolitische Hilfsmaßnahmen in der Pipeline. Die Notenbanken haben ebenso angekündigt, ihre expansive Geldpolitik fortzuführen beziehungsweise gegebenenfalls noch einmal zu verstärken. Gute Aussichten also für die Weltwirtschaft, die in einen neuen Konjunkturzyklus starten könnte. weiterlesen

BVR: Genossenschaftsbanken bleiben auch in der Corona-Pandemie zuverlässige Kreditgeber