Carmignac: Die nächste Konjunkturverlangsamung entscheidet

Paris (22.6.18) – Die überraschende Regierungsübernahme durch eine Koalition aus 5-Sterne-Bewegung und Lega in Italien hat die Finanzmärkte im Mai in Ausnahmezustand versetzt. Nachdem bekannt wurde, dass die Koalition auch Pläne für einen Ausstieg aus dem Euro in der Schublade hat, entstand eine politische Kettenreaktion, wie sie nur in Italien möglich ist. Diese löste einen Rückgang des Euro, der europäischen Aktienmärkte und vor allem der Anleihemärkte der europäischen Peripherieländer aus. Das erneute Schreckgespenst eines Euro-Ausstiegs eines EU-Mitgliedstaats spukte abermals in den Köpfen herum.

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Preisniveau in Deutschland 5,0 %

über EU-Durchschnitt

WIESBADEN (22.6.18) – Das Preisniveau der privaten Konsumausgaben in Deutschland lag im Jahr 2017 um 5,0 % über dem Durchschnitt der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war jedoch das Preisniveau in den meisten direkten Nachbarstaaten weiterhin höher als in Deutschland. Lediglich in Polen und der Tschechischen Republik waren die Lebenshaltungskosten deutlich niedriger.

Schwäbisch Hall: Günstig in die Verlängerung – Die niedrigen Zinsen von heute für morgen sichern

Schwäbisch Hall (22.6.18) – Für die Finanzierung der eigenen vier Wände braucht es einen langen Atem. Mit 20 bis 30 Jahren sollten Bauherren rechnen – je nach Kosten für die Immobilie und dem vorhandenen Eigenkapital. Viele lassen sich zu Beginn der Finanzierung die Zinsen aber nur für zehn oder 15 Jahre festschreiben. Daher bleibt am Ende der Zinsbindung eine Restschuld übrig, eine Anschlussfinanzierung wird fällig. Schwäbisch Hall-Experte Karsten Eiß erklärt, wie man die anstehende Anschlussfinanzierung erfolgreich meistert, ohne finanziell außer Puste zu geraten. weiterlesen

VCI: EU-Pläne zur kollektiven Rechtsdurchsetzung gehen zu weit – Sammelklage: Keine amerikanischen Verhältnisse

 

Frankfurt/Main (22.6.18) – Mit deutlicher Kritik reagiert der Verband der Chemischen Industrie (VCI) auf den Richtlinien-Entwurf der EU-Kommission zu Sammelklagen, mit dem sich der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments morgen in einer ersten Aus­sprache befassen wird. „Wir begrüßen zwar, dass die EU-Kommission den Miss­brauch von Sammelklagen verhindern möchte. Umso unverständlicher ist es, dass sie an vielen Stellen hinter ihrem selbst gesteckten Ziel zurückbleibt“, kommentiert VCI-Rechtsexperte Berthold Welling den Richtlinien-Entwurf.

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BVR: Genossenschaftsbanken

starten Digitalisierungsoffensive

Berlin (22.6.18) – Auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) am Freitag in Berlin hat die genossenschaftliche FinanzGruppe mit einer sehr großen Mehrheit von 93,5 Prozent den Startschuss für weitere Investitionen in ihre Informationstechnologie gegeben. Die Genossenschaftsbanken wollen damit ihr Omnikanalmodell weiterentwickeln und für ihre Mitglieder und Kunden alle Zugangswege – von der Filiale über das Servicecenter bis zum Smartphone – stärker integriert anbieten.

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Commerzbank tritt Enterprise Ethereum Alliance bei – Weltweites Blockchain-Konsortium für industrieübergreifende Kooperationen

Frankfurt/Main (21.6.18) – Die Commerzbank ist der Enterprise Ethereum Alliance (EEA) beigetreten. Dabei handelt es sich um ein weltweites Blockchain-Konsortium, das insbesondere industrieübergreifende Kooperationen in den Fokus stellt. Die Enterprise Ethereum Alliance verbindet Fortune-500-Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft und Technologieanbieter mit Ethereum-Experten. Sie wurde 2017 ins Leben gerufen und hat sich zum Ziel gesetzt, auf Basis der Ethereum-Technologie eine unternehmensfähige Software zu definieren, die in der Lage ist, komplexe und anspruchsvolle Anwendungen mit hoher Geschwindigkeit auszuführen. Ethereum ist ein verteiltes System (Distributed-Ledger-Technologie, DLT), das dezentrale Programme oder Verträge (Smart Contracts) abbildet.

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AmCham Germany: Unternehmen skeptisch über Wirtschaftsreformen nach 100 Tagen Bundesregierung – Größter Handlungsbedarf beim Ausbau der IT

Frankfurt/Main (21.6. 18) – Die Unternehmen der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland („AmCham Germany“) zeigen sich skeptisch über die Arbeit der Bundesregierung. Laut einer aktuellen Umfrage zweifeln zwei von drei Unternehmensvertretern daran, dass es der Großen Koalition gelingt, die nötigen Reformen in der Wirtschaftspolitik umzusetzen. Anlass der Umfrage waren die ersten 100 Tage der Bundesregierung.

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Bundesbankdirektor Joachim Würmeling: Die Zukunft des Finanzplatzes Europa (Rede-Auszüge)

Frankfurt/Main (21.6.18) – So sehr wir die britische Entscheidung, die EU zu verlassen, bedauern, so müssen wir doch nach vorne schauen und sollten uns Gedanken darüber machen, wie Finanzdienstleistungen auf dem Kontinent künftig erbracht werden können.

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LGIM: EZB-Entscheidung zum Ende des Anleihekaufprogramms nicht selbstverständlich – Italiens Bedeutung zu groß, um das Land scheitern zu lassen

Frankfurt/Main (21.6.18) – Überraschend klar und einstimmig hat die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihrer Zinssitzung in Riga das Ende ihrer umstrittenen Anleihenkäufe per Ende Dezember beschlossen. „Selbstverständlich war es nicht, dass die EZB-Währungshüter das Anleihenkaufprogram noch in diesem Jahr einstellen. Denn Italien sieht sich gerade erneut mit Finanzmarktturbulenzen konfrontiert, und Mario Draghi hätte sein berühmtes Versprechen, alles zu tun, was nötig ist, um den Euroraum zusammenzuhalten, wiederholen können“, lautet die Einschätzung von Hetal Mehta, Senior European Economist Allocation bei Legal & General Investment Management (LGIM).

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KfW und GRENKE: Globaldarlehen über 120 Mio. EUR zur Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen

Frankfurt/Main (21.6.18) – Die KfW und GRENKE haben einen weiteren Globaldarlehensvertrag für Leasingfinanzierungen über 120 Mio. EUR abgeschlossen. Damit können bundesweit kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Freiberufler und Gründer bei betrieblichen Neuanschaffungen von attraktiven Leasingkonditionen durch die GRENKE AG und die KfW profitieren. Mit dem jetzt abgeschlossenen Globaldarlehen setzen KfW und GRENKE ihre Zusammenarbeit fort; im Dezember 2016 hatten beide Partner ein Globaldarlehen über 100 Mio. EUR für Leasingfinanzierungen von KMU abgeschlossen.

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Ernst & Young: Kredite sollen teurer werden –

deutsche Banken sehen Ende des Sparkurses

Frankfurt/Main (21.6.18) – Kredite für Firmenkunden und Häuslebauer dürften in den kommenden Monaten teurer werden: Jeweils ein Drittel der Banken in Deutschland geht davon aus, in diesem Jahr die Konditionen bei Firmen- und Ratenkrediten nach oben anpassen zu können, bei Immobilienkrediten sollen die Zinsen sogar nach Meinung von 41 Prozent steigen. Kaum ein Bankmanager rechnet hingegen mit sinkenden Zinskosten für die Kunden.

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Oxfam-Supermarkt-Check: Deutsche Ketten sind Schlusslichter in Sachen Menschenrechte

Berlin (21.6.18) – In einer neuen Studie analysiert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam systematisch die Geschäftspolitik von Supermärkten in ihren Lieferketten. Im internationalen Vergleich schneiden die deutschen Ketten dabei mit am schlechtesten ab. Anhand von zwölf Produkten zeigt die Studie außerdem, dass die Durchschnittseinkommen von Kleinbäuerinnen und -bauern sowie Arbeiter/innen unter dem Existenzminimum liegen, während Supermarktketten immer mehr vom Verkaufserlös behalten. Oxfam fordert von den Supermärkten, Verantwortung dafür zu übernehmen, dass bei der Produktion ihrer Lebensmittel Menschenrechte eingehalten werden.

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VDMA: Industrie-Roboter-Absatz steigt weltweit um 29 Prozent

München (20.6.18) – Der weltweite Absatz von Industrie-Robotern hat 2017 die neue Rekordmarke von 380.550 Einheiten erreicht. Das ist ein Plus von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2016: 294.300 Einheiten). China verzeichnete mit einem Plus von 58 Prozent das größte Nachfragewachstum für Industrie-Roboter. In den USA stieg der Absatz um 6 Prozent – in Deutschland um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das sind erste Ergebnisse der Roboter-Weltstatistik 2018, die von der International Federation of Robotics (IFR) veröffentlicht wird.

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Union Investment: Minizinsen frustrieren Anleger

Frankfurt/Main (19.6.18) – Obwohl sie sich nur ungern mit Geldanlagen beschäftigen, gehen acht von zehn Sparern (79 Prozent) mit ihrem Vermögen sorgsam um. Immerhin 70 Prozent haben den Anspruch, auf dem neuesten Stand zu sein, was ihre finanzielle Lage angeht. Trotzdem macht sich Frust breit: 40 Prozent haben angesichts der niedrigen Sparzinsen keine Lust, die Rendite von verschiedenen Geldanlagen miteinander zu vergleichen. Erschwert wird den Sparern ihre Orientierung auch von Wissensdefiziten: Lediglich jeder Vierte (27 Prozent) behauptet von sich, dass er sich mit Geldanlagen gut auskennt. Und nicht einmal jeder Zweite hält Aktien auf lange Sicht für ertragreicher als herkömmliche Anlagen. Große Hoffnungen richten sich an die Berater. Zwei Drittel (67 Prozent) erwarten von ihnen, dass sie Anlagealternativen vorschlagen. Dabei zeigen sich Sparer durchaus aufgeschlossen für Aktien und Investmentfonds, auch wenn viele annehmen, zu wenig Geld für eine breitere Streuung zu haben. Das sind die Ergebnisse des aktuellen Anlegerbarometers von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

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Bank J. Safra Sarasin:  EZB bremst auch

den Zinserhöhungszyklus der SNB

von Karsten Junius, Chefvolkswirt

Zürich (18.6.18) – Schön hätte es für die SNB am Donnerstag werden können, wenn nicht die EZB letzte Woche getagt hätte. Die Schweizer Wirtschaft brummt, der Franken ist deutlich schwächer als noch vor ein oder zwei Jahren und die Arbeitslosenquoten fallen Monat für Monat. Die Inflationsrate liegt mit 1% nun wieder nahe dem langfristigen Durchschnitt und dürfte in den nächsten Monaten aufgrund der Frankenschwäche und der Ölpreisstärke weiter ansteigen. Unterstützt von internationalen sportlichen Grossereignissen, deren Gewinne grossteils in der Schweiz verbucht werden, könnte das Bruttoinlandsprodukt erstmals seit 2014 wieder ähnlich hoch wie in der Währungsunion liegen. Es zeigt sich mithin ein ökonomischer Datenkranz, der für die Schweizer Geldpolitik günstiger kaum sein könnte; ein ideales Umfeld für eine langsame Annäherung an höhere Zinsniveaus.

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Neue Bundesbank-Prognose:

Hochkonjunktur dauert an

Frankfurt/Main (15.6.18) – Die Hochkonjunktur in Deutschland setzt sich fort. Dabei nimmt die bereits hohe Auslastung der Wirtschaft bis zum Jahr 2020 weiter zu, das Wachstum wird aber voraussichtlich nicht mehr ganz so kräftig ausfallen wie im Vorjahr. So dürften die Exporte und die gewerblichen Investitionen weniger stark zulegen. Zudem dämpft der steigende Mangel an Fachkräften in zunehmendem Maße das Beschäftigungswachstum. Trotz deutlich stärker steigender Löhne wird damit tendenziell der Zuwachs der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte gebremst, was die Grunddynamik des privaten Verbrauchs mindert. Gestützt wird die gesamtwirtschaftliche Nachfrage dagegen vor allem im kommenden Jahr durch expansiv wirkende fiskalische Maßnahmen, wobei die Regierungsankündigungen nur zu einem begrenzten Teil in die Prognose einflossen. „Zusammengenommen ergibt sich das Bild einer andauernden Hochkonjunkturphase, in der sich die zunehmenden angebotsseitigen Engpässe in kräftigen Lohnzuwächsen und in einer stärkeren Binneninflation niederschlagen“, sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann anlässlich der neuen Wirtschaftsprognose.

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Merck Finck Privatbankiers „Wochenausblick“

München (15.6.18) – Es wird immer klarer, dass beide Seiten des Atlantiks in dreifacher Hinsicht immer weiter auseinanderdriften: „Das gilt von der Politik über die Konjunktur bis hin zu den Notenbanken“, sagt Robert Greil, Chefstratege bei Merck Finck Privatbankiers. Während sich politisch nicht nur der US-Handelskonflikt sowohl mit Europa als auch mit China verschärfe, trage die Fed den aufwärtsgerichteten US-Konjunktur- und Inflationstrends mit einer restriktiveren Geldpolitik Rechnung. Dagegen reagiere die EZB auf die sich eintrübenden Wachstumsperspektiven im Euro-Raum mit der ungewöhnlichen Ankündigung unveränderter Null-Leitzinsen bis in den Sommer 2019. „Es verdichten sich die Anzeichen, dass die Wirtschaft in Euroland im laufenden Jahr nur um zwei, die in den USA dagegen um drei Prozent wachsen wird“, sagt Greil. Von synchronisiertem Wachstum wie noch zu Jahresbeginn könne nicht mehr die Rede sein – wie auch nicht von synchronisierter Zentralbankpolitik.

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VDA:  Automobilmärkte in Europa, USA und China legten im Mai zu – Russland und Indien zweistellig – Auch Brasilien leicht im Plus

Berlin (15.6.18) – Die internationalen Automobilmärkte zeichneten im Mai ein überwiegend positives Bild: Die beiden größten Märkte, China und USA, verbuchten jeweils deutliche Zuwächse. In Europa (EU28+EFTA) lagen die Neuzulassungen trotz einer geringeren Zahl von Arbeitstagen leicht über dem Niveau des Vorjahresmonats. In Indien und Russland wuchs der Absatz jeweils zweistellig, auch Brasilien verzeichnete ein Plus. Lediglich der japanische Markt musste einen Rückgang hinnehmen.

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EZB ernennt Petra Senkovic zur Generaldirektorin

des Sekretariats des  Umstrukturierung der Bankenaufsicht

 Frankfurt/Main (15.6.18) – Die Europäische Zentralbank (EZB) gab heute die Ernennung von Petra Senkovic, 47, zur Generaldirektorin der Generaldirektion Sekretariat des Aufsichtsgremiums zum 1. Juli 2018 bekannt. Die Ernennung folgt auf organisatorische Veränderungen im Bereich der Bankenaufsicht, in deren Rahmen u. a. drei Abteilungen von der Generaldirektion Mikroprudenzielle Aufsicht IV zur Direktion Sekretariat verlagert wurden; Letztere wurde daraufhin zur Generaldirektion aufgewertet. Diese Veränderungen, die ab Februar 2018 wirksam wurden, zielen darauf ab, den Umfang der Geschäftsbereiche der Bankenaufsicht neu auszutarieren. – Frau Senkovic ist seit Februar 2018 als kommissarische Generaldirektorin tätig.

 

FUTURE EUROPE – Digitaler europäischer Dialog in Frankfurt – neues Konferenzformat von Maleki

Frankfurt/Main  (14.6.18) – Die Zukunft Europas ist durch die Regierungskrise in Italien, Spanien und das G7-Gipfeltreffen am vergangenen Wochenende Thema Nummer Eins. Vor dem Hintergrund dieser internationalen Entwicklungen gewinnt die Konferenz FUTURE EUROPE am 20. Juni in Frankfurt an Bedeutung.

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ifo-Chef Fuest begrüßt Ende der Anleihekäufe durch die EZB

München  (14.6.18) – Der ifo-Präsident Clemens Fuest lobt das angekündigte Ende der Anleihekäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB). „Es ist sehr zu begrüßen, dass das Kaufprogramm der EZB beendet wird. Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer Normalisierung der Geldpolitik. Durch die Käufe von Staatsanleihen wird die Notenbank immer mehr zum Gläubiger der Staaten. Das kann die Unabhängigkeit der Geldpolitik untergraben. Eine Rückkehr zu Normalität in der Geldpolitik ist auch deshalb wichtig, weil sonst in der nächsten Konjunkturkrise Handlungsspielräume fehlen“, sagte Fuest. „Ob im Sommer 2019 die Zinsen erhöht werden können, wird davon abhängen, ob der aktuelle Aufschwung weitergeht. Das ist derzeit unklar.“

EZB: Geldpolitische Beschlüsse

Frankfurt/Main (14.6.18) – Auf der heutigen Sitzung, die in Riga stattfand, unterzog der EZB-Rat die Fortschritte hin zu einer nachhaltigen Anpassung des Inflationspfads einer sorgfältigen Überprüfung. Dabei berücksichtigte er die jüngsten von Experten des Eurosystems erstellten gesamtwirtschaftlichen Projektionen, Messgrößen des Preis- und Lohndrucks sowie mit den Inflationsaussichten verbundene Unsicherheiten.

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FIS: Direktbanken in Deutschland haben

die zufriedensten Kunden

Frankfurt/Main (14. 6.18) – FIS, einer der führenden internationalen Anbieter von Finanztechnologielösungen, veröffentlicht heute seine globale PACE Studie, die ermittelt, wie gut Banken die Erwartungen ihrer Kunden erfüllen. Weltweit wurden rund 5.000 Verbraucher befragt – in Deutschland nahmen über 1.000 Bankkunden an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden gebeten, die Leistung ihrer Bank anhand von neun Analyse-Kriterien (KPIs) zu bewerten. Die Antworten flossen in das FIS „RUN-CONNECT-GROW“ Modell ein, das das Service-Niveau der Banken widerspiegelt und Maßnahmen aufzeigt, die zur Steigerung der Kundenzufriedenheit beitragen könnten. Zwei von drei deutschen Kunden sind mit ihrer Hausbank zufrieden, doch es gibt auch Kritik. Geringe Zufriedenheit dokumentierten Kunden in Bezug auf „Anerkennung“ (Treueprämien) und auch den „digitalen Zahlungsverkehr“.

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Treibstoff: Venture Capital – Wie Deutschland Innovation und Wachstum beschleunigen kann

München (14.6.18) – In Deutschland gibt es zu wenig Venture Capital (VC), insbesondere in der Wachstumsphase neu gegründeter Unternehmen. Damit fehlt notwendiges Kapital, um aus innovativen Geschäftsmodellen erfolgreiche Unternehmen zu etablieren. Angesichts des internationalen Wettbewerbs der Technologiestandorte schwächt dieser Mangel die Innovationskraft der europäischen Wirtschaft und behindert zukunftsfähiges Wachstum. Die neue Studie „Treibstoff Venture Capital: Wie wir Innovation und Wachstum befeuern“ von Roland Berger, der Internet Economy Foundation (IE.F) und dem Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. (BVK) analysiert bestehende Investitionshemmnisse für Wagniskapital und legt dar, wie diese überwunden werden können.

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Postbank Wohnatlas 2018:

Neubau oder Bestandsimmobilie? Eine Frage des Preises – Im bundesweiten Mittel liegt

der Preisvorteil bei 86.500 Euro

 

Bonn (14.6.18) – Neubau oder Bestandsimmobilie – was rechnet sich am ehesten, was sind die Vor- und Nachteile? Vor diesen Fragen stehen Immobilienkäufer überall in Deutschland. Der Postbank Wohnatlas, für den das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) die Angebote in 401 kreisfreien Städten und Landkreisen untersucht hat, gibt einen Überblick über die regionalen Preisabstufungen. In 329 von 401 Kreisen und kreisfreien Städten liegen die Kaufpreise für 70-Quadratmeter-Wohnungen aus dem Bestand um mehr als 50.000 Euro unter den entsprechenden Neubaupreisen. Kostenvorteile von über 100.000 Euro ergeben sich für Bestandsimmobilien rechnerisch in mehr als jedem fünften Kreis (90 Kreise, 22 Prozent) gegenüber Neubauten.

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