BGA: Engpässe und Preisdruck

kennzeichnen die wirtschaftliche Lage

Berlin (6.12.21) – „Die aktuellen Großhandelszahlen zeigen deutlich die angespannte Marktsituation und den Druck, der auf den Lieferketten lastet. Die gestiegenen Preise bei Energie und Rohstoffen in Kombination mit Lieferengpässen wirken sich deutlich auf den Großhandel aus. Die nominale Umsatzentwicklung ist stark gestiegen, was sich aber nicht in den real verkauften Waren und Dienstleistungen widerspiegelt. Diese haben sich schwach entwickelt. Die Zahlen wirken als ob die Corona-Pandemie wirtschaftlich bereits aufgearbeitet sei, aber gewaltige strukturelle Herausforderungen bleiben. Das belastet die Unternehmen und ihre Kunden gleichermaßen. Und neue coronabedingte Einschränkungen oder zusätzliche Anforderungen aus Umwelt- und Klimaschutz sind hierbei noch gar nicht berücksichtigt.“ Dies erklärt Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zu den heute veröffentlichen Umsatzzahlen im Großhandel im dritten Quartal 2021.

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VDIK: Pkw-Markt im November um 32 Prozent rückläufig

Bad Homburg (3.12.21) – Der deutsche Pkw-Markt verzeichnete im November einen Rückgang um 32 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das Kraftfahrtbundesamt registrierte 198.300 Neuzulassungen. In den ersten elf Monaten beträgt das Minus 8 Prozent. Es wurden 2,39 Millionen Pkw neu zugelassen. Darunter waren 961.300 neue Pkw von internationalen Marken. Der Marktanteil der VDIK-Mitglieder lag im November bei 41 Prozent.

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Mercedes-Benz: 60 Milliarden Euro in eine CO2-freie Zukunft

Stuttgart (2.12.21) – Der Aufsichtsrat der Daimler AG hat in seiner heutigen Sitzung den Mercedes-Benz Business Plan für die Jahre 2022 bis 2026 verabschiedet und damit die strategische Planung für eine vollelektrische Zukunft von Mercedes-Benz bekräftigt. Nach der Abspaltung von Daimler Truck wird sich Mercedes-Benz konsequent auf die Wachstums- und Profitabilitätschancen im Pkw- und Van-Geschäft konzentrieren. Die wertvollste Luxus-Automobilmarke der Welt strebt dabei die Führung bei elektrischen Antrieben und Fahrzeugsoftware an. weiterlesen

BASF: Agricultural Solutions startet globales Carbon

Farming Programm zur Reduktion von CO2-Emissionen

Ludwigshafen/Rhein (2.12.21) – Landwirtschaft ist für etwa 20% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. CO2-effiziente landwirtschaftliche Praktiken können daher erheblich dazu beitragen, dem Klimawandel entgegen zu wirken. BASF wird ein globales Carbon Farming Programm etablieren, das es Landwirten ermöglicht, die CO2-Emissionen zu verringern und davon finanziell zu profitieren. Damit unterstreicht das Unternehmen sein Engagement, einen Beitrag zum Schutz des Klimas zu leisten. Das Programm unterstützt die Nachhaltigkeitsziele von BASF Agricultural Solutions, den CO2-Fußabdruck pro Tonne Ernteertrag bis 2030 bei Weizen, Soja, Reis, Raps und Mais um 30% zu reduzieren. BASF wird das Programm schrittweise ab 2022 starten.

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VDIK: Pkw-Markt bricht 2021 unerwartet stark ein

Bad Homburg (2.12.21) – Nach dem Rückgang im vergangenen Jahr erwartet der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller für den deutschen Pkw-Markt 2021 einen noch heftigeren Einbruch. Im Gesamtjahr werden voraussichtlich nur noch 2,6 Millionen Pkw neu zugelassen. Der Absatz von Batterie-Elektroautos und Plug-In-Hybriden legt dagegen um 70 Prozent zu. VDIK-Präsident Reinhard Zirpel erklärte: „Unsere Hoffnung auf eine Erholung des Kfz-Marktes nach dem schweren Einbruch durch die Corona-Krise im Vorjahr wird 2021 enttäuscht. Allerdings liegt das Problem nicht auf der Nachfrageseite. Die Kunden wollen mehr Autos kaufen, als die Industrie produzieren kann. Gleichzeitig hat der Boom der Elektromobilität angehalten. Das ist der große Lichtblick.“ weiterlesen

BVR: Konjunkturerholung verzögert sich, Inflation bleibt zunächst hoch

Berlin (1.12.2021) – Mit dem heute bestätigten Rückgang des Industrie-Einkaufsmanagerindex, er verminderte sich von 57,8 Punkte im Oktober auf 57,4 Punkte im November, mehren sich die Anzeichen, dass die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands im Winterhalbjahr merklich an Fahrt verliert. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) revidiert daher seine Konjunkturprognose für das laufende Jahr und rechnet nunmehr mit einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,7 Prozent (zuvor 3,3 Prozent). „Die dämpfenden Effekte der Infektionsschutzmaßnahmen sowie der Materialengpässe dauern länger an und belasten die Konjunktur gravierender als noch im Sommer erwartet“, so BVR-Vorstand Dr. Andreas Martin.

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KfW: Deutsche Wirtschaft

vor schwierigem Winter

Frankfurt/Main (30.11.21) – Aufholeffekte bei den kontaktintensiven Dienstleistungen sorgten trotz hartnäckiger Angebotsengpässe in der Industrie für ein kräftiges deutsches Wachstum von 1,7 % im dritten Quartal. Doch nun steht der Wirtschaft ein schwieriger Winter bevor: Der steile Energiepreisanstieg dämpft die private Kaufkraft und belastet die Unternehmen kostenseitig. Gleichzeitig halten sich die Materialengpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten sowie die Störungen im globalen Transportsystem hartnäckig. Angesichts unzureichender Impffortschritte türmt sich zu alledem die vierte Welle der Corona-Neuinfektionen mit Beginn der kalten Jahreszeit auf immer neue Höchststände auf. Regeln zur Eindämmung und eine freiwillige Zurückhaltung beim sozialen Konsum aus Angst vor Ansteckungen dürften die Umsätze vieler Unternehmen im kontaktintensiven Dienstleistungsbereich sowie im stationären Einzelhandel nun wieder belasten. In der Folge wird die Wirtschaft im begonnenen Winterhalbjahr 2021/2022 kaum über eine Stagnation hinauskommen, vorübergehend kann sie sogar etwas schrumpfen. Bei mehr oder weniger gleichzeitiger Entspannung bei Materialengpässen und Pandemielage wird es dann ab dem Frühling 2022 aber zu einem kräftigen Schub beim Quartalswachstum kommen. Für das kommende Jahr erwartet KfW Research mit 4,4 % (Vorprognose: 4,2 %) ein deutlich höheres Wirtschaftswachstum als 2021 mit 2,6 % (Vorprognose: 3,0 %; alle Raten preisbereinigt).

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Deutsche Bank: Zinswende in Sichtweite

Frankfurt/Main (30.11.21) – Das Jahr 2022 dürfte das Jahr der Zinswende werden. Die hohe Inflation und die weitere Wirtschaftserholung werden vor allem die US-Notenbank Fed zum Handeln zwingen, betonten die Experten der Deutschen Bank in ihrem Kapitalmarktausblick 2022, den sie heute in Frankfurt am Main vorstellten. An den Rentenmärkten könnte das zu einigen Turbulenzen führen. Für Aktien hingegen sei das ein gutes Umfeld: „Trotz einer Zinserhöhung der Fed und einer möglichen Straffung der Geldpolitik in anderen Teilen der Welt dürfte die anhaltende finanzielle Repression die Märkte weiter unterstützen und dazu führen, dass der Investitionsschwerpunkt derzeit auf realen Anlageklassen wie Aktien und Immobilien liegt“, sagt Dr. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege Privatkundenbank Deutschland der Deutschen Bank. „Auch die ökologische Transformation ist ein großes Thema – und die Frage, wie diese zielgerichtet und bezahlbar gestaltet werden kann. ESG- und Umweltaspekte werden damit für Portfolios immer wichtiger.“

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Akasol: Neues Ultra-Hochenergie-Batteriesystem  steigert Energiedichte signifikant

Darmstadt (30.11.21) – Die AKASOL AG präsentiert auf der Battery Show Europe vom 30.11. bis 2.12.2021 die dritte Generation der in Serienproduktion gefertigten Batteriesysteme. Das neue AKASystem 9 AKM 150 CYC verfügt über die höchste am Markt verfügbare Energiedichte. Damit eignet sich das System speziell für voll elektrische Langstrecken-Anwendungen wie Reisebusse oder Lastkraftwagen und verfügt über eine nominale Energie von knapp 100 kWh, die mit mehreren Systemen nach Bedarf beliebig skaliert werden kann. Gefertigt wird das Ultra-Hochenergie-Batteriesystem ab 2023 in der Gigafactory 1 in Darmstadt.

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EY: Autobauer mit Rekordgewinnen trotz Absatzeinbruch

Stuttgart (29.11.21) – Trotz stillstehender Fabriken und massiver Absatzeinbußen haben die 16 größten Autokonzerne der Welt im dritten Quartal mehr Gewinn erwirtschaftet als je zuvor. Der operative Gewinn kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 23,1 Milliarden und erreicht damit ein neues Rekordniveau.

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Commerzbank: Corona bläht Inflation auf – DAX-Jahresendprognose 2022 bei 17.200 Punkten

Frankfurt/Main (26.11.21) – Die Volkswirte der Commerzbank erwarten, dass die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr aufgrund der neuen Corona-Welle schrumpfen wird. Weitere Anti-Corona-Maßnahmen und das vorsichtigere Verhalten der Menschen werden wie im Winter zuvor insbesondere den Dienstleistungssektor belasten – mit Auswirkungen auf Geschäfte, Friseursalons sowie Restaurants. „Der Dienstleistungssektor wird die Wirtschaft im Winter spürbar dämpfen“, so Chefvolkswirt Dr. Jörg Krämer. Von den Folgen der Coronapandemie betroffen ist auch die Industrie, die weiterhin von Material- und Lieferengpässen gebremst wird. Diese Probleme dürften frühestens ab dem Frühjahr spürbar abnehmen, wenn sich die Infektionslage wieder entspannt. Die deutsche Wirtschaft kann sich dann auf einen erneuten Aufschwung freuen, denn die Nachfrage nach industriellen Produkten ist ungebrochen hoch. Für das gesamte Jahr 2022 erwarten die Commerzbank-Volkswirte ein Wachstum der deutschen Wirtschaft von 3,0%. Sie sind damit vorsichtiger als das Gros der Volkswirte.

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Daimler: Daimler Truck überführt

historische Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge und Archiv nach Wörth

Foto: Daimler

 

Stuttgart (25.11.21) – Im Rahmen der Aufspaltung von Daimler in zwei eigenständige Unternehmen am 1. Dezember hat Daimler Truck Ende November erste historische Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge und Teile des Lkw- und Bus-Archivs an den Standort Wörth überführt. Ein Konvoi aus Tiefladern und historischen Lkw und Bussen war hierfür aus dem Raum Stuttgart zum Branchen-Informationszentrum (BIC) des Mercedes-Benz Lkw-Werks in Wörth am Rhein unterwegs. Unter den historischen Lkw, die im Einsatz waren, befanden sich ein Mercedes-Benz LP 333 aus dem Jahr 1960 – wegen seiner zwei lenkbaren Vorderachsen „Tausendfüßler“ genannt – und ein Mercedes-Benz LP 608, der erste im damals neuen Werk Wörth produzierte Lkw aus dem Jahr 1965. Künftig wird Daimler Truck die Sammlung historischer Exponate hauptsächlich im Umfeld der Truck- und Bus-Standorte unterbringen. Weitere Transporte von Archivmaterial und Exponaten sind für die nächsten Wochen geplant.

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Bundesbank: Corona-Staatshilfen

federten Belastungen ab

Frankfurt/Main (25.11.21) – Das Finanzsystem hat während der Pandemie gut funktioniert. Staatliche Stabilisierungsmaßnahmen haben die Realwirtschaft und indirekt das Finanzsystem vor den Folgen der Pandemie geschützt. Die Wirtschaft wurde weiter mit Krediten versorgt. Gleichzeitig bauen sich stetig Verwundbarkeiten gegenüber negativen makroökonomischen Entwicklungen und speziell Risiken aus der Immobilienfinanzierung auf. „Jetzt ist die richtige Zeit für Prävention gegenüber zukünftigen Risiken“, betonte Claudia Buch, Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, bei der Vorstellung des Finanzstabilitätsberichts 2021. Der Bericht untersucht zudem die Auswirkungen von Klimarisiken. Das deutsche Finanzsystem scheint demnach nur moderat verwundbar zu sein gegenüber Bewertungsänderungen infolge steigender CO2-Preise.

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Börse Frankfurt: Handelszeiten bis 22 Uhr

Frankfurt/Main (24.11.21) – Ab dem 29. November können Anleger*innen Aktien, ETFs/ETNs und Publikumsfonds an der Börse Frankfurt bis 22:00 Uhr handeln. Durch die Verlängerung der Handelszeiten können Anleger*innen unter anderem am späten Abend auf Ereignisse an den US-Märkten reagieren und dabei die Vorteile des börslichen Handels nutzen.

Möglich macht dies die im September 2021 eingeführte neue Wertpapier-Clearing-Plattform „C7 SCS“ der Eurex Clearing. Somit wird erstmalig in Deutschland der Späthandel von Aktien, ETFs/ETPs und Publikumsfonds mit zentraler Gegenpartei bis 22:00 Uhr möglich.

Über den Handelsplatz Börse Frankfurt sind mehr als 1,4 Millionen Wertpapiere handelbar, darunter Aktien, Anleihen, ETFs, ETCs, ETNs, Fonds sowie Optionsscheine und Zertifikate.

DZ Bank: Nachholeffekte beflügeln Weltwirtschaft ab Sommer und sorgen für ein globales Wirtschaftswachstum von 4,4 Prozent

Frankfurt/Main (24.11.21) – Trotz stark steigender Corona-Infektionszahlen und massiver Lieferkettenprobleme blickt das DZ BANK Research zuversichtlich auf das kommende Jahr. Die Analysten erwarten ab dem zweiten Quartal 2022 eine kräftige wirtschaftliche Erholung, die von Nachholeffekten getrieben wird. Eine zunehmende Impfquote ermöglicht eine Normalisierung des Alltags- und Wirtschaftsleben. Für das weltweite Wirtschaftswachstum prognostizieren die Experten 4,4 Prozent, in Deutschland legt das BIP um 4,8 Prozent zu. Die weiterhin niedrigen Zinsen und die aufgestauten Produktionsaufträge treiben die großen Aktienindizes zu Rekorden. Für den DAX sagt die DZ BANK zum Ende des kommenden Jahres 18.000 Punkte voraus. Die Inflation lässt im Verlauf des Jahres nach.

DIW: Abschaltung letzter Kernkraftwerke in Deutschland reißt keine Versorgungslücke

Berlin (24.11.21) – Die Abschaltung der letzten Atommeiler in Deutschland führt nicht zu Versorgungsengpässen. Zu diesem zentralen Ergebnis kommen Modellrechnungen der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „Wenn die letzten sechs Kernkraftwerke bis Ende 2022 vom Netz gehen, hat dies keine nennenswerten Auswirkungen auf die Stromkapazitäten insgesamt, die Lichter in Deutschland werden nicht ausgehen“, sagt Studienautorin Claudia Kemfert. „Im Gegenteil: Die Abschaltung ebnet den Übergang zum überfälligen Ausbau der erneuerbaren Energien. Kernenergie war von Anfang an unwirtschaftlich und geprägt von nicht kalkulierbaren Risiken.“

„Wenn die letzten sechs Kernkraftwerke bis Ende 2022 vom Netz gehen, hat dies keine nennenswerten Auswirkungen auf die Stromkapazitäten insgesamt, die Lichter in Deutschland werden nicht ausgehen“ Claudia Kemfert

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Helaba: Markttrends 2022 –

Aufschwung all inclusive

Frankfurt/Main (23.11.21) – Nach der tiefen Rezession im Frühjahr 2020 hat die Weltwirtschaft mit zwischenzeitlichen Unterbrechungen Fahrt aufgenommen. 2022 wird sie sich auf eine neue Reise begeben. Der Konjunktur- und Kapitalmarktausblick der Helaba geht der Fragen nach, wohin die Reise geht und was die Weltwirtschaft auf ihrer Reise erlebt. Das Hauptszenario trägt den Titel „Aufschwung all inclusive“. Unerwartete Störungen könnten Wirtschaft und Finanzmärkte aber auch auf einen Horrortrip (Negativszenario) schicken. Im Positivszenario bricht die Weltwirtschaft zu einer Traumreise auf – getragen vom klimafreundlichen Umbau unserer Wirtschaft. weiterlesen

Eon: 27 Milliarden Euro für die Energiewende

Essen (23.11.21) – E.ON will das Tempo bei Wachstum und Digitalisierung seiner Geschäfte deutlich erhöhen. Mit der heute im Rahmen eines virtuellen Kapitalmarktages vorgestellten Wachstumsstrategie bis 2026 verspricht E.ON sowohl kontinuierliche Steigerungen beim operativen Ergebnis als auch bei der Dividende, die stärker ausfallen sollen als bisher geplant. Dabei erweitert E.ON erstmals den Prognosezeitraum von drei auf fünf Jahre.

E.ON-Vorstandsvorsitzender Leonhard Birnbaum: „Durch die Dekarbonisierung unserer Volkswirtschaften steht die Energiewirtschaft vor einer Schlüsseldekade des Wachstums. Mit unserer Kundenbasis von rund 50 Millionen Kunden in Europa und dem größten Verteilnetz des Kontinents als Rückgrat dieser Transformation ist E.ON hervorragend positioniert, um diese Chance zu nutzen. Deshalb können wir heute einen langfristigen Ausblick auf E.ON geben, der geprägt ist von kontinuierlichem, profitablen Wachstum“.

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J.P. Morgan AM: Investoren sollten das volle Chancenspektrum nutzen und neue Quellen für Erträge erschließen

Frankfurt/Main (18.11.21) – Laut den Experten von J.P. Morgan Asset Management zeigt die globale Wirtschaftserholung fast zwei Jahre nach Ausbruch der Pandemie weiterhin eine starke Dynamik. Nach massiven fiskalischen und geldpolitischen Anreizen sorgen nun ein robuster Investitionszyklus und verbesserte Arbeitsproduktivität für Rückenwind. „Während die Wirtschaft nur begrenzte Narben davongetragen hat, werden die massiven geld- und fiskalpolitischen Interventionen nachhaltigere Auswirkungen für Anleger haben“, betont Jens Schmitt, Leiter Institutional Sales in Deutschland und Österreich bei J.P. Morgan Asset Management. Denn die gewaltigen Rettungsprogramme zur Überbrückung der negativen Auswirkungen der Pandemie scheinen das Jahrzehnt schleppender Investitionen, periodischer Sparmaßnahmen und schwacher Produktivität beendet und den Fokus der Regierungen auf nominales Wachstum und eine erhöhte Bereitschaft zum Geld ausgeben verlagert zu haben.

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DIW: Einkommensungleichheit sinkt in

Krisenzeiten, wie etwa während

der Corona-Pandemie

Berlin (17.11.21) – In Rezessionen sinkt temporär die Einkommensungleichheit, in Erholungsphasen steigt sie. Dies ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Zwar hat sich die Einkommensungleichheit in den vergangenen 40 Jahren generell erhöht, doch sind neben diesem langfristigen Trend temporäre Schwankungen zu beobachten, die den Konjunkturzyklen geschuldet sind. Dass die Ungleichheit in Boomphasen steigt, liegt fast ausschließlich an den hohen Anteilsgewinnen der einkommensstärksten zehn Prozent der deutschen Bevölkerung; in Rezessionen verlieren sie allerdings auch stark. Die unteren Einkommensdezile gewinnen in Krisenzeiten hingegen leicht Anteile hinzu, zeigt die Studie, und verlieren in Aufschwungsphasen.

„Wir sehen, dass die in Krisen ergriffenen Maßnahmen helfen, die unteren Einkommen zu stabilisieren.“ Alexander Kriwoluzky

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Universal-Investment: Starkes Wachstum um rund ein Fünftel

Frankfurt/Main (17.11.21) – Mit Ende des Geschäftsjahres 2020/2021 zum 30. September weist die Universal-Investment-Gruppe Assets under Administration (AuA) in Höhe von 710,3 Mrd. EUR aus. Der Konzern konnte damit die Assets in den vergangenen zwölf Monaten um rund 113 Mrd. EUR oder 18,8 Prozent steigern. Die größte unabhängige Investmentgesellschaft im deutschsprachigen Raum kommt damit ihrem Ziel einen großen Schritt näher, bis 2023 Europas führende Fonds-Service-Plattform und Super ManCo zu werden. Die Gruppe wächst mit den Geschäftsbereichen Wertpapiere, Immobilien und Alternative Investments in allen Asset-Klassen und zählt zu den am schnellsten wachsenden Fondsgesellschaften im deutschsprachigen Raum. Entgegen dem allgemeinen Branchentrend ist die Belegschaft der Gruppe von knapp 900 auf über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen. Die Zahl der verwalteten Fondshüllen liegt inzwischen nach etwas über 1.800 im letzten Geschäftsjahr nun bei rund 2.000.

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VCI: Chemikalienpreise legen 2,9 Prozent zu –

Branchenumsatz wächst um 6,3 Prozent –

Chemiegeschäft kühlt weiter ab

Frankfurt/Main (16.11.21) – Die chemisch-pharmazeutische Industrie konnte den Wachstumskurs aus der ersten Jahreshälfte im dritten Quartal 2021 nur noch abgeschwächt fortsetzen. Das geht aus dem aktuellen Quartalsbericht hervor, den der Verband der Chemischen Industrie (VCI) veröffentlicht hat. Demnach führten globale Knappheiten bei Material und Logistik sowie stark steigende Energiepreise zu Produktionsrückgängen in vielen Chemiesparten. Die Auslastung der Chemieanlagen sank dabei auf den unteren Rand des Normalbereichs. Dennoch legte die Branchenproduktion insgesamt leicht zu. Grund dafür war die positive Entwicklung im Pharmabereich, weil Impfstoffe stark nachgefragt wurden. Auch der Branchenumsatz entwickelte sich von Juli bis September positiv.

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IMK-Konjunkturindikator:

Erste Anzeichen für Entspannung von Lieferengpässen

Düsseldorf (15.11.21)  – Das Risiko, dass die deutsche Wirtschaft in den kommenden drei Monaten in eine Rezession gerät, hat in den vergangenen Wochen etwas abgenommen. Die Entspannung ist zwar moderat, es handelt sich aber um den ersten Rückgang der Rezessionswahrscheinlichkeit seit dem Frühjahr 2021, als sich die internationalen Lieferengpässe zugespitzt hatten. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, der die aktuell verfügbaren Daten zur Wirtschaftslage bündelt.

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Goethe-Universität: Green Banking – die Perspektive von Politik, Banken und Investoren  

Frankfurt/Main (12.11.21)  „Green Banking and Green Central Banking: What are the right concepts?” – so lautet der Titel des Buches in englischer Sprache, das als neunter Band in der Reihe zur Zukunft des Finanzsektors jetzt erschienen ist – passend zu den Debatten der 26. UN-Klimakonferenz in Glasgow, die am heutigen Freitag zu Ende geht. Green Banking ist ein vieldiskutiertes Thema auf der Konferenz, die international als COP26 bekannt ist.

Foto: Goethe-Universität

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Ernst & Young EY:

Trotz Lieferkettenkrise und Corona –

DAX-Konzerne auf Rekordkurs

Stuttgart (12.11.21) – Trotz der sich ausweitenden weltweiten Engpässe bei der Versorgung mit Halbleitern, Rohstoffen und Zulieferprodukten konnten die deutschen Top-Konzerne im dritten Quartal erneut Rekorde bei Umsatz und Gewinn vermelden: Insgesamt stieg der Gesamtumsatz der DAX 40-Unternehmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um neun Prozent. Auch den Umsatz des Vorkrisenjahres 2019 übertrafen die Unternehmen – um vier Prozent. Die große Mehrheit der DAX-Konzerne legte im Vergleich zum Vorjahr beim Umsatz zu – lediglich drei Unternehmen wiesen einen Umsatzrückgang auf. weiterlesen