KfW eröffnet sanierte historische „Villa 102“ in Frankfurt –  Denkmalgerechte Sanierung des ehemaligen Literaturhauses auf der Bockenheimer Landstraße

 Frankfurt/Main (20.9.18) – Die KfW hat die „Villa 102“, das ehemalige Frankfurter „Literaturhaus“ in der Bockenheimer Landstraße 102, nach mehrjähriger denkmalgerechter Sanierung mit einer festlichen Abendveranstaltung wieder eröffnet. Die KfW hatte das Haus in unmittelbarer Nachbarschaft ihres Frankfurter Hauptsitzes nach jahrelangem Leerstand im Jahr 2012 erworben, um es als lebendiges Kulturdenkmal zu erhalten und als Plattform für den regionalen und internationalen Dialog fortzuführen. Das von dem Architekten Alfred Engelhard in einem maßvollen neobarocken Stil geplante und in den Jahren 1912/1913 errichtete repräsentative Gebäude hatte nach einer wechselvollen Geschichte von 1990 bis 2005 als „Literaturhaus“ in Frankfurt besondere Bedeutung erlangt und drohte seither zu verfallen. weiterlesen

AXA IM baut Responsible Investments durch stärkere ESG-Integration aus

Frankfurt/Wien (20.9.18) – Das korrekte Verhalten von Unternehmen im Hinblick auf Umwelt, Gesellschaft und die eigenen Kontrollinstanzen (Environmental, Social and Governance, kurz ESG) wird für Kunden immer wichtiger, und auch AXA IM hat die strategische Entscheidung getroffen, ESG-Analysen über alle Anlageplattformen hinweg zu integrieren. Um dieser steigenden Bedeutung von Responsible Investments (RI) gerecht zu werden, stockt AXA IM nun auch personell auf.

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ifo Institut lehnt EU-Digital-Steuer ab

München (20.9.18) – Der ifo-Präsident Clemens Fuest lehnt die Einführung einer EU-Digital-Steuer ab. Er kritisierte die „erheblichen Probleme und negativen Folgen“ einer Digital­-Steuer. Eine Mehrbelastung der Digital-Wirtschaft würde die digitale Entwicklung innerhalb der EU erheblich hemmen, sagte Fuest am Donnerstag in München bei der Vorstellung einer ifo-Studie für die IHK München und Oberbayern. Das wichtigste Argument gegen die Pläne sei  deren handelspolitische Wirkung. „Die USA und andere betroffene Herkunftsländer der Digital­-Konzerne würden die Steuer als Zoll auffassen. Dies dürfte den Handelskonflikt mit den USA verschärfen“, gab Fuest zu bedenken. „Nur weil US-Unternehmen in Europa digitale Dienstleistungen verkaufen, folgt daraus nicht, dass sie hier auch Ertragsteuern zahlen müssen. Die geltenden Regeln internationaler Besteuerung sehen vor, dass Steuern dort gezahlt werden, wo die Produkte entwickelt und produziert werden, nicht dort, wo sie verkauft werden.“ Steuervermeidung multinationaler Konzerne sei ein reales Problem, es beschränke sich aber nicht auf die Digital-Wirtschaft. weiterlesen

Expense Reduction Analysts, BME und EBS: 13 Prozent

Performance-Steigerung durch optimierte Prozesse im Einkauf!

 Eschborn (20.9.18) –  Die anhaltende sehr gute wirtschaftliche Lage hat die Rolle des Einkaufs verändert. Aktuell ist die Top-Priorität des Einkaufs, Versorgungssicherheit herzustellen und die Produktion und Lieferfähigkeit zu sichern. Erst in zweiter Linie folgen die Optimierung der Einkaufskosten und Prozesse. Dies hat eine Studie von Expense Reduction Analysts, des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) und der EBS Universität für Wirtschaft und Recht ergeben. Insgesamt wurden 201 Einkäufer befragt. Laut der Studie trägt der Einkauf besonders zum Geschäftserfolg bei, wenn die Prozesse priorisiert betrachtet werden. Dadurch steigern Unternehmen im Schnitt ihre Performance um 13 Prozent im Vergleich zur Peergroup.

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Helaba Invest: Erster Spezialfonds mit

Zugang zu Helaba-Immobilienkreditportfolio

Frankfurt/Main (20.9.18) – Die Helaba Invest bietet erstmals einen Immobilienkreditfonds an, der Spar-kassen Zugang zum diversifizierten Kreditportfolio der Helaba bietet. Es handelt sich dabei um einen Spezial-Alternative Investmentfonds (AIF) nach deutschem Recht. Im ersten Closing konnte ein Zeichnungsvolumen von 100 Mio. Euro erzielt werden. Das geplante Zielvolumen des Fonds liegt bei 250 Mio. Euro. Der HI-Immobilien-Kredit-Fonds I investiert in ein breit gestreutes Portfolio von grundschuldbesi-cherten unverbrieften Darlehensforderungen, die ausschließlich von der Helaba originiert sind.

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Europäischer Pkw-Markt: WLTP-Umstellung sorgt für Neuzulassungshoch – USA erreicht Vorjahresniveau – China und Indien mit Rückgang – Brasilien und Russland legen zweistellig zu 

Berlin (19.9.18) – Der Pkw-Absatz auf den großen Märkten der Welt zeigte sich im August uneinheitlich: Während der europäische Markt aufgrund eines Sondereffekts deutlich zulegte, blieben die USA auf dem Niveau des Vorjahresmonats. In China ging der Absatz zurück. Auch Indien verfehlte das Vorjahresergebnis. Japan legte erneut zu. Brasilien und Russland erreichten jeweils zweistellige Zuwachsraten. weiterlesen

VCI: Binnenmarkt ist nicht verhandelbar –

Großbritannien muss sich auf die EU zubewegen

Frankfurt/Main (19.9.18) – Vor den Brexit-Gesprächen auf dem informellen EU-Gipfel in Salzburg betont der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Utz Tillmann, die Dringlichkeit einer baldigen Verhandlungslösung. Bewegung fordert er vor allem vom Vereinigten Königreich: „Das Chequers-Papier ist noch weit von der Position der Europäischen Kommission entfernt. Die britische Regierung muss sich in den weiteren Verhandlungen deutlich kompromissbereiter zeigen. Die EU kann den Binnenmarkt nicht aufs Spiel setzen.“ weiterlesen

Finanzstabilität und Kreditmärkte in Europa:

Chancen und Risiken im aktuellen Umfeld

Frankfurt/Main (19.9.18) – Bundesbank Vizepräsidentin, Prof. Claudia Buch, beim Dinner Talk anlässlich der 2. Fachkonferenz der Süddeutschen Zeitung „Private Debt und Direct Lending“:- Fast auf den Tag genau vor zehn Jahren erreichte die globale Finanzkrise ihren vorläufigen Höhepunkt. Die folgende weltweite Wirtschaftskrise war die schwerste seit der Großen Depression. Nach der Krise wurden Reformen der Finanzmärkte eingeleitet und vielfach bereits umgesetzt mit dem Ziel, die Finanzmärkte widerstandsfähiger zu machen. Denn die Stabilität des Finanzsystems ist eine zentrale Voraussetzung für eine leistungsfähige und dynamische Wirtschaft. Wie bei der Gesundheit helfen eine gute Vorsorge und gute Abwehrkräfte auch dem Finanzsystem, um die Auswirkungen von Krankheitserregern – oder ökonomischen Schocks – zu begrenzen. Heute stellt sich die Frage, inwieweit das internationale Finanzsystem besser aufgestellt ist als noch vor einem Jahrzehnt, um mit unerwarteten Entwicklungen umzugehen. weiterlesen

BVI: Deutsche Sparer bauen

auf die private Altersvorsorge

Frankfurt/Main (19.9.18) – Immer mehr Anleger in Deutschland erkennen die Renditevorteile von Investmentfonds für ihre eigene Altersvorsorge. Knapp zwei Drittel der Befragten (61 Prozent) gehen davon aus, dass sie bei gleichem finanziellen Einsatz mit Investmentfonds mehr Geld im Alter ausgezahlt bekommen als mit privaten Versicherungen (28 Prozent). Vor fünf Jahren (4. Quartal 2013) waren nur 41 Prozent der Sparer davon überzeugt, mit Investmentfonds ein höheres Endkapital zu erzielen (private Versicherungen 38 Prozent). Dabei scheint die Riester-Rente häufig nicht in Verbindung mit Fondslösungen gebracht zu werden, denn ein Großteil der Deutschen ist der Ansicht, dass sich die Riester-Rente nicht lohnt. Bedenken äußern die Befragten auch gegenüber der gesetzlichen Rente. Von ihr erwartet jeder Zweite, dass sie im Alter nicht ausreicht. Das sind die Ergebnisse des aktuellen Anlegerbarometers von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

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VÖB-Aktienmarktprognose:

Laufen die Bullen seitwärts?

Berlin / Frankfurt am Main (19.9.18) – Europäische Aktien mussten in den vergangenen Monaten Kursverluste hinnehmen, während die Aktienkurse in den USA weiterhin fast nur eine Richtung kannten: nach oben. Nach Einschätzung der Aktienexperten der VÖB-Mitgliedsinstitute Manfred Bucher (BayernLB), Joachim Schallmayer (DekaBank), Markus Reinwand (Helaba), Marius Schad (HSH Nordbank), Uwe Streich (LBBW) und Volker Sack (NORD/LB) könnte sich dieser Trend aber bald etwas umkehren. Kurzfristig bewerten die meisten VÖB-Experten die US-Märkte für Anleger noch attraktiver als die europäischen, die Helaba bleibt jedoch skeptischer eingestellt. Die jüngste Steuerreform wirkt positiv auf die Unternehmensgewinne und die Konjunkturdaten sind weiterhin robust. Allerdings sind die US-Unternehmen bereits deutlich höher bewertet als die europäischen, wodurch weitere Kurssprünge nur durch erneut steigende Gewinnerwartungen zu rechtfertigen sind. Das Gewinnpotential sehen die VÖB-Strategen jedoch als begrenzt an. Zudem erwarten sie, dass die US-Notenbank Fed die Leitzinsen weiterhin anheben wird und damit Renditen abseits der Aktien attraktiver werden lässt. Schließlich droht über der Konjunktur in den USA das Damoklesschwert weiterer Strafzölle der US-Regierung und entsprechender Gegenmaßnahmen der betroffenen – besonders der chinesischen – Handelspartner. Die Aktienexperten der öffentlichen Banken prognostizieren den Dow Jones bis zum Jahresende zwischen 24.000 und 27.000 Punkte sowie auf Jahressicht zwischen 25.500 und 26.900 Punkte. weiterlesen

Berg Lund & Company-Studie: Bankkunden bereit für Datenpakt mit ihren Geldinstituten

Hamburg, (19.9.18) – 72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Keine andere Branche genießt höheres Vertrauen. Wenn Kunden einen klaren Mehrwert erkennen, sind sie durchaus bereit, ihrer Bank die Daten zur Verfügung zu stellen. Eine gute Grundlage, auf der Banken um die Erlaubnis bitten können, Kontodaten systematisch auszuwerten. Banken müssen keine Scheu haben, diesen Schritt zu gehen. Rund die Hälfte der Bankkunden meint irrtümlich ohnehin, dass eine solche Auswertung bereits stattfindet und stört sich nicht daran. Dies sind Ergebnisse der „Bankkunden-Studie 2018 – Digitale Dienste“ der Unternehmensberatung Berg Lund & Company, für die 2.000 deutsche Bankkunden befragt wurden. weiterlesen

Hans-Böckler-Stiftung: Wie wirken Mietpreisbremse, Sozialer Wohnungsbau, Wohngeld?

Neue Studie untersucht 77 Großstädte von Aachen bis Würzburg

 

Düsseldorf (18.9.18) – Wohngeld, finanzielle Förderung von Sozialwohnungen und die Mietpreisbremse – das sind die drei zentralen Instrumente, mit denen der deutsche Staat versucht, Wohnen auch für Menschen mit geringeren Einkommen bezahlbar zu machen. Derzeit erreicht keines die gesetzten Ziele vollständig, allerdings aus ganz unterschiedlichen Gründen, ergibt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie*. So ist die Förderung von Sozialwohnungen grundsätzlich wirksam, um eine bezahlbare Wohnraumversorgung zu erreichen, schließlich erhöht dieses Instrument direkt das Wohnraumangebot. Als problematisch sehen die Forscher die Befristungen der Förderprogramme an, weil sie dem Aufbau eines dauerhaft leistbaren Wohnungsbestandes entgegenstehen. Zudem ist das aktuelle Fördervolumen nach gut zwei Jahrzehnten Flaute im öffentlichen Wohnungsbau viel zu niedrig, zeigen die Studienautoren, Stadtsoziologen an der Humboldt-Universität zu Berlin. In den zehn größten deutschen Städten, in denen die Wohnungsnot besonders ausgeprägt ist, würde es beispielsweise beim aktuellen Förderumfang rund 185 Jahre dauern, um die aktuelle Lücke an günstigen Wohnungen zu schließen (detaillierte Ergebnisse unten). Die Mietpreisbremse wiederum ist bislang durch zahlreiche Ausnahmen und praktische Defizite in ihrer Wirkung beschränkt. Würde sie konsequent angewandt und kontrolliert, müssten Vermieter im Durchschnitt der 44 Großstädte mit Mietpreisbremse ihre Aufschläge bei Neuvermietung um 17 Prozent reduzieren. Damit könnte sie immerhin für viele Mittelschichthaushalte eine spürbare Entlastung bringen. Am wenigsten soziale Wirkung attestieren die Wissenschaftler dem Wohngeld: Es erreicht nur relativ wenige Haushalte, die zudem oft trotzdem noch eine prekär hohe Mietbelastungsquote aufweisen. Zudem hat es keine direkte dämpfende Wirkung auf die Mietentwicklung.

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BVR: Spitzenwert beim gesellschaftlichen Engagement –

Mit 145 Millionen Euro setzt sich die genossenschaftliche FinanzGruppe für gemeinnützige Zwecke ein

Berlin (18.9.18) – Das gesellschaftliche Engagement der genossenschaftlichen FinanzGruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken war im vergangenen Jahr so groß wie nie zuvor. Insgesamt 145 Millionen Euro ließen die Kreditgenossenschaften und ihre Spezialinstitute im Jahr 2017 den Menschen in Deutschland an finanziellen Zuwendungen zukommen. Das ist ein neuer Höchstwert. 106 Millionen Euro wurden durch Volksbanken, Raiffeisenbanken und andere Genossenschaftsbanken gespendet. 30 Millionen Euro kamen durch Sponsoring den Menschen vor Ort zugute, 9 Millionen Euro durch Stiftungserträge. Insbesondere Kindern und Jugendlichen kommt das Engagement der genossenschaftlichen FinanzGruppe zugute. Das Engagement in Stiftungen überschritt zum ersten Mal die 300-Millionen-Marke und erreichte mit 301 Millionen Euro eine neue Größendimension. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 lag das Gesamtvolumen hier noch bei rund 140 Millionen Euro. weiterlesen

Wissenschaftlicher Beirat beim Wirtschaftsministerium empfiehlt dem Bundestag die Annahme von CETA 

Berlin  (18.9.18) – Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat dem Bundestag empfohlen, das EU-Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) anzunehmen. Das geht aus einem neuen Gutachten hervor. „CETA sollte so bald wie möglich ratifiziert werden“, schreibt der Beirat in dem Gutachten, bei dem der ifo-Forscher Gabriel Felbermayr die Federführung hatte.  Der Beirats-Vorsitzende und Mitautor Hans Gersbach von der ETH Zürich sagt, „dass Deutschland mit der Ratifikation ein wichtiges Signal senden kann, dass es das regelbasierte internationale Handelssystem weiterentwickeln will“. weiterlesen

ifo: Trumps Zölle bremsen Chinas Wachstum – Chance für Europa 

München (18.9.18) – Die zusätzlichen Zölle der US-Regierung unter Präsident Donald Trump bremsen das chinesische Wachstum um 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte. Das hat das ifo Institut ausgerechnet. Gleichzeitig könnten die US-Zölle die Verhandlungsposition Europas verbessern. „Sollten die Zölle gegen Jahresende von 10 auf 25 Prozent steigen, dann beträgt der Bremseffekt 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte. Das ist spürbar, aber bei einem chinesischen Wachstum von etwa 6,5 Prozent im Jahr ist die Auswirkung überschaubar“, sagt der Leiter des ifo Zentrums für Außenwirtschaft, Gabriel Felbermayr. „China hat sich in den letzten Jahren deutlich unabhängiger vom Export gemacht; das zahlt sich jetzt aus. Aber der Handelskrieg zwischen den USA und China erhöht die weltwirtschaftlichen Risiken deutlich.“ Er führe zu Aufwertungsdruck auf den Dollar; das belaste die Schwellenländer. Und in China selbst kämen manche überschuldete Unternehmen unter zusätzlichen Druck.

Gleichzeitig fügte Felbermayr hinzu: „Strategisch ist der Handelskrieg zwischen den USA und China für die EU eine Gelegenheit, eigene Interessen durchzusetzen. Europa könnte zum großen Profiteur werden, wenn sich China zu Zugeständnissen im Rahmen der WTO drängen lässt. Das nutzt der wettbewerbsfähigen deutschen Industrie deutlich mehr als der amerikanischen. Die Zeit in der Trump gleichzeitig gegen alle Handelspartner vorgeht, sollte zunächst einmal vorbei sein. Solange sich die Spirale des Handelskriegs zwischen Washington und Peking dreht, ist Europa relativ sicher.“

Die Wettbewerber aus China in den USA und aus den USA in China litten stärker, und die Produkte aus Europa könnten daher durchaus Marktanteile gewinnen, fügte Felbermayr hinzu. „Wenn europäische Konzerne aber in den USA oder China für den Weltmarkt produzieren, dann steigen auch für sie die Kosten. Zum Beispiel, wenn Siemens in den USA Elektronik-Bauteile aus China verwendet. Außerdem belasten die neuen Risiken die Aktienkurse weltweit. Für kleinere europäische Unternehmen, deren Wertschöpfungsketten eher regional aufgestellt sind, gibt es aber in der Tat neue Chancen.“

 

Classic Cars – ein Milliarden-Markt im Wandel –

VDA, ZDK und VDIK stellen umfangreiche Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung des Marktes für Youngtimer und Oldtimer vor

Frankfurt/Main (18.9.18) – Für die neue Studie „Classic Cars – Milliarden-Markt im Wandel“ hat die Unternehmensberatung BBE Automotive den Markt für Youngtimer und Oldtimer untersucht. Getragen wird die Studie vom Verband der Automobilindustrie (VDA), vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK). Weitere Studienpartner sind der Automobilclub von Deutschland (AvD), FSP/TÜV Rheinland, Bosch, Vredestein, Württembergische Versicherung, Classic Data, Oldtimermarkt und Santander, die zur aktiven Mitarbeit an dieser Studie gewonnen werden konnten.

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Destatis: Preise rund ums Auto seit 2000 um 36 % gestiegen

WIESBADEN (18.9.18) – Mobilität hat ihren Preis: Im August 2018 lagen die Preise rund ums Auto um gut 36 % höher als im Jahresdurchschnitt 2000. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September mit.  weiterlesen

Viel Schatten und wenig Licht bei den Initiativen des Bundesarbeitsministeriums – Gaffal: „Entlastung und Wachstumsanreize statt mehr Regulierung und Leistungsausweitungen“

 München (18.9.18) – Hubertus Heil MdB, Bundesminister für Arbeit und Soziales, war Gast des 40. Bayerischen Wirtschaftsgesprächs der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. vbw Präsident Alfred Gaffal sieht in den Maßnahmen, die das Bundesarbeits- und Sozialministerium in den letzten Monaten auf den Weg gebracht hat, viel Schatten und wenig Licht. Als positiv bewertete Gaffal in seiner Rede die vorgesehene Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung um 0,5 Prozentpunkte. Auch das geplante Fachkräftezuwanderungsgesetz mit der Ausrichtung am konkreten Bedarf des Arbeitsmarkts findet die Zustimmung der vbw.

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FPSB Deutschland: „ETFs – Stein der Weisen oder Teufelszeug?“

Frankfurt/Main (18.9.18) – Wer die Berichterstattung zu Exchange Traded Funds (ETFs) in den Medien verfolgt, muss zu der Überzeugung gelangen, dass es nur zwei Sichtweisen auf diese Anlageprodukte  gibt: Für die einen sind sie der Stein der Weisen, die eine günstige und transparente Geldanlage in einen breit gestreuten Korb aus Aktien oder Anleihen ermöglichen. Für die anderen sind sie Teufelszeug, das Risiken für Anleger und die Finanzmärkte bedeutet. „Tatsächlich aber liegt die Wahrheit, wie so oft, dazwischen“, sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB). So eignen sich ETFs sehr wohl hervorragend, um ein Portfolio, das zu den individuellen Anlagezielen und zur individuellen Risikoneigung eines Anlegers passt, aufzubauen. „Dabei aber blind auf die nächstbesten ETFs zu setzen, wäre auch falsch“, warnt der Experte. So gilt es, sich den zugrundeliegenden Index genau anzuschauen oder Anleihe-ETFs auch im Zusammenhang mit dem Zinsumfeld zu betrachten. Um hier keine Fehler zu machen, die am Ende viel Geld kosten können, sollten Anleger bei der ETF-Auswahl erfahrene Finanzexperten wie die vom FPSB zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®-Professionals) zu Rate zu ziehen. Sie können dank ihrer allgemein anerkannten Expertise Anlegern helfen, passende ETFs zu finden und diese richtig einzusetzen.
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DAI zum Brexit: Es ist fünf vor zwölf!

Frankfurt/Main (18.9.18) – Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) appelliert an die europäischen und britischen Verhandlungspartner, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich endlich auf eine neue tragfähige Grundlage zu stellen. In seinem dritten Positionspapier zu den Brexit-Verhandlungen wird an den Beispielen Zölle und Produktzulassungen sowie Derivate und Datenschutz gezeigt, dass die Unternehmen nicht alle durch den Brexit auftretenden Probleme durch eigene Maßnahmen lösen können. weiterlesen

EZB präsentiert neue 100-€- und 200-€-Banknoten

Frankfurt /Main (17.9.18) – Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Montag die neuen 100-€- und 200-€-Banknoten vorgestellt, die ab dem 28. Mai 2019 in Umlauf gebracht werden. Mit der Inverkehrgabe dieser beiden Banknoten wird die Europa-Serie vollständig sein. Sie setzt sich aus den Stückelungen 5 €, 10 €, 20 €, 50 €, 100 € und 200 € zusammen. weiterlesen

Sparkassen in Hessen und Thüringen sind gut ins Jahr 2018 gekommen

Frankfurt/Main (18.9.18) –  „Unser Kundengeschäft präsentiert sich stark. Die Sparkassen konnten in den ersten sechs Monaten wieder zusätzliche Spargelder einwerben. Gleichzeitig ist auch das Kundenkreditgeschäft wieder kräftig gewachsen. Auf der Ertragsseite sagt unsere Prognoserechnung zwar sinkende Betriebsergebnisse voraus. Ich bin aber zuversichtlich, dass unsere Sparkassen auch 2018 wieder ein ordentliches Resultat erzielen werden“, zeigte sich Gerhard Grandke, Geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen, mit der Halbjahresbilanz zufrieden.

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„Bau-Lethargie“: IG BAU erwartet schwaches Baujahr 2018

Berlin (17.9.18) – In diesem Jahr wird nicht einmal die Marke von 300.000 Neubauwohnungen erreicht. Davon geht die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aus. Relevante Branchenindikatoren – darunter Absatzzahlen der Baustoffindustrie – und die Zahl der Baugenehmigungen deuteten schon jetzt „auf ein deutlich zu schwaches Wohnungsbau-Jahr 2018 hin“, sagt der Bundesvorsitzende der IG BAU, Robert Feiger. Er spricht von „Bau-Lethargie“. Der Wohnungsbau trete auch weiterhin auf der Stelle – und das gut ein halbes Jahr nach dem Start der neuen Bundesregierung. weiterlesen

Creditreform: Ertraglose Unternehmen

in Deutschland – Überleben Verlustunternehmen durch billiges Fremdkapital?

Neuss (17.9.18) – 6,8 Prozent der deutschen Unternehmen erwirtschafteten
im Zeitraum 2014 bis 2016 Jahr für Jahr Verluste. Trotz der günstigen Konjunkturlage bleibt ein nennenswerter Anteil der Unternehmen ertragsschwach. Dieses Ergebnis
einer Untersuchung der Creditreform Wirtschaftsforschung basiert auf einer Längsschnittanalyse von 10.616 (bilanzierungspflichtigen) Unternehmen aus Deutschland. Kriterium für einen chronischen Verlustbringer war, dass das Unternehmen drei Jahre in Folge ein negatives operatives Ergebnis erzielte.

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Arbeitsgruppe des privaten Sektors zu risikofreien Zinssätzen  für das Euro-Währungsgebiet empfiehlt ESTER als risikofreien Euro-Zinssatz

Frankfurt/Main (14.9.18) – Heute hat die Arbeitsgruppe des privaten Sektors zu risikofreien Zinssätzen für das Euro-Währungsgebiet ESTER als neuen risikofreien Euro-Zinssatz empfohlen. Die Arbeitsgruppe spricht sich insbesondere dafür aus, den Euro Overnight Index Average (EONIA) durch den neuen risikofreien Euro-Zinssatz zu ersetzen. Grund hierfür ist, dass der EONIA in seiner jetzigen Form nicht länger den Kriterien der EU-Benchmark-Verordnung genügt und seine Verwendung daher ab dem 1. Januar 2020 eingeschränkt wird. Mithilfe von ESTER lassen sich auch Rückfalllösungen für Kontrakte entwickeln, deren Referenzzinssatz der Euribor ist, denn im Jahr 2019 wird beurteilt, ob die überarbeitete Methodik des Euribor mit den Vorgaben der EU-Benchmark-Verordnung in Einklang steht. weiterlesen