Commerzbank: 150. Firmenjubiläum

Überragt die Frankfurter Skyline: das Commerzbank-Hochhaus im Hintergrund. Vorne links die Katharinenkirche, in der seinerzeit Johann-Wolfgang von Goethe getauft wurde. Foto: PK/Archiv (nicht ganz 150 Jahre alt)

Frankfurt/Main (26.2.20) – Vor 150 Jahren, am 26. Februar 1870, wurde die Commerzbank als „Commerz- und Disconto-Bank in Hamburg“ gegründet. Ihr Jubiläum feiert die Bank am heutigen Mittwoch im Rahmen einer Matinee im Gesellschaftshaus des Frankfurter Palmengartens mit rund 500 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur. „Die Geschichte der Bank ist ein Spiegel deutscher Politik- und Wirtschaftsgeschichte“, sagte Stefan Schmittmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank, bei der Veranstaltung. „Von der Reichsgründung 1871 bis hin zur Wiedervereinigung unseres Landes war und ist die Commerzbank einer der großen Geldgeber der deutschen Wirtschaft – anfangs nur für Unternehmen, seit Beginn des 20. Jahrhunderts auch für Privatkunden.“

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Lufthansa: Mit Maßnahmenpaket gegen Coronavirus Kostensenkung in administrativen Bereichen – Angebot an Mitarbeiter für unbezahlten Urlaub – Ausweitung von Teilzeitangeboten geplant – Neueinstellungen ausgesetzt

Frankfurt/Main (26.2.20) – Um den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus frühzeitig zu begegnen, setzt Lufthansa jetzt zahlreiche Maßnahmen zur Kostensenkung um. Unter anderem werden alle für die Kranich-Airline geplanten Neueinstellungen nochmals überprüft, ausgesetzt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Darüber hinaus bietet Lufthansa ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab sofort unbezahlten Urlaub an. Eine Ausweitung der tariflichen Teilzeitangebote ist in Prüfung.

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WSI: Frauen haben im Job aufgeholt –

doch traditionelle Arbeitsteilung, Präsenzkultur und ungleiche Berufsbewertung bremsen

Düsseldorf (26.2.20) – In Puncto Bildung, Erwerbstätigkeit und soziale Absicherung haben Frauen in den vergangenen Jahren aufholen können. Dazu haben auch bessere gesellschaftliche Rahmenbedingungen beigetragen, beispielsweise der Ausbau öffentlicher Kinderbetreuung. Doch auch wenn die Abstände vielfach kleiner geworden sind, ist die durchschnittliche berufliche, wirtschaftliche und soziale Situation von Frauen weiterhin oft schlechter als die von Männern. Wo es Fortschritte gegeben hat und wo nicht, beleuchtet anhand von 29 Indikatoren und aktueller Daten ein neuer Report zum Stand der Gleichstellung, den das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung heute vorlegt.*

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KfW-Konjunkturkompass Deutschland:

Corona-Virus verzögert konjunkturelle Erholung

Frankfurt/Main (25.2.20) – Die deutsche Wirtschaft ist infolge der schwierigen globalen Rahmenbedingungen aus dem Tritt gekommen. Im Schlussquartal stagniert das Bruttoinlandsprodukt (BIP), im Gesamtjahr 2019 liegt die Wachstumsrate bei mageren 0,6 %. Das ist der geringste Anstieg seit der Eurokrise 2012 und 2013. Ursächlich hierfür sind eine sehr schwache Exportdynamik und – damit einhergehend – die mit inzwischen sechs Quartalen längste Industrierezession seit der Wiedervereinigung.

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Mercedes-Benz Bank: 2019 Bestmarken erzielt 

Stuttgart (24.2.20) – Die Mercedes-Benz Bank AG hat im vergangenen Jahr neue Leasing- und Finanzierungsverträge für Pkw und Nutzfahrzeuge in Höhe von 13,3 Mrd. Euro verbucht. Das ist ein neuer Bestwert für das Stuttgarter Unternehmen. „Mit unseren Finanzdienstleistungen sind wir ganz nah am Kunden und unterstützen den Vertrieb von Fahrzeugen aus dem Daimler-Konzern in Deutschland. Allein 2019 haben wir damit hierzulande knapp 400.000 Fahrzeuge unserer Konzernmarken Mercedes-Benz, AMG, smart, Setra und Fuso auf die Straße gebracht“, sagt Benedikt Schell, Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Bank.

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GSAM: Global Environmental Impact Equity Portfolio aufgelegt

London/Frankfurt/Main (24.2.20) – Goldman Sachs Asset Management (GSAM) hat das Goldman Sachs Global Environmental Impact Equity Portfolio („Portfolio“ genannt) aufgelegt. Das Ziel ist, langfristiges Kapitalwachstum durch ein Engagement in globalen Unternehmen zu generieren, deren Geschäftstätigkeit im Einklang mit zentralen Umweltthemen steht. Bei dem Portfolio handelt es sich um einen neuen Teilfonds der in Luxemburg aufgelegten Goldman Sachs Funds SICAV. Das Portfolio richtet sich sowohl an institutionelle Kunden als auch an Privatanleger.

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Union Investment: Mit besten Voraussetzungen in die nächste Dekade

Frankfurt/Main (20.2.20) – Union Investment hat das Jahr 2019 erfolgreich abgeschlossen und ein Neugeschäft von 19,4 Mrd. Euro (2018: 15,3 Mrd. Euro) erzielt. „2019 war eines der absatzstärksten Jahre in der Unternehmensgeschichte von Union Investment“, sagte Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment, bei der Jahrespressekonferenz der Fondsgesellschaft. „Es ist uns gelungen, beim Mittelaufkommen erneut überdurchschnittlich abzuschneiden und unsere Marktposition zu stärken. Dafür bedanke ich mich herzlich bei unseren Partnerbanken“, führte Reinke weiter aus. Als Folge des Absatzes und einer starken Fondsperformance stieg das verwaltete Vermögen von Union Investment um 13,9 Prozent auf ein neues Hoch von 368,2 Mrd. Euro (2018: 323,4 Mrd. Euro). Das Ergebnis vor Steuern wuchs auf 650 Mio. Euro (2018: 502 Mio. Euro). Darin enthalten sind 73 Mio. Euro aus dem Verkauf der polnischen Tochtergesellschaft TFI. „Gerade mit Blick auf die Absatzergebnisse der gesamten Fondsbranche in Deutschland sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, betonte Reinke.

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Aviva Investors: Europäische Aktienstrategie zum Klimawandel erreicht 1 Milliarde Fondsvolumen

London/Frankfurt/Main (20.2.20) – Aviva Investors, die global tätige Asset-Management-Gesellschaft des britischen Versicherers Aviva plc., hat innerhalb der ersten sechs Monate seit Auflage mehr als eine Milliarde verwaltetes Vermögen für den Aviva Investors Climate Transition European Equity Fonds (ISIN: LU1985004701) eingesammelt. Der Fonds wurde von Aviva Frankreich mit einem Startkapital in Höhe von 100 Millionen Euro unterstützt, die restliche Summe stammt von unabhängigen Kunden. In Anbetracht der globalen Erderwärmung investiert die Strategie in Unternehmen, die den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft unterstützen.

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Fielmann: Absatz, Umsatz und Gewinn gesteigert – Dividende auf 1,95 € je Aktie erhöht 

Hamburg (20.2.20) – Unsere Erwartungen an das Geschäftsjahr 2019 haben sich erfüllt. Mit seiner kundenfreundlichen Philosophie steigerte Fielmann erneut Absatz, Umsatz und Gewinn. Fielmann erhöhte seinen Absatz auf 8,28 Millionen Brillen (Vorjahr: 8,15 Millionen). Der Außenumsatz inklusive Mehrwertsteuer wuchs auf 1,77 Milliarden € (Vorjahr: 1,65 Milliarden €), der Konzernumsatz wuchs auf 1,52 Milliarden € (Vorjahr: 1,43 Milliarden €). Das Vorsteuerergebnis liegt voraussichtlich bei 253 Millionen € (Vorjahr: 250,9 Millionen €), der Jahresüberschuss bei 177 Millionen € (Vorjahr: 173,6 Millionen €).  weiterlesen

Fresenius: 16. Rekordjahr in Folge –

Gesundheitskonzern erwartet nach kräftigen

Investitionen gesundes Wachstum im Jahr 2020 

Bad Homburg (20.2.20) – Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius sagte: „2019 war ein gutes Jahr für Fresenius: Ein Jahr mit Herausforderungen, aber eben auch mit vielen Erfolgen. Wir haben noch mehr Patientinnen und Patienten behandelt und neue Produkte eingeführt. Wir haben den Umsatz auf über 35 Milliarden Euro gesteigert. Wir haben, wie angekündigt, kräftig in unser weiteres Wachstum investiert und dabei noch einen leichten Anstieg beim Gewinn erreicht. Fresenius ist gut gerüstet für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft. Deswegen blicken wir zuversichtlich nach vorne und bestätigen unsere ambitionierten Mittelfrist-Ziele.“

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WSI zu Tarifrunden: 2019 Kräftige Lohndynamik und neue Wahlmodelle bei der Arbeitszeit – 2020 sehr differenzierte Lage auf dem Arbeitsmarkt

Düsseldorf (19.2.20) – Die Tariflöhne sind 2019 im Durchschnitt um 2,9 Prozent gestiegen – so stark wie selten in den vergangenen beiden Jahrzehnten (siehe auch Abbildung 1 in der pdf-Version dieser PM; Link unten). Lediglich in den Jahren 2014 und 2018 hat es höhere Abschlüsse gegeben. Das zeigt der neue Tarifpolitische Jahresbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. „Der seit einigen Jahren zu beobachtende Trend zu einer expansiveren Lohnentwicklung hat sich fortgesetzt“, erklärt Prof. Dr. Thorsten Schulten, der Leiter des WSI-Tarifarchivs. Nachdem die Löhne in den 2000er-Jahren nur geringfügig gestiegen seien, hätten sie in den vergangenen Jahren den Rückstand teilweise aufgeholt. Real legten die Tarifvergütungen 2019 im Schnitt um 1,5 Prozent zu und damit etwas mehr als im Vorjahr, in dem die Verbraucherpreise stärker gestiegen waren. „Die kräftige Lohnentwicklung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass der starke private Konsum die deutsche Wirtschaft bislang vor einer Rezession bewahrt hat“, sagt Schulten.

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Helaba: Schlankere Organisation, ambitionierte Wachstumsziele, weniger Stellen

Frankfurt/Main (19.2.20) – Auf den anhaltenden Strukturwandel der Finanzindustrie hat die Helaba bereits im vergangenen Jahr reagiert und das Projekt „Scope – Wachstum durch Effizienz“ initiiert. Ziel des Projektes ist es, dem erwarteten Kostenanstieg und dem Druck auf die Erträge entgegen zu wirken und dadurch den notwendigen Handlungsspielraum für Investitionen für weiteres Wachstum zu schaffen. Darüber hinaus sollen insgesamt die Strukturen der Bank verschlankt und noch stärker auf den Kunden fokussiert werden, um den Wachstumskurs umsetzen zu können. Dazu wurde die Organisationsstruktur des Einzelinstituts intensiv auf den Prüfstand gestellt und in der Folge deutlich verschlankt.

Foto: Helaba/Archiv

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TeamBank: 2019 als weiteres

erfolgreiches Wachstumsjahr

Nürnberg (18.2.20) – Die TeamBank AG zeigte im Geschäftsjahr 2019 weiter nachhaltiges und profitables Wachstum. Mit der Produktfamilie easyCredit ist sie die Expertin für modernes Liquiditätsmanagement in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken und der Genossenschaftsbanken in Österreich. Der Ratenkreditbestand lag gemäß den vorläufigen Zahlen zum 31. Dezember 2019 bei 8,9 Milliarden Euro (+8,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Die Anzahl der Kunden stieg im Vorjahresvergleich um 7,6 Prozent weiter auf 944.000 (2018: 877.000).

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Ernst & Young: Zahl der Gewinnwarnungen auf Rekordniveau –

Autoindustrie am stärksten betroffen

 Stuttgart (18.2.20) – Die Zahl der Gewinn- und Umsatzwarnungen hat in Deutschland im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht: Die 306 im Prime Standard gelisteten Unternehmen veröffentlichten insgesamt 171 Gewinn- oder Umsatzwarnungen – ein Anstieg um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nur im DAX ging die Zahl der Warnungen zurück: von 16 auf 11. In den übrigen Indizes wurde hingegen deutlich häufiger vor schlechten Zahlen gewarnt als im Vorjahr.

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VARTA: Wieder mit Rekordjahr

VARTA AG Header Research and Development
Foto: Varta AG

Ellwangen (17.2.20) – Die VARTA AG hat vorläufige, ungeprüfte Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlicht. Der Konzern blicke auf ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, heißt es in einer Pressemitteilung. Das hohe Umsatz- und Ergebniswachstum wurde nochmals gesteigert, die zuletzt im Oktober angehobene Prognose wurde damit nochmals übertroffen. Die VARTA AG blickt sehr zuversichtlich in das Geschäftsjahr 2020. Aufgrund der massiven Investitionen in die Erweiterung der Produktionskapazitäten erwartet der Konzern, beim Umsatz- und Ergebniswachstum nochmals zuzulegen.

Herbert Schein, Vorstandsvorsitzender (CEO) der VARTA AG: „Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir unsere mehrfach angehobene Prognose nochmals übertroffen. Durch den massiven Kapazitätsausbau werden wir unser Wachstum bei Lithium-Ionen Zellen weiter wesentlich beschleunigen. Als Innovationsführer werden wir auch dieses Jahr die Energiedichte unserer Lithium-Ionen Zellen um rd. 30% erhöhen. Somit bauen wir unseren Technologievorsprung weiter deutlich aus.“

Steffen Munz, Finanzvorstand (CFO) der VARTA AG, ergänzt: „Wir haben das hohe Wachstumstempo im letzten Geschäftsjahr weiter gesteigert und die Profitabilität erneut sehr deutlich verbessert. Wir blicken sehr zuversichtlich in das Jahr 2020. Dank des sehr hohen Auftragsbestands werden wir das hohe Umsatz- und Ergebniswachstum in 2020 nochmals beschleunigen.“

Der Konzern-Umsatz ist im Geschäftsjahr 2019 um ca. 34% auf  ca. 364 Mio. EUR gewachsen. Durch die Skalierung des Geschäftsmodells ist das operative Ergebnis schneller gewachsen als der Umsatz. Das bereinigte EBITDA stieg um ca. 95% auf ca. 98 Mio. EUR. Die bereinigte EBITDA-Marge hat sich um ca. 8,4 Prozentpunkte auf ca. 26,9% verbessert.

 

VARTA AG – Konzern
in Mio. Euro 2018 2019(1)  
Umsatz 271,7 364  34 %
Bereinigtes EBITDA 50,2 98  95 %
Bereinigte EBITDA-Marge 18,5% 26,9%  + 8.4 pp

(1)      
Vorläufige, ungeprüfte Unternehmenszahlen

 

Segment „Microbatteries“ ist im Geschäftsjahr 2019 sehr stark gewachsen   

Der Umsatz im Segment „Microbatteries“ ist um ca. 38% auf ca. 302 Mio. EUR sehr dynamisch gewachsen. Das mit Abstand stärkste Umsatzwachstum wird weiter bei den wiederaufladbaren Lithium-Ionen Zellen für Hightech-Consumerprodukte, insbesondere für kabellose Premium-Kopfhörer (Hearables), erzielt. Hintergrund ist die ungebrochen hohe Kundennachfrage in einem Markt, der jährlich rund 30 Prozent wächst. Als Technologie- und Innovationsführer wächst die VARTA AG deutlich schneller als der Markt und hat ein sehr erfolgreiches Geschäftsmodell aufgebaut.

Bei den Hörgeräte-Batterien wurde die weltweit marktführende Position in einem strukturell wachsenden Markt weiter ausgebaut. Der Konzern profitiert derzeit vom Trend zu wiederaufladbaren Hörgeräten und dem unterjährig angelaufenen Neugeschäft mit einer führenden US-amerikanischen Handelskette.

Das bereinigte EBITDA ist um ca. 100% auf ca. 95 Mio. EUR sehr stark gestiegen. Die bereinigte EBITDA-Marge hat sich um ca. 9,7 Prozentpunkte auf ca. 31,3% vom Umsatz sehr deutlich verbessert.

Segment Microbatteries
in Mio. Euro 2018 2019(1)
Umsatz 218,9 302 38 %
Bereinigtes EBITDA 47,3 95 100 %
Bereinigte EBITDA-Marge 21,6 % 31,3 % + 9,7 pp

(1)      
Vorläufige, ungeprüfte Unternehmenszahlen

 

Segment „Power & Energy“ trägt weiter positiv zum Wachstum bei

Auch der Umsatz im Segment „Power & Energy“ ist um ca. 20% auf ca. 62 Mio. EUR dynamisch gewachsen.  Das Segment profitiert insbesondere von einem neuen Kundenauftrag im Bereich der Batteriepacks mit einem deutschen Premiumhersteller für Elektrogeräte (Miele). Die Energiespeicher-Lösungen tragen weiter positiv zum Wachstum des Segments bei. Es wurde ein positives bereinigtes EBITDA von ca. 4 Mio. erzielt. Die bereinigte EBITDA-Marge liegt mit ca. 5,6% auf Vorjahresniveau.

Segment Power and Energy:
in Mio. Euro 2018 2019(1)
Umsatz 51,8 62 20 %
Bereinigtes EBITDA 2,9 4 18 %
Bereinigte EBITDA-Marge 5,7 % 5.6 % – 0,1 pp

(1)      
Vorläufige, ungeprüfte Unternehmenszahlen

 

Ausblick: Umsatz- und Ergebniswachstum wird weiter beschleunigt – starke Nachfrage bei Lithium-Ionen Batterien – erstmalige Konsolidierung von VARTA Consumer

Die VARTA AG blickt sehr optimistisch in das Geschäftsjahr 2020. Der Konzern erwartet, das organische Umsatz- und Ergebniswachstum im laufenden Geschäftsjahr nochmals zu beschleunigen. Die Nachfrage nach wiederaufladbaren Lithium-Ionen Batterien für Hightech-Consumerprodukte, insbesondere für Hearables ist ungebrochen sehr hoch. VARTA profitiert als Technologie- und Innovationsführer vom Trend zu immer kleineren und leistungsfähigeren Batterien im Knopfzellen-Format. Daher wird die Produktionskapazität noch einmal erheblich, und schneller als ursprünglich geplant auf 200 Millionen Zellen jährlich ausgebaut.

Auch der nächste Innovationsschritt steht bevor: Die VARTA AG wird dieses Jahr eine Lithium-Ionen Zelle mit einer ca. 30% höheren Energiedichte und hoher Zyklenstabilität einführen. Damit setzt VARTA erneut den Industriestandard und vergrößert den Innovationsvorsprung zum Wettbewerb. VARTA hat bei Lithium-Ionen ein sehr erfolgreiches Geschäftsmodell. Neben der Technologie- und Innovationsführerschaft zeichnet VARTA der eigene Werkzeug- und Maschinenbau sowie die hochautomatisierte Massenproduktion aus. VARTA bietet damit den Kunden einen sehr hohen Qualitätsstandard. Zudem sichert ein umfangreiches Patentportfolio das Geschäftsmodell ab.

Die erstmalige Konsolidierung des am 02.01.2020 erworbenen VARTA Consumer Geschäftes führt im laufenden Geschäftsjahr zu einem noch stärkeren Wachstum beim Konzernumsatz und -ergebnis. Das attraktive Cashflow Profil von VARTA Consumer leistet mittelfristig einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung des weiteren Ausbaus der stark wachsenden Lithium-Ionen Produktion.

Der geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019 wird am 31.3.2020 veröffentlicht (inklusive Guidance für das Geschäftsjahr 2020).

AGI zur HV-Saison 2019: Aktionäre fordern mehr Nachhaltigkeit

Frankfurt/Main (17.2.20) – Allianz Global Investors (AllianzGI) hat im vergangenen Jahr weltweit auf 9.532 (2018: 8.535) Hauptversammlungen (HV)  über fast 100.000 Aktionärs- und Managementvorschläge abgestimmt. In  77% (2018: 75%) der HV stimmte AllianzGI gegen mindestens einen Tagesordnungspunkt oder enthielt sich der Stimme. Wie im Vorjahr wurde weltweit knapp ein Viertel aller Vorschläge abgelehnt (jeweils 24%).  weiterlesen

VDIK: Absatz von Elektroautos zieht im Januar an

Bad Homburg (14.2.20) – In Deutschland wurden im Januar deutlich mehr Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Das Kraftfahrtbundesamt registrierte 7.492 Pkw mit rein-batterieelektrischem Antrieb (BEV). Der Zuwachs beträgt 61 Prozent. Die VDIK-Mitgliedsunternehmen lieferten knapp die Hälfte aller neuen BEV aus (49 Prozent). Außerdem wurden 8.639 Plug-In-Hybride neu zugelassen. Diese Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat vervierfacht. Insgesamt fuhren 16.143 neue Elektrofahrzeuge auf die Straßen (plus 138 Prozent). Der Anteil von Elektrofahrzeugen am Gesamtmarkt liegt mit knapp 7 Prozent schon im Januar deutlich über dem Niveau des Jahres 2019 (3 Prozent).

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IMK: Forscher sehen erste konjunkturelle Folgen des Coronavirus

Düsseldorf (14.2.20) – Der Zickzackkurs bei den Aussichten für die deutsche Konjunktur setzt sich fort: Nachdem die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in eine Rezession eintritt, zwischen September 2019 und Januar 2020 deutlich zurückgegangen war, haben sich die Perspektiven für das kommende Vierteljahr wieder etwas eingetrübt. Das zeigen die neuesten Werte, die der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung liefert. Für die drei Monate von Februar bis Ende April zeigt der Indikator, der die aktuellsten verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage bündelt, ein Rezessionsrisiko von 23,3 Prozent an – nach 14,8 Prozent im Januar. Da die statistische Streuung im Indikator – sie spiegelt die Verunsicherung vieler Wirtschaftsakteure wider – mit 17 Prozent relativ hoch ist, weist das nach dem Ampelsystem arbeitende IMK-Frühwarnsystem die aktuelle Lage weiterhin als „gelb-rot“ (erhöhte konjunkturelle Unsicherheit) aus.

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Commerzbank: Operatives Ergebnis 2019 stabil bei 1,26 Mrd. Euro

Prägt die Frankfurter Skyline: das Commerzbank-Hochhaus – Foto/PK/Archiv

Frankfurt/Main (13.2.20) – Die Commerzbank hat im Geschäftsjahr 2019 trotz der sich nochmals verschärfenden Rahmenbedingungen ihr Operatives Ergebnis stabil gehalten. Das Kundengeschäft entwickelte sich auf Basis des Wachstums bei Kunden und Assets weiter robust. Die Bank gewann in Deutschland netto rund 473.000 Privat- und Unternehmerkunden hinzu und baute das Kredit- und Wertpapiervolumen um 16 % auf 261 Milliarden Euro aus. Das Segment Firmenkunden steigerte das Kreditvolumen um 6 Milliarden auf 88 Milliarden Euro und verbesserte im direkten Kundengeschäft seine Erträge. Insgesamt erhöhte die Bank dank ihrer Wachstumsinitiativen den Zinsüberschuss und kompensierte so den Gegenwind aus dem negativen Zinsumfeld. Auf der Kostenseite realisierte die Bank aufgrund ihres strikten Kostenmanagements zudem weitere Einsparungen und erreichte damit trotz höherer Pflichtbeiträge ihr Kostenziel für 2019 von unter 6,8 Milliarden Euro. Dem stand ein aufgrund von Einzelfällen im Firmenkundengeschäft höheres negatives Risikoergebnis gegenüber. Gleichzeitig hat sich die Portfolioqualität jedoch mit einer Quote für Problemkredite (NPE-Quote) von 0,9 % noch weiter verbessert.

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ZEW-Präsident Achim Wambach

zu Brexit, Coronavirus und EZB

Frankfurt/Main (12.2.20)/PK – Was die Welt in ihrem Inneren zusammenhält, das weiß Achim Wambach recht gut. Denn er hat Physik und Mathematik studiert, ehe er sich der  Ökonomie öffnete und für sie entflammte. Das geschah vor Jahren an der London School of  Economics, an der renommierten LSE. Inzwischen ist Professor Achim Wambach PhD zum Präsidenten des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim avanciert, in die Monopolkommission berufen worden und sitzt ihr vor. Am Dienstagabend lud ZEW-Präsident Wambach Mitglieder des Internationalen Clubs Frankfurter Wirtschaftsjournalisten (ICFW) zu einer tour d’horizont ein. Er sprach natürlich über die Folgen des Brexit, die Auswirkungen des Coronavirus und die künftige Geldpolitik der EZB unter der neuen Präsidentschaft von Mme Lagarde.

Zum Brexit meinte Wambach: Mittelfristig verliert UK deswegen zwischen zwei bis fünf Prozent seines BIPs.“ 

Fotos: PK

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BVI: Branche erzielt neues Rekordvermögen

Frankfurt/Main (12.2.20) – „Die gute Stimmung an den Finanzmärkten hat sich im vergangenen Jahr positiv auf die Fondsbranche ausgewirkt. Angesichts steigender Aktienkurse und Zuflüsse ist das von den Fondsgesellschaften verwaltete Vermögen auf die neue Rekordmarke von 3.398 Milliarden Euro gestiegen. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr“, sagt Tobias C. Pross, Präsident des deutschen Fondsverbands BVI, auf der Jahrespressekonferenz Anfang der Woche. Der Großteil des Vermögens entfällt auf offene Spezialfonds mit 1.875 Milliarden Euro und auf offene Publikumsfonds mit 1.116 Milliarden Euro. In den letzten zehn Jahren hat sich das Gesamtvermögen der Branche fast verdoppelt (Ende 2009: 1.706 Milliarden Euro).

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BWE: Orkantief Sabine als Härtetest – Windenergieanlagen beweisen hohe Zuverlässigkeit und erzielen neuen Einspeiserekord

Berlin (12.2.20) – Das Orkantief „Sabine“ ist abgezogen und hat der Windenergie einen neuen Einspeiserekord beschert: Nach Angaben des Netzbetreibers Tennet wurden zeitweise bundesweit 43,7 Gigawatt ins Netz eingespeist. In dieser Zeit deckte die Windenergie fast 75 Prozent des deutschen Strombedarfs ab. Beflügelt durch den Wintersturm liegt die Windenergie im Februar 2020 bisher bei einem Anteil von 43% der Nettostromerzeugung in Deutschland, zeigen Daten des Fraunhofer ISE. Das entspricht der gemeinsamen Nettostromerzeugung aller deutschen Braunkohle-, Steinkohle-, Gas- und Atomkraftwerke im selben Zeitraum.

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DIW: Lohnschere in Deutschland schließt sich langsam – Weniger Geringverdiener

Berlin (12.2.20) – Bruttostundenlöhne sind zwischen 2013 bis 2018 deutlich gestiegen, Ungleichheit nimmt ab – Daten deuten erstmals auf Schrumpfen des Niedriglohnsektors hin – 2,4 Millionen Anspruchsberechtigte erhalten aber immer noch keinen Mindestlohn – Geplantes Gesetz zur Arbeitszeiterfassung könnte Umgehung des Mindestlohns entgegenwirken  

Nach einer langen Phase des Rückgangs oder der Stagnation sind die Bruttostundenlöhne in Deutschland zwischen 2013 und 2018 im Schnitt um mehr als acht Prozent real gestiegen. Gerade das unterste Dezil, also die zehn Prozent der Beschäftigten mit den geringsten Stundenlöhnen, verzeichnete mit der Einführung des Mindestlohns 2015 einen überdurchschnittlichen Anstieg, was die Lohnungleichheit spürbar zurückgehen ließ. Zudem gibt es erste Anzeichen dafür, dass der Niedriglohnsektor langsam schrumpft. Das zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), für die die DIW-ÖkonomInnen Alexandra Fedorets, Markus M. Grabka, Carsten Schröder und Johannes Seebauer Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) für die Jahre 1995 bis 2018 ausgewertet haben. Zugrunde liegt jeweils der vereinbarte Bruttostundenlohn in einer Haupttätigkeit – also das Bruttomonatsgehalt dividiert durch die vereinbarte Arbeitszeit.


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Grafik: DIW Berlin
„Die steigenden Bruttostundenlöhne gerade bei den Geringverdienenden haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Lohnungleichheit in Deutschland abgenommen hat“, sagt Studienautor Markus M. Grabka. „Der starke Anstieg der Lohnungleichheit Ende der neunziger Jahre bis 2006 wurde insbesondere durch die sinkenden Stundenlöhne in den beiden unteren Lohndezilen getrieben.“ Danach stagnierte die Ungleichheit bis zum Jahr 2013 auf hohem Niveau. Seitdem ist sie rückläufig und liegt inzwischen wieder auf dem Niveau von Beginn der 2000er Jahre.

Vor allem in der unteren Hälfte der Lohnverteilung geht die Ungleichheit im Zeitraum von 2006 bis 2018 zurück – zwischen dem untersten Dezil und dem mittleren Lohn (Median) um zwölf Prozent. Besonders ausgeprägt ist die Abnahme von 2014 auf 2015, als der gesetzliche Mindestlohn eingeführt wurde.

Weniger Geringverdienende – Mindestlohn wird aber nicht immer gezahlt
Gleichzeitig deuten die SOEP-Daten erstmals darauf hin, dass der Niedriglohnsektor schrumpft. Zwischen 2015 und 2018 sank der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten – gemessen an ihren Bruttostundenlöhnen – von 23,7 auf 21,7 Prozent. Es sind aber mithin immer noch 7,7 Millionen Beschäftigte, die weniger als zwei Drittel des Medianlohns bekommen.

Im Niedriglohnsektor erhielten den Daten zufolge auch im Jahr 2018 auf Basis des vereinbarten Stundenlohns rund 2,4 Millionen Beschäftigte noch keinen Mindestlohn. Zieht man den tatsächlichen Stundenlohn, also inklusive Überstunden heran, sind es sogar 3,8 Millionen Beschäftigte. Das deutet darauf hin, dass der Mindestlohn häufig auch mit Hilfe von Überstunden umgangen wird.

„Die steigenden Bruttostundenlöhne gerade bei den Geringverdienenden haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Lohnungleichheit in Deutschland abgenommen hat.“ Markus M. Grabka, Studienautor
Unsere Beobachtung der fallenden Ungleichheit bezieht sich auf Stundenlöhne“ erläutert Wissenschaftlerin Alexandra Fedorets die Ergebnisse. „Damit sich dieser Trend auch in Monatslöhnen widerspiegelt, wäre es wichtig, dass über die Zeit hinweg die bezahlte Arbeitszeit gerade im Niedriglohnsektor nicht zurückgeht. Dazu würde beitragen, dass alle Überstunden, die diese Beschäftigten leisten, auch bezahlt werden.“ Daher begrüßen die AutorInnen der Studie den Vorstoß der Bundesregierung zur effektiveren Kontrolle der Arbeitszeiten. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bereitet derzeit als Reaktion auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs einen Gesetzentwurf zur verpflichtenden Erfassung der Arbeitsstunden vor. „Die vom Europäischen Gerichtshof geforderte systematische Erfassung der Arbeitszeit wäre ein wichtiger Schritt, unbezahlter Mehrarbeit bei Mindestlohnempfängern entgegenzuwirken“, sagt Johannes Seebauer.
Hintergrund: Wie wird Ungleicheit gemessen?
In der Diskussion um Ungleichheiten werden verschiedene Einkommensarten herangezogen: Zum Beispiel das Haushaltseinkommen, der Brutto- oder Nettomonatslohn sowie der Stundenlohn. Diese Größen können in demselben Zeitraum unterschiedliche Entwicklungen aufweisen. Das liegt nicht nur an Unterschieden der Größen selbst, sondern auch an den zugrundeliegenden Personengruppen.

Tatsächlich unterscheidet sich die im vorliegenden Wochenbericht beschriebene Entwicklung der Ungleichheit der vereinbarten Bruttostundenlöhne in Haupttätigkeit zum Beispiel von der im DIW-Wochenbericht Nr. 19/2019 untersuchten Entwicklung der bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommen. Bei den letztgenannten gibt es seit der Finanzmarktkrise Anzeichen für einen Wiederanstieg der Ungleichheit.

Die Untersuchung im vorliegenden Bericht behandelt Unterschiede in den individuellen vereinbarten Bruttostundenlöhnen in Haupttätigkeit. Es geht im Kern um Unterschiede bei der Entlohnung einer Arbeitsstunde. Die Analyse der bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommen beschreibt dagegen, wie sich die materielle Situation in Privathaushalten über die Zeit verändert. Dabei liegt ein breites Einkommenskonzept zugrunde, das Löhne, Einkommen aus Selbständigkeit, Kapitalerträge, staatliche Transfers, Alterseinkommen, private Transfers und den Mietwert selbstgenutzten Wohneigentums aller Haushaltsmitglieder enthält. Zudem spiegelt das Konzept die Effekte des Steuer- und Transfersystems wider.

Auch die untersuchten Populationen unterscheiden sich grundlegend. Im WB 19/2019 wurden alle Personen in Privathaushalten betrachtet, also – im Gegensatz zum vorliegenden Bericht – auch Rentner, Kinder oder Nichterwerbstätige. Einen relevanten Einfluss auf die Veränderung der Ungleichheit der bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommen über die Zeit hat auch die Migration. Seit 2010 ist die Zahl der Ausländer in Deutschland um mehrere Millionen gewachsen. Nur wenn diese auch im Arbeitsmarkt angekommen sind, werden sie in der Verteilung der des Bruttostundenlohns repräsentiert.

 

Gothaer Anlegerstudie: 61 Prozent der Deutschen halten Niedrigzinspolitik der EZB für falsch

Köln (12.2.20) – Die Zahl der Kritiker an der Niedrigzinspolitik erreicht ein neues Rekordniveau. 2019 hielten 53 Prozent der Bundesbürger diese Politik für falsch, 2020 sind es sogar 61 Prozent. Klima- und Umweltschutz bei der Geldanlage sind für 44 Prozent der Deutschen die wichtigste Facette von Nachhaltigkeit. Bisher investieren jedoch nur 6 Prozent der Anleger in nachhaltige Fonds. Die Sicherheit der Geldanlage ist der wichtigste Faktor bei der Auswahl der Anlageform, dicht gefolgt von dem Wunsch nach Flexibilität.Das sind einige Ergebnisse einer repräsentativen Studie zum Anlageverhalten der Deutschen, die die Gothaer Asset Management AG (GoAM) von der forsa Politik- und Sozialforschung im Januar 2020 bereits zum elften Mal durchführen ließ.

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ZIA-Frühjahrsgutachten 2020:

Lage bei Wirtschaftsimmobilien verschärft sich

Berlin (11.2.20) – Der Bedarf an Büro- und Logistikimmobilien in Deutschland kann immer schwerer gedeckt werden und behindert die wirtschaftliche Entwicklung. Besonders kritisch ist die Situation weiterhin in Berlin und München, wo der Büro-Leerstand mit 1,3 Prozent und 1,4 Prozent unterhalb einer gesunden Angebotsreserve liegt. Dies sind Ergebnisse aus dem diesjährigen Frühjahrsgutachten 2020 des Rats der Immobilienweisen, das der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, heute an Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, übergeben hat. Im Wohnungssegment sind die Neuvertragsmieten gegenüber dem Vorjahr mit 3,5 Prozent weniger stark angestiegen. Der Anstieg der Kaufpreise für Eigentumswohnungen dagegen setzte sich auch 2019 in allen A-Städten weiter fort.

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