Mercedes-Benz: Wohin der Konzern

steuert – Mehr Luxus, mehr Profitabilität

Stuttgart (19.5.22) – Das Unternehmen wird sich noch stärker auf das Luxussegment konzentrieren, das Produktportfolio weiter aufwerten, den Weg in die vollelektrische Zukunft beschleunigen und strebt eine strukturell höhere Profitabilität an. Dazu wird Mercedes-Benz die Struktur seines Produktportfolios umgestalten und künftig mehr als 75% der Investitionen für die Entwicklung von Fahrzeugen in den profitabelsten Marktsegmenten tätigen. Das Unternehmen plant, den Absatzanteil des Top-End-Segments bis 2026 im Vergleich zu 2019 um rund 60% zu steigern. Es strebt zudem einen deutlichen Anstieg der Profitabilität sowie eine stärkere finanzielle Widerstandskraft an. Dabei will Mercedes-Benz bis Mitte des Jahrzehnts eine Umsatzrendite (Return on Sales) von rund 14% in einem starken Marktumfeld erzielen. Durch die Fokussierung auf das obere Ende des Marktes geht das Unternehmen davon aus, auch in einem herausfordernden Marktumfeld starke finanzielle Ergebnisse erwirtschaften zu können. Die strategische Entscheidung, bis 2030 vollelektrisch zu werden – wo es die Marktbedingungen zulassen – und das Ziel, bis 2039 CO2-neutral zu werden, werden die Verbindung zwischen Luxus und Nachhaltigkeit weiter stärken.

„Was schon immer der Kern unserer Marke war, ist nun auch der Kern unserer Strategie: das Luxussegment. Darauf richten wir unser Geschäftsmodell und Produktportfolio künftig noch konsequenter aus, um so das volle Potenzial von Mercedes-Benz selbst in einem herausfordernden Umfeld zu entfalten. Im Mittelpunkt steht dabei der Anspruch, die begehrenswertesten Autos der Welt zu bauen“, so Ola Källenius, Vorsitzender des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG.

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Deutsche Bank :

Lieferanten zu Nachhaltigkeit verpflichtet

Frankfurt/Main (18.5.22) – Die Deutsche Bank macht einen weiteren Schritt, Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt aller Geschäftstätigkeiten zu stellen. Von Juli dieses Jahres an verlangt die Bank, dass Lieferanten für jeden neuen oder verlängerten Vertrag im Wert von über 500.000 Euro pro Jahr eine Nachhaltigkeitsbewertung vorlegen – und zwar durch die externe Ratingagentur EcoVadis oder einen von fünf weiteren Anbietern. Diese sind: MSCI ESG, Sustainalytics, ISS ESG, S&P Global und CDP.

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Ernst & Young EY: EU-Neuwagenmarkt sinkt um ein Fünftel und bleibt im Krisenmodus

 Frankfurt/Main (18.5.22) – Der europäische Neuwagenmarkt schrumpft weiter: Im April sanken die Pkw-Neuzulassungen in der EU im Vergleich zum Vorjahresmonat um 21 Prozent. Gegenüber dem Vor-Pandemieniveau (April 2019) ergibt sich sogar ein Rückgang um 40 Prozent. Weniger Autos wurden in der EU (seit der Osterweiterung) nur im April 2020, auf dem Höhepunkt der ersten Corona-Welle, verkauft. weiterlesen

VDIK: Sinkende Neuzulassungen von alternativen Antrieben

Bad Homburg (17.5.22) – Die Neuzulassungen von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben sind im April zurückgegangen. Es wurden 79.940 neue Elektroautos, Hybride mit und ohne Stecker, Mild-Hybride und Gas-Pkw und damit 11 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum neu zugelassen. Hintergrund ist der starke Einbruch des Pkw-Gesamtmarktes im April. In den ersten vier Monaten 2022 wurden 358.762 neue Fahrzeuge mit alternativen Antrieben neu zugelassen, ein Plus von 7 Prozent.

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Ernst & Young EY: DAX-Konzerne verzeichnen im ersten Quartal

Rekordumsatz und Rekordgewinn

Stuttgart (17.5.22) – Mit einem Umsatzwachstum von 14 Prozent und einem Gewinnplus von 21 Prozent haben die DAX-Konzerne das erste Quartal 2022 auf Rekordniveau abgeschlossen. Obwohl gestörte Lieferketten und Engpässe bei der Versorgung mit Halbleitern, Rohstoffen und Zulieferprodukten viele Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen stellten, übertrafen die DAX-Konzerne auch das Niveau des Vorkrisenjahres 2019: beim Umsatz um 27 Prozent, beim Gewinn sogar um 85 Prozent. Bis auf ein Unternehmen legten alle DAX-Konzerne beim Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Auch die Gewinnentwicklung war bei der Mehrheit der Unternehmen positiv: 24 Unternehmen konnten ihren operativen Gewinn erhöhen, bei 13 Unternehmen ging der Gewinn zurück. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY auf der Basis der Geschäfts- bzw. Quartalsberichte der derzeit im Deutschen Aktienindex (DAX) gelisteten Unternehmen. weiterlesen

Daimler Truck: Auftragseingang zum Jahresauftakt weiterhin auf hohem Niveau – Rekordwert bei Auftragsbestand

Stuttgart (17.5.22) – Die Daimler Truck Holding AG („Daimler Truck“) ist mit Zuwächsen bei Absatz, Umsatz und EBIT (bereinigt; Earnings Before Interests and Taxes, operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern) positiv ins neue Jahr gestartet. Das Unternehmen hat seinen Konzernabsatz im 1. Quartal 2022 mit 109.000 Einheiten deutlich gegenüber dem Vorjahresniveau (+ 8%, Q1 2021: 101.000 Einheiten) steigern können. Trotz anhaltender Lieferengpässe konnte Daimler Truck von einer starken Nachfragesituation im ersten Quartal profitieren. Unterstützt durch starke Absätze der Segmente Trucks North America und Mercedes-Benz, eine verbesserte Preisdurchsetzung sowie positiver Beiträge aus dem Aftersales- und Gebrauchtfahrzeuggeschäft stieg der Umsatz des Konzerns um 17% auf 10,6 Mrd. € (Q1 2021: 9,0 Mrd. €). Daimler Truck sieht weiterhin ein starkes Nachfrageumfeld. Rund 139.000 Einheiten markieren einen hohen Auftragseingang im Auftaktquartal des Berichtsjahres. Der Auftragsbestand steigt weiter an und erreicht ein neues Rekordhoch.

Seit dem 21. März 2022 ist Daimler Truck im deutschen Börsenindex DAX gelistet. Die Aktien von Daimler Truck werden im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Börsenkürzel DTG gehandelt. Die International Securities Identification Number (ISIN) lautet DE000DTR0CK8, die deutsche Wertpapierkennnummer (WKN) DTR0CK.

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Commerzbank Research:

Lieferkettenmonitor –

Weiter unter Druck

Von Dr. Christoph Balz, Senior Economist

Frankfurt/Main (16.5.22) – Die Kombination aus pandemiebedingten Angebotseinschränkungen und einer starken globalen Nachfrage nach Waren hat Lieferketten gestört und zu Engpässen geführt. Dies wiederum hat das Wirtschaftswachstum gebremst und teils kräftige Preissteigerungen verursacht. In unserem Lieferkettenmonitor analysieren wir, inwieweit sich die Engpässe wieder auflösen. Dazu betrachten wir zeitnahe Indikatoren zu Rohstoffen, Zwischenprodukten und dem Frachtverkehr.

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Deutsche Telekom: Prognose angehoben- Auch 2022 im Wachstumsmodus

Bonn (13.5.22) – Der Konzern hält Kurs. Das Wachstum der Deutschen Telekom geht nach dem starken Geschäftsjahr 2021 auch in den ersten drei Monaten 2022 weiter. Der Umsatz legte um 6,2 Prozent auf 28 Milliarden Euro zu. Dabei stiegen die Service-Umsätze überproportional um 10 Prozent. Das bereinigte EBITDA AL verzeichnete ein Plus von 6,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres und betrug 9,9 Milliarden Euro. In der organischen Betrachtung – bereinigt um Veränderungen von Wechselkursen und Konsolidierungskreis – belief sich das Umsatzplus auf 1,7 Prozent, der Zuwachs bei den Service-Umsätzen auf 4,7 Prozent und der Anstieg bei bereinigtem EBITDA AL auf 2,4 Prozent.

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Über den Tellerrand:

Fotos des Schwarzen Lochs

im Zentrum der Milchstraße

bestätigen Einstein…erneut

Frankfurt/Main (12.5.22) – Als großartige wissenschaftliche Leistung würdigt der Präsident der Goethe-Universität Frankfurt die heutige Veröffentlichung des Bildes vom supermassiven Schwarzen Loch im Zentrum unserer Milchstraße: „Ich bin begeistert von dem wissenschaftlichen Pioniergeist der Event Horizon Telescope-Kollaboration, die die einst utopische Vision eines erdgroßen virtuellen Radioteleskops verwirklicht hat und uns heute das erste Bild vom Schwarzen Loch im Zentrum unserer Milchstraße präsentiert. Besonders stolz macht mich, dass unser Kollege von der Goethe-Universität, der Theoretische Physiker Professor Luciano Rezzolla, und sein Team von Anfang an Teil dieses Projekts waren. Hier wird auch auf eindrucksvolle Weise deutlich, wie sehr sich die Experimentalphysik und die theoretische Physik gegenseitig brauchen: Erst durch theoretische Simulationsrechnungen waren die Radiowellen, die vom Milchstraßenzentrum aufgenommen wurden, wirklich als Schwarzes Loch interpretierbar.“

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BVI: Fondsbranche fließen im ersten Quartal 45 Milliarden Euro zu

Frankfurt/Main (12.5.22) – Die Fondsgesellschaften erzielten im ersten Quartal 2022 ein Neugeschäft von netto 45,1 Milliarden Euro. Allein im Januar verzeichneten Publikums- und Spezialfonds mit insgesamt 30,3 Milliarden Euro einen Rekordzufluss zum Jahresstart. Der Einbruch der Aktienmärkte von Mitte Februar bis Anfang März angesichts des Ukraine-Kriegs dämpfte das Neugeschäft von Fonds. Im Februar flossen ihnen netto 13 Milliarden Euro zu, fast ausschließlich in Spezialfonds. Im März erzielten Spezialfonds 6,4 Milliarden Euro, aus Publikumsfonds flossen 2,7 Milliarden Euro ab; hierbei standen Zuflüsse in Mischfonds (2,6 Milliarden Euro) Rückflüssen aus Aktienfonds (2,6 Milliarden Euro) und Geldmarktfonds (2,2 Milliarden Euro) gegenüber. Zum Vergleich: Im März 2020 zogen Anleger angesichts der Corona-Krise aus Publikumsfonds 21,5 Milliarden Euro ab.

IMK: Rezessionsrisiko leicht gesunken –

IMK-Konjunkturampel bleibt aber auf „rot“

Düsseldorf (12.5.22) – Die wirtschaftlichen Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie fortdauernde Lieferkettenprobleme durch rigide Abschottungen in der Omikron-Welle in China führen dazu, dass die Rezessionswahrscheinlichkeit in Deutschland hoch bleibt. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Das nach dem Ampelsystem arbeitende Frühwarninstrument steht für den Zeitraum von Anfang Mai bis Ende Juli auf „rot“ und signalisiert so weiterhin ein akutes Rezessionsrisiko. Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in den kommenden drei Monaten in eine Rezession gerät, ist gleichwohl zuletzt leicht gesunken: von 65,4 Prozent Anfang April auf jetzt 52,6 Prozent. Auch die statistische Streuung, ein Maß für die Unsicherheit von Wirtschaftsakteuren, ist von 26,2 Prozent auf 24,2 Prozent geringfügig zurückgegangen. weiterlesen

CFS: Deutsche Finanzbranche befürwortet kompletten Ausschluss aller Banken aus SWIFT – Risiken des Ukraine-Kriegs für deutschen Bankensektor überschaubar

Frankfurt/Main (12.5.22) – Seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs wurden verschiedene Sanktionspakete verabschiedet, die auch den Finanzsektor einbeziehen. Diese betreffen u.a. den Zugang russischer Banken zum internationalen Zahlungsinformationssystem SWIFT, das Einfrieren von Währungsreserven der russischen Zentralbank sowie ausgewählter Personen und Unternehmen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die bis dato getroffenen – den Finanzsektor betreffenden – Sanktionen ausreichen und welche Auswirkungen auf den europäischen Bankensektor und die globale Finanzstabilität zu erwarten sind.

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CFS-Index: Finanzbranche von

Corona-Rückschlag erholt

Frankfurt/Main (12.5.22) – Die Stimmung der Finanzbranche hat sich deutlich verschlechtert. Der CFS-Index, der vierteljährlich die Verfassung der deutschen Finanzbranche abbildet, sinkt im ersten Quartal 2022 um -4,2 Punkte auf 111,1 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Wert jedoch kaum verändert (-0,7 Punkte) und befindet sich auf einem soliden Wachstumsniveau. Von dem pandemiebedingten Einbruch vor zwei Jahren hat sich der Index eindeutig erholt. Mit einem Plus von +12,3 Punkten liegt er klar über dem Niveau kurz nach Ausbruch der Pandemie.

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Siemens: „Starke operative Leistung und anhaltendes Wachstum – Ausblick bestätigt“

München (12.5.22) – „Siemens hat im zweiten Quartal seinen Wachstumskurs fortgesetzt und eine starke operative Leistung erzielt. Der gestiegene Auftragseingang und Umsatz spiegeln erneut das Vertrauen unserer Kunden in uns wider, bei Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit zu unterstützen. In einem extrem schwierigen Umfeld ist unser Geschäft weiterhin stark“, sagte Roland Busch, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG. „Gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft verurteilen wir den Krieg in der Ukraine und konzentrieren uns darauf, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen und humanitäre Hilfe zu leisten. Wir haben heute unsere Entscheidung bekannt gegeben, einen geordneten Prozess zur Beendigung unserer industriellen Geschäftsaktivitäten in Russland einzuleiten.“

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Commerzbank:

Überraschendes Ergebnis

im 1. Quartal

Frankfurt/Main (12.5.22) – Die Commerzbank hat im ersten Quartal 2022 ihren Aufwärtstrend im Kundengeschäft fortgesetzt und ihre Erträge prozentual zweistellig gesteigert. Wie bereits am 26. April dieses Jahres mitgeteilt, hat vor allem der Zinsüberschuss auch dank der Zinswende in Polen kräftig zugelegt. Zudem verbesserte sich der Provisionsüberschuss im Vergleich zum bereits starken Vorjahreszeitraum. Damit konnte die Bank die höhere Risikovorsorge mehr als ausgleichen, die der deutlich gestiegenen wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheit als Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine Rechnung trägt. Zudem ist die Bank mit ihrem Kostenprogramm auf Kurs. Insgesamt ist das Operative Ergebnis gestiegen, das Konzernergebnis hat sich mit 298 Millionen Euro sogar mehr als verdoppelt und liegt noch etwas höher als vorab gemeldet. Damit ist die Bank auf Kurs, ihre Jahresziele zu erreichen.

Das Gebäude der Commerzbank-Konzernzentrale überragt in der Frankfurter Skyline alle anderen Hochhäuser. – Die Aufnahme ist im Sommer entstanden. – Im Vordergrund links ist der Glockenturm der Katharinenkirche angeschnitten, der Taufkirche Goethes. – Foto: PK/Archiv
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Aream Group zu Wind- und Solarparks: Knappheit treibt Preise – und Renditen

Düsseldorf (11.5.22) – Weltweit entstehen im Rekordtempo neue Anlagen zur Erzeugung grünen Stroms. Für Projektentwickler wie Anleger hat das Vor- wie Nachteile: „Die Knappheit treibt auf der einen Seite die Preise für Komponenten und Dienstleistungen“, sagt Markus W. Voigt, CEO der aream Group. „Auf der anderen Seite können sich Anleger freuen, die in die gesamte Wertschöpfungskette investieren.“

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VÖB Kapitalmarktprognose:

Zinserhöhung im Juli 2022 erwartet – Hohe Inflationserwartungen verfestigen sich

Berlin (11.5.22) – Die Weltwirtschaft wird nach einem ordentlichen Jahresauftakt von dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine und den Lockdowns in China belastet. Für den Euro-Raum stellt der Ukraine-Krieg einen schweren wirtschaftlichen Belastungsfaktor dar und lässt ein Stagflationsszenario Realität werden. In wenigen Monaten verschlechterte sich die Konjunktur. Das Risiko temporärer Stopps russischer Gas- und Rohöllieferungen, weitere Lieferengpässe und ein hoher Preisdruck beeinflussen das Tagesgeschäft. weiterlesen

SMA Solar: Globaler Chipmangel belastet bei sehr hohem Auftragseingang

Niestetal (11.5.22) – Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) erzielte im ersten Quartal 2022 einen Umsatz von 220,6 Mio. Euro (Q1 2021: 240,4 Mio. Euro). Dass der Umsatz unter dem Vergleichsquartal im Vorjahr lag, ist auf die weiterhin angespannte Versorgungslage mit elektronischen Chips zurückzuführen. SMA verzeichnete im abgelaufenen Quartal einen sehr guten Auftragseingang und verfügte zum 31. März 2022 über einen hohen Auftragsbestand von 1.047,4 Mio. Euro (31. März 2021: 835,7 Mio. Euro). Mit 572,1 Mio. Euro entfällt dabei mehr als die Hälfte auf das Produktgeschäft (31. März 2021: 354,5 Mio. Euro).

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K + S: Reibungsloser Start in das neue Geschäftsjahr

Kassel (11.5.22) – K+S ist,  nach eigenem Urteil, sehr gut in das laufende Jahr gestartet. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 65 % auf 1,2 Mrd. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum an. Das operative Ergebnis EBITDA hat sich auf 524 Mio. € mehr als vervierfacht. Höhere Durchschnittspreise in beiden Kundensegmenten sowie positive Währungseffekte konnten geringere Absatzmengen und gestiegene Kosten bei Energie, Logistik und Material deutlich überkompensieren. weiterlesen

PwC: Großteil der Verbraucher:innen wegen Preiserhöhungen besorgt

Düsseldorf (11.5.22) – Die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs in der Ukraine erleben deutsche Verbraucher:innen neben höheren Strom-, Gas- und Benzinkosten auch in weiteren Bereichen wie Lebensmitteln. Dadurch erhöhen sich die Ausgaben pro Haushalt, zusätzlich beeinflussen die neuen Bedingungen das Einkaufsverhalten der Deutschen. Auch wenn die Preise für Konsumgüter wie Bekleidung, Schmuck und Elektrogeräte in den vergangenen Wochen und Monaten noch nicht so stark gestiegen sind wie die für Energie und Lebensmittel, ist die Kauflaune der Deutschen getrübt – das zeigt die Analyse zu wirtschaftlichen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf die Non-Food-Branche der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland. Laut der repräsentativen Umfrage beeinflussen geplante Ausgaben für Reisen und Gastronomie die Kauflaune im Non-Food-Bereich. Kund:innen suchen vermehrt nach günstigen Produkten oder verzichten ganz auf nicht notwendige Einkäufe, um das neue Niveau der Lebenshaltungskosten zu kompensieren. Die Preisentwicklung wird mit starken Bedenken beobachtet: 85 % der Vebraucher:innen sind besorgt oder sogar sehr besorgt über die aktuellen Steigerungen.

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Forum Fairer Handel:  Existenzsichernder Lebensstandard ist ein Menschenrecht

 Berlin (10.5.22) – 14 Mitglieder des Deutschen Bundestages sowie ihre Mitarbeiter*innen nahmen am Morgen am parlamentarischen „Fairen Frühstück“ zum Thema „Fairer Handel – Existenzsichernde Einkommen und Preise als Grundlage für eine Faire Zukunft für Alle“ teil. Dazu haben Dr. Bärbel Kofler, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das Forum Fairer Handel und Fairtrade Deutschland geladen. Im Zentrum des „Fairen Frühstücks“ stand die Frage, wie das Menschenrecht auf eine gerechte und befriedigende Entlohnung und einen existenzsichernden Lebensstandard weltweit gefördert werden können. Vertreter*innen des Forum Fairer Handel und von Fairtrade Deutschland erläuterten den Parlamentarier*innen, wie der Faire Handel dazu beiträgt. Gleichzeitig betonten sie: Viele Erzeuger*innen weltweit haben nur dann die Chance auf ein existenzsicherndes Einkommen, wenn dem ruinöse Preiskampf im Lebensmittelhandel durch politische Regulierungen ein Riegel vorgeschoben wird.  weiterlesen

DZ Bank: Deutscher Aktienmarkt schüttet Rekord-Dividenden in Höhe von 57 Milliarden Euro aus

Frankfurt/Main (10.5.22) – Der deutsche Aktienmarkt lässt sein Corona-Tief endgültig hinter sich und schüttet laut DZ BANK Research für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Rekord-Dividende in Höhe von 57 Milliarden Euro aus. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung von über 30 Prozent. Die bisherige Rekordsumme lag für das Geschäftsjahr 2017 bei 49,3 Milliarden Euro. Mit mehr als 50 Prozent der ausgeschütteten Dividenden stellen die Sektoren Automobil, Industrie und Versicherungen den größten Anteil. Dividenden-König ist die Mercedes Benz Group mit einer Ausschüttung in Höhe von 5,3 Milliarden Euro, dicht gefolgt vom Versicherungs-Riesen Allianz. Trotz der aktuellen Unsicherheiten, wie dem Ukraine-Krieg, haben über 60 Prozent der HDAX-Unternehmen ihre Dividenden angehoben. Welche Branchen und Unternehmen aus Deutschland sonst noch Dividenden zahlen und wie die Prognosen für das kommende Jahr sind, erläutert die Analyse anbei.

ING: Verwahrentgelt für fast alle Privatkunden gestrichen

Frankfurt/Main (10.5.22) – Nach Jahren rückläufiger und zuletzt negativer Sparzinsen läutet die ING Deutschland die Trendwende ein: Zum 1. Juli 2022 erhöht die Bank die Freibeträge für Guthaben auf Giro- und Extra-Konten (Tagesgeld) von derzeit 50.000 auf 500.000 Euro pro Konto. Durch das Heraufsetzen der Freibeträge gibt die ING Deutschland die positive Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten und die zuversichtliche Markterwartung frühzeitig an ihre Kundinnen und Kunden weiter. weiterlesen

Fraport: Der Folgen von Corona und des Ukraine-Kriegs getrotzt

Frankfurt/Main (10.5.22) – Die Geschäftsentwicklung des Flughafenbetreibers Fraport war in den ersten drei Monaten des Jahres weiter durch die Corona-Pandemie und erste Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine geprägt. Getragen von der dennoch anhaltenden Passagiererholung stieg der Konzern-Umsatz im ersten Quartal 2022 um 40 Prozent. Noch stärker legte das operative Ergebnis (EBITDA) auf 70,7 Millionen Euro (plus 75,9 Prozent) zu. Das Konzern-Ergebnis lag geprägt von Sondereffekten bei minus 118,2 Millionen Euro. weiterlesen

IMK: Abrupter Stopp russischer Erdgaslieferungen würde deutsche Produktion um bis zu acht Prozent des BIP einbrechen lassen

Düsseldorf (9.5.22) – Ein abrupter Versorgungsstopp mit russischem Erdgas – sei es durch ein Embargo von EU- oder russischer Seite – würde die Produktion in Deutschland in den ersten 12 Monaten um 114 bis 286 Milliarden Euro einbrechen lassen. Das entspräche einem Verlust von rund 3 bis 8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Zusätzlich zu diesen angebotsseitigen Effekten wäre mit einem nachfragebedingten Rückgang des BIP aufgrund höherer Energiepreise zu rechnen: Wenn etwa Verbraucherinnen und Verbraucher weniger für andere Güter ausgeben können und die Unsicherheit zunimmt, dürfte das die Wirtschaftsleistung um weitere 2 bis 4 Prozent reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Prof. Dr. Tom Krebs von der Universität Mannheim, die das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung gefördert hat.* Damit wäre durch ein kurzfristiges Erdgas-Embargo ein wirtschaftlicher Einbruch auf dem Niveau des Corona-Jahres 2020 oder der Finanzkrise im Jahr 2009 zu erwarten, schreibt der Professor für Volkswirtschaftslehre. Es „könnte jedoch auch zu einer Wirtschaftskrise führen, wie sie (West)Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg nicht erlebt hat“, warnt Krebs.

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