KfW: Standortvorteil Großstadt: deutliche Stadt-Land-Unterschiede bei Fachkräfteengpässen im Mittelstand

Frankfurt/Main (21.7.19) – Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mangelt es durch den Arbeitsmarktboom der vergangenen Jahre an Bewerbern. Zwei Drittel der KMU, die in den nächsten drei Jahren Fachkräfte einstellen wollen, befürchten Probleme. Bei den Fachkräfteengpässen gibt es deutliche Stadt-Land-Untersc iede: Während 54 % der KMU mit Sitz in kreisfreien Großstädten (mind. 100.000 Einwohner) mit Schwierigkeiten rechnen, erwarten 70 % KMU mit Sitz in Landkreisen Rekrutierungsprobleme. Dies zeigt eine Analyse von KfW Research auf Basis des KfW-Mittelstandspanels 2018. weiterlesen

KfW: Zehn Milliarden Euro für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft in der EU

Frankfurt/Main (19.7.19) – Die größten nationalen Förderbanken und -institute der EU bringen gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank eine Initiative im Volumen von zehn Milliarden Euro auf den Weg, die den Übergang zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft beschleunigen soll. weiterlesen

zooplus AG: Umsatz wächst im zweiten Quartal um 14% 

    München (18.7.19)Auf Basis vorläufiger Zahlen erzielt die zooplus AG (WKN 511170, ISIN DE0005111702, Börsenkürzel ZO1) im ersten Halbjahr 2019 Umsatzerlöse in Höhe von 727 Mio. EUR (H1 2018: 643 Mio. EUR). Dies entspricht einem Wachstum um 84 Mio. EUR bzw. 13% gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um Wechselkurseffekte liegt das Umsatzwachstum ebenfalls bei 13%. Dabei steigen die Umsätze im zweiten Quartal 2019 um 43 Mio. EUR auf 363 Mio. EUR (Q2 2018: 320 Mio. EUR) – die Wachstumsrate liegt mit 14%, wechselkursbereinigt ebenfalls 14%, über dem Vergleichswert des ersten Quartals. weiterlesen

    DIW: Staatlich geförderter Mietkauf kann einkommensschwachen Familien Weg in eigene vier Wände ebnen – Mietkaufmodell könnte mehr Menschen den Erwerb einer Immobilie und damit den Aufbau von Vermögen erlauben – Monatliche Zahlungen würden sich Berechnungen zufolge im Rahmen aktueller Mieten bewegen – Kosten für den Staat hielten sich im Rahmen – Herausforderungen beispielsweise bei Auswahl der Mietkaufberechtigten

    Berlin (17.7.19) – Mit staatlicher Anschubfinanzierung und monatlichen Mietkaufzahlungen zum Immobilieneigentümer werden: Das könnte für viele junge Familien mit kleinen und mittleren Einkommen ein Weg sein, sich vor immer stärker steigenden Wohnkosten zu schützen und gleichzeitig Vermögen aufzubauen. Ein entsprechendes Mietkaufmodell schlagen Markus Grabka aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), und Peter Gründling, der als freier Finanzberater tätig ist, vor. weiterlesen

    IMK: Rezessionsrisiko für die deutsche Wirtschaft gestiegen – IMK-Konjunkturindikator zeigt weiterhin „gelb-rot“

    Grafiken: IMK

     

    Düsseldorf (17.7.19) – Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in den kommenden drei Monaten in eine Rezession gerät, ist in den letzten Wochen gestiegen. Das zeigen die neuesten Werte, die der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung liefert. Für den Zeitraum von Juli bis Ende September weist der Indikator, der die aktuellsten verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage bündelt, ein Rezessionsrisiko von 36,6 Prozent auf. Im Juni waren es 30,9 Prozent. Das nach dem Ampelsystem arbeitende Frühwarnsystem zeigt weiterhin „gelb-rot“, was eine Situation erhöhter konjunktureller Unsicherheit jenseits von 30 Prozent Rezessionsrisiko beschreibt. Auf „Rot“ würde der Indikator aber erst bei einer Wahrscheinlichkeit ab 70 Prozent schalten.

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    ZEW: Konjunkturerwartungen verharren auf niedrigem Niveau

    Mannheim (16.7.19) – Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im Juli 2019 leicht zurückgegangen. Sie liegen aktuell bei minus 24,5 Punkten. Dies entspricht einem Rückgang um 3,4 Punkte. Der langfristige Durchschnitt der ZEW-Konjunkturerwartungen beträgt 21,8 Punkte. Im Juli hat sich die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland um 8,9 Punkte verschlechtert. Der neue Wert für den Lageindikator beträgt minus 1,1 Punkte.

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    EZB: Neue Mitglieder des Aufsichtsgremiums ernannt

    Frankfurt/Main (12.7.19) – Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat Edouard Fernandez-Bollo, Kerstin af Jochnick und Elizabeth McCaul als Vertreter der EZB für das Aufsichtsgremium der EZB-Bankenaufsicht ernannt; ihre Amtszeit beträgt jeweils fünf Jahre und ist nicht verlängerbar. weiterlesen

    SVR-Sondergutachten:

    Aufbruch zu einer neuen Klimapolitik

    Wiesbaden (12.7.19) – Der Sachverständigenrat hat sein Sondergutachten
    „Aufbruch zu einer neuen Klimapolitik“ der Bundesregierung überreicht, in dem er Reformoptionen für die Klimapolitik diskutiert. Der Bundesregierung bietet sich aktuell die große Chance für eine Neuausrichtung der Klimapolitik, die Wirksamkeit und volkswirtschaftliche Effizienz verbindet und international anschlussfähig ist. Kernelement dieses Neuaufbruchs sollte die Entscheidung für einen
    CO2-Preis als zentrales klimapolitisches Instrument sein. „Die aktuelle Debatte bietet die historische Chance, die kleinteilige, teure und ineffiziente deutsche Klimapolitik so umzustellen, dass die Bepreisung von CO2 im Zentrum steht“, sagt Christoph M. Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrates. weiterlesen

    Daimler: Tiefe Bremsspuren in Stuttgart

    Stuttgart (12.7.19) – Dieselskandal, Nachfrageflaute bei Autokäufern: auch diese, teils selbst verschuldeten Umstände haben den Stuttgarter Daimler-Konzern veranlaßt, vor schlechten Ergebnissen zu warnen. In seiner am Morgen veröffentlichten Pressemitteilung beziffert der schwäbische Autohersteller die Höhe der Einbußen. Aufgrund der unten beschriebenen Themen hat die Daimler AG im zweiten Quartal 2019 ein Konzern-EBIT erzielt, das signifikant unter den Markterwartungen liegt. Das Konzern-EBIT beläuft sich auf minus 1,6 Mrd. € (Q2 2018: 2,6 Mrd. €).

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    Verbraucherpreise Juni 2019: +1,6 % gegenüber Juni 2018

    WIESBADEN (11.7.19) – Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Juni 2019 um 1,6 % höher als im Juni 2018. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, zog damit die Inflationsrate − gemessen am Verbraucherpreisindex(VPI) – leicht an. Im Mai 2019 hatte sie bei +1,4 % gelegen. Im Vergleich zum Vormonat Mai 2019 stieg der Verbraucherpreisindex im Juni 2019 um 0,3 %. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt damit seine vorläufigen Gesamtergebnisse für den VPI. Die vorläufigen Ergebnisse für den Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) vom 27. Juni 2019 werden durch die endgültigen Ergebnisse nach oben korrigiert.

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    Quirin Privatbank: Nachhaltigkeit und Rendite im Einklang – Elf Anlagestrategien im Angebot 

    Berlin (11.7.19) – Bessere Nachhaltigkeitsdaten und ein größeres ETF-Angebot haben erst seit Kurzem die Voraussetzungen für renditefreundliche Geldanlagen mit gutem Gewissen geschaffen. Deswegen bietet die Quirin Privatbank ab sofort nachhaltige Strategien unter dem Namen „Verantwortung“ an. Die Idee für eine zeitgemäße nachhaltige Geldanlage konnte erst durch die technischen Entwicklungen der vergangenen Jahre verwirklicht werden. „Dadurch ist es nun möglich, die Balance zwischen der Verantwortung für Vermögen und der Verantwortung für einen nachhaltigen Wandel zu herzustellen“, erläutert Kai Hattwich, ETF-Experte der Quirin Privatbank. weiterlesen

    Genossenschaftliche FinanzGruppe: Stabile Erträge im operativen Kundengeschäft – Ergebnis vor Steuern bei 7,8 Milliarden Euro

    Frankfurt/Main (11.7.19) – Im Geschäftsjahr 2018 erwirtschaftete die Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 7,8 Milliarden Euro. Das klassische Bankgeschäft verlief dabei erfreulich stabil und war durch weiteres Wachstum im Einlagen- und Kreditgeschäft geprägt. Die starken Schwankungen an den Kapitalmärkten zum Jahresende führten im Vergleich zum sehr guten Vorjahresergebnis stichtagsbedingt zu einem Ergebnisrückgang von insgesamt 1,1 Milliarden Euro. Inzwischen haben sich die Kapitalmarktbewertungen bekanntlich wieder gedreht.

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    Fielmann: Absatz, Umsatz und Gewinn gesteigert – 14. Dividendenerhöhung in Folge: 1,90 € je Aktie

    Hamburg (11.7.19) – Fielmann gab nach vorläufigen Schätzungen im ersten Halbjahr dieses Jahres 4,06 Millionen Brillen ab (Vorjahr: 4,05 Millionen Brillen), erhöhte seinen Außenumsatz um 7,2 Prozent auf 882 Millionen € (Vorjahr: 823 Millionen €) und seinen Konzernumsatz um 6,3 Prozent auf 756 Millionen € (Vorjahr: 712 Millionen €). Der Gewinn vor Steuern liegt voraussichtlich mit 125 Millionen € (Vorjahr: 116 Millionen €) um 7,6 Prozent über Vorjahr.

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    DAI: KENNE DEINE PRIVATAKTIONÄRE

    Frankfurt/Main (10.7.19) – Wie informieren sich Aktionäre? Welche Dividendenpräferenzen haben sie und wie beurteilen sie Aktien als Instrument der langfristigen Vermögensbildung? Diese und weitere aktuelle Fragen stehen im Fokus der Studie „Verhalten und Präferenzen deutscher Aktionäre 2018“, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. weiterlesen

    Korn-Ferry-Untersuchung: Chefjurist sitzt in 9 von 80 DAX/MDAX-Unternehmen im Vorstand

    Frankfurt/Main (10.7.19) – Chefjuristen im Top-Management: Nur etwa neun der 80 größten an der Börse notierten Unternehmen (DAX/MDAX) haben einen General Counsel als formales Vorstandsmitglied, das sich ausschließlich oder vornehmlich um die juristischen Angelegenheiten des Unternehmens kümmert. Bei 37 Prozent der untersuchten Unternehmen ist nicht öffentlich ersichtlich, wer im Vorstand das Ressort Recht verantwortet. Bei Compliance ist dies sogar in 46 Prozent der Unternehmen nicht erkennbar. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry.

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    ifo Institut: Elektroautos bedrohen 55.000 Jobs bei Zulieferern in Bayern

    München (10.7.19) – Elektroautos gefährden rund 55.000 Arbeitsplätze bei bayerischen Automobilzulieferern. Das hat eine Studie des ifo Instituts ergeben. Sie wurde im Auftrag des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK) erstellt. Hinzu kommen Tausende von Jobs bei den Herstellern. weiterlesen

    KfW-Innovationsbericht:

    Weniger Mittelständler setzen auf Innovationen

    Frankfurt/Main (9.7.19) – Der Anteil der innovativen mittelständischen Unternehmen in Deutschland ist wieder gesunken: Die Innovatorenquote für die Jahre 2015/2017 liegt bei 23% und damit um 4% niedriger als in der zuvor untersuchten Periode 2014/2016. Dies zeigt der aktuelle KfW-Innovationsbericht. Das heißt: Nur noch 850.000 kleine und mittlere Firmen hierzulande investierten zuletzt in innovative Produkte oder Prozesse – 150.000 weniger als 2014/2016. Nach einem kurzen Zwischenhoch schwenkt die Innovationstätigkeit im Mittelstand damit wieder auf ihren langjährigen Abwärtskurs ein. Seit ihrem Höchststand von 43% aus den Jahren 2004/2006 hat sich die mittelständische Innovatorenquote nahezu halbiert. Die Summe, die der Mittelstand für Innovationen ausgibt, entwickelt sich seit 2014 ebenfalls rückläufig – und ging 2017 nochmals zurück auf nun 30,7 Mrd. EUR (2016: 32,2 Mrd EUR).

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    ebase Fondsbarometer Nachhaltigkeit: Ausgeprägtes Interesse an nachhaltig anlegenden Investmentfonds im zweiten Quartal 2019

    Aschheim bei München (8.7.19) – Der Trend zu nachhaltigen Geldanlagen setzte sich auch im zweiten Quartal 2019 fort. Zwischen April und Juni haben die ebase Kunden knapp zehn Prozent mehr Anteile an nachhaltig investierenden Fonds gekauft als verkauft. Einzig im Mai, der von einer turbulenten Kursentwicklung an den Börsen geprägt war, haben die Käufe die Verkäufe nicht überstiegen. „Das stabile Interesse an nachhaltigen Investmentfonds, auch in Zeiten volatiler Märkte, untermauert die Bedeutung dieses Themas“, fasst Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®), zusammen. „Wir gehen fest davon aus, dass der Trend hin zu nachhaltigen Anlagen zukünftig anhalten wird und die Kunden auch speziell bei Fonds Möglichkeiten erwarten, um dem Wunsch, nachhaltig anzulegen, Rechnung tragen zu können“, ergänzt Geyer. 

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    Commerzbank: Griechenland – Neue Regierung, alte Probleme

    Autor: Christoph Weil

    Frankfurt/Main (8.7,.19) – Griechenland hat eine neue Regierung. Bei den Parlamentswahlen am Sonntag gewann die Nea Dimokratia von Kyriakos Mitsotakis die absolute Mehrheit im neuen Parlament. Es darf allerdings bezweifelt werden, ob die neue Regierung all ihre Wahlkampfversprechungen wird einlösen können. Der finanzpolitische Spielraum ist begrenzt.

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    Sutor Bank: „Länder-Indizes fahren Paternoster“ 

    Hamburg (8.7.19) – Rund um den Globus gibt es vielfältige Anlagemöglichkeiten: Börsen in mehr als 40 Ländern handeln Aktien von über 15.000 börsennotierten Unternehmen. Je nachdem, wie sich die Wirtschaft und die Aktienmärkte der einzelnen Länder entwickeln, scheinen einige Länder besser für Anlagen geeignet zu sein als andere. Die Hamburger Sutor Bank ist der Frage nachgegangen, ob es bestimmte Länder gibt, die dauerhaft zuverlässige Renditebringer sind – weil dies Rückschlüsse auf die Anlagestrategie zulassen könnte.

    Untersuchung: 22 entwickelte Märkte, 22 Schwellenländer, 22 Jahre

    Untersucht wurden die jährlichen Aktienrenditen der letzten 22 Jahre – und zwar von den 22 größten entwickelten Märkten und den 22 größten Schwellenmärkten. Dafür wurden 968 Renditen ausgewertet und verglichen; Datenbasis ist die Indexfamilie MSCI Gross Dividends, bei der die Bruttodividenden berücksichtigt werden. „Die Wertentwicklungen der Märkte haben wir in zwei getrennten Rankings dargestellt, da die entwickelten Märkte 87 Prozent der weltweiten Aktienmarktkapitalisierung ausmachen, während auf die Schwellenmärkte ‚nur‘ die restlichen 13 Prozent entfallen“, erklärt Lutz Neumann, Leiter der Vermögensverwaltung bei der Sutor Bank und Initiator der Auswertung. Ein Blick auf die Erst- und Letztplatzieren soll klären, ob es eindeutige Gewinner- oder Verlierer-Nationen gibt. weiterlesen

    Commerzbank: Deutsche Produktion – Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

    von  Dr. Ralph Solveen 

    Frankfurt/Main (8.7.19) – Die Produktion im deutschen produzierenden Gewerbe ist im Mai gegenüber dem Vormonat um 0,3% gestiegen. In der Industrie im engeren Sinne gab es sogar ein Plus von 0,9%, und die Warenexporte legten um 1,1% zu. Diese erfreulichen Zahlen markieren aber noch nicht das Ende der Talfahrt der Industrie. Denn die zuletzt schwachen Auftragseingänge lassen für die kommenden Monaten einen weiteren Rückgang der Produktion erwarten, insbesondere weil die Auslandsnachfrage weiter schwächelt. Somit dürfte die deutsche Wirtschaft nach dem sich immer stärker abzeichnenden Schrumpfen im zweiten Quartal auch im dritten Quartal allenfalls leicht zulegen.

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    Deutsche Bank: Umfassende Transformation angekündigt – Jede 5. Stelle fällt weg

    Konzernzentrale der Deutschen Bank – Foto: Deutsche Bank

    Frankfurt/Main (7.7.19) – Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DB / NYSE: DB) hat eine umfassende Transformation ihres Geschäfts angekündigt, die das Unternehmen wieder profitabler machen, die Rendite für die Aktionäre verbessern und das langfristige Wachstum fördern soll. Im Zuge dessen wird sie die Investmentbank verkleinern und die Gesamtkosten bis 2022 um mehr als ein Viertel senken.

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    Deutsche Bank: Garth Ritchie verlässt die Bank

    Frankfurt/Main (5.7.19) – Garth Ritchie, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank (XETRA: DBKGn.DB / NYSE: DB) und Leiter der Unternehmens- und Investmentbank, wird das Unternehmen in gegenseitigem Einvernehmen verlassen. In der am Nachmittag verbreiteten Mitteilung heißt es weiter: Garth Ritchie startete seine Laufbahn bei der Deutschen Bank 1996 in Johannesburg und hatte im Laufe der Jahre verschiedene Führungspositionen in der Investmentbank inne. Über Personal-Änderungen an der Konzernspitze hatte gestern bereits boerse.ard.de unter Berufung auf die Süddeutsche Zeitung berichtet.

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    Ernst & Young Börsenranking: US-amerikanische Digitalkonzerne eilen davon – deutsche Unternehmen verlieren an Bedeutung

    Stuttgart (5.7.19) – Technologiekonzerne aus den USA dominieren das Ranking der wertvollsten Unternehmen der Welt. In den Top Ten finden sich acht US-Konzerne wieder – sechs von ihnen kommen aus der Technologiebranche. Lediglich die Plätze sieben und acht werden nicht von US-Unternehmen belegt: Dort stehen die beiden chinesischen Konzerne Alibaba und Tencent – ebenfalls Technologiekonzerne.

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    Chris Jeffery (LGIM), kommentiert die Anleihenrally

    Frankfurt/Main (4.7.19) – Die -0,40 Prozent bei der Rendite zehnjähriger Bundesanleihen müssen im Zusammenhang mit den negativen kurzfristigen Renditen gesehen werden. Der Markt erwartet weitere Zinssenkungen der EZB und hat diese bereits eingepreist. Das bedeutet, dass langfristige Renditen immer noch eine Prämie im Vergleich zu kurzfristigen Renditen aufweisen. Die Renditen bei zweijährigen Bundesanleihen sind auf -0,75 Prozent gesunken. Die gleichzeitige Rally bei Aktien und Anleihen lässt sich nur mit einer grundlegenden Veränderung der globalen Reaktionsfunktion der Zentralbanken erklären. Die reale Inflation hat in den vergangenen fünf Jahren die Erwartungen immer wieder unterschritten. Der Einbruch der erwarteten Inflation (sowohl bei marktbasierten als auch bei umfragebasierten Kennzahlen) hat in den vergangenen Monaten das Fass zum Überlaufen gebracht. Jahrelang wurde die Unterschreitung der Inflation entschuldigt und verharmlost. Nun haben die Herren der Preisstabilität beschlossen, dass sie es nicht mehr hinnehmen können, die Ziele zu verfehlen.“