KfW:

Deutsche Wirtschaft wächst wieder

Frankfurt/Main (24.5.24) – Im ersten Quartal 2024 hat die Wirtschaftsleistung wieder leicht zugenommen, nachdem sie am Ende von 2023 geschrumpft ist und im Gesamtjahr praktisch stagniert hat. Die bisher verfügbaren Frühindikatoren deuten für das zweite Quartal 2024 ebenfalls auf ein leichtes Wachstum hin und in der zweiten Jahreshälfte dürfte der Aufschwung an Breite gewinnen. Insgesamt erwartet KfW Research in der aktuellen Frühjahrsprognose für Deutschland im Jahre 2024 weiterhin ein Wachstum von 0,3 %, gefolgt von 1,2 % im Jahr 2025, und bestätigt damit die Vorprognose.

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DIW:

Versorgung mit Erdgas ist auch ohne Importe aus Russland gesichert

Berlin (23.5.24) – Die Gasversorgung in der EU ist auch langfristig ohne den Import von russischem Gas gewährleistet. Die Versorgungssicherheit steht also weiteren EU-Sanktionen gegen Russland nicht im Weg. Dies ist das Ergebnis einer modellbasierten Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Die DIW-Ökonominnen Franziska Holz und Claudia Kemfert aus der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt haben dazu gemeinsam mit Kollegen der Technischen Universität Berlin, Lukas Barner und Christian von Hirschhausen, langfristige Berechnungen mit dem Global-Gas-Modell vorgenommen. Dieses Modell bildet alle Akteure der weltweiten Erdgaswirtschaft in hohem Detailgrad ab. Dazu haben die Wissenschaftler*innen zwei Nachfrageszenarien, eins mit schnell und eins mit langsam sinkender Erdgasnachfrage, mit drei Angebotsszenarien kombiniert: Importe aus Russland wie derzeit, Importe aus Russland wie vor dem Kriegsjahr 2022 und ganz ohne russische Importe. Dieser Fall könnte eintreten, wenn sich die EU-Länder doch noch auf Sanktionen gegen russisches Erdgas einigen können. weiterlesen

Ernst & Young EY:

EU-Neuwagenmarkt – Elektromarktanteil verharrt auf Vorjahresniveau

Stuttgart (22.5.24) – Der EU-Neuwagenmarkt legte im April vor allem dank dreier zusätzlicher Arbeitstage deutlich zu: Die Neuzulassungen stiegen um
14 Prozent gegenüber April 2023. Im Vorjahr fiel Ostern auf den Monat April, im laufenden Jahr hingegen auf den März. Aussagekräftiger ist daher die Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf: Die EU-weiten Neuzulassungen lagen im Zeitraum Januar bis April um 7 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum – aber dennoch 18 Prozent niedriger als in den ersten vier Monaten des Jahres 2019. weiterlesen
Ernst & Young EY:

Wieder mehr Hoffnung auf Konjunkturaufhellung

Stuttgart (20.5.24) – Konzernchefs weltweit sehen offenbar Licht am Ende des Tunnels: Jeder dritte CEO weltweit ist heute in Bezug auf die Entwicklung der Weltwirtschaft optimistischer als vor einem Jahr. Nur jeder zehnte beurteilt die konjunkturelle Situation hingegen negativer. In Deutschland ist das Verhältnis mit 18 Prozent Optimisten und elf Prozent Pessimisten allerdings deutlich weniger eindeutig. Zudem sieht nach wie vor die Mehrheit der Befragten weltweit (57 Prozent) und in Deutschland (71 Prozent) keine Veränderung der Lage. weiterlesen
KfW:

Wirtschaftsstandort Deutschland –

ein gemischtes Bild

Frankfurt/Main (17.5.24) – „Die systematische Betrachtung des Wirtschaftsstandorts Deutschland ergibt ein gemischtes Bild mit Stärken und Schwächen. Insgesamt besteht ein hoher Handlungsdruck, um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts zu sichern“, sagt KfW-Chefvolkswirtin Dr. Fritzi Köhler-Geib anlässlich der Vorstellung einer neuen Standortstudie von KfW Research. Die Analyse vergleicht zum einen fünf internationale Standort-Rankings, etwa von der Weltbank, dem International Institute for Management Development oder dem Weltwirtschaftsforum, zum anderen die G7-Staaten inklusive Deutschland sowie China und Schweden in 22 Standortindikatoren, und zwar in fünf Clustern: Arbeitsangebot, Kapitalangebot, Innovationsfähigkeit, Energieversorgung sowie staatliche Rahmenbedingungen und Abhängigkeiten. weiterlesen
IMK:

Teuerungsraten mehrerer Haushaltstypen unter Inflationsziel – EZB-Zinswende im Juni überfällig

Düsseldorf (16.5.24) – Die Inflationsrate in Deutschland lag im April mit 2,2 Prozent nur noch knapp über dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent. Die Teuerungsraten verschiedener Haushaltstypen, die sich nach Einkommen und Personenzahl unterscheiden, lagen relativ nah beieinander. Der Unterschied zwischen der höchsten und der niedrigsten haushaltsspezifischen Rate betrug 0,9 Prozentpunkte. Zum Vergleich: Im April 2023 waren es 1,9 Prozentpunkte und auf dem Höhepunkt der letzten Inflationswelle sogar 3,1 Prozentpunkte. Während einkommensschwache Haushalte im Mittel des Jahres 2022 und auch 2023 eine deutlich höhere Teuerung schultern mussten als Haushalte mit mehr Einkommen, war ihre Inflationsrate im April 2024 wie in den Vormonaten unterdurchschnittlich: Der Warenkorb von Alleinlebenden mit niedrigen Einkommen verteuerte sich im April um 1,4 Prozent, der von Familien mit niedrigen Einkommen um 1,6 Prozent. Das ergibt der neue IMK Inflationsmonitor, den das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung vorlegt.* Insgesamt lag die Inflationsrate von fünf der untersuchten neun Haushaltstypen im April unter zwei Prozent, die der übrigen nur knapp darüber. Angesichts des schnellen Rückgangs der Inflation und einer schwachen Wirtschaftsentwicklung seien Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) ab Juni überfällig, analysieren die Forschenden.

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Ernst & Young:

DAX-Konzerne mit schwachem Jahresauftakt –

Umsatz und Gewinn sinken im ersten Quartal

Stuttgart  (16.5.24) – Die deutschen Top-Konzerne sind schwach ins Jahr gestartet: Im ersten Quartal verzeichneten die DAX-Unternehmen einen Umsatzrückgang um 3,6 Prozent, der operative Gewinn sank insgesamt um 1,9 Prozent – dabei erzielten die Unternehmen aus der Finanzbranche ein Gewinnplus von 20 Prozent, die Industrieunternehmen hingegen einen Gewinnrückgang um sieben Prozent. weiterlesen
Deutsche Telekom:

Auch im ersten Quartal 2024 auf Wachstumskurs

Bonn (16.5.24) – Die Deutsche Telekom ist erfolgreich ins Jahr 2024 gestartet. Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal organisch, also ohne Veränderung von Wechselkursen und Konsolidierungskreis, um 1,6 Prozent auf 27,9 Milliarden Euro. Die Service-Umsätze legten organisch sogar um 4,1 Prozent auf 23,5 Milliarden Euro zu. Das bereinigte EBITDA AL erreichte 10,5 Milliarden Euro, ein organisches Plus von 5,8 Prozent. Mit 3,7 Milliarden Euro lag der Free Cashflow AL um 3,6 Prozent über dem Wert im Vergleichszeitraum des Vorjahres. weiterlesen
Frühjahresgutachten des Sachverständigenrates:

KRÄFTIGE KONJUNKTURERHOLUNG LÄSST WEITER AUF SICH WARTEN

Berlin (15.5.24) – Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage geprägt. „Die privaten Haushalte konsumieren aktuell noch zurückhaltend, die Industrie und die Baubranche verzeichnen nur geringfügig neue Aufträge“, erklärt Martin Werding, Mitglied im Sachverständigenrat Wirtschaft. „Wir erwarten allerdings, dass die deutsche Wirtschaft im Verlauf des Jahres 2024 etwas an Fahrt gewinnt.“ Der private Konsum beginnt voraussichtlich im Jahresverlauf die Konjunktur zu stützen, da die Realeinkommen deutlich steigen dürften. Insgesamt rechnet der Sachverständigenrat für dieses Jahr nur mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 Prozent. Im nächsten Jahr dürfte die deutsche Volkswirtschaft um 0,9 Prozent wachsen.

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VCI:

Lichtblicke im Chemiegeschäft

Frankfurt/Main (15.5.24) – Es gibt erste Lichtblicke für die chemisch-pharmazeutische Industrie. Nach einem enttäuschenden Schlussquartal konnten Produktion und Umsatz im ersten Quartal 2024 gesteigert werden. Grund dafür sind eine gestiegene Nachfrage im außereuropäischen Ausland und leere Lager in den Kundenindustrien, die zu einem erhöhten Auftragseingang führten. Allerdings blieb die Industriekonjunktur in Deutschland und Europa insgesamt schwach. In der Chemieindustrie liegen Produktion und preisbereinigte Umsätze immer noch gut 15 Prozent niedriger als vor der Krise. Eine Trendwende zeichnet sich noch nicht ab. Anders sieht es in der Pharmaindustrie aus: Einem soliden Wachstum von Umsatz und Produktion steht kaum etwas im Wege.

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E.ON:

Mit robustem Ergebnis ins neue Geschäftsjahr

Essen (15.5.24) – E.ON startet mit robusten Zahlen in das Geschäftsjahr 2024. Der Konzern erzielte in den ersten drei Monaten sowohl beim bereinigten EBITDA als auch beim bereinigten Konzernüberschuss ein Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Gleichzeitig hat E.ON seine Wachstumsstrategie erneut bekräftigt und mit deutlich höheren Investitionen im Vergleich zum Vorjahr die Energiewende weiter vorangetrieben. Auf Basis der guten operativen Leistung und der erwarteten weiteren Entwicklung bestätigt der Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr 2024. weiterlesen
IMK und IW:

600 Milliarden Euro staatliche Extra-Investitionen über 10 Jahre können öffentliche Infrastruktur und Wirtschaft zukunftsfähig machen

Köln/ Düsseldorf (14.5.24) – Der deutsche Staat muss und kann über die kommenden zehn Jahre jährlich etwa 60 Milliarden Euro gezielt zusätzlich investieren, um Infrastruktur, Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsfähig zu machen mit Blick auf Klimaschutz und Klimaanpassung, Energie- und Verkehrswende, demografischen Wandel und Digitalisierung. Mit den insgesamt rund 600 Milliarden Euro könnten bis Mitte der 2030er Jahre nicht nur der Investitionsstau in den Kommunen aufgelöst werden, sondern auch dringend nötige Fortschritte in der Qualität der Bildungsinfrastruktur, bei Energie- und Verkehrsnetzen, Öffentlichem Verkehr sowie bei der Dekarbonisierung des Landes erzielt werden. Eine derartige Investitionsoffensive würde wirtschaftliche Vorteile über Jahrzehnte bringen – etwa weil eine höhere Produktivität durch bessere Bildung und effektivere Technik die geringere Anzahl an Arbeitskräften in einer alternden Gesellschaft teilweise ausgleichen kann. Berücksichtigt sind auch kommunale Klimaanpassungsinvestitionen, die helfen können, drohende Schäden durch den Klimawandel zu begrenzen. Weil künftige Generationen von diesen Investitionen profitieren, ist es sinnvoll, diese auch über Kredite zu finanzieren. Die Regelungen zur Schuldenbremse sollten so schnell wie möglich modifiziert werden, um den notwendigen Spielraum für Kredite zu ermöglichen. Dafür liegen mit einer „Goldenen Regel“ oder einem Infrastrukturfonds bereits praxistaugliche Vorschläge vor, die rasch umgesetzt werden könnten – politischen Willen vorausgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommen das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einer neuen gemeinsamen Studie.* weiterlesen
Deutsche Bundesbank:

Bye bye Banken –

Immer mehr Filialen schließen

Frankfurt/Main (13.5.24) -Die seit vielen Jahren andauernde Konsolidierung im deutschen Bankensektor hat sich 2023 weiterhin fortgesetzt – allerdings gegenüber den Vorjahren etwas verlangsamt. Im Jahresverlauf sank die Gesamtzahl der Kreditinstitute um netto 55 (im Vorjahr 61) auf 1.403 Institute. Dazu haben vor allem 52 (2022: 55) Fusionen vornehmlich im Genossenschaftssektor beigetragen. Von den insgesamt 63 Abgängen entfallen weiterhin acht auf Erlaubnisrückgaben, zwei auf Erlaubnisentzüge und einer auf eine Insolvenz.  Dem stehen acht Zugänge – meist ausländische Kreditinstitute mit Ziel einer Präsenz in Deutschland – gegenüber. weiterlesen

Rentenbank:

Grund zum Feiern – 75 Jahre erfolgreiche Fördertätigkeit für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum

Frankfurt/Main (13.5.24) – Am 11. Mai 1949 trat das Gesetz über die Landwirtschaftliche Rentenbank in Kraft. Damit nahm die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum ihre Tätigkeit auf. Am vergangenen Samstag feierte die Rentenbank mit Vertretern ihrer Gremien und geladenen Ehrengästen ihr 75-jähriges Bestehen mit einem Galadinner in ihren Räumlichkeiten in Frankfurt am Main. weiterlesen

K plus S:

Gelungener Start ins neue Geschäftsjahr

Kassel (13.5.24) – K+S hat im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz von 988 Mio. € nach 1,2 Mrd. € im Vorjahreszeitraum erreicht. Das operative Ergebnis EBITDA lag bei 200 Mio. € (Q1/2023: 454 Mio. €), der bereinigte Freie Cashflow betrug in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 111 Mio. € (3M/2023: 113 Mio. €). Damit hat K+S die Erwartungen des Kapitalmarktes übertroffen. weiterlesen
Deka Immobilien:

Antizyklisch Bürohaus in Irland gekauft

Frankfurt/Main (10.5.2024) – Die Deka Immobilien hat für rund 37 Mio. Euro ein hochwertiges Büro­gebäude in Dublins historischem Stadtkern erworben. Das Objekt liegt in unmittelbarer Nähe zum renommierten Trinity College, zu Dublins Haupteinkaufsstraße Grafton Street sowie dem Stadtpark St Stephen‘s Green und ist sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die Liegenschaft wird in das Portfolio des Offenen Immobilienfonds WestInvest InterSelect eingebracht. Verkäufer ist ein institutioneller Investor. weiterlesen
Postbank:

Wohnatlas 2024 – Wo Eigentumswohnungen noch wertvoller werden

Bonn (10.5.24) – Die Preise für Eigentumswohnungen sind im vergangenen Jahr vielerorts gefallen. Und auch mit dem Blick auf die kommenden elf Jahre geben die Preise in mehreren Regionen Deutschlands voraussichtlich weiter nach: In rund 40 Prozent aller 400 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte fallen die Preise für Eigentumswohnungen real und liegen bis 2035 um mindestens zwei Prozent unter dem heutigen Niveau.
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KfW-ifo-Mittelstandsbarometer:

Mittelständisches Geschäftsklima steigt – Zum dritten Mal in Folge

München/Frankfurt/Main (10.5.24) – Die Stimmung unter den Mittelständlern in Deutschland hellt zu Beginn des Frühlings weiter spürbar auf. Im April zieht das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen zum dritten Mal in Folge an und notiert nun bei -11,3 Saldenpunkten [SDV1] – ein Plus von 5,2 Zählern gegenüber dem Vormonat. Beide Klimakomponenten verbessern sich, besonders deutlich lässt allerdings der Pessimismus mit Blick auf die nähere Zukunft nach: Die Geschäftserwartungen legen um beachtliche 7,1 Zähler auf – 11,8 Saldenpunkte zu. Die Urteile zur aktuellen Geschäftslage steigen um 3,2 Zähler auf – 11,2 Saldenpunkte. weiterlesen
DIW:

Nicht nur gut fürs Klima – Energetische Sanierung ineffizienter Häuser entlastet besonders einkommensschwache Haushalte

Berlin (8.5.24) – Haushalte in Deutschland geben durchschnittlich sechs Prozent Ihres Einkommens für Heizkosten aus, bei einkommensschwachen Haushalten in schlecht wärmegedämmten Gebäuden kann der Anteil auf bis zu 30 Prozent steigen. Daraus entstehen für viele Menschen hohe Belastungen und zusätzliche Risiken, wenn die Energiepreise steigen.
Grafik: DIW Berlin
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vdp:

Immobilienpreise sinken weiter

Berlin (8.5.24) – Im ersten Quartal dieses Jahres setzte sich der Preisanpassungsprozess bei den Immobilienpreisen in Deutschland fort: Der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) erreichte einen Wert von 174,7 Punkten und lag damit über alle Objektarten 5,3 % unter dem Vorjahreswert und 0,3 % unter dem Wert des Vorquartals. Gegenüber dem bisherigen Index-Höchststand im zweiten Quartal 2022 beläuft sich die Preiskorrektur inzwischen auf 10,3 %. Der vdp-Index wird seit 2010 von vdpResearch quartalsweise erhoben und basiert – im Gegensatz zu anderen Immobilienindizes – auf der Auswertung echter Immobilientransaktionsdaten von mehr als 700 Kreditinstituten. So deckt der Index Quartal für Quartal die Preisentwicklungen auf dem gesamten deutschen Markt für Wohn- und Gewerbeimmobilien ab.

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BVR-Studie:

Sparer reagieren umsichtig auf Zinswende und passen

ihre Anlagestrategie an

Berlin  (7.5.24) – Die deutschen Sparerinnen und Sparer reagieren umsichtig auf die Zinswende. Sie bauten ihre Bestände an Termineinlagen und Rentenpapieren 2023 im Vergleich zum Vorjahr um gut die Hälfte aus und verfünffachten das gehaltene Volumen an Sparbriefen. Auch Wertpapiere sind weiter im Aufwind. Zu diesem Fazit kommt eine aktuelle Studie des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zur Geldvermögensbildung der Bundesbürger. Nachdem Aktien und Investmentfonds während der Niedrigzinsphase und im Zuge der Coronapandemie besonders hohe Zuflüsse verzeichneten, leben dem Bericht zufolge nun auch die festverzinslichen Anlagen wieder auf. „Die Sparer reagieren auf die Zinswende mit dem Umbau ihrer Portfolien hin zu größeren Anteilen für Rentenwerte und Termingelder. Wir erleben eine Rückkehr zur Normalität positiver Zinsen verbunden mit einer stärkeren Diversifizierung der Sparformen“, so BVR-Chefvolkswirt Dr. Andreas Bley. weiterlesen
VDIK:

Pkw-Neuzulassungen wachsen im April – BEV unter Druck – Plug-in-Hybride mit kräftigem Plus

Bad Homburg (6.5.24) – Der Pkw-Markt in Deutschland ist im April im Vergleich zum Vorjahresmonat kräftig um knapp 20 Prozent auf 243.102 Neuzulassungen gewachsen. Allerdings gab es im abgelaufenen Monat drei Arbeitstage mehr als im Vorjahres-April. Bei gleicher Zahl an Arbeitstagen läge das Wachstum bei 2,7 Prozent. In den ersten vier Monaten des Jahres 2024 wurden 937.887 Pkw neu zugelassen. Das ist ein Plus von 7,8 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. weiterlesen
DIW:

Deutsche Wirtschaft kriecht aus dem Winterloch

Berlin (30.4.24) – Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) macht im April einen weiteren Satz nach oben, auf nun 92,9 Punkte. Damit klettert der Barometerwert zum zweiten Mal in Folge um knapp fünf Punkte und liegt so hoch wie seit einem Jahr nicht mehr. Die neutrale 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt, kommt wieder in Sichtweite. Nach dem schwachen Winterhalbjahr mehren sich die Anzeichen für einen Anstieg der Wirtschaftsleistung auch im zweiten Quartal 2024 und damit eine Erholung der deutschen Wirtschaft. Dass die Inflation nachlässt, die verfügbaren Einkommen steigen und eine erste Zinssenkung der Europäischen Zentralbank wohl nicht mehr weit entfernt ist, dürfte für Zuversicht sorgen. Auch der globale Warenhandel, der 2023 noch rückläufig war, beginnt sich offenbar langsam zu erholen. Das dürfte die deutschen Exporte stützen. „Die deutsche Wirtschaft kriecht aus dem Winterloch,“ sagt Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin des Bereichs Prognose und Konjunkturpolitik im DIW Berlin. „Für Frühlingsgefühle ist es zwar noch etwas zu früh, aber die Aussichten sind deutlich besser als zuletzt: Die Konjunktur dürfte sich in den kommenden Monaten stabilisieren.“

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Ernst & Young EY:

Investitionsvolumen noch deutlich zu niedrig, um Energiewende-Ziele zu erreichen

Berlin (30.4.24) – Um den Klimawandel zu bekämpfen, hat sich die Bundesregierung sehr ambitionierte Ziele bis 2030 gesetzt: So soll der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bis 2030 auf 80 Prozent steigen. Im Vergleich zu 1990 sollen die Treibhausgasemissionen um insgesamt 65 Prozent zurückgehen. weiterlesen
KfW Research:

Jedes zweite Unternehmen in

Deutschland nutzt Strom aus

erneuerbaren Energien

Frankfurt/Main (26.4.24) – Private Unternehmen sind wichtige Akteure für das Gelingen der Energiewende, entfallen doch auf Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen rund 42 % des deutschen Endenergieverbrauchs. Im Vorfeld des bundesweiten Tags der Erneuerbare Energien am 27. April hat KfW Research eine Sonderauswertung des KfW-Klimabarometers durchgeführt. Die Auswertung liefert neue repräsentative Ergebnisse zu Investitionen in sowie die Nutzung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien im heimischen Unternehmenssektor: So äußerten 54 % der Unternehmen in Deutschland, dass sie grünen Strom einsetzen. weiterlesen