Stiftung Warentest: Im Schnitt gibt es 1050 Euro zurück

Berlin (28.1.22) – Erhöhter Grundfreibetrag und angepasster Steuertarif bedeuten 2022 rund 100 Euro weniger Steuern für jeden und jede. Wer im Homeoffice ist, soll weiter die Homeoffice-Pauschale absetzen dürfen, wenn alternativ keine Kosten für ein Arbeitszimmer anfallen. Zunächst heißt es erstmal alle Kosten für 2021 abrechnen und die zu viel gezahlte Steuer zurückholen: Wie man wirklich alles aus der Steuererklärung herausholt, zeigt das aktuelle Finanztest Spezial-Heft „Steuern 2022“ – mit allen Neuerungen.

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DIW:  Omikron-Welle bremst

Wirtschaft zum Jahresauftakt aus

Berlin (27.1.22) – Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) gibt im Januar leicht nach. Nachdem es im vierten Quartal 2021 noch knapp über der 100-Punkte-Schwelle lag, ist es mit einem Indexstand von 99,5 Punkten für das erste Quartal 2022 nun darunter gefallen. Die Wirtschaftsleistung dürfte in Deutschland bereits im Schlussquartal etwas nachgegeben haben – Details dazu veröffentlicht das Statistische Bundesamt morgen. Vor allem aufgrund der Auswirkungen der aktuellen Omikron-Welle zeichnet sich nun auch für den Jahresbeginn ein leichter Rückgang ab. „Die derzeit enorm hohen Corona-Infektionszahlen bremsen die deutsche Wirtschaft aus“, sagt Simon Junker, Experte für die deutsche Wirtschaft.

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ECB: Banking Supervision launches 2022 climate risk stress test

Frankfurt/Main (January, 27th, 2022) – The European Central Bank (ECB) today launched a supervisory climate risk stress test to assess how prepared banks are for dealing with financial and economic shocks stemming from climate risk. The exercise will be conducted in the first half of 2022 after which the ECB will publish aggregate results. weiterlesen

Mercedes-Benz: Mit ProLogium Feststoff-Batteriezellen der nächsten Generation für Elektrofahrzeuge entwickelt

Stuttgart (27.1.22) – Mercedes-Benz und ProLogium, ein führender Anbieter von Feststoffbatterien, haben eine Technologiepartnerschaft zur Entwicklung von Batteriezellen der nächsten Generation vereinbart. Die ersten gemeinsam entwickelten Feststoffbatterien könnten bereits in den kommenden Jahren in Mercedes-Benz Testfahrzeugen zum Einsatz kommen. Im Rahmen der Partnerschaft wurden zudem technologische Meilensteine vereinbart, die auf eine Integration der Feststofftechnologie in ausgewählten Modellen innerhalb der zweiten Hälfte des Jahrzehnts abzielen.

„Effizienz und Reichweite sind die neuen Branchenmaßstäbe für Elektroautos. Die Feststofftechnologie hat das Potenzial, Größe und Gewicht der Batterie deutlich zu reduzieren. Über die Zusammenarbeit mit Partnern wie ProLogium beschleunigt Mercedes-Benz die Entwicklung innovativer Batterietechnologien für den Automobilbereich – zum Nutzen unserer Kunden“, sagt Markus Schäfer, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG, Chief Technology Officer verantwortlich für Entwicklung und Einkauf.

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Deutsche Bank: Aktienrückkauf und Mini-Dividende

Frankfurt/Main (26.1.22) – Der Vorstand der Deutsche Bank AG (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat beschlossen, ein Aktienrückkaufprogramm über 300 Millionen Euro zu starten, das im ersten Halbjahr 2022 abgeschlossen werden soll. Alle nötigen regulatorischen Genehmigungen liegen vor. Der Vorstand plant außerdem, eine Bardividende von 0,20 Euro pro Aktie für das Geschäftsjahr 2021 vorzuschlagen. Insgesamt würde dies eine Kapitalausschüttung von rund 700 Millionen Euro an die Aktionäre bedeuten – als erster Schritt im Sinne des zuvor bekanntgegebenen Ziels, im Laufe der Zeit Kapital in Höhe von fünf Milliarden Euro an die Anteilseigner zurückzugeben.

IMK: Gesellschaftlicher Wohlstand in der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen

Düsseldorf (26.1.22) – Die Covid-Pandemie, die in Deutschland morgen vor zwei Jahren mit dem ersten gemeldeten Fall begann, hat hierzulande bislang mehr als 116.000 Menschen das Leben gekostet. Die deutsche Wirtschaft wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Auch den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand hat die Corona-Krise damit deutlich reduziert. Allerdings fiel der Wohlfahrtsverlust im ersten Jahr der Pandemie etwas geringer aus als der Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Das zeigt der neue „Nationale Wohlfahrtsindex 2021“ (NWI 2021), dessen Berechnung das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung fördert: Während das BIP 2020 um 4,6 Prozent sank, ging der gesellschaftliche Wohlstand nach der Definition des NWI um 3,5 Prozent zurück.

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ING: Trotz gestiegener Kosten – Lust der Deutschen am Eigenheim ungebrochen

Frankfurt/Main (24.1.22) – Trotz stark gestiegener Immobilien- und Grundstückspreise scheint die Lust der Deutschen auf die eigenen vier Wände ungebrochen. Diesen Schluss lässt das „Baufi-Barometer“ der ING Deutschland zu. Anhand der Frage „Wie finanziert Deutschland?“ wurden die Baufinanzierungsdaten der ING-Kundinnen und -Kunden im Zeitraum von 2016 bis 2021 (Stichtag 30.11.2021) ausgewertet. Während sich die Zahl der Darlehensverträge in den sechs Jahren auf konstant hohem Niveau zeigt, machen sich die gestiegenen Bau-und Grundstückskosten durchaus in den Finanzierungen bemerkbar: Seit 2016 ist das durchschnittliche Darlehensvolumen um 40 Prozent von 251.000 Euro auf 348.000 Euro gestiegen. In Bayern wurden mit 449.000 Euro im Durchschnitt die höchsten Darlehenssummen im Vergleich der Bundesländer ausgezahlt, im Saarland mit 236.000 Euro die niedrigsten.

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IMK-Inflation: Familien und Paare

mit mittlerem Einkommen

derzeit am stärksten betroffen

Düsseldorf (21.1.22) – Familien mit Kindern und mittlerem Einkommen sowie kinderlose Paare mit mittlerem Einkommen tragen aktuell die höchste Inflationsbelastung: Gemessen an einem für diese Haushaltstypen repräsentativen Warenkorb sind die Preise im Dezember 2021 um 5,5 Prozent gestiegen. Dagegen wiesen Alleinstehende mit niedrigem Einkommen die im Vergleich geringste haushaltsspezifische Teuerungsrate mit 4,4 Prozent auf. Auch für Singles mit hohen und mittleren Einkommen lagen die Raten mit 4,7 bzw. 5,0 Prozent im Dezember etwas unter der allgemeinen Preissteigerung von 5,3 Prozent. Bei Familienhaushalten mit zwei Kindern und niedrigem Einkommen waren es 5,3, bei Familien mit höherem Einkommen 5,4 Prozent  Schaut man auf die Inflationsraten für das gesamte Jahr 2021, zeigt sich ein ähnliches Muster auf deutlich niedrigerem Niveau: Während im deutschen Durchschnitt der Verbraucherpreisindex um 3,1 Prozent stieg, reichten die haushaltsspezifischen Raten von 2,6 Prozent bei Singles mit niedrigem Einkommen bis zu jeweils 3,3 Prozent bei Familien mit zwei Kindern und niedrigem beziehungsweise mittlerem Einkommen . Das ergibt der IMK Inflationsmonitor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.* Die neue Auswertung liefert künftig monatlich die spezifischen Teuerungsraten für acht repräsentative Haushaltstypen, die sich nach Personenzahl und Einkommen unterscheiden.

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AllianzGI: Dividendenausschüttungen 2022 in Europa halten Rekordkurs

Frankfurt/Main (20.1.22) – Europäische Aktienanleger können sich für 2022 auf einen warmen Dividendenregen freuen. Nach einem Coronakrise-bedingten Einbruch bei den Dividendenzahlungen im Jahr 2020 haben die Unternehmen des breiten europäischen Aktienindex MSCI Europe ihre Ausschüttungen im vergangenen Jahr wieder um rund ein Drittel angehoben, auf rekordhohe 378 Mrd. Euro¹. Und hierauf werden sie 2022 voraussichtlich erneut einen draufsetzen: Schätzungen von Allianz Global Investors (AllianzGI) zufolge ist für 2022 mit einem weiteren Anstieg der Dividendensumme um rund 8 Prozent auf etwa 410 Mrd. Euro zu rechnen. weiterlesen

Puma: Boom trotz Corona

Herzogenaurach (20.1.22) – Aufgrund einer anhaltenden Markendynamik und einer starken globalen Nachfrage erzielte PUMA im vierten Quartal 2021 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von rund 14% auf € 1.767 Millionen (Q4 2020: € 1.520 Millionen). Dieses Wachstum wurde trotz der negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und anhaltender Engpässe in der Lieferkette erzielt. Auf vorläufiger Basis stieg das Betriebsergebnis (EBIT) im gleichen Zeitraum auf € 65 Millionen (Q4 2020: € 63 Millionen).

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Postbank:  So ticken die Deutschen heute

Bonn (19.1.22) – Deutschland ist eine Nation der Sparer – daran ändert auch die Corona-Krise nichts. Im Gegenteil: Im Krisenmodus legen die Menschen noch mehr Geld beiseite. Die bevorzugten Anlageformen haben sich im Laufe der vergangenen zehn Jahre hingegen deutlich verändert. Wo legen die Deutschen an? Digitalisierung, Umweltbewusstsein, gesunder Lifestyle – das Leben hat sich in den letzten zehn Jahren sehr verändert. Doch eines bleibt konstant: die Zahl der deutschen Sparer. Seit einem Jahrzehnt untersucht die Postbank mit repräsentativen Umfragen das Sparverhalten der Deutschen. Demnach liegt der Anteil der Sparer an der Gesamtbevölkerung bei durchschnittlich 77 Prozent. In keinem Jahr wich dieser Wert um mehr als fünf Prozentpunkte ab. Aktuell liegt er bei 80 Prozent. „Sparen hat in Deutschland seit Generationen Tradition“, erklärt Kapitalmarktstratege Dr. Marco Bargel von der Postbank den eisernen Sparwillen der Deutschen. Außerdem spiegele er die rationale Weitsicht der Bundesbürger: „Haushalte brauchen für größere Anschaffungen, die Altersvorsorge oder unvorhersehbare Belastungen immer auch ein finanzielles Polster.“ Bei aller Kontinuität markiert die Corona-Pandemie einen Einschnitt im Spar- und Anlageverhalten: Laut Postbank Umfrage legen heute knapp jede vierte Sparerin und jeder vierte Sparer (23 Prozent) mehr Geld beiseite als vor der Corona-Krise. Im März 2020 antwortete nur jeder Achte (13 Prozent), dass aufgrund der Krise mehr Rücklagen gebildet werden. „Während der Pandemie wird tendenziell mehr gespart, da zum Beispiel Reisen oder der Besuch von Freizeiteinrichtungen gar nicht oder nur eingeschränkt möglich sind. Auch legen viele aus Sorge vor einem Einkommensverlust in der Krise mehr Geld auf die hohe Kante“, betont Bargel. „Die deutschen Haushalte haben daher in erheblichem Umfang zusätzliche Ersparnisse gebildet. In der EU insgesamt beläuft sich diese Zusatzersparnis auf schätzungsweise gut 500 Milliarden Euro.“

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DAI: Aktionärszahlen

weiter auf hohem Niveau

Frankfurt/Main (19.1.22) – Knapp 12,1 Millionen Deutsche waren 2021 in Aktien, Aktienfonds oder ETFs investiert, wie die heute veröffentlichten Aktionärszahlen des Deutschen Aktieninstituts zeigen. Das ist der dritthöchste Stand der Erhebungen und entspricht trotz eines Rückgangs um 280.000 Anlegern in etwa dem Niveau des Vorjahres. weiterlesen

comdirect: Rekord-Realzinsverlust in 2021 – Inflation kostet die deutschen Sparer pro Kopf fast 1.000 Euro

Realzins in Q4 fällt weiter auf neuen Tiefstand von minus 4,93 Prozent  – Insgesamt 80 Milliarden Euro Rekord-Realzinsverlust für deutsche Sparer in 2021 –
Pro Kopf lag der Wertverlust im zweiten Halbjahr bei mehr als 100 Euro im Monat – Gesamtverlust der deutschen Spareinlagen seit Ende 2014 erstmals über 200 Milliarden Euro

Quickborn (19.1.22) – Der Negativtrend beim Realzins setzt sich fort: Der Realzinsverlust in 2021 hat sich im Vergleich zum bisherigen Negativ-Rekordjahr 2018 mehr als verdoppelt. Allein im vierten Quartal lag der Wertverlust bei 32 Milliarden Euro, fast so viel wie im gesamten Jahr 2018 mit 35 Milliarden Euro. Mit 80 Milliarden Euro Realzinsverlust steht das vergangene Jahr damit unangefochten an der Negativspitze. Seit Ende 2014 summiert sich der Gesamtverlust der deutschen Spareinlagen auf 224 Milliarden Euro und übersteigt damit zum ersten Mal die Schwelle von 200 Milliarden Euro. Dies ist das Ergebnis des quartalsweise erscheinenden comdirect Realzins-Radars, der gemeinsam mit Barkow Consulting ermittelt wird. weiterlesen

Goldman Sachs AM: Selektive globale, spezifische und thematische Anlagen im Fokus

Von James Ashley, Leiter Market Strategy Team, Strategic Advisory Solutions bei Goldman Sachs Asset Management

Frankfurt/Main/London, (19.1.22) – Das vergangene Jahr brachte bereits eine außerordentliche zyklische Erholung von Risikoanlagen – was bedeutet dies für das Jahr 2022? Unseren Erwartungen nach wird in diesem Jahr die Normalität auch in weiteren Bereichen allmählich wieder einkehren. Voraussichtlich verlangsamt sich das Wachstum, die Geldpolitik dürfte sich hauptsächlich auf die Eindämmung der Inflation konzentrieren, und die Aktienrenditen könnten wieder die fundamentalen Rahmenbedingungen widerspiegeln. An den Märkten kommt es unter Umständen häufiger zu Volatilitäts-Episoden. Doch vor diesem Hintergrund bieten sich unserer Ansicht nach viele Chancen für selektive globale, spezifische und thematische Anlagen.

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J.P. Morgan AM: Fünf Investmentthemen zur Bekämpfung des Klimawandels 

Frankfurt/Main (18.1.22) – Der Klimawandel beeinflusst als eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit das Leben der Menschen weltweit. Neben Regierungen und Unternehmen ist jede und jeder Einzelne gefordert, einen Beitrag zu leisten, um dieses globale Problem zu bewältigen. Deutschland hat sich etwa vorgenommen, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um 65 Prozent zu reduzieren (im Vergleich mit 1990). Bis 2045 soll Deutschland dann klimaneutral werden. Österreich hatte zum Start der Klimakonferenz COP26 sogar das Ziel ausgerufen, Klimaneutralität bis 2040 erreichen zu wollen.

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Ernst & Young EY: EU-Neuwagenmarkt mit schwachem Jahresausklang – und kaum Perspektiven für Besserung

Frankfurt/Main (18.1.22) – Der EU-Neuwagenmarkt ist im Dezember erneut massiv – um 23 Prozent – eingebrochen. Im Vergleich zu Dezember 2019 – also vor der Pandemie – ergibt sich ein Rückgang um 25 Prozent. Im Dezember lag der Neuwagenabsatz in allen westeuropäischen Märkten im Minus, der deutsche Markt entwickelte sich mit einem Absatzrückgang um 27 Prozent wie schon im November überdurchschnittlich schwach. Im bisherigen Jahresverlauf liegt der Absatz EU-weit leicht – um zwei Prozent – unter dem Vorjahresniveau, aber deutlich – um 26 Prozent – unter dem Vorkrisenniveau von 2019.

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Oxfam: Die Reichsten verdoppeln ihr Vermögen – während über 160 Millionen zusätzlich in Armut leben

Berlin (17.1.22) – Während der Covid-19-Pandemie konnten die zehn reichsten Milliardäre ihr Gesamtvermögen verdoppeln, auf insgesamt 1,5 Billionen US-Dollar. Gleichzeitig leben über 160 Millionen Menschen zusätzlich in Armut. Ungleichheit ist zudem eine Frage von Leben und Tod: Jedes Jahr sterben Millionen Menschen, etwa weil sie keine adäquate medizinische Versorgung bekommen. Das zeigt der Bericht „Inequality kills“, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich der virtuellen „Davos Agenda“ des Weltwirtschaftsforums veröffentlicht. Oxfam fordert von den Regierungen weltweit, Konzerne und Superreiche zur Finanzierung sozialer Grunddienste stärker zu besteuern, für globale Impfgerechtigkeit zu sorgen und die Wirtschaft am Gemeinwohl auszurichten.

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IMK: Rezessionsrisiko leicht rückläufig,

doch IMK-Konjunkturindikator bleibt auf „gelbrot“

Düsseldorf (14.1.22) – Das Risiko, dass die deutsche Wirtschaft in den kommenden drei Monaten in eine Rezession gerät, ist in den vergangenen Wochen leicht zurückgegangen. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Das Frühwarnsystem, das die aktuell verfügbaren Wirtschaftsdaten bündelt, weist von Januar bis Ende März eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 38,6 Prozent aus nach 45,2 Prozent im Dezember 2021. Der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator steht wie in den Vormonaten auf „gelbrot“. Damit prognostiziert er eine „erhöhte konjunkturelle Unsicherheit“ für das 1. Quartal 2022. Die Rezessionswahrscheinlichkeit liegt nun aber etwas deutlicher unter der 50 Prozent-Schwelle, was eine Fortsetzung des moderaten Aufschwungs signalisiert. Die statistische Streuung im Indikator, ein Maß für die Unsicherheit von Wirtschaftsakteuren, ist jedoch leicht von 20,7 Prozent auf 24,2 Prozent gestiegen.

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Helaba: Megatrend Nachhaltigkeit treibt Marktanteil von ESG-Transaktionen über fünfzig Prozent

Frankfurt/Main (14.1.22) – Die Transformation des Finanzsystems gewinnt weiter an Fahrt. Dies liegt nicht zuletzt an politischen Entscheidungen, wie z.B. jüngst die der UN Klimakonferenz in Glasgow 2021 (COP 26). Zudem steigen bei den Investoren die regulatorischen Anforderungen: So hat etwa die European Banking Authority (EBA) Maßnahmen zur Begrenzung von Klimarisiken bei Finanzinstituten und umfangreiche Berichterstattungspflichten vorangetrieben. Auch kapitalsuchende Unternehmen sehen sich mit steigenden regulatorischen Anforderungen konfrontiert. Sie werden künftig nicht nur darüber berichten müssen, inwieweit ihre Umsätze und Investitionen im Einklang mit der EU-Taxonomie stehen, sondern im Rahmen der geplanten Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) auch wesentlich umfangreicher über ihr ESG-Profil.

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IMK: Aussichten auf erfolgreiche Wirtschaftspolitik 2022 haben sich verbessert – bei einigen Defiziten

Düsseldorf (13.1.22) – Deutschland ist mit deutlich verbesserten Aussichten auf eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik ins Jahr 2022 gestartet. Grund dafür sind wichtige Vorhaben der Ampel-Koalition wie eine Ausweitung der öffentlichen Investitionen, die deutliche Erhöhung des Mindestlohns oder eine bessere Förderung von Qualifizierung in der wirtschaftlichen Transformation. Hinzu kommen wirtschaftspolitische Reformoptionen auf EU-Ebene, die allerdings auch genutzt werden müssen. Das ergibt der neue wirtschaftspolitische Jahresausblick des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.* Allerdings konstatieren die Expertinnen und Experten des IMK trotz des positiven Grundtenors auch Defizite, die möglichst rasch korrigiert werden sollten. Dazu zählt das IMK etwa die angesichts eines zusätzlichen öffentlichen Investitionsbedarfs von 60 bis 80 Milliarden Euro im Jahr zu kleinteiligen und teilweise rechtlich umstrittenen Maßnahmen, mit denen die Bundesregierung fiskalische Spielräume eröffnen will, und die Ausweitung von Minijobs. Die Ökonominnen und Ökonomen befürworten die Strategie der Europäischen Zentralbank (EZB), trotz der Preisschocks der vergangenen Monate keinen übereilten geldpolitischen Kurswechsel einzuleiten.

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Lazard AM:  Notenbanken gehen

getrennte Wege – Wie Anleger reagieren könnten

Frankfurt/Main (13.1.22) – Das gleiche Problem, aber unterschiedliche Geschwindigkeiten: Erstmals seit langem zeichnet sich ab, dass die Geldpolitiken der verschiedenen Volkswirtschaften im Umgang mit der Inflation wieder stärker divergieren werden, sagt Werner Krämer, Senior Economic Analyst bei Lazard Asset Management. Dies stelle Anleger vor neue Herausforderungen. weiterlesen

DIW: Bauvolumen wächst trotz Corona-Krise kräftig – Preise schießen 2022

weiter in die Höhe

Berlin (12.1.22) – Die deutsche Bauwirtschaft erweist sich gegenüber den wirtschaftlichen Ausschlägen der Corona-Pandemie als weitgehend resistent und bleibt auf Wachstumskurs. Die Nachfrage insbesondere nach Wohnraum bleibt ungebrochen, obwohl die Preise für Bauleistungen nach oben schießen. Der Preisanstieg trug maßgeblich dazu bei, dass das nominale Bauvolumen nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im abgelaufenen Jahr um rund zehn Prozent auf einen historischen Höchstwert von 488 Milliarden Euro kletterte, was einem Anteil von knapp 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht. In diesem Jahr wird die Bauleistung voraussichtlich um weitere fast 13 Prozent und im kommenden Jahr um gut sechs Prozent zulegen. Preisbereinigt bleibt für 2022 und 2023 immer noch ein Zuwachs von jeweils rund drei Prozent. „Die Bauindustrie ist und bleibt ein Stützpfeiler der coronageplagten deutschen Wirtschaft“, sagt Martin Gornig, Studienautor und Forschungsdirektor Industriepolitik am DIW Berlin. „Die besonderen Kapazitätsengpässe und der hohe Nachfragedruck machen die Bauwirtschaft aber auch zu einem Treiber der Inflation.“

„Ambitionierte politische Ziele zur Wohnungsversorgung und zum Infrastrukturausbau könnten verfehlt werden“ Martin Gornig, Forschungsdirektor Industriepolitik

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VDIK: 2021 war ein Rekordjahr

für alternative Antriebe

Bad Homburg (10.1.22) – Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 681.864 Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Das war ein Zuwachs von 73 Prozent. Der Anteil am Gesamtmarkt betrug 26 Prozent, nach 12 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die Neuzulassungen von batteriebetriebenen Elektroautos stiegen um 83 Prozent auf 355.961. Außerdem fuhren 325.961 neue Plug-in-Hybride auf die Straßen (plus 62 Prozent). Hinzu kamen 454 Brennstoffzellen-Pkw.

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KfW: Förderprogramme für nachhaltige Mobilität gestartet

Frankfurt/Main (10.1.22) – Bei der Transformation zu einer klimaneutralen Gesellschaft spielt der Verkehrssektor eine zentrale Rolle. Der Bedarf zur Reduzierung von CO2-Emissionen ist in diesem Bereich besonders hoch. Im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert die KfW ab sofort Unternehmen, Kommunen und kommunale Unternehmen bei Investitionen in nachhaltige Mobilität mit einem breit angelegten Förderangebot. Der neue Investitionskredit Nachhaltige Mobilität bietet zinsgünstige Finanzierungen für Fuß- und Radverkehrsinfrastruktur, klimafreundliche Fahrzeuge des Personen- und Güterverkehrs, etwa des ÖPNV, Schienen- und Wasserstraßenverkehrs und Investitionen in die hierfür erforderliche Infrastruktur. Es werden ebenfalls Digitalisierungsprojekte gefördert, die zur Reduktion von Treibhausgasemissionen beitragen, etwa die Vernetzung bestehender Mobilitätsangebote. Die Anforderungen an die förderbaren Maßnahmen im Rahmen des neuen Angebots orientieren sich an den definierten Kriterien der EU-Taxonomie. So werden mit dem neuen Programm z. B. Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen für den öffentlichen Personennahverkehr sowie Züge und Binnenschiffe gefördert, wenn deren direkter CO2-Ausstoß Null beträgt.

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Mercedes-Benz: Starke Nachfrage, Absatz bei High-End-Modellen und Elektroautos auf Höchststand

Stuttgart (7.1.22) – Die Nachfrage nach Fahrzeugen von Mercedes-Benz ist ungebrochen hoch. Für das Jahr 2021 vermeldet das Unternehmen neue Absatzrekorde bei Mercedes-Maybach, Mercedes-AMG und bei der G-Klasse – ein Beleg für die Stärke der wertvollsten Luxusmarke im Automobilsektor. Die Auslieferungen von elektrischen Mercedes-Benz Pkw und Plug-in-Hybrid-Modellen belaufen sich auf den Rekordwert von 227.458 Einheiten (+69,3 %), davon 48.936 rein batterieelektrische Pkw (BEV) der Marke Mercedes-EQ (+154,8 %). Inklusive smart und Mercedes-Benz Vans wurden sogar mehr als 99.000 batterieelektrische Fahrzeuge ausgeliefert. Seit der Verkaufsfreigabe des EQS im August 2021 sind bereits 16.370 Bestellungen für das vollelektrische Flaggschiff eingegangen. Die Markteinführung des EQS in den beiden größten Märkten – den Vereinigten Staaten und China – erfolgte dabei erst im Dezember, sodass mit einer dynamischen Entwicklung der Auftragseingänge zu rechnen ist.

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