ING Deutschland: Wertpapier-Sparen für alle jetzt schon ab 1 Euro

Frankfurt/Main (16.10.20) – Die ING Deutschland bietet als erste Bank hierzulande ab dem 19. Oktober 2020 Wertpapier-Sparpläne ab einem Euro an. Damit macht die Bank das Wertpapier-Sparen allen Kunden für die Geldanlage zugänglich, denn Anleger können kleinste Summen in Aktien-, ETF-, Fonds- und Zertifikate-Sparpläne investieren. Aktuell stehen Sparpläne für mehr als 1.900 Wertpapiere zur Verfügung; davon für mehr als 200 Fonds und ETFs ohne Kaufkosten. weiterlesen

Ernst & Young: Elektro-Boom auf dem europäischen Neuwagenmarkt hält an

Frankfurt/Main (16.10.20) – Der EU-Neuwagenmarkt hat im September wieder den Vorwärtsgang eingelegt: Nach einem Rückgang im August um 19 Prozent kletterten die Neuzulassungen im September um 3 Prozent. Allerdings verlief die Entwicklung in den größeren Märkten uneinheitlich: Während Deutschland (plus 8 Prozent) und Italien (plus 10 Prozent) ein deutlich positives Wachstum meldeten, waren der französische (minus 3 Prozent) und spanische (minus 13 Prozent) Markt rückläufig. weiterlesen

Daimler: Schwarze Zahlen trotz Corona – Furcht vor zweitem Lockdown

Stuttgart (16.10.20) – Daimler hat eine schnellere Markterholung erlebt als erwartet und insbesondere im September eine starke Geschäftsentwicklung verzeichnet. Dies führte in Kombination mit strenger Kostendisziplin, umfangreichen Maßnahmen zum Erhalt der Liquidität und weiteren Effizienzmaßnahmen dazu, dass der Free Cash Flow im Industriegeschäft, das bereinigte EBIT des Daimler-Konzerns, das bereinigte EBIT von Mercedes-Benz Cars & Vans, das bereinigte EBIT von Daimler Trucks & Buses sowie das bereinigte EBIT von Daimler Mobility deutlich über den Markterwartungen für das dritte Quartal 2020 liegen.

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MeinFairMögen: Wie nachhaltig sind Investmentfonds wirklich? – Der Thinktank 2° Investing Initiative lanciert unabhängige Plattform

Berlin (15.10.20) – Das Thema Nachhaltigkeit steht in der Finanzbranche im Fokus. Immer mehr Menschen wollen mit ESG-konformen Fonds einen Beitrag zur Lösung der gesellschaftlichen Herausforderungen leisten. Doch wie nachhaltig sind solche Fonds wirklich? Die Plattform MeinFairMögen schafft ab sofort Klarheit, ob Fonds den Nachhaltigkeitskriterien wie zum Beispiel dem Pariser Klimaabkommen auch wirklich entsprechen. Der Thinktank 2° Investing Initiative ist Initiator der unabhängigen Online-Plattform (MeinFairMögen.de), ein gefördertes Projekt der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums (BMU). weiterlesen

IMK-Konjunkturindikator:

Rezessionsrisiko moderat gestiegen

Düsseldorf (15.10.20) – Das Risiko, dass die deutsche Wirtschaft im Schlussquartal 2020 erneut in eine Rezession gerät, ist in den vergangenen Wochen etwas gestiegen, es bleibt aber insgesamt gering. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. In der Drei-Monats-Prognose für Oktober bis Ende Dezember zeigt der Indikator, der die aktuellsten verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage bündelt, eine mittlere Rezessionswahrscheinlichkeit von 12,6 Prozent an – nach 2  Prozent im September. Dabei ist zu beachten, dass der Indikator auf der gängigen technischen Definition aufbaut, die eine Rezession als eine zweimalige aufeinander folgende Schrumpfung der Wirtschaftsleistung im Quartalsvergleich definiert. Da nach dem historisch einmaligen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts im Frühjahr die Wirtschaft im Ende September abgelaufenen 3. Quartal wieder deutlich gewachsen sein dürfte, wurde damit technisch die Rezession beendet, auch wenn sich die Ertragslage und die Kapazitätsauslastung der deutschen Wirtschaft in weiten Teilen noch auf Krisenniveau befinden. Dementsprechend zeigt das nach dem Ampelsystem arbeitende IMK-Frühwarnsystem derzeit „grün“ an. Allerdings hat sich nicht nur die Rezessionswahrscheinlichkeit zuletzt moderat erhöht, auch die statistische Streuung im Indikator – sie spiegelt die Verunsicherung der Wirtschaftsakteure wider – hat zugenommen. „Das macht deutlich: Eine erneute Rezession ist sehr unwahrscheinlich, aber die Erholung verläuft uneinheitlich, die Krise ist längst nicht vorbei“, sagt IMK-Experte Dr. Thomas Theobald. weiterlesen

Union Investment: Die Deutschen bleiben beim Sparen fleißig – nicht nur zum Weltspartag

Frankfurt/Main (14.10.20) – Der Spareifer der Deutschen ist nicht nur zum Weltspartag ungebrochen, die meisten Sparerinnen und Sparer wollen trotz Corona-Krise so weitermachen wie bisher, viele möchten beim Sparen sogar noch zulegen. Dabei ist ihnen Sicherheit und die jederzeitige Verfügbarkeit bei ihrer Geldanlage besonders wichtig. Trotz Mehrwertsteuersenkung und kaum vorhandener Inflation rechnen die meisten Befragten mit leicht steigenden Preisen. Dies sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.
76 Prozent der Befragten werden trotz der Corona-Krise an ihrem Sparverhalten nichts ändern. 17 Prozent wollen sogar mehr sparen. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als noch im Vorquartal. Die meisten Anlegerinnen und Anleger wissen, dass sie mit der traditionsreichsten Sparform der Deutschen – dem Sparbuch – nichts mehr gewinnen können. 68 Prozent der Befragten sagen, dass der Zinssatz für ein Sparbuch unter 0,5 Prozent liegt. Wie im Vorquartal, geht kaum jemand von vier Prozent oder mehr aus. Auffällig ist: Immer mehr Befragte legen sich bei ihrer Antwort explizit auf einen Prozentsatz fest, wodurch sich der Anteil derer, die keine Angabe machen oder es nicht wissen, seit dem ersten Quartal 2014 von 14 Prozent auf 7 Prozent halbiert. „Diese Ergebnisse zeigen, dass den Sparerinnen und Sparern die Zinssituation sehr deutlich bewusst ist. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich mittlerweile knapp die Hälfte unserer Umfrageteilnehmer vorstellen kann, auch chancenreichere Anlageformen wie Aktien oder Aktienfonds zu nutzen“, kommentiert Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment.
Deutsche wollen in Zukunft noch fleißiger sparen

    WSI zu Kurzarbeit in Corona-Zeiten: Mehr Frauen, mehr Kleinbetriebe betroffen, Tarif und Mitbestimmung reduzieren Einkommensverluste

    Düsseldorf (14.10.20) – Kurzarbeit hat während der Corona-Pandemie ein deutlich anderes „Profil“ bekommen als in vorherigen Wirtschaftskrisen. Erstmals haben beispielsweise kleine Betriebe das Instrument häufiger als größere genutzt, um durch die Krise zu kommen und Entlassungen zu vermeiden. Und während in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 Männer fast dreimal so häufig wie Frauen in Kurzarbeit waren (damals 6,3 Prozent der männlichen vs. 2,3 Prozent der weiblichen Beschäftigten in Deutschland), war im Juni 2020 die Quote unter beiden Geschlechtern mit jeweils rund 13 Prozent Beschäftigten in Kurzarbeit beinahe gleich hoch. Das liegt wesentlich daran, dass in der Pandemie nicht nur Industriebetriebe stark betroffen sind, sondern auch viele Dienstleistungsbranchen. Im Vergleich zu vorherigen Wirtschaftseinbrüchen ist damit die gesamtwirtschaftliche Quote der Kurzarbeitenden sehr hoch, ebenso wie mit rund 50 Prozent auch der Anteil, um den die Arbeitszeit im Durchschnitt reduziert wurde. Entsprechend groß ist die Bedeutung einer Aufstockung des Kurzarbeitergeldes, um Einkommensverluste zu reduzieren. In Betrieben mit Tarifvertrag und/oder Betriebsrat wird das Kurzarbeitergeld dabei fast doppelt so häufig aufgestockt wie in Betrieben, die nicht über Tarifbindung und/oder Mitbestimmung verfügen. Das sind wesentliche Ergebnisse einer neuen Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler Stiftung.* weiterlesen

    DIW u.a.: Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2020 – Erholung verliert an Fahrt – Wirtschaft und Politik weiter im Zeichen der Pandemie

    Berlin (14.10.20) – Die Corona-Krise hinterlässt deutliche Spuren in der deutschen Wirtschaft und trifft diese härter als noch im Frühjahr angenommen. In ihrem Herbstgutachten revidieren die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Prognose für dieses und nächstes Jahr um jeweils gut einen Prozentpunkt nach unten. Sie erwarten nun für 2020 einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 5,4 Prozent (bislang -4,2%) und für 2021 einen Zuwachs um 4,7 Prozent (5,8%). 2022 dürfte die Wirtschaftsleistung dann um 2,7 Prozent zulegen. weiterlesen

    BVR zum Herbstgutachten: Wachstumskräfte stärken, gerade jetzt

    Universal-Investment: Ärztehaus statt Hotel – Investoren nehmen Gesundheitsimmobilien ins Visier

    Frankfurt/Main (14.10.20)  – Laut der von Universal-Investment durchgeführten Umfrage investieren institutionelle Anleger mit gleicher Intensität in Immobilien. Dabei nehmen sie verstärkt die Asien- und Pazifik-Region für Neuinvestitionen ins Visier. Zudem gewinnen Luxemburger Vehikel weiter an Bedeutung. Die Immobilienpreise werden zwar als hoch aber noch akzeptabel bewertet. Gesunken ist das Interesse an Büros, für Hotels kam es vollständig zum Erliegen. Gewinner sind hingegen Wohnen sowie Logistik. An der mittlerweile achten Umfrage beteiligten sich institutionelle Investoren mit einem Gesamtvermögen von 225,7 Milliarden Euro und einem Immobilienportfolio von rund 40,6 Milliarden Euro. weiterlesen

    ZEW: Erwartungen gehen erheblich zurück

    Mannheim (13.10.20) – Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland fallen in der aktuellen Oktoberumfrage 2020 sehr stark und liegen mit 56,1 Punkten um 21,3 Punkte unterhalb des Vormonatswertes. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich jedoch erneut verbessert. Der Lageindikator beträgt im Oktober minus 59,5 Punkte. Dies ist ein Anstieg um 6,7 Punkte im Vergleich zum September.

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    Sutor Bank: DAX 30 oder DAX 40? Für Privatanleger stellt sich eine andere Frage!

    Hamburg (12.10.20) – Die Deutsche Börse hat bekannt gegeben, eine Aufstockung des DAX von 30 auf 40 Unternehmen prüfen zu wollen. Daneben sollen weitere Maßnahmen für mehr Qualität unter den DAX-Mitgliedern sorgen. Derzeit sind „alle relevanten Marktteilnehmer und interessierte Dritte“ aufgerufen, ihre Meinung zu diesem Vorhaben bis zum 4. November über ein Online-Formular zu hinterlegen. Mit Blick auf die Aufstockung des DAX heißt es, gerade institutionelle Investoren würden dem sehr positiv gegenüber stehen, da dadurch eine Verjüngung des DAX stattfinden könnte. Doch was haben Privatanleger davon? Nach Ansicht der Hamburger Sutor Bank ist die Diskussion um DAX 30 oder DAX 40 eine Scheindiskussion. Denn ganz gleich, ob der DAX 30 oder 40 Werte enthält – Privatanleger sollten sich besser an andere, breiter streuende Indizes halten. Das reduziert nicht nur das Risiko, sondern kann auch die Performance verbessern. weiterlesen

    Daimler: Grüne Lieferketten für Europa – DB Schenker erweitert Elektro-Flotte um 36 neue FUSO eCanter

    Stuttgart / Frankfurt am Main (12.10.20) – Der global agierende Logistikdienstleister DB Schenker und FUSO, eine Marke von Daimler Trucks, bauen ihre wegweisende Partnerschaft im Bereich Elektromobilität weiter aus. In den kommenden Monaten übernimmt DB Schenker insgesamt 36 weitere FUSO eCanter zum Einsatz in elf europäischen Ländern. Damit stärkt Europas führender Anbieter im Landtransport seine Nachhaltigkeitsstrategie und baut den Einsatz der E-Transporter in seinen gemischten Flotten weiter aus. DB Schenker nutzt den FUSO eCanter bereits seit 2018 in Berlin zum Transport von Stückgutsendungen im Innenstadtbereich. Seit 2019 sind weitere Fahrzeuge in Paris, Frankfurt und im Raum Stuttgart unterwegs.

    Foto: Daimler Trucks weiterlesen

    Creditreform: Geschäftsklimaindex so niedrig wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr

    Neuss (8.10.20) – Die deutsche Wirtschaft hat infolge der Corona-Pandemie einen beispiellosen Konjunktureinbruch erlitten. Das spiegelt sich deutlich im deutschen Mittelstand: Der Creditreform Geschäftsklimaindex ist im Herbst 2020 auf den niedrigsten Stand seit der weltweiten Finanzkrise 2009 gefallen. Auch wenn die Unternehmen mit guten Eigenkapitalpolstern in die Rezession starten konnten, sind die Geschäftslage und auch die Erwartungen spürbar gesunken.

    Grafik: Creditreform

     

    IMK: Öffentliche Investitionsgesellschaften erlauben kreditfinanzierte Investitionen Schuldenbremsen-konform

    Düsseldorf (8.10.20) – Öffentliche Investitionsgesellschaften (ÖIG) stellen einen verfassungskonformen Weg dar, staatliche Investitionen über Kredite zu finanzieren. Damit die Kreditfinanzierung von Investitionen über ÖIG mit der im Grundgesetz für den Bund etablierten Schuldenbremse kompatibel ist, müssen solche Investitionsgesellschaften rechtlich selbständig sein, dabei können sie eine öffentliche oder privatwirtschaftliche Rechtsform haben. Zudem müssen sie eine konkrete Sachaufgabe verfolgen, also beispielsweise selbst Planung und Bau von Infrastruktur organisieren, reine Finanzierungsgesellschaften sind unzulässig. Zu diesem Ergebnis kommen Prof. Dr. Georg Hermes, Professor für Öffentliches Recht an der Goethe-Universität Frankfurt/Main, und die Ökonomen Lukas Vorwerk (TU Berlin) und Prof. Dr. Thorsten Beckers (Bauhaus-Universität Weimar) in einem neuen Gutachten für das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.* Die Wissenschaftler empfehlen ÖIG einzusetzen, um im Bedarfsfall eine Kreditfinanzierung von wirtschaftlich sinnvollen und zukunftsorientierten Investitionen durch den Bund zu ermöglichen. Unabhängig davon halten sie es für sinnvoll, die Schuldenbremsen im Grundgesetz und auf europäischer Ebene zu reformieren. weiterlesen

    BVI: Neues Fondsvehikel für die EU vorgeschlagen

    Frankfurt/Main (8.10.20) – Der deutsche Fondsverband BVI hat der EU-Kommission die Einführung eines neuen Fondstyps vorgeschlagen, der helfen soll, einerseits die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern und andererseits die EU-Klimaziele zu sichern. Der an den OGAW-Rechtsmantel angelehnte „European Impact Fund“ (EIF) soll in ökologische und soziale Langfristprojekte investieren. Bislang werden diese Projekte allein aus dem EU-Haushalt finanziert. Außerdem könnten EIFs mittleren und kleinen Unternehmen in der EU dringend benötigtes Kapital zur Verfügung stellen, zumal die Kapitalmarktunion noch auf sich warten lässt. weiterlesen

    AKASOL: Nach Rekord-Bauzeit neues Headquarter in Darmstadt bezogen

    Darmstadt (7.10.20) – Nach einer Rekord-Bauzeit von nur 15 Monaten hat die AKASOL AG („AKASOL”; das „Unternehmen“; ISIN DE000A2JNWZ9), ein führender deutscher Entwickler und Hersteller von Hochleistungs- und Hochenergie-Lithium-Ionen-Batteriesystemen sowie Anbieter von Komplettlösungen, einen weiteren bedeutenden Grundstein für das dynamische Wachstum gelegt und das neue Headquarter im Südwesten Darmstadts bezogen. Mit dem Einzug ist in der zum AKASOL-Campus gehörenden Gigafactory 1 die Serienproduktion der ersten Batteriesysteme auf den bereits installierten Fertigungslinien gestartet. Ab Mitte 2021 wird dem Unternehmen dort eine Produktionskapazität von 2,5 GWh zur Verfügung stehen, die je nach Geschäftsentwickung auf bis zu 5 GWh ausgebaut werden kann. 

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    Daimler: Neue Mercedes-Benz Strategie vorgestellt

    Stuttgart (6.10.20) – Mercedes-Benz hat die strategischen Weichen in Richtung profitables Wachstum im Luxus-Segment neu gestellt und strebt die führende Position bei Elektroantrieben und Fahrzeug-Software an. „In den vergangenen Jahren haben wir viele Dinge richtig gemacht: Design, Produktentwicklung, die Verjüngung der Marke Mercedes-Benz und die Steigerung des Absatzes. Damit haben wir Mercedes-Benz wieder an die Spitze geführt. Aber wir haben bei der Umwandlung der Absatzerfolge in Gewinnzuwächse noch nicht das volle Potenzial ausgeschöpft. Deshalb haben wir unsere Strategie neu justiert und auf den Weg gebracht. Wir wollen die begehrenswertesten Fahrzeuge der Welt bauen. Entscheidend ist, dass wir unsere Stärke als Luxusmarke nutzen, um ökonomischen Wert zu schaffen, die Positionierung unseres Produktportfolios erhöhen und den Produktmix verbessern. Wir werden das volle Potenzial unserer einzigartigen Sub-Marken AMG, Maybach, G und EQ erschließen. Die Strategie zielt darauf ab, uns auf die erfolgskritischen Aktivitäten zu konzentrieren: Elektrofahrzeuge auf eigenständigen Plattformen und proprietäre Fahrzeug-Software. Wir werden die Strukturkosten angehen und wollen eine starke und nachhaltige Profitabilität erreichen“, sagte Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG, heute auf der virtuellen Investoren-und Analystenkonferenz »Mercedes-Benz Strategy Update«.

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    Ernst & Young: Nur schwache Erholung auf dem Neuwagenmarkt – jeder sechste Neuwagen hat elektrischen Antrieb

    Stuttgart (5.10.20) – Die wichtigsten Entwicklungen auf dem deutschen Neuwagenmarkt im August: Nach einem Rückgang der Neuzulassungen im August um 20 Prozent ging es im September um 8 Prozent nach oben. Peter Fuß, Partner bei EY, führt die Entwicklung im September auf mehrere Faktoren zurück: „Nachdem im August noch Sondereffekte wie Werksferien, eine geringe Zahl an Arbeitstagen und eine künstlich aufgeblähte Zulassungszahl im Vorjahr für einen besonders starken Rückgang gesorgt haben – zeigt sich im September ein anderes Bild: Die Lage normalisiert sich, die Verkäufe ziehen wieder an, aber die erhofften starken Aufholeffekte, die sich aus aufgeschobenen Käufen in den Vormonaten hätten ergeben könnten, bleiben aus – das massive Minus aus dem ersten Halbjahr kann nicht aufgeholt werden. Somit wird immer klarer, dass der deutsche Neuwagenmarkt auf eine tiefrote Jahresbilanz zusteuert.“

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    BNP Paribas: Green Bonds auf Erfolgskurs – Anleger investieren stark

    Frankfurt/Main (5.10.20) – Grüne Anleihen sind derzeit wohl das bekannteste Instrument in Sachen Green Finance: Die Anleihen, deren Erlöse ausschließlich für nachhaltige Projekte eingesetzt werden sollen, haben zuletzt großen Zulauf erlebt. Laut der Climate Bonds Initiative betrug das Emissionsvolumen 2019 weltweit bereits 257,5 Milliarden US-Dollar, für 2020 werden womöglich rund 350 Milliarden US-Dollar erwartet.

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    Euro: EZB arbeitet am Digital-Euro

    Irgendwo in diesem Gebäude tüfteln EZB-Banker am digitalen Euro. Und zwar intensiv. Foto: PK
    Foto: PK

    Frankfurt/Main (2.10.20) – Der Euro bekommt möglicherweise bald Konkurrenz. Durch sich selbst. Allerdings in digitaler Form. Die Europäische Zentralbank (EZB) arbeitet jedenfalls intensiv an einem „digital euro“. Worum es ihr dabei geht und wie weit sie bereits gekommen ist, erklärt die EZB  in einer heute veröffentlichten Presseerklärung, die wir hier dokumentieren. weiterlesen

    KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Klimaaufhellung im Mittelstand hält an

    München/Frankfurt/Main (1.10.20) – Das Geschäftsklima im deutschen Mittelstand sendet in Zeiten zunehmender Corona-Neuinfektionszahlen in Deutschland und Europa ein Signal der Beruhigung: Es steigt im September zum inzwischen fünften Mal in Folge auf nun -6,8 Saldenpunkte (+3,1 Zähler). Getragen wird die Stimmungsverbesserung von beiden Teilkomponenten des Indikators: Die Geschäftserwartungen steigen um moderate 1,8 Zähler auf -3,4 Saldenpunkte. Damit bleibt der Blick auf die kommenden sechs Monate trotz Aufhellung schlechter als im langfristigen Durchschnitt. Die Geschäftslageurteile hingegen setzen den deutlichen Aufwärtstrend der Vormonate fort und verbessern sich um 4,2 Zähler auf -10,6 Saldenpunkte. Im Mittel von Juli bis September ziehen sie um historisch einmalige 15,4 Zähler gegenüber der Vorperiode an und bekräftigen so die Aussicht auf ein Rekordwachstum im dritten Quartal.

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    BVR zum Weltspartag: Corona treibt die Sparquote nach oben

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    IMK: Erholung beschleunigt sich, verläuft aber uneinheitlich

    Düsseldorf (30.9.20) – Die Corona-Pandemie setzt der Konjunktur weltweit weiter zu. Die deutsche Wirtschaft wird noch bis Ende 2021 brauchen, um wieder ihr Vorkrisen-Niveau zu erreichen. Damit verläuft die Erholung hierzulande aber gleichzeitig etwas dynamischer als in anderen großen Euro-Ländern und den USA – und etwas schneller als noch vor kurzem erwartet. Das ergibt die neue Konjunkturprognose des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.* Gegenüber ihrer letzten Vorhersage von Juni setzen die Ökonominnen und Ökonomen ihre wirtschaftlichen Erwartungen herauf, auch wenn sie nach einem starken dritten Quartal 2020 mit einer Abschwächung des Aufholprozesses rechnen. Unter dem Strich wird laut der neuen Prognose das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um 5,2 Prozent schrumpfen (Juni-Prognose: -6,2 Prozent). Für 2021 rechnet das IMK nun mit einem Wirtschaftswachstum von 4,9 Prozent – 1,1 Prozentpunkte mehr als im Juni erwartet.

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