KfW:

Wirtschaftsstandort Deutschland –

ein gemischtes Bild

Frankfurt/Main (17.5.24) – „Die systematische Betrachtung des Wirtschaftsstandorts Deutschland ergibt ein gemischtes Bild mit Stärken und Schwächen. Insgesamt besteht ein hoher Handlungsdruck, um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts zu sichern“, sagt KfW-Chefvolkswirtin Dr. Fritzi Köhler-Geib anlässlich der Vorstellung einer neuen Standortstudie von KfW Research. Die Analyse vergleicht zum einen fünf internationale Standort-Rankings, etwa von der Weltbank, dem International Institute for Management Development oder dem Weltwirtschaftsforum, zum anderen die G7-Staaten inklusive Deutschland sowie China und Schweden in 22 Standortindikatoren, und zwar in fünf Clustern: Arbeitsangebot, Kapitalangebot, Innovationsfähigkeit, Energieversorgung sowie staatliche Rahmenbedingungen und Abhängigkeiten. weiterlesen
IMK:

Teuerungsraten mehrerer Haushaltstypen unter Inflationsziel – EZB-Zinswende im Juni überfällig

Düsseldorf (16.5.24) – Die Inflationsrate in Deutschland lag im April mit 2,2 Prozent nur noch knapp über dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent. Die Teuerungsraten verschiedener Haushaltstypen, die sich nach Einkommen und Personenzahl unterscheiden, lagen relativ nah beieinander. Der Unterschied zwischen der höchsten und der niedrigsten haushaltsspezifischen Rate betrug 0,9 Prozentpunkte. Zum Vergleich: Im April 2023 waren es 1,9 Prozentpunkte und auf dem Höhepunkt der letzten Inflationswelle sogar 3,1 Prozentpunkte. Während einkommensschwache Haushalte im Mittel des Jahres 2022 und auch 2023 eine deutlich höhere Teuerung schultern mussten als Haushalte mit mehr Einkommen, war ihre Inflationsrate im April 2024 wie in den Vormonaten unterdurchschnittlich: Der Warenkorb von Alleinlebenden mit niedrigen Einkommen verteuerte sich im April um 1,4 Prozent, der von Familien mit niedrigen Einkommen um 1,6 Prozent. Das ergibt der neue IMK Inflationsmonitor, den das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung vorlegt.* Insgesamt lag die Inflationsrate von fünf der untersuchten neun Haushaltstypen im April unter zwei Prozent, die der übrigen nur knapp darüber. Angesichts des schnellen Rückgangs der Inflation und einer schwachen Wirtschaftsentwicklung seien Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) ab Juni überfällig, analysieren die Forschenden.

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Ernst & Young:

DAX-Konzerne mit schwachem Jahresauftakt –

Umsatz und Gewinn sinken im ersten Quartal

Stuttgart  (16.5.24) – Die deutschen Top-Konzerne sind schwach ins Jahr gestartet: Im ersten Quartal verzeichneten die DAX-Unternehmen einen Umsatzrückgang um 3,6 Prozent, der operative Gewinn sank insgesamt um 1,9 Prozent – dabei erzielten die Unternehmen aus der Finanzbranche ein Gewinnplus von 20 Prozent, die Industrieunternehmen hingegen einen Gewinnrückgang um sieben Prozent. weiterlesen
Deutsche Telekom:

Auch im ersten Quartal 2024 auf Wachstumskurs

Bonn (16.5.24) – Die Deutsche Telekom ist erfolgreich ins Jahr 2024 gestartet. Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal organisch, also ohne Veränderung von Wechselkursen und Konsolidierungskreis, um 1,6 Prozent auf 27,9 Milliarden Euro. Die Service-Umsätze legten organisch sogar um 4,1 Prozent auf 23,5 Milliarden Euro zu. Das bereinigte EBITDA AL erreichte 10,5 Milliarden Euro, ein organisches Plus von 5,8 Prozent. Mit 3,7 Milliarden Euro lag der Free Cashflow AL um 3,6 Prozent über dem Wert im Vergleichszeitraum des Vorjahres. weiterlesen
Frühjahresgutachten des Sachverständigenrates:

KRÄFTIGE KONJUNKTURERHOLUNG LÄSST WEITER AUF SICH WARTEN

Berlin (15.5.24) – Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage geprägt. „Die privaten Haushalte konsumieren aktuell noch zurückhaltend, die Industrie und die Baubranche verzeichnen nur geringfügig neue Aufträge“, erklärt Martin Werding, Mitglied im Sachverständigenrat Wirtschaft. „Wir erwarten allerdings, dass die deutsche Wirtschaft im Verlauf des Jahres 2024 etwas an Fahrt gewinnt.“ Der private Konsum beginnt voraussichtlich im Jahresverlauf die Konjunktur zu stützen, da die Realeinkommen deutlich steigen dürften. Insgesamt rechnet der Sachverständigenrat für dieses Jahr nur mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 Prozent. Im nächsten Jahr dürfte die deutsche Volkswirtschaft um 0,9 Prozent wachsen.

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VCI:

Lichtblicke im Chemiegeschäft

Frankfurt/Main (15.5.24) – Es gibt erste Lichtblicke für die chemisch-pharmazeutische Industrie. Nach einem enttäuschenden Schlussquartal konnten Produktion und Umsatz im ersten Quartal 2024 gesteigert werden. Grund dafür sind eine gestiegene Nachfrage im außereuropäischen Ausland und leere Lager in den Kundenindustrien, die zu einem erhöhten Auftragseingang führten. Allerdings blieb die Industriekonjunktur in Deutschland und Europa insgesamt schwach. In der Chemieindustrie liegen Produktion und preisbereinigte Umsätze immer noch gut 15 Prozent niedriger als vor der Krise. Eine Trendwende zeichnet sich noch nicht ab. Anders sieht es in der Pharmaindustrie aus: Einem soliden Wachstum von Umsatz und Produktion steht kaum etwas im Wege.

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E.ON:

Mit robustem Ergebnis ins neue Geschäftsjahr

Essen (15.5.24) – E.ON startet mit robusten Zahlen in das Geschäftsjahr 2024. Der Konzern erzielte in den ersten drei Monaten sowohl beim bereinigten EBITDA als auch beim bereinigten Konzernüberschuss ein Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Gleichzeitig hat E.ON seine Wachstumsstrategie erneut bekräftigt und mit deutlich höheren Investitionen im Vergleich zum Vorjahr die Energiewende weiter vorangetrieben. Auf Basis der guten operativen Leistung und der erwarteten weiteren Entwicklung bestätigt der Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr 2024. weiterlesen
IMK und IW:

600 Milliarden Euro staatliche Extra-Investitionen über 10 Jahre können öffentliche Infrastruktur und Wirtschaft zukunftsfähig machen

Köln/ Düsseldorf (14.5.24) – Der deutsche Staat muss und kann über die kommenden zehn Jahre jährlich etwa 60 Milliarden Euro gezielt zusätzlich investieren, um Infrastruktur, Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsfähig zu machen mit Blick auf Klimaschutz und Klimaanpassung, Energie- und Verkehrswende, demografischen Wandel und Digitalisierung. Mit den insgesamt rund 600 Milliarden Euro könnten bis Mitte der 2030er Jahre nicht nur der Investitionsstau in den Kommunen aufgelöst werden, sondern auch dringend nötige Fortschritte in der Qualität der Bildungsinfrastruktur, bei Energie- und Verkehrsnetzen, Öffentlichem Verkehr sowie bei der Dekarbonisierung des Landes erzielt werden. Eine derartige Investitionsoffensive würde wirtschaftliche Vorteile über Jahrzehnte bringen – etwa weil eine höhere Produktivität durch bessere Bildung und effektivere Technik die geringere Anzahl an Arbeitskräften in einer alternden Gesellschaft teilweise ausgleichen kann. Berücksichtigt sind auch kommunale Klimaanpassungsinvestitionen, die helfen können, drohende Schäden durch den Klimawandel zu begrenzen. Weil künftige Generationen von diesen Investitionen profitieren, ist es sinnvoll, diese auch über Kredite zu finanzieren. Die Regelungen zur Schuldenbremse sollten so schnell wie möglich modifiziert werden, um den notwendigen Spielraum für Kredite zu ermöglichen. Dafür liegen mit einer „Goldenen Regel“ oder einem Infrastrukturfonds bereits praxistaugliche Vorschläge vor, die rasch umgesetzt werden könnten – politischen Willen vorausgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommen das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einer neuen gemeinsamen Studie.* weiterlesen
Deutsche Bundesbank:

Bye bye Banken –

Immer mehr Filialen schließen

Frankfurt/Main (13.5.24) -Die seit vielen Jahren andauernde Konsolidierung im deutschen Bankensektor hat sich 2023 weiterhin fortgesetzt – allerdings gegenüber den Vorjahren etwas verlangsamt. Im Jahresverlauf sank die Gesamtzahl der Kreditinstitute um netto 55 (im Vorjahr 61) auf 1.403 Institute. Dazu haben vor allem 52 (2022: 55) Fusionen vornehmlich im Genossenschaftssektor beigetragen. Von den insgesamt 63 Abgängen entfallen weiterhin acht auf Erlaubnisrückgaben, zwei auf Erlaubnisentzüge und einer auf eine Insolvenz.  Dem stehen acht Zugänge – meist ausländische Kreditinstitute mit Ziel einer Präsenz in Deutschland – gegenüber. weiterlesen

Rentenbank:

Grund zum Feiern – 75 Jahre erfolgreiche Fördertätigkeit für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum

Frankfurt/Main (13.5.24) – Am 11. Mai 1949 trat das Gesetz über die Landwirtschaftliche Rentenbank in Kraft. Damit nahm die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum ihre Tätigkeit auf. Am vergangenen Samstag feierte die Rentenbank mit Vertretern ihrer Gremien und geladenen Ehrengästen ihr 75-jähriges Bestehen mit einem Galadinner in ihren Räumlichkeiten in Frankfurt am Main. weiterlesen

K plus S:

Gelungener Start ins neue Geschäftsjahr

Kassel (13.5.24) – K+S hat im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz von 988 Mio. € nach 1,2 Mrd. € im Vorjahreszeitraum erreicht. Das operative Ergebnis EBITDA lag bei 200 Mio. € (Q1/2023: 454 Mio. €), der bereinigte Freie Cashflow betrug in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 111 Mio. € (3M/2023: 113 Mio. €). Damit hat K+S die Erwartungen des Kapitalmarktes übertroffen. weiterlesen
Deka Immobilien:

Antizyklisch Bürohaus in Irland gekauft

Frankfurt/Main (10.5.2024) – Die Deka Immobilien hat für rund 37 Mio. Euro ein hochwertiges Büro­gebäude in Dublins historischem Stadtkern erworben. Das Objekt liegt in unmittelbarer Nähe zum renommierten Trinity College, zu Dublins Haupteinkaufsstraße Grafton Street sowie dem Stadtpark St Stephen‘s Green und ist sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die Liegenschaft wird in das Portfolio des Offenen Immobilienfonds WestInvest InterSelect eingebracht. Verkäufer ist ein institutioneller Investor. weiterlesen
Postbank:

Wohnatlas 2024 – Wo Eigentumswohnungen noch wertvoller werden

Bonn (10.5.24) – Die Preise für Eigentumswohnungen sind im vergangenen Jahr vielerorts gefallen. Und auch mit dem Blick auf die kommenden elf Jahre geben die Preise in mehreren Regionen Deutschlands voraussichtlich weiter nach: In rund 40 Prozent aller 400 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte fallen die Preise für Eigentumswohnungen real und liegen bis 2035 um mindestens zwei Prozent unter dem heutigen Niveau.
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KfW-ifo-Mittelstandsbarometer:

Mittelständisches Geschäftsklima steigt – Zum dritten Mal in Folge

München/Frankfurt/Main (10.5.24) – Die Stimmung unter den Mittelständlern in Deutschland hellt zu Beginn des Frühlings weiter spürbar auf. Im April zieht das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen zum dritten Mal in Folge an und notiert nun bei -11,3 Saldenpunkten [SDV1] – ein Plus von 5,2 Zählern gegenüber dem Vormonat. Beide Klimakomponenten verbessern sich, besonders deutlich lässt allerdings der Pessimismus mit Blick auf die nähere Zukunft nach: Die Geschäftserwartungen legen um beachtliche 7,1 Zähler auf – 11,8 Saldenpunkte zu. Die Urteile zur aktuellen Geschäftslage steigen um 3,2 Zähler auf – 11,2 Saldenpunkte. weiterlesen
DIW:

Nicht nur gut fürs Klima – Energetische Sanierung ineffizienter Häuser entlastet besonders einkommensschwache Haushalte

Berlin (8.5.24) – Haushalte in Deutschland geben durchschnittlich sechs Prozent Ihres Einkommens für Heizkosten aus, bei einkommensschwachen Haushalten in schlecht wärmegedämmten Gebäuden kann der Anteil auf bis zu 30 Prozent steigen. Daraus entstehen für viele Menschen hohe Belastungen und zusätzliche Risiken, wenn die Energiepreise steigen.
Grafik: DIW Berlin
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vdp:

Immobilienpreise sinken weiter

Berlin (8.5.24) – Im ersten Quartal dieses Jahres setzte sich der Preisanpassungsprozess bei den Immobilienpreisen in Deutschland fort: Der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) erreichte einen Wert von 174,7 Punkten und lag damit über alle Objektarten 5,3 % unter dem Vorjahreswert und 0,3 % unter dem Wert des Vorquartals. Gegenüber dem bisherigen Index-Höchststand im zweiten Quartal 2022 beläuft sich die Preiskorrektur inzwischen auf 10,3 %. Der vdp-Index wird seit 2010 von vdpResearch quartalsweise erhoben und basiert – im Gegensatz zu anderen Immobilienindizes – auf der Auswertung echter Immobilientransaktionsdaten von mehr als 700 Kreditinstituten. So deckt der Index Quartal für Quartal die Preisentwicklungen auf dem gesamten deutschen Markt für Wohn- und Gewerbeimmobilien ab.

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BVR-Studie:

Sparer reagieren umsichtig auf Zinswende und passen

ihre Anlagestrategie an

Berlin  (7.5.24) – Die deutschen Sparerinnen und Sparer reagieren umsichtig auf die Zinswende. Sie bauten ihre Bestände an Termineinlagen und Rentenpapieren 2023 im Vergleich zum Vorjahr um gut die Hälfte aus und verfünffachten das gehaltene Volumen an Sparbriefen. Auch Wertpapiere sind weiter im Aufwind. Zu diesem Fazit kommt eine aktuelle Studie des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zur Geldvermögensbildung der Bundesbürger. Nachdem Aktien und Investmentfonds während der Niedrigzinsphase und im Zuge der Coronapandemie besonders hohe Zuflüsse verzeichneten, leben dem Bericht zufolge nun auch die festverzinslichen Anlagen wieder auf. „Die Sparer reagieren auf die Zinswende mit dem Umbau ihrer Portfolien hin zu größeren Anteilen für Rentenwerte und Termingelder. Wir erleben eine Rückkehr zur Normalität positiver Zinsen verbunden mit einer stärkeren Diversifizierung der Sparformen“, so BVR-Chefvolkswirt Dr. Andreas Bley. weiterlesen
VDIK:

Pkw-Neuzulassungen wachsen im April – BEV unter Druck – Plug-in-Hybride mit kräftigem Plus

Bad Homburg (6.5.24) – Der Pkw-Markt in Deutschland ist im April im Vergleich zum Vorjahresmonat kräftig um knapp 20 Prozent auf 243.102 Neuzulassungen gewachsen. Allerdings gab es im abgelaufenen Monat drei Arbeitstage mehr als im Vorjahres-April. Bei gleicher Zahl an Arbeitstagen läge das Wachstum bei 2,7 Prozent. In den ersten vier Monaten des Jahres 2024 wurden 937.887 Pkw neu zugelassen. Das ist ein Plus von 7,8 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. weiterlesen
DIW:

Deutsche Wirtschaft kriecht aus dem Winterloch

Berlin (30.4.24) – Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) macht im April einen weiteren Satz nach oben, auf nun 92,9 Punkte. Damit klettert der Barometerwert zum zweiten Mal in Folge um knapp fünf Punkte und liegt so hoch wie seit einem Jahr nicht mehr. Die neutrale 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt, kommt wieder in Sichtweite. Nach dem schwachen Winterhalbjahr mehren sich die Anzeichen für einen Anstieg der Wirtschaftsleistung auch im zweiten Quartal 2024 und damit eine Erholung der deutschen Wirtschaft. Dass die Inflation nachlässt, die verfügbaren Einkommen steigen und eine erste Zinssenkung der Europäischen Zentralbank wohl nicht mehr weit entfernt ist, dürfte für Zuversicht sorgen. Auch der globale Warenhandel, der 2023 noch rückläufig war, beginnt sich offenbar langsam zu erholen. Das dürfte die deutschen Exporte stützen. „Die deutsche Wirtschaft kriecht aus dem Winterloch,“ sagt Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin des Bereichs Prognose und Konjunkturpolitik im DIW Berlin. „Für Frühlingsgefühle ist es zwar noch etwas zu früh, aber die Aussichten sind deutlich besser als zuletzt: Die Konjunktur dürfte sich in den kommenden Monaten stabilisieren.“

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Ernst & Young EY:

Investitionsvolumen noch deutlich zu niedrig, um Energiewende-Ziele zu erreichen

Berlin (30.4.24) – Um den Klimawandel zu bekämpfen, hat sich die Bundesregierung sehr ambitionierte Ziele bis 2030 gesetzt: So soll der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bis 2030 auf 80 Prozent steigen. Im Vergleich zu 1990 sollen die Treibhausgasemissionen um insgesamt 65 Prozent zurückgehen. weiterlesen
KfW Research:

Jedes zweite Unternehmen in

Deutschland nutzt Strom aus

erneuerbaren Energien

Frankfurt/Main (26.4.24) – Private Unternehmen sind wichtige Akteure für das Gelingen der Energiewende, entfallen doch auf Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen rund 42 % des deutschen Endenergieverbrauchs. Im Vorfeld des bundesweiten Tags der Erneuerbare Energien am 27. April hat KfW Research eine Sonderauswertung des KfW-Klimabarometers durchgeführt. Die Auswertung liefert neue repräsentative Ergebnisse zu Investitionen in sowie die Nutzung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien im heimischen Unternehmenssektor: So äußerten 54 % der Unternehmen in Deutschland, dass sie grünen Strom einsetzen. weiterlesen
Deutsche Bank:

Vorsteuergewinn im ersten Quartal 2024 um 10% auf 2,0 Milliarden Euro gewachsen

Frankfurt/Main (25.4.24) – Die Deutsche Bank (XETRA: DBGn.DB / NYSE: DB) hat im ersten Quartal 2024 einen Vorsteuergewinn von 2,0 Mrd. Euro erzielt, ein Plus von 10% gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Nachsteuergewinn stieg ebenfalls um 10% auf 1,5 Mrd. Euro. Im Vergleich zum ersten Quartal 2023 verbesserten sich die wichtigsten Kennziffern der Bank. Die Nachsteuerrendite auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital (RoTE)¹ stieg von 8,3% im Vorjahresquartal auf 8,7%. Das Gewinnwachstum glich das aufgrund der organischen Kapitalbildung höhere materielle Eigenkapital mehr als aus. Die Nachsteuerrendite auf das durchschnittliche Eigenkapital (RoE)1 verbesserte sich auf 7,8%, im Vergleich zu 7,4% im ersten Quartal 2023. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich auf 68%, verglichen mit 71% im Vorjahresquartal 2023. Das verwässerte Ergebnis je Aktie verbesserte sich von 0,61 Euro auf 0,69 Euro.

Konzernergebnisse im Überblick

1. Quartal 2024 – Konzernergebnisse im Überblick

¹ Für die Beschreibung dieser und anderer nicht nach IFRS ermittelter Messgrößen siehe unten oder unter ‘Use of non-GAAP financial measures‘ auf den Seiten 15 bis 20 des Financial Data Supplements (FDS) zum ersten Quartal 2024, sowie im Kapitel ‘Non-GAAP financial measures’ auf den Seiten 53 bis 57 der Ergebnisübersicht zum 31. März 2024.

² Unternehmensbank, Investmentbank, Privatkundenbank und Vermögensverwaltung

³ Die kumulierten ESG-Volumina umfassen nachhaltige Finanzierungen (Flow) und Investitionen (Stock) in der Unternehmensbank, Investmentbank und Privatkundenbank vom 1. Januar 2020 bis heute, wie auf dem Nachhaltigkeitstag (Sustainability Deep Dive) der Deutschen Bank vom 20. Mai 2021 dargelegt. Zu den einbezogenen Produkten gehören Kapitalmarktemissionen (nur unter Konsortialführung), nachhaltige Finanzierungen und verwaltetes Vermögen zum Periodenende. Die kumulierten Volumina und Ziele beinhalten nicht die verwalteten ESG-Vermögen innerhalb der DWS, die diese separat berichtet.

ESG-Klassifizierung

Wir haben unsere nachhaltigen Finanzierungs- und Anlageaktivitäten im „Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen – Deutsche Bank Konzern“ definiert, das unter investor-relations.db.com abrufbar ist. Aufgrund der kumulativen Definition unseres Ziels werden die Volumina in den Fällen, in denen die Validierung gegen das Rahmenwerk nicht vor Ende des Berichtsquartals abgeschlossen werden kann, nach Abschluss dieser in den Folgequartalen offengelegt. In der Vermögensverwaltung führte die DWS im Jahr 2021 ihr ESG-Produktklassifizierungssystem („ESG-Rahmen“) ein, das die einschlägigen Rechtsvorschriften (einschließlich der Verordnung (EU) 2019/2088 – SFDR), Marktstandards und interne Entwicklungen berücksichtigt. Das ESG-Rahmenwerk wird im ‘Climate Report 2022“ näher beschrieben, der hier verfügbar ist. Im 1. Quartal 2024 gibt es keine Änderung des ESG-Rahmenwerks. Die DWS wird ihr ESG-Rahmenwerk in Übereinstimmung mit der sich entwickelnden Regulierung und Marktpraxis weiterentwickeln und verfeinern.

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VÖB:

Kapitalmarktprognose – Nur leichte

konjunkturelle Erholung, Zinssenkungen rücken näher

Frankfurt/Main (24.4.24) – Das weltwirtschaftliche Umfeld zeigt aktuell divergierende Tendenzen. Getragen von einem recht starken Arbeitsmarkt, läuft die US-Konjunktur sehr robust, während die Erholung in China schleppender vorangeht. Mit den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten bleibt die geopolitische Lage äußerst angespannt. Sollte der Nahost-Konflikt weiter eskalieren und zu einem substanziellen Ölpreisanstieg führen, würde die fragile globale Konjunktur weiter belastet und der Rückgang der Inflationsraten gefährdet. weiterlesen
IMK:

Private Haushalte erholen sich langsam vom Energiepreisschock und wollen

wieder mehr konsumieren

Düsseldorf  (24.4.24) – Die Energiepreise sind spürbar gesunken, die Inflationsrate ist zurückgegangen. Das kommt nun auch bei den Haushalten in Deutschland an. Weniger Menschen als noch vor einem guten Jahr fühlen sich durch hohe Energiepreise belastet. Und weniger geben an, ihre Konsumausgaben einschränken zu wollen. Gleichzeitig wächst die Gruppe derer, die demnächst wieder mehr für Einkäufe und Dienstleistungen ausgeben wollen. Das dürfte den privaten Verbrauch in den kommenden Monaten ankurbeln und die Konjunktur stützen. Aber: Vor allem für Haushalte mit geringem Einkommen bleibt die Lage angespannt. Bei ihnen dürften die Preissteigerungen der vergangenen Jahre und die damit verbundenen Reallohnverluste noch eine Weile nachwirken, und die Mehrheit dieser Haushalte will auch in nächster Zeit bei Ausgaben etwa für Bekleidung, Wohnungsausstattung, Freizeit oder Urlaub kürzer treten. Das zeigt eine neue Studie von Dr. Jan Behringer und Prof. Dr. Sebastian Dullien vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung auf Basis der repräsentativen IMK-Energiepreisbefragung.

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AllianzGI:

Bravo! Auf den Hauptversammlungen von PepsiCo und Home Depot für Anträge zum Thema Biodiversität

Frankfurt/Main (24.4.24) – Allianz Global Investors (AllianzGI) hat angekündigt, auf der anstehenden Hauptversammlung von PepsiCo, Inc. am 1. Mai 2024 für den Aktionärsantrag 9 „Report on Risks Related to Biodiversity and Nature Loss“ zu stimmen. Darüber hinaus wird AllianzGI auf der bevorstehenden Hauptversammlung von The Home Depot, Inc. am 16. Mai für den Aktionärsantrag 8 „Biodiversity Impact and Dependence Assessment“ stimmen. Beide Aktionärsanträge fordern eine Bewertung der Abhängigkeit von Biodiversität und ihrer Auswirkungen. weiterlesen