KfW Research – KfW-Konjunkturkompass:

Schwaches Wachstum der

deutschen Wirtschaft nach

schwierigem Winter

Frankfurt/Main (23.2.24) – Die deutsche Wirtschaftsleistung gab im Schlussquartal 2023 spürbar nach, nachdem sie zuvor lange stagniert hatte. Wichtige Monatsindikatoren wie die Produktion blieben im Dezember schwach und die Stimmung hat sich im Januar erneut verdüstert. Nach einer Stagnation im ersten Quartal 2024 dürfte die Konjunktur jedoch im Laufe des Jahres wieder an Fahrt aufnehmen. KfW Research erwartet für das Gesamtjahr 2024 eine leichte Zunahme des deutschen BIP um 0,3 % (Vorprognose: +0,6 %). 2025 dürfte sich das Wirtschaftswachstum auf 1,2 % beschleunigen (Erstprognose). Aufgrund begrenzter Preiserhöhungsspielräume in einem schwachen Konjunkturumfeld dürfte sich der Anstieg der Verbraucherpreise weiter verlangsamen. KfW Research rechnet für 2024 unverändert mit einer deutschen Inflation von 2,5 % (HVPI) und im kommenden Jahr mit 2,0 % (Erstprogose). weiterlesen
Deutsche Telekom:

Ziele im Geschäftsjahr 2023 erreicht –

Weiteres Wachstum

    Bonn (23.2.24) – Die Deutsche Telekom hat 2023 ihre im Jahresverlauf mehrfach angehobenen Ziele erreicht. Der Konzernumsatz stieg in der organischen Betrachtung – also ohne Einfluss von Veränderungen der Wechselkurse und des Konsolidierungskreises – um 0,6 Prozent auf 112,0 Milliarden Euro. Bei den wichtigeren Service-Umsätzen ergab sich ein organisches Plus von 3,6 Prozent auf 92,9 Milliarden Euro. weiterlesen
    WSI:

    Mindestlohn – Deutliche Anhebungen in den meisten EU-Ländern – Deutschland mit Mini-Zuwachs weit hinten

    Düsseldorf (22.2.24) – Zum Jahreswechsel sind die gesetzlichen Mindestlöhne in der Europäischen Union kräftig gestiegen: Die 22 EU-Staaten mit einem allgemeinen Mindestlohn erhöhten diesen vor dem Hintergrund hoher Inflationsraten im Mittel (Median) um 9,7 Prozent. Besonders stark fielen die nominalen Zuwächse in vielen osteuropäischen Ländern aus, aber auch die Niederlande (+12,9%) und Irland (+12,4%) haben ihren jeweiligen Mindestlohn deutlich angehoben. In Deutschland fiel die Anhebung zum Jahreswechsel mit einem nominalen Plus von nur 3,4 Prozent auf nun 12,41 Euro hingegen deutlich kleiner aus; EU-weit stieg der Mindestlohn nur in Belgien (+2,0%) noch langsamer. Das ergibt der neue internationale Mindestlohnbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.

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    KfW Research:

    Innovationstätigkeit im Mittelstand tritt auf der Stelle

    Frankfurt/Main (21.2.24) – Die Innovationsaktivitäten im Mittelstand verharren auf niedrigem Niveau. Wie der aktuelle KfW-Innovationsbericht von KfW Research zeigt, haben in den zurückliegenden drei Jahren 2020-2022 vier von zehn kleinen und mittleren Unternehmen mindestens eine Innovation hervorgebracht. Das sind rund 1,5 Millionen mittelständische Unternehmen. Die Innovatorenquote von 40% bleibt damit gegenüber der Vorperiode 2019-2021 unverändert. Auch die Innovationsausgaben betragen wie im Vorjahr 34 Mrd. EUR (in laufenden Preisen). Inflationsbereinigt bedeutet dies einen geringfügigen Rückgang. weiterlesen
    Ernst & Young EY:

    EU-Neuwagenmarkt wächst zum Jahresstart – Marktanteil von Elektroautos kaum noch gestiegen

    Stuttgart (20.2.24) – Der EU-Neuwagenmarkt hat das Jahr 2024 im Januar mit einem Plus von 12 Prozent begonnen, blieb damit aber erneut deutlich – um 18 Prozent – unter dem Niveau von Januar 2019. Zudem waren die Neuzulassungen in immerhin neun der 27 Ländern rückläufig. Von den großen Märkten legte Deutschland mit Abstand am stärksten zu – um 19 Prozent. Dieser starke Anstieg war allerdings vor allem auf das – aufgrund von Sondereffekten – sehr niedrige Vorjahresniveau zurückzuführen und wird sich in den kommenden Monaten nicht fortsetzen. weiterlesen

    FMC:

    in Mio € Q4 2023 Q4 2022 Wachstum Wachstum, wb GJ 2023 GJ 2022 Wachstum Wachstum, wb
    Umsatz 4.988 4.997  0% +7% 19.454 19.398 0% +5%
    Operatives Ergebnis
    ohne Sondereffekte und PRF1
    428
    555
    352
    489
    +22%
    +14%
    +27%
    +18%
    1.369
    1.741
    1.512
    1.540
    -9%
    +13%
    -7%
    +15%
    Konzernergebnis2
    ohne Sondereffekte und PRF1
    188
    259
    139
    248
    +35%
    +4%
    +41%
    +8%
    499
    756
    673
    729
    -26%
    +4%
    -24%
    +6%
    Ergebnis je Aktie (€)
    ohne Sondereffekte und PRF1
    0,64
    0,88
    0,47
    0,85
    +35%
    +4%
    +41%
    +8%
    1,70
    2,58
    2,30
    2,49
    -26%
    +4%
    -24%
    +6%

    wb = währungsbereinigt

    Bad Homburg (20.2.24) – Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat ein Jahr mit wesentlichen Veränderungen erfolgreich abgeschlossen.
    Helen Giza, Vorstandsvorsitzende von Fresenius Medical Care AG, sagt: “Wir haben alle unsere selbstgesteckten Ziele für das Jahr 2023 erfüllt und Fresenius Medical Care dabei grundlegend verändert. Gleichzeitig haben wir unseren bereits angehobenen Finanzausblick für das Gesamtjahr sogar übererfüllt. Das ist ein sehr erfolgreicher Abschluss eines außergewöhnlichen Jahres. Wir haben das neue globale Betriebsmodell umgesetzt, Fortschritte bei unserem Turnaround gemacht, unsere Rechtsform geändert und den Umbau unseres Portfolios durch wichtige Veräußerungen erfolgreich vorangetrieben. Dank des enormen Einsatzes unserer 120.000 Mitarbeiter weltweit steht bei allem, was wir tun, die hohe Qualität der Versorgung unserer Patienten im Vordergrund. Aufgrund der erzielten Turnaround-Fortschritte haben wir ein starkes Fundament geschaffen, auf dem wir aufbauen. 2024 wird ein Jahr mit beschleunigtem profitablem Wachstum, in dem wir unserem ehrgeizigen mittelfristigen Margenziel näherkommen.

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    IMK:

    Anhaltend hohe Rezessionsgefahr bis ins zweite Quartal hinein

    Düsseldorf (19.2.24) – Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in den nächsten drei Monaten eine Rezession durchläuft, ist in den letzten Wochen auf bereits hohem Niveau noch leicht gestiegen. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Für den Zeitraum von Februar bis Ende April weist der Indikator, der die neuesten verfügbaren Daten zu den wichtigsten wirtschaftlichen Kenngrößen bündelt, eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 61,7 Prozent aus. Anfang Januar betrug sie für die folgenden drei Monate 56,8 Prozent. Gleichzeitig ist die statistische Streuung im Indikator, in der sich die Verunsicherung der Wirtschaftsakteure ausdrückt, mit 18,8 Prozent trotz eines geringfügigen Rückgangs weiter hoch. Das nach dem Ampelsystem arbeitende Konjunktur-Frühwarnsystem zeigt, wie in den Vormonaten, „rot“, was für eine akute Rezessionsgefahr steht, die bis ins zweite Quartal 2024 reicht. weiterlesen
    Sachverständigenrat:

    KONJUNKTURPROGNOSE IM FRÜHJAHR WIRD

    AUFGEWERTET, JAHRESGUTACHTEN IM HERBST SOLL SCHLANKER WERDEN

    Wiesbaden (19.2.24) – Der Sachverständigenrat Wirtschaft wird in diesem Jahr die aktualisierte Konjunkturprognose für die Jahre 2024 und 2025 am 15. Mai 2024 veröffentlichen. Erstmalig in diesem Jahr wird mit der Konjunkturprognose im Frühling ein Kapitel des Jahresgutachtens publiziert. Damit macht der Sachverständigenrat den ersten Schritt hin zu einem neuen Veröffentlichungsrhythmus. „Wir wollen weg von einer sehr umfangreichen Publikation im November. Der Umfang der behandelten Themen aus dem Jahresgutachten soll erhalten bleiben, allerdings werden sie nun auf zwei Veröffentlichungstermine verteilt“, erläutert Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrates Wirtschaft. „Durch die neue Struktur wird es leichter, im Jahresverlauf auf aktuelle Themen zeitnah zu reagieren und mehr Aufmerksamkeit auf einzelne Themen zu lenken.“ weiterlesen

    IMK:

    Teuerungsraten für alle Haushaltstypen nähern sich Inflationsziel – Fachleute empfehlen Korrektur der restriktiven EZB-Geldpolitik

    Düsseldorf (16.2.24) – Die Inflationsrate in Deutschland ist im Januar 2024 auf 2,9 Prozent gesunken. Damit hat sie sich dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent weiter angenähert. Die Inflationsbelastung verschiedener Haushaltstypen, die sich nach Einkommen und Personenzahl unterscheiden, lag dabei relativ nah beieinander. Der Unterschied zwischen der höchsten und der niedrigsten haushaltsspezifischen Rate betrug im Januar 0,6 Prozentpunkte. Während einkommensschwache Haushalte im Dezember noch eine geringfügig höhere Inflationsrate schultern mussten als Haushalte mit mehr Einkommen, lag ihre Belastung nun im unteren Bereich: Alleinlebende mit niedrigen Einkommen hatten im Januar eine Inflationsrate von 2,0 Prozent zu tragen, bei Familien mit niedrigen Einkommen waren es 2,2 Prozent. Das ergibt der neue IMK Inflationsmonitor, den das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung vorlegt. weiterlesen
    Commerzbank:

    Konzerngewinn auf 2,2 Milliarden Euro aufgebläht

    Frankfurt/Main (15.2.24) – Die Commerzbank hat ihren Konzerngewinn im Geschäftsjahr 2023 um mehr als 50 % auf 2,2 Milliarden Euro gesteigert. Damit hat die Bank nicht nur ein Konzernergebnis deutlich über dem des Vorjahres erzielt, sondern auch ihr bestes Ergebnis seit 15 Jahren erwirtschaftet. Trotz hoher Sonderbelastungen in Polen von rund 1,1 Milliarden Euro ist das Operative Ergebnis um mehr als 60 % auf 3,4 Milliarden Euro gestiegen. Dabei profitierte die Bank von einem starken Kundengeschäft und dem anhaltend hohen Zinsniveau. Der Zinsüberschuss kletterte auf 8,4 Milliarden Euro. Das Provisionsergebnis trug mit rund 3,4 Milliarden Euro zu den Erträgen bei. Das Kreditportfolio erwies sich, auch in einem weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, als sehr robust. Das Risikoergebnis ging um rund 30 % zurück, die Problemkreditquote lag bei nur 0,8 %. Die harte Kernkapitalquote verbesserte sich im Jahresverlauf auf 14,7 %, womit die Bank über einen komfortablen Abstand zur regulatorischen Mindestanforderung verfügt.

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    VDIK: Sonderfaktoren führen im Januar zu Plus der Alternativen Antriebe – Anteil liegt bei 42,6 Prozent

    Bad Homburg (15.2.24) – Bedingt durch statistische Basiseffekte verzeichnen die Neuzulassungen von Pkw mit alternativen Antrieben (reiner E-Antrieb, Hybride mit und ohne Stecker sowie Gas) zu Jahresbeginn ein starkes Plus. Im Januar wurden in Deutschland 90.888 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben neu zugelassen, 29,7 Prozent mehr als im Vorjahres-Januar. Der Zuwachs resultiert insbesondere aus dem sehr schwachen Januar 2023, der seinerzeit stark unter vorgezogenen Käufen Ende 2022 litt. Der Anteil der alternativen Antriebe an den Pkw-Gesamtzulassungen erreichte im Januar 42,6 Prozent und lag damit niedriger als im Gesamtjahr 2023 (48,5 Prozent).

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    VDMA:

    Maschinenexporteure spüren Gegenwind zum Jahresende

    Frankfurt/Main (14.2.24) – Der Maschinen- und Anlagenbau hat 2023 aufgrund eines starken ersten Halbjahrs einen Rekordwert der Exporte verbucht. Die aktuelle Konjunkturflaute macht sich aber auch bei den Ausfuhren immer stärker bemerkbar.
    Die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus in Deutschland verzeichneten im vierten Quartal 2023 einen Rückgang ihrer Ausfuhren: Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes betrug das Minus nominal 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit setzte sich die im Jahresverlauf spürbar nachlassende Exportdynamik fort. Für das Gesamtjahr 2023 ergibt sich aber immer noch ein Exportplus von nominal 5,9 Prozent gegenüber 2022.

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    BVI:

    2023 war ein beachtliches Fondsjahr

    Frankfurt/Main (13.2.24) – „2023 war von geopolitischen Krisen, der anhaltenden Inflation und der Rückkehr der Zinsen geprägt. Vor diesem Hintergrund erzielte die Branche mit insgesamt 63 Milliarden Euro in Fonds und Mandaten ein beachtliches Neugeschäft“, sagt Dirk Degenhardt, Präsident des deutschen Fondsverbands BVI. Beim Absatz der offenen Publikumsfonds vollzog sich ein Vorzeichenwechsel gegenüber dem Vorjahr. Nach Abflüssen von 3,4 Milliarden Euro im Jahr 2022 erhielten sie 2023 insgesamt 12,9 Milliarden Euro neue Gelder. Im ausschließlich institutionellen Geschäft belief sich das Neugeschäft der Branche auf 49,5 Milliarden Euro. Davon entfallen 33,7 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds, 10,9 Milliarden Euro auf Mandate und 4,9 Milliarden Euro auf geschlossene Spezialfonds. „2024 ist der Fondsabsatz positiv gestartet. Hierin spiegelt sich die gute Stimmung an den Aktienmärkten Ende letzten Jahres wider“, sagt Degenhardt.
    Ethenea:

    Wohin gehen die Leitzinsen 2024?

    Frankfurt/Main (12.2.24) – Noch zum Ende des vergangenen Jahres war am Markt deutlich die Erwartung baldiger Zinssenkungsschritte der europäischen und US-amerikanischen Notenbanken zu vernehmen. Doch zu Beginn des Jahres 2024 hat die vermeintliche Klarheit spürbar abgenommen. Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten – und nicht zuletzt die Aussagen der Währungshüter selbst – stellen die bisherigen Zinssenkungserwartungen infrage. Luca Pesarini, Chief Investment Office bei ETHENEA, erläutert die Gründe für die aktuelle Zurückhaltung auf beiden Seiten des Atlantiks.

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    IFW Greix:

    Immobilienpreise sind 2023 in historisch einmaligem Ausmaß gefallen

    Bearing Point  Trendbarometer Sustainable Finance:

    Bankkunden fischen beim Thema Nachhaltigkeit weiterhin im Trüben

    BearingPoint_Infografik_SustainableFinance.jpg
    Grafik: Bearing Point

    Frankfurt /Main (8.2.24) – Nachhaltigkeit nimmt mittlerweile eine wichtige Rolle in der Finanzwelt ein. Fast alle Finanzunternehmen haben inzwischen ökologisch nachhaltige Produkte im Angebot. Davon scheinen nur viele Bankkundinnen und -kunden noch nichts mitbekommen zu haben, wie die aktuelle BearingPoint-Umfrage zum Thema Nachhaltigkeit bei Geldanlagen zeigt: Über die Hälfte der Befragten in Deutschland (52 Prozent) weiß nicht, welche nachhaltigen Produkte ihre Hausbank führt. In Österreich sind es mit 47 Prozent knapp die Hälfte. Die Zahlen sind damit nur geringfügig niedriger (jeweils 5 Prozent) als noch im Vorjahr. Hinzu kommt: 91 Prozent der Befragten in Deutschland (90 Prozent in Österreich) haben keinerlei Kenntnis über das Nachhaltigkeitsrating ihrer eigenen Bank – ein ähnlich hoher Wert wie 2022.

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    BVR:

    Immer mehr Insolvenzen

    Berlin (8.2.24) – Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) erwartet im laufenden Jahr einen weiteren Anstieg der Insolvenzzahlen in Deutschland. „Hauptgrund für die erwartete Zunahme der Fallzahlen ist die schwache konjunkturelle Entwicklung, die derzeit rezessive Tendenzen zeigt und im weiteren Jahresverlauf lediglich verhalten an Fahrt aufnehmen dürfte“, so Dr. Andreas Bley, Chefvolkswirt des BVR. weiterlesen
    DVFA:

    Trübe Aussichten –

    Ernüchternde Berichtssaison und verhaltene Ausblicke bei den börsennotierten

    Immobiliengesellschaften erwartet

    Frankfurt/Main (8.2.24) – Das Jahr 2023 war sicherlich als große Bewährungsprobe für die Branche zu sehen. Der rasante und vor allem steile Zinsanstieg, der schon Mitte 2022 begann, setzte sich 2023 fort. Die Politik vieler Banken bei der Kreditvergabe wurde wesentlich restriktiver. Dies gilt sowohl für die Anforderungen an das zu erbringende Eigenkapital als auch bei den wesentlichen Covenants. Hinzu kam 2023 – nach einem corona- und kriegsbedingt sehr mageren Wachstum 2022 – ein Abgleiten der deutschen Wirtschaft in die Rezession. Die Aussichten für eine ordentliche wirtschaftliche Erholung sind eher gering. Der Kampf gegen die Inflation wird für die Zentralbanken im Vordergrund stehen. Gegebenenfalls reicht es für eine zaghafte Reduzierung der Leitzinsen im Laufe des Jahres. Die meisten Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen aktuell für die Jahre 2024 und 2025 mit Wachstumsraten lediglich in einer Bandbreite zwischen 0 % und 1,0 %. Selbst das könnte sich als zu positiv herausstellen, da aktuelle Zahlen zum Konsum auf eine recht große Zurückhaltung in der Bevölkerung deuten. Hieraus könnten sich zunehmend negative Implikationen für den Mietmarkt ergeben, die die operative Performance der Bestandshalter zusätzlich belasten könnte. weiterlesen
    Siemens:

    Erfolgreicher Start ins Geschäftsjahr 2024

    München (8.2.24) – Auftragseingang erreichte im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2024 22,3 Milliarden Euro (Q1 2023: 22,6 Milliarden Euro); auf vergleichbarer Basis entsprach dies einem Anstieg um 2 Prozent – Umsatzerlöse auf vergleichbarer Basis um 6 Prozent auf 18,4 Milliarden Euro gewachsen (Q1 2023: 18,1 Milliarden Euro) – Ergebnis Industrielles Geschäft von 2,7 Milliarden Euro (Q1 2023: 2,7 Milliarden Euro); – Ergebnismarge Industrielles Geschäft auf 15,8 Prozent gestiegen (Q1 2023: 15,7 Prozent) – Free Cash Flow auf Konzernebene von 1,0 Milliarden Euro deutlich verbessert gegenüber Vorjahresquartal (Q1 2023: 0,1 Milliarden Euro) – Gewinn nach Steuern um 56 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro gestiegen (Q1 2023: 1,6 Milliarden Euro) – Virtuelle Hauptversammlung entscheidet über Dividendenvorschlag von 4,70 Euro pro Aktie für Geschäftsjahr 2023 (GJ 2022: 4,25 Euro)

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    Deutsche Börse:

    „2023 mit starkem Ergebnis“ – weiter auf Wachstumskurs

    Frankfurt/Main (8.2.24) – Die Nettoerlöse stiegen nach Angaben der Deutschen Börse AG um 17 Prozent auf 5.077 Mio. € und das EBITDA auf 2.944 Mio. €, ebenfalls ein Anstieg von 17 Prozent. Neben weiterem strukturellen Wachstum haben die stark gestiegenen Nettozinserträge einen wesentlichen Anteil am Geschäftserfolg. SimCorp wurde erfolgreich in der Gruppe konsolidiert und hat mit Nettoerlösen von 198 Mio. € im vierten Quartal ein besser als erwartetes Ergebnis erzielt. Insgesamt hat die Gruppe ihre mehrfach angehobene Prognose der Nettoerlöse für das Gesamtjahr deutlich übererfüllt. Für die Dividende schlägt der Vorstand einen Anstieg auf 3,80 € je Aktie vor, eine Ausschüttungsquote von 40 Prozent. Für 2024 erwartet die Gruppe neben strukturellem Wachstum einen M&A-Effekt von SimCorp und rechnet mit Nettoerlösen von mehr als 5,6 Mrd. € sowie einem EBITDA von mehr als 3,2 Mrd. €. weiterlesen
    Union Investment:

    Deutsche Arbeitnehmerinnen und

    Arbeitnehmer spüren die Folgen des demografischen Wandels

    Frankfurt/Main (7.2.24) – Nur jeder Dritte sieht den eigenen Arbeitgeber gut für die Herausforderungen des demografischen Wandels gerüstetAltersbedingte Diskriminierung ist ein Thema in UnternehmenAllen Vorurteilen zum Trotz: Gen Z und Gen Y zeigen sich leistungsbereit und karriereorientiertGehalt und ausgewogene Work-Life-Balance generationenübergreifend entscheidend bei der Arbeitgeberwahl, Home-Office nachgelagertNachhaltigkeit und Diversität sind für Gen Z und Gen Y bei der Jobwahl wichtige ArgumenteFrankfurt am Main, 7. Februar 2024 – Der demografische Wandel ist längst kein theoretisches Szenario mehr, sondern im Alltag vieler Unternehmen angekommen. Vier von zehn Beschäftigten hierzulande nehmen bereits die Auswirkungen einer alternden Gesellschaft am Arbeitsplatz wahr (39 Prozent). Genauso viele rechnen damit, dass sich die Folgen in den kommenden fünf Jahren verschärfen werden. Wie gut die Unternehmen darauf vorbereitet sind, wird sehr unterschiedlich wahrgenommen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Finanzbranche sehen ihren Arbeitgeber weniger gut gerüstet. Über alle Branchen hinweg berichtet immerhin jeder Vierte (24 Prozent) insbesondere aus der jüngeren und der älteren Generation über altersbedingte Diskriminierung am Arbeitsplatz. Gen Z und Gen Y zeigen sich durchaus leistungsbereit, leiden aber häufiger als Ältere unter einem Konflikt zwischen Beruf und Familie. Das sind die Ergebnisse einer Studie von Union Investment, für die 2.000 Berufstätige, Studierende und Auszubildende in Deutschland im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt wurden.

    Deutsche Unternehmen haben den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zufolge noch Hausaufgaben zu erledigen. 38 Prozent sehen den eigenen Arbeitgeber nicht gut auf die Herausforderungen des demografischen Wandels vorbereitet. Das gilt insbesondere für die Beschäftigten der Finanzbranche (51 Prozent) und die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen (44 Prozent). Angestellte im Dienstleistungssektor und Befragte im Alter zwischen 45 und 54 Jahren schätzen die Situation hingegen weniger kritisch ein. Hier bescheinigen nur 30 bzw. 33 Prozent dem eigenen Arbeitgeber Handlungsbedarf.

    Grafiken: Union Investment

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    Siemens Energy:

    Guter Start ins Jahr, Trendwende im Windgeschäft steht weiter im Fokus

    München (7.2.24) – Die Geschäftsentwicklung von Siemens Energy im ersten Quartal des Geschäftsjahres wurde unterstützt durch die weiterhin günstigen Trends am Energiemarkt. Mit einer starken Auftragsentwicklung konnten insbesondere Grid Technologies und Transformation of Industry von den günstigen Bedingungen profitieren. Dadurch wurde der bislang höchste Auftragseingang in einem Quartal erzielt. Für das gesamte Geschäftsjahr bestätigt Siemens Energy den bisher kommunizierten Ausblick.
    Christian Bruch, CEO der Siemens Energy AG: „Das gute erste Quartal ist erfreulich und zum Teil auch durch Projektverschiebungen bedingt, die im Anlagenbau normal sind, insbesondere bei der Marktdynamik, die wir derzeit erleben. Deshalb konzentrieren wir uns weiterhin darauf, die Qualitätsprobleme in unserem Onshore-Windge schäft zu lösen und das Wachstumspotenzial für den Rest des Unternehmens auszuschöpfen“, weiterlesen
    LBBW AM:

    „Die wahren Klimaschutz-Profiteure sind nicht die Wind- und Solarbranche – sondern der Bausektor und Green IT“

    Stuttgart (6.2.24) – Viele Anleger, die vom Kampf gegen den Klimawandel profitieren wollen, fokussieren sich auf die Wind- und Solarbranche. Doch den Fokus zu erweitern, kann sich lohnen. Zu den wahren Profiteuren in puncto Klimaschutz gehören zwei andere Branchen: die Sektoren Energetisches Bauen beziehungsweise Sanieren und Green IT. Zu dieser Einschätzung kommt Stephan Wittwer, Leiter Investment-Spezialisten bei der LBBW Asset Management. weiterlesen
    VDIK:

    Sondereffekte führen im Januar zu Plus

    bei Pkw-Zulassungen – 2024 wird schwieriges Autojahr

    Bad Homburg (5.2.24) – Der deutsche Pkw-Markt ist mit einem durch Sondereffekte geprägten Plus ins Jahr gestartet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wuchsen die Neuzulassungen um 19,1 Prozent auf 213.553 Einheiten. Der Zuwachs ist vor allem durch den extrem schwachen Januar 2023 zu erklären, als insbesondere die Verkäufe von Elektrozulassungen bedingt durch vorgezogene Verkäufe regelrecht eingebrochen waren. weiterlesen