Triodos IM: 2021 zeichnet sich globale Erholung ab

Frankfurt/Main (1.12.20) – Triodos Investment Management (IM) hat gestern seinen globalen Anlageausblick für das kommende Jahr veröffentlicht. Mitten in einer global unsicheren Situation drängen die Investitionsstrategen von Triodos IM darauf, andere Entscheidungen zu treffen, um nachhaltiger aus der Krise zu gelangen. Sie sehen eine große Diskrepanz zwischen der gegenwärtigen Erholung auf den Finanzmärkten und den beispiellosen ökologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen die Welt derzeit konfrontiert ist. weiterlesen

Finanztest: Anlagetipps für Einsteiger und Profis

Berlin (30.11.20) – In Zeiten magerer Zinsen für Festgeld legen viele Sparer ihr Geld in ETF an, das sind börsengehandelte Indexfonds. Das neue Finanztest Spezial Anlegen mit ETF gibt Anlagetipps für Einsteiger und Profis, zeigt, wie man ETF günstig kaufen und verwahren kann, gibt Empfehlungen für nachhaltige ETF und zeigt die Testergebnisse von knapp 1000 Indexfonds. weiterlesen

Borkwalde, Brandenburg,?Neben einer geoeffneten Schere stehen arme und reiche Figuren.

WSI: CORONA-KRISE VERSCHÄRFT UNGLEICHHEIT ZWISCHEN HOHEN UND NIEDRIGEN EINKOMMEN, AUCH MITTE DROHT ZURÜCKZUFALLEN

Düsseldorf (30.11.20) – Der Abstand zwischen hohen und niedrigen Einkommen in Deutschland wird durch die Corona-Pandemie weiter wachsen. Denn Erwerbspersonen mit schon vorher niedrigen Einkommen sind im bisherigen Verlauf der Corona-Krise fast doppelt so häufig von Einbußen betroffen wie Menschen mit hohen Einkommen – und sie haben zudem relativ am stärksten an Einkommen verloren. Damit verschärft sich ein Trend, der auch die wirtschaftlich starken 2010er-Jahre gekennzeichnet hat: Die 20 Prozent der Haushalte mit den geringsten Einkünften blieben von einer insgesamt recht positiven Einkommensentwicklung weitgehend abgekoppelt. So lagen im finanziell „untersten“ Zehntel der deutschen Haushalte die mittleren Nettoeinkommen real im Jahr 2017, dem aktuellsten, für das derzeit Daten vorliegen, noch um knapp drei Prozentpunkte unter dem Niveau von 2010. Im 2. Dezil gab es nur einen geringfügigen Zuwachs um inflationsbereinigt knapp drei Prozentpunkte. Dagegen legten die mittleren realen Nettoeinkommen der Haushalte im „obersten“ Zehntel der Einkommensverteilung im gleichen Zeitraum um knapp acht Prozentpunkte zu. Auch die mittlere Einkommensgruppe (5. Dezil) konnte während des langen wirtschaftlichen Aufschwungs spürbare Zuwächse verzeichnen – um insgesamt gut sieben Prozentpunkte zwischen 2010 und 2017. Diese, unter anderem durch steigende Tariflöhne ermöglichte, vergleichsweise solide Entwicklung bei den mittleren Einkommen führte dazu, dass die mit dem Gini-Koeffizienten gemessene gesamtgesellschaftliche Einkommensungleichheit in der zweiten Hälfte der 2010er Jahre leicht zurückgegangen ist – obwohl sich die oberen und unteren Ränder auseinanderentwickelten.

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BVI: Fondswirtschaft verwaltet 1.600 Milliarden Euro für die Altersvorsorge

Frankfurt/Main (30.11.20) – Die Fondswirtschaft ist der größte Verwalter von Altersvorsorgekapital in Deutschland. „Die Menschen haben zwar oft über Versicherungen, Versorgungswerke oder Arbeitgeber einen anderen Zugang, aber verwaltet wird letztlich ein großer Teil des Sozialkapitals in Fonds“, sagt Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des deutschen Fondsverbands BVI. Laut einer Umfrage verwalteten die Mitglieder zur Jahresmitte rund 1.600 Milliarden Euro für Altersvorsorgezwecke. Das ist knapp die Hälfte des Gesamtvermögens der Fondsbranche. Zum Vergleich: Vor drei Jahren lag der Anteil bei 40 Prozent. In diesem Zeitraum ist das Vermögen für Altersvorsorgezwecke um 430 Milliarden Euro gestiegen.

Grafik: BVI

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EZB: Leitfaden für Banken zu Klima- und
Umweltrisiken – Neuer EZB-Bericht deckt erheblichen Rückstand der Banken bei der
Offenlegung von Klima- und Umweltrisiken auf

Frankfurt/Main (27.11.20) – Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute die geänderte und endgültige Fassung ihres Leitfadens zu Klima- und Umweltrisiken veröffentlicht. Der Veröffentlichung ging eine öffentliche Konsultation voraus. Aus dem Leitfaden geht hervor, wie Banken nach Auffassung der EZB Klima- und Umweltrisiken nach den geltenden aufsichtlichen Regelungen umsichtig steuern und auf transparente Weise offenlegen sollten. Für die nahe Zukunft plant die EZB die beiden folgenden Schritte: Anfang 2021 wird sie die Banken dazu auffordern, gemessen an den im Leitfaden formulierten
aufsichtlichen Erwartungen eine Selbsteinschätzung durchzuführen und auf Basis des
Ergebnisses Maßnahmenpläne auszuarbeiten. weiterlesen

Commerzbank-Research: Ausnahmezustand wird Normalität – Wachstumsprognose 2021 – 4,5% für Deutschland, 5,0% für den Euroraum, 4,0% für USA

Frankfurt/Main (27.11.20) – Euroraum im Lockdown: Nicht nur das laufende Quartal, sondern auch das erste Quartal 2021 wird von Lockdowns geprägt sein. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt dürfte im Winterhalbjahr fallen. „Für Deutschland rechnen wir mit einer technischen Rezession, auch wenn sich die Industrie gut hält“, sagt Commerzbank-Chefvolkswirt Dr. Jörg Krämer. Im Frühjahr dürfte allerdings eine kräftige Erholung einsetzen. Erstens dürfte das Infektionsgeschehen wegen der wärmeren Temperaturen abklingen. Zweitens sollten breitangelegte Impfungen ab Herbst zu einer ausreichenden Immunisierung der Bevölkerung führen. Drittens werden die Konsumenten einen Teil der hohen Ersparnisse, die sie insbesondere im Frühjahr gebildet hatten, ausgeben. „Nach unseren Schätzungen summieren sich diese Corona-Ersparnisse in Deutschland auf beträchtliche 4% der verfügbaren Einkommen“, kommentiert Dr. Jörg Krämer. Spätestens Ende des kommenden Jahres wird die deutsche Wirtschaft wie auch die meisten Länder des Euroraums wieder ihr Vorkrisenniveau erreichen. Für den Jahresdurchschnitt 2021 erwarten die Commerzbank- Volkswirte für Deutschland ein Wachstum von 4,5% und für den Euroraum von 5,0%; sie sind damit optimistischer als der Durchschnitt der Volkswirte.

Chefvolkswirt Jörg Krämer: „Nach einem harten Lockdown-Winter setzt eine kräftige wirtschaftliche Erholung ein“ – Foto: PK/Archiv

 

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KfW Research: 2020 fast 40 Mrd. EUR Neuinvestitionen weniger im Mittelstand

Frankfurt/Main (27.11.20) – Die Corona-Krise betrifft die deutsche Wirtschaft in erheblichem Umfang – und lässt im laufenden Jahr massiv die Investitionspläne der Unternehmen platzen. Im Jahr 2020 werden die Unternehmensinvestitionen voraussichtlich auf rund 12% des Bruttoinlandsprodukts fallen, ein ähnlich niedriges Niveau wie in der Finanzkrise. Allein im Mittelstand dürften fast 40 Mrd. EUR an Neuinvestitionen verloren gehen, wie eine Schätzung von KfW Research zeigt. Damit findet der mittlerweile sechs Jahre andauernde Investitionsaufschwung im Mittelstand im laufenden Jahr ein jähes Ende. Ob es einen raschen Nachholeffekt geben wird, ist aufgrund der Krisenerfahrung in den Führungsetagen vieler Unternehmen fraglich. weiterlesen

DIW Konjunkturbarometer: Wirtschaftsleistung bricht ein – aber nicht so massiv wie im Frühjahr

Berlin (26.11.20) – Die zweite Welle der Corona-Pandemie schlägt sich immer deutlicher im Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) nieder: Im November gibt der Index weiter nach und liegt mit 101 Punkten noch einmal um vier Punkte niedriger als vor einem Monat. Und das, obwohl die aktuellen Zahlen und Indikatoren die Auswirkungen der zweiten Infektionswelle und der Lockdown-Maßnahmen bisher kaum darstellen können – die tatsächlichen Einbußen dürften also noch höher ausfallen, als es der Barometerstand derzeit nahelegt. Im Schlussquartal dieses Jahres dürfte die deutsche Wirtschaft um mindestens ein Prozent schrumpfen.

Quelle: DIW

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DWS: Kräftige Erholung nach massivem Einbruch erwartet – BIP in der Eurozone Ende 2022 wieder auf Vorkrisenniveau

Frankfurt/Main (26.11.20) – Auch wenn die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus nach wie vor erschreckend hoch ist, blickt die DWS mit viel Optimismus auf das Jahr 2021. Das gilt sowohl für die Entwicklung der Realwirtschaft, als auch  für die Chancen an den Kapitalmärkten. Die Voraussetzungen für diesen positiven Ausblick fasste Stefan Kreuzkamp, Chefanlagestratege der DWS, bei dem Jahresausblick des Vermögensverwalters am Mittwoch so zusammen: „Entscheidend wird sein, dass sich die Erwartungen erfüllen, die an die Wirksamkeit der Covid-19-Impfung und deren schnelle Einführung gerichtet sind.“ Für die Impfung bedeute dies, dass sie weitgehend flächendeckend bis spätestens Ende des dritten Quartals 2021 erfolgreich durchgeführt sein müsse. „Die Märkte haben dieses optimistische Szenario eingepreist, eine große Fehlertoleranz gibt es dabei nicht“, so Kreuzkamp. weiterlesen

RKW: Die Stärken des deutschen Mittelstands – mit Stabilität, Weitsicht, Vorbereitung und Innovation durch die Krise

Eschborn (25.11.20) – Die Corona-Pandemie fegt weiterhin über Deutschland hinweg und beeinträchtigt große Bereiche des Wirtschaftslebens. Aber nicht nur große Konzerne leiden unter den Auswirkungen, auch kleine und mittelgroße Unternehmen haben es mitunter schwer. Allzu leicht gerät unter diesen Bedingungen in Vergessenheit, was den deutschen Mittelstand stark und erfolgreich machte und macht. Die neue Publikation des RKW Kompetenzzentrums „Deutschlands Mittelstand 2020 – so arbeiten kleine und mittlere Unternehmen an ihrem Erfolg von morgen“ möchte diese Stärken wieder in den Fokus rücken. Am Beispiel der Ausgezeichneten des Wettbewerbes „Großer Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung wurden 38 Faktoren für den Mittelstand identifiziert, die sich zu fünf Erfolgsprinzipien verdichten lassen. Diese sind:

  • Gesamtentwicklung des Unternehmens
  • Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
  • Innovation und Modernisierung
  • Engagement in der Region
  • Marketing, Service und Nähe zur Kundschaft

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Deutsche Börse: Dax 2.0 geht mit 40 Aktien im September 2021 an den Start

Zug (24.11.20) – Die wesentlichen Ergebnisse zur Änderung des Indexregelwerkes sind:

  • Ab September 2021 wird der Leitindex DAX um zehn Werte auf insgesamt 40 Werte erweitert. Damit wird er die größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland noch umfassender abbilden. Im Gegenzug verkleinert sich der MDAX-Index auf 50 statt bisher 60 Werte.
  • Ab Dezember 2020 müssen alle künftigen DAX-Kandidaten vor Aufnahme ein positives EBITDA in den zwei letzten Finanzberichten aufweisen.
  • Ab März 2021 wird es Bestandteil der Indexmethodologie, dass zukünftig alle Unternehmen in den DAX-Auswahlindizes testierte Geschäftsberichte und vierteljährlich Quartalsmitteilungen veröffentlichen müssen. Nach einer 30-tägigen Warnfrist führt ein Verstoß gegen diese Anforderungen unmittelbar zum Indexausschluss.
  • Infolge dessen entfällt für alle Unternehmen in den DAX-Auswahlindizes die Pflicht zur Notierung im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Die Notierung im Regulierten Markt ist künftig ausreichend. Diese neue Regel wird eingeführt, um dem Indexanbieter zu ermöglichen, im Falle einer Regelverletzung unabhängig und schneller reagieren zu können.
  • Zusätzlich müssen ab März 2021 alle Neuzugänge zur DAX-Familie den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex hinsichtlich eines Prüfungsausschusses im Aufsichtsrat entsprechen. Für bestehende Mitglieder gilt eine Übergangsfrist, um Kontinuität in der DAX-Familie zu bewahren; sie müssen die Vorgabe ab September 2022 erfüllen.
  • Ab 2021 gibt es bei den DAX-Indizes zweimal im Jahr eine planmäßige Hauptüberprüfung (März und September). Zurzeit gibt es eine derartige Überprüfung nur im September.
  • Um die Regeln zu vereinfachen, ohne jedoch auf Investierbarkeit zu verzichten, werden ab der Überprüfung im September 2021 Indexmitglieder nur noch nach Marktkapitalisierung bestimmt. Der Börsenumsatz wird bei der Rangliste nicht mehr berücksichtigt; stattdessen müssen Indexmitglieder eine Mindestliquidität aufweisen.

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KfW-Konjunkturkompass:  Hoffnung auf kräftige wirtschaftliche Erholung nach schwierigem Winter

Frankfurt/Main (24.11.20) – Deutschland und die Eurozone konnten über den Sommer einen großen Teil des heftigen Konjunkturabsturzes aus dem vergangenen Frühjahr aufholen. In beiden Wirtschaftsräumen liegt das Bruttoinlandsprodukt wieder bei 96% des Niveaus vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie. Infolge der seit Herbstbeginn stark gestiegenen Neuinfizierten-Zahlen und der dadurch notwendigen Einschränkungen reißt die Erholung jedoch vorübergehend ab, für das Winterhalbjahr 2020/2021 ist mit einer insgesamt rückläufigen Wirtschaftsentwicklung zu rechnen. Für das Gesamtjahr 2020 erwartet KfW Research einen Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts um 5,3%, gefolgt von einem Wachstum von 4,0% im nächsten Jahr. In der Eurozone insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr um 7,4% schrumpfen. Für 2021 kann mit einem aufholenden Wachstum von 5,1% gerechnet werden.

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Bayerische Beamten-Lebensversicherung: Pangaea Life gewinnt Sustainable Award

München (23.11.20) – Als einer von nur zwei Versicherern erhält die Bayerische mit ihrer nachhaltigen Marke Pangaea Life den begehrten Sustainable Award in Finance des führenden Analysehauses Morgen & Morgen. Mit dem Award prämiert eine unabhängige Jury dieses Jahr erstmals die nachhaltigsten Produkte der gesamten Finanzbranche. Konkret sichert sich die nachhaltige Zukunftsvorsorge Pangaea Life Investment-Rente den Preis in der Umwelt-Kategorie Environment.  weiterlesen

BWA: Windstrompotenziale noch höher als gedacht

Berlin (23.11.20) – Windenergieanlagen sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer leistungsfähiger geworden. Eine neue Studie der Deutschen WindGuard berechnet erstmals die Auswirkung auf die tatsächlichen Erzeugungsmengen. Fazit der Analyse: Der technische Fortschritt ermöglicht eine Verdoppelung der Windstromerzeugung bis 2030. weiterlesen

WSI-Verteilungsbericht: Corona-Krise verschärft Ungleichheit zwischen hohen und niedrigen Einkommen, auch Mitte droht zurückzufallen

Düsseldorf (19.11.20) – Der Abstand zwischen hohen und niedrigen Einkommen in Deutschland wird durch die Corona-Pandemie weiter wachsen. Denn Erwerbspersonen mit schon vorher niedrigen Einkommen sind im bisherigen Verlauf der Corona-Krise fast doppelt so häufig von Einbußen betroffen wie Menschen mit hohen Einkommen – und sie haben zudem relativ am stärksten an Einkommen verloren. Damit verschärft sich ein Trend, der auch die wirtschaftlich starken 2010er-Jahre gekennzeichnet hat: Die 20 Prozent der Haushalte mit den geringsten Einkünften blieben von einer insgesamt recht positiven Einkommensentwicklung weitgehend abgekoppelt. So lagen im finanziell „untersten“ Zehntel der deutschen Haushalte die mittleren Nettoeinkommen real im Jahr 2017, dem aktuellsten, für das derzeit Daten vorliegen, noch um knapp drei Prozentpunkte unter dem Niveau von 2010. Im 2. Dezil gab es nur einen geringfügigen Zuwachs um inflationsbereinigt knapp drei Prozentpunkte. Dagegen legten die mittleren realen Nettoeinkommen der Haushalte im „obersten“ Zehntel der Einkommensverteilung im gleichen Zeitraum um knapp acht Prozentpunkte zu. Auch die mittlere Einkommensgruppe (5. Dezil) konnte während des langen wirtschaftlichen Aufschwungs spürbare Zuwächse verzeichnen – um insgesamt gut sieben Prozentpunkte zwischen 2010 und 2017. Diese, unter anderem durch steigende Tariflöhne ermöglichte, vergleichsweise solide Entwicklung bei den mittleren Einkommen führte dazu, dass die mit dem Gini-Koeffizienten gemessene gesamtgesellschaftliche Einkommensungleichheit in der zweiten Hälfte der 2010er Jahre leicht zurückgegangen ist – obwohl sich die oberen und unteren Ränder auseinanderentwickelten. weiterlesen

Allianz: Deutsche haben nur geringe Finanzkompetenz

München (19.11.20) – Für den “Allianz Financial and Risk Literacy Survey” wurde jeweils eine repräsentative Stichprobe von 1000 Teilnehmern in sieben Ländern untersucht: Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien und die USA. Dabei wurde nach den Erfahrungen in der Corona-Pandemie hinsichtlich Einkommen, Konsum, Sparen, Finanz- und Risikokompetenz gefragt.

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E.ON: 90 Millionen Quadratmeter Fläche für Photovoltaik nutzbar

Essen (18.11.20) – EEG-Novelle darf Anlagen auf Dächern nicht benachteiligen
Potential in mittelständischen Unternehmen für Energiewende nutzen
Berechnungen von E.ON ergeben eine Fläche von 90 Millionen Quadratmetern auf Dachflächen von Supermärkten, Logistikhallen, Möbelhäusern oder Baumärkten, auf denen in Deutschland Photovoltaik (PV)-Anlagen gebaut werden könnten. Auf dieser Fläche von umgerechnet 10.000 Fußballfeldern könnten Anlagen mit einer installierten Kapazität von 6.750 Megawatt (MW) entstehen, was einer Leistung von acht Kohlekraftwerken entspricht. weiterlesen

J.P. Morgan AM: Anleger müssen ihre Portfolios für die Herausforderungen im neuen Zyklus neu gestalten

Frankfurt/Main (18.11.20) – Laut den Experten von J.P. Morgan Asset Management wird der im Zuge der Pandemie begonnene neue Konjunkturzyklus durch die umfangreichen geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen besonders geprägt sein. In einer umfangreichen Analyse gehen sie der Frage nach, welche Auswirkungen die Maßnahmen der Regierungen und Zentralbanken zur Bewältigung der COVID-19-Krise auf Volkswirtschaften und Kapitalmärkte haben werden. Während sich die langfristigen Wachstums- und Inflationsprognosen kaum ändern, sinken die Renditeerwartungen für die Anleihen- und Aktienmärkte deutlich, weshalb Anleger gefordert sind, neue Ertragsquellen zu erschließen. „Um das neue Jahrzehnt erfolgreich zu meistern, wird es für Investoren notwendig, ihr Portfolio neu auszurichten. Wenn traditionelle ‚sichere Anlagehäfen‘ keine Erträge mehr generieren, gilt es umzudenken und eine breitere Diversifizierung, beispielsweise in alternative Anlagekassen, in Betracht zu ziehen. Investoren müssen die Chancen auf Portfolioebene erweitern und versuchen, verschiedene Risikoprämien zu monetarisieren“, erläutert Jens Schmitt, Leiter Institutional Sales in Deutschland und Österreich bei J.P. Morgan Asset Management. weiterlesen

Schroders Institutional Investor Study 2020: Institutionelle Anleger fordern mehr aktive Einflussnahme von Asset Managern

Hamburg (18.11.20) – Aktive Einflussnahme und Lenkung sind für institutionelle Anleger als Werkezeuge, mit denen nachhaltige Veränderungen in Unternehmen erzielt werden können, binnen eines Jahres wesentlich wichtiger geworden. Das ist eines der Hauptergebnisse der Schroders Institutional Investor Study 2020[1]. Laut der Studie, an der 650 institutionelle Anleger mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 25,9 Billionen US-Dollar teilgenommen haben, sehen 59 Prozent der befragten Institutionen in aktiver Einflussnahme und Lenkung einen wichtigen Ansatz, um Nachhaltigkeit zu integrieren.

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DekaBank: Anleger bleiben besonnen – Privatkunden investieren vor allem in Aktienfonds 

Frankfurt/Main (18.11.20) – Die Deka-Gruppe erzielte unter schwierigen Rahmenbedingungen in den ersten neun Monaten 2020 ein solides Wirtschaftliches Ergebnis in Höhe von 222 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 385 Mio. Euro), trotz einer marktbedingt notwendigen Risikovorsorge im Kreditgeschäft von -83 Mio. Euro und versicherungsmathematischen Verlusten bei Pensionsrückstellungen von -77 Mio. Euro.

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„6 Faktoren, die 2021 zum Aktienjahr machen“Von Dr. Otmar Lang, Chefvolkswirt der TARGOBANK

Düseldorf (18.11.20) – So bitter das Börsenjahr 2020 begann, so versöhnlich scheint es enden zu wollen. Mindestens 6 Faktoren sprechen dafür, auch im kommenden Jahr auf steigende Aktienkurse zu setzen:

1) Der Ausgang der Wahl in den USA bietet optimale Bedingungen: Mit dem Demokraten Joe Biden könnten die US-Wirtschaftspolitik kalkulierbarer und die Differenzen mit Europa kleiner werden. Zugleich dürfte ein weiterhin republikanisch beherrschter Senat übermäßige Steuererhöhungen und Regulierungen, wie von Teilen der Demokraten angestrebt, verhindern. Statistiken belegen, dass die US-Aktienbörsen immer dann am besten liefen, wenn ein Demokrat US-Präsident war, er aber über keine eigene Mehrheit im Kongress verfügte. So könnte es auch dieses Mal sein, wenngleich die entscheidenden Stichwahlen um die letzten zwei Senatssitze erst im Januar 2021 anstehen. weiterlesen

Ernst & Young: Zweite Pandemie-Welle würgt Aufschwung auf dem Neuwagenmarkt ab

Frankfurt/Main (18.11.20) – Nach einem kleinen Plus im September hat der EU-Neuwagenmarkt im Oktober wieder den Rückwärtsgang eingelegt: Die Pkw-Neuzulassungen sanken um acht Prozent, im bisherigen Jahresverlauf gingen sie damit um 27 Prozent zurück. Der Negativtrend war fast flächendeckend – alle großen Märkte schrumpften. Besonders kräftig war der Rückgang z.B. in Polen, Spanien und Portugal, wo jeweils prozentual zweistellige Einbußen gemeldet wurden – ebenso wie in einigen kleineren osteuropäischen Märkten. Von den größeren Absatzmärkten konnte nur Italien ein Ergebnis fast auf Vorjahresniveau vermelden – dort sorgt eine Abwrackprämie für eine relativ hohe Nachfrage. weiterlesen

Helaba: Märkte und Trends 2021 – Mit der Nanny durch die Krise -Deutsche Wirtschaft wächst 2021 um 5 Prozent

Frankfurt/Main (17.11.20) – In diesen ungewöhnlichen und unsicheren Zeiten geht der Konjunktur- und Kapitalmarktausblick der Helaba der Frage nach: Wer führt uns in die Zukunft? In diesem Sinne präsentiert Märkte und Trends 2021 eine Auswahl von Charakteren, die wegweisend sein könnten. Das Hauptszenario trägt den Titel „Mit der Nanny durch die Krise“. Einflussreich könnten aber auch der „Poltergeist“ (negatives Alternativszenario) und der „Avatar“ (positives Alternativszenario) sein.  weiterlesen

DZ BANK – Ausblick 2021:

Weltwirtschaft wächst um 5 Prozent – Notenbanken treiben ultra-expansive Geldpolitik voran

Frankfurt/Main (17.11.20) – Die Welt befreit sich 2021 allmählich aus den Fesseln der Corona-Pandemie. Für das kommende Jahr erwartet das DZ BANK Research eine kräftige Erholung der Weltwirtschaft und prognostiziert ein Wachstum von 5 Prozent. Der angekündigte Impfstoff und die Wahl des neuen US-Präsidenten Joe Biden beflügeln die Märkte. Die Analysten der DZ BANK gehen davon aus, dass der DAX bis Ende 2021 auf 14.000 Punkte steigt – die Rekordjagd kann im Post-Corona-Boom somit neu beginnen. Auch die weiterhin ultra-expansive Geldpolitik der Notenbanken treibt die Indizes in die Höhe. Das Verhältnis zwischen den USA und China, mit einem Wachstum von 8,8 Prozent auch 2021 Taktgeber für die Weltkonjunktur, dürfte sich trotz eines demokratischen Präsidenten weiter verschärfen. Für Deutschland prognostiziert das DZ BANK Research ein Wirtschaftswachstum von 3 Prozent.

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IMK-Konjunkturindikator: Teil-Lockdown erhöht Rezessionsgefahr leicht

Düsseldorf (16.11.20) – Das Risiko, dass die deutsche Wirtschaft in den kommenden Monaten erneut in eine Rezession gerät, ist durch die stärkere Ausbreitung der Corona-Pandemie und den Teil-Lockdown leicht gestiegen, es bleibt aber insgesamt relativ niedrig. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. In der Drei-Monats-Prognose für November bis Ende Januar zeigt der Indikator, der die aktuellsten verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage bündelt, eine mittlere Rezessionswahrscheinlichkeit von 17,7 Prozent an – nach 12,6 Prozent im Oktober. Dabei ist zu beachten, dass der Indikator auf der gängigen technischen Definition aufbaut, die eine Rezession als eine zweimalige aufeinander folgende Schrumpfung der Wirtschaftsleistung im Quartalsvergleich definiert. Da nach dem tiefen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts im Frühjahr die Wirtschaft im Ende September abgelaufenen 3. Quartal wieder deutlich gewachsen ist, wurde technisch die Rezession beendet, auch wenn sich die Ertragslage und die Kapazitätsauslastung vieler Unternehmen noch auf Krisenniveau befinden. Zudem hat sich in den vergangenen Wochen nicht nur die Rezessionswahrscheinlichkeit moderat erhöht, auch die statistische Streuung im Indikator – sie spiegelt die Verunsicherung der Wirtschaftsakteure wider – ist mit aktuell 14,1 Prozent vergleichsweise hoch. Der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator schaltet daher von „grün“ (Rezessionswahrscheinlichkeit plus Streuung unter 30 Prozent) auf „gelb-grün“. weiterlesen