Archiv der Kategorie: Allgemein

VDIK: Pkw-Markt im November

mit 31 Prozent im Plus

Bad Homburg (5.12.22) – Der deutsche Pkw-Markt legte im November kräftig zu. Laut Kraftfahrt-Bundesamt wurden 260.600 Pkw neu zugelassen. Das waren 31 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In den ersten elf Monaten lag das Neuzulassungsvolumen um 2 Prozent (2,34 Millionen Einheiten) unter dem Vorjahresniveau. Die internationalen Hersteller erreichten in den ersten elf Monaten 2022 einen Marktanteil von gut 39 Prozent. weiterlesen

VDIK: Pkw-Markt bleibt 2022 schwach

Bad Homburg (2.12.22) – Der deutsche Pkw-Markt bleibt 2022 auf dem Tiefpunkt. Für das Gesamtjahr rechnet der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) mit einem Minus von 1 Prozent gegenüber 2021 und nur noch 2,6 Millionen Pkw-Neuzulassungen. Das bedeutet, dass rund 1 Million Pkw weniger zugelassen werden als 2019, dem letzten Vorkrisenjahr. VDIK-Präsident Reinhard Zirpel sagte dazu heute in Frankfurt am Main: „2022 hat uns keine positiven Überraschungen gebracht. Es gab für den Automarkt leider nur wenige Lichtblicke. Auch bei den alternativen Antrieben gelang es nicht, die hohen Erwartungen zu erfüllen.“

weiterlesen

Commerzbank-Research: China vor einer

Lockerung der Corona-Maßnahmen

 

Frankfurt/Main (1.12.22) – China tritt jetzt in eine neue Phase der Infektionsbekämpfung ein. Die strengen Covid-Maßnahmen dürften schrittweise gelockert werden. Die Voraussetzung hierfür ist allerdings eine deutliche Erhöhung der Impfquote bei älteren Menschen. Dies wird jedoch einige Zeit brauchen, die Wiedereröffnung aller Wirtschaftsbereich wird wohl nur langsam verlaufen.

weiterlesen

DIW:  Konjunktur-Aussichten trotz leichter Erholung weiterhin trüb

Berlin (30.11.22) – Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat sich im November etwas erholt: Mit 82,5 Punkten – im Vergleich zum Tiefstand im Oktober gut acht mehr – liegt es aber immer noch deutlich unterhalb der neutralen 100-Punkte-Marke. Die Wahrscheinlichkeit, dass im Winter eine Gasmangellage eintreten wird, hat sich in den vergangenen Wochen verringert. Zudem helfen die bisherigen und geplanten Entlastungspakete der Bundesregierung, die wirtschaftlichen Folgen der Krise abzufedern.

weiterlesen

Ernst & Young EY: Hohe Preise bescheren Autoherstellern weiter Rekordgewinne

Stuttgart (28.11.22) – Die Versorgung mit Halbleitern und anderen Vorprodukten verbessert sich – die Folge: Die Autoindustrie verkauft wieder mehr Neuwagen. Alle großen Autokonzerne konnten im dritten Quartal ihren Umsatz steigern. Im Durchschnitt um 28 Prozent, die deutschen Konzerne insgesamt um 26 Prozent. Der operative Gewinn der größten Hersteller der Welt stieg ebenfalls um 28 Prozent, in dieser Disziplin ließen die deutschen Hersteller allerdings mit einem Gewinnplus von 58 Prozent ihre Wettbewerber aus den USA (plus 38 Prozent) und Japan (plus 2 Prozent) deutlich hinter sich. weiterlesen

KfW: Rezession in Deutschland nur aufgeschoben

Frankfurt/Main (25.11.22) – Nach dem von überraschend starken Nachholeffekten beim privaten Konsum getriebenen Zuwachs im Sommer wird Deutschland im Schlussquartal 2022 in die Rezession rutschen. KfW Research rechnet für das Winterhalbjahr 2022/2023 mit spürbar negativen Quartalswachstumsraten von mindestens einem halben Prozent und erst ab dem Sommer 2023 wieder mit der Rückkehr auf einen moderaten Wachstumspfad. Insgesamt wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt 2022 um 1,7 % wachsen, 2023 aber um 1,0 % schrumpfen (Vorprognose: +1,4 % und -0,3 %).

„Der kurzlebige Wachstumssprint im Sommer hat die Rezession in Deutschland aufgeschoben – aber sie kommt“, sagt Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW. „Die Schrumpfung im kommenden Jahr wird mit -1,0 % allerdings recht moderat sein, insbesondere gemessen an den Einbrüchen der Wirtschaftsleistung in vorangegangenen Krisenjahren. Während der Finanzkrise 2009 war das Bruttoinlandsprodukt um 5,7 %, während des ersten Corona-Jahrs 2020 um 3,7 % geschrumpft.“

weiterlesen

Frankfurter Bankgesellschaft:

Läuft – Wo Superreiche Kunden sind

Frankfurt/Main/Zürich (24.11.22) – Wer bei ihr Kunde ist, kennt keine Geldsorgen, redet vermutlich nicht über Geld, weil er/sie/es darin schwimmt. Hohe Inflation, Kaufkraftschwund, Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und die womöglich daraus erwachsenden Existenzängste: dies alles dürfte den Kunden der in Zürich angesiedelten Privatbank der deutschen Sparkassen-Gruppe fremd sein. Warum sie unter Frankfurter Bankgesellschaft und nicht unter Züricher Bankgesellschaft firmiert, hat historische Gründe. Beim Blick zurück auf das allmählich zu Ende gehende Jahr 2022 gerät die Frankfurter Bankgesellschaft ins Schwärmen und glüht förmlich vor Eigenlob. Ab jetzt zitieren wir die am Donnerstag vorgelegte Pressemitteilung. Da heißt es : „Auch in einem sehr anspruchsvollen Marktumfeld konnte sie per 30.9.2022 mit ihren integrierten Dienstleistungen vermögende Kundinnen und Kunden und Unternehmerfamilien aus der Sparkassen-Finanzgruppe überzeugen. Die Netto-Neugeldzuflüsse liegen bereits per 30.9.2022 bei rund EUR 1,5 Milliarden und damit deutlich über der Branchenentwicklung. Diese erfolgreiche Entwicklung führt Holger Mai, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Frankfurter Bankgesellschaft Gruppe, auf zwei zentrale Faktoren zurück – das einzigartige Geschäftsmodell als die Privatbank der Sparkassen-Finanzgruppe mit Sitz in Zürich und Frankfurt und die besondere Betreuungsqualität gemäß der Unternehmensphilosophie „Eine Spur persönlicher“. Rund 80 Prozent aller deutschen Sparkassen schätzen die Kooperation mit der Frankfurter Bankgesellschaft Gruppe, die damit der unangefochtene Kompetenzführer für Wealth Management in der Sparkassen-Finanzgruppe ist; auch 2022 kamen weitere Kooperationssparkassen hinzu.

weiterlesen

DIW: Immobilienpreise steigen weiter – Risiko für Preiskorrekturen  wächst

Berlin (23.11.22) – Die Immobilienpreise sind in Deutschland weiter gestiegen: Eigenheime und Eigentumswohnungen waren in diesem Jahr im Durchschnitt von 97 untersuchten Städten um elf Prozent teurer als im vergangenen Jahr. Die Mieten nahmen gleichzeitig um vier Prozent zu und damit deutlich weniger. Statistische Tests zeigen für immer mehr Regionen und Marksegmente spekulative Übertreibungen an. Diese könnten bald korrigiert werden, denn mit der hohen Inflation und den steigenden Zinsen hat sich das Finanzierungsumfeld des Immobilienmarktes eingetrübt. Das sind die Kernergebnisse einer Studie von Konstantin Kholodilin und Malte Rieth aus der Abteilung Makroökonomie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „Wir stehen in Deutschland zwar nicht vor dem Platzen einer riesigen Immobilienpreisblase“, so Kholodilin. „Wir werden also keine Krise wie in den USA oder in Spanien während der Finanzkrise erleben – aber Preiseinbrüche von bis zu zehn Prozent bei Eigentumswohnungen und Eigenheimen sind durchaus möglich.“ weiterlesen

Helaba: Weltkonjunktur als Gratwanderung zwischen Abgrund und Höhenrausch

Frankfurt/Main (22.11.22) – Es hat Kultstatus und gleicht eher einer Theaterinszenierung statt einer datenlastigen Prognose, wenn die Chefvolkswirtin der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), Dr. Gertrud Traud, im Spätherbst ihre Konjunktur-Vorhersage vorlegt. Dieses Mal hat sie Ihre Konjunkturvorhersage mit einer riskanten Bergtour mit allen damit verbundenen abenteuerlichen Reizen und Gefahren verglichen, mit einer Gratwanderung. Läuft’s gut, gipfelt eine Bergtour in einem Höhenrausch, mißlingt sie, droht der Absturz.

weiterlesen

Deutsche Bank: Kapitalmarktausblick 2023 „verhalten optimistisch“

Frankfurt/Main (22.11.22) – Wie entwickelt sich die Wirtschaft im nächsten Jahr? Die Antwort auf diese einfach klingende Frage ist hochkompliziert. Dennoch wagen sich alljährlich um diese Jahreszeit Volkswirte auf dünnes Prognose-Eis und blicken nach vorn,  wohlwissend, daß sie Gefahr laufen, völlig schief zu liegen. Volkswirte der Deutschen Bank haben Ihre Vorhersage folgendermaßen zusammengefaß: Die Deutsche Bank blickt in ihrem Kapitalmarktausblick 2023, den sie heute in Frankfurt am Main vorgestellt hat, verhalten optimistisch auf das kommende Jahr. Was das heißen könnte, listet die folgende Tabelle auf:

weiterlesen

KfW: Deutsche Unternehmen investieren  55 Mrd. EUR in den Klimaschutz

Frankfurt/Main (22.11.22)  – Das Ziel der Klimaneutralität Deutschlands erfordert umfangreiche Investitionen in allen Wirtschaftssektoren. Dies ist nicht nur klimapolitisch geboten, sondern angesichts der fossilen Energiekrise auch ein wichtiger strategischer Schlüssel für die künftige Energiesicherheit. Vor diesem Hintergrund hat KfW Research mit dem KfW-Klimabarometer eine neue Unternehmensbefragung konzipiert, die die erste und bislang einzige repräsentative Datenbasis für das Investitionsverhalten aller deutschen Unternehmen – vom Kleinstunternehmen bis zum Großunternehmen – auf dem Weg zur Klimaneutralität liefert. Demnach hat die deutsche Wirtschaft im Jahr 2021 inländische Klimaschutzinvestitionen in Gesamthöhe von 55 Mrd. EUR getätigt. Davon entfällt jeweils die Hälfte auf den Mittelstand (bis maximal 500 Mio. EUR Jahresumsatz) und die Großunternehmen. weiterlesen

Ernst & Young EY: Deutsche rechnen weiter mit steigenden Preisen – jeder Zweite kauft nur noch das Nötigste

Stuttgart (22.11.22) – Einkauf nur mit Einschränkungen: Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher können die steigenden Kosten für Lebensmittel, Energiekosten und Dienstleistungen kaum noch aufbringen. Inzwischen sagt fast jeder zweite Konsument (49 Prozent), dass er nur noch das Nötigste einkauft. Mehr als drei Viertel (77 Prozent) geben an, sich beim Einkaufen einschränken zu müssen. weiterlesen

ICFW: Bundesbankpräsident Nagel sieht noch längst kein Ende der Zinserhöhung

Frankfurt/Main (21.11.22)/PK – Ökonomen lieben einfache Bilder, denn mit ihrer  Hilfe lassen sich komplizierte wirtschaftliche Sachverhalte besser erklären. Auch Bundesbankpräsident Joachim Nagel gehört zu diesen bilderliebenden Zeitgenossen. Nagel ist Ökonom, hat in Karlsruhe Volkswirtschaft studiert und dort auch promoviert, ehe er über Umwegen zur Deutschen Bundebank kam. Mittlerweile ist er deren Präsident und als solcher Mitglied des EZB-Rats, dessen vornehmste Aufgabe es ist, die Inflation zu zügeln. Sie liegt derzeit in Deutschland und im Euroraum bei atemberaubenden 10 Prozent und mehr. Klar, daß die Europäische Zentralbank (EZB) und mit ihr die Deutsche Bundesbank inzwischen mit aller Kraft versuchen, die überbordende Inflation zu drosseln. Konkret geschieht dies – nicht nur, aber vor allem – über die Erhöhung der Leitzinsen. Der bilderliebende Bundesbankpräsident Joachim Nagel verglich am Montagabend im Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten (ICFW) das Vorgehen der  Währungshüter mit einer Zugfahrt. – Okey: Leitzinserhöhungen als Zugfahrt. Irgendwann geht’s los, dann nimmt der Zug Fahrt auf und kommt, wenn alles glatt läuft, am Ende ans gewünschte Ziel. Konkret heißt dies: Anfang dieses Jahres hatte die EZB zum ersten Mal seit langer Zeit die Leitzinsen erhöht, dann noch zwei weitere Male. Wann damit Schluss sein wird, weiß Nagel freilich derzeit nicht. Das hänge logischerweise von der weiteren Entwicklung der Inflation ab. Inzwischen liegen die Leitzinsen übrigens bei 2 Prozent.

Für Bundesbankpräsident Joachim Nagel steht fest: die Leitzinsen werden weiter erhöht. Nur wie weit, ist unklar. – Foto: Bundesbank

weiterlesen

Statistisches Bundesamt:

Silberstreif am tiefschwarzen Inflationshimmel – Erzeugerpreise sind im Monatsvergleich – gesunken, rpt: gesunken

Wiesbaden (21.11.22) – Normalerweise sind die Preisdaten des Statistischen Bundesamtes eine langweile Sache. Jahrelang bewegten sich die Verbrauer- und Erzeugerpreise kaum von der Stelle. Dann explodierten sie aus vielerlei Gründen. Doch nun scheint sich ganz, ganz zaghaft eine Wende abzuzeichnen. Jedenfalls dann, wenn man den richtigen Vergleich zieht. In der heute veröffentlichten Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes steckt freilich erst auf dem zweiten Blick die frohe Botschaft: Preissenkung. Da heißt es: „Gegenüber dem Vormonat September 2022 sanken die Erzeugerpreise im Oktober 2022 um 4,2 %. Dies war der erste Preisrückgang gegenüber dem Vormonat seit Mai 2020 (-0,4 % gegenüber April 2020).“  Im Jahresvergleich sieht die Sache allerdings wie seit langem weiterhin ziemlich erschreckend aus. Denn, so die Wiesbadener Bundesstatistiker „Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Oktober 2022 um 34,5 % höher als im Oktober 2021. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat sich der Preisauftrieb auf Erzeugerebene damit verlangsamt. Im August und September hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat jeweils bei +45,8 % gelegen.“ weiterlesen

KfW-Kreditmarktausblick:

Kreditneugeschäft mit Unternehmen auf Rekordkurs

Frankfurt /Main (18.11.22) – Das Kreditneugeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen ist im zweiten Quartal 2022 um 21,3% gestiegen und hat damit ein Rekordhoch erreicht, wie der neue KfW-Kreditmarktausblick von KfW Research zeigt. Ausschlaggebend für dieses starke Wachstum war eine Kombination aus hohem Finanzierungsbedarf für Betriebsmittel und Lagerhaltung, den Krediten der KfW an Unternehmen des Energiesektors im Auftrag des Bundes zur Sicherung der Energieversorgung sowie vor allem im Jahresvergleich der schwachen Kreditvergabe im zweiten Quartal des Jahres 2021. Auch ohne die beiden letztgenannten Sondereffekte wäre die Kreditvergabe deutscher Banken deutlich um 10% gestiegen.

weiterlesen

Ernst & Young EY: DAX-Konzerne

erwirtschaften im 3. Quartal

Rekordgewinne und -umsätze

Stuttgart (17.11.22) – Trotz erheblicher wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten, einer rekordhohen Inflation und steigender Energie- und Materialkosten: Das Geschäft der DAX-Konzerne nahm im dritten Quartal weiter Fahrt auf. Mit einem Umsatzwachstum von insgesamt 23 Prozent haben die DAX-Konzerne das dritte Quartal 2022 erneut auf Rekordniveau abgeschlossen – und zudem das stärkste Umsatzwachstum seit mindestens zehn Jahren verzeichnet. Im zweiten Quartal war der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum „nur“ um 14 Prozent gestiegen. weiterlesen

Ernst & Young EY: EU-Neuwagenmarkt bleibt trotz

Erholung weiter deutlich unter Vorkrisenniveau

Frankfurt/Main (17.11.22) – Die Lage auf dem europäischen Neuwagenmarkt entspannt sich weiter: Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen stieg im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat EU-weit um 12 Prozent. Im bisherigen Jahresverlauf liegt das Absatzniveau allerdings deutlich – um acht Prozent – unter dem Vorjahr. Vor allem aber bleibt die Lücke zum Vorkrisenniveau sehr groß: Im Oktober 2019 waren 1,03 Millionen Neuzulassungen registriert worden – das waren 28 Prozent mehr als im Oktober 2022 mit etwa 741.000 Neuzulassungen. weiterlesen

Siemens: Jubelstimmung in München,

gewürzt mit viel Eigenlob

München (17.11.22) – Nach Understatement klingt das weiß Gott nicht, was der Münchner High-Tech-Konzern Siemens heute verbreitete. Dafür eher nach Eigenlob. Beim Blick auf das zurückliegende Geschäftsjahr jubelte Siemens. In der am Morgen vorgelegten Pressemitteilung heißt es: Siemens hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 (30. September 2022) wieder eine hervorragende Leistung erzielt. Dank einer hohen Wachstumsdynamik verzeichneten alle vier industriellen Geschäfte zum Teil signifikante Steigerungen bei Auftragseingang und Umsatzerlösen. Trotz eines weiterhin komplexen makroökonomischen Umfelds, beeinflusst unter anderem durch die Wirtschaftssanktionen gegen Russland, die hohe Inflation und die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie, ist Siemens in allen Schlüsselmärkten erneut gewachsen. weiterlesen

Union Investment:

Kapitalmarktausblick –

Die Zeit arbeitet für Risikoanlagen

Frankfurt/Main (16.11.22) – „Die Zeit arbeitet für Risikoanlagen.“ Davon ist Dr. Frank Engels überzeugt, der im Vorstand von Union Investment das Portfoliomanagement für Wertpapiere verantwortet. „Der Jahresstart bleibt schwierig, aber im weiteren Verlauf wird 2023 ein besseres Jahr für chancenorientierte Anlagen werden“, fasst er seine Erwartungen an das kommende Kapitalmarktjahr zusammen. „Aktuell herrscht bei den Schlüsselfaktoren Inflation, Wachstum und Geldpolitik noch hohe Unsicherheit. Damit es mit Risikoanlagen wieder aufwärts geht, brauchen die Märkte bei diesen Punkten mehr Klarheit“, nennt Engels die Bedingungen für ein freundlicheres Umfeld. „Der genaue Zeitpunkt ist schwer vorherzusagen, aber wir werden in den kommenden Monaten die notwendige Trittfestigkeit erhalten. Investoren müssen also noch etwas Geduld haben und selektiv vorgehen, doch die Zeit für Risikoanlagen wird kommen.“

Engels, Frank Zitatbild
Nach langer Durststrecke werden Anleihen wieder zunehmend attraktiv. – Dr. Frank Engels, Mitglied des Vorstands – Foto: Union Invesmtent

weiterlesen

Siemens Energy: Starkes Geschäft in herausforderndem Jahr – Integration von Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) steht nun im Fokus

München (16.11.22) – Christian Bruch, Vorsitzender des Vorstands der Siemens Energy AG hat durchwachsende Ergebnisse für das zurückliegende Geschäftsjahr präsentiert. „In einem Jahr voller Herausforderungen hat unser Gas-and-Power-Segment wieder solide Ergebnisse erzielt, während SGRE die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Bei Gas and Power wirken die Maßnahmen, die wir zur Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit ergriffen haben. Genauso wichtig war für uns, dass wir die Organisationsstruktur im letzten Jahr zukunftssicher ausgerichtet haben – wir sorgen hiermit für mehr Transparenz über unsere Geschäftsentwicklung und ermöglichen durch flachere Hierarchien schnellere Entscheidungen. Bei SGRE werden wir durch die Integration dafür sorgen, dass sich die Profitabilität des Geschäfts verbessert und es sein volles Potenzial ausschöpfen kann“

weiterlesen

VDIK: Alternative Antriebe legen im Oktober

um 25 Prozent zu

Bad Homburg (15.11.22) – Die Neuzulassungen von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben stiegen im Oktober um 25 Prozent. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres wurden etwa 5 Prozent mehr neue Elektroautos, Hybride mit und ohne Stecker, Mild-Hybride und Gas-Pkw neu zugelassen, insgesamt knapp 952.000 Fahrzeuge.

weiterlesen

Stiftung Warentest-Buch:

„Alles über Bitcoin, Ethereum und Co.“

Berlin (14.11.22) – Sieht aus, als habe der Zufall Regie geführt: die Börse FTX für den Handel mit Krytowährungen hat gerade Pleite gemacht und da tischt die Stiftung Warentest ein einschlägiges Buch zum Thema auf. Vielleicht kommt es ja zu spät? Egal, wer sich mit Kryptowährungen beschäftigen und möglicherweise sogar darin investieren will und kein damit verbundenes Risiko scheut, dem dürfte das Buch der Stiftung Warentest sicherlich helfen, die komplizierten Zusammenhänge zu verstehen.

weiterlesen

IW: Baden-Württemberg und Berlin auf Augenhöhe mit Massachusetts und Kalifornien

Köln (14.11.22) – Deutschland ist im Wettbewerb um die besten Ideen gut aufgestellt. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) mit Partnern aus den USA, Italien und Kanada. Baden-Württemberg und Berlin gehören demnach zu den fünf innovativsten Regionen im transatlantischen Vergleich.

weiterlesen

VCI: Chemiegeschäft weiter unter Druck

Frankfurt/Main (14.11.22) – Die chemisch-pharmazeutische Industrie ist auch im dritten Quartal stark mit den Auswirkungen der Energiekrise konfrontiert. Die Lage hat sich in den Sommermonaten noch einmal verschlechtert. Die Produktion in Deutschlands drittgrößter Industriebranche wurde deutlich gedrosselt. Hiervon waren nahezu alle Sparten betroffen. Einzelne Anlagen stehen still. Die Kapazitätsauslastung der Branche sank unter Normalniveau. Gleichzeitig fiel es den Unternehmen immer schwerer, die kräftig gestiegenen Energiekosten in der Wertschöpfungskette weiterzugeben. Die Umsätze der Branche sanken erstmals seit zwei Jahren wieder. Insbesondere der Inlandsumsatz gab kräftig nach. Eine sich abschwächende Weltwirtschaft und die schwache Industriekonjunktur in Deutschland führten zu einem Nachfragerückgang.

weiterlesen

Daimler Truck:

„Mit starker Geschäftsentwicklung im 3.Quartal“

Stuttgart (11.11.22) – Die Daimler Truck Holding AG („Daimler Truck“) hat trotz anhaltender Engpässe in der Lieferkette und Gegenwind bei Rohstoff- und Energiepreisen mit einer starken Geschäftsentwicklung im dritten Quartal ihren profitablen Wachstumskurs fortgesetzt. Das Unternehmen konnte den Konzernabsatz im 3. Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr auf 134.972 Einheiten erhöhen (+ 27 %, Q3 2021: 106.304 Einheiten). Getragen vom Anstieg des Absatzvolumens, einer verbesserten Preisdurchsetzung, einer vorteilhaften Wechselkursentwicklung sowie höheren Beiträgen aus dem Aftersalesgeschäft stieg der Konzernumsatz deutlich um 47 % auf 13,5 Mrd. € (Q3 2021: 9,2 Mrd. €). Daimler Truck sieht ein weiterhin starkes Nachfrageumfeld. Der Auftragsbestand ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. weiterlesen