Archiv der Kategorie: Allgemein

DIW-Konjunkturbarometer:

Trüber Sommerbeginn für die deutsche Wirtschaft

Berlin (29.6.22) – Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) liegt im Juni mit 94 Punkten weiterhin deutlich unterhalb der 100-Punkte-Schwelle, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigen würde. Gegenüber Mai ist der Barometerwert für das zweite Quartal dieses Jahres allerdings um rund zehn Punkte gestiegen.

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Deutsche Börse: Neues Besucherzentrum öffnet endlich

Frankfurt/Main (28.6.22) – Corona hatte den Zeitplan durcheinander gewirbelt und die Eröffnung des nagelneuen Besucherzentrums an der Frankfurter Börse verzögert. Doch nun ist es soweit. Die Deutsche Börse AG meldet: Das neue Besucherzentrum (Deutsche Börse Visitors Center) im historischen Börsengebäude der IHK Frankfurt öffnet ab dem 1. Juli 2022 seine Türen für Besucher*innen.

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Aream-Group: Erneuerbare Energien widersetzen sich Rezession und Inflation

Düsseldorf (28.6.22) – Die Inflationsraten steigen, die Notenbanken halten mit Zinserhöhungen dagegen und manche Experten sehen die Wirtschaft deshalb in eine Rezession abgleiten. „Investoren in Erneuerbare Energien schreckt ein solches Szenario überhaupt nicht“, sagt Markus W. Voigt, CEO der aream Group. „Im Gegenteil sind Investments in grüne Energie eine der besten Möglichkeiten, Inflation und Rezession zu entgehen.“

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Creditreform: Insolvenzen trotzen Ukraine-Krieg und Dauer-Corona

Neuss (28.9.22) – Die Insolvenzfälle bleiben auch im Sommer 2022 insgesamt gesehen auf einem historisch niedrigen Niveau. Auf den zweiten Blick ist diese Entwicklung aber keinesfalls gefestigt, es zeichnen sich erste Verwerfungen und sogar strukturelle Veränderungen im Insolvenzgeschehen ab. weiterlesen

BVR und DZ Bank: Hohe Kosten, Lieferkettenprobleme, weniger Investitionen – Erholung im Mittelstand auf Eis gelegt

Berlin (27.6.22) – Die wirtschaftliche Erholung des Mittelstands nach der Pandemie bleibt vorerst aus. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von DZ BANK und dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) unter mehr als 1.000 mittelständischen Unternehmen. Die Unternehmen haben die Coronakrise zwar mittlerweile mehrheitlich abgeschüttelt. Sie blicken allerdings mit Sorge auf die nächsten Monate. Denn der Krieg in der Ukraine hinterlässt auch im Mittelstand deutliche Spuren.

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IMK: 8,9 Prozent Inflationsrate –

Familien mit niedrigem Einkommen

aktuell am stärksten belastet

Düsseldorf (27.6.22) – Familien mit niedrigem Einkommen tragen aktuell die höchste Inflationsbelastung, Alleinlebende mit hohem Einkommen die geringste – und die Schere bei den Belastungen hat sich noch einmal deutlich geöffnet: Gemessen an den für diese Haushaltstypen repräsentativen Warenkörben sind die Preise im Mai 2022 um 8,9 Prozent bzw. um 6,5 Prozent gestiegen, während der Wert über alle Haushalte hinweg bei 7,9 Prozent lag. Auch für Alleinlebende mit höheren und mit mittleren Einkommen lagen die Raten mit 7,6 und 7,7 Prozent im Mai leicht unterhalb der allgemeinen Preissteigerung. Die Preissteigerung bei Alleinlebenden mit niedrigem Einkommen lag mit 7,8 Prozent nahe am Durchschnitt. Dagegen sind auch Alleinerziehende und Familien mit zwei Kindern und jeweils mittleren Einkommen etwas überdurchschnittlich von der Teuerung belastet: Für diese Haushalte betrug die Inflationsrate im Mai 8,2 Prozent. Bei Familien mit höherem Einkommen verteuerte sich der haushaltsspezifische Warenkorb weniger stark – um 7,6 Prozent. Die haushaltsspezifische Inflationsrate für kinderlose Paare mit mittlerem Einkommen liegt aktuell bei 7,9 Prozent (siehe auch die Abbildung in der pdf-Version dieser PM und die Informationen zur Methode unten). Das ergibt der IMK Inflationsmonitor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, der monatlich die spezifischen Teuerungsraten für neun repräsentative Haushaltstypen liefert.*

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Ernst & Young EY: Mittelstand treibt Digitalisierung voran – Sicherheit geht vor, Kundenkontakt wird immer digitaler

Stuttgart (24.6.22) – Sicherheit geht vor: Bei der Digitalisierung hat der deutsche Mittelstand einen klaren Fokus. 60 Prozent der Unternehmen geben an, dass Cybersecurity und Datensicherheit für sie von großer Bedeutung sind. Damit ist der digitale Schutz die mit Abstand wichtigste Herausforderung aus Sicht des Mittelstands – und das schon bevor der Krieg in der Ukraine der Welt neue Wirklichkeiten und Sicherheitsrisiken vor Augen führte. Nur vier Prozent sagen dagegen, dass digitale Verteidigung für sie gar keine Rolle spielt. Auch den Einsatz von Chatbots (vier Prozent) und künstlicher Intelligenz allgemein (elf Prozent) schätzen die befragten Unternehmen als nicht sehr wichtig ein. weiterlesen

Oxfam vor G7-Gipfel:

Übergewinnsteuer, um Hunger- und  Klimakrise zu bekämpfen

Sondersteuer auf Extraprofite der größten Unternehmen
könnte über 430 Milliarden US-Dollar mobilisieren

Berlin (24.6.22) – Eine Übergewinnsteuer auf Extraprofite, Schuldenerlasse und mehr Unterstützung für einkommensschwache Länder gegen die Klimakrise fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam im Vorfeld des G7-Gipfels. Zudem müssen die Staats- und Regierungschefs, die sich ab Sonntag auf Schloss Elmau treffen, für einen weltweit gerechten Zugang zu COVID-19-Impfstoffen, -Medikamenten und -Tests sorgen. Oxfam hat kalkuliert, dass sich mit einer Sondersteuer auf Extraprofite allein bei den größten Unternehmen der G7-Länder über 430 Milliarden US-Dollar mobilisieren ließen. Geld, das dringend benötigt wird, um Armut zu bekämpfen und die drohende Hungerkatastrophe in Ost- und Westafrika abzuwenden. weiterlesen

EZB Wirtschaftsbericht Juno:

Inflation, Ukraine-Krieg, Corona-Pandemie

Frankfurt/Main (23.6.22) – Der heute vorgelegte Wirtschaftsbericht der Europäischen Zentralbank liest sich wie eine Hiobsbotschaft. Der von der deutschen Bundesbank zusammengefaßte und ins Deutsche übersetze EZB-Wirtschaftsbericht beginnt mit der banalen, jedoch sehr ernüchternden, freilich nicht neuen Erkenntnis:  Die hohe Inflation ist eine große Herausforderung für alle. Der EZB-Rat wird sicherstellen, dass die Inflation mittelfristig auf den Zielwert von 2 % zurückkehren. weiterlesen

Gothaer Nachhaltigkeitsbericht:

Nachhaltigkeit durchdringt alle Unternehmensbereiche

Köln (23.6.22) – Die Flutkatastrophe im Juli 2021 war der größte Schaden in der Geschichte der Gothaer seit dem Hamburger Brand 1842. Damit hat das Unwetter „Bernd“ die Gothaer in ihrem Kerngeschäft als Schadenversicherer und auch als Mitglied der Gesellschaft stark getroffen. Es zeigte sich, dass Versicherungen eine tragende Rolle im Kampf gegen die Klimakrise innehaben, denn Versicherer schützen Menschen gegen existenzielle Risiken. Dazu gehören zunehmend Klimarisiken. weiterlesen

Ipsos: Eine Bank ist nicht genug

Deutsche verlassen sich oft nicht nur auf eine Bank, sondern nutzen zusätzlich die Vorteile spezialisierter Anbieter

Hamburg (23.6.22) – Für viele Deutsche gibt es nicht die eine Bankverbindung. Personen ab 14 Jahren besitzen in Deutschland im Schnitt 1,9 Bankverbindungen. Das fand eine Sonderanalyse des Ipsos Finanzmarktpanels mit rund 20.000 befragten Haushalten pro Quartal heraus. Knapp die Hälfte aller Befragten (49%) gab an, lediglich mit einem einzelnen Geldinstitut Bankbeziehungen zu haben. Ein Fünftel der Befragten antwortete, zwei Bankverbindungen zu besitzen. Bei einem weiteren Fünftel sind es sogar drei oder mehr Bankverbindungen.
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Daimler Truck-HV:

Führungsanspruch auf dem Weg zu

nachhaltigem Transport bekräftigt

Stuttgart (22.6.22) – Im Rahmen ihrer ersten ordentlichen Hauptversammlung bekräftigt die Daimler Truck Holding AG („Daimler Truck“) ihren Anspruch, als Leitunternehmen der Transportindustrie die Transformation der Branche entscheidend mitzugestalten und für Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter einen nachhaltigen Mehrwert zu schaffen. Das Unternehmen verfolgt im ersten Jahr seiner Unabhängigkeit trotz großer externer Unsicherheitsfaktoren konsequent weiter die klare Strategie, sein Ertragspotential voll auszuschöpfen. Damit schafft Daimler Truck die Voraussetzungen, um den technologischen Wandel hin zu emissionsfreiem, sicherem und automatisiertem Fahren zu meistern. Daimler Truck setzt alles daran, den nachhaltigen Transport zum Erfolg zu führen und leistet damit einen wichtigen Beitrag im gemeinsamen Einsatz gegen den weltweiten Klimawandel.

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DIW: Breitbandinternet macht

Unternehmen produktiver –

aber nicht in allen Branchen

Berlin (22.6.22) – Der Ausbau des Breitbandinternets in den Jahren 2010 bis 2015 hat einige Unternehmen in Deutschland produktiver gemacht, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Andere wiederum profitierten gar nicht vom schnelleren Zugang in die digitale Welt. Das zeigt eine aktuelle Studie der Abteilung Unternehmen und Märkte im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Einige Dienstleistungsunternehmen, beispielsweise in der Luft- und Schifffahrt, im Bereich Film und TV, in der Datenverarbeitung und Werbung, konnten schnellere Internetverbindungen zu ihrem Vorteil nutzen – sie arbeiteten fortan dank des Breitbandausbaus um rund ein bis zu knapp sieben Prozent produktiver als zuvor. Industrieunternehmen des verarbeitenden Gewerbes, also beispielsweise Chemie- und Pharmakonzerne sowie Maschinen- und Fahrzeugbauer, hatten jedoch nichts vom schnelleren Internet.

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IMK mit neuer Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft wächst 2022 um 1,9 % und 2023 um 2,6 % –

weitere Entlastungen für private Haushalte und Steuern auf Extraprofite sinnvoll

Düsseldorf (22.6.22) – Der anhaltende Krieg in der Ukraine, fortgesetzte Lieferkettenprobleme und eine schwächere globale Wirtschaftsentwicklung haben die konjunkturellen Aussichten in Deutschland für 2022 und 2023 weiter eintrüben lassen und gleichzeitig den Inflationsdruck noch einmal erhöht. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung reduziert deshalb die Wachstumserwartung in seiner heute vorgelegten neuen Prognose noch einmal etwas. Die Ökonominnen und Ökonomen rechnen für 2022 mit einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,9 Prozent. Für 2023 prognostizieren sie ein Wirtschaftswachstum von 2,6 Prozent. Damit veranschlagen sie 0,2 bzw. 0,6 Prozentpunkte weniger als bei der Frühjahrsprognose im März. Weiter relativ positiv entwickelt sich der Arbeitsmarkt: Die Zahl der Erwerbstätigen wird laut IMK 2022 und 2023 spürbar steigen, die Arbeitslosenquote sinkt im Jahresschnitt 2022 auf 5,0 und 2023 auf 4,7 Prozent, nach 5,7 Prozent 2021. Die Inflation sieht das IMK im Durchschnitt des laufenden Jahres bei 6,9 Prozent. Für 2023 rechnet das Institut mit einem Rückgang der Teuerungsrate auf 2,6 Prozent weiterlesen

Oxfam: G7-Gipfel  – Ungleichheit, Klimakrise, Hunger: Mehrheit sieht G7 in der Pflicht

Umfrage ergibt klare Unterstützung für Entwicklungszusammenarbeit, mehr Klimafinanzierung und Übergewinnsteuer

Berlin  ( 21.6.22) – Neun von zehn Menschen in Deutschland wünschen sich von den G7-Staaten konkrete Maßnahmen zur Eindämmung von Armut, Hunger und Ungleichheit. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut Kantar im Auftrag der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam erstellt hat. Kurz vor dem G7-Gipfel in Elmau und der Großdemonstration „Klimakrise, Artensterben, Ungleichheit — gerecht geht anders!“ in München gibt die Umfrage der deutschen G7-Präsidentschaft einen klaren Aufgabenzettel mit. weiterlesen

Ethenea:  Anleihen als „sicherer Hafen“ –

nur noch eine alte Mär?

Frankfurt/Main (21.6.22) – „Staatsanleihen galten lange als ‚sicherer Hafen‘, haben aber in den vergangenen Monaten Rekordverluste eingefahren“, sagt Dr. Volker Schmidt, Senior Portfolio Manager bei Ethenea Independent Investors S.A. Europäische Anleihen mit Investment-Grade hätten allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres durchschnittlich mehr als 13 Prozent verloren. Die Renditen 2-jähriger US-Staatsanleihen haben sich seit Jahresbeginn von 0,75 Prozent auf mehr als 3 Prozent sogar vervierfacht.

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VDMA R + A:

Mit vollen Auftragsbüchern,

aber gestörten Lieferketten

München (21.6.22) –  Die Robotik- und Automationsbranche in Deutschland profitiert von einem Nachfrageboom: In den ersten vier Monaten 2022 stiegen die Auftragseingänge um 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die dynamische Marktentwicklung hatte sich bereits mit den Ergebnissen für das Jahr 2021 angekündigt. Der Branchenumsatz stieg zuletzt um 13 Prozent –stärker als erwartet. „Die Robotik- und Automationsbranche hat Hochkonjunktur“, sagt Frank Konrad, Vorsitzender von VDMA Robotik + Automation. „Die in den Büchern stehenden Aufträge werden die Anbieter allerdings nicht so schnell wie gewohnt abarbeiten können. Jetzt gilt es, Engpässe in den Lieferketten zu managen.“

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Union Investment: Krieg in der Ukraine drückt deutlich auf die Stimmung der Sparer in Deutschland

Frankfurt/Main (20.6.22) – Drei Viertel der Befragten (74 Prozent) erwarten, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage hierzulande im nächsten halben Jahr verschlechtern wird. Das ist der höchste gemessene Wert seit Beginn der Befragungen im Jahr 2001. Mit einem Anstieg der Teuerung rechnet nahezu jeder (98 Prozent). Knapp zwei Drittel (63 Prozent) gehen sogar von stark steigenden Preisen aus. Eine Umschichtung der eigenen Geldanlage plant jedoch nur eine Minderheit. Den besten Schutz gegen Inflation bieten nach Ansicht der Befragten Immobilien und Gold, aber auch Investmentfonds. Trotz der Erwartung fallender Aktienkurse halten insbesondere junge Sparer im Alter zwischen 20 und 29 Jahren chancenorientierte Anlagen für attraktiv. Dies sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Online-Befragung von gut 1.000 Menschen in Deutschland, die in privaten Haushalten über Finanzen entscheiden.

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Commerzbank: Deutscher Offshore-Strom für mittelständische Industrieunternehmen – RWE und Commerzbank unterzeichnen Absichtserklärungo

Frankfurt/Main (20.6.22) – Die Idee ist so innovativ wie sinnvoll: Mit einem „Grünen Mittelstandsfonds“ wollen RWE und Commerzbank mittelständischen Industrieunternehmen in Deutschland Zugang zu einer Ökostromproduktion aus Offshore-Windkraftanlagen ermöglichen. Die beiden Unternehmen haben hierzu eine Absichtserklärung unterzeichnet.

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VDIK: Marktrückgang im Mai trifft

auch alternative Antriebe

Bad Homburg ( 17.6.22) – Die Neuzulassungen von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben sind im Mai gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Es wurden 90.619 neue Elektroautos, Hybride mit oder ohne Stecker sowie Gas-Pkw und damit 2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum neu zugelassen. Der Rückgang des gesamten Pkw-Marktes im Mai wirkt sich damit auch auf die alternativen Antriebe aus. In den ersten fünf Monaten 2022 wurden 449.345 neue Fahrzeuge mit alternativen Antrieben neu zugelassen, ein Plus von 5 Prozent.

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KfW u.a.: Schutzschild der Bundesregierung

für von Kriegsfolgen betroffene Unternehmen 

Frankfurt/Main (17.6.22) – Das Kriegsgeschehen in der Ukraine hat spürbare Auswirkungen auch auf deutsche Unternehmen. Stark gestiegene Energiepreise stellen für viele Unternehmen eine Belastung dar. Für die vom Krieg besonders betroffenen Unternehmen haben das Bundesfinanzministerium und das Bundeswirtschafts- und Klimaschutzministerium deswegen bereits im April ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgelegt. Dieses Paket wird Schritt für Schritt umgesetzt. Nach dem Ende April bzw. Anfang Mai bereits das KfW-Kreditprogramm und das Bürgschaftsprogramm gestartet sind, kann nun das dritte Instrument an den Start gehen. Beim Margining-Finanzierungsinstrument geht es um ein Absicherungsinstrument, das Unternehmen, die an den Terminbörsen mit Strom, Erdgas und Emissionszertifikaten handeln, den Zugang zu ausreichender Liquidität sicherstellt – gerade für den Fall weiterer Preissteigerungen und Volatilität. Diese Maßnahme ist wichtig und notwendig, um Sicherheitsleistungen (sog. Margins) zu finanzieren, die beim Handel mit Energie verpflichtend zu leisten sind. Die finanziellen Mittel werden in Form von Kreditlinien der KfW bereitgestellt. Diese sind über eine Bundesgarantie abgesichert.

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Ernst & Young EY:  EU-Neuwagenmarkt weiter deutlich unter Vorkrisenniveau

Frankfurt/Main (16.6.22) – Weiter keine Trendwende auf dem europäischen Neuwagenmarkt: Im Mai sanken die Pkw-Neuzulassungen in der EU im Vergleich zum Vorjahresmonat um elf Prozent. Gegenüber dem Vor-Pandemieniveau (Mai 2019) ergibt sich sogar ein Rückgang um 35 Prozent. Weniger Autos wurden in der EU (seit der Osterweiterung) nur im Mai 2020, auf dem Höhepunkt der ersten Corona-Welle, verkauft. weiterlesen

Postbank: Online-Käufer*innen sprechen sich klar gegen Retourenvernichtung aus

Bonn (15.6.22) – Mehr als 80 Prozent der Deutschen unterstützen ein Verbot der Retourenvernichtung. Online-Händler sollen so zu mehr Nachhaltigkeit angehalten werden. Ihr eigenes Kaufverhalten im Internet möchten die befragten Personen nicht ändern – weder durch einen geringeren Umfang, noch durch vermiedene Retouren. Besonders über 40-Jährigen fällt eine Reduzierung des Interneteinkaufs schwer. So die Ergebnisse der repräsentativen Postbank Digitalstudie 2022. weiterlesen

LGIM: Engagement gegen

Klimawandel zeigt Wirkung

Frankfurt/Main (14.6.22) – Legal & General Investment Management (LGIM), einer der weltweit größten Vermögensverwalter, stellt eine positive Dynamik bei der Bewältigung von Klimarisiken fest. Das geht aus dem heute veröffentlichten, jährlichen Bericht „Climate Impact Pledge“ hervor, der rund 1.000 Unternehmen in die Bewertung einbezieht. Im Vergleich zum Vorjahr sanktioniert LGIM 2022 um 35% weniger Unternehmen dafür, die Mindeststandards für den Klimawandel nicht zu erfüllen. In absoluten Zahlen: von 130 Unternehmen 2021 auf 80 in diesem Jahr. Der Rückgang belegt die Wirksamkeit des LGIM-Ansatzes ebenso wie die weltweite Dynamik des Klimaschutzes. Von den 80 Unternehmen, gegen die LGIM in der Berichtssaison 2022 Sanktionen verhängt hat, sind die meisten in den Bereichen Öl und Gas, REITs, Banken und Bergbau tätig. weiterlesen

Commerzbank: Nachhaltige Energien

erreichen neuen Stellenwert in Deutschland

Frankfurt/Main (13.6.22) – Die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Ereignisse haben bei vielen Deutschen zu einem Bewusstseinswandel beim Thema Energie geführt. Die Hälfte der Deutschen gibt an, dass ihnen eine nachhaltige Energieversorgung wichtiger ist als noch vor einem Jahr. Über zwei Drittel (68 Prozent) halten es für bedeutsam, dass die Energie aus regenerativen Energiequellen kommt. 40 Prozent der Bevölkerung geben an, schon jetzt Ökostrom zu nutzen. Während die Deutschen bei der eigenen Energieversorgung schon oft nachhaltig agieren, sind sie beim Thema nachhaltige Geldanlage noch zurückhaltend. Zwar haben 30 Prozent grundsätzlich Interesse an nachhaltigen Geldanlagen, aktuell investiert sind aber bisher erst 11 Prozent. Dies geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Commerzbank hervor. Befragt wurden bundesweit knapp über 2.000 Personen ab 18 Jahren.

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