Archiv der Kategorie: Allgemein

EZB: Strukturelle Finanzindikatoren in der EU für Ende 2017 – Anzahl der Zweigstellen von Banken ist in den meisten EU-Ländern weiter rückläufig

Frankfurt/Main (24.5.18) – Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren umfassenden Datensatz struktureller Finanzindikatoren für den Bankensektor in der Europäischen Union (EU) anhand der vorläufigen Ergebnisse für Ende 2017 aktualisiert. Der jährliche Datensatz umfasst Angaben zur Anzahl der Zweigstellen und Beschäftigten von Kreditinstituten in der EU sowie Informationen zum Konzentrationsgrad des Bankensektors in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten und zum Anteil ausländischer Institute an den nationalen Bankenmärkten der EU.

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Commerzbank und thyssenkrupp wickeln erstmalig FX-Transaktion über Blockchain ab

 

Frankfurt/Main (24.5.18) – Am 23. Mai 2018 handelte die Commerzbank mit thyssenkrupp ein FX Forward und bildete dabei erstmalig die Transaktion unmittelbar in der Blockchain ab. Der Einsatz der Blockchain-Technologie macht sowohl eine manuelle als auch eine halbautomatisierte Abstimmung zwischen Kunde und Bank überflüssig und garantiert so eine signifikante Reduktion operationeller Risiken bei Devisengeschäften. Der EUR/PLN-FX-Forward-Deal in Höhe von EUR 500.000 mit einer Laufzeit von einem Monat wurde von thyssenkrupp via FX Live Trader (Commerzbank FX Trading Plattform) gehandelt. Die Bestätigung der Transaktion erfolgte anschließend direkt über CORDA, eine Distributed-Ledger-Technologie (DLT) des R3-Blockchain-Konsortiums.

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Ohoven: Stopp für Eurobonds durch die Hintertür

Berlin (24.5.18) – Zum heute vorgestellten Verordnungsentwurf des Finanzmarktkommissars Dombrovskis erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven: „Der Vorschlag des Finanzmarktkommissars Dombrovskis, Staatsanleihen von 19 Euro-Staaten zu bündeln, ist der durchsichtige Versuch, Eurobonds durch die Hintertür einzuführen. Das ist angesichts der aktuellen Entwicklung in Italien unverantwortlich.

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German: GDP growth slows to 0.3% q/q in Q1 as recovering domestic demand can only partially offset drop in external trade

 

Frankfurt/Main (24.5.18) – Component data now released for the first quarter of 2018 confirms – as already shown by flash data released by the Federal Statistics Office (FSO) on 15 May – that German real GDP increased 0.3% quarter-on-quarter (q/q). This is well below the 0.7% average during 2017 and even slightly less than the 0.4% quarterly average observed during 2013-2016. The headline number hides that domestic demand growth actually accelerated while net exports switched from being a major contributor to GDP growth in late 2017 to being a (small) burden.  Final domestic demand, i.e. net of inventories and ignoring the contribution of external demand, recovered markedly. This owes to private consumption and especially fixed investment, whereas public consumption was a drag because the post-election delay to a new government and therefore budget dampened expenditures. The outcome for individual expenditure components was close to our expectations formed on the basis of FSO indications in their press release of 15 May – except for private consumption that surprised positively.

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ifo: US-Autozölle würden Deutschland fünf Milliarden Euro kosten

München (24.5.18) – US-Autozölle wären für Deutschland teuer. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (Preise 2014) würde um etwa 5,0 Milliarden Euro niedriger liegen als im Status Quo, das sind 0,16 Prozent des deutschen BIP, wie das ifo Institut berechnet hat. „Kein Land hätte höhere absolute Verluste durch einen solchen Zoll zu befürchten als Deutschland“, sagt Gabriel Felbermayr, Leiter des ifo Zentrums für Außenhandel. Für die Simulationen wurde das ifo-Handelsmodell eingesetzt. „Die Effekte der ab 1. Juli vermutlich geltenden Zölle auf Aluminium- und Stahlprodukte sind mit etwa 40 Millionen Euro dagegen vergleichsweise vernachlässigbar“, sagt Felbermayr.

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DVFA kritisiert neues Finanzinstrument, mit dem die EU-Kommission die Finanzierung von Mitgliedsländern verbessern will (SBBS)

Frankfurt/Main (24.5.18) – Die DVFA, der Verband der Investment Professionals in Deutschland, bezweifelt, dass der Kapitalmarkt die „Sovereign Bond Backed Securities“ (SBBS), wie sie die EU-Kommission heute in ihrem Verordnungsentwurf vorgestellt hat, annehmen wird. DVFA-Vorstandsvorsitzender Bielmeier: „Vor allem in Krisenzeiten, wenn Staatsanleihen geringerer Bonität unter Druck gerieten, könnte das Vertrauen in SBBS sowie in deren Sicherheitenpool schwinden. Banken, insbesondere aus den Kernstaaten, dürften SBBS damit nicht als gleichwertigen Ersatz zu Bundesanleihen ansehen. Und die risikoreichere Junior-Tranche wird kaum Abnehmer finden, wenn die Prämie nicht höher ausfällt als die derzeit darstellbar ist.“

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DIW: Realeinkommen sind in Deutschland zwischen 1991 und 2015 gestiegen, niedrige

Einkommensklassen haben davon nicht profitiert

Berlin (24.5.18) – Die verfügbaren Einkommen der Personen in privaten Haushalten sind in Deutschland im Durchschnitt und für die meisten Einkommensklassen gestiegen – Die Einkommen bei den 20 Prozent der Personen mit den niedrigsten Einkommen allerdings nicht – Steigender Anteil älterer Menschen und Zuwanderung entscheidend für diese Entwicklung – Zielgenauere Unterstützung von Zuwanderinnen und Zuwanderern ab dem Zeitpunkt ihrer Ankunft erforderlich

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KfW-Konjunkturkompass Deutschland:

Aufschwung verliert etwas an Tempo

 

Frankfurt/Main (24.5.18) – Gleich mehrere belastende Sonderfaktoren wie die Warnstreiks in der Metallindustrie, eine starke Grippewelle und die heftige Kälteperiode im Februar und März haben der deutschen Wirtschaft den Start ins Jahr 2018 verhagelt und zu einer deutlichen Verlangsamung des Wachstums im ersten Quartal geführt (0,3% ggü. Vorquartal). Diese Einmaleffekte sind zwischenzeitlich zwar abgeklungen und das Realwachstum dürfte im laufenden Quartal wieder spürbar auf 0,6% anziehen – den unerwartet schwachen Jahresbeginn kann das jedoch nicht ausgleichen. KfW Research revidiert daher seine Wachstumsprognose für 2018 auf 2,1% nach unten (Vorprognose: 2,5%).

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Hans-Böckler-Stiftung: BlackRock & Co. auf dem Vormarsch – Risiken für

Beschäftigteninteressen und Wettbewerb

 

Düsseldorf (24.5.18) – Vermögensverwalter kaufen sich bei deutschen Unternehmen ein, oft finanziert über populäre ETF-Fonds. Allein der Marktführer BlackRock hielt Ende 2016 Anteile im Wert von 6,1 Prozent der Marktkapitalisierung aller Dax-Konzerne. Die Vermögensverwalter versuchen, eine neue Kultur der Unternehmensführung durchzusetzen, bei der Anteilseigner wie sie noch zusätzliche Einflussmöglichkeiten bekommen. Die längerfristigen Interessen von Unternehmen, von Verbrauchern, aber vor allem die der Beschäftigten können dadurch an den Rand gedrängt werden, zeigt eine neue Studie aus dem Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) der Hans-Böckler-Stiftung. Stärkere Mitbestimmungsrechte können ein Gegengewicht bilden.

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Ifo: In Ingolstadt erzielen die Beschäftigen pro Kopf die höchste Wirtschaftsleistung Deutschlands

 

München (24.5.18) – In Ingolstadt erzielen die Beschäftigten die höchste Wirtschaftsleistung von ganz Deutschland. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des ifo Instituts. Die Produktivität pro Beschäftigten liegt bei 404 Prozent des deutschen Durchschnitts. Auf Platz 2 folgt Wolfsburg (387 Prozent), auf 3 der Landkreis München (376), auf Platz 4 Ludwigshafen (294), auf Platz 5 Bonn (294). „Die Ungleichheit der Regionen,  auch mit diesem Maßstab  gemessen, ist in Deutschland seit Jahren deutlich rückläufig“, sagt Gabriel Felbermayr, einer der Autoren der Studie und Leiter des ifo Zentrums für Außenwirtschaft. „Obendrein ist das Niveau der regionalen Ungleichheit deutlich niedriger, wenn man die Wirtschaftskraft pro Beschäftigten untersucht, als wenn man die Wirtschaftsleistung pro Einwohner heranzieht. Der Grund dafür ist das Einpendeln vieler Menschen in Kreise mit hoher Wirtschaftskraft pro Einwohner.“

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Also doch: Deutsche Bank schließt Überprüfung des Aktiengeschäfts und baut zigtausend Stellen ab

Ragen in den Frankfurter Cityhimmel: die beiden Türme der Deutschen Bank-Konzernzentrale. Foto: Deutsche Bank

Frankfurt/Main (24.5.18) – Gestern noch schwieg die Deutsche Bank zu Berichten über massiven Stellenabbau. Heute bestätigt sie sie. In ihrer am Morgen verbreiteten Pressemitteilung heißt es: Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) wird ihr Aktiengeschäft erheblich umbauen. Insgesamt sollen in dem Bereich etwa 25 Prozent der Stellen wegfallen. Im Aktienhandel (Cash Equities) konzentriert sich die Bank künftig auf elektronische Lösungen und die weltweit relevantesten Kunden. Im Finanzierungsgeschäft mit Hedgefonds (Prime Finance) will sie das Bilanzvolumen um ein Viertel verkleinern, das entspricht einem Rückgang um etwa 50 Milliarden Euro. Die Umsetzung dieser Pläne wird nach Erwartung der Bank dazu führen, dass sich die Zahl der Vollzeitstellen von derzeit etwas mehr als 97.000 auf deutlich unter 90.000 verringert. Der Stellenabbau ist bereits im Gange.

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US-Geldpolitik: Implikationen für Schwellenländer nicht überbewerten

Düsseldorf (23.5.18) – Die Sorge steigt, dass mit der geldpolitischen Wende in den USA vor allem Schwellenländer durch die Reallokation von Finanzkapital zunehmend unter Druck geraten und ihre Devisenkurse deutlich abwerten könnten. Doch Schwellenländer sind aktuell bei weitem nicht in dem Maße durch ein Ungleichgewicht ihrer Volkswirtschaften gekennzeichnet, das sie in früheren Phasen steigender US-Zinsen in Bedrängnis gebracht hätte. Auch sind Rohstoffpreise relativ stabil, während die US-Renditen alles andere als eine deutliche Aufwärtskorrektur gezeigt haben.

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VÖB fordert, Banken zu entlasten

Frankfurt/Main (23.5.18) – Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, kurz VÖB, hat in Frankfurt auf seiner Jahrespressekonferenz wichtige Themen der Kreditwirtschaft angesprochen. Wie geht es nach der europäischen Bankenunion weiter? Brauchen wir einen europäischen Finanzminister und wann haben die krisenbedingten Regulierungsmaßnahmen ein Ende? Beantwortet hat diese Fragen der Präsident des VÖB Dr. Johannes-Jörg Riegler.

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 EZB: Sitzung des SSM-Aufsichtsgremiums am 24./25. Mai in Madrid

Frankfurt/Main (23.5.18) – Das Aufsichtsgremium des einheitlichen Aufsichtsmechanismus (Single Supervisory Mechanism – SSM) der Europäischen Zentralbank (EZB) wird seine nächste regelmäßige Sitzung in Madrid abhalten. Gastgeber der Zusammenkunft am 24. und 25. Mai 2018 ist die Banco de España. Nach Helsinki im letzten Jahr tritt das Aufsichtsgremium somit das zweite Mal außerhalb von Frankfurt zusammen.

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DI Deutschland.Immobilien AG: Immobilienbesitz leicht gemacht

Hannover (23.5.18) –  Hohe Preise lassen viele Investitionswillige vor dem Immobilienkauf zurückschrecken. Doch in Zeiten des Niedrigzinses entpuppt sich eine Investition in Sachwerte als kluger Schachzug, um für den Lebensabend vorzusorgen: Einerseits stehen Kredite mit einem geringen Zinssatz zur Verfügung und andererseits sorgt der Niedrigzins für die langsame Entwertung von klassischen Spareinlagen. Im Gegensatz dazu nimmt der Gesamtwert einer Immobilie über einen mehrjährigen Zeitraum hinweg zu und Besitzer profitieren bei der Weitervermietung von regelmäßigen Mieteinnahmen. Daher stellen Immobilien eine langfristige und risikoarme Anlage mit einer zuverlässigen Rendite dar. „Beim Kauf gilt: Keine falsche Scheu, denn mit der richtigen Haushaltsplanung kann fast jeder zum Immobilienbesitzer werden. Bereits mit kleinen monatlichen Raten und einer vorrausschauenden Herangehensweise profitieren Investoren von einer lukrativen Kapitalanlage“, weiß Patrick Holze, Vorstandsvorsitzender der DI Deutschland.Immobilien AG.

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Tönnjes: Größte Erdölfördergesellschaft der Welt setzt auf deutsche Fahrzeugidentifikation

Bremen (22.5.18) – Die saudi-arabische Erdölfördergesellschaft Saudi Aramco hat das deutsche Unternehmen Tönnjes E.A.S.T. mit der Lieferung von 237.000 RFID-Windschutzscheibenaufklebern beauftragt. Ab sofort können nur noch Fahrzeuge, die ein solches Label tragen, das unternehmenseigene Gelände passieren. Es enthält einen UHF-Chip, welcher von Lesegeräten automatisch erfasst und authentifiziert wird. Je nach Berechtigung sind die RFID-Label in vier Kategorien aufgeteilt.

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vbw: mahnt Zukunftssicherung des Automobilstandortes Deutschland an

München (22.5.18) – Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. wendet sich entschieden gegen die anhaltende Kampagne gegen den Diesel. Sie sieht darin eine Gefährdung des Automobilstandortes Deutschland. – Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gibt es allein in Bayern in der Branche „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen“ rund 230 Betriebe mit über 200.000 Beschäftigten. Weitere 200.000 Arbeitsplätze hängen im Freistaat von der Automobilindustrie ab: In Handel und Dienstleistung sowie bei Unternehmen anderer Branchen, die der Fahrzeugindustrie zuliefern, wie zum Beispiel dem Maschinenbau.

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Brexit-Effekt für Hessens Wirtschaft weniger bedenklich

Frankfurt/Main (22.5.18) – Die negativen Auswirkungen des Brexit für die Gesamtwirtschaft in Hessen und Frankfurt/RheinMain werden trotz der engen wirtschaftlichen Beziehungen zu Großbritannien überschaubar bleiben. „Hessen dürfte am Ende besser durch den Brexit kommen als andere Bundesländer“, sagte Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, bei der Vorstellung einer Studie, die die IHK beim ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München in Auftrag gegeben hatte. Grund für die weniger ungünstige Entwicklung sei, dass der Finanzsektor und die unternehmensnahen Dienstleistungen in der Metropolregion FrankfurtRheinMain besonders stark sind mit Frankfurt als Zentrum. Diese ausdifferenzierte Infrastruktur schütze Hessen bei Turbulenzen eines einzelnen Marktes wie Großbritannien. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt werde in Hessen im Falle eines harten Brexit um 0,17 Prozent niedriger sein und um 0,08 Prozent bei einem weichen Brexit; die Einbuße werde damit spürbar geringer als in Deutschland insgesamt ausfallen.

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Goldpreis im absoluten Jahrestief

Delmenhorst (22.5.18) – Der Goldpreis: steht mit weniger als 1.300 Dollar pro Feinunze zurzeit auf seinem absoluten Jahrestief. Viele Medien diskutieren bereits über diesen angeblich erheblichen Einbruch. Dominik Lochmann, Geschäftsführer der ESG Edelmetall-Service GmbH & Co. KG, ordnet die Schwankungen im Goldkurs jedoch weitaus weniger dramatisch ein:

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VDA zu den Ankündigungen Chinas, Importzölle auf Pkw und Komponenten zu senken

 

Berlin (22.5.18) – „Die Ankündigung Chinas, ab Juli 2018 die Einfuhrzölle auf Fahrzeuge von bisher 25 Prozent auf 15 Prozent zu senken – auch für Zuliefererteile ist eine Zollreduktion geplant –, wird von der deutschen Automobilindustrie positiv bewertet. Diese ist ein weiterer wichtiger Schritt für offene Märkte und ein Zeichen für eine Stärkung des internationalen Handels.

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IKB: Politik der Euro-Zone: Was kommt im nächsten Abschwung?

Frankfurt/Main (22.5.18) – Sparen schafft kein Wachstum. Erforderlich ist eine effektive Nachfrage, die durchaus durch die Fiskalpolitik stimuliert werden kann. Doch eine expansive, keynesianische Wirtschaftspolitik ist keine Lösung für eine grundsätzliche strukturelle Wachstumsschwäche, sondern sie ist eine Politik für Krisenzeiten. In diesem Zusammenhang sind die jüngsten Äußerungen Italiens und Frankreichs über die „deutsche Besessenheit zum Sparen“ überraschend, da sich die Euro-Zone im fünften Jahr ihrer konjunkturellen Erholung befindet.

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AXA IM aktuell: Ein nachhaltiger Finanzsektor ist die beste Möglichkeit, für Wohlstand zu sorgen

 

Frankfurt am Main/Wien (22.5.18) – Die Klimakonferenz des Jahres 2015 in Paris war ein Meilenstein für nachhaltiges Investieren: Erstmals wurde im auf der Konferenz entstandenen Abkommen festgehalten, dass der Finanzsektor bei der Lösung von Umweltproblemen eine wesentliche Rolle spielt. Im Interview erklärt Christian Thimann, Senior Advisor des Chairman von AXA und Vorsitzender der High-Level Group on Sustainable Finance der Europäischen Union (HLEG), was das COP-21-Abkommen bedeutet – und wie der Finanzsektor zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen beitragen kann.

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Mit dem Smartphone Geld senden: Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen bieten Zahllösung ab Juni 2018 unter gemeinsamen Markennamen Kwitt an

 

Berlin (22.5.18) – Die Rechnung im Restaurant unter Freunden teilen? Dem Patenkind einen Geldbetrag zum Geburtstag übergeben? Seit Ende 2016 bieten Volksbanken und Raiffeisenbanken unter der Bezeichnung „Geld senden & anfordern“ sowie Sparkassen mit „Kwitt“ in ihren Banking-Apps ihren Kunden das einfache bargeldlose Senden von Geld über das Smartphone an. Seit Februar 2018 sind die beiden Bezahllösungen untereinander interoperabel, so dass Kunden beider Institutsgruppen über diese Lösungen bereits gegenseitig Geld senden und anfordern können. Ab Anfang Juni 2018 werden beide Institutsgruppen diese jeweiligen Angebote nun auch unter dem gemeinsamen Markennamen Kwitt anbieten.

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VDA-Präsident Mattes: Leipzig betont Notwendigkeit der Verhältnismäßigkeit

 

Berlin (19.5.18) – „Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner Urteilsbegründung einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung geleistet und hervorgehoben, dass bei möglichen Diesel-Fahrverboten in Städten der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit besonders zu berücksichtigen ist. Die Maßnahme muss angemessen und für die Betroffenen zumutbar sein“, betonte Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

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ZEISS: Hochtechnologien treiben Wachstum – Halbjahresumsatz wächst auf 2,8 Milliarden Euro – EBIT trotz negativer Währungseffekte auf Vorjahresniveau

Oberkochen (18.5.18) – Die ZEISS Gruppe schließt die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017/18 (Halbjahresstichtag: 31. März 2018) erfolgreich ab: Der Umsatz steigt um 9 Prozent auf 2,773 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2016/17: 2,550 Mrd. Euro), bereinigt um Währungseffekte sogar um 13 Prozent. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt mit 380 Millionen Euro trotz deutlich negativer Währungseffekte auf Vorjahresniveau (384 Mio. Euro). Der Auftragseingang steigt auf 2,839 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2016/17: 2,743 Mrd. Euro).

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