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BGA: China verdrängt USA

als wichtigsten Handelspartner

Berlin (24.2.17) – „Maßgeblich für das Zurückfallen der USA war ein nennenswerter  Rückgang der US-Exporte nach Deutschland. Trotz einer ebenfalls leichten Abschwächung bei den deutschen Exporten über den Atlantik, bleiben die Vereinigten Staaten weiterhin wichtigster Absatzmarkt für deutsche Produkte. Das Zurückfallen der USA bei den addierten Handelswerten hat natürlich noch nichts mit dem sogenannten „Trump-Effekt“ zu tun. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass sich die Verunsicherung, die die Äußerungen und der Kurs des neuen US-Präsidenten geschaffen haben, negativ auf Handel und Investitionen auswirkt.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) anlässlich der Veröffentlichung von Daten des Statistischen Bundesamtes durch die Nachrichtenagentur Reuters zur Rangfolge der deutschen Handelspartner im Jahr 2016. Den Zahlen zufolge hat im Jahr 2016 China die Vereinigten Staaten von Amerika als wichtigsten Handelspartner Deutschlands überholt. weiterlesen

BASF: Umsatz und Ergebnis im 4. Quartal

deutlich über Vorjahresquartal

Ludwigshafen (24.2.17) – Im Jahr 2016 hat BASF ihre Wachstums- und Ertragsziele erreicht. Das Chemiegeschäft ist erfolgreich gewachsen und die Ertragskraft weiter verbessert worden. Wie erwartet lagen die Erträge von Öl und Gas unter Vorjahr. „Im Laufe des Jahres ist es uns gelungen, das Wachstum der BASF zu steigern. Wir erhöhten die Verkaufsmengen von Quartal zu Quartal. weiterlesen

IHS Global: Consumption and construction drive accelerating German GDP growth in Q4 while net exports represent sizeable burden

Frankfurt/Main ( 24.2.17) – Component data now released for the fourth quarter of 2016 confirms – as already shown by flash data released by the Federal Statistics Office (FSO) on 14 February – that German real GDP increased 0.4% quarter-on-quarter (q/q). This follows temporary weakness in the third quarter, when GDP only grew by 0.1% q/q, and it represents a return to the average growth pace during 2013-2016. The fourth-quarter expenditure breakdown broadly matches expectations formed on the basis of the FSO indications in their press release of 14 February, although export and import growth individually were much stronger than expected. weiterlesen

Rowe Price: Divergente Inflationstrends

in Industrieländern

Frankfurt/Main (24.2.17) – Die Inflationstrends in den Industrienationen werden dieses Jahr sehr unterschiedlich ausfallen. Dieser Ansicht ist Arif Husain, Portfoliomanager und Head of International Fixed Income bei T. Rowe Price. Einige Länder wie die USA oder Großbritannien hätten einen nachhaltigeren Preisdruck zu erwarten, während der jetzige Inflationsanstieg für die Eurozone nur temporär ausfallen dürfte. weiterlesen

Ifo: Einstellungsbereitschaft der deutschen Unternehmen

sinkt minimal

München (24.2.17) – Die Einstellungsbereitschaft der deutschen Firmen hat minimal nachgegeben, sie bleibt jedoch hoch. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im Februar auf 110,6 Punkte von 110,7 Punkten im Vormonat. Während die Dynamik im Dienstleistungssektor an Schwung verliert, bleibt sie in der Industrie ungebrochen erhalten. weiterlesen

Bankenverband: Was bedeutet ein schwacher Euro für Sparer und Verbraucher?

Berlin (24.2.17) – Der Euro im Tief! Nach einem Anstieg zwischen Ende 2015 bis Mitte 2016, ist der Wechselkurs des Euro im letzten halben Jahr von 1,13 Dollar auf etwa 1,06 Dollar gesunken. Und während die Zinsen in den USA steigen, hält die EZB in Europa unverändert an ihrer Nullzinspolitik fest. Der Zinsvorteil der USA sowie die Erwartung eines stärkeren Wirtschaftswachstums jenseits des Atlantiks schwächen den Euro und stärken den Dollar. Auch wenn der im vergangenen Jahr gewachsene Exportüberschuss des Euro-Raums ein noch stärkeres Abrutschen der gemeinsamen europäischen Währung verhindern wird. Was bedeutet die jüngste Kursentwicklung des Euro für deutsche Sparer und Verbraucher? weiterlesen

Union Investment steigert

verwaltetes Vermögen auf Rekordniveau

Frankfurt (23.2.17) – Union Investment hat das verwaltete Vermögen im Jahr 2016 auf einen neuen Höchststand ausgebaut. Das Volumen stieg im Jahresverlauf um 31,5 Mrd. auf 292,3 Mrd. Euro. In einem herausfordernden Marktumfeld konnte die Fondsgesellschaft ein Nettoneugeschäft von 23,2 Mrd. Euro erzielen. Dies ist der bislang höchste Zuwachs mit Ausnahme des Rekordjahres 2015 (26,2 Mrd. Euro). Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 468 Mio. Euro (2015: 556 Mio. Euro). „2016 war kein einfaches, aber für Union Investment erneut ein sehr erfolgreiches Jahr“, sagte Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment, bei der Jahrespressekonferenz der Fondsgesellschaft. Gleichzeitig forderte er die Fondsanbieter in Deutschland auf, in der Öffentlichkeit noch stärker für die Interessen ihrer Kunden einzutreten. weiterlesen

Bundesbank erzielt 2016 Bilanzgewinn von 0,4 Mrd €…also deutlich weniger als erwartet

Frankfurt/Main (23.2.17) – Die Bundesbank hat im Geschäftsjahr 2016 einen Jahresüberschuss von 1,0 Mrd € (Vorjahr: 3,2 Mrd €) verbucht. Aufgrund einer Rücklagendotierung verbleibt ein Bilanzgewinn von 0,4 Mrd €, der gemäß § 27 Nr. 2 Bundesbankgesetz heute in voller Höhe an den Bund abgeführt wurde. Der Unterschiedsbetrag von 0,6 Mrd € ergab sich aus geänderten Abzinsungsbestimmungen für Pensionsrückstellungen. Er unterlag einer Ausschüttungssperre und wurde daher den Rücklagen zugeführt. Bundesbank erzielt 2016 Bilanzgewinn von 0,4 Mrd €…also deutlich weniger als erwartet weiterlesen

BVR-Konjunkturbericht:

Einkommensverteilung in Deutschland stabil,

solider Arbeitsmarkt entscheidend

Berlin (23.2.17) – Wahrnehmung und Wirklichkeit liegen bei der Entwicklung der Einkommensverteilung in Deutschland weit auseinander. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seinem aktuellen Konjunkturbericht. Während in der Bevölkerung der Eindruck verbreitet sei, die Verteilung der Einkommen werde immer ungleicher, lasse die Statistik in den letzten zehn Jahren keine Zunahme der Ungleichheit erkennen. BVR-Vorstand Dr. Andreas Martin: „Das Wirtschaftswachstum kommt in Deutschland breiten Bevölkerungskreisen zugute. Dafür sorgt der robuste Arbeitsmarkt.“ Deutschland sei nicht mit Ländern wie den USA vergleichbar, wo ein Großteil der Zuwächse auf die Einkommensstärksten entfalle. weiterlesen

GfK: Konsumoptimismus lässt etwas nach

Nürnberg (23.2.17) – Nach dem glänzenden Start in das Jahr 2017 muss die Verbraucherstimmung in Deutschland im Februar einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung gehen zurück. Für den Monat März liegt die Prognose für das Konsumklima bei 10,0 Punkten nach 10,2 Zählern im Februar. weiterlesen

Fielmann steigert Absatz, Umsatz und Gewinn

Hamburg (23.2.17) -Mit seinen Leistungen, mit Brillen zum günstigen Preis und umfassenden Garantien steigerte Fielmann im abgelaufenen Berichtsjahr Absatz, Umsatz und Gewinn. Fielmann erhöhte seinen Absatz um 2,3 Prozent auf 8,0 Millionen Brillen (Vorjahr: 7,8 Millionen Brillen). Der Außenumsatz inklusive Mehrwertsteuer wuchs um 2,7 Prozent auf 1,55 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,51 Milliarden Euro), der Konzernumsatz um 2,9 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,30 Milliarden Euro). Das Vorsteuerergebnis liegt voraussichtlich bei 241 Millionen Euro (Vorjahr: 240,1 Millionen Euro), der Jahresüberschuss bei 171 Millionen Euro (Vorjahr: 170,5 Millionen Euro). weiterlesen

BaFin legt Leitlinien zu verschärften Sanktionsmöglichkeiten vor

Frankfurt/Main (22.2.17) – Bei Verstößen gegen das Wertpapierhandelsgesetz kann die BaFin seit November 2015 bzw. Juli 2016 deutlich höhere Sanktionen verhängen. Wie die Aufsicht diese einsetzt und Bußgelder bemisst, hat sie heute mit ihren WpHG-Bußgeldleitlinien II konkretisiert. Die überarbeiteten Leitlinien gelten für Verstöße bei Ad-hoc-Mitteilungen und Stimmrechtsmeldungen sowie der Finanzberichterstattung.

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ifo Geschäftsklimaindex steigt

München (22.2.17) – Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich wieder verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Februar von 109,9  auf 111,0 Punkte. Die aktuelle Lage beurteilten die Unternehmer zuletzt im August 2011 so gut. Auch der Optimismus mit Blick auf die kommenden Monate nahm wieder zu. Nach verhaltenem Jahresauftakt befindet sich die deutsche Wirtschaft wieder auf gutem Kurs. weiterlesen

„Fresenius erreicht 13. Rekordjahr in Folge und will weiter kräftig wachsen“: so hat der Bad Homburger Gesundheitskonzern seine am Morgen veröffentlichte Pressemitteilung betitelt. Und sie folgendermaßen begründet:

Bad Homburg (22.2.17) – Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „2016 war wieder ein ganz hervorragendes Jahr für Fresenius mit neuen Bestwerten beim Umsatz und Gewinn. Es ist uns gelungen, alle vier Unternehmensbereiche erfolgreich weiterzuentwickeln. Auch unsere Aussichten sind glänzend und so wollen wir in den nächsten Jahren mit hohem Tempo weiter wachsen. Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen dabei die Menschen, denen wir rund um die Welt eine hochwertige und finanzierbare Gesundheitsversorgung ermöglichen. Das ist die Basis unseres wirtschaftlichen Erfolgs.“ weiterlesen

Die Deutsche Bundesbank feiert Anfang August d. J. ihr 60-jähriges Jubiläum! Das Motto: Seit 1957 sorgt die Notenbank für stabiles Geld in Deutschland und Europa.

www.geldanlagen-nachrichten.de liefert in den kommenden Monaten eine ausgedehnte Serie zum Thema deutsches Geld und Geldpolitik von der Nachkriegszeit über die Währungsreform mit der Einführung der D-Mark 1948 bis zum Euro von Heute.

Von Christoph Wehnelt

Nr. 7

Georgetown University: Gaudeamus igitur

 

„Allen hier Anwesenden Grüße und Frieden im Herrn.“ Der Präsident der Georgetown University, Timothy S. Healy, meint es ernst. Er steht der ältesten katholischen Universität der Vereinigten Staaten vor – gegr. 1789. Außerdem ist er Jesuitenpater. Dass er zusätzlich noch als Manager erfolgreich arbeitet, passt gut, denn die Universität im Washingtoner Vorort Georgetown hat seit langem die Rechtsform einer Aktiengesellschaft und diese gehört allein den Jesuiten. Der Erfolg hängt an Gottes Segen, ablesbar an den AG-Gewinnen. Der Umsatz des christlichen Hauses liegt im dreistelligen Millionen-Bereich. Zu den Studiengeldern kommen Auftragsforschung und Spenden, auch aus Deutschland. Von nichts ist nichts. weiterlesen

BGH: Wegweisendes Machtwort –

Jetzt Kündigung der Bausparverträge widersprechen und Rechte geltend machen

Karlsruhe (21.2.17) – Am heutigen Dienstag hat der der Bundesgerichtshof in Karlsruhe ein Machtwort in Sachen „gekündigte Bausparverträge seitens der Bausparkassen“ gesprochen. Und dies fällt – wieder einmal – zugunsten der Verbraucher aus! Kurz zum Hintergrund:  Verschiedene Bausparkassen hatten Bausparverträge aufgelöst, da diese für sie selbst nur noch wenig lukrativ waren. So flatterte die Kündigung laufender und vermeintlich zuteilungsreifer Bausparkontrakte vielen Verbrauchern ins Haus. weiterlesen

GAM: Von diesen Technologie-Trends können Anleger 2017 profitieren

Zürich (21.2.17) – Der Technologie-Sektor wächst rasant, umfasst ein breites Themenspektrum und bietet entsprechend viele Anlage-Möglichkeiten für Rendite-Jäger. Umso wichtiger wird es für Anleger sein, die für 2017 relevanten Themen ausfindig zu machen. Mark Hawtin, Investment Director bei GAM, stellt die aus seiner Sicht sechs wichtigsten Technologie-Themen für 2017 vor und erklärt, warum Hardware künftig nicht mehr die wichtigste Rolle spielen wird. weiterlesen

BVI: Fondsbranche bleibt auf Kurs

Frankfurt/Main (21.2.17) – „2016 hat eindrucksvoll gezeigt, dass Anleger auch in schwierigen Marktphasen und im Niedrigzinsumfeld unverändert auf die professionelle Kapitalanlage durch Fondsgesellschaften setzen. An Fonds führt kein Weg vorbei“, sagt Tobias C. Pross, Präsident des deutschen Fondsverbands BVI, auf der Jahrespressekonferenz. 2016 war das Jahr der volatilen Märkte und politischen Überraschungen. Erst gingen die Börsen auf Talfahrt, dann folgten der Brexit, ein knapper US-Wahlsieg und das italienische Referendum. „Vor diesem Hintergrund ist das Ergebnis der Branche mehr als respektabel“, erläutert Pross. Das von den Fondsgesellschaften verwaltete Vermögen markiert mit 2,8 Billionen Euro erneut einen Rekord. In den letzten zehn Jahren stieg das für private und institutionelle Anleger verwaltete Vermögen um beachtliche 84 Prozent.

Fondsbranche verwaltet Rekordvermögen

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Bank J. Safra Sarasin:

«What-everittakes»– verliert an Glaubwürdigkeit

Von Karsten Junius, Chefökonom

Basel (21.2.17) – Die Voraussetzungen für das vielleicht erfolgreichste, nie aktiv genutzte EZB-Hilfsprogramm für die Euro-Peripherie schwinden dahin. Knapper werdende Staatsanleihen, rechtliche Bedenken und immer stärker werdende Euro-adverse Parteien machen es unwahrscheinlicher, dass die EZB tatsächlich unlimitiert am Bondmarkt interveniert. Steigenden Risikoprämien für einen Austritt einzelner Länder aus der Währungsunion hat sie daher derzeit wenig entgegenzusetzen. weiterlesen

Versandhandel: Stabiles Wachstum, begründete Prognose und aussichtsreiche Perspektive

Hamburg (21.2.17) – 21.2.2017  Mit einem Plus von 12,5% auf 52,74 Mrd. Euro ist der Brutto-Umsatz im E-Commerce im Jahr 2016 deutlich zweistellig gewachsen. Der gesamte Online- und Versandhandel übersprang erstmals die Grenze von 70 Mrd. Euro Brutto-Umsatz und steht inzwischen für fast 13% des gesamten Einzelhandelsvolumens. Bei der Vorstellung der jährlichen Studie „Interaktiver Handel in Deutschland“ – Die Entwicklung des Online-und Versandhandels, die der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) bereits seit 2006 erstellt, konnte der Verband eine ausgesprochen erfolgreiche Bilanz präsentieren und eine fundierte Prognose wagen. Gleichzeitig erläuterte der bevh seine Erwartungen an die politischen Parteien im Wahljahr 2017 und seine Vorstellungen vom E-Commerce in 30 Jahren. weiterlesen

Nordea: Im Anleihesegment lohnt der Blick über den Atlantik –

Divergierende Konjunkturzyklen und Renditen

London (20.2.17) – Für Anleger brachte der vergangene Sommer einen subtilen aber entscheidenden Perspektivwechsel: Reflationshoffnungen gewannen an Boden, und die globalen Renditen begannen zu steigen. So überrascht es nicht, dass die Analysten für 2017 mit Zinserhöhungen rechnen. Müssen Anleiheanleger jetzt Deckung suchen? weiterlesen

Ifo: Freihandel mit Russland könnte Deutschland und EU Vorteile bringen

München (20.2.17) – Eine Freihandelszone der Europäischen Union mit Russland und anderen Staaten könnte beiden Seiten wirtschaftliche Vorteile bringen. Das haben Modell-Rechnungen des ifo Instituts ergeben. Demnach könnte ein tiefgreifendes Abkommen zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft für Deutschland einen Zuwachs des realen Pro-Kopf-Einkommens um 0,2 Prozent oder 91 Euro im Jahr bringen. Für Russland könnte der Zuwachs sogar drei Prozent betragen oder 235 Euro pro Kopf und Jahr. „Diese Vorteile ergeben sich, weil sich die Wirtschaftsstrukturen sehr gut ergänzen“, sagte der Leiter des ifo Zentrums für Außenwirtschaft, Gabriel Felbermayr, am Montag auf einer Tagung im ifo Institut mit dem Titel „Common Economic Space from Lisbon to Vladivostok“. weiterlesen

BMO Global Asset Management:

Die Märkte werden irrationaler

London (20.2.17) – Investmententscheidungen und insbesondere die Analyse von Unternehmensbewertungen werden zunehmend von verhaltensökonomischen Faktoren beeinflusst. Das verstärkt den Herdentrieb an den Märkten. „Der Einfluss des menschlichen Verhaltens auf die Märkte ist so hoch wie selten zuvor. Immer mehr Investoren laufen Gefahr, ihren eigenen irrationalen Entscheidungen zum Opfer zu fallen“, erklärt Sacha El Khoury, Fondsmanagerin und Expertin für europäische Aktien bei BMO Global Asset Management. Besonders besorgniserregend sei ein immer stärker werdender Trend zum sogenannten „anchoring“, bei dem Entscheidungsprozesse von irrelevanten Informationen beeinflusst werden. weiterlesen

Bankenverband plant Reform des freiwilligen Einlagensicherungsfonds
Schutz wird auf private Kunden konzentriert

Berlin (17.2.17) – Der Bundesverband deutscher Banken arbeitet an einer Reform seiner freiwilligen Einlagensicherung. Ziel ist es, den Schutz des Einlagensicherungsfonds vor allem auf private Kunden zu konzentrieren. „Wir mussten das Thema angehen, denn das Umfeld der freiwilligen Einlagensicherung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gravierend verändert. Ob Bankenabgabe, Eigenkapitalerhöhungen oder gesetzliche Einlagensicherung – die Kosten für die Banken sind durch die Regulierung drastisch gestiegen. Die Niedrigzinsphase erhöht außerdem den Kostendruck. Wir wollen jetzt die Kräfte bündeln und die Finanzkraft des Einlagensicherungsfonds für jene Kunden stärken, die tatsächlich Schutz bedürfen“, erklärt Hans-Walter Peters, Präsident des Bankenverbandes und Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter der Privatbank Berenberg. weiterlesen

Allianz mit Selbstlob:

„im Jahr 2016 erneut erfolgreich“

München (17.2.17) – „Allianz blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Die Investitionen in unsere Renewal Agenda fangen an sich auszuzahlen. Sämtliche Geschäftsbereiche haben gute Ergebnisse geliefert, vor allem dank des Engagements unserer hervorragenden Mitarbeiter. Und unsere robuste Kapitalbasis versetzt uns in eine Position der Stärke“, sagte Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE.
Die Allianz Gruppe erzielte 2016 ein operatives Ergebnis von 10,8 Milliarden Euro. Das liegt nahe des oberen Endes der Prognosespanne und markiert den fünften jährlichen Anstieg in Folge. Der auf Anteilseigner entfallende Jahresüberschuss stieg gegenüber 2015 um 4,0 Prozent, so dass die Allianz die Dividende weiter auf 7,60 Euro erhöhen kann. Darüber hinaus startet die Allianz ein auf zwölf Monate angelegtes Rückkaufprogramm für eigene Aktien im Umfang von bis zu 3 Milliarden Euro, was rund 4,2 Prozent des Nominalkapitals entspricht. Allianz, von der Marktkapitalisierung her Europas größter Versicherer, machte 2016 weitere Fortschritte bei der Umsetzung der Renewal Agenda, so dass das Unternehmen auf einem guten Weg ist, die Ziele für das Jahr 2018 zu erreichen.

Live Stream der Bilanzmedienkonferenz 2017 Zur Liveübertragung (ab 09:00 Uhr CET)

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