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Bundesbank: Steigende Anzahl falscher 50-Euro-Banknoten – Rückgang bei 20-Euro-Fälschungen

Frankfurt/Main (22.7.16) – Die Bundesbank hat im ersten Halbjahr 2016 rund 45.700 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von 2,3 Millionen Euro registriert. Die Zahl der Fälschungen ist gegenüber dem zweiten Halbjahr 2015 geringfügig gestiegen (1,7 Prozent). Rein rechnerisch fielen damit rund elf falsche Banknoten pro 10.000 Einwohner und Jahr an. weiterlesen

Vermögensuhr: Deutsche stecken 1.032 Euro pro Sekunde ins Sparschwein

Frankfurt/Main (22.7.16) – Das Geldvermögen der Deutschen wächst derzeit um ca. 2.176 Euro – pro Sekunde. In einer Minute sind dies rund 130.560 Euro, was einem Gewicht von 979,2 Kilogramm in 1-Euro Münzen entspricht. Wie dieses „ticken“ in Echtzeit aussieht, zeigt die Vermögensuhr auf Tagesgeldvergleich.net. Das Finanzportal berechnet die Entwicklung des Geldvermögens der Deutschen auf Basis der aktuellen Quartalszahlen der Bundesbank. weiterlesen

VCI: Die Chemie braucht bessere

Rahmenbedingungen für solides Wachstum

Frankfurt/Main (22.7.16) – Die Geschäfte der drittgrößten Branche in Deutschland laufen nicht rund. In den ersten sechs Monaten des Jahres stagnierte die Produktion in der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Der Umsatz verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich: Durch den erneuten Rückgang der Erzeugerpreise sank der Erlös der Branche um 3,5 Prozent auf 90,4 Milliarden Euro. Davon waren Inlands- und Auslandsgeschäft gleichermaßen betroffen, berichtet der Verband der Chemischen Industrie (VCI) in seiner Halbjahresbilanz. weiterlesen

Heidelberger Druck: Vorstandsvorsitzender Dr. Gerold Linzbach wird seinen bis August 2017 laufenden Vertrag nicht verlängern

Heidelberg (22.7.16)  – Der Vorstandsvorsitzende der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg), Dr. Gerold Linzbach (60), hat dem Aufsichtsrat heute mitgeteilt, dass er nach dem erfolgreichen Turnaround für eine Verlängerung seines Vertrags nicht zur Verfügung steht und beabsichtigt, sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen. Er steht dem Unternehmen für einen geordneten Übergang bis zum August 2017, dem regulären Ende seiner Vertragslaufzeit, zur Verfügung und wird weiterhin mit voller Kraft nach der erfolgreichen Restrukturierung die strategische Weiterentwicklung des Konzerns mit seinem Team vorantreiben. Damit hat der Aufsichtsrat ausreichend Zeit, einen geeigneten Nachfolger zu finden. weiterlesen

LKW-Kartell: Breiteneder Rechtsanwalt GmbH

vertritt geschädigte Unternehmer

Wien (22.7.16) – Nach fünfjähriger Ermittlung der EU-Kartellbehörde verhängte diese jüngst eine Rekordstrafe in Höhe von 2,93 Milliarden Euro. Die LKW Hersteller Scania, Iveco, DAF, Volvo, Daimler und MAN, die gemeinsam einen Marktanteil von fast 100 Prozent in der EU repräsentieren, bildeten ein Kartell und schädigten damit Unternehmer aus dem Transportsektor, Bauunternehmen und jeden Abnehmer eines LKW über 6 Tonnen. weiterlesen

Unternehmerumfrage: EZB schafft

Unsicherheit im deutschen Mittelstand

Frankfurt/Main (22.7.16) – „Die EZB sorgt für Unsicherheit im deutschen Mittelstand. Ihr Plan, über niedrige Zinsen eine höhere Kreditvergabe und damit mehr Investitionen anzufachen, geht nicht auf. Es ist daher Zeit für ein Ende der Nullzins-Politik.“ Das erklärte Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), zu einer heute veröffentlichten Umfrage unter mehr als 1.100 Mitgliedsunternehmen. weiterlesen

IW zur  Zinsentscheidung der EZB:

Europa braucht höhere Zinsen

Köln (21.7.16) – Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat beschlossen, die Negativzinsen beizubehalten. Die haben bisher allerdings nicht dazu geführt, dass sich die Wirtschaft im Euroraum erholt. Stattdessen drücken sie die Gewinne der Banken, weshalb diese noch zögerlicher Kredite vergeben. Die Zeit für eine Zinswende der EZB ist gekommen.  Mit höheren Zinsen könnte die EZB langfristig vor allem mittelständischen Unternehmen unter die Arme greifen. Die Bankkreditvergabe im Euroraum verläuft weiterhin schleppend und die Inflationsrate liegt noch immer weit unterhalb ihres Zielwertes. Die Negativzinsen und Wertpapierkäufe der EZB sollten die Wirtschaft beleben – bisher ist das allerdings nur mit sehr mäßigem Erfolg gelungen. Denn die traditionelle Lehre, dass Zinssenkungen die Wirtschaft beleben, gilt nicht mehr. Im Gegenteil: Es braucht höhere Zinsen, um die Wirtschaft anzukurbeln. weiterlesen

Daimler hält Erfolgskurs –

Absatzrekord im ersten Halbjahr 2016

Stuttgart (21.7.16) – Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) hat das zweite Quartal mit Bestwerten beim Absatz sowie dem um Sonderfaktoren bereinigten EBIT abgeschlossen und ist damit weiter auf Erfolgskurs. Im zweiten Quartal 2016 erhöhte sich der Absatz weltweit auf 761.300 Pkw und Nutzfahrzeuge und übertraf damit das Vorjahresniveau um 7%. Im ersten Halbjahr erreichte der Absatz 1,445 Mio. Einheiten und lag damit um 7% über dem Vorjahreszeitraum. Der Konzern-Umsatz stieg im zweiten Quartal um 3% auf 38,6 Mrd. €. Bereinigt um Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzanstieg 5%. Das Konzern-EBIT belief sich im zweiten Quartal auf 3.258 (i. V. 3.718) Mio. €. Das um Sonderfaktoren bereinigte Konzern-EBIT erreichte mit 3.973 (i. V. 3.764) Mio. € den bisher höchsten Stand. Das Konzernergebnis stieg auf 2.452 (i. V. 2.372) Mio. €. Der Anteil der Aktionäre der Daimler AG am Konzernergebnis erhöhte sich auf 2.429 (i. V. 2.269) Mio. €; das Ergebnis je Aktie legte auf 2,27 (i. V. 2,12) € zu.

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CFS: Finanzplatz Frankfurt ist

großer Profiteur eines Brexits

Frankfurt/Main (21.7.16) –  Die deutsche Finanzbranche ist sich geschlossen darüber einig, dass der Finanzplatz Frankfurt vom Ausstieg Großbritanniens aus der EU profitieren wird, auch wenn die Entscheidung der Briten die Branche größtenteils überrascht hat. Ebenso werden eher neutrale bis positive Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft erwartet. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Center for Financial Studies unter Finanzinstituten und Dienstleistungsunternehmen am Finanzplatz Deutschland. Speziell der Bereich Wertpapierhandel und Abwicklung wird am Finanzplatz Frankfurt dazugewinnen laut 78% der Befragten. Mit einem Umzug der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) von London nach Frankfurt rechnet gut die Hälfte der Umfrageteilnehmer. Dabei stellt primär der knappe Wohnraum in Frankfurt bei der Verlagerung von Geschäftsaktivitäten für die befragten Finanzunternehmen (72%) einen Engpass dar. weiterlesen

T. Rowe Price: Finanzielle und wirtschaftliche Stabilisierung sind die Kernvoraussetzungen für Anlageerfolge in der zweiten Jahreshälfte

Frankfurt/Main (20.7.16) – Nach einem volatilen ersten Halbjahr gibt es inzwischen Anzeichen für eine finanzielle und wirtschaftliche Stabilisierung – sowohl an den entwickelten Märkten als auch in den Schwellenländern. Das globale Umfeld für Aktieninvestments könnte sich in der zweiten Jahreshälfte verbessern. David Eiswert, Portfoliomanager der Global Focused Growth Equity Strategie bei T. Rowe Price, ist der Meinung, dass insbesondere drei Faktoren den Anlageerfolg in den nächsten Monaten beeinflussen werden. weiterlesen

HanseMerkur Krankenversicherung AG:

Stellschrauben im Leistungsmanagement

Hamburg (20.7.16) – Ein aufmerksames Kostenmonitoring  gehört heute zu den Erfordernissen in der gesetzlichen wie in der privaten Krankenversicherung. In Zeiten steigender Behandlungskosten suchen Versicherer nach Stellschrauben, die es ihnen einerseits ermöglichen, regulierend in die Kostenspirale einzugreifen und andererseits im Sinne der Versicherten deren Behandlungsprozesse sinnvoll zu steuern. „Wir wollen nicht am Kunden sparen, sondern unnötige Kosten vermeiden“, erklärt Folke Tedsen, Leiter des Leistungs- und Gesundheitsmanagements bei der HanseMerkur Krankenversicherung AG in Hamburg nachdrücklich. weiterlesen

BMO Global Asset Management: Auf diese vier Sektoren sollten

Aktieninvestoren nach dem Brexit besonders achten

London (19.7.16) – Das Brexit-Votum der Briten hat die Aktienmärkte weltweit bewegt und viele Investoren verunsichert. Die politischen und wirtschaftlichen Folgen des Referendums sind noch nicht konkret abzusehen, aber es gibt dennoch einige Punkte, die Anleger aktuell besonders im Auge behalten sollten. Welche das sind, erklärt Steven Bell, Chef-Ökonom von BMO Global Asset Management. weiterlesen

Deutsche Autzulieferer immer internationaler –

Über 2.200 Auslandsstandorte weltweit –

Großbritannien mit 4 Mrd. Euro wichtigster Exportmarkt

Berlin (19.7.16) –  „Die Automobilindustrie steht vor dem größten Wandel seit der Erfindung des Automobils. Elektrifizierung und Automatisierung sind die bestimmenden Trends“, sagte Klaus Bräunig, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), bei der Vorstellung des Branchenberichts Autozulieferer der Commerzbank in Stuttgart. „Wenn Zulieferer Schlüsseltechnologien entwickeln, können sie unverzichtbare Technologiepartner für etablierte und neue Player sein. Ohne Zulieferer geht nichts: Sie werden dann eine zentrale Rolle in diesem Wandel spielen“. weiterlesen

Interhyp: Makler, Notar, Steuern – Warum sich der Immobilienkauf nicht nur durch steigende

Objektpreise verteuert

München (19.7.16) – Nachdem 2015 das Saarland, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg die Grunderwerbsteuer auf 6,5 Prozent angehoben haben, diskutieren aktuell Politiker in Baden-Württemberg über eine Anhebung. In Thüringen ist der Anstieg von 5 auf 6,5 Prozent ab 1. Januar 2017 bereits beschlossene Sache. Laut Interhyp, Deutschlands führendem Vermittler privater Baufinanzierungen, summieren sich damit die Kaufnebenkosten, zu denen Maklergebühren, Notarkosten und Grunderwerbsteuern gerechnet werden, je nach Region auf rund 9 bis 16 Prozent des eigentlichen Objektpreises. „Seit die Länder die Grunderwerbsteuer selbst festsetzen dürfen, hat sich die Steuerbelastung beim Hauskauf für viele Erwerber fast verdoppelt. Seit 2006 wurde die Grunderwerbsteuer über alle Bundesländer gerechnet 25-mal angehoben“, bemerkt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. weiterlesen

GAM: Neuseeland – ein verborgenes Juwel

für Anleiheanleger

Zürich (19.7.16) – Die unerwartete Entscheidung Großbritanniens für den Austritt aus der EU hat an den globalen Anleihemärkten risikoaverse Reaktionen ausgelöst. Die Anleger malten sich nach dem Brexit ein düsteres Bild der Welt und flüchteten in sichere Häfen. Die Menge der Anleihen mit negativen Renditen nimmt weltweit stetig zu. weiterlesen

Bundesbank: Juli-Ergebnisse der Umfrage zum Kreditgeschäft (Bank Lending Survey) in Deutschland

Frankfurt/Main (19.7.16) – Die deutschen Banken haben ihre Maßstäbe für die Vergabe von Krediten in den drei erfragten Geschäftsfeldern im zweiten Quartal 2016 unterschiedlich angepasst. Das ergab die jüngste Umfrage zum Kreditgeschäft unter den teilnehmenden, in Deutschland ansässigen Banken. weiterlesen

Bain-Studie zum Internet der Dinge: Möglichkeiten in Milliardenhöhe – Noch viele Führungskräfte verunsichert und überfordert

München/Zürich (19.7.16) – Unternehmenslenker in aller Welt suchen händeringend nach einer Erfolg versprechenden Strategie für das Internet der Dinge – das gigantische Netzwerk aus intelligenten Geräten, Sensoren, Datenbanken und cleveren Analysemethoden. Experten prognostizieren, dass schon in wenigen Jahren bis zu 20 Milliarden Geräte miteinander kommunizieren und dabei jährlich fünf Billionen Gigabyte Datenvolumen erzeugen werden. Dies eröffnet Technologieanbietern, Telekommunikationsunternehmen und Endgeräteherstellern bis 2020 zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten im Wert von mehr als 300 Milliarden US-Dollar. weiterlesen

IMK: Rezessionsrisiko nach Brexit-Votum spürbar gestiegen

Düsseldorf (18.7.16) – Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in nächster Zeit in eine Rezession gerät, ist während der vergangenen Wochen spürbar gestiegen. Wichtigster Grund dafür ist das Votum für einen Brexit, das insbesondere auf den Finanzmärkten für fortgesetzte Unsicherheit sorgt. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Für den Zeitraum von Juli bis Ende September 2016 weist der IMK-Indikator, der die wichtigsten Informationen über die aktuelle Wirtschaftslage bündelt, eine mittlere Rezessionswahrscheinlichkeit von 21 Prozent aus. Im Juni betrug das Rezessionsrisiko lediglich 8,8 Prozent. Das nach dem Ampelsystem arbeitende Frühwarninstrument bleibt zwar im „grünen Bereich“ (keine Rezessionsgefahr bei Werten unter 30 Prozent), nähert sich allerdings der „gelben“ Stufe. weiterlesen

Chinesische Städte treiben den globalen Index für Wohnimmobilien in Städten in die Höhe

Frankfurt/München (18.7.16) – 74 Prozentpunkte trennen den stärksten vom schwächsten Markt im Segment der globalen Wohnimmobilien mittlerer Qualität.  Der „Global Residential Cities Index“, in dem die internationale Immobilienberatung Knight Frank die Preise für Wohnimmobilien im mittleren Segment auf Basis der Erhebungen nationaler statistischer Ämter oder der Zentralbanken in 150 Städten aus aller Welt analysiert, ist im Jahresvergleich per Ende März 2016 um 4,5 Prozent gestiegen. weiterlesen

Jupiter AM startet

neuen Multi-Asset-Ökologiefonds

London (18.7.16) – Der börsennotierte Investmentmanager Jupiter Asset Management erweitert mit dem Jupiter Global Ecology Diversified SICAV sein bestehendes Produktportfolio. Rund 30 Jahre nach der Einführung einer der ersten Fonds mit Fokus auf umweltorientierte Investments, bringt Jupiter jetzt ein weiteres richtungsweisendes Produkt auf den Markt. Der neue Fonds investiert entlang des gesamten Anlageklassenspektrums und wird von den renommierten Fondsmanagern Charlie Thomas, Abbie Llewellyn-Waters und Rhys Petheram* verwaltet. weiterlesen

Saxo Bank: Soft Commodities im Aufwind

Kopenhagen (18.7.16) – „Der Bloomberg Rohstoffindex notiert auf Jahressicht mit 10 Prozent im Plus. Allerdings schwächelten die Rohstoffe in den vergangenen Wochen, was insbesondere am Energiesektor zu beobachten war. Die Rallye bei Öl und Gas hat insgesamt an Schwung eingebüßt“, sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank. Wochensieger mit großem Abstand war Baumwolle, die zusammen mit Arabica-Kaffee für eine starke Woche bei Soft Commodities gesorgt hat. „Gründe dafür waren der Fall der US-Baumwolllagerbestände auf ein Fünf-Jahres-Tief sowie anhaltende Wettersorgen in Baumwollanbau-Regionen. Arabica-Kaffe schaffte ein neues Sechzehn-Monats-Hoch aufgrund einer wetterbedingten Angebotsreduktion in Schlüsselproduktionsregionen wie Vietnam und Südamerika“, sagt Hansen. weiterlesen

Carmignac’s Note: Die derzeitigen makroökonomischen

Entwicklungen sowie die aktuelle Anlagestrategie –

Didier Saint-Georges zu den Märkten allgemein

 

Paris (18.7.16) – „Der Anstieg der weltweiten Aktienmärkte um 70% von 2011 bis 2015 trotz unveränderter Unternehmensergebnisse in diesem Zeitraum beruhte in erster Linie auf einem Glaubensakt. Man wettete darauf, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis die Unternehmensergebnisse im Zuge eines stärkeren Weltwirtschaftswachstums dank des beharrlichen Einschreitens der Zentralbanken steigen würden. Doch dieses Vertrauen wurde seit 2015 allmählich enttäuscht.“ weiterlesen

Union Investment Marktausblick:

Viel Bewegung, wenig Richtung

Köln (18.7.16) – An den Kapitalmärkten wird es auch im zweiten Halbjahr 2016 weiter unruhig bleiben. „Die ersten sechs Monate 2016 waren ein Vorgeschmack auf das, was uns im zweiten Halbjahr erwartet“, prognostiziert Jens Wilhelm, im Vorstand von Union Investment zuständig für Portfoliomanagement und Immobilien. Neben der Frage nach der Zukunft Europas sieht er die wirtschaftliche Entwicklung der USA und den künftigen Kurs der Notenbanken als wichtigste Einflussfaktoren. Im Ergebnis rechnet er mit einer Seitwärtsbewegung an den Märkten, allerdings unter starken Schwankungen. „Wir werden viel Bewegung, aber wenig Richtung an den Börsen erleben“, erwartet Wilhelm. weiterlesen

ifo-Präsident Fuest für acht Prozent Erbschaftsteuer auf alles

München (15.7.16) –  Der ifo-Präsident Clemens Fuest hat sich für eine Erbschaftsteuer von acht Prozent auf alles ausgesprochen. „Das wäre die einfachste und gerechteste Lösung“, sagte er am Freitag in München. „Die persönlichen Freibeträge sollten dabei erhalten bleiben. Dass die Erbschaftsteuer nicht innerhalb der vom Verfassungsgericht gesetzten Frist reformiert werden konnte, liegt daran, dass die Politik einen grundlegend falschen Ansatz verfolgt: Die Kombination aus hohen Steuersätzen und Ausnahmen für Unternehmen kann nicht zu einer gerechten und wirtschaftlich tragbaren Erbschaftsteuer führen. Durch die Ausnahmen bleibt die Gerechtigkeit auf der Strecke, ohne Ausnahmen ist die Steuer für die Unternehmen wirtschaftlich nicht tragbar. Gerechtigkeit und wirtschaftliche Tragbarkeit sind nur zu erreichen, wenn die Steuersätze massiv gesenkt werden und die Ausnahmen für Unternehmensvermögen entfallen. Es ist nicht Aufgabe des Gerichts, sondern der Politik, das umzusetzen.“

IFO: Ursachen und Folgen der Niedrigzinsen –  Enteignung der Sparer?

München (15.7.16) – Die Europäische Zentralbank hat die Leitzinsen auf null gesenkt und verlangt von Banken inzwischen Negativzinsen für Gelder, die diese bei ihr parken. Die Welt des Geldes scheint aus den Fugen zu sein. Wer ist verantwortlich für die niedrigen Zinsen, und welche Folgen hat die Niedrigzinspolitik für Sparer und für Kunden von Versicherungen? Für Gunther Schnabl, Universität Leipzig, ist die Bilanz dieser Geldpolitik negativ: »wenig Wachstum und einschneidende Nebeneffekte«. weiterlesen