Bank J. Safra Sarasin:

Gute Wachstumsperspektiven – Optionen für

eine weniger expansive EZB-Politik –

Von Karsten Junius, Chefökonom

Basel (28.3.17) – Die guten Konjunkturdaten und höheren Inflationsraten haben zu der Spekulation geführt, dass die EZB bereits dieses Jahr ihre Anleihekäufe weiter reduziert und ihre Zinsen erhöht. Wir halten beides für unwahrscheinlich. Allerdings bietet der geldpolitische Rahmen andere Optionen für eine etwas restriktivere Politik. weiterlesen

Mittelstandsinitiative für eine neue

Stipendienkultur

Regensburg (27.3.17) – Innovative Wege der Nachwuchsförderung: Mit einer in Deutschland in dieser Form herausragenden Initiative will ein Verbund aus bayerischen Mittelständlern den Grundstein für eine neue Stipendienkultur in der Bundesrepublik legen. Drei Unternehmen mit in Summe rund 17.000 Mitarbeitern haben jetzt das Projekt „PROTALENT“ vorgestellt, das in der Pilotphase künftig zunächst bis zu neun Studierende der Regensburger Universität fördert. Anlass für das neu geschaffene Stipendium ist vor allem der sich weiter zuspitzende Mangel an Fach- und Führungskräften: „Erfolgreiche Unternehmen abseits der großen Metropolen müssen neue Wege gehen, um den Nachwuchs zu sichern“, sagt beispielsweise Alexander Eckert von Waldenfels. Er ist Vorstandsvorsitzender der Eckert Schulen, einer der drei Stifter des neuen Förderprogramms. weiterlesen

IHS Global: German Ifo business climate extends manufacturing-led

rebound in March to reach highest level since mid-2011

Frankfurt/Main (27.3.17) – In March, the headline Ifo business climate index reflecting conditions in industry, construction, and wholesale and retail trade extended the previous month’s rebound by the same margin, increasing from 111.1 (revised up from 111.0) to 112.3. This is the highest level since July 2011, when the German economy was in the closing stages of the post-Lehman recovery of 2010-11. Germany’s business climate is now clearly better than just before the UK’s Brexit decision in June 2016 (108.8), not to speak of its long-term average of 101.9. For comparison, historic extremes are a low of 83.5 in March 2009 in the wake of the Lehman collapse and an all-time peak of 114.2 in November 2010. The recent rebound brings the Ifo data back in line with the improving manufacturing PMI indices in recent months. The Ifo institute comment on the latest data by saying that the “upswing is gaining momentum”. weiterlesen

BMO Global Asset Management: Protektionismus und Fiskalpolitik sorgen für langsameres, aber stabiles Wachstum

London (27.3.17) Die Weltwirtschaft dürfte in den nächsten fünf Jahren eine Phase langsamen, aber stetigen Wachstums erleben. Zu diesem Ergebnis kommt der Vermögensverwalter BMO Global Asset Management in seinem Fünf-Jahres-Ausblick für die Jahre 2017 bis 2022. „Zwei Faktoren bestimmen in den nächsten fünf Jahren die Richtung der weltwirtschaftlichen Entwicklung: erstens die Geldpolitik, die ihre Möglichkeiten ausgereizt hat, und zweitens der Aufstieg des Populismus in den westlichen Demokratien. Die globalen Handelsvolumina dürften durch protektionistische Maßnahmen zurückgehen, während die Fiskalpolitik für Wachstumsstimuli sorgen könnte“, fasst Steven Bell, Chef-Ökonom von BMO Global Asset Management, die Ergebnisse zusammen. Für die Schwellenländer rechnen die Experten von BMO Global Asset Management allerdings mit einem anhaltend hohen Wachstum. „Insbesondere China und Indien haben sich zu den neuen globalen Wachstumsmotoren weiterentwickelt. Wir erwarten, dass diese Länder in den nächsten fünf Jahren mit rund einem Drittel zum weltweiten Wachstum beitragen werden“, so Bell. weiterlesen

T. Rowe Price: Mexiko und

eine Mauer der Unsicherheit

Baltimore (27.3.17) – Eine der Prioritäten der neuen amerikanischen Regierung ist es erklärtermaßen, Handelsdefizite und den Verlust von Arbeitsplätzen anzugehen, die US-Präsident Donald Trump auf unvorteilhafte Vereinbarungen mit wichtigen US-amerikanischen Handelspartnern zurückzuführt. So stehen etwa der Handel mit Mexiko und das nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) auf Trumps Bedenkenliste. Die Ungewissheit darüber, welche Änderungen die Regierung empfehlen kann und welche neuen politischen Maßnahmen getroffen werden, hat die Aussichten der Investoren für Mexiko und seine Märkte verdunkelt. Zu diesem Schluss kommen die T. Rowe Price Experten Gonzalo Pángaro, Portfoliomanager der Emerging Markets Equity Strategy, Verena Wachnitz, Portfoliomanagerin der Latin America Equity Strategy und Richard Hall, Sovereign Credit Analyst für Schwellenländer. weiterlesen

VCI zum Beginn der Brexit-Verhandlungen in Brüssel – Grundfreiheiten und Zusammenhalt der EU wahren

Frankfurt/Main (27.3.17) – Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) betont vor dem offiziellen Beginn der Austrittsverhandlungen Großbritanniens mit der EU, dass die Errungenschaften der europäischen Einigung nicht aufs Spiel gesetzt werden dürfen. „Die Brexit-Verhandlungen dürfen die EU nicht weiter schwächen. Für die chemisch-pharmazeutische Industrie hat der Zusammenhalt in der EU unter Wahrung der Grundfreiheiten hohe Priorität“, sagte Utz Tillmann, Hauptgeschäfts­führer des VCI. weiterlesen

Bundesbank: Auftaktveranstaltung der Global Money Week am 27. März 2017 im Geldmuseum in Frankfurt am Main

Frankfurt/Main  (27.3.17) – Die Deutsche Bundesbank eröffnet heute zusammen mit Child & Youth Finance International (CYFI) im Geldmuseum die diesjährige Global Money Week unter dem Motto „Learn.Save.Earn – Lerne.Spare.Verdiene“. weiterlesen

ifo Geschäftsklimaindex steigt

München (27.3.17) – Die Stimmung in den deutschen Chefetagen verbessert sich immer mehr. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im März von 111,1  auf 112,3 Punkte. Dies ist der höchste Wert seit Juli 2011. Die Aufwärtsentwicklung bei der Beurteilung der aktuellen Geschäftslage hält unvermindert an. Auch die Erwartungen der Unternehmen verbesserten sich weiter. Der Aufschwung gewinnt an Kraft. weiterlesen

Die Deutsche Bundesbank feiert Anfang August d. J. ihr 60-jähriges Jubiläum! Das Motto: Seit 1957 sorgt die Notenbank für stabiles Geld in Deutschland und Europa.

www.geldanlagen-nachrichten.de liefert in den kommenden Monaten eine ausgedehnte Serie zum Thema deutsches Geld und Geldpolitik von der Nachkriegszeit über die Währungsreform mit der Einführung der D-Mark 1948 bis zum Euro von Heute.

Von Christoph Wehnelt

 Nr. 11

Mit der Währungsunion auf Europa warten?

21.3.1990: Politiker und Wissenschaftler reden sich immer noch die Köpfe heiß, ob die schnelle deutsch-deutsche Währungsunion denn wirklich notwendig und nützlich sei, ob man nicht besser abwarten und Stufenpläne entwickeln sollte. Am besten, so einige Sprecher, man warte gleich auf Europa. Die sofortige Einführung der D-Mark als Währung der DDR könne die dortigen realwirtschaftlichen Entwicklungsprobleme nicht lösen, meint der dezidiert links gerichtete Bremer Professor Rudolf Hickel. weiterlesen

Gruppe Deutsche Börse:  Als langweilig geltende Ostwestfalen rocken die Börse

Spezialmaschinen-Hersteller Aumann AG feiert eindrucksvolle Premiere im Prime Standard

Frankfurt/Main (24.3.17)/PK – Vielen geht’s wie mir. Hätte ich genügend Geld, würde ich mir einen Hybrid-, noch besser sogar einen reinrassigen Elektrowagen kaufen. Diesel und Benzin sind out, haben no future. Und irgendwann werde ich‘ auch tun: mir einen Hybrid- oder Elektro-Wagen kaufen. Ihnen gilt – neben dem Fahrrad, dem ÖPNV, der Bahn und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln – die Zukunft. Und damit logischerweise allen Firmen, die irgendetwas mit Elektromotoren und -mobilität zu tun haben. So wie die Aumann AG aus Beeren. Beeren – what? – Noch nie gehört?! Liegt am ADW, irgendwo zwischen Gütersloh und Münster. Doch genau hier wird Super-High-Tech für Elektromotoren entwickelt und gebaut. Eben durch die Aumann AG. Deren Aktien haben heute an der Frankfurter Börse Premiere gefeiert. Und was für eine?! Meine geschätzten Kollegen von boerse.ard.de spechen von einem geglückten Börsengang. 

Die Pressetstelle der Frankfurter Börse liefert die Eckdaten zum IPO. Hier sind sie: Die Aumann AG (ISIN: DE000A2DAM03) ist seit heute im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Das Platzierungsvolumen des Spezialmaschinen-Herstellers im Automobil-Sektor lag bei rund 250 Mio. Euro. weiterlesen

BMO Global AM: Internationale Aktien überzeugen

mit günstigen Bewertungen

London (23.3.17) – Der Preis, den Investoren für eine Aktie zahlen, wirkt sich unmittelbar auf ihren langfristigen Ertrag aus. An dieser Börsenweisheit lässt sich nicht rütteln. Der Wert der Aktie setzt sich dabei zusammen aus der Dividendenrendite und den Aussichten auf nachhaltige künftige Gewinne. „Das wirtschaftspolitische Umfeld sowie demografische Trends in verschiedenen Regionen der Welt haben einen großen Einfluss darauf, ob Unternehmen solide Gewinne erzielen und Dividenden ausschütten können“, erklärt Tony Cousins, Chief Executive Officer des zu BMO Global Asset Management gehörigen Unternehmens Pyrford International. Folglich bieten aus seiner Sicht aktuell einige Teile der Welt attraktivere Anlagemöglichkeiten als andere. weiterlesen

Commerzbank: Solides Operatives Ergebnis von 1,4 Mrd. Euro – Harte Kernkapitalquote 12,3 % – Bis 2020 wettbewerbsfähigste Bank in Deutschland

Frankfurt/Main (23.3.17) – Das Operative Ergebnis im Konzern lag 2016 bei 1.399 Millionen Euro, nach 1.942 Millionen Euro im Vorjahr. Das Konzernergebnis betrug im Berichtsjahr 279 Millionen Euro; darin enthalten sind eine Abschreibung auf Goodwill und sonstige immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 627 Millionen Euro sowie Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 129 Millionen Euro. weiterlesen

IFO: Fuest für Reform des EU-Haushaltes

München (23.3.17) – Der ifo-Chef Clemens Fuest hat eine Reform des EU-Haushaltes verlangt. „Unter den derzeitigen institutionellen Bedingungen könnten eine Abschaffung der Mehrwertsteuer-Eigenmittel und der überkomplizierten nationalen Rabatte sowie eine Reform der Ausgaben erhebliche Verbesserungen bringen“, schreibt er in der neuesten Ausgabe des ifo Schnelldienstes. Dabei gehe es nicht um höhere Ausgaben. „Erhebliche Teile der derzeitigen EU-Ausgaben, insbesondere im Bereich der Agrarpolitik und der Regionalpolitik, erbringen keinen Mehrwert. Es ist dringend notwendig, im EU-Haushalt Geld in Politikbereiche umzuschichten, in denen europäisches Engagement einen Mehrwert erbringt. Dazu gehören zum Beispiel der Schutz der Außengrenzen, die Entwicklungshilfe oder die Sicherheitspolitik“, sagte Fuest. weiterlesen

BVR rechnet mit weiterem Rückgang der Unternehmensinsolvenzen

Berlin (23.3.17) – Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) rechnet für das laufende Jahr mit einer weiteren Entspannung des Insolvenzgeschehens in Deutschland. Dem aktuellen BVR-Konjunkturbericht zufolge wird die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um etwa 7 Prozent auf rund 20.000 Fälle zurückgehen. Sie war bereits 2016 um 6,9 Prozent auf 21.518 gesunken. weiterlesen

Helaba verbucht ihr drittbestes Ergebnis

Ab wann firmiert die Helaba als NTH-Bank oder HTN-Bank oder ….?

Inzwischen ist die Landesbank Hessen-Thüringen sehr aktiv in Nordrhein-Westfalen. Durch die Übernahme von Teilen der ehemaligen WestLB. Daher ist ihr Firmenname schon lange nicht mehr zeitgemäß. Wie wär’s mit: NRW-Thü-He-Bank oder He-Thü-NRW-Bank oder einfach mit NTH-Bank? Foto: Helaba

Frankfurt/Main (23.3.17)/PK – Was will man mehr? Trotz der Null- und Negativ-Zinsen, trotz des durch die Finanzkrise ausgelösten Regulierungs-Wusts, den Banken irgendwie meistern müssen und trotz der durch Fin-Techs verschärften technologischen Konkurrenz, trotz alledem, hat die Landesbank Hessen-Thüringen, die Helaba, im vergangenen Jahr ihr drittbestes Ergebnis erzielt. Klar, dass Helaba-Chef Herbert Hans Grüntker auf der Bilanz-Pressekonferenz in Frankfurt von einem Geschäftsjahr 2016 sprach, mit dem der Vorstand zufrieden sei.  Sechs Gründe nannte  Gründker, warum sein Haus im vergangenen Jahr vergleichsweise gut, auf jeden Fall besser als gedacht abgeschnitten hatte.  Laut  Pressemitteilung waren dies folgende Gründe. weiterlesen

GfK: Höhere Inflation dämpft Konsumklima

Ergebnisse der Konsumklimastudie für Deutschland für März 2017

Nürnberg (23.3.17) – Die Verbraucherstimmung in Deutschland sendet im März unterschiedliche Signale. Während die Konjunkturerwartung und Anschaffungsneigung nach den Verlusten im Vormonat wieder zunehmen, geht die Einkommenserwartung leicht zurück. Da auch die Sparneigung im März wieder zulegt, liegt die Prognose für das Konsumklima im April bei 9,8 Punkten und damit leicht unter dem März-Wert von 10,0 Zählern. weiterlesen

PNE WIND AG: Vorschlag für Dividende

und Sonderdividende

Cuxhaven (22.3.17) – Aufgrund des erfolgreichen Abschlusses des Geschäftsjahres 2016 hat der Aufsichtsrat der PNE WIND AG heute übereinstimmend mit dem Vorschlag des Vorstands beschlossen, der Hauptversammlung am 31. Mai 2017 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,04 Euro sowie einer Sonderdividende in Höhe von 0,08 Euro je gewinnberechtigter Stückaktie vorzuschlagen. weiterlesen

Coface: Chinas Unternehmen unter Druck –

Finanzprobleme nehmen zu

Mainz (22.3.17) – Die chinesischen Unternehmen bewegen sich in einem schwierigen Umfeld. Zu höheren Finanzierungs- und Importkosten aufgrund der staatlichen Geldpolitik kommt der harte Wettbewerb, der durch die Öffnung weiterer Branchen für ausländische Unternehmen zusätzlich angetrieben wird. „Die Profitabilität könnte darunter leiden, wenngleich die wieder anziehende Auslandsnachfrage dem partiell entgegen wirken könnte“, heißt es in einer Untersuchung des Kreditversicherers Coface. „Es sei denn, protektionistische Maßnahmen anderer Länder bremsen diese Entwicklung aus.“ weiterlesen

Carmignac: Ausblick für Unternehmensanleihen –

Anleihen im europäischen Bankensektor erscheinen günstig

Paris (22.3.17) – Wenn die Kerninflation in Europa schneller und nachhaltiger als von der Konsensmeinung erwartet anzieht, machen Befürchtungen des Marktes im Hinblick auf eine mögliche frühzeitige Einstellung der Anleihenkäufe der EZB erforderlich, eine vorsichtige Allokation in Unternehmensanleihen einzugehen. Europäische Anleger waren nicht nur über zwei Jahre mit negativen Einlagenzinsen konfrontiert, sondern mussten sich auch mit einem immer kleineren Anleihenuniversum arrangieren, da die EZB ihre Bilanz in den letzten fünf Jahren wesentlich ausgeweitet hat. Die kleinere Zahl an Gelegenheiten zwang Anleger dazu, ein größeres Kreditrisiko bei längeren Laufzeiten einzugehen. Folglich wurden die Kreditmärkte sehr anfällig für einen geldpolitischen Kurswechsel der EZB. weiterlesen

KfW, Bundesbau- und Innenministerium

weiten Zuschussförderung für Einbruchschutz aus

Berlin/Frankfurt (21.3.17) – Das Bundesbauministerium, das Bundesinnenministerium und die KfW weiten die Förderung für Wohneigentümer und Mieter, die die eigenen vier Wände gegen Einbrüche sichern wollen, aus. Ab 21. März werden auch kleinere Sicherungsmaßnahmen gefördert: Ein Zuschuss kann dann bereits ab einer Investition in Höhe von 500 EUR bei der KfW beantragt werden, bislang lag die Mindestinvestitionssumme bei 2.000 EUR. Die Höhe des Zuschusses liegt bei 10 % der investierten Mittel und beträgt künftig folglich mindestens 50 EUR. Wie bisher sind bei entsprechend aufwendigen Einbruchschutzmaßnahmen bis zu 1.500 EUR KfW-Zuschuss möglich. weiterlesen

DNCA: Beerdigen wir nicht gleich

den globalen Kapitalismus

Paris (21.2.17) – Die wirtschaftlichen Parameter in Europa verbessern sich weiter, und die monetären Bedingungen in den USA normalisieren sich. Obwohl die Demokratien durch populistische Strömungen einer Belastungsprobe ausgesetzt sind, ist es noch zu früh, das Testament der Eurozone zu schreiben und den globalen Kapitalismus zu beerdigen. weiterlesen

SGL Group: Wesentliche Schritte der strategischen Neuausrichtung umgesetzt – Anstieg des EBIT vor Sondereinflüssen

Wiesbaden (21.3.17) – Die SGL Group hat im Berichtsjahr 2016 bei leicht geringerem Umsatz ein Ergebnis über dem Vorjahr erzielt. Das Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen aus fortgeführten Aktivitäten stieg auf 20,7 (Vorjahr: 13,7) Millionen Euro. Dazu trug vor allem das Geschäft mit der Automobilindustrie im Berichtssegment CFM bei, während sich bei GMS die Schwäche der nordamerikanischen Öl- und Gasindustrie bemerkbar machte. Gleichzeitig hat das Unternehmen wesentliche Schritte seiner strategischen Neuausrichtung umgesetzt. Dazu gehören die beschleunigte Umsetzung der rechtlichen Ausgliederung des Geschäftsbereichs Performance Products (PP) im Juni 2016, die Vereinbarung zum Verkauf des Graphitelektrodengeschäfts an das japanische Unternehmen Showa Denko im Oktober und die Kapitalerhöhung im Dezember. weiterlesen

Credendo Risk Monthly: Saudi-Arabiens

Regierung treibt Reformen voran

Wiesbaden (21.3.17) – Ab Anfang 2018 gilt die Mehrwertsteuer in Saudi-Arabien. Grund dafür sind die niedrigen Ölpreise – die Regierung sieht sich dazu gezwungen, alternative Quellen für die Staatseinnahmen zu finden. Saudi-Arabien setzt daher noch weitere Maßnahmen ein, um seine Wirtschaft zu diversifizieren. So öffnet sich das Land künftig internationalen Investoren, indem es sein größtes Unternehmen, den Ölkonzern Aramco, an die Börse bringt. Geplant ist dieser Schritt in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres, vorerst sollen rund fünf Prozent der Anteile angeboten werden. Ein weiterer Schritt der Regierung ist die Konkretisierung der geplanten Arbeitsmarktreform. Ziel dieser ist es, die Zahl arbeitender Saudis in der Privatwirtschaft anzukurbeln – denn aktuell stellt die Regierung den größten Arbeitgeber für Saudis dar, während die private Wirtschaft größtenteils von ausländischen Fachkräften betrieben wird. Zudem sind viele Saudis ohne Job, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit ist mit 28,5 Prozent (2014) hoch. Ändern will Saudi-Arabien dies einerseits durch ein Belohnungssystem für private Unternehmen, welches greift, wenn Firmen einheimische Mitarbeiter einstellen sowie andererseits durch zusätzliche Kosten, die beim Anheuern ausländischer Mitarbeiter fällig werden. Die neue Regelung soll noch in diesem Jahr in Kraft treten. „Der Erfolg der Arbeitsmarktreform wird aber auch davon abhängen, inwiefern die Diversifikationsstrategie Früchte trägt“, erklärt Christoph Witte, Deutschland-Chef des belgischen Kreditversicherers Credendo. weiterlesen

BVI: Offene Spezialfonds sind der Renner

Frankfurt/Main  (21.3.17) – Die Fondsgesellschaften sammelten im Januar 2017 netto 17,2 Milliarden Euro neue Gelder ein. Den Großteil steuerten offene Spezialfonds mit Zuflüssen von 10,2 Milliarden Euro bei. Offenen Publikumsfonds flossen 4,7 Milliarden Euro zu. Das ist der höchste Zufluss seit Oktober 2015 als sie 4,8 Milliarden Euro einsammelten.

Roland Berger: Übernahmen von Firmen in finanziellen

oder operativen Krisensituationen – Der deutsche Markt

für „Distressed M&A“ wächst

München (21.3.17) – Der deutsche Markt für Unternehmensübernahmen aus Krisensituationen heraus (Distressed M&A) wächst weiter. Vor allem der hohe Investitionsdruck bei Investoren, ein günstiges Finanzierungsumfeld und ein zunehmendes Interesse von Investoren aus dem Ausland – in erster Linie aus Asien – sorgen für einen verstärkten Wettbewerb. Durch die hohe Komplexität solcher Transaktionen nehmen gleichzeitig die Anforderungen an M&A-Berater zu. Das sind einige der zentralen Ergebnisse der „Distressed M&A-Studie 2017“, für die Roland Berger über 200 Experten und Entscheider befragt hat. Die meisten Umfrageteilnehmer stammen aus den Gruppen der Gläubiger, also der Unternehmensfinanzierer und der Insolvenzverwalter. weiterlesen