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Die ifo Kredithürde steigt erneut

München (31.8.16) – Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft ist von 14,6 Prozent im Vormonat auf 15,0 Prozent im August gestiegen. Das ist der Anteil jener Firmen, die von einer restriktiven Kreditvergabe der Banken berichten. Die Finanzierungsbedingungen für deutsche Unternehmen bleiben damit jedoch weiterhin hervorragend. In der Industrie verharrte die Kredithürde bei 13,1 Prozent. Innerhalb der verschiedenen Größenklassen gab es nur wenig Bewegung. Im Bauhauptgewerbe stieg die Kredithürde auf 17,2 Prozent. Auch im Handel stieg der Anteil der Firmen, die von einer restriktiven Kreditvergabe der Banken berichteten. Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts

EAM Aktienmarkt-Ausblick: Die Rally bleibt fragil –  Globale Aktienmärkte mit guter Performance – Schwellenländer wieder gefragt

Wien (31.8.16) – Der „Brexit“-Schock an den Aktienmärkten währte nur kurz. Bereits in den beiden Folgetagen nach der Entscheidung des Vereinigten Königreichs am 24. Juni 2016 die Europäische Union zu verlassen, schalteten die Börsen weltweit in den Aufwärtsmodus. US-, europäische und japanische Aktienindizes legten seit ihren Tiefstständen nach der Abstimmung zwischen 9 und 12 Prozent in Lokalwährung zu (Stand per 30. August). Die Schwellenmärkte verzeichneten eine ähnliche Entwicklung. weiterlesen

Destatis: Verbraucherpreise im August 2016 voraus­sichtlich um 0,4 % höher als im August 2015

WIESBADEN  (31.8.16) – Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – wird im August 2016 voraussichtlich + 0,4 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, verändern sich die Verbraucherpreise gegenüber Juli voraussichtlich nicht. weiterlesen

Wichtigeres als die nächste Zinserhöhung – Jackson-Hole-Treffen zeigt auch die Grenzen der Geldpolitik –Von Karsten Junius, Chefökonom, Bank J. Safra Sarasin AG

Basel (30.8.16) – Tagelang hielten die Finanzmärkte den Atem an. Würde Janet Yellen in Jackson Hole sich klarer über den nächsten Zinsschritt äußern oder nicht. Wichtiger sollten aber eigentlich viele andere Fragestellungen und Botschaften dieser eher zentralbanktechnischen Tagung gewesen sein. Dazu gehören die Einschätzungen, dass das Potenzialwachstum sowie die neutralen Leitzinsen zukünftig wesentlich niedriger liegen könnten als bisher angenommen und dass die unkonventionellen geldpolitischen Maßnahmen einen quasi-permanenteren Status bekommen würden, wenn andere Politikbereiche nicht entsprechend ihrer Verantwortung aktiv werden.

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AmCham Germany: Zum aktuellen Verlauf der TTIP-Verhandlungen – „Wir brauchen eine starke Bundesregierung“

Frankfurt/Main (29.8.16) – Bernhard Mattes, Präsident der American Chamber of Commerce in Germany (kurz AmCham Germany), zum aktuellen Stand der TTIP-Gespräche: „Die Verhandlungen über das TTIP-Abkommen sollten mit der notwendigen Ruhe und Sachlichkeit weiter geführt werden – und zwar zwischen den tatsächlichen Handelspartnern, der Europäischen Union und den USA. Viel zu lange ist das Abkommen nun schon Spielball unterschiedlicher Interessensgruppen. Der enorme öffentliche Druck und Diskussion haben die gesamten Verhandlungen bis heute verzerrt dargestellt anstatt die enormen Vorteile für die Bürger und Unternehmen in der EU und den USA zu betonen. Nach über zwei Jahren Verhandlungen gibt es keinen Grund, das Abkommen als gescheitert anzusehen. Ein komplexes Abkommen dieser Größenordnung benötigt seine Zeit. Deshalb brauchen wir jetzt eine starke Bundesregierung, die trotz anstehender Bundestagswahlen das TTIP-Abkommen mit dem notenwendigen Weitblick und politischen Geschick zum Erfolg führt. Ständige Zwischenrufe und Kommentare helfen hingegen nicht. weiterlesen

EU: Zur aktuellen Debatte um die TTIP-Verhandlungen erklärt VDA-Präsident und BDI-Vizepräsident Matthias Wissmann

Berlin (29.8.16) – Die Bundesregierung sollte der EU-Kommission bei den TTIP-Verhandlungen den Rücken stärken. Anstatt das Abkommen aus parteitaktischen Gründen aufzugeben, gilt es die Anstrengungen für einen guten Abschluss zu verstärken. TTIP darf nicht dem beginnenden Wahlkampf zum Opfer fallen. Nicht Parteitage sind dazu berufen über Freihandelsverträge zu entscheiden. Vielmehr ist das die Aufgabe von gewählten und unabhängigen Abgeordneten und der Bundesregierung. weiterlesen

AXA IM: Institutionelle Investoren haben bei

alternativen Kreditinstrumenten Wissenslücken

Frankfurt/Main (29.8.16) – Professionelle Investoren kennen sich auch mit exotischen Anlageklassen bestens aus? Von wegen: Einer aktuellen Studie von AXA Investment Managers zufolge ist diese optimistische Annahme nicht in allen Fällen auch durch die Fakten gedeckt. In der Umfrage hat sich ein Großteil der institutionellen Investoren bestenfalls ein befriedigendes Wissen über Instrumente wie Commercial Real Estate Loans oder Infrastrukturinvestments bescheinigt, die in der Fachsprache unter dem Begriff Alternative Debt zusammengefasst werden. Für die Studie wurden 141 Entscheider und Experten bei institutionellen Investoren in Deutschland befragt. Zusammen repräsentieren sie ein Anlagevolumen von 662 Milliarden Euro. Dabei wurden die Befragten gebeten, ihre Kenntnisse mit Noten von 1 (sehr gut) bis 5 (mangelhaft) zu bewerten. weiterlesen

Roland Berger: Beim Insolvenzrecht ist ESUG in der Praxis angekommen,

vorinsolvenzliches Verfahren wird mit Spannung erwartet

München (26.8.16) – Vier Jahre nach seinem Inkrafttreten wird das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) von der Mehrheit der Marktteilnehmer (93%) positiv bewertet. Wie die neue „ESUG-Studie“ von der Heidelberger gemeinnützigen Gesellschaft für Unternehmensrestrukturierung (HgGUR) und Roland Berger zeigt, scheint das Gesetz in der Praxis angekommen zu sein: 91 Prozent der Studienteilnehmer haben bereits Erfahrung mit einer vorläufigen Eigenverwaltung gemacht, 88 Prozent mit Schutzschirmverfahren und 87 Prozent mit vorläufigen Gläubigerausschüssen. Dennoch plädieren immer mehr Experten dafür, ein vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren einzuführen, um den „Werkzeugkasten“ der Sanierung zu vervollständigen. weiterlesen

Coface: Warten aufs Geld ist Alltag – Studie über Zahlungserfahrungen deutscher Unternehmen

Mainz (26.8.16) – Für 83,7 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind Zahlungsverzögerungen ihrer Kunden Alltag, trotz der guten Konjunkturlage der deutschen Wirtschaft. Das ist Ergebnis einer neuen Coface-Befragung zum Zahlungsverhalten im Geschäft zwischen Unternehmen (B2B). Damit liegt der Anteil sogar über demjenigen in China. Dort berichteten in einer vergleichbaren Coface-Studie rund 80 Prozent von Zahlungsverzögerungen. In der deutschen Unternehmenslandschaft sind Zahlungsverzögerungen ausgeprägter bei Unternehmen, die vorrangig vom Exportgeschäft abhängig sind. Sie verbuchen zu fast 90 Prozent Verzögerungen, bei den auf den deutschen Markt konzentrierten Unternehmen sind es 82,8 Prozent. weiterlesen

Interhyp-Erhebung: Deutsche nutzen Zinstief als Entschuldungsturbo – Häuslebauer zahlen Kredite schneller zurück

München (26.8.16) – Die Mehrheit der Immobilienkäufer in Deutschland nutzt die historisch niedrigen Zinsen für Baugeld, um höher zu tilgen und schneller schuldenfrei zu sein. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Interhyp, Deutschlands führendem Vermittler für private Baufinanzierungen. Demnach ist die anfängliche Tilgungshöhe deutschlandweit von durchschnittlich 2,29 Prozent im Jahr 2010 auf den Rekordwert von 2,84 Prozent im ersten Halbjahr 2016 gestiegen. Basis der Interhyp-Auswertung sind bundesweit mehr als 200.000 Darlehensabschlüsse für Bau- und Kaufvorhaben sowie über 100.000 Darlehensabschlüsse für Anschlussfinanzierungen von 2010 bis zum 1. Halbjahr 2016. weiterlesen

GfK-Konsumklima: Gute Wirtschaftsdaten wirken stärker als Terror und Brexit

Nürnberg (26.8.16) – Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat sich im August insgesamt positiv entwickelt und damit den Brexit-Schock offenbar recht gut verdaut. Der Gesamtindikator Konsumklima prognostiziert für September 10,2 Punkte nach 10,0 Zählern im August. Die Einkommenserwartung wie auch die Anschaffungsneigung verbessern sich, während die Konjunkturerwartung geringe Einbußen hinnehmen muss.

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IKB: Schwieriges konjunkturelles Umfeld

Düsseldorf (25.8.16) – Die deutsche Wirtschaft konnte im zweiten Quartal ein relativ ordentliches Wachstum vorweisen; die zugrunde liegenden Treiber sind allerdings wenig überzeugend. Der Konsum hat eher enttäuscht und die Ausrüstungsinvestitionen sind deutlich gesunken. Der Außenhandel hat zwar einen nennenswerten Beitrag geleistet, profitierte aber von rückläufigen Importen, die in den kommenden Quartalen wieder zunehmen dürften. Gleichzeitig könnte der Export verstärkt unter Druck geraten, nicht zuletzt infolge der bevorstehenden Brexit-Verhandlungen und der damit verbundenen Unsicherheit über die weitere europäische Konjunkturentwicklung. weiterlesen

IHS Global: German Ifo business climate survey reveals delayed negative

response to Brexit in August, separate service-sector results improve

Frankfurt/Main (25.8.16) – In August, the headline Ifo business climate index reflecting conditions in industry, construction, and wholesale and retail trade declined more markedly than in the previous month, falling from 108.3 to 106.2. This appears to be a delayed negative reaction to the UK referendum decision of 23 June to leave the EU. The level of 106.2 nonetheless still exceeds the long-term average of 101.7 by a solid margin and remains somewhat closer to the interim peak of 109.0 seen in November 2015.

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Bankengruppe Capco: Einbruch bei

Zinsüberschüssen gefährdet Europas Banken

Düsseldorf (25.8.16) – Die anhaltende Niedrigzinspolitik der EZB ruft verstärkt Kritiker auf den Plan. Deutsche Bank Chef John Cryan kritisierte Draghis Geldpolitik und deren Folgen für die Wirtschaft zuletzt scharf. Längst bringen die niedrigen Zinsen das Kerngeschäft vieler Geldhäuser in große Bedrängnis. Das günstige Geld der EZB hat die Zinsen auf ein Rekordtief gedrückt – gleichzeitig verdienen Banken aber deutlich weniger bei der Vergabe von Krediten. Die Zinsüberschüsse sind für ein Gros der Banken nach wie vor die dominierende Ertragskomponente. Tomas Rederer, Partner der Bankenberatung Capco, erwartet, dass diese Zinsüberschüsse in den nächsten Jahren weiter massiv einbrechen werden. Als besonders verheerend könnte sich dabei die bislang häufig verkannte Hebelwirkung dieser Rückgänge erweisen: So führt ein Rückgang von 20 Prozent der Zinsüberschüsse zu einem Einbruch des Gewinns vor Steuern von rund 60 Prozent – wenn selbst diese Zahlen nicht zu optimistisch geschätzt ist.

Für Banken gelte es daher, die Zinsabhängigkeit ihrer Geschäfte möglichst zeitnah zu reduzieren. Niedrigzinsen und Gebühren auf Spareinlagen werden nicht ausreichen, die Probleme der Geldinstitute zu beheben. Neue, zinsunabhängigere, Geschäftsmodelle sind dringend gefordert.

Luxusgüterindustrie: Der Wendepunkt könnte erreicht sein –  Uhrenhersteller haben weiterhin Probleme – Wachstum kommt primär aus Schwellenländern

London (25.8.16) – Für die Hersteller von Luxusgütern wendet sich langsam das Blatt: Nach schweren Jahren können sie wieder moderate Wachstumsraten vorweisen. Scilla Huang Sun, Managerin des JB Luxury Brands Fund, kommentiert den möglichen Turnaround des Luxusgütersektors. weiterlesen

ManpowerGroup: Die meisten Deutschen würden für ihren Traumjob umziehen oder pendeln. Höheres Gehalt und sicherer  Arbeitsplatz beeinflussen Mobilität

Eschborn (25.8.16) – 83 Prozent der Deutschen würden für ihren Traumjob umziehen oder pendeln. Vor allem ein höheres Gehalt und die Aussicht auf einen sicheren Arbeitsplatz beeinflussen die Mobilität. Das zeigt die Studie „Jobwechsel 2016“ der ManpowerGroup Deutschland, für die mehr als 1.000 Deutsche bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden. Einem Auslandsaufenthalt gegenüber sind die Bundesbürger ebenfalls aufgeschlossen. weiterlesen

T. Rowe Price: Peru – breit diversifiziert und mit Wachstumspotenzial – Hohe Abhängigkeit von Rohstoffexporten

Baltimore (25.8.16) – Perus droht die Abstufung von einem „Emerging“ zum „Frontier Market“ durch den Indexanbieter MSCI. Das lateinamerikanische Land steht aktuell auf der „Watchlist“, denn lediglich drei peruanische Aktien erfüllen die Liquiditäts-Voraussetzungen für den MSCI Emerging Market Index – was gerade einmal der absoluten Mindestanforderung dieses Indizes entspricht. Oliver Bell, leitender Portfolio Manager und Vorsitzender des Advisory Committee für die Frontier Markets Equity Strategy bei T. Rowe Price, hat Peru besucht, und sich dabei mit verschiedenen Vertretern aus der Wirtschaft getroffen und sich einen persönlichen Einblick der wirtschaftlichen und politischen Lage verschafft. weiterlesen

Anhaltendes Wachstum: Fairer Handel erreicht neue Käufergruppen

Berlin  (25.8.16) – Mit 1,14 Milliarden Euro erzielte der Faire Handel in Deutschland 2015 einen neuen Rekordumsatz. Eine Ursache dafür sind neue Käufergruppen, die zu fair gehandelten Produkten greifen. Das gab heute das Forum Fairer Handel, der Verband des Fairen Handels in Deutschland, auf seiner Jahrespressekonferenz bekannt.

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Deka erzielt hohe Nettovertriebsleistung von 9 Mrd. Euro im ersten Halbjahr

Frankfurt/Main (25.8.16) – Die Deka-Gruppe erreichte mit einer Nettovertriebsleistung von rund 9 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2016 ungeachtet der Marktturbulenzen ein stabiles Wachstum. Sie konnte damit das hohe Wachstumsmomentum aus dem Vergleichszeitraum 2015 (rund 10 Mrd. Euro) auf­rechterhalten.

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ifo Geschäftsklima deutlich eingetrübt

München (25.8.16) – Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich merklich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist von 108,3 Punkten im  Juli auf 106,2 Punkte im August gefallen. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate beurteilten die Unternehmen schlechter als im Vormonat. Die deutsche Konjunktur fällt in ein Sommerloch. weiterlesen

Ernst & Young : Ranking der Autokonzerne –

Volkswagen im zweiten Quartal

Umsatzweltmeister, BMW bei der Marge vorn

Frankfurt/Main (25.8.16) – Dank eines Umsatzwachstums von knapp zwei Prozent ist Volkswagen im zweiten Quartal beim Umsatz an Toyota vorbeigezogen. Der japanische Autokonzern verzeichnete einen Umsatzrückgang von sechs Prozent auf umgerechnet 54 Milliarden Euro, während der Wolfsburger Konzern auf knapp 57 Milliarden Euro zulegen konnte. Beim Gewinn und beim Pkw-Absatz hatte hingegen Toyota die Nase vorn: Mit umgerechnet 5,3 Milliarden Euro erwirtschaftete Toyota den höchsten operativen Gewinn (Ebit) aller Autokonzerne – Daimler und GM landen auf den Plätzen zwei und drei. Beim Absatz lag Toyota mit 2,53 Millionen verkauften Pkw knapp vor Volkswagen (2,46 Millionen) und GM (2,40 Millionen). weiterlesen

Studie liefert erstmals Daten zur Klickarbeit

Hans-Böckler-Stiftung zu Crowd Worker:

Gut ausgebildet, teilweise nicht abgesichert, im Hauptjob nur rund 1.500 Euro

Düsseldorf (25.8.16) – Das Heer der Klickarbeiter im Internet wächst. Eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie liefert erstmals einen qualitativen Überblick darüber, wer die Menschen in der „Crowd“ sind  – und warum die digitale Erwerbsarbeit faire Spielregeln braucht*. Die Studie gehört zu einer Reihe von Aktivitäten, mit denen die Hans-Böckler-Stiftung die Arbeitswelt von morgen ausleuchtet. Dazu zählt auch die Kommission „Arbeit der Zukunft“: 34 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und betrieblicher Praxis arbeiten dort an Diagnosen und Empfehlungen**. weiterlesen

Destatis: Staat erzielt im 1. Halbjahr Überschuss von 18,5 Milliarden Euro

WIESBADEN (24.8.16) – Der Staat erzielte im ersten Halbjahr 2016 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) einen Finanzierungsüberschuss von 18,5 Milliarden Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (1 543,5 Milliarden Euro) errechnet sich daraus eine Quote von + 1,2 %. Hierbei handelt es sich um Daten in der Abgrenzung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 2010. Die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung konnten damit weiter von einer günstigen Beschäftigungs- und Wirtschaftsentwicklung sowie einer moderaten Ausgabenpolitik profitieren. Von den Ergebnissen für das erste Halbjahr lassen sich allerdings nur begrenzt Rückschlüsse auf das Jahresergebnis ziehen, da der Finanzierungssaldo des Staates in der zweiten Jahreshälfte strukturbedingt regelmäßig niedriger ausfällt. weiterlesen

Roland Berger-Studie:

Quo vadis, Privatbank?

München (24.8.16) – Umfassende quantitative Analyse der Schweizer und Liechtensteiner Privatbanken zeigt in den vergangenen fünf Jahren klare Gewinner und Verlierer:

– Langfristiger Wachstumstrend der Kundenvermögen 2015 unterbrochen

– 88 Milliarden CHF Nettoneugeld 2015 sind der niedrigste Wert der

vergangenen fünf Jahre – Wachstumsbeitrag sinkt kontinuierlich

– Bei fast 50 Prozent der Privatbanken schrumpfen die angelegten

Vermögen (AuM) oder es gibt sogar Nettoabflüsse

– 75 Prozent der Privatbanken weisen niedrigere Erträge und/oder

Bruttomargen auf

– Es gibt klare Gewinner und Verlierer: der „100er-Klub“ legt mächtig

zu, mittelgroße Privatbanken als Segment auf dem absteigenden Ast

– Drei Strategieoptionen für eine erfolgreiche Gestaltung der Zukunft

– Die Beschäftigtenzahl in der Branche nimmt ab, besonders in der

Schweiz, da Aufbau von Personal vor allem im Ausland erfolgt weiterlesen

IHS Global: German GDP growth rests entirely on exports in second quarter as investment setback offsets moderate consumption

Frankfurt/Main (24.8.16) – Component data now released for the second quarter of 2016 confirms – as already shown by flash data released by the Federal Statistics Office (FSO) on 12 August – that German real GDP increased 0.4% quarter-on-quarter (q/q). While this is clearly weaker than the previous quarter’s exceptional 0.7% q/q, it exceeds the 0.3% average of the four quarters of 2015 and broadly matches the average growth pace of the period 2013-2015.

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