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EZB: GELDPOLITISCHE BESCHLÜSSE

Frankfurt/Main (8.12.16) – Auf der heutigen Sitzung hat der EZB-Rat beschlossen, den Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte sowie die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität unverändert bei 0,00 %, 0,25 % bzw. -0,40 % zu belassen. Der EZB-Rat geht weiterhin davon aus, dass die EZB-Leitzinsen für längere Zeit und weit über den Zeithorizont des Nettoerwerbs von Vermögenswerten hinaus auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau bleiben werden. weiterlesen

WSI: Befristete Beschäftigung: Junge Arbeitnehmer besonders

betroffen, deutlich erhöhtes Armutsrisiko und seltener Kinder

Düsseldorf (8.12.16) – Fast jeder fünfte abhängig Beschäftigte unter 35 Jahren hat nur einen befristeten Arbeitsvertrag, mehr als 60 Prozent aller befristet Beschäftigten in Deutschland sind jünger als 35. Damit sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Berufseinstiegs- und Familiengründungsphase auch besonders stark von den Nachteilen dieser atypischen Beschäftigungsform betroffen. Das zeigt eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.* Befristet Beschäftigte haben deutlich niedrigere Nettoeinkommen als gleich alte Arbeitnehmer mit unbegrenztem Vertrag. Dementsprechend sind sie trotz Arbeit doppelt so häufig von Armut bedroht. Junge Beschäftigte in befristeten Arbeitsverhältnissen sind zudem seltener verheiratet und haben deutlich weniger Kinder als unbefristet Beschäftigte. weiterlesen

VCI: Durchwachsenes Jahr für die deutsche Chemie –    Produktion steigt um 0,5 Prozent, Branchenumsatz sinkt um 3 Prozent –   Investitionen mit 7,1 Milliarden Euro auf hohem Niveau stabil – Prognose 2017: Produktionsplus von 0,5 Prozent, Umsatzplus von 1 Prozent

Frankfurt/Main (8.12.16) – 2016 war ein durchwachsenes Jahr für die chemisch-pharmazeutische Industrie. Trotz eines schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeldes konnte Deutschlands drittgrößte Branche Investitionen, Kapazitätsauslastung und Beschäftigung stabil halten. Die Produktion wuchs aber weniger als erwartet. Gleichzeitig ging der Umsatz wegen der erneut sinkenden Herstellerpreise zurück. Insgesamt stieg die Chemie-Produktion um 0,5 Prozent. Ohne Pharmazeutika stagnierte die Produktionsmenge. „Diese Bilanz mag in Anbetracht der politischen Turbulenzen in Europa und der Verunsicherung vieler Marktteilnehmer nicht überraschen – für uns ist sie gleichwohl unbefriedigend“, stellte Kurt Bock, Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), fest. weiterlesen

BMO Global Asset Management:

Fünf-Jahres-Ausblick

London (8.12.16) – BMO Global Asset Management hat heute seinen aktuellen Fünf-Jahres-Ausblick veröffentlicht. Der kanadische Vermögensverwalter analysiert darin eine Reihe von Themen, die in den kommenden fünf Jahren maßgeblich Einfluss auf die Weltwirtschaft und die Märkte nehmen werden. BMO Global Asset Management untersucht Langzeittrends und zeigt Investmentchancen auf, die sich für Anlagestrategien in unterschiedlichen Assetklassen und Sektoren ergeben. weiterlesen

GAM: Die Inflation kehrt zurück – Investoren sollten Umschichtungen in

inflationsgebundene Anleihen ins Auge fassen

Frankfurt/Main (8.12.16) – An den Anleihenmärkten sind derzeit deutliche Kursrückgänge zu beobachten, und die von den Anlegern im laufenden Jahr erzielten Gewinne schmelzen dahin. Höhere Inflationserwartungen sind seit kurzem wieder eine der Sorgen, die die Märkte umtreiben. Für Bernhard Urech, Fixed-Income-Manager bei GAM, bieten inflationsgebundene Anleihen eine wirksame Möglichkeit, sich gegen diese Sorge abzusichern. Doch bevor sich Anleger nun auf diese Anlageklasse stürzen, sollten sie einige Dinge beachten. weiterlesen

Roland Berger: Deutschland und Frankreich müssen jetzt handeln, um Europas digitale Zukunft zu sichern

München (8.12.16) – Die digitale Transformation verändert Konsumgewohnheiten, Geschäftsmodelle und Märkte und schafft neues wirtschaftliches Potenzial – auch in Europa: Experten schätzen, dass ein europäischer digitaler Binnenmarkt das Bruttoinlandsprodukt pro Jahr um 415 Milliarden Euro erhöhen und über 100.000 neue Arbeitsplätze in der EU schaffen kann. Doch Faktoren wie unterschiedliche Datenschutzregelungen oder nationale Schranken für digitale Transaktionen behindern nach wie vor die freie Entfaltung der Digitalwirtschaft in Europa. Dementsprechend hat der Kontinent Nachholbedarf: Aktuell können europäische Startups im Vergleich zu ihrer amerikanischen Konkurrenz lediglich auf ein Fünftel des Risikokapitals zurückgreifen. Auch bei der Entwicklung von „Unicorns“ steht Europa deutlich hinten an: Weltweit stammen 39 Prozent aus dem Silicon Valley, nur 11 Prozent sind europäischen Ursprungs. weiterlesen

EU: Nationale Förderinstitute präsentieren

Entwürfe zur Förderung des Risikokapitals in der

Europäischen Union

Frankfurt/Main (7.12.16) – Die nationalen Förderinstitute der fünf größten europäischen Volkswirtschaften (Bpifrance, Frankreich, British Business Bank, Großbritannien, Cassa depositi e prestiti, Italien, Instituto de Credito Oficial, Spanien und KfW, Deutschland) stellen heute ihre gemeinsame Studie zum europäischen Risikokapitalmarkt vor und geben Empfehlungen, wie der Zugang zu Risikokapital in der EU gefördert werden kann. weiterlesen

La Financière de l’Echiquier: Auf Spurensuche –

Was treibt die Kurse in den USA wirklich an?

Paris (7.12.16) – Kaum sind Konfetti und Luftschlangen der Trump-Anhänger zu Boden gefallen, da geht der amerikanische Markt auch schon auf Höhenflug. Die anfänglichen Zweifel sind rasch verschwunden und der besorgniserregende Kandidat Donald Trump hat sich zu einem „marktfreundlichen“ Präsidenten gemausert. Seitdem jagt der Dow Jones einen Rekord nach dem anderen. Aber auch  Standard & Poor’s, Nasdaq oder der kleine Börsenkapitalisierungen umfassende Russel 2000 klettern auf neue Höchststände. Eine derart synchrone Entwicklung kommt selten vor – zuletzt im Winter 1999, als die Börsentemperaturen deutlich über den saisonalen Durchschnittswerten lagen – gefolgt von einer unvergesslichen Schlappe! weiterlesen

Genossenschaften: Eine Idee setzt sich durch –

UNESCO-Weltkulturerbe

Augsburg (7.12.16) – Gestern Abend hat das Internationale Komitee der UNESCO entschieden, die von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch im 19. Jahrhundert entwickelte und vorangebrachte Genossenschaftsidee der Selbsthilfe und Selbstfinanzierung in die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufzunehmen. „Zuerst will ich der Deutschen Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft und der Deutschen Friedrich-Wilhelm Raiffeisen-Gesellschaft für ihre Initiative zur Nominierung danken. Zudem freuen wir uns sehr, dass somit die traditionsreiche und zugleich moderne Idee der Bündelung gemeinsamer Interessen in Form einer Genossenschaft derart gewürdigt wird“, erklärt Thomas Hausfeld, Vorstandssprecher von der genossenschaftlichen PSD Bank München.  weiterlesen

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Mittelstand nur mäßig beeindruckt von der Wahl Trumps

Frankfurt/Main (7.12.16) – Die deutsche Wirtschaft zeigt sich im November nur mäßig beeindruckt von der Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der USA. Die Angst vor nationaler Abschottung und mehr Protektionismus belasten zwar die Stimmung der deutschen Exportwirtschaft, der deutsche Aufschwung scheint jedoch vorerst nicht in Gefahr. So gibt das mittelständische Geschäftsklima, nach zwei insgesamt sehr starken Anstiegen in den Monaten zuvor, aktuell um vergleichsweise moderate 1,7 Zähler auf 18,8 Saldenpunkte nach. Dabei verschlechtern sich die Geschäftserwartungen der kleinen und mittleren Unternehmen um 2,7 Zähler auf 11,2 Saldenpunkte, befinden sich damit aber immer noch auf dem zweithöchsten Stand seit März 2014. Mit einem vernachlässigbaren Rückgang von 0,5 Zählern auf 26,3 Saldenpunkte sind die Mittelständler weiterhin sehr zufrieden mit ihren aktuellen Geschäften. KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Mittelstand nur mäßig beeindruckt von der Wahl Trumps weiterlesen

VDIK: Nutzfahrzeug-Markt 2016 wächst um 6 Prozent auf über 355.000 Neuzulassungen – 2017 ist gleiches Zulassungsniveau möglich

Frankfurt/Main (6.12.16) – . Der Nutzfahrzeugmarkt in Deutschland entwickelte sich besser als vor einem Jahr erwartet. Mit voraussichtlich 355.000 Einheiten und einem Zuwachs von 5 Prozent liegt das Volumen auf dem höchsten Niveau nach der Wiedervereinigung. weiterlesen

Jahresausblick von Sal. Oppenheim:

Risikobehaftete Anlageklassen auch 2017 im Vorteil

Köln (6.12.16) – Aktieninvestments werden im kommenden Jahr die wichtigste Performancequelle sein: Die Börsen der entwickelten Volkswirtschaften dürften Anlegern 2017 einen Ertrag von 5,0 Prozent bringen. In den Schwellenländern rechnet Dr. Lars Edler, Co-Chief Investment Officer von Sal. Oppenheim, mit einer Aktien-Performance von 3,4 Prozent.

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VDIK: Deutscher Pkw-Markt 2016 mit 3,36 Mio. Neuzulassungen – VDIK-Mitglieder erreichen

Rekordmarktanteil von 36 Prozent

Frankfurt/Main (6.12.16) – Der Pkw-Markt in Deutschland entwickelte sich in 2016 gut, sein Plus wird voraussichtlich 4,8 Prozent betragen und damit deutlich höher ausfallen als erwartet. Mit 3,36 Millionen neu zugelassenen Fahrzeugen erreicht er das beste Ergebnis seit dem Umweltprämienjahr 2009. Der VDIK geht davon aus, dass das Zulassungsvolumen 2017 stabil auf vergleichbarem Niveau liegen wird. weiterlesen

KfW: Wirtschaftswachstum und Beschäftigung für Afrika –  Bank unterstützt  Straßenbau, Energie- und Wasserversorgung, Informationstechnologie

Frankfurt/Main (6.12.16) – Die KfW hat im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) einen Förderkredit in Höhe von 100 Mio. USD mit der Eastern and Southern African Trade and Developmentbank (PTA Bank) unterzeichnet. Die Mittel wird die Bank für Infrastrukturvorhaben u.a. in den Bereichen Straßenbau, Energie-und Wasserversorgung sowie Informationstechnologie in ost- und südafrikanischen Staaten zur Verfügung stellen. Der Ausbau der Infrastruktur bleibt eine der zentralen Herausforderungen des afrikanischen Kontinents. weiterlesen

KfW IPEX: Bank finanziert neuen BMW Group Produktionsstandort in Mexiko

Frankfurt/Main (6.12.16) – Die KfW IPEX-Bank hat zusammen mit der DZ BANK und der BayernLB eine syndizierte Finanzierung für das neue BMW Group Werk im mexikanischen San Luis Potosí abgeschlossen. Das Kreditvolumen wird von den drei Banken zu jeweils gleichen Teilen bereitgestellt. Die Laufzeit des von der KfW IPEX-Bank arrangierten Darlehens beträgt 10 Jahre. weiterlesen

Ifo-Fuest: EZB sollte Anleihekäufe auslaufen lassen

München (6.12.16) – Der ifo-Präsident Clemens Fuest hat die Europäische Zentralbank (EZB) aufgefordert, ihre Anleihekäufe ab April zurückzufahren. „Das Argument der EZB, die Inflationsrate im Euroraum sei zu niedrig, trägt 2017 nicht mehr“, sagte Fuest zur Begründung. „Nach der neuen Prognose des ifo Instituts wird die Euro-Inflationsrate bis März automatisch auf eine Jahresrate von 1,5 Prozent steigen und bis zum Jahresende auf 1,6 Prozent. Das ist nahe dran an den knapp unter zwei Prozent, die die EZB anstrebt. Hintergrund ist, dass der Rückgang der Ölpreise zum Stillstand gekommen ist und dass dieser drückende Effekt auf die Inflationsrate ganz mechanisch ausläuft.“ Fuest ergänzte: „Damit treten bei den Anleihekäufen der EZB die negativen Nebenwirkungen in den Vordergrund. Die Zentralbank sollte daher ab April beginnen, die Aufkäufe schrittweise zu senken. Der Ausgang des Italien-Referendums ändert daran nichts.“ Die ifo-Prognose beruht auf konstanten 52 Dollar pro Fass.

 

EZB-Kaufprogramm braucht mehr Flexibilität –

Ergebnis des italienischen Referendums für die EZB schwierig

Von Karsten Junius, Chefökonom, Bank J. Safra Sarasin AG

 

Basel (6.12.16) – Das italienische Verfassungsreferendum hätte für EZB-Präsident Draghi nicht ungünstiger ausfallen können: Die schwindende Aussicht auf Strukturreformen in Italien und die fast gleichgültige Marktreaktion sprechen nicht dafür, dass sich die EZB zugunsten der Euro-Peripherie zu weit aus dem Fenster lehnen sollte. Stattdessen zeigt das Referendum, wie schwierig Reformen innerhalb der Währungsunion sind. Dies macht Markteingriffe der EZB eventuell über einen längeren Zeitpunkt notwendig. Damit sollte das EZB-Kaufprogramm vor allem flexibler werden. weiterlesen

Union Investment: Anlegerbarometer – Deutsche Sparer starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr

Frankfurt/Main (6.12.16) – Neues Jahr, neues Glück: Gute Vorsätze sind beliebt bei den Deutschen. Ganz vorn liegen dabei Vorsätze zum Thema Gesundheit mit Aspekten wie Ernährung, Sport oder Rauchen. Das Thema Geldanlage und Finanzen hingegen spielt eine untergeordnete Rolle: Nur jeder Vierte hat sich hier etwas vorgenommen. Dennoch stellt etwas mehr als die Hälfte der Befragten ihre Geldanlagen zum Jahresende auf den Prüfstand. Es zeigt sich, dass Sparer mit herkömmlichen Zinsprodukten immer stärker unter dem Niedrigzinsumfeld zu leiden haben, was Investmentfonds so attraktiv macht wie lange nicht. Dies sind Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten. weiterlesen

Kaufkraft in Deutschland steigt 2017

um 1,7 Prozent

Bruchsal (6.12.16) – Die pro-Kopf-Kaufkraft steigt im Jahr 2017 nominal um 1,7 Prozent auf 22.239 Euro. Die 25 einwohnerstärksten Kreise vereinen bereits ein Viertel der gesamtdeutschen Kaufkraft. Dies sind Ergebnisse der heute vorgestellten GfK Kaufkraftstudie 2017. GfK prognostiziert für das kommende Jahr eine Kaufkraftsumme von 1.827,5 Milliarden Euro für Gesamtdeutschland. Das sind nominal 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ergibt eine durchschnittliche rechnerische pro-Kopf-Kaufkraft von 22.239 Euro, die die Deutschen im Jahr 2017 für Konsumausgaben, Wohnen, Freizeit oder Sparen zur Verfügung haben. weiterlesen

Mercedes-Benz übertrifft bereits im

November den Vorjahresabsatz

Foto: Daimler/Mercedes
Stuttgart (6.12.16) -Mercedes-Benz hat im November die Verkäufe um 12,7% auf 182.602 Fahrzeuge gesteigert und damit den 45. Rekordmonat in Folge eingefahren. Besonders absatzstark mit einem Wachstum von rund 40% waren im vergangenen Monat die neue E-Klasse Limousine und das T-Modell, die einen neuen Bestwert verbuchen konnten. Mit mehr als 1.893.000 ausgelieferten Fahrzeugen seit Jahresbeginn wurde der Jahresabsatz von Mercedes-Benz aus 2015 bereits nach elf Monaten übertroffen.

Deutschland:  Zukunftstrends der Banken

Frankfurt/Main  (5.12.16) – Die deutsche Bankenlandschaft durchlebt die vielleicht größten Veränderungen in ihrer Geschichte. Immer stärkere regulatorische Anforderungen erhöhen den administrativen Aufwand, der anhaltende Niedrigzins bringt die Ertragsseite der Geldinstitute zunehmend unter Druck und noch dazu gilt es für die etablierten Wettbewerber, mit den sich rasant wechselnden Kundenanforderungen Schritt zu halten. weiterlesen

Referendum in Italien: Politikwissenschaftler Philipp Weinmann über Ausgang und Folgen der Abstimmung zur Verfassungsreform

Freiburg (5.12.16) Die Bürgerinnen und Bürger von Italien haben am Sonntag in einem Referendum über eine Verfassungsreform des Politikers Matteo Renzi abgestimmt und diese abgelehnt. „Renzi ist damit deutlich gescheitert“, sagt der Freiburger Politikwissenschaftler Philipp Weinmann. „Dabei hat er einen erheblichen strategischen Fehler begangen, indem er die Reform mit seinem eigenen politischen Schicksal verknüpfte.“ Dies sei für Renzis innenpolitische Gegnerinnen und Gegner eine Einladung gewesen, das Referendum zu einer Abstimmung über seine Regierung umzufunktionieren. „Renzi fügt sich damit in eine ganze Reihe von Politikerinnen und Politikern ein, die bei Abstimmungen zu hoch gepokert haben, wie zum Beispiel Alex Salmond in der Schottland-Abstimmung oder David Cameron beim Brexit-Referendum.“ weiterlesen

BME: Deutsche Wirtschaft bleibt auf

Wachstumskurs

Frankfurt/Main (3.12.16) – Die deutsche Konjunktur erweist sich auch zum Ende des Jahres in erstaunlich robustem Zustand. Trotz des leichten Rückgangs des saisonbereinigten Markit/BME Einkaufsmanager Indexes (EMI) von 55,0 Punkten im Oktober auf 54,3 im November ist die deutsche Wirtschaft klar auf Wachstumskurs geblieben. Der bisherige EMI-Jahresdurchschnittswert von 53,0 Punkten wurde ein weiteres Mal markant überschritten. Der wichtige Wirtschaftsindikator notiert nun schon seit 23 Monaten ununterbrochen über der neutralen Marke von 50 Punkten, ab der Wachstum angezeigt wird. weiterlesen

Ifo: Für Ausweitung der Zollunion mit der Türkei

München (2.12.16) – Das ifo Institut hat sich für eine Ausweitung der Zollunion zwischen der EU und der Türkei ausgesprochen. „Eine Vertiefung der Zollunion würde dazu beitragen, die türkische Wirtschaft in der gegenwärtigen Lage zu stabilisieren und könnte auch eine politische Brücke darstellen“, sagte am Freitag Erdal Yalcin, der stellvertretende Leiter des ifo Zentrums für Außenwirtschaft, das eine entsprechende Studie für die Bertelsmann-Stiftung erarbeitet hat. Danach könnte die Erweiterung der Zollunion zu einem Anstieg der türkischen Wirtschaftsleistung um 1,84 Prozent führen. Die Agrarexporte der Türkei in die EU könnten um 95 Prozent steigen, die Exporte von Dienstleistungen sogar um 430 Prozent. weiterlesen

Credimundi : Ägyptens Wirtschaft profitiert nicht

von politischer Stabilität

Frankfurt/Main (3.12.16) – Seit dem Amtsantritt von Präsident Al-Sisi vor zwei Jahren ist Ägypten zwar politisch stabil, wirtschaftlich bleibt das Land aber auf der Strecke. So haben Unterdrückung, Terroranschläge und die schlechte makroökonomische Politik dramatische Auswirkungen auf den Tourismus, der seit 2016 auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren gesunken ist und eine der wichtigsten Deviseneinnahmequellen des Landes darstellt. Denn seit der Absetzung des vorherigen Präsidenten Mohammed Mursi wird hart gegen die Muslimbruderschaft vorgegangen – was die Zahl der terroristischen Anschläge in die Höhe treibt und sich negativ auf den Tourismussektor auswirkt. Und die jahrelangen politischen Turbulenzen, Investitionsrückgänge und Devisenbeschränkungen haben die Wirtschaft Ägyptens ins Schlingern gebracht. Seit Beginn des Arabischen Frühlings liegt das jährliche Wachstum bei durchschnittlich 2,7 Prozent, während es zwischen 2000 und 2010 einen jährlichen Durchschnittswert von 5 Prozent erreichte.  weiterlesen