Archiv der Kategorie: Allgemein

KfW stärkt Förderfähigkeit mit gutem Geschäftsergebnis 2018 – Volumen erreicht 75,5 Mrd. EUR – Konzerngewinn von 1,6 Mrd. EUR

 Frankfurt/Main (10.4.19) – Im Förderjahr 2018 hat die KfW ein Gesamtvolumen von 75,5 Mrd. EUR erzielt (2017: 76,5 Mrd. EUR). In der inländischen Förderung wurden Finanzierungen in Höhe von 46,0 Mrd. EUR zugesagt. Angesichts der weiter robusten Binnenkonjunktur sowie der unverändert sehr guten Finanzierungsbedingungen für private und gewerbliche Investoren hat die KfW ihre Förderung damit zurückgefahren (2017: 51,8 Mrd. EUR).

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Ergebnisse der Umfrage zum Kreditgeschäft

im Euro-Währungsgebiet vom April 2019

    Frankfurt/Main (10.4.19) – Laut der Umfrage zum Kreditgeschäft im Euro-Währungsgebiet vom April 2019 waren die Kreditrichtlinien (d. h. die internen Richtlinien oder Kriterien einer Bank für die Kreditgewährung) für Unternehmenskredite im ersten Quartal 2019 unter dem Strich weitgehend unverändert (per saldo -1 %). Die Entwicklung verlief somit etwas günstiger als von den Banken in der vorherigen Erhebung erwartet. Die Richtlinien für Wohnungsbaukredite an private Haushalte wurden indes verschärft (per saldo 3 % nach -1 % bei der letzten Umfrage), und auch bei den Richtlinien für die Vergabe von Konsumentenkrediten und sonstigen Krediten an private Haushalte war abermals eine leichte Straffung zu verzeichnen (per saldo 2 %, wie in der vorangegangenen Erhebung). Die Refinanzierungskosten und bilanziellen Restriktionen der Banken trugen erneut zu einer Verschärfung der Kreditrichtlinien in den unterschiedlichen Darlehenskategorien bei, während sich der Wettbewerbsdruck weiterhin lockernd auf die Kreditrichtlinien auswirkte. Von der Risikoeinschätzung der Banken ging ein uneinheitlicher und von der Risikotoleranz ein neutraler Effekt aus. Für das zweite Quartal 2019 erwarten die Banken eine Lockerung der Richtlinien für die Vergabe von Unternehmens- und Konsumentenkrediten, rechnen bei den Wohnungsbaukrediten indes mit einer weiteren Straffung. weiterlesen

    ING übernimmt Anteil an Spezialist für Exportfinanzierungen AKA

    Frankfurt/Main (8.4.19) – Die ING Deutschland geht den nächsten Schritt für weiteres Wachstum im Firmenkundengeschäft. Dazu übernimmt sie fünf Prozent an der AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH („AKA“). Michiel de Vries, Global Head Structured Export Finance der ING, wird neues Aufsichtsratsmitglied der AKA. Der Anteilserwerb und die Aufsichtsratsmitgliedschaft erfolgen nach Erfüllung der letzten Closing Conditions.

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     EZB-Bankenaufsicht veröffentlicht Ergebnisse des SREP 2018  

    Frankfurt/Main (8.4.19) – Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute die Gesamtergebnisse des aufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozesses (Supervisory Review and Evaluation Process – SREP) für 2018 veröffentlicht. Insgesamt ist die SREP-Anforderung an hartem Kernkapital (Common Equity Tier 1 – CET1) von 10,1 % im Vorjahr auf 10,6 % gestiegen. Ausschlaggebend für diesen Anstieg war der abschließende Schritt bei der Einführung des Kapitalerhaltungspuffers.

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    Commerzbank-Research: Deutsche Wirtschaft noch schwächer als erwartet

    Frankfurt/Main (5.4.19) – Die deutsche Wirtschaft hat sich im ersten Quartal schlechter entwickelt als erwartet, das Bruttoinlands-produkt dürfte laut Commerzbank-Research in diesem Zeitraum kaum gewachsen sein. „Damit sinkt die Ausgangsbasis für unsere Jahresendprognose, die wir von 0,6% auf 0,4% senken“, so Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer am Freitag in Frankfurt. Die Aussichten für das zweite Halbjahr hätten sich allerdings nicht verschlechtert. „Die Binnennachfrage ist robust und die chinesische Wirtschaft dürfte sich erholen, was wiederum die China-Exporte wiederbeleben wird“, erklärte Krämer.

    Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank – Foto: PK/Archiv

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    Hans-Böckler-Stiftung: Bauen für eine demokratische Stadt

    Düsseldorf (5.4.19) – „Es fehlen vor allem die Wohnungen, mit denen sich nicht das schnelle und große Geld verdienen lässt. Es geht vor allem um kleine Wohnungen für Alleinstehende, Alte, junge Menschen im Studium, in der Ausbildung, am Start ins Berufsleben oder Wohnungen für Alleinerziehende.“ So skizziert der Stadtsoziologe Dr. Andrej Holm in unserem neuen Report „Bauen für eine demokratische Stadt“ die Wohnungskrise in den Großstädten. Ein Grund: Der rapide Rückgang bei den Sozialwohnungen. Allein zwischen 2000 und 2018 sank deren Zahl von knapp 2,6 Millionen auf rund 1,15 Millionen. weiterlesen

    Daimler: Mercedes-Benz Cars legt am Standort Untertürkheim den Grundstein für eine Batteriefabrik

    Foto: Daimler

    Stuttgart (5.4.19) –  Mit der symbolischen Grundsteinlegung für die erste Batteriefabrik treibt das Mercedes-Benz Werk Untertürkheim seine Transformation zum High-Tech Standort für Elektromobilität voran. Die neue Batteriefabrik im Werksteil Brühl ist ein weiterer wichtiger Bestandteil im globalen Batterie-Produktionsverbund innerhalb des Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Cars mit insgesamt neun Batteriefabriken an sieben Standorten auf drei Kontinenten. Zum Ende der Dekade wird Mercedes-Benz Cars im Werksteil Brühl bei Esslingen auf 12.000 m2 in einer neu errichteten und CO2-neutralen Batteriefabrik hocheffiziente Antriebsbatterien für künftige Mercedes-Benz Elektrofahrzeuge der Produkt- und Technologiemarke EQ produzieren.

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    Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2019:

    Konjunktur deutlich abgekühlt – Politische Risiken hoch

    Berlin (4.4.19) – Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2019 deutlich gesenkt. Für Deutschland erwarten sie eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,8 Prozent. Das ist mehr als ein Prozentpunkt weniger als im Herbst 2018, als man noch mit 1,9 Prozent rechnete. Hingegen bestätigen die Institute ihre vorherige Prognose für das Jahr 2020: Das Bruttoinlandsprodukt dürfte dann um 1,8 Prozent zunehmen. Das geht aus dem Frühjahrsgutachten der Gemeinschaftsdiagnose hervor, das am Donnerstag in Berlin vorgestellt wird.

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    KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Mittelständisches Geschäftsklima fängt sich etwas

    Frankfurt/Main (4.4.19) – In einer Zeit unsicherer Konjunkturperspektiven und des vorläufigen Höhepunkts im Brexit-Drama glänzen die deutschen Mittelständler mit einer positiven Nachricht. Ihr Geschäftsklima steigt im März um 1,5 Zähler auf jetzt 8,1 Saldenpunkte, wie das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer berichtet. Damit endet eine Serie von zuvor fünf Stimmungsrückgängen in Folge. Im März tragen beide Komponenten des Indikators zum Anstieg bei: Ihre aktuellen Geschäfte beurteilen die Mittelständler mit jetzt 22,7 Saldenpunkten um 1,4 Zähler besser als im Vormonat. Die mittelständischen Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate ziehen um 1,7 Zähler auf nun -5,2 Saldenpunkte an.

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    IW: 11,2 Millionen Jobs hängen am Export

    Köln (3.4.19) – Die Hannover Messe ist ein Superlativ: Hier treffen jedes Jahr mehr als 6.500 Austeller aus 75 Ländern auf rund 220.000 Besucher, um vor allem internationale Geschäfte zu machen. Welchen Stellenwert der Export für Deutschland hat, lässt sich auch auf dem Arbeitsmarkt beobachten: Jeder vierte Arbeitsplatz hängt am Export, zeigen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

    Exportschlager Maschinen: Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet die Hannover Messe 2018.
    Exportschlager Maschinen: Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet die Hannover Messe 2018.Foto: Gettyimages 

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    KfW Research: Digitalisierung kommt in der Breite des Mittelstands an

    Frankfurt/Main (3.4.19) – Der Anteil der 3,76 Millionen Mittelständler in Deutschland, der in den zurückliegenden drei Jahren (2015-2017) erfolgreich Digitalisierungsprojekte abgeschlossen hat, steigt: 30 % der kleinen und mittleren Unternehmen hierzulande haben nach einer aktuellen, repräsentativen Analyse von KfW Research in den Einsatz neuer oder verbesserter digitaler Technologien für Prozesse, Produkte (inklusive Dienstleistungen) oder Geschäftsabläufe investiert. Im Vergleich zur Vorjahresbefragung stieg der Anteil der „Digitalisierer“ um 4 Prozentpunkte. Erfreulicherweise ist die Zunahme der Digitalisierungsquote bei den Mittelständlern aller Größenklassen und nahezu aller Wirtschaftszweige festzustellen – die Digitalisierung kommt folglich allmählich in der Breite des Mittelstands an.

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    Allianz Group Economic Research: Wechsel in der Führung

    München (3.4.19) – Ludovic Subran wird ab 1. Oktober 2019 als Chefvolkwirt die Leitung von Allianz Group Economic Research übernehmen. Er folgt auf Michael Heise, der nach 17 Jahren bei der Allianz in den Ruhestand geht.

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    VCI: EU hat die weltweit anspruchsvollste Chemikalienregulierung

    Frankfurt/Main (2.4.19) – Das Europäische Umweltbüro (EEB) hat  grundlegende Kritik an der Chemikalienpolitik der EU und an der Arbeit der zuständigen Behörden geübt. Diese Kritik kann der Verband der Chemischen Industrie (VCI) nicht nachvollziehen. VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann sagt: „Fakt ist: Die EU hat die weltweit anspruchsvollste Regulierung für Chemikalien, die praktisch alle Bereiche der Wertschöpfungsketten von der Herstellung bis zur Entsorgung und Wiederverwertung abdeckt, um die Sicherheit der Stoffe zu gewährleisten.“ weiterlesen

    Deutscher Pkw-Markt mit starkem 1. Quartal – Produktion und Export jedoch weiter rückläufig

    Berlin  (2.4.19) – Die Bilanz für das erste Quartal auf dem deutschen Pkw-Markt fällt positiv aus: In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres wurden 880.200 Pkw neu zugelassen. Das ist das höchste Volumen in einem ersten Quartal seit dem Jahr 2000. Der Dieselanteil stieg gegenüber dem Vorjahresquartal leicht auf 33,1 Prozent (Januar-März 2018: 32,3 Prozent). Im März wurden 345.600 Pkw neu zugelassen (-1 Prozent), davon waren 32,4 Prozent Diesel (Vorjahr: 31,4 Prozent). weiterlesen

    Stabilitas: Edelmetalle weiter in Wartestellung – Fed-Entscheid drückt Stimmung bei Gold – Opec und Venezuela-Krise treiben Ölpreis

     Bad Salzuflen (2.4.19) – Wie bereits im Vormonat kamen Gold und Silber im März nicht vom Fleck. Der Silberpreis tendiert seitwärts, schloss bei 15,06 US-Dollar pro Feinunze und verlor auf Monatssicht 0,5 Prozent. Gold knackte zwar im Monatsverlauf die Marke von 1.300 USD pro Feinunze, schloss aber zum Monatsende mit 1.292 USD. Damit waren der Monatsschluss- und Monatsstartkurs bei Gold identisch, wodurch das Edelmetall seit Jahresbeginn mit +0,6 Prozent weiterhin nur minimal im Plus steht. „Gold bewegt sich aktuell seitwärts, aber mit relativ vielen Schwankungen. Der jüngste Fed-Entscheid, wonach die Zinsen dieses Jahr nicht weiter steigen, stärkt unterdessen den Anleihemarkt. Zumindest kurzfristig ist das für Gold negativ, weil Anleihen dadurch wieder eher als Alternative in Betracht gezogen werden“, sagt Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH. „Andererseits gehen von der Konjunktur vermehrt abwartende bis negative Signale aus und das spricht mittelfristig für Gold. Unterm Strich ist der Ausblick dadurch eher neutral“, sagt Siegel.

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    Berg Lund & Company: Bankfiliale der Zukunft – Deutsche Institute müssen vom Ausland lernen

    Hamburg (2.4.19) – Das Filialgeschäft der Banken in Deutschland hat Zukunft. Unter einer Bedingung: Die Institute hierzulande müssen bereit sein, über den nationalen Tellerrand zu schauen und sich im Ausland Ideen zu holen. „Deutsche Filialbanken begreifen erst allmählich, dass es für den persönlichen Kundenkontakt in der Filiale neuer ganzheitlicher Filialkonzepte bedarf, die über eine reine Modernisierung der Infrastruktur hinausgehen“, sagt Dr. Ingo Garczorz, Bankexperte und Senior Partner der Managementberatung Berg Lund & Company (BLC). weiterlesen

    NN IP: „Äquator-Prinzipien“ eingeführt

    Frankfurt/Main (2.4.19) – NN Investment Partners (NN IP) hat die Integration der Äquator-Prinzipien (Equator Principles) für seine Investitionen im Bereich Infrastruktur und Projektfinanzierung abgeschlossen. Die Äquator-Prinzipien sind ein freiwilliges Regelwerk von Finanzinstituten zur Bestimmung, Bewertung und Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards im Bereich der Projektfinanzierungen. Sie sollen einen Mindeststandard für die Due Dilligence und die fortlaufende Überwachung bieten. Während die Äquator-Prinzipien faktisch bereits in der Vergangenheit eine Rolle im Investmentprozess von NN IP gespielt haben, wird durch ihre formelle Verabschiedung nun auch eine Berichtspflicht eingeführt. Infrastruktur- und Projektfinanzierungen, die nicht den Äquator-Prinzipien entsprechen, werden von NN IP nicht mehr gefördert, was den nachhaltigen Charakter des Investmentportfolios unterstreicht. weiterlesen

    VDA: Erfolgreicher Auftritt der deutschen Automobilindustrie in Südkorea

    Berlin (1.4.19) – Für die deutsche Automobilindustrie ist Südkorea auch im Jahr 2019 ein wichtiger Partner: Zahlreiche Kooperationsprojekte und ein starker Auftritt auf der Seoul Motor Show unterstreichen das Engagement von Herstellern und Zulieferern auf dem viertgrößten Markt in Asien. Deutsche Zulieferer haben inzwischen über 70 Produktionsstätten in Südkorea und kooperieren dort mit lokalen Unternehmen.

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    Anleihekäufe der EZB: Deutsche haften

    mit 1.626 Euro pro Kopf

    Leipzig (1.4.19) – Die Europäische Zentralbank (EZB) hat seit 2009 für rund 2,6 Billionen Euro Anleihen gekauft. Für diese Anleihekäufe haftet Deutschland mit rund 134,7 Milliarden Euro, was einem Betrag von 1.626,09 Euro pro Bürger entspricht. Damit liegen die Deutschen allerdings insgesamt nur auf Platz 6 der europäischen Staaten. Am tiefsten müssen die Luxemburger mit 2.766,84 Euro pro Kopf in die Tasche greifen. Dahinter landen Irland mit 1.781,93 Euro und die Niederlande mit 1.742,98 Euro pro Kopf. Am anderen Ende: In Rumänien haften die Bürger mit 34,47 Euro und in Bulgarien pro Kopf mit lediglich 33,21 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt aktuell eine Analyse des Fachportals Tagesgeldvergleich.net auf Basis der Zentralbank-Daten.

    BaFin und Bundesbank: Stresstest für kleine und mittelgroße Institute gestartet

    Frankfurt/Main (1.4.19) – Deutsche Bundesbank und BaFin haben ihren vierten Test zur Einschätzung der Ertragslage und Widerstandsfähigkeit kleiner und mittelgroßer Banken (sog. Less Significant Institutions – LSIs) gestartet. Die vorherigen aufsichtlichen Abfragen – auch bekannt als Niedrigzinsumfragen – haben gezeigt, dass langanhaltende Phasen niedriger Zinsen, starke wirtschaftliche Abschwünge oder eine abrupte Zinswende diese Kreditinstitute nachhaltig herausfordern. Regelmäßige Prüfungen sind deshalb nach Einschätzung von BaFin und Bundesbank auch weiterhin unerlässlich. Die aufgedeckten Risiken und Verwundbarkeiten sollen zur Ermittlung der aufsichtlichen Eigenmittelzielkennziffer herangezogen werden. Am LSI-Stresstest 2019 nehmen rund 1.400 Banken und Sparkassen teil, die unter unmittelbarer nationaler Aufsicht in Deutschland stehen. Parallel zur Erhebung bei den LSIs wird ein Stresstest bei allen deutschen Bausparkassen durchgeführt, der das Geschäftsmodell dieser Spezialinstitute berücksichtigt. weiterlesen

    Axa Investment:

    Deutsche Konjunktur – Erholung in Sicht?

    Frankfurt/Main (1.4.19) – Die deutsche Konjunktur hat 2018 enttäuscht und verzeichnet mit einem Rückgang von 2,5 Prozent gegenüber dem  Jahr 2017 auf 1,4 Prozent einen der niedrigsten jährlichen Zuwächse seit fünf Jahren. Grund dafür ist unter anderem das lahmende Exportwachstum, das durch schwierige geopolische Verhältnisse wie den Handelskrieg zwischen China und den USA, den Brexit und den Haushaltsstreit in Italien ausgelöst wurde. Die höheren Ölpreise schwächten die Kaufkraft der Haushalte, und auch Sonderfaktoren wie neue Regulierungen für den Automobilsektor und das schlechte Wetter gingen an der Konjunktur nicht spurlos vorüber. „Wir glauben jedoch, dass der deutsche Konjunkturzyklus noch einige Quartale weitergehen dürfte und das Bruttoinlandsprodukt 2019 um 0,9 Prozent steigen wird“, sagt ApollinMenut, Volkswirtin für die Eurozone bei AXA Investment Managers (AXA IM). Als Grüende dafür nennt sie das Auslaufen der Einmaleffekte im Automobilsektor, einen anziehenden Binnenkonsum sowie eine steigende Nachfrage nach deutschen Exporten in China.
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    Union: Investment startet Multi-Asset-Fonds für konservative Anleger

    Frankfurt/Main  (1.4.19) – Union Investment bietet ab dem 1. April 2019 den global investierenden Multi-Asset-Fonds „UniAnlageMix: Konservativ“ an, der hauptsächlich die Chancen der internationalen Anleihemärkte nutzt. Aktien, Aktienfonds, indirekte Investments in Rohstoffe sowie Absolute-Return-Konzepte können beigemischt werden. Mit seiner konservativen Portfoliozusammensetzung richtet sich der Fonds an Anleger, die im aktuellen Umfeld niedriger Zinsen eine etwas rentierlichere und gleichzeitig wertstabile Geldanlage suchen. weiterlesen

    Carmignac: Für Unternehmensanleihen ist es fast wieder 2018

    von Pierre Verlé, Head of Credit

    Frankfurt/Paris (29.3.19) – Nach einem sehr starken Jahresbeginn, in dem sich die Liquiditätsbedingungen von November und Dezember 2018 wieder umkehrten, sind die Märkte für Unternehmensanleihen wieder auf einem ähnlichen Stand wie im gesamten Jahr 2018. Die Marktspreads sind relativ eng und dürften es auch bleiben. Die Spreads spiegeln tendenziell immer die jeweils aktuellen Ausfallraten wider und diese steigen in der Tat (noch) nicht. weiterlesen

    Destatis: Verbraucherpreise im März um 1,3 % höher als 2018

    WIESBADEN (30.3.19) – Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – wird im März 2019 voraussichtlich 1,3 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Februar 2019 voraussichtlich um 0,4 %.

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    Al-Wazir: „Wirtschaftsentwicklung kommt bei den Bürgern an“

    Wiesbaden (29.3.19) – „Gute BIP-Zahlen sind vor allem dann ein Grund zur Freude, wenn sie auch bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen – und das ist in Hessen der Fall: Nicht nur das Bruttoinlandsprodukt ist 2018 schneller gestiegen als im Bundesdurchschnitt, sondern auch die Beschäftigung“, kommentierte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Freitag die hessischen Konjunkturdaten. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamts ist die Zahl der Erwerbstätigen im Jahresdurchschnitt um 1,4 Prozent auf den historischen Höchststand von 3,48 Mio. geklettert. Bundesweit legte sie um 1,3 Prozent zu. Al-Wazir: „Wirtschaftsentwicklung kommt bei den Bürgern an“ weiterlesen