Kategorie-Archiv: Allgemein

EthikBank: Kreditvolumen legt deutlich zu

Eisenberg (14.2.18) – Trotz anhaltendem Negativzinsumfeld konnte die EthikBank im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017 ihr Betriebsergebnis von 3,6 Millionen Euro im Vorjahr auf rund 3,8 Millionen Euro leicht steigern. Zudem überschreitet die Bilanzsumme des sozial-ökologischen Kreditinstituts voraussichtlich erstmals in seiner Geschichte die 400-Millionen-Euro-Marke. Vor allem ein starkes Wachstum im Kreditbereich ist für das solide Abschneiden verantwortlich. Der Vorstandsvorsitzende Klaus Euler zeigt sich zufrieden mit dem stabilen Ergebnis, hebt aber die weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen hervor.

Lerncomputer für den Unterricht in Nepal – Mit Krediten der EthikBank finanziert. – Foto: EthikBank weiterlesen

Verbraucherpreise Januar: + 1,6 % gegenüber Januar 2017

WIESBADEN  (14.2.18) – Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Januar 2018 um 1,6 % höher als im Januar 2017. Damit schwächte sich die Inflationsrate − gemessen am Verbraucherpreisindex – zum Jahresbeginn leicht ab (Dezember 2017: + 1,7 %; November 2017: + 1,8 %). Im Vergleich zum Dezember 2017 sank der Verbraucherpreisindex im Januar 2018 zum erheblichen Teil saisonbedingt um 0,7 %. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt somit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 30. Januar 2018.

German GDP growth slows slightly in late 2017, weak domestic momentum not fully compensated by net exports

Frankfurt/Main (14.2.18) – Based on “flash” data released by the Federal Statistics Office (FSO), German real GDP increased 0.6% quarter-on-quarter (q/q) during the fourth quarter of 2017, down from 0.7% q/q in Q3 (revised down from 0.8%) and an average of 0.8% q/q in the first half of 2017. Fourth-quarter headline growth matches our expectation (and that of the market consensus), formed after the release of preliminary full-year data on 11 January. The downward revision to the third quarter of 2017 has curtailed the overhang effect for 2018 a little, but it is worth noting that average growth in 2018 would nonetheless still be 1.0% even if (hypothetically) quarterly growth were zero throughout the current year. We are assuming that quarterly growth will average roughly 0.7% during the four quarters of 2018 (similar to 2017), based on persistently encouraging signals from key leading indicators. Thus we are maintaining the forecast of 2.8% GDP growth in 2018 that we already foresaw in our January forecast round. Average quarterly growth of 0.7% is almost twice as strong as the 0.4% average recorded during the period 2013-2016.

weiterlesen

Ernst & Young: Unternehmen verfehlen immer häufiger ihre Gewinn- und Umsatzprognosen

Stuttgart (13.2.18) – Trotz Konjunkturboom müssen immer mehr börsennotierte Unternehmen ihre Prognosen nach unten korrigieren: Im vergangenen Jahr wurden 95 Gewinn- oder Umsatzwarnungen gezählt – das waren 44 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Wert seit 2011, als die Analyse erstmals durchgeführt wurde.

weiterlesen

Helaba definiert Verhaltenskodex

für verantwortungsbewusstes Handeln

Frankfurt/Main (13.2.18) – Um den Anspruch verantwortungsbewussten Handelns deutlicher nach außen zu dokumentieren und um das Nachhaltigkeitsprofil der Helaba durch eine transparente Darstellung der internen Verhaltensmaßstäbe zu schärfen, hat die Helaba einen Verhaltenskodex für die Bank definiert und veröffentlicht. „Wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftspolitische Verantwortung sind die Ziele unserer täglichen Arbeit. Für die Helaba und ihre Beschäftigte ist verantwortungsbewusstes, ethisches und rechtmäßiges Handeln das Grundprinzip bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Als gemeinsame Leitlinie definiert der nun veröffentlichte Verhaltenskodex einen verlässlichen Orientierungsrahmen für verantwortungsvolles Verhalten innerhalb der Bank sowie gegenüber Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit“, hebt Herbert Hans Grüntker, Vorsitzender des Vorstands der Helaba, hervor.

weiterlesen

Landesmesse Stuttgart: Invest 2018 zeigt die neue Anlegerwelt

Stuttgart (13.2.18) – Mit rund 140 Ausstellern und knapp 300 Veranstaltungen ist die Invest, Leitmesse und Kongress für Finanzen und Geldanlage, die größte Veranstaltung rund um das Thema Finanzen im deutschsprachigen Raum. Das Themenspektrum richtet sich an Privatanleger, Bankberater als auch an Vermögensverwalter, Makler und Dienstleister aus der Finanzwelt. Interessante Fach- und Firmenvorträge, Workshops und hochkarätig besetzte Diskussionen zu aktuellen Anlagethemen runden das Informationsangebot der Invest in Stuttgart ab. Am 13. und 14. April dieses Jahres öffnet die Invest bereits zum 19. Mal ihre Pforten.

weiterlesen

Puma:  Umsatzmarke von 4 Milliarden Euro erneut übertroffen

Herzogenaurach (12.2.18) – Der fränkische Sportartikelhersteller Puma hat heute seine Bilanz für das zurückliegende Jahr vorgelegt und ist dabei ins Schwärmen geraten. Warum, erschließt sich beim Lesen der Pressemitteilung, die Puma am Vormittag veröffentlicht hat.

weiterlesen

Wir gratulieren Christoph Wehnelt zu seinem 80. Geburtstag

Christoph Wehnelt mit Bundesbankpräsident Jens Weidmann (links) im Dezember 2017 in Frankfurt – Fotos: Privat/PK

Oberstdorf (11.2.2018) – Gefeiert wurde dort, wo Christoph Wehnelt mit seiner Frau Annelie seit Jahren lebt. In Oberstdorf im Allgäu. Weil sein 80. Geburtstag nach Gottes Fügung auf einen Sonntag fiel, lud der nun Achtzigjährige, wie es sich für einen frommen Katholiken gehört, seine Gäste zunächst zum gemeinsamen Besuch der Heiligen Messe in die Pfarrkirche  St. Johannes Baptist ein, ehe es zum Geburtstagschmaus ins Hotel ging. Dort ließen die Gäste den Jubilar hochleben. — Wir würdigten ihn in unserer Rede als virtuosen Journalisten, der schon sehr früh Konventionen infrage stellte und zeitlebens gerne gegen den Strich bürstete. – Unsere Rede im Wortlaut:

Lieber Hans-Christoph,

wie viele Deiner Gäste habe auch ich mich gefragt, wie ich Dir gemeinsam mit Marita angemessen und würdig zu Deinem 80. Geburtstag gratulieren kann. Und ich habe mich entschlossen, einen Blick auf Dein journalistisches Lebenswerk zu werfen. (Aus nahe liegendem Grund, denn wir haben uns vor über 30 Jahren als Journalisten-Kollegen kennengelernt und arbeiten noch heute als solche zusammen.)

Doch wie soll man einen brillanten Journalisten wie Dich, der bereits 1988 mit dem Quand-Preis geehrt worden ist und der das Bundesverdienstkreuz am Bande trägt, wie soll man ihn ehren? — Vielleicht so? Mit einer kleinen Anekdote aus Deinem langen, langen Journalisten-Leben.

Lieber Hans-Christoph, 

durch Zufall habe ich unlängst einen Kollegen getroffen, der Dich aus der Zeit beim Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“ kannte.— Ja, sehr geehrte Geburtstags-Gäste, Hans-Christoph hat nicht nur beim Hessischen Rundfunk, der Frankfurter Rundschau, sondern auch vor langer Zeit beim „Siegel“ gearbeitet. —

Irgendwann damals hatte man Dich gebeten, einen Beitrag zum Thema „Gold“ zu schreiben.  Also den Fragen nachzugehen: Lohnt es, sein Geld in Gold anzulegen? Worin besteht der Reiz des Goldes? Gilt Gold zurecht als „Krisenwährung“? — Darauf fundierte Antworten zu finden, war natürlich überhaupt kein Problem für Dich als ehrgeizigem und damals noch jungem Journalisten gewesen. — Bereits am nächsten Tag sei Dein Beitrag fertig gewesen. So erinnerte sich der ehemalige Spiegel-Kollege.— Und genau dies paßte so gar nicht in die „Spiegel“typische Arbeitswelt. — Wer wie Du gebeten worden war, sich eines Themas anzunehmen, begann beim „Spiegel“ in der Regel erst einmal damit, eine umfangreiche Recherche-Liste mit aufwendigen Reisen zu erstellen. — Umfangreich, aufwendig: diese beiden Adjektive deuten bereits an, dass die Sache, also einen Hintergrundbericht zu verfassen,  in der Regel viel Zeit erforderte. — Für einen Artikel zum Thema „Gold“ billigte man sich damals in der „Spiegel“-Redaktion einige Tage, wenn nicht sogar Wochen zu. Also, sehr v i e l mehr Zeit als Du dir – mit einem einzigen Tag – seinerzeit genommen hattest.

— Für Recherchen, fürs Schreiben und bebildern einer größeren Geschichte  einen einzigen Tag zu benötigen: das war und dürfte vermutlich noch heute „Spiegel“-interner Welt-Rekord sein. — Doch statt eines Lobs aus dem Munde des Chefredakteurs zu ernten, schlug Dir nur Argwohn und Kollegen-Mißtrauen entgegen. — Denn, so die Denke beim „Spiegel“, wer – wie Du – so schnell mit seiner Arbeit fertig ist, der kann nur schludern und Unvollständiges abliefern. — Diesem impliziten Vorwurf, widersetztest Du Dich auf Deine Weise. Du kehrtest nämlich vergleichsweise schnell dem „Spiegel“ den Rücken und gingst dann irgendwann zum Hessischen Rundfunk. Das war Mitte der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gewesen. — Und deinetwegen ging auch ich zum Hessischen Rundfunk, wo wir ein-einhalb Jahrzehnte lang zusammenarbeiteten, Du als Leiter des Wirtschaftsfunk, ich als Wirtschafts-und Börsen-Reporter.

So eigenwillig und eigenständig wie einst beim „Spiegel“ tratest Du natürlich auch beim Hessischen Rundfunk auf. Und inzwischen auch bei unserem gemeinsamen online-Nachrichten-Portal. —

Lieber Hans-Christoph,

zu Deinem 80. Geburtstag wünschen Dir Marita und ich – auch in Deiner Rolle als Journalist – noch sehr viel Ausdauer und kreative Neugierde, damit Du Deine redaktionelle Kraft und Virtuosität weiterhin entfallten kannst.

Ausdauer, Neugierde, journalistische Kraft und Virtuosität entfallten sich vermutlich am besten, wenn sie gut getränkt werden. Am besten mit Rheingauer Riesling. Und davon überreichen wir Dir acht Flaschen: jeweils eine für jedes Deiner bisherigen Lebens-Jahrzehnte. ((Und wir freuen uns schon jetzt darauf, Dir in zehn Jahren neun Flaschen Rheingauer Rieslings überreichen zu dürfen.)) 

Herzlichen Glückwunsch!

Marita und Peter                                                      Oberstdorf, 11. Februar 2018

AmCham Germany zur Einigung von CDU, CSU und SPD auf einen Koalitionsvertrag: Künftige Bundesregierung muss aktive Rolle in den Bestrebungen um eine neues transatlantisches Handelsabkommen spielen

Frankfurt/Main (9.2.18)  – AmCham Germany begrüßt das Bekenntnis der Koalitionspartner, die transatlantische Partnerschaft zu festigen.

weiterlesen

EZB aktualisiert Leitlinien über die Durchführung der Geldpolitik des Eurosystems

Frankfurt/Main (9.2.18) – Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute drei neue Leitlinien (EZB/2018/3, EZB/2018/4 und EZB/2018/5) veröffentlicht. Diese enthalten Änderungen a) der Leitlinie über die Umsetzung des geldpolitischen Handlungsrahmens des Eurosystems (EZB/2014/60), b) der Leitlinie über die bei der Umsetzung des geldpolitischen Handlungsrahmens des Eurosystems anzuwendenden Bewertungsabschläge (EZB/2015/35) und c) der Leitlinie über zusätzliche zeitlich befristete Maßnahmen hinsichtlich der Refinanzierungsgeschäfte des Eurosystems und der Notenbankfähigkeit von Sicherheiten (EZB/2014/31).

weiterlesen

GfK:  Private Konsumausgaben steigen bei uns 2018 um zwei Prozent

Nürnberg (9.2.18) – Der private Konsum ist in Deutschland und Europa weiter im Aufwind. Laut GfK-Prognose werden die Konsumausgaben der privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2018 real um zwei Prozent steigen. In der Europäischen Union geht GfK von einer realen Steigerung der privaten Konsumausgaben um 1,5 bis 2 Prozent aus. Im deutschen Nonfood-Einzelhandel werden laut GfK-Prognose die Umsätze um ein Prozent steigen, im Lebensmitteleinzelhandel um drei Prozent.

weiterlesen

Reallohnindex: im Jahr 2017 um 0,8 % gestiegen

WIESBADEN (8.2.18) – Nach vorläufigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung ist der Reallohnindex in Deutschland im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 0,8 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, lagen die Nominallöhne im Jahr 2017 um rund 2,5 % über dem Vorjahreswert. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum um 1,8 %.

Deutsche Exporte im Jahr 2017: + 6,3 % zum Jahr 2016 / Exporte und Importe erreichen neue Rekordwerte

WIESBADEN (8.2.18) – Im Jahr 2017 wurden von Deutschland Waren im Wert von 1 279,4 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 1 034,6 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im Jahr 2017 um 6,3 % und die Importe um 8,3 % höher als im Jahr 2016. Die Exporte und Importe übertrafen im Jahr 2017 die bisherigen Höchstwerte vom Jahr 2016. Damals wurden Waren im Wert von 1 203,8 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 954,9 Milliarden Euro importiert.

Ifo: Wenn mehr brutto zu weniger netto führt

München (8.2.18) – Der Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen, Andreas Peichl, hat das System aus Steuern, Abgaben und Sozialtransfers kritisiert und von der Großen Koalition eine umfassende Reform verlangt. „Wir haben in Deutschland ein völlig absurdes System“, sagt Peichl und ergänzt: „Bei Alleinerziehenden mit Kindern und einem Bruttoeinkommen zwischen 1700 und 2350 Euro sinkt das Nettoeinkommen mit jedem hinzuverdienten Euro. Mehr brutto führt also zu weniger netto. Die Grenzbelastung liegt bei über 100 Prozent, das müsste eine neue Regierung dringend ändern. Diese Zahlen ergeben sich aus dem Zusammenspiel zwischen wegfallenden Sozialleistungen, Sozialversicherungsbeiträgen und Steuern. Es bestehen keinerlei Anreize, eine zusätzliche Beschäftigung aufzunehmen. Und verteilungspolitisch ist das auch höchst fragwürdig.“

weiterlesen

BdB: Die fünf wichtigsten Tipps

zur Baufinanzierung

Berlin (8.2.18) – Die Zinsen für Wohnungsbaukredite sind nach wie vor auf historisch niedrigem Niveau. Hypothekendarlehen mit zehn Jahren Zinsbindung sind beispielsweise zu Effektivzinsen von deutlich unter zwei Prozent zu haben. Davon konnten Bauherren früher nur träumen. Vor zehn Jahren lagen diese im Schnitt noch bei 4,6 Prozent, vor fünf Jahren um die 2,7 Prozent (siehe Grafik). Allerdings können die Zinsen im Einzelfall – je nach finanzieller Situation des Kreditnehmers, des eingesetzten Eigenkapitals oder der gewählten Zinsbindungsdauer – deutlich abweichen.

weiterlesen

ING-DiBa: Mehr als ein Viertel

der Deutschen ohne Ersparnisse

Frankfurt/Main (8.2.18) – Trotz starker Konjunktur verfügen 27 Prozent der deutschen Verbraucher nach eigenen Angaben über keine Ersparnisse. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der ING-DiBa, die Ende des Jahres 2017 in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA durchgeführt wurde. Nur in Rumänien war der Anteil der Befragten ohne Ersparnisse mit fast 35 Prozent höher als in Deutschland. Einsamer Spitzenreiter ist Luxemburg, wo nur 12 Prozent der Verbraucher über keine Rücklagen verfügen. Im europäischen Durchschnitt lag der Anteil der Haushalte ohne Ersparnisse bei knapp 25 Prozent. „Das weitverbreitete Bild der Sparnation Deutschland kann diese Studie wahrlich nicht bestätigen“, so Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING-DiBa. „Es sollte zu denken geben, dass Deutschland trotz starkem Wirtschaftsaufschwung einen der höchsten Anteile von Verbrauchern ohne jegliche Rücklagen aufweist.“
weiterlesen

BGA: Neue Rekorde im

Außenhandel hart erarbeitet

Berlin (8.2.18) – „Der deutsche Außenhandel hat 2017 ein bemerkenswertes dynamisches Jahr hingelegt, das mit Rekordwerten im Export und Import abgeschlossen hat. Erstmalig wurden Waren im Wert von fast 1.300 Milliarden Euro exportiert und auch die Importe übertrafen erstmals die 1.000-Milliarden-Euro-Marke. Auch der starke Euro macht sich bisher noch nicht bemerkbar.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

weiterlesen

Commerzbank: Erstes Jahr der Strategieumsetzung trotz Restrukturierungsaufwand mit positivem Konzernergebnis von 156 Mio. Euro abgeschlossen

Frankfurt/Main (8.2.18) – Die Commerzbank hat im Geschäftsjahr 2017 trotz Restrukturierungsaufwendungen von mehr als 800 Millionen Euro ein positives Konzernergebnis erzielt, die Kapitalquote weiter gesteigert und Abbauportfolios deutlich reduziert. Die Umsetzung der Strategie Commerzbank 4.0 wurde wie geplant vorangetrieben, der Wachstumskurs fortgesetzt und nahezu alle strategischen Ziele für 2017 erreicht. Das Operative Ergebnis lag 2017 mit 1.303 Millionen Euro zwar unter dem Vorjahreswert (2016: 1.399 Millionen Euro). Bereinigt um die im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigeren Einmalerträge und Bewertungseffekte in Höhe von 557 Millionen Euro (2016: 831 Millionen Euro) stieg es aber deutlich. Die Erträge vor Risikovorsorge verringerten sich 2017 um 2,5 % auf 9.163 Millionen Euro (2016: 9.399 Millionen Euro). Die um Sondereffekte bereinigten Erträge vor Risikovorsorge lagen mit 8.607 Millionen Euro über dem Vorjahr (2016: 8.568 Millionen Euro). Mit dem Wachstum bei Kunden und Assets konnte die Bank die Auswirkungen des Negativzinsumfelds und die wettbewerbsbedingt niedrigeren Margen nahezu vollständig kompensieren.

Das Gebäude der Commerzbank-Konzernzentrale überragt in der Frankfurter Skyline alle anderen Hochhäuser. – Die Aufnahme ist im Sommer entstanden. – Im Vordergrund links ist der Glockenturm der Katharinenkirche angeschnitten, der Taufkirche Goethes. – Foto: PK/Archiv

weiterlesen

VCI: Grundlage für mehr Innovation

Frankfurt/Main (7.2.18) – Der Koalitionsvertrag ist eine hinreichende politische Grundlage, um die wirtschaftliche Stärke Deutschlands zu festigen und mehr Innovation zu mobilisieren. Der Vertrag hat aber auch industriepolitische Schwachstellen, die nicht dazu beitragen, dass der Standort an Wettbewerbsfähigkeit gewinnt. Das ist die Erstbewertung des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) zur Verabschiedung des Regierungsprogramms von Union und SPD für eine große Koalition. weiterlesen

BSB: Wohnungskäufer können auf mehr Rechtssicherheit hoffen

Berlin (7.2.18) – Der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) begrüßt die Koalitionsvereinbarung zwischen den Unionsparteien und der SPD, bestehende Schutzlücken im Bauträgervertragsrecht schließen zu wollen. Geschäftsführer Florian Becker betont die Notwendigkeit: „Wohnungskäufer können heute keinen rechtssicheren Vertrag mit einem Bauträger abschließen. Deshalb betrachten wir die Übernahme unserer langjährigen Forderung, das Bauträgervertragsrecht grundlegend zu überarbeiten, als äußerst positives Verhandlungsergebnis.“

weiterlesen

Marktmeinung aus Stuttgart: Schmerzhafte Normalisierung

Stuttgart (7.2.18) -Zuerst die Gewinnmitnahmen, dann der Ausverkauf. Die monatelange Rekordfahrt der internationalen Aktienmärkte ohne nennenswerte Volatilität ist abrupt zu Ende gegangen. Aufgrund der relativ hohen Bewertungen ist durchaus nachvollziehbar, dass der ein oder andere Marktteilnehmer einzelne Gewinnmitnahmen startet.

weiterlesen

Studie des IMK: Finanzmarktrisiken 2018: Neuer Deregulierungswettlauf, deutsche Immobilienkredite und Lücken bei der Derivatesicherung

Düsseldorf ( 7.2.18) – Die akuten Risiken an den deutschen und internationalen Finanzmärkten waren in den vergangenen 12 Monaten etwas gesunken. Allerdings könnten sie in nächster Zeit wieder deutlich steigen und die aktuellen Börsenturbulenzen Vorboten größerer Probleme sein. Denn zehn Jahre nach der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise scheint das Bewusstsein zu schwinden, dass schwach regulierte Finanzmärkte eine große Gefahr für die globale Wirtschaft bedeuten: Sinnvolle Regeln werden nur halbherzig umgesetzt oder drohen sogar aufgeweicht zu werden, wie in den USA. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Finanzmarktstabilitätsreport des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.* Er wird heute auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt.

weiterlesen

VDMA Robotik + Automation:  Roboterdichte steigt weltweit auf neuen Rekord

Frankfurt/Main (7.2.18) – Die Automation der Volkswirtschaften läuft weltweit auf Hochtouren: Mit einer durchschnittlichen Roboterdichte von 74 Einheiten pro 10.000 Mitarbeiter hat der globale Durchschnitt in der Fertigungsindustrie einen neuen Rekord erreicht (2015: 66 Einheiten). Aufgeschlüsselt nach Regionen liegt die durchschnittliche Roboterdichte in Europa bei 99 Einheiten, in Amerika bei 84 und in Asien bei 63 Einheiten. Die Top 10 der am meisten automatisierten Länder der Welt sind: Südkorea, Singapur, Deutschland, Japan, Schweden, Dänemark, USA, Italien, Belgien und Taiwan. Dies sind Ergebnisse aus dem World Robotics Report 2017, der von der International Federation of Robotics (IFR) veröffentlicht wurde.

weiterlesen

Ernst & Young:  Abwärtstrend beim

Diesel verstärkt sich

Stuttgart (6.2.18) – Peter Fuß, Partner bei EY: „Der deutsche Neuwagenmarkt hat im Januar wieder den Vorwärtsgang eingelegt – nach einem leichten Durchhänger im Dezember. Mit fast 270.000 verkauften Neuwagen kletterte der deutsche Pkw-Markt im Januar auf den höchsten Stand seit 17 Jahren – zuletzt wurden in einem Januar im Jahr 2001 mehr Neuwagen in Deutschland verkauft.“ Für die positive Entwicklung sieht Fuß mehrere Gründe: „Die Konjunktur entwickelt sich bestens, die Beschäftigung liegt auf Rekordniveau und steigt weiter, das Verbrauchervertrauen ist entsprechend hoch. Obendrein treiben die niedrigen Zinsen den Markt an. Hinzu kommen die Umstiegs- oder Diesel-Prämien vieler Hersteller, die für zusätzlichen Schub bei den Neuwagenkäufen von Privatpersonen sorgen.“ Im Januar legten die Neuzulassungen auf Privatpersonen um 24,5 Prozent zu, während die gewerblichen Neuzulassungen nur um 5,8 Prozent stiegen.

weiterlesen

T. Rowe Price: Aufschwung in Afrika in Sicht – Reformen beleben Wirtschaftsdynamik

Frankfurt/Main (6.2.18) – Die Frontier-Märkte haben 2017 die höchsten Renditen seit zehn Jahren erzielt. Mit einem Plus von rund 32 Prozent (MSCI Frontier Markets Index) übertrafen sie die entwickelten Märkte deutlich. Zu den herausragenden Erfolgsgeschichten des vergangenen Jahres zählen etwa Argentinien und Vietnam. Die Friedenspolitik hat in den beiden Ländern zu einer wirtschaftlichen Reformagenda geführt, die wiederum Initialzündungen für Wachstum und Investitionen sind. Oliver Bell, Portfoliomanager des Frontier Markets Equity Fund von T. Rowe Price, hat sich das Frontier-Markets-Universum – und dabei insbesondere Afrika – genauer angesehen. Der Experte erläutert, was erforderlich ist, damit die Volkswirtschaften der weniger entwickelten Märkte auch in diesem Jahr erfolgreich sein können.

weiterlesen