Siemens: Weiterhin auf profitablen Wachstumskurs

München (13.5.26) – Siemens setzte seinen profitablen Wachstumskurs auch im zweiten Quartal (endete zum 31. März 2026) des Geschäftsjahres 2026 fort und bestätigt vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung seinen Konzernausblick für das Geschäftsjahr 2026 trotz gestiegener Unsicherheit im wirtschaftlichen Umfeld. 

„Wir haben ein erfolgreiches zweites Quartal abgeliefert, trotz des weiterhin sehr anspruchsvollen geopolitischen Umfelds. Siemens profitiert von seiner technologischen Stärke und seiner starken Positionierung in wichtigen Wachstumsmärkten. Digital Industries und Smart Infrastructure zeigten eine insgesamt beeindruckende Leistung – ein klarer Beleg für unseren profitablen Wachstumskurs“, sagte Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. 

„Mit der überzeugenden Leistung der operativen Geschäfte und dem starken Free Cash Flow zeigt sich: wir sind resilient aufgestellt. Damit sind wir bestens positioniert, um unsere Konzernziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Gleichzeitig lassen wir unsere Eigentümer mit der Ankündigung des neuen Aktienrückkaufprogramms am Erfolg des Unternehmens teilhaben und setzen damit unsere stringente Kapitalallokation fort“, sagte Veronika Bienert, Finanzvorständin der Siemens AG.

Deutliches Wachstum bei Auftragseingang und Umsatzerlösen

Siemens steigerte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres die Umsatzerlöse auf vergleichbarer Basis, also ohne Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte, um 6 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro (Q2 2025: 19,8 Milliarden Euro). Der Auftragseingang wuchs gegenüber dem Vorjahresquartal auf vergleichbarer Basis um 18 Prozent auf 24,1 Milliarden Euro (Q2 2025: 21,6 Milliarden Euro). Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatzerlösen (Book-to-Bill-Verhältnis) erreichte mit 1,22 einen ausgezeichneten Wert. Der Auftragsbestand betrug am Ende des zweiten Quartals des Geschäftsjahres 124 Milliarden Euro und erreichte damit einen neuen Höchstwert.

Das Ergebnis des Industriellen Geschäfts belief sich aufgrund der starken operativen Leistungen bei Digital Industries und Smart Infrastructure auf 3,0 Milliarden Euro (Q2 2025: 3,2 Milliarden Euro). Das Vorjahresergebnis profitierte dabei von einem Gewinn von 0,3 Milliarden Euro im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus dem Wiring Accessories-Geschäft bei Smart Infrastructure. Die Ergebnismarge des Industriellen Geschäfts lag entsprechend bei 15,4 Prozent (Q2 2025: 16,9 Prozent). 

Der Gewinn nach Steuern erreichte 2,2 Milliarden Euro (Q2 2025: 2,4 Milliarden Euro). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie vor Effekten aus der Kaufpreisallokation (EPS pre PPA) belief sich entsprechend auf 2,81 Euro (Q2 2025: 3,00 Euro).

Der Free Cash Flow „all-in“ aus fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten stieg sehr stark und erreichte 1,7 Milliarden Euro (Q2 2025: 1,0 Milliarden Euro). Der Free Cash Flow des Industriellen Geschäfts wuchs beträchtlich auf 2,4 Milliarden Euro bedingt durch Verbesserungen in den meisten Geschäften. Das Vorjahresquartal war außerhalb des Industriellen Geschäfts durch höhere Steuerzahlungen belastet. 

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres wuchs das digitale Geschäft von Siemens um 19 Prozent und lag damit deutlich über den im November kommunizierten Ambitionen von 15 Prozent. Wachstumstreiber waren insbesondere der organische Ausbau des Siemens-Xcelerator-Portfolios aus Software- und Digital-Services sowie die starke Entwicklung durch jüngste Software-Akquisitionen.

Zweistelliges Auftragswachstum bei Digital Industries, Smart Infrastructure und Mobility 

Das Volumen von Digital Industries legte aufgrund von Steigerungen im Software- und im Automatisierungsgeschäft zu. Der Auftragseingang wuchs auf vergleichbarer Basis beträchtlich um 12 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro (Q2 2025: 4,3 Milliarden Euro). Die Umsatzerlöse verzeichneten auf vergleichbarer Basis einen deutlichen Anstieg von 8 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro (Q2 2025: 4,3 Milliarden Euro), wobei das Softwaregeschäft um 14 Prozent auf 1,6 Milliarden stieg. Das Software-Geschäft verbuchte mehrere größere Aufträge entlang des gesamten Portfolios. Zugleich hat es das Geschäft in seinem bestehenden Kundenstamm weiter ausgebaut. Das organische Wachstum des jährlich wiederkehrenden Umsatzes (ARR) betrug 11 Prozent und stieg auf ein sehr gesundes Niveau von 5,5 Milliarden Euro. Ergebnis und Profitabilität verzeichneten starke Steigerungen trotz starker negativer Währungseffekte. Das Ergebnis stieg um 35 Prozent auf 857 Millionen Euro (Q2 2025: 634 Millionen Euro) und die Ergebnismarge lag bei 18,5 Prozent (Q2 2025: 14,8 Prozent). Dabei leistete das Softwaregeschäft den größten Beitrag zur Verbesserung. 

Smart Infrastructure setzte das Volumenwachstum auf vergleichbarer Basis in allen Geschäften fort. Der Auftragseingang stieg vergleichbar um 35 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro (Q2 2025: 6,0 Milliarden Euro) und erreichte erneut einen Quartalsrekord, in erster Linie bedingt durch die Geschäfte Electrification und Electrical Products, einschließlich eines starken Wachstums durch eine Reihe größerer Aufträge von Kunden aus dem Rechenzentrum- und Halbleiterbereich, überwiegend in den USA. Die Umsatzerlöse wuchsen auf vergleichbarer Basis um 10 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro (Q2 2025: 5,7 Milliarden Euro). Smart Infrastructure steigerte das Ergebnis (1,1 Milliarden Euro) und die Profitabilität (18,6 Prozent) in allen Geschäften, ausgenommen dem Electrical-Products-Geschäft, das im Vorjahresquartal von dem bereits erwähnten Gewinn in Höhe von 315 Millionen Euro im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus dem Wiring-Accessories-Geschäft profitiert hatte. 

Bei Mobility erhöhte sich der Auftragseingang auf vergleichbarer Basis um 41 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro (Q2 2025: 3,9 Milliarden Euro) aufgrund eines höheren Volumens aus Großaufträgen. Die Umsatzerlöse lagen mit 3,0 Milliarden Euro leicht unter dem starken Vorjahresniveau. Die Entwicklung war belastet durch die Auswirkungen der U.S.-Zölle sowie durch verzögerte Abrufe aus Rahmenverträgen großer Bahninfrastrukturprojekte. Das Ergebnis sank um 28 Prozent auf 208 Millionen Euro (Q2 2025: 291 Millionen Euro). Die Ergebnismarge lag entsprechend bei 6,9 Prozent (Q2 2025: 9,1 Prozent). Ergebnis und Profitabilität waren hauptsächlich aufgrund von Belastungen aus den USA-Zöllen rückläufig. 

Siemens kündigt neues Aktienrückkaufprogramm an

Zudem setzt Siemens seine stringente Kapitalallokation fort und kündigt ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 6 Milliarden Euro in einem Zeitraum bis zu fünf Jahren an. Damit setzt Siemens sein ambitioniertes Rückkaufprogramm fort und bewahrt zugleich Flexibilität in herausfordernden Zeiten. 

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