Helaba: Herbert Hans Grüntker tritt zum 31. Mai 2020 in den Ruhestand – Thomas Groß wird neuer Vorstandsvorsitzender

Frankfurt/Main (13.12.19) – Herbert Hans Grüntker (64) wird mit Erreichen der Altersgrenze seine Tätigkeit als Vorsitzender des Vorstandes der Helaba beenden und am 31. Mai 2020 in den Ruhestand gehen. Der Verwaltungsrat und die Trägerversammlung der Helaba haben Thomas Groß (54) mit Wirkung zum 1. Juni 2020 zum Vorstandsvorsitzenden der Helaba bestellt. Mit Erreichen der Altersgrenze tritt auch Dr. Norbert Schraad (64) zum 31. Mai 2020 in den Ruhestand.

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Verbraucherpreise: +1,1 % gegenüber November 2018 – Preise für Mineralölprodukte dämpfen die Inflationsrate weiterhin

WIESBADEN (12.12.19) – Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im November 2019 um 1,1 % höher als im November 2018. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte die Inflationsrate − gemessen am Verbraucherpreisindex (VPI) – im Oktober 2019 ebenfalls bei +1,1 % gelegen. Im Vormonatsvergleich zum Oktober 2019 sanken die Verbraucherpreise im November 2019 deutlich um 0,8 %.

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Destatis: Etwas mehr Gründungen größerer Betriebe

WIESBADEN (12.12.19) – Von Januar bis September 2019 wurden in Deutschland fast 94 200 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Auswertung der Gewerbemeldungen weiter mitteilt, waren das 0,4 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Aufgrund der bisherigen Entwicklung rechnet das Statistische Bundesamt für das gesamte Jahr 2019 mit etwa 124 000 Gründungen größerer Betriebe (2018: 123 000).

IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsrisiko weiter rückläufig

Düsseldorf (12.12.19) – Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in nächster Zeit eine Rezession erlebt, ist in den vergangenen Wochen leicht gesunken, nachdem sie bereits von Oktober auf November kräftig zurückgegangen war. Das zeigen die neuesten Werte, die der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung liefert. Für die drei Monate von Dezember bis Ende Februar zeigt der Indikator, der die aktuellsten verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage bündelt, ein Rezessionsrisiko von 30,2 Prozent an – nach 34,9 Prozent im November. Damit weist das nach dem Ampelsystem arbeitende IMK-Frühwarnsystem die aktuelle Situation als „gelb-rot“ (erhöhte konjunkturelle Unsicherheit) aus.

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Oxfam: Deutsche Unternehmen bei Menschenrechts-Test durchgefallen – Katastrophales Ergebnis macht Lieferkettengesetz unumgänglich

Berlin (11.12.19) – Deutsche Unternehmen haben beim Monitoring der Bundesregierung im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP-Monitoring) schlecht abgeschnitten. Mit der Untersuchung wollte die Bundesregierung der Frage nachgehen, ob sich deutsche Unternehmen freiwillig an menschenrechtliche Standards halten. Die „Initiative Lieferkettengesetz“, ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus über 80 Organisationen, fordert die Bundesregierung deswegen dazu auf, Konsequenzen zu ziehen und umgehend ein Gesetzgebungsverfahren für ein Lieferkettengesetz einzuleiten. weiterlesen

Allianz: China wird zum Schlüsselspieler

im Bereich Insurtech

München (11.12.19) – Die Allianz hat heute eine Studie zu den Perspektiven der chinesischen Insurtech-Industrie veröffentlicht. Chinas Wachstum im Versicherungsmarkt war in der Vergangenheit schlicht atemberaubend: Über die letzte Dekade, seit der Finanzkrise, haben sich die Prämieneinnahmen nahezu vervierfacht. Chinas Versicherungsmarkt ist heute bereits die Nummer 2 weltweit bei den Prämieneinnahmen. Am Ende der nächsten Dekade dürfte er zur Nummer 1 aufgestiegen sein.

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DUH: Bahnbrechender EU-Vorschlag für ein Ende des Greenwashings auf den Finanzmärkten – Deutsche Umwelthilfe fordert Zustimmung Deutschlands

Berlin (10.12.19) – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt den am Freitag, 6. Dezember 2019, durch EU-Kommission und -Rat vorgelegten Vorschlag, Finanzanlagen an Nachhaltigkeitskriterien zu knüpfen. Der sogenannten Taxonomie müssen nun noch die EU-Mitgliedsstaaten am morgigen Mittwoch, 11. Dezember 2019, zustimmen. Dann wäre der Weg frei für eine transparente Finanzwirtschaft, die Umweltzerstörungen künftig nicht mehr finanziell unterstützt. Die DUH fordert Finanzminister Olaf Scholz auf, dem Vorschlag zuzustimmen.

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Deutsche Bank: „Wir haben es selbst in der Hand“ – Nachricht von Christian Sewing an die Mitarbeiter zur Investorenveranstaltung

Deutsche Bank Vorstands-Chef Christian Sewing – Foto:PK/Archiv

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist soweit: Heute treffen wir uns zu einem intensiven Austausch mit den Analysten – zum „Investor Deep Dive“, wie wir es nennen. Es geht darum, unseren Investoren und der breiten Öffentlichkeit genauer zu erläutern, was in uns steckt und wie viel Potenzial wir haben. Viele Kolleginnen und Kollegen haben in den vergangenen Monaten daran mitgearbeitet, die Details zusammenzutragen und zu strukturieren. Eine Vorbereitung, die im August anfing und uns allen viel abverlangt hat. Dafür möchte ich allen Beteiligten herzlich danken.

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Tarifbilanz des WSI-Tarifarchivs: Tariflöhne steigen 2019 um 3,0 Prozent

Düsseldorf (10.12.19) – Die Tariflöhne steigen im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 3,0 Prozent (siehe auch Abbildung 1 im Anhang). Dies ergibt sich aus der vorläufigen Jahresbilanz, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung heute in Düsseldorf vorlegt. Bei einem zu erwartenden durchschnittlichen Anstieg der Verbraucherpreise von 1,4 Prozent führt dies zu einem deutlichen Reallohnzuwachs von voraussichtlich 1,6 Prozent. „Für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung erweist sich die Tarifpolitik damit einmal mehr als ein wichtiger Stabilitätsanker“, sagt der Leiter des WSI-Tarifarchivs, Prof. Dr. Thorsten Schulten. weiterlesen

Deutsche Bank: Europäische Zentralbank hat  Kapitalanforderung reduziert

Frankfurt/Main (10.12.19) – Die Europäische Zentralbank (EZB) senkt die Mindestkapitalanforderung für die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) für die harte Kernkapitalquote (CET 1) zum 1. Januar 2020 von 11,84 Prozent auf 11,59 Prozent. Die neuen Anforderungen wurden im Rahmen des 2019 durchgeführten Überprüfungs- und Bewertungsprozesses der Aufsicht (Supervisory Review and Evaluation Process – SREP) festgelegt. Sie sind Ausdruck der Fortschritte, welche die Deutsche Bank seit der ersten SREP-Bewertung 2016 gemacht hat. Der geringere Wert ist auf eine niedrigere Säule-2-Mindestkapitalanforderung zurückzuführen. Diese sinkt zum 1. Januar 2020 von 2,75 Prozent auf 2,50 Prozent.

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BVR und DZ BANK:  Robuster Mittelstand trotz Konjunkturschwäche

Berlin (9.12.19) – Im Herbst 2019 präsentieren sich die mittelständischen Unternehmen Deutschlands insgesamt weiterhin in einer robusten Verfassung, trotz bestehender Widrigkeiten wie etwa der Abkühlung des Welthandels oder des anhaltenden Fachkräftemangels. Die Folgen des schwierigen weltwirtschaftlichen Umfelds bekommen derzeit vor allem die Mittelständler im Metall-, Automobil- und Maschinenbau zu spüren. Demgegenüber zeigen sich andere Bereiche wie der Bau, das Ernährungsgewerbe oder die Dienstleister immer noch vergleichsweise unbeeindruckt von den globalen Problemen. Zudem sind die Firmen dank allgemein merklich gestiegener Eigenkapitalpuffer gut vorbereitet für eine eventuell eintretende Krise. Dies geht aus der aktuellen Studie „Mittelstand im Mittelpunkt“ hervor, in der die jüngsten Ergebnisse der VR Mittelstandsumfrage der DZ BANK und der VR Bilanzanalyse des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken (BVR) gebündelt werden.

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WeltSparen: EZB-Chefin Lagarde setzt neue Leitlinien 

Berlin (9.12.19) – In ihrer ersten Rede als neue Präsidentin der EZB übt Christine Lagarde zusätzlichen Druck auf Volkswirtschaften mit hohem Überschuss, wie Deutschland und die Niederlande, aus. Sie fordert diese auf, mehr auszugeben. Gleichzeitig sollen sie aber auch das wirtschaftliche Potenzial der EU im digitalen Raum fördern, mit klaren Hinweisen auf die neue Prioritätenverteilung im europäischen Handel.

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ifo Institut: Industrieproduktion wird etwas langsamer sinken

München (6.12.19) – Die deutsche Industrie erwartet, dass ihre Produktion in den kommenden Monaten etwas langsamer sinkt als im Vormonat gedacht. Das ergibt sich aus einer aktuellen Umfrage des ifo Instituts. Danach stieg der Index für die Produktionserwartungen der Industrie insgesamt von minus 7,2 auf minus 6,6 Punkte. weiterlesen

DekaBank ordnet Zuständigkeiten im Vorstand neu

Frankfurt/Main, (5.12.19) – Der Verwaltungsrat der DekaBank Deutsche Girozentrale hat in seiner heutigen Sitzung neue Zuständigkeiten im Vorstand der DekaBank beschlossen. Birgit Dietl-Benzin ist zur Risikovorständin bestellt worden. Sie ist derzeit Chief Risk Officer im Vorstand der UBS Europe SE und wird voraussichtlich Mitte 2020 zur Deka wechseln. Sie übernimmt die Aufgaben von Manuela Better, die per Ende Mai 2020 aus der Deka ausscheiden wird (vgl. Pressemitteilung vom 5. Juli 2019).

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BGA: Noch ist der Großhandel Fels in der Brandung

Berlin (5.12.19) – „Der Großhandel stemmt sich weiter robust gegen die abkühlende Konjunktur. Allerdings sind die Warnsignale nicht überhörbar. Der Handel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen liegt deutlich hinter den Möglichkeiten, während der Konsum noch einiges auffängt. Das Ausblenden der nicht mehr so stabil laufenden Konjunktur kann sich zu einer gravierenden Hypothek entwickeln. Wirtschaftspolitisch angemahnte Reformen sollten nicht ignoriert werden, da der politische Kurs gegen die tragenden Säulen der deutschen Wirtschaft läuft.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der Veröffentlichung der Entwicklung der Großhandelsumsätze im dritten Quartal 2019.

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KfW-Konjunkturkompass Eurozone:

Wachstum bleibt vorerst schwach

Frankfurt/Main (5.12.19) – Von Juli bis September hat die Wirtschaft der Eurozone mit einem Quartalszuwachs von 0,2 % das gemächliche Tempo des Vorquartals beibehalten. Im Winterhalbjahr dürfte sie weiter nur schleppend wachsen, da die Konjunkturrisiken aus dem politischen Umfeld allen jüngsten Entspannungssignalen bei Brexit und US-chinesischer Handelskonflikt zum Trotz weiterhin für große Unsicherheit sorgen. Ab dem Frühjahr 2020 sollte jedoch eine schrittweise Annäherung der Quartalsraten an das Trendwachstum möglich sein. KfW Research hebt die Konjunkturprognosen für die Eurozone leicht an. 2019 dürfte die Wirtschaftsleistung um 1,2 % zulegen (Vorprognose: 1,0 %), 2020 um 1,0% (Vorprognose: 0,7 %).

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Ernst & Young: Deutsche Städte setzen voll auf Elektromobilität – Immobilienwirtschaft zögerlich   

Berlin (5.12.19) – Die Bundesregierung und die deutsche Automobilindustrie setzen stark auf Elektromobilität – und zunehmend treiben auch die Städte und Gemeinden in Deutschland den Umstieg auf emissionsfreies Fahren voran: 74 Prozent der deutschen Städte haben bereits in E-Mobilität investiert. Dabei steht die Umrüstung der städtischen Fahrzeugflotte im Vordergrund, die bereits 61 Prozent der Städte in Angriff genommen haben. Jede zweite Stadt hat Ladepunkte im öffentlichen Raum. Bislang sind rund 17.000 Ladestationen in Deutschland installiert worden. Gerade einmal 16 Prozent der Städte haben keinerlei Investitionen in E-Mobilität getätigt oder geplant. weiterlesen

12.18. Unternehmensgruppe übernimmt Schlemmermeyer – Das Münchener Traditionsunternehmen erhält modernes Konzept für die Zukunft

Düsseldorf (4.12.19) – Die 12.18. Unternehmensgruppe wird neuer Eigentümer der Schlemmermeyer GmbH & Co. KG. Am Freitag, dem 29. November, hat das Amtsgericht München der Übernahme des Traditionsunternehmens zugestimmt. Nun gilt es, die 14-tägige Einspruchsfrist abzuwarten. weiterlesen

Siemens: Neue Vorstandsvergütung soll Verantwortung für Nachhaltigkeit stärken

München (4.12.19) – Siemens ist mit neuem Vergütungssystem Vorreiter im DAX.
Siemens will sein Vergütungssystem für den Vorstand anpassen, um es stärker an
der nachhaltigen Unternehmensentwicklung und damit der Unternehmensstrategie
Vision 2020+ auszurichten. Mit dem neuen System nimmt Siemens eine Vorreiter-
Rolle ein, denn es berücksichtigt bereits die beiden Entwürfe für den „Deutschen
Corporate Governance Kodex“ vom 9. Mai 2019 und des „Gesetzes zur Umsetzung
der zweiten Aktionärsrechterichtlinie“. Zudem werden im neuen System nicht nur die
Entwicklung am Kapitalmarkt, sondern auch Ziele für Umweltschutz, berufliche
Entwicklung der Mitarbeiter und Kundenzufriedenheit berücksichtigt. Als
Vergleichsmaßstab für die Entwicklung der Aktienzusagen gilt künftig der breit
gefasste „MSCI World Industrials Index“ anstatt eines Vergleichs mit fünf
Hauptwettbewerbern. Das neue Vergütungssystem für den Vorstand gilt bereits ab
dem Geschäftsjahr 2020 und wird den Aktionären auf der Hauptversammlung am
5. Februar 2020 zur Billigung vorgelegt.

VDIK: Pkw- und Nutzfahrzeugmarkt 2019 auf Rekordkurs

 Frankfurt/Main (4.12.19) – Der deutsche Pkw-Markt erreicht 2019 Rekordniveau. Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) rechnet mit 3,57 Millionen neu zugelassen Pkw bis zum Jahresende. VDIK-Präsident Reinhard Zirpel betonte heute beim Jahrespressegespräch des VDIK in Frankfurt am Main: „In einem schwierigen Umfeld mit rückläufiger Weltproduktion zeigt sich der deutsche Pkw-Markt 2019 sehr widerstandsfähig und erreicht das höchste Niveau seit 20 Jahren, wenn man das Umweltprämienjahr 2009 außer Acht lässt. Die internationalen Hersteller werden bis zum Jahresende rund 1,37 Millionen Pkw absetzen. Ihr Marktanteil liegt damit bei 38,4 Prozent. Vier von zehn neuen Autos in Deutschland tragen das Logo einer internationalen Marke. Unsere Modelle sprechen die deutschen Kunden an.“ weiterlesen

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Konjunktur ohne klare Richtung

Frankfurt/Main (4.12.19) – Die deutsche Wirtschaft konnte im Sommer zwar einer technischen Rezession entgehen, eine klare Richtung ist allerdings noch nicht erkennbar. Das Geschäftsklima im Mittelstand bewegt sich weiterhin eng an seinem langfristigen Durchschnittsniveau entlang. Konkret steigt der zentrale Indikator des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers im November um nahezu vernachlässigbare 0,3 Zähler auf 0,1 Saldenpunkte. weiterlesen

Ernst & Young: Deutsche Autokonzerne im dritten Quartal weltweit mit stärkstem Umsatzplus

Frankfurt/Main (4.12.19) – Nach einem schwachen ersten Halbjahr konnten die deutschen Autokonzerne im dritten Quartal wieder Gas geben und das Gros der übrigen weltweit führenden Autohersteller hinter sich lassen. Beim Umsatz legten die drei deutschen Konzerne um 9 Prozent zu, während die übrigen „Autonationen“ Japan, Frankreich und USA jeweils rückläufige Umsätze meldeten. Eine ähnliche Entwicklung gab es beim Neuwagenabsatz, der bei den deutschen Autobauern insgesamt um fünf Prozent zulegte, während der Gesamtmarkt um zwei Prozent schrumpfte. weiterlesen

Destatis: Städte-Boom und Baustau – Entwicklungen auf dem deutschen Wohnungsmarkt 2008 –2018

 WIESBADEN (4.12.19) – Die wachsende Bevölkerung vor allem in den Großstädten hat in den vergangenen Jahren den Druck auf den deutschen Wohnungsmarkt erhöht: 2018 lebten in Deutschland 2,5 Millionen Menschen mehr als noch 2012 (+3,1 %). Die Großstädte verzeichneten besonders hohe Zuwächse, allen voran Leipzig (+12,9 %), Frankfurt am Main (+9,5 %) und Berlin (+8 %). Neben dem Geburtenüberschuss ist vor allem der Zuzug aus dem Ausland für die Bevölkerungszunahme in den Städten ab 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern verantwortlich. Das ist ein zentrales Ergebnis der Pressekonferenz „Städte-Boom und Baustau: Entwicklungen auf dem deutschen Wohnungsmarkt 2008 – 2018“ der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder am 4. Dezember 2019 in Berlin.

AllianceBernstein (AB): Weltwirtschaft – Kein großartiges Szenario

Hamburg (4.12.19) – Dass das globale Wirtschaftswachstum in nächster Zeit wohl kaum erfreuen dürfte, wird niemand abstreiten können. Laut Darren Williams, Chefvolkswirt beim Asset Manager AllianceBernstein (AB) könnte es aber schlimmer kommen, als viele erwarten: „Nach unseren Einschätzungen wird 2020 für die globale Konjunktur das schwächste Jahr seit der globalen Finanzkrise 2009“, warnt er. Der US-Vermögensverwalter hat seinen Ausblick für die Wirtschaftsentwicklung von 2,3 Prozent im Oktober auf 2,2 Prozent weiter gesenkt – und erwartet, dass die größten Volkswirtschaften enttäuschen werden. Das werde dazu führen, dass die Notenbanken mehr geldpolitische Stimuli einführen könnten, als viele Marktteilnehmer erwarten. weiterlesen