VDIK: Lockdown schickt Pkw-Markt auch im Februar deutlich ins Minus

 Bad Homburg (3.3.21) – Der deutsche Pkw-Markt verzeichnete im Februar ein Minus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das Kraftfahrtbundesamt registrierte 194.300 Neuzulassungen. Dies war der zulassungsschwächste Februarmarkt seit 2007. Von den internationalen Marken wurden über 71.000 Pkw neu zugelassen. Damit lag der Marktanteil der VDIK-Mitglieder bei 37 Prozent (Vorjahr: 40 Prozent). In den ersten beiden Monaten 2021 ging die Zahl neu zugelassener Pkw um 25 Prozent auf rund 364.000 zurück – das niedrigste Niveau seit 30 Jahren.

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Deutsche Bundesbank:

Risikovorsorge erhöht

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KfW-Studie zu Zukunftstechnologien: Deutschland mit Aufholbedarf bei Informationstechnologien

Frankfurt/Main (2.3.21) – Deutschland verfügt über ein ausdifferenziertes Technologieprofil mit vielen Erfolg versprechenden Anknüpfungspunkten für die Zukunft. Eine aktuelle von KfW Research beim Fraunhofer Institut für Innovations- und Systemforschung (ISI) in Auftrag gegebene Studie zeigt die Stärken und Schwächen der hiesigen Wirtschaft mit Blick auf Zukunftstechnologien. Gut aufgestellt ist Deutschland demzufolge besonders bei Kfz-relevanten Technologien, aber auch im Bereich Produktionstechnologien, Umwelt- und Klimaschutz sowie den Medizintechnologien. Dies zeigt die Analyse von Patenten, wissenschaftlichen Publikationen und Markenanmeldungen. In einem zentralen Feld besteht jedoch erheblicher Nachholbedarf: Informationstechnologien – welche die Grundlage der Digitalisierung bilden – stellen keine deutsche Stärke dar.

Die aktuelle Analyse von KfW Research ist abrufbar unter www.kfw.de/KfW-Konzern/KfW-Research/Zukunftstechnologien.html

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KfW-ifo-Mittelstandsbarometer:

Ein Hauch von Frühling

Frankfurt/Main (1.3.21) – Seit dem Einsetzen der zweiten Infektionswelle im vergangenen Herbst schwankt das mittelständische Geschäftsklima von Monat zu Monat. Während im Januar noch der verschärfte Lockdown verdaut werden musste, weht im Februar ein Hauch von Frühling. Die Stimmung steigt wieder deutlich um 4,2 Zähler auf -10,1 Saldenpunkte, wie das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer zeigt. Vor allem die Geschäftserwartungen hellen sich auf und liegen dank eines Sprungs von 6,8 Zählern jetzt bei nicht mehr ganz so pessimistischen -8,9 Saldenpunkten. Aber auch die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage steigt moderat um 1,4 Zähler auf jetzt -11,5 Saldenpunkte.

Das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer ist abrufbar unter www.kfw.de/mittelstandsbarometer

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Deutsche Telekom: Rekorde im Coronajahr – Bereinigter Konzernüberschuss legt um 15,5 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro zu

Bonn (26.2.21) – Dreistellig! Die Deutsche Telekom ist im Geschäftsjahr 2020 in neue Dimensionen vorgestoßen. Der Konzernumsatz stieg um 25,4 Prozent auf 101,0 Milliarden Euro. Maßgeblich für das deutliche Plus war die Übernahme des Wettbewerbers Sprint in den USA. Doch auch in der organischen Betrachtung, also ohne Veränderung von Konsolidierungskreis und Wechselkursen, wuchs der Umsatz im abgelaufenen Jahr gegenüber 2019 um 3,0 Prozent. Noch deutlicher fiel mit 41,6 Prozent auf 35,0 Milliarden Euro die Steigerung beim bereinigten EBITDA AL aus. Organisch errechnet sich hier ein Plus von 7,9 Prozent. Der Free Cashflow AL belief sich auf 6,3 Milliarden Euro. Die Deutsche Telekom übertraf damit ihre erst im November angehobene Jahresprognose. Dies erreichte der Konzern trotz negativer Einflüsse der Corona-Pandemie. Dazu zählten geringere Roaming-Umsätze durch Einschränkungen bei Reisen, Shopschließungen und das erschwerte Geschäft mit Großkunden.

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DAI: Boom bei Aktionären

Frankfurt/Main (25.2.21) – Das Deutsche Aktieninstitut hat seine aktualisierten Aktionärszahlen für Deutschland veröffentlicht. Mit 12,4 Millionen Menschen waren im Corona-Jahr 2020 besonders viele Menschen in Aktien investiert. Insbesondere die junge Generation hat im letzten Jahr die Börse für sich entdeckt. „Die Zahl der Aktiensparerinnen und Aktiensparer in Deutschland ist im letzten Jahr um 2,7 Millionen in die Höhe geschnellt. Das ist sensationell“, freut sich Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstituts. „Jeder Sechste in Deutschland hatte Aktien, Aktienfonds oder Aktien-ETFs im Depot. Mehr Aktiensparerinnen und -sparer gab es zuletzt 2001.“
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DIW Konjunkturbarometer: Deutsche Wirtschaft verkraftet Lockdown besser als im vergangenen Jahr

Berlin (24.2.21) – Die deutsche Wirtschaft dürfte zu Jahresbeginn um etwa 1,5 Prozent schrumpfen. Die hohen Infektionszahlen und die daraus resultierenden Einschränkungen belasten die wirtschaftliche Entwicklung – allerdings nicht in dem Maße wie im vergangenen Frühjahr, als die Produktion in vielen Bereichen praktisch zu Stillstand kam. Trotz des anhaltenden Lockdowns stimmen die Signale aus der deutschen Wirtschaft zuversichtlicher als vor knapp einem Jahr: „Vor allem die Industrie kommt bislang robust durch den Winter“, sagt Claus Michelsen, Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Trotz vorübergehender Knappheiten bei wichtigen Vorleistungsgütern in der Automobilindustrie dürfte die Industrie ihr Produktionsniveau des Schlussquartals 2020 zu Beginn des laufenden Jahres in etwa halten.

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Commerzbank-Branchen-Insight: deutsche Maschinen- und Anlagenbauer kommen verhältnismäßig gut durch Corona-Krise

Frankfurt/Main (24.2.21) – Zwar ist der überwiegende Anteil der Unternehmen von erheblichen Auftrags- und Produktionsrückgängen betroffen (minus 14 Prozent in der Produktion), jedoch trifft die Krise die Maschinen- und Anlagenbauer nicht unvorbereitet. Rund 30 Prozent der Commerzbank-Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau – überwiegend kleinere Unternehmen – haben seit Beginn der Corona-Krise Hilfskredite beantragt. Insgesamt hat die Bank der Branche bisher 1,3 Mrd. Euro an Corona-Hilfen zur Verfügung gestellt. „Die Branche hat die Krise trotz des starken Produktionsrückgangs verhältnismäßig gut bewältigt“, so Firmenkunden-Bereichsvorstand Schindler. „Wir sehen zwar Betroffenheit, aber nur sehr wenige tatsächliche Liquiditätsengpässe.“ Viele Unternehmen der mittelständisch geprägten Branche haben die vergangenen erfolgreichen Jahre genutzt, um ihre Kapital- und Liquiditätsbasis zu stärken. Das hat sich in der Krise bezahlt gemacht“, so Schindlers Einschätzung.

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DIW: Zehn Jahre nach Fukushima – Kernkraftwerke bleiben störanfällig und unzuverlässig

Berlin (24.2.21) – Am 11. März jährt sich die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima zum zehnten Mal. Sie hat eindringlich vor Augen geführt, welche Gefahren von Kernkraft ausgehen. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt nun, dass es weltweit bis heute regelmäßig zu Zwischenfällen in Atomanlagen kommt, auch wenn sie meistens weniger folgenschwer sind. Auch im normalen Betrieb müssen Kraftwerke immer wieder vom Netz genommen werden, was zu erheblichen Ausfallzeiten führt. Wegen der Unterbrechungen, die in erster Linie nicht durch Unfälle, sondern etwa durch notwendige Brennstoffwechsel, Wartungen von Anlagen oder gestiegene Sicherheitsanforderungen verursacht werden, kann rund ein Drittel der Kapazität aller Kernkraftwerke nicht zur Stromerzeugung genutzt werden. „Kernkraft ist nicht vollständig beherrschbar und auch nicht konstant verfügbar“, summiert Studienautor Ben Wealer. „Wegen langer, geplanter und ungeplanter Ausfallzeiten sind Backup-Kapazitäten notwendig. Damit ist Kernkraft als Energielieferant auch aus ökonomischer Sicht nicht zukunftsträchtig.“

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KfW-Konjunkturkompass: Trotz zweiter Corona-Welle weiter gute Aussichten auf Erholung in diesem Jahr

Frankfurt/Main (24.2.21) – Die deutsche Wirtschaft zeigte sich trotz des erneuten Lockdowns und den damit verbundenen wirtschaftlichen Einschränkungen im Endspurt des vergangenen Jahres auf stabilem Kurs. Während das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum pandemiebedingt im 4. Quartal um 0,6 % nachgab, konnte Deutschland ein Wachstum von 0,3 % verzeichnen. Aufgrund des weiterhin erhöhten Infektionsgeschehens und des anhaltenden Lockdowns erwartet KfW-Research dennoch einen schwierigen Start ins neue Jahr mit einem Rückgang des Bruttoinlandprodukts von 1,5 bis 3 % im ersten Quartal. Bei erfolgreicher Zurückdrängung des Virus und Vermeidung einer dritten Welle dürfte Deutschland 2021 bei insgesamt 3,3 % Wachstum das Vorkrisenniveau gleichwohl schon im vierten Quartal wieder erreichen, im Euroraum ist damit trotz eines zu erwartenden Plus von 4,6 % erst 2022 zu rechnen.

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BVI: Branche verwaltet 3.850 Milliarden Euro – Drittbestes Absatzjahr für Fonds – Publikumsfonds: Hälfte des Neugeschäfts entfällt auf nachhaltige Produkte

Frankfurt/Main (23.2.21) – „Der deutsche Fondsmarkt hat sich im
Jahr 2020 trotz der Corona-Krise sehr gut entwickelt und mit 3.850 Milliarden Euro ein neues Rekordvermögen erreicht. Die hohen Zuflüsse
unterstreichen die wichtige Rolle von Fonds in der Altersvorsorge und
belegen die Bedeutung des Vertriebs in turbulenten Börsenphasen“,
sagt Alexander Schindler, Präsident des deutschen Fondsverbands
BVI, auf der Jahrespressekonferenz. Der Wachstumstrend in der
Fondsbranche ist ungebrochen: Im Vergleich zu Ende 2010 (1.832 Milliarden Euro) hat sich das Vermögen der Branche mehr als verdoppelt.
„Deutschland ist seit vielen Jahren der größte Fondsmarkt in Europa“,
sagt Schindler. Nach Angaben der Europäischen Zentralbank entfallen
auf Deutschland mittlerweile 24 Prozent des Fondsvermögens von Anlegern in Europa. Es folgen Frankreich und England mit jeweils 14 Prozent und Italien mit 9 Prozent.

Fresenius: Trotz anhaltender Covid-19-Effekte gesunde Geschäftsentwicklung im Jahr 2021 erwartet

Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf den Zeitraum 4. Quartal 2020. 2020 und 2019 inklusive IFRS 16

Bad Homburg (23.2.21) –

1 Vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Das Pandemie-Jahr 2020 hat nachdrücklich gezeigt, wie wichtig eine leistungsfähige und effiziente Gesundheitsversorgung ist. Dazu trägt Fresenius in vielen verschiedenen Bereichen der Medizin ganz entscheidend bei. Corona wird uns auch im laufenden Jahr noch vor manche Herausforderung stellen. Umso mehr gilt es, unsere Effizienz zu steigern und damit unsere Kostenbasis zu verbessern. Über unsere angestammten Aktivitäten hinaus werden wir wichtige Wachstumsfelder wie Biosimilars, digitale medizinische Angebote, Heimdialyse und Reproduktionsmedizin ausbauen. So schaffen wir die Grundlagen für dynamischeres Wachstum in den kommenden Jahren. Denn auch wenn uns Corona aktuell beschäftigt: Wir denken weiter und stellen die Weichen für die Medizin der Zukunft. Damit sichern wir auch unseren nachhaltigen unternehmerischen Erfolg.“

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KfW German Venture Capital Barometer: Corona-Stimmungstief überwunden

Frankfurt/Main (22.2.21) – Das Venture Capital-Geschäftsklima verbessert sich zum Jahresende 2020 deutlich, der Corona-bedingt drastische Stimmungsabfall im Frühjahr 2020 konnte im letzten Quartal wieder aufgeholt werden. Der Geschäftsklimaindikator legte um 26,7 Zähler auf nun 17,0 Saldenpunkte zu, die Bewertung der aktuellen Geschäftsklima (+28,3 Zähler auf 16,1) und der Geschäftserwartungen (+25,2 Zähler auf 17,8) verbuchen ähnlich hohe Zugewinne. Die drei Indikatoren zeigen sich demnach unbeeindruckt vom neuerlichen Lockdown. Die Anti-Corona-Maßnahmen scheinen die Start-up-Szene insgesamt weniger in der Breite zu treffen als zunächst befürchtet.

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IMK-Konjunkturindikator bleibt trotz Eintrübung auf „gelb grün“

Düsseldorf (18.2.21) – Trotz der Verschärfung der Kontaktbeschränkungen im Januar und der Verlängerung bis März sind die Aussichten für die deutsche Wirtschaft relativ stabil. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. In der Drei-Monats-Prognose für Februar bis Ende April zeigt der Indikator, der die aktuellsten verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage bündelt und nach einem Ampelsystem arbeitet, wie in den Vormonaten „gelb-grün“. Die mittlere Rezessionswahrscheinlichkeit ist zwar auf 24,2 Prozent gestiegen, nach 10,4 Prozent im Januar und 20,9 Prozent im Dezember. Auch die statistische Streuung im Indikator – sie spiegelt die Verunsicherung der Wirtschaftsakteure wider – ist auf 18,3 Prozent angewachsen. Das reflektiert nach Analyse des IMK auch außenwirtschaftliche Konjunkturrisiken, die im Zusammenhang mit der internationalen Ausbreitung von Corona-Virusmutationen stehen. Sie könnten vorübergehend auch den Konjunkturmotor der vergangenen Monate, die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe, belasten – etwa, wenn Lieferketten gestört werden. Doch auch mit den beobachteten Eintrübungen liegt das Rezessionsrisiko derzeit lediglich auf dem durchschnittlichen Niveau der vergangenen fünf Jahre. Damit erscheint ein Rückfall in eine Rezession, gemessen an der üblichen Definition zweier aufeinanderfolgender Quartale mit schrumpfendem Bruttoinlandsprodukt (BIP), unwahrscheinlich. Ab dem zweiten Quartal geht das IMK in seiner aktuellen Prognose vielmehr von einer dynamischen Erholung der Konjunktur aus, weil dann die in den vergangenen Monaten nicht realisierten Ausgaben der Haushalte und Unternehmen teilweise nachgeholt werden dürften. weiterlesen

Daimler: Beschäftige machen Einkommenszugeständnisse und treiben auf diese Weise Gewinn trotz Corona in die Höhe

Stuttgart (18.2.21) – Daimler hat im vergangenen Jahr auf, wie wir finden, perfide Art seinen Konzerngewinn trotz Corona in die Höhe getrieben. Nämlich auch dadurch, daß Beschäftige mutmaßlich unter dezentem Hinweis auf Corona zu Einkommenseinbußen gedrängt wurden. Daimler spricht in seiner heute veröffentlichten Pressemitteilung in diesem Zusammenhang schönfärberisch von „strenger Kostendisziplin“. Dort heißt es ansonsten: Die Daimler AG (Börsenkürzel: DAI) hat die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2020 veröffentlicht, das am 31. Dezember 2020 abgeschlossen wurde. In einem herausfordernden, von der COVID-19-Pandemie geprägten Umfeld lag der Konzernabsatz mit 2,84 (2019: 3,34) Mio. Pkw und Nutzfahrzeugen um 15% unter Vorjahresniveau. Der Umsatz ging um 11% auf 154,3 (2019: 172,7) Mrd. € zurück. Das EBIT des Daimler-Konzerns stieg aufgrund strenger Kostendisziplin und umfangreicher Maßnahmen zum Erhalt der Liquidität sowie einer starken Entwicklung in allen Geschäftsbereichen um 53% auf 6,6 (2019: 4,3) Mrd. €. Das bereinigte EBIT reflektiert das laufende Geschäft und betrug 8,6 (2019: 10,3) Mrd. €. Die vorgelegten Zahlen basieren auf geprüften Finanzabschlüssen. Die Berichtsstruktur entspricht den neu geschaffenen Geschäftsfeldern, die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. weiterlesen

WSI: 24 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten aktuell vorwiegend oder ausschließlich im Homeoffice

Düsseldorf ( 16.2.21) – Ein Viertel der Erwerbstätigen in Deutschland hat Ende Januar vorwiegend oder ausschließlich im Homeoffice gearbeitet – so wie es, wo immer möglich, zur Minimierung von Corona-Infektionsrisiken gefordert wird. Der Anteil liegt damit aktuell wieder in etwa so hoch wie während des ersten Lockdowns im April 2020 (27 Prozent), und er ist in den vergangenen Monaten gestiegen: von lediglich 14 Prozent im November auf 17 Prozent im Dezember und dann deutlich auf 24 Prozent im Januar. Das ergibt die neue Welle der Erwerbspersonenbefragung der Hans-Böckler-Stiftung. Beim Zuwachs spielten die zunehmend dringenden Empfehlungen von medizinischen Experten, Politik und Sozialpartnern, die breite öffentliche Diskussion über geringe Homeoffice-Anteile sowie insbesondere die neue Homeoffice-Verordnung der Bundesregierung eine wichtige Rolle: Rund ein Drittel der Befragten, die aktuell vorwiegend oder ausschließlich zu Hause arbeiten, geben an, dass die Beschlüsse der Bundesregierung ein Grund für ihren Wechsel ins Homeoffice waren. Oft, weil ihr Arbeitgeber erstmals Heimarbeit ermöglichte, zum Teil wohl auch, weil sie selbst nun konsequenter zu Hause arbeiten. weiterlesen

ING Deutschland: „Soliden Jahresgewinn“ erzielt und „einzigartiges Wertpapierangebot“ gestartet

Frankfurt/Main (12.2.21) – Die ING Deutschland hat sich in einem von der Corona-Pandemie geprägten Geschäftsjahr krisensicher gezeigt und die Basis für profitables Wachstum weiter gestärkt. Die Anzahl der Kundinnen und Kunden, die neben dem Girokonto mit regelmäßigem Geldeingang mindestens ein weiteres Produkt der Bank nutzen, stieg um 335.000 auf 2,15 Mio. (2019: 1,82 Mio.). Insgesamt zählte die ING Deutschland Ende 2020 rund 9,53 Mio. Kundinnen und Kunden (2019: 9,52 Mio.), das Bruttowachstum lag bei 512.000 (2019: 595.000).

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WSI: Sorge unter Beschäftigten vor Corona bleibt unverändert hoch – nicht alle Arbeitgeber setzten Schutzmaßnahmen konsequent um

Düsseldorf (11.2.21) – Die Sorge vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus bleibt bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland auch während des zweiten Lockdowns unverändert hoch: Im Januar 2021 machte sich jeder dritte befragte Beschäftigte (35 Prozent) Sorgen, sich bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin mit dem Coronavirus zu infizieren. Trotz der inzwischen verschärften Corona-Maßnahmen entspricht dies dem Niveau der Vormonate und ist eine erhebliche Zunahme gegenüber den Sommermonaten Juni und Juli (jeweils 25 Prozent), als die Infektionszahlen deutlich niedriger waren (siehe auch Abbildung 1 in der pdf-Version dieser PM; Link unten). Das ist das Ergebnis einer Befragung des Portals Lohnspiegel.de, an der sich seit April 2020 mehr als 34.000 Beschäftigte beteiligt haben. Lohnspiegel.de wird vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung wissenschaftlich betreut.

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Commerzbank: Schließung weiterer 190 Filialen noch im laufenden Jahr geplant – Mehr als 80 % des Stellenabbaus soll bis Ende 2023 umgesetzt werden

Frankfurt/Main (11.2.21) – Die Commerzbank will im Rahmen ihres am 3. Februar 2021 angekündigten Programms „Strategie 2024“ bereits in diesem Jahr wichtige Restrukturierungsschritte vollziehen. Ziel des Umbaus ist es, die digitale Beratungsbank für Deutschland zu werden und die führende Position als starker Partner des Mittelstands und von rund elf Millionen Privat- und Unternehmerkunden zu festigen.

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VDIK: Alternative Antriebe legen auch im Januar sehr stark zu

Bad Homburg (10.2.21) – In Deutschland wurden im Januar 36.911 Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahresmonat beträgt 129 Prozent. Die Neuzulassungen von rein batteriebetriebenen Elektroautos (BEV) liegen bei 16.315 Einheiten (plus 118 Prozent). Außerdem wurden laut Kraftfahrtbundesamt 20.588 Plug-In-Hybride registriert (plus 138 Prozent). Der Anteil von Elektrofahrzeugen am Gesamtmarkt lag im Januar mit 22 Prozent drei Mal so hoch wie im Vorjahresmonat (7 Prozent).  weiterlesen

Ernst & Young: Deutsche Konzerne erwarten schnelle Erholung von der Pandemie – zwei von drei planen Übernahmen 

Stuttgart (10.2.21) – Die deutschen Großunternehmen erwarten mehrheitlich, dass sie sich schnell wieder von der Corona-Krise erholen: Mehr als die Hälfte (56 Prozent) rechnet noch im laufenden Jahr damit, dass die Umsätze das Niveau vor Ausbruch der Pandemie erreichen. Immerhin ein Viertel (24 Prozent) geht davon aus, dass die Erholung spätestens 2022 eintritt.

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BASF und Siemens Energy:

Zusammenarbeit beim Carbon Management

München/Ludwigshafen/Rhein (9.2.21) – Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft wollen BASF und Siemens Energy die kommerzielle Umsetzung neuer Technologien zur Senkung von Treibhausgasemissionen beschleunigen. Durch die Kombination der technologischen Kompetenzen der BASF und des innovativen Portfolios von Siemens Energy will BASF ihre führende Rolle bei der Verringerung des CO2-Ausstoßes in der chemischen Produktion ausbauen. Im Fokus der Gespräche stehen mehrere Pilotprojekte am Standort Ludwigshafen. Der BASF-Stammsitz ist weltweit einer der größten Produktionsstandorte der chemischen Industrie. weiterlesen

Deloitte: Trends 2021 für den Banken- und Kapitalmarkt – Beschleunigte Transformation, Stärkung von Resilienz und Nachhaltigkeit

München (9.2.21) – Die Finanzindustrie befindet sich seit Jahren im Umbruch, und COVID-19 hat diesen Veränderungsprozess erheblich beschleunigt. Zwar wurde der Bankensektor von der Krise nicht so hart getroffen wie von der Finanzkrise in 2008, die Folgen sind dennoch weitreichend: Die Pandemie hat zu einer neuen Wettbewerbslandschaft geführt, dämpft das Wachstum, löst massiv Innovationen aus. Gleichzeitig verändert die Pandemie die Rolle der Filialen und beschleunigt die Digitalisierung in fast allen Bereichen des Banken- und Kapitalmarktes. Deloitte analysiert in der aktuellen Ausgabe des „Banking and Capital Markets Outlook“ die wichtigsten Trends für den Banken- und Kapitalmarkt im Jahr 2021. weiterlesen

Oxfam: Knebelliste deutscher Supermärkte

setzt Lieferanten unter Druck

Berlin (9.2.21) – Oxfam hat erstmals eine umfängliche Liste von Rabatt- und Konditionenforderungen recherchiert, die im deutschen Lebensmitteleinzelhandel eingesetzt werden. Die Lieferanten müssen teils absurde Konditionen akzeptieren, um ihre Produkte in deutschen Supermärkten verkaufen zu können. Oxfam fordert den Bundestag auf, den Gesetzentwurf gegen unfaire Handelspraktiken zu verschärfen und unfaire Handelspraktiken sowie den Verkauf von Produkten zu Dumpingpreisen generell zu verbieten. weiterlesen

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer:

Mittelständisches Geschäftsklima sinkt im aktuellen Lockdown deutlich

Frankfurt/Main (9.2.21) – Der lange Lockdown hinterlässt Spuren und drückt die Stimmung im deutschen Mittelstand, wie das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer zeigt. Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen sinkt im Januar um 4,2 Zähler auf nun -14,8 Saldenpunkte. Trotz des deutlichen Rückgangs ist das Stimmungsniveau damit allerdings noch weit vom Rekordtief des ersten Lockdowns (-42,5 Saldenpunkte im April 2020) entfernt. Aktuell gehen sowohl die Lagebeurteilung (-5,3 Zähler auf -13,0 Saldenpunkte) als auch die Geschäftserwartungen (-3,1 Zähler auf -16,6 Saldenpunkte) zurück. Zum Pessimismus beitragen dürfte dabei sowohl das unbestimmte Ende des Lockdowns als auch die Enttäuschung über den langsamen Impffortschritt in Deutschland und der EU. weiterlesen