Bonn (7.10.26) – Fast jeder zweite Mieter (48 Prozent) würde lieber in den eigenen vier Wänden wohnen. Gleichzeitig nennen knapp 85 Prozent der Befragten mit dem Wunsch nach einer eigenen Immobilie fehlende finanzielle Mittel als größte Hürde. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der Postbank. Wer bei Planung und Kauf Kompromisse eingeht, kann die Kosten für die eigenen vier Wände deutlich senken, ohne Abstriche bei der Lebensqualität machen zu müssen.

Foto: Postbank / © Rudyanto Wijaya
Beliebte Innenstadtlagen oder besonders gefragte Wohngebiete haben ihren Preis. Einige Kilometer weiter außerhalb oder in Stadtteilen mit Entwicklungspotenzial lassen sich häufig deutlich günstigere Immobilien finden – ohne dabei auf Lebensqualität verzichten zu müssen.
Nicht allein die Quadratmeter entscheiden darüber, wie komfortabel eine Wohnung oder ein Haus ist. Gut geplante Grundrisse, ausreichend Stauraum und flexibel nutzbare Räume schaffen oft mehr Wohnqualität als zusätzliche Fläche.
Im Gegensatz zum Neubau sind bestehende Häuser oder Eigentumswohnungen häufig günstiger, schneller verfügbar und befinden sich in einer gewachsenen Wohnumgebung mit guter Infrastruktur.
Eine Immobilie muss nicht vom ersten Tag an perfekt sein. Wer notwendige Sanierungen über mehrere Jahre verteilt und nach Prioritäten plant, kann die finanzielle Belastung besser steuern und Förderprogramme gezielt nutzen.
Das erste Eigenheim muss nicht das Haus fürs ganze Leben sein. Eine kleine Eigentumswohnung oder ein Reihenhaus können den Einstieg erleichtern und später den Weg in eine größere Immobilie ebnen.
„Nicht jedes Traumhaus passt zum eigenen Budget. Deshalb lohnt es sich, bei Lage, Größe oder Ausstattung flexibel zu sein. Bei der Finanzierung sollten Käufer dagegen keine Kompromisse machen. Ausreichende finanzielle Reserven und eine solide Finanzierung sind wichtiger als das perfekte Objekt“, sagt Baufinanzierungsexperte Fejzu Peci von der Postbank.