Gothaer Nachhaltigkeitsbericht:

Nachhaltigkeit durchdringt alle Unternehmensbereiche

Köln (23.6.22) – Die Flutkatastrophe im Juli 2021 war der größte Schaden in der Geschichte der Gothaer seit dem Hamburger Brand 1842. Damit hat das Unwetter „Bernd“ die Gothaer in ihrem Kerngeschäft als Schadenversicherer und auch als Mitglied der Gesellschaft stark getroffen. Es zeigte sich, dass Versicherungen eine tragende Rolle im Kampf gegen die Klimakrise innehaben, denn Versicherer schützen Menschen gegen existenzielle Risiken. Dazu gehören zunehmend Klimarisiken.

Selbst in Krisenzeiten beweist die Gothaer nicht nur ihre starke Widerstandsfähigkeit, sondern auch ihren Gestaltungswillen. „Wir wollen auf die sich verändernden Risiken nicht nur reagieren, wir wollen die Zukunft mitgestalten. Deswegen haben wir 2021 eine Nachhaltigkeits-Strategie erarbeitet, die alle Bereiche der Gothaer abdeckt. Das ist auch eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass wir unsere Kund*innen auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise begleiten können. Dabei ist das Nachhaltigkeits-management zentraler Bestandteil unserer Konzern-Strategie Ambition25 und ist für uns die Grundvoraussetzung für eine zukunftsgerichtete Unternehmensführung“, erklärt Harald Epple, Finanzvorstand und verantwortlicher Vorstand für das Thema Nachhaltigkeit im Gothaer Konzern.

Nachhaltigkeit durchdringt alle Unternehmensbereiche

Um die ambitionierten Nachhaltigkeits-Ziele zu erreichen, arbeitet das Nachhaltigkeitsmanagement des Konzerns mit allen Unternehmensbereichen intensiv zusammen. Auch 2021 konnten weitere Meilensteine erreicht werden: Mit dem Beitritt zur Net-Zero Asset Owner Alliance verpflichtet sich die Gothaer bis 2050 ihr Kapitalanlage-Portfolio klimaneutral zu stellen, um bei der Erreichung des 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens beizutragen. Außerdem wurden 1,4 Milliarden Euro in Wind- und Solarparks sowie Wasserkraft investiert. Zukünftig sollen zusätzlich 200 Mio. Euro jährlich in Impact Investments angelegt werden.

Der Konzern arbeitet aktuell daran, nachhaltigkeitsfördernde Deckungsbausteine in die Versicherungen zu integrieren. In der fondsgebundenen Lebensversicherung Garantie-Rente-Index wurden zum Beispiel Fonds mit nachhaltigen Anlagekriterien integriert, für die sich schon 75 Prozent aller Kund*innen entschieden.

Ein weiterer Eckpfeiler der Nachhaltigkeits-Strategie ist die Partnerschaft mit dem Mittelstand. Mit der Initiative 500-50-5 sollen 500 Unternehmen dabei unterstützt werden, in fünf Jahren ihren CO2-Ausstoß um 50 Prozent zu reduzieren. „Dazu bieten wir unseren Unternehmerkunden eine erste Beratung und eine kostenlose Berechnung des CO2-Fußabdrucks ihres Betriebs an. Aus der Analyse des CO2-Fußabdrucks leiten wir dann gemeinsam Maßnahmen zur Reduktion ab und bieten über ein großes Netzwerk Unterstützung bei der Umsetzung“, erklärt Svetlana Thaller-Honold, Leiterin der Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement bei der Gothaer.

„Mit dem Nachhaltigkeitsbericht wollen wir unseren Stakeholdern zeigen, dass wir uns ernsthaft auf den Weg gemacht haben, um viel Positives in Sachen Nachhaltigkeit zu bewirken. Wir sind auf unsere bisher erreichten Meilensteine sehr stolz, aber uns ist klar, dass noch ein langer Weg vor uns liegt. Selbstverständlich muss unser Fokus auf der Integration von nachhaltigen Komponenten in unserem Kerngeschäft, das heißt der Kapitalanlage und der Versicherungsprodukte, liegen. Dabei ist es ist wichtig, möglichst viele Mitarbeiter mitzunehmen und Nachhaltigkeit erlebbar zu machen. So sind auch die Bienen am Campus Köln Botschafterinnen für unsere gelebte Nachhaltigkeit. Dieses Jahr können wir den ersten Honig genießen“, so Svetlana Thaller-Honold. Der Nachhaltigkeitsbericht wurde zusätzlich zur DNK-Erklärung geschrieben, um die nachhaltigen Bemühungen der Gothaer im vollen Umfang darzustellen.