VDIK: Über 300.000 neue E-Autos im ersten Halbjahr

Bad Homburg (7.7.21) – Im ersten Halbjahr 2021 fuhren in Deutschland 312.498 neue Elektrofahrzeuge auf die Straßen. Die Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdreifacht (plus 233 Prozent). Darunter waren 148.716 batteriebetriebene Elektroautos (plus 236 Prozent) und 163.571 Plug-In-Hybride (plus 230 Prozent). Der Anteil am Gesamtmarkt betrug 22 Prozent. Im Juni wurden 64.762 Elektrofahrzeuge neu zugelassen, das entspricht einem Zuwachs von 243 Prozent.

Reinhard Zirpel, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), betonte: „Der Markt für Elektrofahrzeuge bleibt klar auf Wachstumskurs. Elektroautos haben den Durchbruch geschafft, ihr Anteil am Gesamtmarkt hat mit über 22 Prozent ein hohes Niveau erreicht. Im zweiten Halbjahr erwarten wir weitere 400.000 neue Elektrofahrzeuge in Deutschland.“

 

Der VDIK aktualisiert regelmäßig die Liste der Elektrofahrzeuge von internationalen Herstellern. Die VDIK-Mitgliedsunternehmen bieten aktuell rund 120 Elektro-Modelle, darunter Pkw und Nutzfahrzeuge) an, die Kunden in Deutschland bestellen können. Die VDIK-Elektroliste kann hier abgerufen werden.

 

Die Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Antrieben insgesamt hat in den ersten sechs Monaten ebenfalls zugelegt. Es wurden 539.542 neue Elektroautos, Hybride mit und ohne Stecker, Mild-Hybride und Gas-Pkw zugelassen. Das ist ein Plus von 159 Prozent. Im Juni wurden 111.161 neue Fahrzeuge mit alternativen Antrieben zugelassen (plus 181 Prozent). Dabei ist zu beachten, dass zu den Hybriden eine wachsende Zahl von Mildhybriden zählt, die nicht vollelektrisch fahren können. Eine Unterscheidung zwischen Voll- und Mildhybriden ist derzeit statistisch noch nicht möglich.

 

Im gesamten Pkw-Markt verschieben sich die Gewichte weiter in Richtung der alternativen Antriebe. Sie kamen in den ersten sechs Monaten auf einen Anteil am Gesamtmarkt von 38,8 Prozent. Benziner lagen bei 38,6 Prozent. Weniger als jeder vierte Neuwagen ist ein herkömmlicher Diesel (22,6 Prozent).