AMADEUS Group: Geldanlage in Zeiten von Corona – Warum Ihr Geld gerade jetzt nicht auf dem Konto liegen sollte

Limburg (2.12.20) – Sparer und Anleger haben sich schon fast an die anhaltende Niedrigzinsphase gewöhnt, bis die Corona-Krise zuletzt auch den Aktienmarkt stark zum Schwanken brachte. Auf dem Immobilienmarkt haben sich die Auswirkungen des Virus dagegen bisher kaum bemerkbar gemacht – zeitweise wurde lediglich einen geringer Nachfragerückgang verzeichnet. Im Gegenteil: Die Preise von privat genutzten Wohnimmobilien und Mehrfamilienhäusern sind sogar gestiegen. Auch die private Nachfrage pendelt sich wieder auf dem Niveau vor Corona ein. Doch was bedeutet diese Entwicklung für Anleger? Die AMADEUS Group beantwortet im folgenden Gastbeitrag, warum Sie Ihr Geld gerade jetzt nicht auf dem Konto parken sollten.

Geldanlage in Zeiten von Corona sinnvoll wählen

Viele klassische Anlageformen sind aufgrund der niedrigen Zinsen längst keine Alternative mehr, so auch das Sparen auf dem eigenen (Tagesgeld-)Konto. Nach dem Vertrauensverlust durch Unternehmen wie Wirecard sind einige Anleger auch beim Aktienkauf zurückhaltender geworden. Selbst die als sicher geltenden Edelmetalle sind von einem Nachfragerückgang betroffen. Denn Gold gilt weiterhin als teure Anlageoption, da der Sachwert de facto nicht dem Sachwert entspricht und bis zum Verkauf keine Einnahmen bringt. Immobilien wecken dagegen weiterhin das Vertrauen der Anleger, da die Renditen seit vielen Jahren beispiellos sind und die Nachfrage, unabhängig von der aktuellen Krise, immer noch weitaus höher ist als das Angebot.

Corona bremst Immobiliennachfrage und -preise nicht

Im Vergleich zu vielen anderen Branchen hatte die Pandemie bisher kaum Auswirkungen auf den Immobilienmarkt. Obwohl Millionen von Menschen in Kurzarbeit sind, die Einkommen sinken und die Arbeitslosenquote gestiegen ist, gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Preise sinken. Im Gegenteil: Dem Statistischen Bundesamt zufolge stiegen die Wohnimmobilienpreise im ersten Quartal 2020 um 6,8 %, nach Analysen des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) sind sie im zweiten Quartal ebenfalls um 6 % gestiegen. Dies zeigt auch der aktuelle IVD-Wohnpreisspiegel 2020/2021, der anhand der Daten aus dem ersten Halbjahr 2020 zu dem Ergebnis kommt, dass die sich die Steigerung der Mietpreise bundesweit im Rahmen der Inflation bewegt und sich Eigentümer über einen entscheidenden Wertzuwachs ihrer Immobilie freuen können.

Bisher konnte der Markt der wirtschaftlichen Krise also trotzen. Das hängt zum einen damit zusammen, dass viele Bauplanungen und -genehmigungen schon Jahre zuvor abgeschlossen wurden und somit weiterhin umgesetzt werden können. Zum anderen hängt die Beständigkeit auch damit zusammen, dass nicht alle Arbeitsplätze von der Corona-Pandemie betroffen sind und sich einige Einkommen kaum oder gar nicht ändern. Da ein anhaltend großes Interesse nach Wohneigentum besteht, können folglich weiterhin hochwertige Immobilien verkauft werden, was den Durchschnittspreis erhöht.

Auch die Nachfrage scheint bisweilen nicht zurückzugehen. Auffällig ist, dass sich der Trend vermehrt ins Umland bewegt, das heißt die Nachfrage nach ländlicheren Regionen in den Speckgürteln von Ballungsgebieten steigt. Diese Tendenz und das Interesse an einem zusätzlichen Zimmer sind in erster Linie auf Homeoffice und die flexibleren Arbeitsplatzmodelle zurückzuführen. Dadurch wird Pendlerzeit erspart, eine bessere Luftqualität gewonnen und eine stärkere Abgrenzung zwischen Privat- sowie Arbeitsraum geschaffen.

Anders sieht die Entwicklung dagegen bei Gewerbeimmobilien aus: Geschäftsräume für den Einzelhandel, Hotellerie, Gastronomie und Kultur zählen zu den deutlichen Verlierern der Krise. Dementsprechend sinken die Preise, sodass die Schere zwischen Gewerbe- und Wohnimmobilien wächst.

Für mehr Rentabilität: Geld in Immobilien investieren

Auf der einen Seite stehen also die wirtschaftliche Rezession und die damit korrelierenden drastischen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, auf der anderen Seite findet sich ein anwachsendes Interesse an Immobilien als sichere Wertanlage auch in Krisenzeiten. Bei hohen Renditeerwartungen wird empfohlen, in das Umland von Großstädten zu investieren. Auch in Hinblick auf die Rente und eine mögliche Selbstnutzung ist es von Vorteil, Kapital in Wachstumsbereiche wie Vororte anzulegen. Wichtig ist zudem, dass die Immobilie den zukünftigen Anforderungen, die mit höherem Alter entstehen, gerecht wird. Ob es sich um ein Haus oder eine Wohnung handelt: Die Anzahl der Zimmer, der Grundriss, die Größe, der Zugang und die Infrastruktur sollten geeignet sein.

Die aktuelle Lage zeigt, dass insbesondere Kleinanleger zögern, Immobilien als Altersvorsorge zu betrachten. Der entscheidende Vorteil im Vergleich zu anderen Anlageoptionen besteht jedoch darin, dass sie der Inflation trotzen und für potenzielle Engpässe bei den Renteneinnahmen herhalten können. Sowohl in einem wirtschaftlich gesunden als auch in einem angeschlagenen Umfeld bietet eine hochwertige Immobilie die beste Voraussetzung, um in Zukunft Renditen aus der Vermietung zu erhalten und die Altersvorsorge abzusichern. Eine Verunsicherung auf der Seite von potenziellen Käufern ist zwar nachvollziehbar, jedoch nicht notwendig. Das bestätigt auch Dirg Parhofer, Geschäftsführer der AMADEUS Group aus Limburg: „Die Marktbedingungen bleiben im Wesentlichen gleich und die Zinssätze haben sich nicht geändert. Lediglich in Hinblick auf Kreditanträge, kann es zu Verzögerung von Käufen kommen, da Banken im eigenen wirtschaftlichen Interesse die Eigenkapitalanforderungen erhöhen oder die Beleihungsgrenzen senken. Vom Leverage-Effekt profitieren Anleger dennoch, wenn die Netto-Einnahmen des Vermietungsobjektes die Fremdkapitalkosten übersteigen.“ Die weitere Entwicklung der Pandemie ist zwar noch ungewiss. Wenn aber Staatshilfen und Fördergelder weiterhin ausreichend für Unternehmen sowie Privatleute bereitgestellt werden und die Zulassung der Impfstoffe zu einer Entspannung der Corona-Krise führt, wird sich die private Immobiliennachfrage auf einem ähnlichen Niveau halten, da die Gründe für die übermäßige Nachfrage weiterhin bestehen bleiben.

Über die AMADEUS Group

Die AMADEUS Group ist die führende Gesellschaft in der Wohnungsbaubranche im Rhein-Main-Gebiet und gilt seit 1991 als Vorreiter im Bau moderner Wohnungsanlagen.