VDIK: Pkw-Markt im Februar rückläufig

Bad Homburg (4.3.20) – Im Februar wurden in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt 239.943 Pkw neu zugelassen. Das sind 11 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. In den ersten beiden Monaten dieses Jahres sank das Neuzulassungsvolumen damit um 9 Prozent. Die internationalen Hersteller steigerten ihren Marktanteil im Februar von 38 auf gut 40 Prozent. Alternative Antriebe legten weiter zu.

Reinhard Zirpel, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), sagte: „Der Pkw-Markt 2020 ist von zwei Entwicklungen geprägt: Beim gesamten Neuzulassungsvolumen kommt es zu der erwarteten Korrektur nach dem Rekordjahr 2019. Gleichzeitig legen alternative Antriebe stark zu. Gerade Elektrofahrzeuge werden dieses Jahr den Durchbruch schaffen und nennenswerte Marktanteile erzielen.“

Im Februar wurden knapp 32 Prozent aller Neuwagen mit Dieselmotor ausgeliefert. 52 Prozent waren Benziner. Damit ging sowohl der Anteil der Diesel (Vorjahresmonat: 33 Prozent) als auch der Benziner (60 Prozent) zurück. 16 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge hatten alternative Antriebe.

Die Neuzulassungen von E-Fahrzeugen haben im Februar ebenfalls zugelegt: Das Kraftfahrtbundesamt zählte 8.354 Batterie-Elektroautos und 8.154 Plug-In-Hybride. Damit lag der Anteil von Elektrofahrzeugen im Februar bei 6,9 Prozent.

Die privaten Neuzulassungen sanken im Februar auf rund 79.500 Einheiten. Ihr Anteil am Gesamtmarkt lag bei 33 Prozent. Die Importmarken steigerten in diesem Umfeld ihren Privatmarktanteil von 48 auf knapp 52 Prozent.

Für das Gesamtjahr 2020 rechnet der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) mit einem Neuzulassungsvolumen von 3,35 Mio. Pkw, beziehungsweise minus 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.