Fresenius: 16. Rekordjahr in Folge –

Gesundheitskonzern erwartet nach kräftigen

Investitionen gesundes Wachstum im Jahr 2020 

Bad Homburg (20.2.20) – Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius sagte: „2019 war ein gutes Jahr für Fresenius: Ein Jahr mit Herausforderungen, aber eben auch mit vielen Erfolgen. Wir haben noch mehr Patientinnen und Patienten behandelt und neue Produkte eingeführt. Wir haben den Umsatz auf über 35 Milliarden Euro gesteigert. Wir haben, wie angekündigt, kräftig in unser weiteres Wachstum investiert und dabei noch einen leichten Anstieg beim Gewinn erreicht. Fresenius ist gut gerüstet für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft. Deswegen blicken wir zuversichtlich nach vorne und bestätigen unsere ambitionierten Mittelfrist-Ziele.“

Konzern-Ausblick für 2020
Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet Fresenius einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes1 von 4 bis 7 %. Das Konzernergebnis2,3 soll währungsbereinigt um 1 bis 5 % wachsen. Beiträge aus angekündigten, jedoch noch nicht abgeschlossenen Akquisitionen sind im Ausblick enthalten.

Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 enthält keine Auswirkungen des Coronavirus (Covid-19)-Ausbruchs, da es noch zu früh ist, diese zu beziffern. Aus heutiger Perspektive erwartet Fresenius keine signifikant negativen finanziellen Auswirkungen4.

Fresenius erwartet, dass der Verschuldungsgrad5 zum Jahresende 2020 am oberen Ende des Zielkorridors von 3,0x bis 3,5x liegen wird.

Mittelfristige Wachstumsziele 2020-2023 bestätigt
Fresenius erwartet für den Zeitraum 2020 bis 2023 unverändert ein organisches durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum (CAGR) in einer Bandbreite von 4 bis 7 %. Das Konzernergebnis2 soll im Zeitraum von 2020 bis 2023 organisch mit einem CAGR in einer Bandbreite von 5 bis 9 % wachsen. Basierend auf den positiven Beiträgen aus den Maßnahmen zur Umsatzsteigerung und Kostensenkung sowie dem Biosimilars-Geschäft von Fresenius Kabi erwartet Fresenius eine Beschleunigung des Konzern-Ergebniswachstums innerhalb des Planungszeitraums. Fresenius erwartet, dass kleine und mittlere Akquisitionen den CAGR für den Konzernumsatz und das Konzernergebnis zusätzlich um jeweils etwa einen Prozentpunkt erhöhen werden.

1Basis 2019: 35.409 Mio €, inklusive IFRS 16-Effekt
2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
3Basis 2019: 1.879 Mio €, inklusive IFRS 16-Effekt, vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Umbewertung bedingter Biosimilars-Kaufpreisverbindlichkeiten, Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei FMC, Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm bei FMC); 2020 vor Sondereinflüssen
4Unter Berücksichtigung von Minderheitsbeteiligungsstrukturen des Konzerns
5Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA,inklusive IFRS 16-Effekt, jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne potenzielle weitere Akquisitionen

27. Dividendenerhöhung in Folge vorgeschlagen
Der Fresenius-Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 um 5 % auf 0,84 € je Aktie zu erhöhen (2018: 0,80 €). Die vorgeschlagene Ausschüttungssumme an die Aktionäre der Fresenius SE & Co. KGaA beträgt 468 Mio € (2018: 445 Mio €).

5 % währungsbereinigter Umsatzanstieg1
Im 4. Quartal 2019 lag der Konzernumsatz bei 9.311 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -40 Mio €. Der Konzernumsatz1 auf vergleichbarer Basis stieg um 6 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 9.351 Mio € (4. Quartal 2018: 8.830 Mio €). Das organische Wachstum betrug 4 %. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen netto 1 % zum Umsatzanstieg bei. Im Geschäftsjahr 2019 lag der Konzernumsatz bei 35.409 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -115 Mio €. Der Konzernumsatz1 auf vergleichbarer Basis stieg um 8 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 35.524 Mio € (2018: 33.009 Mio €). Das organische Wachstum betrug 5 %. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen netto 1 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 2 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro.

2% währungsbereinigter Konzernergebnisanstieg2,3
Im 4. Quartal 2019 betrug der Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen 1.937 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 235 Mio €. Der Konzern-EBITDA2 auf vergleichbarer Basis stieg um 1 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 1.702 Mio € (4. Quartal 2018: 1.680 Mio €). Der berichtete Konzern-EBITDA4 lag bei 1.937 Mio €. Im Geschäftsjahr 2019 betrug der Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen 7.104 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 934 Mio €. Der Konzern-EBITDA2 auf vergleichbarer Basis erhöhte sich um 2 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 6.170 Mio € (2018: 6.032 Mio €). Der berichtete Konzern-EBITDA4 lag bei 7.083 Mio €.

Im 4. Quartal 2019 betrug der Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen 1.287 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 10 Mio €. Der Konzern-EBIT2 auf vergleichbarer Basis stieg um 2 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 1.277 Mio € (4. Quartal 2018: 1.250 Mio €). Die EBIT-Marge2 auf vergleichbarer Basis sank auf 13,7 % (4. Quartal 2018: 14,2 %). Der berichtete Konzern-EBIT4 lag bei 1.269 Mio €.

1Auf vergleichbarer Basis: Q4/18 und 2018 adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei FMC; Q4/19 und 2019 adjustiert um IFRS 16-Effekt
2Auf vergleichbarer Basis: Q4/19 und 2019 vor Sondereinflüssen und adjustiert um IFRS 16-Effekt; Q4/18 und 2018 vor Sondereinflüssen und adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei FMC
3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
4Nach Sondereinflüssen und inklusive IFRS 16-Effekt

Im Geschäftsjahr 2019 betrug der Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen 4.688 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 89 Mio €. Der Konzern-EBIT2 auf vergleichbarer Basis stieg um 1 % (währungsbereinigt:  2 %) auf 4.599 Mio € (2018: 4.547 Mio €). Die EBIT-Marge2 auf vergleichbarer Basis sank auf 12,9 % (2018: 13,8 %). Der berichtete Konzern-EBIT4 lag bei 4.631 Mio €. Anpassungen der Umsatzrealisierung für rechtlich strittige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Effekte aus einer Reduzierung der dem ESCO-Programm zugeordneten Patientinnen und Patienten und sinkender Kosteneinsparungsrate belasteten das Ergebnis von Fresenius Medical Care. Daneben belasteten ausbleibende Lieferengpässe in Nordamerika die wirtschaftliche Entwicklung von Fresenius Kabi. Ferner wirkten die Investitionen in vorbereitende Strukturmaßnahmen für regulatorische Anforderungen in Deutschland bei Fresenius Helios belastend auf den Konzern-EBIT. Gegenläufig wirkte ein außerordentlicher Ertrag aus der Bewertung der Beteiligung an Humacyte, Inc. zum beizulegenden Zeitwert bei Fresenius Medical Care.

Im 4. Quartal 2019 lag das Zinsergebnis vor Sondereinflüssen bei -182 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -51 Mio €. Das Zinsergebnis  auf vergleichbarer Basis stieg auf -131 Mio € (4. Quartal 2018: -129 Mio €). Das berichtete Zinsergebnis  lag bei -184 Mio €. Im Geschäftsjahr 2019 lag das Zinsergebnis vor Sondereinflüssen bei -714 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -204 Mio €. Das Zinsergebnis1 auf vergleichbarer Basis verbesserte sich auf -510 Mio € (2018: -549 Mio €) im Wesentlichen aufgrund von Einsparungen durch erfolgreiche Refinanzierungsaktivitäten und niedrigeren Zinssätzen. Das berichtete Zinsergebnis2 lag bei -719 Mio €.

Die Steuerquote vor Sondereinflüssen und unter Anwendung von IFRS 16 lag im 4. Quartal 2019 bei 23,8 % und im Geschäftsjahr 2019 bei 23,3 %. Die Steuerquote1 auf vergleichbarer Basis lag im 4. Quartal 2019 bei 24,0 % und im Geschäftsjahr 2019 bei 23,4 % (4. Quartal 2018: 22,7 %; 2018: 22,1 %). Der Anstieg ist durch positive Einmaleffekte aus der US-Steuerreform im Vorjahr bedingt.

Im 4. Quartal 2019 lag der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn vor Sondereinflüssen bei -336 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 18 Mio €. Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn1 auf vergleichbarer Basis belief sich auf -354 Mio € (4. Quartal 2018: -363 Mio €). Im Geschäftsjahr 2019 lag der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn vor Sondereinflüssen bei -1.170 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 49 Mio €. Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn1 auf vergleichbarer Basis lag 2019 bei -1.219 Mio € (2018: -1.243 Mio €). Davon entfielen 96 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.

1Auf vergleichbarer Basis: Q4/19 und 2019 vor Sondereinflüssen und adjustiert um IFRS 16-Effekt; Q4/18 und 2018 vor Sondereinflüssen und adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei FMC
2Nach Sondereinflüssen und inklusive IFRS 16-Effekt

Im 4. Quartal 2019 betrug das Konzernergebnis1 vor Sondereinflüssen 506 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -11 Mio €. Das Konzernergebnis1,3 auf vergleichbarer Basis stieg um 3 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 517 Mio € (4. Quartal 2018: 504 Mio €). Das berichtete Konzernergebnis2,3 betrug 515 Mio €.

Im Geschäftsjahr 2019 betrug das Konzernergebnis1 vor Sondereinflüssen 1.879 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -36 Mio €. Das Konzernergebnis1,2 auf vergleichbarer Basis stieg um 2 % (währungsbereinigt: 0%) auf 1.915 Mio € (2018: 1.872 Mio €). Das berichtete Konzernergebnis1,3 betrug 1.883 Mio €.

Im 4. Quartal 2019 betrug das Ergebnis je Aktie1 vor Sondereinflüssen 0,90 € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -0,03 €. Das Ergebnis je Aktie1,2 auf vergleichbarer Basis stieg um 2 % (währungsbereinigt: 1 %) auf 0,93 € (4. Quartal 2018: 0,91 €). Das berichtete Ergebnis je Aktie1,3  betrug 0,92 €. Im Geschäftsjahr 2019 betrug das Ergebnis je Aktie1 vor Sondereinflüssen 3,37 € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -0,07 €. Das Ergebnis je Aktie1,2 auf vergleichbarer Basis stieg um 2 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 3,44 € (2018: 3,37 €). Das berichtete Ergebnis je Aktie1,3 betrug 3,38 €.

Investitionen in Wachstum fortgesetzt
2019 war ein Jahr der Investitionen für Fresenius mit einer Vielzahl von Investitionsinitiativen um langfristiges, nachhaltiges Wachstum zu sichern. Fresenius investierte im 4. Quartal 2019 871 Mio € in Sachanlagen (4. Quartal 2018: 793 Mio €; 9 %). Dies entspricht 9 % vom Umsatz. Im Geschäftsjahr 2019 investierte Fresenius 2.463 Mio € in Sachanlagen (2018: 2.163 Mio €; 6 %). Dies entspricht 7 % vom Umsatz. Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken.

Im 4. Quartal 2019 betrug das Akquisitionsvolumen 331 Mio € (4. Quartal 2018: 210 Mio €). Das Akquisitionsvolumen im Geschäftsjahr 2019 betrug 2.623 Mio € (2018: 1.086 Mio €) und war von der NxStage-Akquisition durch Fresenius Medical Care geprägt.

Cashflow-Entwicklung
Im 4. Quartal 2019 betrug der operative Konzern-Cashflow 1.286 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 211 Mio €. Der operative Konzern-Cashflow auf vergleichbarer Basis lag bei 1.075 Mio € (4. Quartal 2018: 1.193 Mio €) mit einer Marge von 11,5 % (4. Quartal 2018: 13,5 %). Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden adjustiert um IFRS 16 lag bei 231 Mio € (4. Quartal 2018: 472 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden adjustiert um IFRS 16 betrug -122 Mio € (4. Quartal 2018: 202 Mio €). Der IFRS 16-Effekt betrug 211 Mio €. Entsprechend verschlechterte sich der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit um 211 Mio €.

1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
2Auf vergleichbarer Basis: Q4/19 und 2019 vor Sondereinflüssen und adjustiert um IFRS 16-Effekt; Q4/18 und 2018 vor Sondereinflüssen, adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei FMC
3Nach Sondereinflüssen und inklusive IFRS 16-Effekt

Im Geschäftsjahr 2019 betrug der operative Konzern-Cashflow 4.263 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 749 Mio €. Der operative Konzern-Cashflow auf vergleichbarer Basis lag bei 3.514 Mio € (2018: 3.742 Mio €) mit einer Marge von 9,9 % (2018: 11,2 %). Der Rückgang ist im Wesentlichen bedingt durch die FCPA-Zahlung von 206 Mio € bei Fresenius Medical Care. Daraus resultierend und beeinflusst durch gestiegene Investitionen lag der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden adjustiert um IFRS 16 mit 1.081 Mio € unter dem Vorjahr (2018: 1.665 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden adjustiert um IFRS 16 betrug -2.294 Mio € (2018: 1.374 Mio €). Der IFRS 16-Effekt betrug 749 Mio €. Entsprechend verschlechterte sich der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit um 749 Mio €.

Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns betrug 67.006 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 5.769 Mio €. Adjustiert um IFRS 16 stieg die Bilanzsumme des Konzerns um 8 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 61.237 Mio € (31. Dezember 2018: 56.703 Mio €). Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 3 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 15.264 Mio € (31. Dezember 2018: 14.790 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte1 stiegen um 10 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 45.973 Mio € (31. Dezember 2018: 41.913 Mio €).

Das Eigenkapital betrug 26.580 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -256 Mio €. Adjustiert um IFRS 16 stieg das Eigenkapital um 7 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 26.836 Mio € (31. Dezember 2018: 25.008 Mio €). Die Eigenkapitalquote betrug 39,7 %. Adjustiert um IFRS 16 lag die Eigenkapitalquote bei 43,8 % (31. Dezember 2018: 44,1 %).

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns beliefen sich auf 27.258 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 6.025 Mio €. Adjustiert um IFRS 16 stiegen die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns um 12 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 21.233 Mio € (31. Dezember 2018: 18.984 Mio €). Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns beliefen sich auf 25.604 Mio € einschließlich eines IFRS 16-Effekts von 6.025 Mio €. Adjustiert um IFRS 16 stiegen die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns um 20 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 19.579 Mio € (31. Dezember 2018: 16.275 Mio €) im Wesentlichen aufgrund der Akquisition von NxStage durch Fresenius Medical Care.

Der berichtete Verschuldungsgrad stieg zum 31. Dezember 2019 auf 3,61x2,3,4. Adjustiert um IFRS 16 betrug der Verschuldungsgrad 3,14x1,2,3,4 (31. Dezember 2018: 2,71x2,4).

1Adjustiert um IFRS 16-Effekt
2Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen
3Inklusive Effekte aus NxStage-Transaktion
4Vor Sondereinflüssen

Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen
Zum 31. Dezember 2019 betrug die Anzahl der Beschäftigten im Konzern 294.134 (31. Dezember 2018: 276.750).

Die Unternehmensbereiche

Fresenius Medical Care (Finanzzahlen gemäß Presseinformation von Fresenius Medical Care)
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 31. Dezember 2019 behandelte Fresenius Medical Care 345.096 Patientinnen und Patienten in 3.994 Dialysezentren. Ergänzende medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse bündelt das Unternehmen im Bereich Versorgungsmanagement.

  • 5 % organisches Umsatzwachstum im 4. Quartal 2019 ,
  • Investitionen in Heimdialyse und Wachstumsmärkte in 2019
  • Ausblick 2020: Umsatz4– und Ergebniswachstum5,6 im mittleren- bis hoch-einstelligen Prozentbereich erwartet

Der um Veräußerungen im Versorgungsmanagement und um IFRS 16 („IFRS 16-Effekt“) sowie NxStage bereinigte Umsatz stieg im 4. Quartal 2019 um 6 % (währungsbereinigt um 4 %) auf 4.546 Mio € (4. Quartal 2018: 4.294 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 5 %. Währungsumrechnungseffekte erhöhten den Umsatz um 2 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro. Im Geschäftsjahr 2019 ist der um Veräußerungen im Versorgungsmanagement, den IFRS 16-Effekt und NxStage bereinigte Umsatz um 8 % (währungsbereinigt um 5 %) auf 17.329 Mio € gestiegen (2018: 16.026 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 5%.

Im 4. Quartal 2019 stieg der EBIT7 um 3 % (währungsbereinigt um 0 %) auf 655 Mio € (4. Quartal 2018: 636 Mio €). Die EBIT-Marge6 fiel auf 14,4 % (4. Quartal 2018: 14,8 %).

1Auf adjustierter Basis: vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm), adjustiert um IFRS 16-Effekt, exklusive Effekte aus NxStage-Transaktion
2Q4/18 und 2018 vor Sondereinflüssen und adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement
3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
4Basis 2019: 17.477 Mio €, inklusive IFRS 16-Effekt
5Basis 2019: 1.236 Mio €, vor Sondereinflüssen, inklusive IFRS 16-Effekt; 2020 vor Sondereinflüssen
6Währungsbereinigt
7Q4/18 und 2018 vor Sondereinflüssen und nach Bereinungen; Q4/19 und 2019 vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm), adjustiert um IFRS 16-Effekt, exklusive Effekte aus NxStage-Transaktion

Im Geschäftsjahr 2019 blieb der EBIT1 von Fresenius Medical Care auf Vorjahresniveau (fiel währungsbereinigt um 4 %) von 2.296 Mio € (2018: 2.292 Mio €). Die EBIT-Marge1 fiel auf 13,2 % (2018: 14,3 %). Anpassungen der Umsatzrealisierung für rechtlich strittige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Effekte aus einer Reduzierung der dem ESCO-Programm zugeordneten Patientinnen und Patienten und sinkender Kosteneinsparungsrate belasteten das Ergebnis. Gegenläufig wirkte ein außerordentlicher Ertrag aus der Bewertung der Beteiligung an Humacyte Inc. zum beizulegenden Zeitwert.

Im 4. Quartal 2019 stieg das Ergebnis1,2 von Fresenius Medical Care um 3 % (währungsbereinigt um 0 %) auf 408 Mio € (4. Quartal 2018: 395 Mio €). Im Geschäftsjahr 2019 stieg das Ergebnis1,2 von Fresenius Medical Care um 2 % (währungsbereinigt um -2 %) auf 1.369 Mio € (2018: 1.341 Mio €).

Im 4. Quartal 2019 betrug der operative Cashflow 597 Mio €3 (4. Quartal 2018: 698 Mio €). Die Cashflow-Marge lag bei 13,1 % (4. Quartal 2018: 16,2 %). Im Geschäftsjahr 2019 betrug der operative Cashflow 1.947 Mio €4 (2018: 2.062 Mio €). Die Cashflow-Marge lag bei 11,2 % (2018: 12,5 %).
Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2020 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum5 im mittleren- bis hoch-einstelligen Prozentbereich. Das bereinigte Jahresergebnis2,6 soll ebenfalls im mittleren- bis hoch-einstelligen Prozentbereich wachsen (währungsbereinigt).

Weitere Informationen zur IFRS 16-Überleitungsrechnung von Fresenius Medical Care im PDF auf Seite 20.

Weitere Informationen: Siehe Pressemitteilung Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.

1Q4/18 und 2018 vor Sondereinflüssen und nach Bereinigungen; Q4/19 und 2019 vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm), adjustiert um IFRS 16-Effekt, exklusive Effekte aus NxStage-Transaktion
2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
3771 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 174 Mio €
42.567 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 620 Mio €
5Basis 2019: 17.477 Mio €, inklusive IFRS 16-Effekt
6Basis 2019: 1.236 Mio; vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm), inklusive IFRS 16-Effekt; 2020 vor Sondereinflüssen

Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie. Im Bereich Biosimilars entwickelt Fresenius Kabi Produkte mit den Schwerpunkten Onkologie und Autoimmunerkrankungen.

  • 4 % organisches Umsatzwachstum im 4. Quartal 2019
  • Ausgezeichnetes Wachstum in Schwellenländern gleicht schwächere Entwicklung in Nordamerika teilweise aus
  • Ausblick 2020: Organisches Umsatzwachstum3 von 3 bis 6 % und EBIT-Entwicklung4 von -4 bis 0 % erwartet

Im 4. Quartal 2019 stieg der Umsatz von Fresenius Kabi um 5 % (währungsbereinigt um 4 %) auf 1.766 Mio € (4. Quartal 2018: 1.687 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 4 %. Im Geschäftsjahr 2019 stieg der Umsatz um 6 % (währungsbereinigt um 4 %) auf 6.919 Mio € (2018: 6.544 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 4 %. Positive Währungsumrechnungseffekte von 2 % ergaben sich im Wesentlichen aus der Aufwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro.

Im 4. Quartal 2019 stieg der Umsatz in Nordamerika um 2 % (fiel organisch um 1 %) auf 609 Mio € (4. Quartal 2018: 599 Mio €). Im Geschäftsjahr 2019 stieg der Umsatz in Nordamerika um 3 % (fiel organisch um 2 %) auf 2.424 Mio € (2018: 2.359 Mio €). Belastend wirkten sich der verstärkte Wettbewerb bei einzelnen Molekülen, ausbleibende Lieferengpässe sowie der anhaltende Trend zu Rezeptverschreibungen von nicht-opioiden Medikamenten für die Schmerztherapie im Krankenhaus aus.

Im 4. Quartal 2019 stieg der Umsatz in Europa um 2 % (organisch: 2 %) auf 604 Mio € (4. Quartal 2018: 590 Mio €). Im Geschäftsjahr 2019 stieg der Umsatz in Europa um 3 % (organisch: 2 %) auf 2.313 Mio € (2018: 2.248 Mio €).

1Auf vergleichbarer Basis: vor Sondereinflüssen und adjustiert um IFRS 16-Effekt
2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
3Basis 2019: 6.919 Mio €, inklusive IFRS 16-Effekt
4Basis 2019: 1.205 Mio €, vor Sondereinflüssen (transaktionsbezogene Aufwendungen, Umbewertungen von bedingten Biosimilars-Kaufpreisverbindlichkeiten), inklusive IFRS 16-Effekt; 2020 vor Sondereinflüssen, währungsbereinigt

Im 4. Quartal 2019 stieg der Umsatz in der Region Asien-Pazifik um 15 % (organisch: 13 %) auf 385 Mio € (4. Quartal 2018: 336 Mio €). Im Geschäftsjahr 2019 stieg der Umsatz in der Region Asien-Pazifik um 16 % (organisch: 14 %) auf 1.506 Mio € (2018: 1.300 Mio €).

Im 4. Quartal 2019 stieg der Umsatz in Lateinamerika/Afrika um 4 % (organisch: 10 %) auf 168 Mio € (4. Quartal 2018: 162 Mio €). Im Geschäftsjahr 2019 stieg der Umsatz in Lateinamerika/Afrika um 6 % (organisch: 14 %) auf 676 Mio € (2018: 637 Mio €).

Im 4. Quartal 2019 fiel der EBIT1 um 1 % (währungsbereinigt: -1 %) auf 283 Mio € (4. Quartal 2018: 285 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 16,0 % (4. Quartal 2018: 16,9 %). Im Geschäftsjahr 2019 stieg der EBIT1 um 5 % (währungsbereinigt um 3 %) auf 1.200 Mio € (2018: 1.139 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 17,3 % (2018: 17,4 %).

Im 4. Quartal 2019 fiel das Ergebnis1,2 um 2 % (währungsbereinigt: -3 %) auf 184 Mio € (4. Quartal 2018: 188 Mio €). Im Geschäftsjahr 2019 stieg das Ergebnis1,2 um 8 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 802 Mio € (2018: 742 Mio €).

Im 4. Quartal 2019 lag der operative Cashflow3 bei 273 Mio € (4. Quartal 2018: 220 Mio €). Die Cashflow-Marge3 betrug 15,5 % (4. Quartal 2018: 13,0 %). Im Geschäftsjahr 2019 lag der operative Cashflow3 bei 968 Mio € (2018: 1.040 Mio €). Die Cashflow-Marge3 betrug 14,0 % (2018: 15,9 %).

Fresenius Kabi erwartet für das Geschäftsjahr 2020 ein organisches Umsatzwachstum4 von 3 bis 6 % und eine währungsbereinigte EBIT-Entwicklung5 von -4 bis 0 %.

Weitere Informationen zur IFRS 16-Überleitungsrechnung von Fresenius Kabi im PDF auf Seite 20.

1Auf vergleichbarer Basis: vor Sondereinflüssen und adjustiert um IFRS 16
2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
3Adjustiert um IFRS 16 (Operativer Cashflow: hier nach Sondereinflüssen)
4Basis 2019: 6.919 Mio €, inklusive IFRS 16-Effekt
5Basis 2019: 1.205 Mio €, vor Sondereinflüssen (transaktionsbezogene Aufwendungen, Umbewertungen von bedingten Biosimilars-Kaufpreisverbindlichkeiten), inklusive IFRS 16-Effekt; 2020 vor Sondereinflüssen

Fresenius Helios
Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören Helios Deutschland und Helios Spanien (Quirónsalud). Helios Deutschland betreibt 86 Krankenhäuser, ~125 Medizinische Versorgungszentren und 8 Präventionszentren. Quirónsalud betreibt 47 Krankenhäuser, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Daneben ist es mit 4 Krankenhäusern sowie als Anbieter medizinischer Diagnostik in Lateinamerika aktiv. , ,

  • Helios Deuschland mit solidem organischen Umsatzwachstum von 3 % im 4. Quartal 2019; Rückkehr zu EBIT-Wachstum im 4. Quartal 2019
  • Helios Spanien mit ausgezeichnetem organischen Umsatzwachstum von 7 % im 4. Quartal 2019; Akquisitionen in Lateinamerika unterstützen weiteres Wachstum
  • Ausblick 2020: organisches Umsatzwachstum4 von 3 bis 6 % und EBIT5-Wachstum von 3 bis 7 % (währungsbereinigt) erwartet

Im 4. Quartal 2019 stieg der Umsatz um 5 % (organisch: 4 %) auf 2.344 Mio € (4. Quartal 2018: 2.231 Mio €). Im Geschäftsjahr 2019 stieg der Umsatz um 3 % (um 5 %1; organisch: 5 %) auf 9.234 Mio € (2018: 8.993 Mio €).

Im 4. Quartal 2019 stieg der Umsatz von Helios Deutschland um 3 % (organisch: 3 %) auf 1.475 Mio € (4. Quartal 2018: 1.439 Mio €). Das organische Umsatzwachstum war positiv beeinflusst durch Preiseffekte und leicht steigende Fallzahlen. Im Geschäftsjahr 2019 fiel der Umsatz von Helios Deutschland um 1 % (stieg um 3 %1; stieg organisch: 3 %) auf 5.940 Mio € (2018: 5.970 Mio €). Die Umklassifizierung der erstatteten Pflegepersonal-aufwendungen aus den sonstigen betrieblichen Erträgen in den Umsatz trug ebenfalls zum Wachstum bei.

Im 4. Quartal 2019 stieg der Umsatz von Helios Spanien um 9 % (organisch: 7 %) auf 867 Mio € (4. Quartal 2018: 792 Mio €). Das organische Umsatzwachstum war im Wesentlichen bedingt durch positives Fallzahlenwachstum sowie eine hervorragende Geschäftstätigkeit innerhalb des bestehenden Krankenhaus- und Dienstleistungsangebots geprägt.

Im Geschäftsjahr 2019 stieg der Umsatz von Helios Spanien um 9 % (organisch: 7 %) auf 3.292 Mio € (2018: 3.023 Mio €).

1Adjustiert um das zum 1. Juli 2018 an Fresenius Vamed transferierte Post-Akut-Geschäft Deutschland
2Adjustiert um IFRS 16-Effekt
3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
4Basis 2019: 9.234 Mio €, inklusive IFRS 16-Effekt
5Basis 2019: 1.025 Mio €, inklusive IFRS 16-Effekt

Im 4. Quartal 2019 stieg der EBIT1 von Fresenius Helios um 5 % auf 292 Mio € (4. Quartal 2018: 277 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 12,5 % (4. Quartal 2018: 12,4 %). Im Geschäftsjahr 2019 ging der EBIT1 um 4 % (-3 % ) auf 1.015 Mio € zurück (2018: 1.052 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 11,0 % (2018: 11,7 %).

Im 4. Quartal 2019 stieg der EBIT1 von Helios Deutschland um 4 % auf 143 Mio € (4. Quartal 2018: 137 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 9,7 % (4. Quartal 2018: 9,5 %). Im Geschäftsjahr 2019 sank der EBIT1 von Helios Deutschland um 8 % (-6 %2) auf 576 Mio € (2018: 625 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 9,7 % (2018: 10,5 %). Beeinträchtigt war die EBIT-Entwicklung durch Investitionen im Zusammenhang mit regulatorischen Anforderungen.

Im 4. Quartal 2019 stieg der EBIT1 von Helios Spanien um 6 % auf 134 Mio € (4. Quartal 2018: 127 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 15,5 % (4. Quartal 2018: 16,0 %). Im Geschäftsjahr 2019 stieg der EBIT1 von Helios Spanien um 5 % auf 434 Mio € (2018: 413 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 13,2 % (2018: 13,7 %).

Im 4. Quartal 2019 stieg das Ergebnis1,3 von Fresenius Helios um 16 % auf 198 Mio € (4. Quartal 2018: 170 Mio €). Im Geschäftsjahr 2019 fiel das Ergebnis1,3 von Fresenius Helios um 2% auf 670 Mio € (2018: 686 Mio €).

Im 4. Quartal 2019 stieg der operative Cashflow1 auf 212 Mio € (4. Quartal 2018: 167 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 9,0 % (4. Quartal 2018: 7,5 %). Im Geschäftsjahr 2019 stieg der operative Cashflow1 auf 683 Mio € (2018: 554 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 7,4 % (2018: 6,2 %).

Fresenius Helios erwartet für das Geschäftsjahr 2020 ein organisches Umsatzwachstum4 von 3 bis 6 % und ein währungsbereinigtes Wachstum des EBIT5 von 3 bis 7 %.

Weitere Informationen zur IFRS 16-Überleitungsrechnung von Fresenius Heliosim PDF auf Seite 20.

1Adjustiert um IFRS 16-Effekt
2Adjustiert um das zum 1. Juli 2018 an Fresenius Vamed transferierte Post-Akut-Geschäft Deutschland
3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
4Basis 2019: 9.234 Mio €, inklusive IFRS 16-Effekt
5Basis 2019: 1.025 Mio €, inklusive IFRS 16-Effekt

Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen und ist ein führender Post-Akut-Anbieter in Zentraleuropa. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.  

  • Dynamisches Umsatzwachstum im Dienstleistungsgeschäft von 11 % im 4. Quartal 2019
  • Neues Allzeithoch beim Auftragsbestand unterstützt zukünftige Umsatzentwicklung im Projektgeschäft
  • Ausblick 2020: organisches Umsatzwachstum4 von 4 bis 7 %
    EBIT -Anstieg von 5 bis 9 % (währungsbereinigt) erwartet

Im 4. Quartal 2019 stieg der Umsatz von Fresenius Vamed um 6 % auf 737 Mio € (4. Quartal 2018: 697 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 4 %. Akquisitionen und Währungseffekte trugen jeweils 1 % zum Wachstum bei. Im Geschäftjahr 2019 stieg der Umsatz um 31 % (19 %1) auf 2.206 Mio € (2018: 1.688 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 16 %. Akquisitionen trugen 14 % und Währungseffekte 1 % zum Wachstum bei. Die hervorragende Entwicklung war geprägt durch eine starke Geschäftsdynamik sowohl im Projekt- als auch im Dienstleistungsgeschäft.

Im 4. Quartal 2019 erhöhte sich der Umsatz im Dienstleistungsgeschäft um 11 % auf 374 Mio € (4. Quartal 2018: 337 Mio €). Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 1 % auf 363 Mio € (4. Quartal 2018: 360 Mio €).

Im 4. Quartal 2019 stieg der EBIT2 um 8 % auf 66 Mio € (4. Quartal 2018: 61 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 9,0 % (4. Quartal 2018: 8,8 %). Im Geschäftjahr 2019 stieg der EBIT2 um 19 % (6%1) auf 131 Mio € (2018: 110 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 5,9 % (2018: 6,5 %).

1Adjustiert um das von Fresenius Helios zum 1. Juli 2018 akquirierte Post-Akut-Geschäft Deutschland
2Adjustiert um IFRS-Effekt
3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
4Basis 2019: 2.206 Mio €, inklusive IFRS 16-Effekt
5Basis 2019: 134 Mio €, inklusive IFRS 16-Effekt

Im 4. Quartal 2019 stieg das Ergebnis1,2 um 13 % auf 44 Mio € (4. Quartal 2018: 39 Mio €). Im Geschäftjahr 2019 stieg das Ergebnis1,2 um 18 % auf 85 Mio € (2018: 72 Mio €).

Der Auftragseingang betrug 576 Mio € (4. Quartal 2018: 660 Mio €). Im Geschäftsjahr 2019 stieg der Auftragseingang um 7 % auf 1.314 Mio € (2018: 1.227 Mio €). Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2019 erreichte mit 2.865 Mio € (31. Dezember 2018: 2.420 Mio €) ein Allzeithoch.

Im 4. Quartal 2019 fiel der operative Cashflow1 auf -8 Mio € (4. Quartal 2018: 108 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug -1,1 % (4. Quartal 2018: 15,5 %). Im Geschäftjahr 2019 sank der operative Cashflow1 auf -46 Mio € (2018: 106 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug -2,1 % (2018: 6,3 %) aufgrund zeitlicher Verschiebung von Zahlungen im Projektgeschäft sowie eines Anstiegs des Working Capital.

Fresenius Vamed erwartet für das Geschäftsjahr 2020 ein organisches Umsatzwachstum3 von 4 bis 7 % und einen währungsbereinigten EBIT4-Anstieg von 5 bis 9 %.

Weitere Informationen zur IFRS 16-Überleitungsrechnung von Fresenius Vamed im PDF auf Seite 20.

1Adjustiert um IFRS 16-Effekt
2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
3Basis 2019: 2.206 Mio €, inklusive IFRS 16-Effekt
4Basis 2019: 134 Mio €, inklusive IFRS 16-Effekt