ZEW-Präsident Achim Wambach

zu Brexit, Coronavirus und EZB

Frankfurt/Main (12.2.20)/PK – Was die Welt in ihrem Inneren zusammenhält, das weiß Achim Wambach recht gut. Denn er hat Physik und Mathematik studiert, ehe er sich der  Ökonomie öffnete und für sie entflammte. Das geschah vor Jahren an der London School of  Economics, an der renommierten LSE. Inzwischen ist Professor Achim Wambach PhD zum Präsidenten des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim avanciert, in die Monopolkommission berufen worden und sitzt ihr vor. Am Dienstagabend lud ZEW-Präsident Wambach Mitglieder des Internationalen Clubs Frankfurter Wirtschaftsjournalisten (ICFW) zu einer tour d’horizont ein. Er sprach natürlich über die Folgen des Brexit, die Auswirkungen des Coronavirus und die künftige Geldpolitik der EZB unter der neuen Präsidentschaft von Mme Lagarde.

Zum Brexit meinte Wambach: Mittelfristig verliert UK deswegen zwischen zwei bis fünf Prozent seines BIPs.“ 

Fotos: PK

Zu den Folgen des Coronavirus orakelte Wambach: Das Problem bestehe darin, daß wir nicht wissen, ob es zu einer Pandemie kommen wird. „Denn dann hätten wir ein Problem.“

 

Der Geldpolitik der EZB prophezeite Wambach : „Ich sehe wenig Spielraum für geldpolitische Maßnahmen, geschweige denn für irgendwelche Zinserhöhungen.“