PEH; Nach den Apple-Zahlen- Fondsmanager Martin Stürner zieht positives Fazit zur aktuellen Berichtssaison bei US-Technologiewerten

Frankfurt/Main (31.7.19) – Nachdem Apple am gestrigen Abend als letztes der FAANG-Unternehmen (Facebook, Amazon, Apple, Netflix, Google/Alphabet) Quartalszahlen präsentiert hat, zieht Martin Stürner, Fondsmanager des PEH Empire Fonds und Vorstandsvorsitzender der PEH Wertpapier AG, eine insgesamt positive Bilanz der aktuellen Berichtssaison bei den US-Technologiewerten.

„Die Erwartungen der Anleger an die Zahlen der US-amerikanischen Technologiewerte waren hoch und sie wurden insgesamt erfüllt oder sogar übertroffen – nur Netflix hat eine negative Ausnahme dargestellt“, so Stürner. Die US-Technologiewerte haben nach Einschätzung des Fondsmanagers damit ihre aktuelle Ausnahmestellung als Motor der Wirtschaftsentwicklung und einer positiven Börsenentwicklung bestätigt.

 

Die am späten Dienstagabend vorgelegten Zahlen von Apple stuft Stürner als positiv ein. Apple konnte im dritten Quartal den Umsatz um ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 53,81 Milliarden US-Dollar steigern. Martin Stürner hebt besonders den positiven Trend bei dem immer wichtiger werdenden Geschäft mit Dienstleistungen wie bspw. Apple Pay und Apple Music hervor. Entsprechend schätzt der Fondsmanager auch die weiteren Perspektiven des US-Technologieunternehmens als positiv ein.

 

Auch Facebook konnte im zweiten Quartal den Umsatz im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 16,9 Milliarden US-Dollar steigern. Trotz des Gewinnrückgangs um 49 Prozent auf 2,6 Milliarden US-Dollar in Folge der erhöhten Aufwendungen für Geldstrafen im Zusammenhang mit dem von der Verbraucherschutzbehörde FTC eingeleiteten Verfahren schätzt Stürner die weiteren Aussichten des Unternehmens als positiv ein.

 

Amazon hingegen konnte seinen Quartalsgewinn um vier Prozent auf 2,6 Milliarden US-Dollar steigern. Obwohl einige Anleger sich von den Amazon-Zahlen zunächst enttäuscht gezeigt hatten, schätzt Stürner sie nach einer Detailanalyse positiv ein. Neben der guten Entwicklung des Internethandels stuft er vor allem den Trend bei den Cloud-Aktivitäten von Amazon positiv ein. Bei der Amazon-Cloud-Plattform AWS seien die Erlöse um 38 Prozent auf 8,4 Milliarden US-Dollar gestiegen und die Marktposition sei sehr stark. Die Mission, das kundenorientierteste Unternehmen der Welt zu werden, setze das Unternehmen erfolgreich um.

 

Mit 2,7 Millionen neuen Bezahl-Abos im zweiten Quartal blieb Netflix weit unter den Erwartungen der Wall-Street-Experten. Trotz eines Umsatzwachstums von 26 Prozent auf 4,9 Milliarden US-Dollar räumt Martin Stürner dem Streaming-Dienstleister eine weniger gute weitere Geschäftsentwicklung ein. Denn Entertainment-Giganten wie Walt Disney und Warner Media und auch die Tech-Konzerne wie Apple und Amazon wollen in dem stark wachsenden Geschäft mitmischen und würden eine starke Konkurrenz darstellen.

 

Alphabet (Google) schließlich konnte im abgelaufenen Quartal den Umsatz um 19 Prozent auf 38,9 Milliarden US-Dollar steigern. Mit Waymo (Projekt für autonomes Fahren), Loon (weltweite Internetversorgung), Chronicle (Cybersicherheit) und Wing (Logistik via autonomer Drohne) habe Alphabet weitere sehr erfolgversprechende Projekte in der Pipeline.

 

„Die starken Umsatzzuwächse bei den meisten FAANG-Unternehmen zeigen die dynamische Geschäftsentwicklung. Durch die Digitalisierung, welche die Wirtschaft grundlegend und nachhaltig umwälzt, haben sich die amerikanischen Technologiekonzerne, und darunter vor allem die FAANG-Unternehmen, eine starke Marktstellung erarbeitet“, kommentiert Martin Stürner.

 

Die weitere Entwicklung des amerikanischen Technologieindex Nasdaq 100 schätzt Stürner positiv ein. Er traut dem Index eine Steigerung auf knapp 9.000 Punkte bis zum Jahresende 2019 zu.

 

Der von Martin Stürner seit Mitte 2016 gemanagte Mischfonds PEH EMPIRE investiert in große börsennotierte Unternehmen und hält zurzeit die größten Positionen in Amazon, Microsoft, Apple, Alphabet und Facebook. Seit der Systemumstellung vor rund drei Jahren konnte der Fonds um rund 33 Prozent zulegen.