Danske Invest zu Zöllen: Ein Tweet von Trump hat die Finanzmärkte auf den Kopf gestellt

New York (6.6.19) – Über Twitter kündigte der US-Präsident am 5. Mai 2019 höhere Zölle auf chinesische Waren an. Augenblicklich wandelte sich die Stimmung von Harmonie in Unsicherheit – und seither steigen und fallen die Aktienkurse im Takt mit den Meldungen über den Handelskrieg. Doch wie schlimm ist die Lage wirklich?

 

„Obwohl die Unsicherheit momentan hoch ist, sehen wir langfristig starkes Renditepotenzial bei Aktien“, sagt Lars Skovgaard Andersen, Senior-Stratege bei Danske Invest.

 

Klar ist: Die Erwartung eines kurz bevorstehenden Handelsabkommens war einer der Treiber für die Kursanstiege an den Aktienmärkten im Jahr 2019. „Wir dürfen aber nicht vergessen, dass dies nur eines der Puzzleteile im Gesamtbild war. Aktien haben auch durch andere Faktoren Rückenwind erhalten: Von den Zentralbanken in Europa und den USA, von dem Konjunkturprogramm der chinesischen Regierung und von einer Reihe guter Unternehmensergebnisse.“ Für den Experten des dänischen Asset Managers fällt das Gesamtbild auf Zwölf-Monats-Sicht daher eher positiv als negativ aus, auch wenn kein Zweifel daran besteht, dass die Perspektive kurzfristig verschwommen daherkommt.

 

„Wir gehen davon aus, dass globale Aktien im Laufe der kommenden zwölf Monate eine Rendite von 4 bis 7 Prozent erzielen werden“, so Lars Skovgaard Andersen weiter. „Und da die Zinsen voraussichtlich noch längere Zeit niedrig bleiben, sind Aktien attraktiver als Anleihen.“

 

Lesen Sie im angehängten Quarterly House View, welche Faktoren jetzt die Aktienkurse in die Höhe treiben – und was sie nach unten ziehen kann. Darüber hinaus informiert die Publikation darüber, in welchen Anlageklassen und Investment-Regionen Danske Invest aktuell das größte Renditepotenzial erkennt. Ebenfalls angehängt finden Sie ein Foto von Lars Skovgaard Andersen.