Commerzbank-Hauptversammlung entscheidet über Dividende

Frankfurt/Main (22.5.19) – Die Aktionäre der Commerzbank haben heute  über den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat entschieden, für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende zu zahlen. Folgt die Hauptversammlung dem Vorschlag, wird der im Jahresabschluss ausgewiesene Bilanzgewinn von 262 Millionen Euro zur Ausschüttung einer Dividende von 0,20 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie verwendet und der Restbetrag in andere Gewinnrücklagen eingestellt (Ausschüttungsbetrag: rund 250 Millionen Euro).

Und so stimmten die Commerzbank-Aktionäre ab: 

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns (Top 2)
Die Hauptversammlung hat, wie von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagen, beschlossen, den im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinn aus dem Geschäftsjahr 2018 in Höhe von rund 262 Millionen Euro zur Ausschüttung einer Dividende von 0,20 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie zu verwenden und den Restbetrag in andere Gewinnrücklagen einzustellen. Der Beschluss wurde mit einer Mehrheit von 99,5%

Entlastung (Top 3 und 4)
Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats wurden mit einer Mehrheit von 99,8% beziehungsweise 99,2 % entlastet.

Vorratsbeschlüsse über genehmigtes Kapital und zusätzliches Kernkapital (Top 7 bis 9)
Die Hauptversammlung stimmte für den Vorschlag, die Vorratsbeschlüsse zum genehmigten Kapital neu zu fassen. Dem Vorstand wurde zudem eine neue Ermächtigung zur Ausgabe von Genussrechten und anderen hybriden Schuldverschreibungen eingeräumt, die als zusätzliches Kernkapital (Additional Tier 1 Capital – AT 1 Capital) anerkannt wurden. Die Vorratsbeschlüsse ersetzen die bislang gültigen Beschlüsse von 2015.

Die genauen Abstimmungsergebnisse der einzelnen Tagesordnungspunkte finden Sie unter w w w. commerzbank. de/hv.

„Es freut mich, dass wir der Hauptversammlung wieder die Ausschüttung einer Dividende vorschlagen können“, sagte Stefan Schmittmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank. „So können wir unsere Investoren und Aktionäre an den Fortschritten der Bank auf dem Weg zu einer höheren Profitabilität beteiligen.“

Martin Zielke, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank, ergänzte: „Wir sind strategisch sehr gut vorangekommen. Das Momentum im Kundengeschäft ist intakt. Auch die Ergebnisse haben wir deutlich gesteigert – wenn sie auch noch nicht ganz unseren Ansprüchen genügen. Wir werden weiter hart an der Verbesserung unserer Profitabilität arbeiten.“

Im Geschäftsjahr 2018 belief sich das Operative Ergebnis des Commerzbank-Konzerns nach internationalem Bilanzierungsstandard IFRS auf 1.245 Millionen Euro. Das den Aktionären zurechenbare Konzernergebnis lag bei 865 Millionen Euro.

Bei der Hauptversammlung sollen die Vorratsbeschlüsse zum genehmigten Kapital neu gefasst werden. Dem Vorstand soll zudem eine neue Ermächtigung zur Ausgabe von Genussrechten und anderen hybriden Schuldverschreibungen eingeräumt werden, die als zusätzliches Kernkapital (Additional Tier 1 Capital – AT 1 Capital) anerkannt werden. Die Vorratsbeschlüsse sollen die aktuell gültigen Beschlüsse von 2015 ersetzen.

Für das laufende Jahr rechnet die Bank weiterhin mit höheren bereinigten Erträgen. Die Kosten sollen weiter gesenkt werden und zum Jahresende unter 6,8 Milliarden Euro liegen. „Wir werden den aktuellen Strukturwandel der Banken nutzen, um uns noch besser am Markt für unsere Kunden aufzustellen. Priorität haben dabei Wachstum und Tempo. Mit Campus 2.0 werden wir mehr neue Produkte und Services in kürzerer Zeit an den Markt bringen und unsere Kostensituation verbessern“, sagte Zielke.

Bereits mit den Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2018 hatte die Commerzbank angekündigt, dass sie auch für das Geschäftsjahr 2019 eine Dividendenzahlung plant. Die Ausschüttungsquote wird voraussichtlich auf vergleichbarem Niveau wie für 2018 liegen.