UBS Asset Management veröffentlicht neue Studie zum Management von Währungsreserven

New York (12.9.18) – Am 11. September hat UBS Asset Management (UBS-AM) seinen jährlichen „Reserve Management Survey*“ veröffentlicht. Eine Studie, in der Zentralbanken und Staatsfonds aus der ganzen Welt ihre kritischen Bedenken über die Weltwirtschaft und ihre Erkenntnisse über die Verwaltung von Währungsreserven teilen.

Die Ergebnisse der jährlichen „Reserve Management“ Studie von UBS-AM kommen zu folgendem Ergebnis:

  • Die politischen Entwicklungen werden als die größten Bedrohungen für die Weltwirtschaft angesehen, wobei 72 Prozent aller Befragten das Potenzial für Handelskriege als Hauptrisiko bezeichnen.
  • Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, dass ihr Währungsreserven-Niveau in den letzten 12 Monaten gestiegen ist, was darauf hindeutet, dass die Periode der fallenden Reserven, die 2016 mit dem Rückgang der Rohstoffpreise begann, nun vorbei ist.

 

Was bedeutet dies für die Asset Allokation?

 

  • Die Diversifizierung der Devisenreserven setzt sich fort, wobei die Mehrheit der Zentralbanken eine erhöhte Zuweisung an die Vermögenswerte von Nicht-Regierungsanleihen erteilt.
  • Die größten Gewinner bei der Währungsallokation der Zentralbanken im vergangenen Jahr waren der Euro und der Renminbi, aber der US-Dollar bleibt die Standardwährung für Investitionen in neue Reserven.
  • Die Zentralbanken bauen ihre Bestände an Unternehmensschulden sowie Hypotheken- und Asset-Backed-Securities weiter aus.
  • Die Zentralbanken reduzierten die Aktien- und Schwellenländeranleihen leicht.
  • Infrastrukturinvestitionen gewannen an Fahrt, wobei 15 Prozent der Befragten angaben, dass sie ihre Bestände im letzten Jahr erhöht haben, und 10 Prozent sagten, dass sie planen, ihre Bestände im kommenden Jahr zu erhöhen.