BVR: Genossenschaftsbanken

starten Digitalisierungsoffensive

Berlin (22.6.18) – Auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) am Freitag in Berlin hat die genossenschaftliche FinanzGruppe mit einer sehr großen Mehrheit von 93,5 Prozent den Startschuss für weitere Investitionen in ihre Informationstechnologie gegeben. Die Genossenschaftsbanken wollen damit ihr Omnikanalmodell weiterentwickeln und für ihre Mitglieder und Kunden alle Zugangswege – von der Filiale über das Servicecenter bis zum Smartphone – stärker integriert anbieten.

 

Auf der Basis einer neuen Omnikanal-Vertriebsplattform, die einer modular aufgebauten IT-Architektur folgt, werden Lösungen entwickelt, die es den Mitgliedern und Kunden ermöglichen, den von ihnen präferierten Kanal noch flexibler selbst zu wählen und jederzeit wechseln zu können. Services, genossenschaftliche Beratung und Produktabschluss sollen auf allen Kanälen medienbruchfrei angeboten werden. Durch die Nutzung von Schnittstellen (APIs) können bestehende Lösungen künftig einfacher angebunden und Innovationen im digitalen Banking schneller realisiert werden. Der umfassende Ausbau des digitalen Bankings ergänzt die Präsenz der Genossenschaftsbanken vor Ort.

 

Marija Kolak, Präsidentin des BVR, erklärte nach der Mitgliederversammlung: „Wir haben heute eine wichtige Investitionsentscheidung für den Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit unserer erfolgreichen genossenschaftlichen FinanzGruppe getroffen, die den Privat- und Firmenkunden der Genossenschaftsbanken einen echten Mehrwert bieten wird.“

 

Die zusätzlichen Investitionen werden beim genossenschaftlichen IT-Dienstleister Fiducia & GAD IT AG erfolgen und weisen ein Volumen von circa 500 Millionen Euro auf. Begleitet werden sie von entsprechenden Investitionen der DZ BANK Gruppe. Kolak: „Unser Ziel ist es, die selbstständige Genossenschaftsbank vor Ort als Finanzplattform für ihre Mitglieder und Kunden auch im Zeitalter der Digitalisierung fest zu verankern.“