Alle Artikel von Peter Kochanski

Destatis: Jugenderwerbslosenquote in Deutschland mit sieben Prozent EU-weit am niedrigsten

WIESBADEN (20.10.17) – 2016 erreichte die Jugenderwerbslosenquote in Deutschland mit 7,1 % ihren niedrigsten Stand seit Beginn der 1990er Jahre. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zur Vorstellung des Statistischen Jahrbuchs 2017 am 20. Oktober in Berlin weiter mitteilt, war das EU-weit der niedrigste Anteil. „Die Jugenderwerbslosenquote liegt mit 18,7 % in der EU insgesamt auf hohem Niveau, in einzelnen Mitgliedstaaten sogar noch erheblich höher. In keinem anderen Land der EU war der Anteil junger Erwerbspersonen ohne Arbeit so gering wie in Deutschland“, sagte Dr. Georg Thiel, Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, im Rahmen der Pressekonferenz „Deutschland in Europa“.

Commerz Real KVG erwirbt weiteren Windpark für geschlossenen Spezialfonds –

Investitionsvolumen von 37,2 Millionen Euro

Frankfurt/Main (20.10.17 – Die Commerz Real Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) hat für ihren „CR Institutional Renewable Energies Fund“ einen weiteren Windpark erworben. „Fläming“, mit einer Gesamtnennleistung von 16,8 Megawatt im südlichen Brandenburg gelegen, ist bereits seit Anfang 2017 am Netz. Das Investitionsvolumen liegt bei etwa 37,2 Millionen Euro. Verkäufer ist ein Projektentwicklungsunternehmen der BVT Unternehmensgruppe. Die insgesamt sieben Windturbinen stammen von dem renommierten deutschen Anbieter Nordex, mit dem ein Vollwartungsvertrag über 15 Jahre besteht. Die Laufzeit der gesicherten Einspeisevergütung gemäß Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG 2017) beträgt 20 Jahre und endet 2036.

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Nordea Asset Management:

An den Märkten steht die Gezeitenwende bevor – Fed wird zum Bremsklotz für die Weltkonjunktur

Kopenhagen (20.10.17) – Das Zurückfahren der quantitativen Lockerungsmaßnahmen durch die Fed wird nach Einschätzung von Witold Bahrke, Senior-Stratege bei Nordea Asset Management, dazu beitragen, das globale Wachstum zu verlangsamen, und zu stärkerer Volatilität an den Finanzmärkten führen. „Dass die Fed ihre Geldpolitik strafft, nimmt immer mehr Gestalt an“, sagt Bahrke. „Sie will ihre auf 4,5 Billionen US-Dollar gewachsene Bilanz abbauen und das heißt: Die Liquiditätsschwemme, mit der die Märkte lange Zeit überflutet wurden, wird abebben.“ weiterlesen

Ludwig von Mises Institut: Freihandel macht die Menschen freundlicher

München (20.10.17) – „Je besser Menschen in die Welt des Handels eingebunden sind, desto großzügiger sind sie“, stellt Matt Ridley in seinem jüngsten Artikel auf www.misesde.org fest und beruft sich dabei die faszinierenden Studienergebnisse des Harvard-Anthropologen Joe Henrich. Viele weitere Studien kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Erstaunlicherweise aber stehen diese wissenschaftlichen Erkenntnisse im Widerspruch zu der weitverbreiteten Auffassung, dass es gerade freie Märkte seien, die Menschen gieriger, konfliktbereiter und hartherziger werden lassen. weiterlesen

Natixis Asset Management: Eurozone wächst trotz Spannungen in Spanien und geringer

Dynamik in Großbritannien

Kommentar von Philippe Waechter, Chefvolkswirt

Frankfurt/Main (20.10.17) – Die wirtschaftlichen Aussichten für die Eurozone haben sich im September deutlich verbessert. Der synthetische Index, ein gewichteter Durchschnitt aus den Indizes für das verarbeitende Gewerbe und dem Dienstleistungssektor, befindet sich auf dem höchsten Stand seit April 2011. Dies spricht dafür, dass das Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte 2017 relativ hoch ausfallen wird. Der Index für das verarbeitende Gewerbe steht so hoch wie zuletzt im Februar 2011 und der Index für den Dienstleistungssektor bewegt sich in der Nähe der Höchststände vom Anfang dieses Jahres. Wachstum und Beschäftigung zeigen nach oben. Es ist Zeit, dass die Eurozone die Bedingungen für eine langfristige, nachhaltige Wachstumsstrategie schafft. Dazu müssen in den einzelnen Ländern und bei den europäischen Institutionen Strukturreformen durchgeführt werden. weiterlesen

zooplus AG: Deutliche Wachstumsbeschleunigung

München (19.10.17) – Die zooplus AG (WKN 511170, ISIN DE0005111702, Börsenkürzel ZO1), Europas führender Internet-Händler für Heimtierprodukte, konnte im dritten Quartal 2017 das Wachstum der Umsatzerlöse wieder beschleunigen. Gegenüber dem Vorjahresquartal stiegen die Umsatzerlöse auf Basis vorläufiger Zahlen im dritten Quartal 2017 um 22% auf 277 Mio. EUR (Q3 2016: 227 Mio. EUR). Wechselkursbereinigt ergab sich ein Anstieg im dritten Quartal 2017 um 23% gegenüber dem Vorjahreswert. Gegenüber dem Vorquartal Q2 2017 wuchs der Umsatz im dritten Quartal 2017 deutlich um 7%, nachdem das Wachstum von Q2 2017 gegenüber Q1 2017 nur bei 1% lag. weiterlesen

CFS-Umfrage: Finanzbranche hält Blasenbildung auf den

europäischen Finanzmärkten durch QE-Maßnahmen und

Nullzinspolitik der EZB für wahrscheinlich – Rascher Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik wird befürwortet, jedoch nicht erwartet. Das ist ein Alarmsignal!

FRANKFURT/Main (19.10.17) – Nach einer aktuellen Umfrage des Center for Financial Studies besteht in der deutschen Finanzbranche geschlossen Einigkeit darüber (92%), dass sich Blasen auf den europäischen Finanzmärkten durch die expansive Geldpolitik der EZB (z.B. Aktienmärkte, Immobilienmärkte) gebildet haben bzw. sich bilden werden, wenn diese Politik fortgesetzt wird. weiterlesen

PUMA erhöht die Prognose für das Geschäftsjahr 2017

Herzogenaurach (18.10.17) – Die PUMA SE gibt vorläufige Ergebnisse für das dritte Quartal 2017 bekannt und passt ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2017 an. Der Konzernumsatz stieg im dritten Quartal 2017 währungsbereinigt um cirka 17% (sowie in der Berichtswährung Euro um cirka 13%) auf € 1.122 Millionen im Vergleich zu € 990 Millionen im dritten Quartal im Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich im dritten Quartal 2017 auf cirka € 101 Millionen (Q3 2016: € 60 Millionen). weiterlesen

GfK: EU-Konsumklima auf höchstem Stand seit über neun Jahren

Nürnberg (18.10.17)  – Der positive Trend der Konsumstimmung innerhalb der EU 28 setzte sich auch im dritten Quartal 2017 fort und erreichte im September 20,9 Punkte. Ende des zweiten Quartals lag dieser Wert noch bei 19,1 Punkten und erreicht nun den höchsten Stand seit Ende 2007. weiterlesen

Emporias-Studie prangert an: Banken und Sparkassen kalkulieren in Wild-West-Manier

München / Unterföhring (18.10.17) – Den Geldinstituten in Deutschland fehlt der Überblick bei Aufwendungen und Profitabilität. In einem Drittel der Banken existiert zum Beispiel kein Schema zur Bewertung der Produktprofitabilität. 43 Prozent können die anfallenden Aufwände für einzelne Produkte oder Produktgruppen nicht benennen. Die Folge: Eine große Mehrheit der Banken kalkuliert Preise zum Teil losgelöst von den Kosten (79 Prozent). Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Emporias unter 100 Entscheidern auf der ersten und zweiten Führungsebene in Banken und Sparkassen. weiterlesen

IMK: Wachstum zieht an, weil Investitionen anspringen

Düsseldorf (17.10.17) – Bislang kürzer als meist angenommen und vergleichsweise gemächlich, aber dafür außerordentlich robust, weil weniger abhängig von der volatilen Weltkonjunktur – so analysiert eine neue Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung den aktuellen Aufschwung der deutschen Wirtschaft. Und die weiteren Aussichten sind gut: Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) beschleunigt sich auf jahresdurchschnittlich 2,0 Prozent in diesem und 2,1 Prozent im kommenden Jahr. Damit erhöhen die Konjunkturforscher ihre Prognose gegenüber Juli um gleich 0,5 Prozentpunkte für 2017 und 0,3 Prozentpunkte für 2018 (weitere Kernergebnisse der neuen Prognose unten).

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J. Safra Sarasin: Auf der Suche nach neuen

Warnsignalen an den Anleihemärkten der Schwellenländer

Von Karsten Junius, Chefökonom und ThilinaHewageEmerging Market CreditStrategist

Basel (17.10.17) – Der Boom bei Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern setzt sich fort. Wir beobachten vor allem, dass sich die Kreditqualität bei Erstemittenten von Anleihen verschlechtert und das bei einem rekordhohen Angebot. Wir bleiben optimistisch für die Anlageklasse. Allerdings wird eine rigorose Titelselektion in dieser Marktphase noch wichtiger, um potenzielle Fehlinvestitionen zu vermeiden.

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Ernst & Young: Mittelständler drehen auf –

Umsatzwachstum und Beschäftigungsaufbau geplant

„ Stuttgart (17.10.17) – Die Mehrheit der mittelständischen Unternehmen in Deutschland setzt trotz aller politischen und wirtschaftlichen Risiken auf Wachstum: Im Durchschnitt rechnen sie mit einem Umsatzwachstum von 5,5 Prozent im kommenden Geschäftsjahr; 13 Prozent gehen allerdings von rückläufigen Umsätzen aus. Andere große Volkswirtschaften sind noch optimistischer: Britische Unternehmen wollen im Schnitt mehr als doppelt so stark wachsen – um 13 Prozent –, in Russland liegt das prognostizierte Plus bei 10 Prozent, in Frankreich immerhin bei knapp sieben Prozent. weiterlesen

ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland Oktober 2017 Quelle: ZEW

Mannheim (17.10.17) – Die Konjunkturerwartungen für Deutschland verbessern sich im Oktober 2017 erneut. Der Index liegt jetzt bei 17,6 Punkten und somit 0,6 Punkte höher als im Vormonat. Der langfristige Durchschnitt von 23,8 Punkten wird jedoch weiterhin unterschritten. „Der verbesserte Ausblick für die nächsten sechs Monate wird maßgeblich von den überraschend guten Wachstumszahlen der vergangenen Monate beeinflusst. Sowohl Produktion als auch Auftragseingänge waren im August deutlich höher als vermutet. Die ebenfalls guten Wachstumszahlen für Europa verbessern die Rahmenbedingungen für die ohnehin wieder deutlich zunehmenden deutschen Exporte. Die wieder anziehende Inflationsrate sowie die steigenden Inflationserwartungen unterstreichen die gute Konjunkturentwicklung in Deutschland. Eine Wende bei der EZB-Geldpolitik wird damit ebenfalls wahrscheinlicher“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, PhD.

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Creditreform: Bauboom und anziehende Exporte verleihen Mittelstandskonjunktur Flügel

Neuss (17.10.17) – Die Wirtschaftslage im deutschen Mittelstand ist weiterhin außerordentlich gut. Der Creditreform Geschäftsklimaindex (CGK) erreichte im Herbst 2017 mit 30,9 Punkten ein neues Allzeithoch (Herbst 2016: 24,9 Punkte). Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen wurden von den befragten Unternehmen günstiger eingeschätzt als vor einem Jahr. Der Creditreform Geschäftsklimaindex wird auf Basis einer Konjunkturumfrage mit 1.075 teilnehmenden Unternehmen mit maximal 500 Beschäftigten errechnet. weiterlesen

Jupiter Global Ecology Diversified SICAV:

Green Bonds – Ein reifender Markt

mit langfristigem Potenzial –

von Rhys Petheram, Co-Fondsmanager

London (17.10.17) – In den letzten Jahren wurde reichlich Wirbel um das Wachstum auf dem Green Bond-Markt gemacht. Doch ich bin besorgt, dass ein Fokus auf eine Erweiterung des Marktes die Gefahr birgt, den Ethos dieses Marktes zu untergraben. Dies könnte letzten Endes die Fähigkeit des Green Bond-Marktes einschränken, die Finanzierungslücke für nachhaltige Investitionen zu schließen. weiterlesen

Berg Lund & Co.: Sparkassen und Genossenschaftsbanken nehmen Fintechs nicht als Bedrohung wahr – Nur ein Viertel sehen sehr große Bedeutung

Hamburg (17.10.17) – Erträge steigern und die anhaltende Niedrigzinsphase auffangen – das sind die aktuell größten Herausforderungen für eigenständige Sparkassen und Genossenschaftsbanken nach Einschätzung ihrer Top-Manager. Jeweils 52 Prozent befragter Vorstände und leitender Angestellter der regional verankerten Geldinstitute messen diesen Herausforderungen eine sehr große Bedeutung zu. Die Digitalisierung und die Konkurrenz durch Fintechs machen den Instituten dagegen erstaunlich wenig zu schaffen. Das zeigt die aktuelle „Fusionen-Studie 2017“ der Unternehmensberatung Berg, Lund & Company.

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BSH: Noch bis zum 31. Dezember Prämien

mitnehmen – Wie sich Sparer staatliche Zulagen für 2017 sichern

Schwäbisch Hall (17.10.17) – Das Jahresende naht und mit ihm die Frist, für die private Vorsorge noch die volle Förderung vom Staat einzustreichen. Wofür es Prämien gibt und was jetzt zu tun ist, erklärt Karsten Eiß von der Bausparkasse Schwäbisch Hall.  weiterlesen

VDA: Pkw-Märkte in China und den USA legten im September zu

Berlin (17.10.17) –  Die internationalen Pkw-Absatzmärkte zeigten im September weiterhin ein differenziertes Bild: Während die USA und China das Vorjahresniveau übertreffen konnten, musste der europäische Markt einen leichten Rückgang hinnehmen. Indien legte kräftig zu, Brasilien und Russland setzten ihren Erholungskurs ebenfalls fort. weiterlesen

IFR-Prognose: 27 Milliarden US-Dollar Umsatz (2018-2020) –

Professionelle Service Roboter

Frankfurt/Main (13.10.17) – Der Umsatz mit Servicerobotern für den professionellen Einsatz wird bis Ende 2017 um 12 Prozent auf einen neuen Rekordumsatz von 5,2 Milliarden US-Dollar steigen. Auch die weitere Prognose ist positiv: Im Zeitraum 2018-2020 wird ein durchschnittliches Wachstum von 20 bis 25 Prozent erwartet. Das sind Ergebnisse aus dem World-Robotics-Report 2017 – Service Robots – der International Federation of Robotics (IFR). weiterlesen

Destatis: Verbraucherpreise + 1,8 % gegenüber September 2016

WIESBADEN (13.10.17) – Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im September 2017 um 1,8 % höher als im September 2016. Im August 2017 hatte die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex – ebenfalls bei 1,8 % gelegen. Im Vergleich zum August 2017 stieg der Verbraucherpreisindex im September 2017 um 0,1 %. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt somit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 28. September 2017.

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BASF unterzeichnet Vertrag zum Erwerb wesentlicher Teile

der Saatgut- und nicht-selektiven Herbizid-Geschäfte von Bayer

Ludwigshafen (13.10.17) – BASF hat eine Vereinbarung unterzeichnet, wesentliche Teile der Saatgut- und nicht-selektiven Herbizid-Geschäfte von Bayer zu erwerben. Bayer beabsichtigt, diese Geschäftsbereiche im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme von Monsanto zu veräußern. Der Kaufpreis beträgt 5,9 Milliarden € in bar, vorbehaltlich bestimmter Anpassungen zum Abschluss der Transaktion. Der Kauf umfasst Bayers globales nicht-selektives Herbizidgeschäft mit Glufosinat-Ammonium, das unter den Marken Liberty®, Basta® und Finale® vermarktet wird, sowie die Saatgutgeschäfte für wichtige Feldkulturen in ausgewählten Märkten. Dazu zählen die Raps-Hybride in Nordamerika unter der Marke InVigor®, bei der die LibertyLink®-Trait-Technologie zum Einsatz kommt; Raps im Wesentlichen in Europa; Baumwolle in Nordamerika, Südamerika und Europa sowie Soja in Nord- und Südamerika. Die Transaktion schließt zudem die Trait-Forschung und die Züchtungskapazitäten von Bayer für diese Kulturen ein sowie das LibertyLink®-Trait und die gleichnamige Marke. weiterlesen

J.P. Morgan AM: Moderates Wachstum und gemäßigte Geldpolitik

als Grundlage für eine länger andauernde Hausse

Frankfurt/Main (12.10.17) – Laut den Experten von J.P. Morgan Asset Management kann die Sorge über geopolitische Risiken größtenteils durch die anhaltende und synchronisierte Erholung des globalen Wachstums wettgemacht werden. Auch in den USA bleiben trotz der relativen Reife des US-Konjunkturzyklus die Rezessionsrisiken verhalten: „Die Kombination aus positiven globalen Gewinnrevisionen und einer weiterhin lockeren Geldpolitik wirkt sich günstig auf Aktien und andere risikoreichere Anlagen aus. Rund um den Globus nehmen Zentralbanken weiterhin eine gemäßigte Haltung ein und auch wenn die Bilanz der US-Notenbank in Zukunft schrumpft, bleibt die weltweite Geldpolitik doch erst einmal expansiv“, erläutert Talib Sheikh, Portfolio Manager in der Multi-Asset Solutions Gruppe von J.P. Morgan Asset Management und dort verantwortlich für die Makro-Strategie. Der Experte erwartet, dass die Zinsen, wenn auch nur langsam, steigen werden. „Für gewöhnlich sind Aktienerträge in der spätzyklischen Phase und solange der Geldumlauf in der Wirtschaft und an den Märkten hoch bleibt positiv. Dieses Umfeld der langsamen Zinsnormalisierung verbunden mit fehlendem Inflationsdruck schafft günstige Voraussetzungen für Risikoanlagen“, so Sheikh.

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Postbank: Warum sparen die Deutschen?

Bonn (11./12.10.17) – Sie sparen für finanzielle Sicherheit, für Kinder und Enkel, weil sie es so gelernt haben oder für ihren Seelenfrieden. Nur wenige Bundesbürger möchten mit regelmäßigem Sparen vor allem Zinsen oder Erträge erzielen, so eine aktuelle Postbank Umfrage. Die Konsequenz: Die Deutschen lassen sich jedes Jahr Erträge von 20 bis 30 Milliarden Euro entgehen. weiterlesen

BVI: Fonds sind im August 11 Milliarden Euro zugeflossen

Frankfurt/Main (12.Oktober 2017) – Investmentfonds sammelten in den ersten acht Monaten dieses Jahres netto 107,9 Milliarden Euro ein. Damit verzeichneten Publikumsfonds und Spezialfonds bereits jetzt höhere Zuflüsse als im gesamten Kalenderjahr 2016, als ihnen 103,3 Milliarden Euro zuflossen. Allein im August 2017 beläuft sich das Neugeschäft der Fonds auf 11,1 Milliarden Euro. Davon entfallen 5,8 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds, 5,2 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds und 0,1 Milliarden Euro auf geschlossene Fonds. Die Fondsgesellschaften verwalten ein Vermögen in Fonds und freien Mandaten von 2,94 Billionen Euro.

Netto-Mittelaufkommen in Milliarden Euro

Grafiken: BVI

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