Carmagnac: Konjunkturzyklus – Vom Teufel geritten

Paris (13.4.18) – In seiner neuesten Ausgabe der „Carmignac’s Note“ beleuchtet Didier Saint-Georges, Mitglied des Investmentkomitees und Managing Director, die derzeitigen makroökonomischen Entwicklungen sowie die aktuelle Anlagestrategie von Carmignac. – Seine Kernaussagen sind:

Zur Zentralbankpolitik:

– „In der Phase der Instabilität, die gerade begonnen hat, spiegeln sich nicht mehr Deflationsängste oder ein möglicher Wirtschaftsabschwung wider. Vielmehr drückt sich hier aus, wie verwirrt die Märkte über die letztendliche Wirkung der Geldpolitik sind.“

– „Die derzeitige Marktinstabilität besteht, da wir uns in einer Übergangszeit zwischen zwei stark kontrastierenden Marktparadigmen befinden.“

Zu den USA:

 

– „Der amerikanische Aktienmarkt erfährt weiterhin Unterstützung. Doch die Realwirtschaft verliert allmählich ihr Momentum.“

– „Wir wären nicht überrascht, wenn die amerikanische Wirtschaft das Jahr mit einer Wachstumsrate von lediglich um die 2% beenden würde, was deutlich unter den Konsenserwartungen von 2,8% liegt.“

Zum Technologiesektor:

– „Die eigentliche Frage zwischen China und den USA dreht sich um die künftige Technologievorherrschaft.“

– „Der gesamte Technologiesektor wird mit Facebook und Amazon in einen Topf geworfen, obwohl viele kleinere Firmen sehr unterschiedliche Geschäftsmodelle haben. Das bedeutet, dass jede Kurskorrektur der Technologiewerte denjenigen Anlegern, die die leistungsstarken, aber diversifizierten Geschäftsmodelle dieser Unternehmen gründlich analysieren, langfristige Kaufgelegenheiten offeriert.“