KfW: Wechsel an der Spitze

Frankfurt/Main (7.12.17) – Der Vorsitzende des KfW-Verwaltungsrates, der geschäftsführende Bundesminister Peter Altmaier, und die Stellvertretende Vorsitzende, Brigitte Zypries, geschäftsführende Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, erklärten im Anschluss an die Sitzung des KfW-Verwaltungsrates vom 7. Dezember 2017:  Der Verwaltungsrat hat heute den Vertrag des Vorstandsvorsitzenden der KfW, Dr. Ulrich Schröder (65), auf seinen Wunsch hin aus gesundheitlichen Gründen und einvernehmlich vorzeitig zum 31. Dezember 2017 beendet. Dr. Schröder wurde erstmals zum 1. September 2008 in den Vorstand und zum Vorstandsvorsitzenden der KfW berufen und hat sein Amt als Vorstandsvorsitzender und als Mitglied des Vorstands der KfW mit Wirkung zum Ende des Jahres 2017 niedergelegt.

Der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Bundesminister Peter Altmaier: „Der Verwaltungsrat der KfW bedankt sich außerordentlich bei Dr. Schröder für seine hervorragenden Leistungen bei der Führung und Modernisierung der KfW in den vergangenen Jahren. Die KfW ist während seiner Amtszeit ihrem Förderauftrag in herausragender Weise nachgekommen. So hat sie unter seiner Leitung eine wichtige Rolle bei der Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise gespielt und ist weltweit ein entscheidender Akteur für Umwelt- und Klimafinanzierungen. Unter seiner Leitung hat die KfW die Entscheidung zur Gründung einer eigenen Beteiligungstochter zur Bündelung und zum Ausbau ihrer Aktivitäten in der Wagniskapitalfinanzierung getroffen. Die KfW ist zudem heute Vorbild für den Aufbau von Förderbanken in aller Welt. Der Verwaltungsrat wünscht Dr. Schröder alles Gute für die Zukunft.“

Bis zur abschließenden Bestellung der Nachfolge Dr. Schröders werden die Aufgaben des Vorstandsvorsitzenden weiterhin durch den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Dr. Günther Bräunig erfüllt. Die Bestellung des neuen Vorstandsvorsitzenden erfolgt durch den Verwaltungsrat der KfW nach vorheriger Befassung des Bundeskabinetts. Wir schlagen Herrn Dr. Bräunig als Nachfolger von Dr. Schröder vor und sind zuversichtlich, dass die notwendigen Entscheidungen schnell und verantwortungsbewusst getroffen werden.