VCI: Kritische Analyse der Rede von Kommissionspräsident Juncker zur Lage der Union

Luxemburg (13.9.17) – EU-Kommissionspräsident Juncker hat heute in seiner Rede zur Lage der Union vor dem Europäischen Parlament die Veröffentlichung einer neuen industriepolitischen Strategie der EU-Kommission angekündigt. Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Utz Tillmann, sagt dazu: „Es ist gut, dass die Kommission die Bedeutung der Industrie für Wohlstand und Wachstum in Europa so in den Vordergrund stellt. Mit einer neuen Strategie will sie die Zukunft der europäischen Industrie weit oben auf die politische Agenda in Brüssel setzen. Diese Entscheidung begrüßen wir sehr.“ Die chemische Industrie bietet an, die Kommission bei der Konkretisierung ihrer Pläne zu unterstützen. Tillmann: „Wichtig ist, dass die Industrie als Ganzes gefördert wird. Gerade die Chancen von Digitalisierung und zirkulärer Wirtschaft können am besten genutzt werden, wenn die ganze Bandbreite der Industrieunternehmen einbezogen wird.“ Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2016 rund 185 Milliarden Euro um und beschäftigte über 447.000 Mitarbeiter.